Posts Tagged ‘Georg Paul Hefty’

Gewaltausübung ist Staatsmonopol

24. Juni 2012

Französische Eliteeinheit „RAID“
auf dem Weg zur Lösung des Merah-Problems

In der Debatte über die „MoT“ bei Leo schrieb Ole Ole (1):

„Die meisten Islamkritiker kritisieren den Islam aufgrund der vermittelten Inhalte und Wertvorstellungen, dann werden sie selber wohl kaum Krieg und Holocaust anstreben oder befürworten.“

Diese Bemerkung halte ich für 100%ig zutreffend. Unsere Mission ist eine humanistische, die Chancen, Wissen, Freiheit und Glück vermehren will – und zwar für alle. Der Mohammedanismus steht dem im Weg. Er muss verschwinden, so wie Lepra, Pest und Malaria verschwinden müssen, bzw. so wie Nationalsozialismus und Kommunismus bedeutungslos geworden sind, auch wenn es noch ein paar Vollidioten gibt, die das betrauern oder verneinen.

Krieg vermeiden zu wollen und Gewalt abzulehnen heißt nicht, sich ihrer auch im Notfall keinesfalls bedienen zu wollen. In der Situation, da unsere freien Gesellschaften durch mohammedanistische Gewalt in ihrer Existenz bedroht sind, wäre es für uns geboten, den Krieg erfolgreich zu beenden, was zweifellos für viele Orkmännchen den Tod bedeuten würde.

In Bezug auf die Eroberung des serbischen Kernlandes Kosovo durch die Mohammedanisten mit Hilfe des Westens scheint mir die Priorität des Westens gewesen zu sein, den Kommunismus endgültig aus Europa zu vertreiben. Das Problem des Mohammedanismus ist ja erst ab dem 11. September wirklich und massenhaft begriffen worden.

Jihadgewalt wird aber nun bei uns nicht mehr toleriert werden, sondern mit noch größerer Gewalt beantwortet werden. Das hat der Orkkiller Merah erfahren, der in Toulouse erschossen wurde, das hat der Orkkiller Breininger erfahren, den es in Mir Ali erwischte. Gegen gewalttätige Orks wird jetzt und auch in Zukunft extreme Gewalt ausgeübt werden. Das Monopol darauf liegt indessen allein in den Händen des Staates.

Die entsetzliche Tat des norwegischen Teufels Anders Breivik ist zweifellos eines der abscheulichsten Verbrechen eines der unmenschlichsten Menschen aller Zeiten (2). Wehrlose Kinder massenhaft zu ermorden, weil sie eine andere Weltanschauung haben als man selbst, ist irrsinnig, grausam, absolut narzisstisch und unempathisch und daher vom Wesen her mohammedanistisch.

Dieses seelische Wrack wäre bei Hamas & Co. – die die Ermordung von Frauen und Kindern ja auch als große Heldentaten feiern – erheblich besser aufgehoben als in einer unserer psychatrischen Kliniken. Breivik ist wie der Jihad genau das, was der Flügel des Counterjihad, dem ich mich verbunden fühle, nicht will.

Was mich an der Katastrophe außer der Verzweiflung, die das Monster hervorgerufen hat, bestürzt, ist die Unprofessionalität und Schwäche der norwegischen Sicherheitsdienste. Sie haben im Gegensatz zu ihren französischen Kollegen, die Merah eliminierten, den mörderischen Psychopathen am Leben gelassen und so unser Problem vergrößert, anstatt es zu lösen. Dies sieht Breiviks Vater übrigens genauso, und er verhält sich diesbezüglich völlig anders als Merahs Vater, der den Jihad seines Sohnes mit anderen Mitteln weiterführt (3).

Lesen Sie einen Leitartikel von Georg Paul Hefty aus der gestrigen FAZ zum Thema.

_____

Keine Wahl

Der gleichzeitige Mord an 77 Menschen hat den norwegischen Rechtsstaat an die Grenzen seiner Straffähigkeit gebracht. Es gibt jedoch Mängel, die die beschränkte Rechtsordnung eher ehren denn diskreditieren. Dass die norwegischen Verfassungs- und Gesetzgeber ein so riesiges, ein so irrsinniges Verbrechen eines Einzeltäters sich nicht vorstellen konnten und dafür keine Vorkehrungen getroffen haben, spricht für ihren gesunden Menschenverstand. Hätten sie Strafen von bis zu mehreren hundert Jahren vorgesehen, wie das in anderen Ländern möglich ist, oder hätte man für solche monströsen Taten die Todesstrafe vorgeschrieben, was vorausgesetzt hätte, dass man sich so etwas vorausschauend vorstellen kann, dann wäre Norwegen geistig kein europäisches Land.

So besteht nur die Alternative: eine Haftstrafe von maximal zwanzig Jahren oder die Einweisung in die Psychiatrie, was bei einem 33 Jahre alten Patienten viel langfristigere Folgen haben kann. Die Richter haben nach Abschluss der Untersuchungen und der Plädoyers zwar einen Monat Zeit, um ihr Urteil zu wägen, aber eigentlich keine Wahl. Allein die Einweisung in die Psychiatrie wird der Tat, dem Täter und dem Rechtsstaat gerecht. Die Verurteilung zu der höchsten gesetzlich möglichen Haftstrafe könnte hingegen in zwanzig Jahren, da ist der Täter erst 54 Jahre alt, zu der Absurdität führen, dass der Massenmörder – noch vor dem Königspaar – zum am besten geschützten freien Mann des Landes wird, um ihn vor Nachstellungen aus dem In- oder Ausland oder Anschlägen zu retten.

Für die Einweisung in die Psychiatrie sprechen hingegen viele Gründe, in erster Linie Breiviks ständiges Beharren darauf, dass er trotz seiner Taten nicht verrückt sei – was ist dann verrückt in dieser Welt? – und dass der Mord eine Notwehrhandlung gewesen sei. Gegen wen musste sich der über eine Ferieninsel spazierende Schütze wehren, als er Unbewaffnete erschoss? Wenn das nicht verrückt ist, dann gibt sich die zivilisierte Welt auf, dann gibt es keine Argumente mehr gegen Terroristen jeglicher Ideologien und keine Schuldsprüche mehr gegen Mafiakiller oder enthemmte Polizisten und Soldaten, die im Machtwahn Unschuldige oder bereits Unschädliche erschießen. Wenn Mörder neue eigenartige Maßstäbe setzen wollen, dann muss der Rechtsstaat umso mehr auf seinen hergebrachten Maßstäben beharren.

_____

Time am 24. Juni 2012

_____

1) http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/06/18/breivik-praranoid-schizophren-sind-islamophobe-geisteskrank/#comment-24000
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/07/29/gegen-totalitarismus-weltweit/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/04/12/was-sie-sagen-was-wir-horen/

Gegen Totalitarismus: weltweit!

29. Juli 2011

Sieger nach Punkten: der Mohammedanismus

Der entsetzliche Massenmord von Norwegen fügt sich ein in eine endlose Folge von Tragödien, denen die Menschheit seit Beginn ihrer Existenz ausgesetzt war, und denen sie noch lange und vielleicht bis zu ihrem Ende ausgesetzt sein wird. Nur fragmentarisch habe ich in den letzten Tagen die Ereignisse verfolgen können: Zu den 76 Ermordeten von Utoya (1) kamen die Zigtausende Verhungerter in Somalia (2), wo, wie der Deutschlandfunk meldete, derzeit alle sechs Minuten ein Kind stirbt (3), was direkte Folge mohammedanistischer Terrorherrschaft ist, der Bürgermeister von Kandahar und ein weiterer Zivilist wurden durch einen Ich-Bomber zerfetzt, der seinen Sprengsatz unter dem Turban versteckt hatte (4) usw. usf.

Das furchtbare Massaker in Norwegen war, wie sich umgehend feststellen ließ, die Tat eines völlig Wahnsinnigen. Die FAZ vom 25. Juli berichtete:

„Junge Leute, die sich am Ufer hinter Steinen versteckt hatten oder auf Booten zu fliehen versuchten, verleitete er durch sein Auftreten als Polizist und dier Zusicherung, die Lage sei inzwischen unter Kontrolle, zur Rückkehr und streckte sie dann gnadenlos nieder.“

Um Gnade wimmernde Kinder soll er mehrfach in den Kopf geschossen haben, vor seiner Tat soll er (sicher nicht zum ersten Mal) Drogen genommen haben (5), im Internet kursieren narzisstische Selbstportraits des Monsters in Fantasieuniformen (6), sein Vater, ein Diplomat, den Breivik als 16-jähriger zuletzt gesehen hat, wünscht ihm den Tod (7).

Ein Hauptcharakteristikum von Wahnsinn ist extreme Ich-Bezogenheit, und Breivik konnte offenbar nicht mehr die leiseste Spur von Empathie entwickeln.

Ich selbst habe mir übrigens auch schon erbarmungslos den Weg freigeschossen – in Ego-Shootern auf dem PC. Die Art, wie Breivik vorgegangen ist, ähnelt meiner als „Duke Nukem“, wenn ich mir vor einem besonders schweren Problem schnell noch ein paar virtuelle Steroide reinpfiff. Offenbar hat Breivik, der wie viele Menschen angeblich gerne Ego-Shooter spielte, den Bezug zur Realität völlig verloren.

Wenn einer, der in der Realität so etwas Abartiges wie Breivik tut, NICHT geisteskrank ist, dann muss es logischerweise der Rest der Menschheit sein, was unwahrscheinlich und die Ansicht jedes Wahnsinnigen ist. Dies arbeitete Georg Paul Hefty mit dankenswerter Klarheit bereits in der FAZ vom 25. Juli aus (8).

_____

Die Tat eines Irrsinnigen

Es gibt Geschehnisse, die sind nicht zu kommentieren, über die ist nur nachzudenken, und allein das schon ist unbeschreiblich schmerzlich. Der Anschlag von Oslo und die Morde an sechsundachtzig Kindern und Jugendlichen auf der Insel Utoya sind der jüngste Höhepunkt in der endlos langen Reihe solcher nicht zu erklärender Geschehnisse. Diesmal ist es offensichtlich, dass mit den Kategorien der Vernunft eine Deutung derart gewaltiger Untaten nicht möglich ist. Das Handeln dieses Täters ist weder politisch noch gesellschaftlich, weder religiös noch esoterisch verständlich. Die einzige Kategorie, die darauf passt, ist Wahnsinn.

Dies hat die Tat des Norwegers B. allerdings mit den Taten vieler anderer einzelner oder gemeinschaftlicher Täter gemein. Denn die Erklärungen, die in den letzten Jahrzehnten für viele Geschehnisse niedergeschrieben wurden, seien es die Morde der RAF, zahlreiche Anschläge in Israel, die Attentate in Oklahoma 1995 sowie New York und Washington 2001 und danach in Madrid und London oder die ungezählten Selbstmordattentate in Afghanistan und anderswo, sind doch nur scheinvernünftige Begründungen für den Irrsinn, der nur den Tätern selbst vernünftig erscheint. Die Beschreibungen erklären nichts, sie bringen weder die Beobachter zu besseren Erkenntnissen noch die potentiellen Täter zur Einsicht. Allenfalls die Sicherheitsbehörden gewinnen Anregungen für ihre vorbeugende Arbeit – in augenfällig unzureichender Weise.

Wie irrsinnig der Täter von Oslo und Utoya ist, zeigt mehr als sein Handeln der Schlusspunkt, den er zu setzte: er ließ sich von der Polizei festnehmen – ohne sich einerseits zu wehren und damit seine Erschießung zu provozieren oder andererseits sich selbst zu erschießen. Ein Mensch, der im Alter von 32 Jahren, also jenseits von kindischer Uneinsichtigkeit und diesseits von Altersverstocktheit, eine Stunde lang auf Mädchen und Jungen geschossen hat und dabei das Töten beabsichtigt und wohl auch wahrgenommen hat, bildet sich also ein, mit dieser Last fortan leben zu können – und zwar, da es die Todesstrafe in Europa nicht gibt, über Jahrzehnte bis zu seinem natürlichen Ableben.

Wenn sich nicht noch herausstellt, dass diesem Mann eine medizinisch aussichtslose Diagnose gestellt worden war, dann hat die Welt es hier mit einer Mischung aus unfassbarer Grausamkeit den Mitmenschen gegenüber und entlarvender Feigheit sich selbst gegenüber zu tun. Oder lebt er von dem Wahn, Gesinnungsgenossen würden ihn eines Tages aus der Haft befreien und auf ihren Schultern nach Brüssel oder Rom tragen?

Daher ergibt der Blick auf die von dem späteren Massenmörder bestückten Internetseiten auch keinen wirklichen Aufschluss über die Gründe des Verbrechens. Was können die verstorbenen Staatsmänner Jefferson und Churchill dafür, dass der Norweger sie zitierte, was kann der legendäre Philosoph Mill dafür, dass ein zum Verbrecher Entschlossener sich auf ihn beruft? Der Rückgriff eines Menschen, der Kinder erschießt, auf das Christentum ist ebenso hirnrissig und aller Logik fern wie die Ermordung von Landsleuten durch einen, der die Nation zu schützen vorgibt.

Wie der norwegische Rechtsstaat mit einem solchen Täter umgeht, welchem Verfahren er ihn unterwirft und auf welche Art er ihn inhaftiert, ist wichtig für die Handlungsfähigkeit des Staates, nicht jedoch für die Beurteilung und das Maß der Verwerflichkeit der Tat. In einem solchen Fall gibt es Recht nur im juristischen, nicht aber im gesellschaftsbefriedendem Sinne. Die Höhe der Strafe kann gar nicht in einem Verhältnis zum willkürlichen Auslöschen von dreiundneunzig Menschenleben stehen. Aber auch – an einem anderen Ort der Welt – die Verhängung der Todesstrafe wäre nicht wirklich gerecht. Hass und Rache mögen einen Einzelnen in eine mörderische Wut auf den Rest der Welt treiben, eine Gesellschaft wird aber gerade dadurch erst zur Gemeinschaft, dass sie solchen niedrigen individuellen Beweggründen keinen Raum gibt.

Es ist aller Ehren und Mühen wert, darüber nachzudenken, wie solche Taten in Zukunft verhindert werden können. Aussichtslos ist das nicht, wie der Fall der Kofferbomber in Deutschland gezeigt hat. Auch wenn keine Erfolgsgarantie erreicht werden kann, so gibt es doch zwei Wege, dem Ziel näher zu kommen. Der erste ist eine wesentlich ausgebreitete Beobachtung des Internets, das offenbar zum Ankündigungs- und in gewisser Weise sogar zum Übungsfeld von zum Massenmord entschlossenen Wahnsinnigen geworden ist.

Da die Behörden dies allein nicht leisten können, wird es darauf an-kommen, dass auch einfache Bürger ihre Beobachtungen melden – bei Weltverbesserungsfanatikern genauso wie bei Kinderpornografie. Der zweite Weg ist eine ständige Verbesserung und Vertiefung der Polizeiarbeit. Wäre die norwegische Polizei, die durch den Anschlag in der Osloer Innenstadt schon gefordert war, rascher auf die Insel Utoya gelangt, wären vielleicht einige Kinder mehr mit dem Leben davongekommen. Die Staaten müssen damit rechnen, dass mit der Zahl der Menschen auf der Welt der Wahnsinn nicht seltener, sondern häufiger alle Dämme bricht. Zwar sucht der Wahnsinnige sich seine Vorwände weltweit, aber er antwortet nicht auf seine Umwelt, sondern auf seine eigensten Störungen.

_____

In Bezug auf Breivik ergibt sich die Konsequenz, dass er in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht werden wird, wo er früher oder später einem Attentat oder Lynchjustiz zum Opfer fallen wird. Breivik zu heilen, was ich für unmöglich halte, würde ihm die unermessliche Schwere seiner Schuld bewusst machen und ihn, der als suizidgefährdet eingestuft wird, zweifellos in den Selbstmord treiben. So oder so ist der „Aspekt Breivik“ dieser Katastrophe mithin abgeschlossen. So what – another turd bites the dust!

Auch in Bezug auf zukünftige Prävention kann man sich leider, so fürchte ich, wenig Hoffnung machen. Etwa 1% der deutschen Bevölkerung beispielsweise erkranken im Leben mindestens einmal an Schizophrenie (9), das sind 800.000. Es wird immer wahnsinnige Mörder unter uns geben, Satanisten, Frauenmörder, Kannibalen, die ihre perversen Gelüste in hochtrabende Theorien zu kleiden suchen.

Ich möchte aber anmerken, dass in Europa – im Gegensatz zu den USA – meist nur die Verbrecher und Geisteskranken Schusswaffen besitzen, während unsere Regierungen die ehrlichen Bürger entwaffnet haben.

Obwohl der furchtbare Massenmord also m.E. eindeutig ein psychopathologisches Phänomen ist, sind Beiträge wie der von G. P. Hefty derzeit eher selten in den Medien zu finden. Der Fall wird fast ausschließlich auf der politischen und ideologischen Ebene verhandelt.

Wo sonst regelmäßig Ego-Shooter, Drogenkonsum und familiäre Probleme als Ursache herangezogen werden, und wo sonst beteuert wird, dass alles mit etwaigen Ideologien wie z.B. dem Mohammedanismus rein gar nichts zu tun habe, sowie, dass der Täter zweifellos ein Einzeltäter sei, werden im Fall Breivik von Anfang an „christlicher Fundamentalismus“, „Verbindung zur Neonazi-Szene“ und „Islamkritik“ in infamer Manier als Ursache ausgemacht, und man rätselt und rätselt und rätselt über eventuelle „Terrorzellen“, obwohl die Tat so absolut eindeutig die eines irrsinnigen Einzeltäters ist. Dies und der unmittelbar einsetzende Aktionismus von links erschien Reinhard Müller in der FAZ vom 25. Juli so seltsam, dass er schrieb (10):

„ (…) So löblich es ist, dass die SPD-Generalsekretärin vor Hektik warnt: Ihre jetzt erneuerte Forderung nach einem abermaligen Anlauf zu einem Verbot der NPD lässt keinen Bezug zur Wirklichkeit erkennen. Dass wiederum die Linkspartei in Niedersachsen dem dortigen Innenminister gleichsam eine Mitverantwortung für das ‚ideologische Umfeld’ des norwegischen Attentäters zuschiebt, bekräftigt deren Kurs borniert-nationaler Isolation. Und wenn eine Polizeigewerkschaft eine Datei für Personen mit kruden Gedanken anlegen lassen will, dann müsste sie bei sich selbst anfangen. Was wir brauchen, ist aber zweifellos mehr Wachsamkeit im Netz. Der Einzelgänger, der sich im Internet radikalisieren lässt, ist auch hierzulande nicht mehr unbekannt, spätestens seit Anfang März ein aus dem Kosovo stammender Frankfurter auf dem Flughafen zwei amerikanische Soldaten erschoss und nur durch eine Hemmung seiner Waffe gestoppt wurde. Diese Propaganda-Kraft ist weltweit frei verfügbar. Wer Aufrufe zu Hass und Gewalt unterbindet, schränkt die Freiheit nicht ein. Im Gegenteil.“

Wie Hefty plädiert auch Müller für eine stärkere Kontrolle des Internets, aber er verkennt dabei, dass es Amokläufe von Anbeginn der Menschheit an und Jihad-Attentate seit den Tagen Klo H. Metzels gibt.

Nichts gegen die Unterbindung von Aufrufen zu Gewalt und Terror, aber angesichts 17.516 mohammedanistisch motivierter Mord-Attentate seit 2001, die nun einem einzigen mit einem westlich geprägten Protagonisten gegenüberstehen (11), und die außerhalb der „islamkritischen Szene“ keine Diskussion über die Schließung von jihadistischen Web-Seiten geschweige denn über das Verbot von mohammedanistischen Organisationen hervorgerufen haben, ist vorherzusehen, dass diese „stärkere Kontrolle“ als Instrument zur Bestrafung jeglicher Kritik am Mohammedanismus, am Kloran und den anderen mohammedanistischen Hassschriften, an Scharia und Jihad, an Schandmorden und Steinigungen, an den unzähligen mohammedanistischen Mordanschlägen eingesetzt werden wird.

Der blauäugig vorgetragene Vorschlag von Hefty und Müller wurde denn bereits von Seiten verschiedener Orks begeistert aufgenommen. Der mohammedanistische Hetzseite „Aggromigrant“ z.B., auf der man auch Bekenntnisse zum Salafismus und Wahhabismus lesen kann (12), macht Broder und Wilders für das Massaker mitverantwortlich (13):

„Klar, haben weder Broder noch irgendein anderer ‘Islamkritiker’ zu Gewalt aufgerufen… das hat Breivik, aber auch nie behauptet. Er stützt sich bei seiner Argumentation aber auf eben jene ‘gewaltaufruffreien’ Aussagen der ‘betroffenen’ Islamkritiker… deshalb können sie sich nicht einfach herauswinden…“

Auch der „moderate“ Imam Idriz fordert eine Überwachung des Internets und insbesondere von PI durch den Verfassungsschutz (14):

„Der Geistliche warnte vor einem islamfeindlichen Netzwerk in Deutschland, zu dem auch die Internetseite ‚Politically Incorrect’ (PI) gehöre.“

Hier wird wieder das totalitäre Denkmuster der Orks und ihrer linken Spießgesellen deutlich, die jede Gelegenheit nutzen, um ihre Angelegenheit der (letztlich territorialen) Expansion voranzubringen, denen jedes Mittel dazu recht ist, und die bereit sind, zu diesem Zweck jede noch so drastische Eskalation einzusetzen, denn der Überwachung durch den Verfassungsschutz sollen natürlich Gerichtsverfahren und Haftstrafen folgen.

Mit „Aggromigrant“ freundschaftlich verbunden ist Dimmie Leo Brux, der irgendwo aufgeschnappt hat, dass die Verhältnisse in Oslo möglicherweise nicht so rosig sind, wie er sich das in seiner Utopie ausgestaltet hat, und worüber im politkorrekten Skandinavien nicht gesprochen werden darf. Leo also macht sich daran, aufwändig zu „beweisen“, dass das mit den Vergewaltigungen autochthoner Frauen durch Orientalen gar nicht so schlimm sei (15). Ich glaube, es ist noch schlimmer.

Ich war vor sieben Jahren für einen Tag dort. Unterhalb des Schlosses liegen das Zentrum und der Bezirk „Grönland“, die fast vollständig in mohammedanistischer Hand sind. Schleiereulen waren die Regel, Burkas häufig anzutreffen. Von allen Seiten schlug uns spürbare Ablehnung entgegen. Mit verschränkten Armen standen grimmig blickende Langbärte vor den Ladeneingängen, grundsätzlich wich niemand auf den Bürgersteigen aus. Auf Stromkästen, in Hauseingängen, auf Spielplätzen lungerten Massen von jungen Männern herum und vertrieben sich die Zeit, Unrat und Putzwasser wurden ohne Rücksicht auf Passanten auf die Straße entlehrt. Wir gingen an einem Flüsschen vorbei, an dessen Böschung drei Männer fieberhaft nach dort mutmaßlich deponierten Drogen suchten, im McDonalds warfen orientalische Jugendliche mit Essen um sich und ständig rannten welche raus und rein. Ich habe selten in einem europäischen Stadtzentrum eine derartige Ablehnung, Nervosität und Unruhe gespürt.

Im Übrigen kann Herr Brux auch durch noch so kunstvolle Zahlenzauberei nicht die Erfahrungen zum Verschwinden bringen, die meine Bekannten, Freunde, Kinder und andere Verwandte mit den Orks gemacht haben. Da gibt es mehrere Jacken- und Handyraube mit vorgehaltenem Messer, da gibt es etliche verschiedenen Mädchen geraubte Fahrräder, da gibt es einen von Arabern bei einem Streitschlichtungsversuch gebrochenen Unterkiefer (1.300 Euro Schadensersatz, Bewährung für den Haupttäter), da gibt es komplett ausgeschlagene Vorderzähne durch einen Unfall, der auf der Flucht vor einer Türkenbande geschah, da gibt es einen alten Professoren, der „zum Spaß“ fast von einer hohen Brücke in den Fluss geworfen worden wäre (jedoch von Passanten gerettet wurde), da gibt es einen von einer Orka tätlich angegriffenen, weil als Nikolaus verkleideten Schüler, da gibt es einen Studenten, dem ein Türke eine Pistole an den Kopf setzte, weil der Deutsche nicht zulassen wollte, dass das Ork seine Freundin begrapschte, da beschimpfen schon im Kindergarten Orkinder die anderen und ihre Erzieher als „deutsche Kartoffeln“ und schmähen sie wegen des Verzehrs von Schweinefleisch. 

Mit anderen Worten, das Problem Mohammedanismus ist evident, es harrt einer Lösung, und es ist absurd, es reflexartig wieder und wieder klein zu reden und andererseits ehrenwerten und humorvollen Menschen wie Wilders und Broder einen Massenmord anhängen zu wollen.

Noch zwei Gedanken zum Abschluss meiner Ausführungen.

1. Müssen, wenn die in jeder Hinsicht zu verdammenden Morde Breiviks als durch eine total zerstörte Psyche verursacht gewertet werden nicht auch die mohammedanistischen Attentäter als geisteskranke Psychopathen angesehen werden, als Leute also, die in eine Klinik gehören? Meine Antwort auf diese Frage ist Ja und Nein. Ja, Mohammedanisten sind, wie auch der von mir sehr verehrte Dr. Sina oft ausführte (vgl. z.B. 16), mehrheitlich zu einem hohen Grad psychisch kranke Menschen, die durch den fortwirkenden Wahnsinn Klo H. Metzels zugerichtet werden. Nein, sie gehören nicht in eine Klinik, weil Wahnsinn ab einem bestimmten Grad der Schuld unheilbar ist bzw. nur zu Selbstmord führen kann (s.o.).

2. Die Theorie, der Breivik wie so viele Leute im Umfeld des Counterjihad anhängt, dass nämlich das Hauptproblem unserer Gesellschaft in der Gleichberechtigung der Frauen, der Freiheit der Homos, dem „Kulturmarxismus“, Genderismus und der Dekadenz zu sehen sei, weshalb 99,9% der Mitbürger als Feinde einzustufen seien, während der grassierende Mohammedanismus nur ein Randproblem darstelle, habe ich schon immer und vollständig abgelehnt (vgl. z.B. 17). Breivik schrieb (18):

„Richtet eure Wut und euren Frust um Gottes Willen NICHT gegen Muslime. Muslim- oder Paki-Bashing ist ein sicherer Weg unserer Sache zu schaden, weil das genau das ist, was die kulturellen marxistischen Eliten von euch WOLLEN. Sie wollen, dass ihr eure Anstrengungen mit der Bekämpfung der Muslime verschwendet und sie werden alles tun, um euch daran zu hindern eure Bemühungen auf sie selbst zu richten. Sie wollen, dass die indigenen Europäer mit der Bekämpfung der Muslime beschäftigt sind, weil das ihnen ihre Positionen garantiert. Wir werden nie eine Chance haben die kulturellen Marxisten zu überwinden, wenn wir unsere Energie und Anstrengungen mit dem Kampf gegen die Muslime verschwenden.“

Diese hysterische Theorie trägt paranoide Züge und legt individuellen physischen Einsatz nahe. Sie verkennt völlig das Wesen einer modernen, offenen Gesellschaft und will sie mutmaßlich im Grunde auch abschaffen und durch ein totalitäres System ersetzen. Sie führt dazu, dass sich die Nicht-Mohammedanisten untereinander belauern und bekämpfen. Lachende Dritte werden die Orks sein. Breivik hat nichts gegen Orks, solange sie im Orient bleiben, und die Begriffe der universellen Menschenrechte und der Menschenwürde sind ihm fremd.

Ich hingegen bin der Ansicht, dass die totalitäre Ideologie des Mohammedanismus das mit Abstand größte derzeitige Problem der Menschheit ist. Sie ruft die schamlose Vermehrung ihrer Anhänger, deren erschreckende Inkompetenz, deren durch schwärzeste Pädagogik zerstörte Seelen, deren exzessive Gewalt hervor. Sozialdemokraten, Sozialisten, Grüne und „Bulldog“ Brux sind Verirrte, die durch gute Argumente und stetige Arbeit überzeugt und zur Vernunft zurückgeführt werden müssen. Es geht um die Gewinnung von Mehrheiten, um kollektive intellektuelle Prozesse.

Das Ziel bleibt: Der Mohammedanismus muss vernichtet werden – weltweit!

_____

Time am 29. Juli 2011

_____

1) http://www.n-tv.de/politik/Rechenschaft-fuer-jeden-einzelnen-Mord-article3924871.html
2) http://www.n-tv.de/politik/UNO-fordert-schnelle-Hilfe-article3888286.html
3) http://www.dradio.de/presseschau/20110728070000/
4) http://www.n-tv.de/politik/Buergermeister-stirbt-bei-Attentat-article3909591.html
5) http://www.faz.net/artikel/S32742/erklaerung-des-anwalts-etliche-weitere-zellen-im-ausland-30473393.html
6) http://www.counter-currents.com/2011/07/anders-behring-breivik/
7) http://www.faz.net/artikel/C32742/vater-breivik-im-interview-anders-haette-sich-umbringen-sollen-30473349.html
8- http://www.faz.net/artikel/S32742/attentate-in-norwegen-die-tat-eines-irrsinnigen-30472423.html
9) http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/123496/
10) http://www.faz.net/artikel/C30089/nach-dem-attentat-wachsamkeit-im-netz-30473031.html
11) http://heplev.wordpress.com/2011/07/26/zahlen-und-fakten-zu-terroristen-und-tater-vorwurfen/
12) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/06/30/gelebt-werden/
13) http://www.aggromigrant.com/2011/07/27/broder-oder-wilders-hatten-doch-keine-schuld/
14) http://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-regional/imam-beobachtung-islamkritischer-internetseiten-19068602.bild.html
15) http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/07/26/oslo-und-die-vergewaltigungs-luge/
16) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/03/03/einzige-hoffnung-totaler-entzug/
17) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/11/21/counterjihadisch-bloggen/
18) http://heplev.wordpress.com/2011/07/28/meinung-die-islamophobie-der-ermordung-von-norwegern/

So wertvoll wie die Pest

5. Januar 2011

Am Montag, den 3. Januar, konzedierte Michael Martens in der FAZ der türkischen Außenpolitik einen Zuwachs an Bedeutung, musste aber gleichzeitig auch einen Zuwachs an Größenwahn diagnostizieren. Zunehmender Realitätsverlust bei wachsender Bedeutung bzw. Stärke ist eine ungute Mischung, wie geschichtsbewussten Deutschen wohlbekannt ist. Die innere Ausrichtung ist dabei nämlich die mohammedanistische Welt, und in ihr besonders der (schiitische) Iran, Ork-Pariastaat wie die Türkei.

Die Türkei sieht sich schon längst nicht mehr als Teil des westlichen Zivilisationsprojektes. Nicht nur, dass sie den Amis im Irak-Krieg eine drastische Absage erteilte, dass sie gegen ihren einstigen Sicherheits- und Wirtschaftspartner Israel hetzt, auch die grenzpolitischen Interessen des Bündnisses sind ihr völlig egal, ja sie arbeitet sogar aktiv gegen sie an, wie erstaunlicher Weise der bisher als Dimmi bekannte Georg Paul Hefty in derselben Ausgabe der Zeitung feststellte.

All diese beunruhigenden und evidenten Zeichen sind für unsere Eliten natürlich kein Grund zur Sorge sondern vielmehr Zeichen für die Europatauglichkeit  dieser lupenreinen Demokratie, auf die wir ja ebensowenig verzichten können wie auf Pest und Cholera.

_____

Größe und Größenwahn

Die türkische Außenpolitik gewinnt an Bedeutung
und verliert an Realitätssinn

Zum Jahresausklang hat der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu in einem Fernsehinterview hehre diplomatische Neujahrsvorsätze gefasst. Da die Türkei ein Staat sei, in dem sich westliche und östliche Einflüsse überschneiden, sei sie bestens geeignet, „Lösungen“ und „FÜHRUNG“ (Hvh. v. T.) in einem Zeitalter der Konflikte zu bieten, sagte der Chefarchitekt der türkischen Außenpolitik. Das müsse die Vorgabe für das Jahr 2011 sein und mehr noch: „Unser nächstes Ziel ist es, die Türkei zum WEISEN Mann, zum weisen Land der MENSCHLICHKEIT und der WELT zu machen, es zu einem Land zu machen, dessen Ansichten respektiert werden, das Prinzipien hat, das die Stimme des menschlichen Gewissens wird und für seine Werte eintritt.“ Spricht da der weise Mann vom Bosporus? Natürlich vermitteln Politiker ihren Bürgern, nicht anders als Konzernlenker ihren Angestellten oder Studienräte ihren Schülern, zum Jahresausklang gern Besinnliches oder Grundsätzliches, und in der Türkei hat man es rhetorisch gern eine Idee süßer. Dennoch ist Davutoglus pathetische Aussage bezeichnend für die neue Größe, aber auch für den GRÖSSENWAHN, oder doch zumindest die Selbstüberschätzung von Ankaras Diplomatie.

Die wachsende Bedeutung der Türkei in der Weltpolitik, vor allem im Nahen Osten, kann niemand ernsthaft bestreiten. In der Türkei greift jedoch ein naiver Optimismus um sich, der keine Grenzen kennt. Immer höher, schneller, weiter soll es gehen. „Das Machtdreieck der Zukunft – die Vereinigten Staaten, die Türkei und IRAN?“ lautete der ernstgemeinte Titel der Analyse eines angesehenen türkischen Universitätsprofessors, die dieses Selbstverständnis ausdrückt. Zwar behauptet selbst in Ankara noch niemand, die Türkei agiere auf Augenhöhe mit Washington und Peking, doch viele halten es für ausgemacht, dass man wenigstens mit den Weltmächten Russland, Indien und Brasilien in einer Liga spiele. Dass auch zu diesen Spielern ein großer Abstand besteht, wagt kaum jemand zu sagen ob all der strategischen TRUNKENHEIT über die eigene Bedeutung.

In der jüngsten Ausgabe der zweimonatlich erscheinenden „Südosteuropa-Mitteilungen“, deren Schwerpunktthema diesmal die Türkei ist, befassen sich mehrere Essays wohltuend nüchtern mit der Frage, wie es um den Anspruch des Landes, makelnd in die Welt einzugreifen, tatsächlich bestellt ist. Bei aller Anerkennung für die immer aktivere Rolle der türkischen Diplomatie ist darin denn auch die Rede von der Neigung Ankaras, die eigenen Fähigkeiten zu überschätzen.

Einem anderen Aspekt widmet sich der Ankaraner Publizist Semih Idiz, der in seiner Heimat unter anderem als Kolumnist für die Zeitung „Milliyet“ bekannt ist. Er beschäftigt sich mit der oft debattierten Frage, ob sich die Türkei unter der im Islam verwurzelten „Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung“ (AKP) des Ministerpräsidenten Erdogan vom Westen abwende. Dabei weist er auf einen nur scheinbar paradoxen Umstand hin: Die Türkei hat sich auch deshalb der muslimischen Welt angenähert (was nicht unweigerlich eine Abwendung vom Westen bedeutet), weil das Land demokratischer geworden ist. Idiz spricht von „der öffentlichen Meinung als Determinante der neuen türkischen Außenpolitik und erinnert daran, dassfrüher viele außenpolitische Grundsatzentscheidungen ohne Rücksicht auf die Bevölkerung, ja in offenem Gegensatz zu ihr getroffen wurden.

Das war unter anderem so, als die Türkei 1952 der Nato beitrat, obwohl es öffentlich Zweifel daran gab. Angesichts der immer noch fortbestehenden Erinnerungen an die zerstörerische Periode des Ersten Weltkriegs war es das grundsätzliche Empfinden unter den Türken, in Beziehungen zum Westen äußerst vorsichtig zu sein. Doch damals ließ sich der Staat weder in seine inneren noch in seine äußeren Geschäfte hineinreden.

Das ist nach acht Jahren Regierungszeit der AKP anders. Zwar kann sich auch die türkische Außenpolitik, will sie als verlässlicher Partner gelten, nicht Volkes Stimme beugen, doch sie muss sie in wichtigen Fragen berücksichtigen. Idiz geht sogar so weit, türkische Außenpolitik als eine Art verlängerte Innenpolitik zu bezeichnen, was in anderen Ländern keine neue Entdeckung wäre, für die Türkei aber ungewohnt ist. Sich in entscheidenden außenpolitischen Fragen, allen voran Palästina, gegen die öffentliche Meinung zu wenden, kann die AKP Stimmen kosten. Da schwimmt man lieber mit der Strömung, was zumindest Tayyip Erdogan leichtfällt, da er Ressentiments gegen Israel nicht erst von seiner Bevölkerung übernehmen musste.

Als Beispiel für den erstarkenden Einfluss der öffentlichen Meinung nennt Idiz unter anderem die pompös gescheiterte Annäherung der Türkei an Armenien. Sie hätte in einer Öffnung der seit bald zwei Jahrzehnten geschlossenen Grenze zwischen den ungleichen Staaten enden sollen. Doch als die Protokolle unterzeichnet waren, zog der aserbaidschanische Staatspräsident Ilham Alijew, der in seinem Land eher wenig von Rücksichtnahme auf die öffentliche Meinung und westlichen Kinkerlitzchen wie freien Wahlen hält, geschickt alle Register, um die Türken gegen ihre Regierung aufzubringen. Aserbaidschan ist schließlich der „Bruderstaat“ der Türkei, und kein Regierender in Ankara kann es sich erlauben, als „Verräter“ von Bakus Interessen dazustehen. Just so ließ Alijew Erdogan und seinen Außemninister Davutoglu aber aussehen. Wenn es zu einer Offnung der türkisch-armenischen Grenze komme, ohne dass der Konflikt zwischen Eriwan und Baku um Nagornyj Karabach gelöst sei, sei das ein Verrat an der Bruderschaft zwischen Aserbaidschan und der Türkei, lautete die Botschaft. Aserbaidschan war tatsächlich in der Lage, „die öffentliche Meinung in der Türkei zu mobilisieren und die türkische Opposition aufzuwiegeln, die ohnehin bereit ist, jedes Intrument gegen die AKP einzusetzen, das sie greifen kann. Schließlich gelang es Baku, die nationalistische und islamistische Meinung in der Türkei entschieden gegen die Umsetzung der Protokolle aufzubringen.“ Am Ende musste ein ungewohnt kleinlauter Erdogan in einer Rede vor dem aserbaidschanischen Parlament versprechen, dass es keine Grenzöffnung geben werde, bevor der Konflikt nicht gelöst sei. Eine stärkere demokratische Beteiligung bei außenpolitischen Entscheidungen möge grundsätzlich begrüßenswert sein, resümiert Idiz, doch berge das „in einem Zeitalter des Populismus und Opportunismus“ die Gefahr, dass sich die außenpolitische Orientierung der Türkei tatsächlich ändere. „Die Türkei ist immer noch ein höchst konservatives Land, das nun eine offen islamische Regierung hat. Es ist kaum zu leugnen, dass dies in ihren außenpolitischen Orientierungen und Entscheidungen sichtbar zu werden beginnt.

_____

Zaun um Zaun

Wenn der griechische Innenminister nicht übertreibt, dann sind im vergangenen Jahr etwa 70.000 Personen illegal über die türkisch-griechische Grenze gekommen. Das ist nicht nur zu viel für eines der schwächsten Mitgliedsländer der EU, sondern auch für die EU selbst. Denn das einzige Kriterium für den Grenzübertritt ist der Wille der Migranten; von einer Erwartung Griechenlands oder der EU, in den Illegalen zusätzliche Einwohner, Fachleute oder Helfer zu bekommen, ist nicht die Rede. Auch spricht die Herkunft der Migranten nicht dafür, dass Griechenland die Leute ohne eingehende Prüfung zurückschicken kann, sobald sie EU-Boden betreten haben. Dass Athen jetzt über die Errichtung eines Zaunes gegenüber der Türkei nachdenkt, ist eine Absurdität zwischen zwei Nato-Mitgliedern, gibt aber eine Vorstellung davon, was geschehen würde, wenn es eines Tages doch zur Aufnahme der Türkei in die EU käme: Europa stünde sperrangelweit offen. Dabei kann sich niemand einbilden, dass ein Zaun je davon abhalten würde, diesen überwinden zu wollen. Die weiteren Geschichten sind bekannt.

_____

Time am 5. Januar 2011

Null-Toleranz

25. September 2010

Nicht alle Fliegen machen nur Dreck.
Einige haben es zu passablen R ’n‘ Rollern gebracht.

Ich habe schon gelegentlich durchscheinen lassen (1), dass ich die Idee des Aufbaus eines „Euro-Islam“ von deutschen Universitäten aus für zweifelhaft halte, da der Mohammedanismus erstens per se verfassungswidrig ist und zweitens per se einen bekenntnisorientierten Unterricht fordern würde anstelle eines wissenschaftlichen, wie dies vorgestern Dr. Doehring in der FAZ dargelegt hatte (2). Was hunderte von neuen mit Steuergeldern bezahlte Rumhänger und Unsinnverzapfer hervorbringen und ernähren würde, wäre aufgrund der zeitlichen Perspektive für den Counterjihad völlig irrelevant. Dies stellte Georg Paul Hefty in der heutigen FAZ fest.

_____

Fliegendreck

In der Politik muss Wahrheit Wirklichkeit sein, oder sie ist gar nicht wahrhaftig. Einen großen Beitrag zur Wahrhaftigkeit in der Integrationsdebatte hat die in Hannover lebende, aus Iran stammende Juristin und muslimische Theologin Hamideh Mohagheghi auf dem Deutschen Juristentag geleistet, als sie sagte, dass die für die Stellung des Islam in Europa bedeutenden innerislamischen Klärungen noch zwanzig bis dreißig Jahre in Anspruch nehmen werden.

Das musste all den deutschen Politikern ins Stammbuch geschrieben werden, die so tun, als brächten Integrationsgipfel der Kanzlerin, Islamkonferenzen der aufeinander folgenden Bundesinnenminister, Planungen der Kultusminister für einen deutschsprachigen islamischen Religionsunterricht oder sonstige Zehnpunkteprogramme der zuständigen Landesminister die Integrationsprobleme auch nur einen Schritt ihrer Lösung näher.

Die wahren Integrationsprobleme beschreiben nicht das individuell ausgeprägte oder mangelhafte Talent zum Erlernen der deutschen Sprache, auch nicht die Fähigkeit, sein Leben in einem sozialversicherungsförderlichen Arbeitsfeld zu verbringen oder die Beteiligung an multikulturellen Sportveranstaltungen.

Das einzige wahrhafte Integrationsproblem ist die Integrationsverweigerung einer kleinen Minderheit von zehn bis fünfzehn Prozent der Zugewanderten.

Da hat Frau Mohagheghi den Politikern hoffentlich die Augen geöffnet, erstens für die Zeiträume und zweitens dafür, dass nichts wirklich geklärt ist, bis die Muslime sich nicht darüber klar geworden sind, was sie im früher sogenannten Okzident wollen: eine Ausbreitung ihrer glaubensgeprägten Lebensweise oder eine Anpassung (“Modernisierung“) an ihre neuen Nachbarn und Mitbürger.

Bis sich zum Beispiel ein sogenannter Euro-Islam entwickelt, wird es Jahrzehnte brauchen, und dann ist noch immer fraglich, ob er sich in dieser Weltgegend durchsetzt oder dem traditionellen Islam unterschiedlicher Richtungen unterliegt. Und welche Bedeutung hätte dabei eine Aufnahme der Türkei in die EU?

Gemessen daran, sind die täglichen integrationspolitischen Rangeleien unter sozialdemokratischen Parteifreunden oder die Kritiken liberaler Justizminister, die sich vor lauter Großzügigkeit nicht mehr an die Freiheitsfragen herantrauen, an den parteipolitischen Konkurrenten Fliegendreck, der heute auffällt und morgen vergessen ist.

_____

Heftys Text, der auch online nachlesbar ist (3), erhielt einen Kommentar von Rolf Joachim Siegen:

_____

Falsche Wegbeschreibung

Erstens: Wie kommt der Verfasser auf seine Behauptung, es handle sich um (nur) etwa zehn bis fuenfzehn Prozent Integrationsunwilliger! Zweitens: Die Frage, ob wir die Ausbreitung des Euro-Islams zu foerdern oder auch nur zu dulden verpflichtet sein moegen – rechtlich, wie moralisch – scheint sich fuer ihn erst gar nicht zu stellen. Hier ist entschiedener Widerspruch anzumelden.

_____

Ich teile die Kritik von Herrn Siegen, freue mich aber auch darüber, dass Heftys Text z.B. vergleichsweise deutlich macht, wie sich die Illusion „Euro-Islam“ als ein eher kostenspieliges Luftschloss erweisen wird. Hefty ist auf dem Weg zum Counterjihad.

Zehn bis fünfzehn Prozent seien integrationsunwillig, das sei zu bezweifeln. In der Tat, das ist es. Ich finde es aber auch richtig, wenn Hefty davon ausgeht, dass einem relativ kleinen Grüppchen verbrecherischer Hardliner, und dazu zähle ich z.B. auch die Salonterroristen Ajup „Krips“ Köhler und Ayman „Kraps“ Mazyek, eine erheblich größere Gruppe von Leuten gegenübersteht, die vielleicht Kulturmohammedanisten sind, weil sie eben mohammedanistische Vorfahren haben, deren Muttersprache vielleicht eine orientalische war, weil sie mit iranischen Liedern oder der libanesischen Küche groß geworden sind, die aber mit den Schandtaten Klo H. Metzels ebensowenig zu tun haben wollen wie ich (4).

Diese Leute interessieren sich nicht wirklich für Religion, sie gehen nicht in Moscheen, sie sind im Motorradclub oder im Angelverein. Hier und da scheint die patriarchalische Prägung durch, vielleicht Fatalismus usw., aber sie brauchen keine bekenntnisorientierten, hochdotierten Mohammedanismusprofessoren, keine Verankerung in Deutschland als Mohammedanisten, sie brauchen einfach nur eine Verankerung als Mitbürger, als Nachbarn, als Kollegen, als Kumpels. Sie wollen über kurz oder lang dazu gehören, hier ihr Glück machen, und sie sind dankbar, dass sie den orkischen Müllhaufen von Marokko bis Indonesien entfliehen konnten. Die counterjihadische Debatte sollte dies berücksichtigen sowie die Unsicherheit, in der sich viele dieser Leute sehen, die sich Mohammedanisten nennen, obwohl sie keine sind, und die merken, dass der Counterjihad stärker wird. Sie brauchen keine Angst zu haben, der Counterjihad will die Lehre vernichten, er will das Buch verbrennen, keine Menschen.

Es muss also einerseits kommuniziert werden, dass es weder um Ausländerhass noch genetische Dünkel geht, sondern ausschließlich um den Kampf gegen eine (satanische) Ideologie, und dass ansonsten jeder willkommen ist, der mitmacht und die Gesetze achtet.

Es muss andererseits die gutwillige Mehrheit unbedingt von den mohammedanistischen Scharfmachern, Fanatikern und Kommissaren getrennt werden. Zu den diesen gehören außer Krips & Kraps m.E. z.B. auch solche Figuren wie Peter Schütt (5), Sabine Schiffer (6) oder der spätpubertäre Donaldist Patrick Bahners (7). Claudia Roth, Todenhöfer, Paech, sie alle sind Orkagenten, die vorgeben, die Interessen der Minderheiten aus dem Orient zu vertreten, die aber in Wirklichkeit nur die Interessen derjenigen vertreten, die dort ebenso diktatorisch wie geistlos brutale Macht ausüben.

Den konstruktiven Orientalen aber ist nicht nur mit Mohammedanismusprofessoren nicht gedient, auch die Ausweitung der angeblichen Toleranz durch Schweinefleischächtung, Gebeträume, 8-jährige Schleiereulen in den Schulen usw. treibt sie in die Fänge der Kommissare. Diese möchten innerhalb der Gesellschaft die Möglichkeit eröffnen, einen Wettbewerb darüber zu beginnen, wer am konformsten ist. Ihre gesellschaftliche Vorstellung ist elitär und totalitär, und in dieser Weise stellen sie ihre Kader zusammen. Allein die Möglichkeit, den Wettbewerb auszuführen eröffnet ihn schon („Fastest du denn nicht?“). Niemand hat was dagegen, wenn sich wer fünfmal nach Arbeitszeit zu Hause zu Boden wirft und seinen Popo in die Luft streckt, komische Religion, aber lebe sie: zu Hause! Die Mehrzahl der Orientalen wird damit einverstanden und zutiefst dankbar sein. Der Staat muss durch Verbote und Sanktionen diese Menschen vor den Kommissaren schützen, es sind nicht IHRE Kommissare. Es sind vielmehr Hasardeure, Usurpatoren, Abenteurer, Verbrecher, die die Verbrecherfibel „Kloran“ als Betriebsanleitung für ihre kriminellen Organisationen nutzen. Das Netzwerk dieser Lumpen kämpft für SICH, nicht für irgendeine Gruppe von Mitbürgern orientalischer Herkunft.

So erweist sich die Parole „Null-Tolereranz“ gegen den Mohammedanismus als Mittel zur Genese größtmöglichster Freiheit für Mohammedanisten. Null-Tolereranz: keine bekenntnisorientierte Mohammedansimusprofessuren, kein Schweinefleischverzicht, keine Halal-Schlachtungen, keine freien Ork-Festtage.

Manche sagen, einige Extremisten hätten den Mohammedanismus „gekidnapped“. Dies ist falsch. Richtig ist vielmehr, dass der Mohammedanismus 1,5 Mrd. Menschen gekidnapped hat.

Nicht grade einen Fliegenschiss…

_____

Time am 25. September 2010

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/07/28/totgeburt-reform-mohammedanismus/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/09/23/schizo-geht-nicht/
3) http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E64E42ADD95584143A0382E01AB0BAE2F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/09/15/orks-die-eigentlich-keine-sind/
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/09/21/counterjihad-der-jihad-ist/
6) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/08/28/sabine-agentin/
7) http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA2420BAC082C25414D2760/Doc~ECF3116D02C0C460CBC22AA3171EF88B7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

_____

PS: Soundtrack,  AC’s „Fly on the wall“ again:
http://www.youtube.com/watch?v=7DIHfaDzp50

Text:
https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/04/11/alles-lauft-rund-in-afghanistan/

Zehn Thesen für Thilo

19. September 2010

Wenn schon keine Parteigründung, dann aber demonstrative informelle oder besser noch formelle Bündnisse im COUNTERJIHAD.

Ich habe bereits zur Kenntnis gegeben, dass ich gemäß den Überlegungen von Karl Popper ein Zweiparteiensystem nach amerikanischem Vorbild präferiere. Demzufolge stehe ich, auch wenn ich selbst Thilo Sarrazin als deutschen Wilders bezeichnete (1) und mir eine Parteineugründung unter seiner Führung als sinnvoll vorstellen könnte (2), dem Thema insgesamt eher skeptisch gegenüber. Lesen Sie dazu eine Glosse von Georg Paul Hefty aus der gestrigen FAZ.

_____

Zur richtigen Zeit

In gewisser Weise kommt die Nachricht, dass DVU und NPD auf dem Wege zur Vereinigung sind, irgendwie zur richtigen Zeit. Denn damit dürfte jede noch so theoretische Überlegung, rechts von CDU und CSU – wo immer das sein mag – eine neue, vermeintlich konservative Partei zu gründen, auf absehbare Dauer erledigt sein. Nicht, dass Konservative in den Verdacht geraten könnten, sich auf demselben Feld wie eine rechtsradikale oder gar rechtsextreme Partei zu tummeln. Aber jeder Planer einer neuen Partei muss sehen: Eine in eins gegossene NPD/DVU könnte mehr Protestwähler anziehen als die jetzt zersplitterten Radikalen. Eine konservative Neugründung müsste, wollte sie nicht ausschließlich den Wählerstamm der C-Parteien dezimieren, sondern Wahlenthalter reaktivieren und dennoch sicher über die Fünf-Prozent-Hürde kommen – alles andere wäre politischer Unfug -, auch weit rechts auf Stimmenfang gehen. Dort aber verschwimmen allmählich die Grenzen. Das jedoch muss verhindert werden, zwischen Rechten und Rechtsradikalen muss ein tiefer Graben erkennbar bleiben.

_____

Es gibt auch ein rein praktisches Problem: Wir haben keine Protagonisten mit Geert Wilders Ausstrahlungskraft und Popstarqualitäten, d.h., wir haben von Herrn Sarrazin bis zu Frau Kelek schon etliche, aber alle diese weisen die Gründung einer antimohammedanistischen Bürgerrechtspartei (nicht ohne Grund) zurück. Wenn es also vielleicht unklug ist, eine solche Partei zu gründen (der erste Versuch von Dr. Ulfkotte versank bereits u.a. im ökologisch-religiösen Themensumpf), vor allem deshalb, weil relevante Kräfte stets darauf drängen, dass diese Partei weniger antimohammedanistisch als vielmehr „wahrhaft konservativ“, also in erster Linie eine Anti-CDU-Partei sein müsse, ist evtl. die vorläufige Beschränkung auf formale oder informelle Bündnisse das gegebene Mittel. Der von mir sehr verehrte Ralph Giordano (im Bild mit PI-Gründer Stefan Herre) demonstriert dies m.E. mit seinen „10 Thesen für Thilo“ (3). Herr Giordano behandelt darin nicht seine zweifellos vorhandenen Differenzen mit Herrn Sarrazin, sondern er richtet dessen Arbeit virtuos und punktgenau auf den Kern des Problems: den Mohammedanismus.

_____

Die Gutmenschen und die dunklen Seiten des Islam

In Deutschland geben Sozialromantiker und
Beschwichtiger den Ton an, sagt Ralph Giordano und
stellt zehn Thesen zur Integrationsdebatte auf.

1. Solange gebildete, berufsintegrierte und akzentfreies Deutsch sprechende Muslima in Talkshows mit wirklichkeitsfernen Sätzen wie „die Frage der Integration stellt sich gar nicht“ so tun, als sei ihr Typ exemplarisch für die muslimische Minderheit in Deutschland und die Gleichstellung muslimischer Frauen eben um die Ecke – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

2. Solange diese Vorzeige-Muslima sich lieber die Zunge abbeißen würden als einzugehen auf das, was kritische Muslima so authentisch wie erschütternd berichtet haben über den Alltag der Unterdrückung, Abschottung und Ausbeutung, der Zwangsehe und Gefangenschaft muslimischer Frauen und Mädchen bis hin zu der unsäglichen Perversion der „Ehrenmorde“ – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

3. Solange widerstandslos hingenommen wird, dass Moscheen in Deutschland nach Eroberern der türkisch-osmanischen Geschichte benannt werden, nach Sultan Selim I. oder, wie im Fall der sogenannten Fatih-Moscheen, nach Mehmet II., dem Eroberer von Konstantinopel – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

4. Solange höchste türkische Verbandsfunktionäre, wie der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mayzek, vor laufender Kamera und Millionen Zuschauern erklären können, Scharia und Grundgesetz seien miteinander vereinbar, ohne sofort des Landes verwiesen zu werden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

5. Solange rosenkranzartig behauptet wird, der Islam sei eine friedliche Religion, und flapsig hinweggesehen wird über die zahlreichen Aufrufe des Koran, Ungläubige zu töten, besonders aber Juden, Juden, Juden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

6. Solange die weitverbreitete Furcht vor schleichender Islamisierung in der Bevölkerung als bloßes Luftgebilde abgetan wird und nicht als demoskopische Realität ernst genommen – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

7. Solange von hiesigen Verbandsfunktionären und türkischen Politikern penetrant auf Religionsfreiheit gepocht wird, ohne jede parallele Bemühung um Religionsfreiheit in der Türkei – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

8. Solange nicht offen gesprochen wird über islamische Sitten, Gebräuche und Traditionen, die mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Gleichstellung der Geschlechter und Pluralismus nicht vereinbar sind – so lange hat Thilo Sarrazin Recht.

9. Solange die großen Themen der Parallelgesellschaften wie Gewaltkultur, überbordender Nationalismus, offener Fundamentalismus, ausgeprägter Antisemitismus und öffentliches Siegergebaren mit demografischer Drohung nicht zentrale Punkte des nationalen Diskurses sind – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

10. Solange Deutschlands Sozialromantiker, Gutmenschen vom Dienst, Pauschal-Umarmer und Beschwichtigungsapostel weiterhin so tun, als sei das Problem Migration/Integration eine multikulturelle Idylle mit kleinen Schönheitsfehlern, die durch sozialtherapeutische Maßnahmen behoben werden können – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

Postskriptum: Ein integrationsfördernder Vorschlag: Wenn denn das offene Haar der Frau die männliche Begierde weckt, wäre es da nicht besser, den Männern Handschellen anzulegen, als den Frauen das Kopftuch zu verordnen?

_____

Time am 19. September 2010

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/08/26/unser-geert-heist-thilo/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/08/27/thesen-von-gewicht/
3) http://www.welt.de/debatte/article9722366/Die-Gutmenschen-und-die-dunklen-Seiten-des-Islam.html

Die Bildungschipkarte reicht nicht

24. August 2010

Als konservativer Familienmensch stehe ich Frau von der Leyens Plan, eine Bildungschipkarte einzuführen, skeptisch gegenüber. Immer mehr Bereiche werden aus der Verantwortung der Bürger auf den Staat übertragen.

Aus der Perspektive des Counterjihad könnte es indessen sinnvoll sein, die anwachsende Menge junger Orks so weit wie möglich dem Einfluss ihrer pädagogisch meist völlig unfähigen Eltern und erst recht dem ihrer Hassprediger zu entziehen. So sieht Georg Paul Hefty in der heutigen FAZ z.B. die gegenwärtige Diskussion auch eher als Einstieg in eine viel weitgehendere, nämlich als die Debatte über die Übertragung der Verantwortung für das Bildungssystem von den Ländern auf den Bund und die flächendeckende Einführung der Ganztagsschule.

Hierzu möchte ich ergänzen, dass in Bezug auf den Counterjihad dann zudem auch die flächendeckende, kostenlose und verbindliche Ganztags-Kindergartenbetreuung angedacht werden müßte.

_____

Kleiner Chip mit großer Wirkung

Umwälzungen haben tiefe Gründe, bisweilen aber nebensächliche Anlässe. Als so eine Nebensächlichkeit könnte sich Frau von der Leyens sogenannter Bildungschip erweisen. Was zur Begründung einer solchen Chipkarte angeführt wird, mutet so überzeugend an, dass sie eine Eigendynamik entfalten könnte. Nach dem Befund der Bundessozialministerin leiden Kinder im Hartz-IV-System in erster Linie an Bildungsmängeln: Sie brauchen ziemlich häufig Nachhilfestunden, haben eine ungenügende Musikerziehung, kennen zu wenige Museen von innen und treiben zu wenig Sport. Die Ministerin will diese Mängel mit der Zuteilung von Beträgen auf einem Förderkonto beseitigen. Sie gab aber kund, dass sie die Förderung ausweiten und allen Kindern angedeihen lassen wolle – offenbar ist das nötig.

Dies lässt sich kaum anders verstehen, als dass die wichtigste Bundesministerin und einflussreiche Bundespolitikerin der CDU der Schulpolitik der Länder die Note „ungenügend“ erteilt. Ihr hartes Urteil trifft auf eine Stimmung in der Bevölkerung, die nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ohnehin mit Zweidrittelmehrheit die politische Verantwortung für die Schulen auf die Bundesregierung übertragen sehen möchte. Aus dieser Gemengelage könnte sich eine schulpolitische Umwälzung entwickeln.

Die verfassungsrechtliche Konstellation, in welche Frau von der Leyen hineingestoßen hat, ist klar und komplex zugleich. Die Zielgruppe des Förderprogramms, dessen Gelder im Bildungschip gespeichert sein sollen, lässt sich dem Bundessozialministerium, vielleicht auch dem Bundesfamilienministerium zuordnen, die Inhalte des Programms aber betreffen Zuständigkeiten, die nach dem Grundgesetz den Ländern und den Eltern vorbehalten sind. Der Ausgangspunkt für den Vorstoß der Bundessozialministerin war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das alle Kinder umfasst, die Leistungen nach Hartz IV erhalten: also Kinder von der Geburt bis zur Volljährigkeit. Selbst wenn es Frau von der Leyens Ziel ist, dass die Förderung „unmittelbar bei den Kindern ankommt“, ist es unvorstellbar, dass kleinere Kinder eigenständig mit der Chipkarte umgehen. Die Auswahl von Freizeitbeschäftigungen gehört zum Erziehungsrecht der Eltern: Ob und in welchen Sportverein oder Kindergarten, ob und in welche Musikschule oder Bibliothek, ob und in welches Schwimmbad oder Jugendlager ein Kind gelegentlich oder ständig geht, ist Sache der Eltern und von Staats wegen weder zu entscheiden noch zu erzwingen.

Vordergründig will auch Frau von der Leyen den Eltern deren Rechte nicht nehmen. Aber dann bliebe vieles von dem unerledigt, was sie für notwendig hält, nämlich eine bessere Bildung für Kinder aus finanziell engen Verhältnissen. Zugleich ist längst erkannt, dass auch viele Kinder aus Migrantenfamilien außerhalb des Hartz- IV-Systems Angebote und Förderung über das bisher Übliche hinaus brauchen, damit sie die gleichen Bildungs- und Berufsaussichten erreichen wie die Mehrheit ihrer Altersgenossen.

Wer als politischer Verantwortungsträger neben anderem mehr Sport und mehr Musikerziehung der Kinder für nötig erachtet und sich darauf verlassen will, dass solche Aktivitäten nicht von den Eltern behindert oder von unliebsamen Veranstaltern durchgeführt werden, muss zumindest mit Blick auf die Altersstufe von sechs bis sechzehn Jahren danach streben, sie in den Schulunterricht einzubauen. Ebenso kann der Bedarf an Nachhilfeunterricht dadurch gemindert oder gedeckt werden, dass in der – im Rahmen der Schulpflicht – regelmäßigen Unterrichtszeit mehr Gelegenheit zu Erklärungen und Übungen geschaffen wird.

Nimmt man alles zusammen, was zur Rechtfertigung des Bildungschips angeführt werden kann, so kommt leicht ein Plädoyer für die flächendeckende Ganztagsschule heraus. Wie eine Bestätigung klingt Frau von der Leyens Hinweis, mit dem Chip könnten auch Schulmittagessen bezahlt werden. Dies ist parteipolitisch brisant. In der SPD, in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und bei linken Vordenkern wird seit langem die Ganztagsschule gefordert. Eine ganztägige Unterbringung und Versorgung der Schulkinder kommt auch der flexibilisierten Wirtschaft entgegen, die zunehmend beide Elternteile als Mitarbeiter braucht. Die beiden christlichen Parteien hatten hingegen die Ganztagsschule für alle schulpflichtigen Kinder bisher nicht im Programm.

In der Union hat Frau von der Leyen ein breites Schneebrett losgetreten. Wird daraus eine Lawine, welche die bisherige Schulpolitik der CDU/CSU begräbt? Die CSU bekämpft den Vorstoß der Bundessozialministerin und stellt das Erziehungsrecht der Eltern heraus. Dieses kann jedoch umgangen werden, indem die Schulpflicht in ihrer täglichen Dauer neu geordnet wird. Ob es dazu kommt, wird sich zeigen. Noch hat die Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Merkel nicht Stellung bezogen. Sie könnte die Chipidee verwerfen und die Ministerin auf die einfache Berechnung des Bedarfs der Kinder in Hartz IV und die Auszahlung der Unterhaltssätze auf das Konto der Eltern verpflichten – oder sich an die Spitze der Wendebefürworter stellen und die Union auf die Ganztagsschule einschwören.

_____

Time am 24. August 2010

Have You Seen Dignity?

17. Mai 2010

Mit der Würde ist das so eine Sache, wie auch Bob Dylan 1991 (1) mit seinem Song „Dignity“ befand. Zu einem unsäglichen Artikel des Özkan-Verehrers Georg Paul Hefty (2), der am 5. Mai in der FAZ der CDU vorgeschlagen hatte, das „demokratisch“ und das „christlich“ aus dem Namen zu streichen, und sich statt dessen mehr auf die „Menschenwürde“ zu konzentrieren, um für das fundamentalistische Fünftel der 0,875% der Turkdeutschen attraktiv zu werden, brachte die heutige FAZ einen Leserbrief von Dr. Rainer Grauf, der die unterschiedlichen Inhalte des Begriffes „Menschenwürde“ skizziert.

_____

Würde und Gottesebenbildlichkeit

Der Leitartikel „Christlich-muslimische Plattform“ von Georg Paul Hefty (3) legt die Folgerung nahe: Wir einigen uns darauf, vom „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ und von „Menschenwürde“ als Grundlagen unseres politisch-gesellschaftlichen Handelns zu sprechen, und dann funktioniert eine christlich-muslimische Zusammenarbeit auf dem Boden und im Sinne des Grundgesetzes. Funktioniert es wirklich, auf Dauer? Meinen wir wenigstens in wesentlichen Schnittmengen das Gleiche, wenn wir die Begriffe „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ und Menschenwürde verwenden?

Das in den westlichen Kulturen herausgebildete Verständnis von der bedingungslosen Würde des Menschen beruht nicht nur auf dem philosophisch-theologischen Lehrsatz von der Gottesebenbildlichkeit des Menschen, sondern, in noch höherem Maß, auf der Geschichte von der Selbsterniedrigung des trinitarischen Gottes in Jesus Christus, hin zu denen, die ihre Gottesebenbildlichkeit und Würde schuldhaft verdorben und verspielt haben, also: hin zu denen, die wissen, dass sie alle Bedingungen verfehlt und einen Anspruch auf Würde verdorben haben. Nehmen wir die Verwurzelung des Würde-Begriffs in dieser Geschichte der Selbsterniedrigung Gottes weg, dann entsteht, oft unbeabsichtigt, aber doch wirksam, ein Gefälle hin zu einem bedingten Verständnis von Menschenwürde: Ja, der Mensch hat Würde – und im Kleingedruckten steht: außer, wenn…

Illustrationen zu diesem „außer“ finden wir bei den Ideologien des 20. Jahrhunderts. Leider ist auch in Gesellschaften mit islamischer Prägung zu beobachten, dass der Begriff Menschenwürde als bedingt verstanden wird. Die Praxis ist: Dem Einzelnen wird Würde zugestanden, wenn er nicht bestimmte Bedingungen verletzt. Andernfalls tritt für den Betreffenden Schutzlosigkeit ein.

Das zeigt, dass wir den Begriff Menschenwürde nicht von seinen geschichtlichen Wurzeln trennen und dann davon ausgehen können, dass es trotz unterschiedlicher Wurzeln eine wesenhafte Übereinstimmung gibt. Deshalb wird muslimischen Mitbürgern, die nach Wort und Geist des Grundgesetzes an gesellschaftlicher Gestaltung mitwirken wollen, wesentlich mehr abverlangt, als Formeln auszusprechen, die doch mit sehr unterschiedlichen Inhalten gefüllt werden können und tatsächlich auch gefüllt werden.

_____

Hier der Song von Bob (4) als Cover von HeavyJ:

Hier eine Hörprobe vom Meister selbst auf Amazon:

Hier der Text:

Dignity

Fat man lookin’ in a blade of steel
Thin man lookin’ at his last meal
Hollow man lookin’ in a cottonfield
For dignity

Wise man lookin’ in a blade of grass
Young man lookin’ in the shadows that pass
Poor man lookin’ through painted glass
For dignity

Somebody got murdered on New Year’s Eve
Somebody said dignity was the first to leave
I went into the city, went into the town
Went into the land of the midnight sun

Searchin’ high, searchin’ low
Searchin’ everywhere I know
Askin’ the cops wherever I go
Have you seen dignity?

Blind man breakin’ out of a trance
Puts both his hands in the pockets of chance
Hopin’ to find one circumstance
Of dignity

I went to the wedding of Mary Lou
She said, “I don’t want nobody see me talkin’ to you”
Said she could get killed if she told me what she knew
About dignity

I went down where the vultures feed
I would’ve gone deeper, but there wasn’t any need
Heard the tongues of angels and the tongues of men
Wasn’t any difference to me

Chilly wind sharp as a razor blade
House on fire, debts unpaid
Gonna stand at the window, gonna ask the maid
Have you seen dignity?

Drinkin’ man listens to the voice he hears
In a crowded room full of covered-up mirrors
Lookin’ into the lost forgotten years
For dignity

Met Prince Phillip at the home of the blues
Said he’d give me information if his name wasn’t used
He wanted money up front, said he was abused
By dignity

Footprints runnin’ ’cross the silver sand
Steps goin’ down into tattoo land
I met the sons of darkness and the sons of light
In the bordertowns of despair

Got no place to fade, got no coat
I’m on the rollin’ river in a jerkin’ boat
Tryin’ to read a note somebody wrote
About dignity

Sick man lookin’ for the doctor’s cure
Lookin’ at his hands for the lines that were
And into every masterpiece of literature
For dignity

Englishman stranded in the blackheart wind
Combin’ his hair back, his future looks thin
Bites the bullet and he looks within
For dignity

Someone showed me a picture and I just laughed
Dignity never been photographed
I went into the red, went into the black
Into the valley of dry bone dreams

So many roads, so much at stake
So many dead ends, I’m at the edge of the lake
Sometimes I wonder what it’s gonna take
To find dignity

_____

Time am 17. Mai 2010

_____

1) http://www.bobdylan.com/#/songs/dignity (ebenfalls mit Hörprobe)
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/05/05/neue-schneckenart-entdeckt/
3) http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E56CDD4F34B294F82AEF5D3762D3B13B2~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Neue Schneckenart entdeckt

5. Mai 2010

Offenbar überlassen die letzten anständigen Journalisten die FAZ-Redaktion mehr und mehr den Wirbellosen. Quallen im Wetteifer mit Schnecken: Da schäumt und schleimt es, und ein Ende wird erst mit der ersehnten Errichtung des Kalifats und der Versiegelung der Büros eintreten. Frau Özkan schnippt mit dem Finger, und die Redaktion legt sich ihr nackt zu Füßen. Ganz besonders schlimm erwischt hat es Georg Paul Hefty (1), dessen heutiger Leitartikel eine Schleimspur ungeahnten Ausmaßes nach sich zieht (2):

_____

Christlich-muslimische Plattform

Aygül Özkan hat DEUTSCHLAND eine LEKTION erteilt: Das GRUNDGESETZ ist multikulti TAUGLICH. Die niedersächsische Ministerin mit Geburtsort Hamburg hat die ÖFFENTLICHKEIT darauf HINGEWIESEN, dass der GOTT, den die VERFASSUNG in ihrer Präambel und in der Vorschrift über den Amtseid nennt, DER „EINE Gott“ ist, den DREI kulturprägende Religionen – das Judentum, das Christentum und der Islam – als den „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ beschreiben. Damit ist KLARGESTELLT, dass die HERGEBRACHTE religiöse Akzentuierung des Grundgesetzes NICHT zur AUSGRENZUNG des wachsenden Anteils der MUSLIME an der deutschen Bevölkerung führt. Es gibt für die ANHÄNGER der Lehre MOHAMMEDS somit keinen RELIGIÖSEN Grund, die freiheitlich-demokratische Grundordnung Deutschlands abzulehnen; es gibt aber auch für die MEHRHEITSBEVÖLKERUNG keinen Grund, gläubige Muslime NUR wegen deren RELIGIONSZUGEHÖRIGKEIT als FREMDE in Bezug auf die vom Grundgesetz geprägte deutsche Leitkultur anzusehen.

(Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn uns Özkan nicht die notwendige Lektion erteilt hätte. Sie hat uns Alla=Jahwe=Manitou=Zeus sei Dank nicht nur über unsere Verfassung, sondern Kraft ihrer Herkunft auch über das Wesen unserer Religion aufgeklärt. Ein Wort genügte, und „… erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt…“ (2. Sure/187; Recl. S. 49) und „Liebet eure Feinde“ (Matth. 5/44) wurden zu ein und demselben. Frau Özkan ist es Hefty zufolge zu verdanken, dass das Grundgesetz einstweilen in Kraft bleiben kann, denn der enorme Anteil von 0,875% Turkdeutschen an der Bevölkerung braucht sich nicht mehr ausgegrenzt zu fühlen („multikulti“ meint im jihadischen Spachgebrauch immer und ausschließlich „mohammedanistisch“). Diese sehen sich selbst übrigens nicht als Anhänger einer „Lehre“ eines Mannes namens Mohammed, sondern sie sehen sich als diejenigen unter den Menschen, denen exklusiv die unveränderbare, absolute und ewige Wahrheit über den einzigen Gott (der seltsamerweise „größer“ als andere, nichtexistente, sein soll) in einem Buch namens „Koran“ mitgeteilt wurde. Dass dieses Buch als bewusster Gegenentwurf zum Christen- und Judentum geschaffen wurde, interessiert Hefty nicht. Dass es unvereinbar mit der „freiheitlich-demokratischen“ Grundordnung Deutschlands ist auch nicht. Dass die Mehrheitsbevölkerung kein Problem mit den Türken hat, weil diese Fremde sind, sondern weil sie durch ihre Religion verpflichtet sind die Freiheit abzuschaffen ebenfalls nicht.)

Wer jedoch meinte, damit seien alle Fragwürdigkeiten aus der Welt geschafft, mogelt sich um die Einzelheiten herum. Frau Özkan ist CDU-Politikerin. Eine Muslimin in der Christlich Demokratischen Union ist NICHTS Außergewöhnliches. VIELE muslimische Bürger sind Mitglieder und Funktionsträger – und wohl auch Wähler – der CDU. Alles klar! Alles klar?

(Es ist allgemein bekannt, dass die Mohammedanisten ganz überwiegend die Schariapartei Deutschlands (SPD) und die Partei der Lieblingsfarbe Klo H. Metzels, „die Grünen“ wählen. Dass eine Partei, die sich auf Jahwe, seinen Kreuzestod und seine Auferstehung beruft, auf Jesus Christus, eine Ministerin aufstellt, die völlig entgegengesetzte Vorstellungen vertritt (die sie allerdings verlogenermaßen als dieselben hinstellt), ist vielmehr etwas außerordentlich „Außergewöhnliches“. Aber Hefty persönlich hätte sicher auch keine Einwände, wenn der nächste Papst Osama bin Laden hieße.)

Im geltenden Grundsatzprogramm der Partei, das im Dezember 2007 in Hannover beschlossen wurde, wird im ersten Absatz des ersten Abschnitts des ersten Kapitels die Formulierung aus der Präambel des Grundgesetzes aufgegriffen: „Verantwortung vor GOTT“. Natürlich gilt auch hier, dass „der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ gemeint ist. Doch diesmal steht Gott in einem ANDEREN Zusammenhang als im Grundgesetz. Der ganze Satz lautet hier: „Unsere Politik beruht auf dem christlichen Verständnis vom Menschen und seiner Verantwortung vor Gott.“ Auf insgesamt zwölfeinhalb Seiten wird in der Einleitung und im ersten Kapitel des Grundsatzprogramms dieses „christliche Verständnis“ in allen Einzelheiten ausgebreitet – und eingegrenzt. Schon der Hinweis, zur Gründung der Partei hätten sich „katholische und evangelische Christen, Frauen und Männer aus allen Regionen und sozialen Schichten zusammengefunden“, lässt wenig Raum für Deutungen. Selbst die Wahrscheinlichkeit, dass von Anfang an auch Atheisten Mitglieder der Partei gewesen sind, bleibt unerwähnt, denn dies hätte zu Schwierigkeiten in der Selbstverortung inmitten von SPD, FDP, Grünen wie auch Linken geführt.

(Dass im Grundsatzprogramm der CDU „der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“, der doch ganz offensichtlich nicht der Gott Muhammads, Alis oder Husseins ist, ein anderer als der im Grundgesetz gemeinte sein soll, ist eine demagogische Fiktion Heftys. Im Gesetz ging man fälschlicherweise davon aus, jeder wüßte, was gemeint ist. Man hatte nicht den Raum, seitenlange theologische Definitionen beizufügen. Man hatte nicht mit dem perfiden neuerlichen mohammedanistischen Angriff auf Europa, mit den willigen Dimmi-Helfern und der Menge an Schleim gerechnet, die diese absondern können.)

Was aber ergibt sich daraus mit Blick auf die Muslime in der CDU – und natürlich auch in der CSU? So leicht es GOTT erträgt, dass er von DREI Weltreligionen in Anspruch genommen wird, so überlegenswert ist das Miteinander von Christen und Muslimen – nicht auf dem offenbar leicht neutralisierbaren Boden des Grundgesetzes, auf dem der laizistische Staat steht, sondern unter dem Dach einer CHRISTLICHEN Weltanschauungsorganisation und politischen Aufgabenstellung. Der Islam versteht sich nicht nur als Vollendung göttlicher Eingebung, sondern auch als ÜBERWINDUNG der christlichen Lehre. Schon das Bekenntnis zu einer Partei, deren Kürzel nicht aus dem Zufallsgenerator gefallen ist, sondern ZWEI EINDEUTIG bestimmte Eigenschaften ausdrückt, FORDERT MEHR AB, als von Muslimen ERWARTET werden DÜRFTE. Was auch immer eine Einzelperson zu SCHULTERN bereit ist, es kann KEINE REDE davon sein, dass die CDU grundsätzlich Muslimen eine politische HEIMAT bieten könnte, ohne dass von BEIDEN Seiten die IDENTITÄTSFRAGE zu stellen wäre.

(In süffisant launigem Ton offenbart Schneck Hefty seine extreme Distanz zum Christentum, indem er meint kund tun zu müssen, er wisse, was Gott von der Ursupation durch die Mohammedanisten halte. Und dann läßt er die Qualle aus dem Sack. Er weiß ganz genau, dass im Parteinamen der CDU zwei Eigenschaften genannt werden, die für Mohammedanisten nicht akzeptabel sind, nämlich eben „christlich“ und „demokratisch“. Ein Bekenntnis hierzu könne Mohammedanisten nicht abgefordert werden. Was tun, damit diese doch in der CDU aktiv werden? Hefty hat die Lösung: „Beide SEITEN“ müssen die „IDENTITÄTSFRAGE“ stellen, d.h. ihre Identität verändern, die große deutsche Volkspartei CDU ebenso wie die (< 0,875%) mohammedanistischen Turkdeutschen).

Daher ist FRAGLICH, ob die CDU – etwa durch das Angebot ATTRAKTIVER Posten, wie es die Ministerpräsidenten Rüttgers und Wulff nach dem Modell von Vorbild und Nachahmung augenfällig tun – um muslimische Bürger mit dem Ziel der Parteimitgliedschaft werben sollte. Wer von sich aus zur CDU stößt, wird willkommen sein. Aber es wäre eine ILLUSION, anzunehmen, dass ein zunehmender Anteil muslimischer Mitglieder die Untergliederungen, die Parteitage und SCHLIESSLICH die Programme NICHT verändern würde.

(Heftys Vision und Drohung ist klar: Die CDU wird von den Mohammedanisten in ihrem Sinne verändert werden.)

Wieder bietet das Grundgesetz den Anhaltspunkt dafür, worauf es für die CDU – sowie für die CSU, aber auch die anderen Parteien – in der Entwicklung ankommt, die bereits in vollem Gang ist. Es ist die „WÜRDE des Menschen“. Im Grundsatzprogramm heißt es dazu: „Die CDU ist für jeden offen, der Würde, Freiheit und Gleichheit aller Menschen anerkennt und die hieraus folgenden Grundüberzeugungen unserer Politik bejaht.“ Diese Würde, aus der abzuleiten ist, was unter „Freiheit und Gleichheit aller Menschen“ zu verstehen und anzustreben sei, hat nach christlicher Lehre ihren Ursprung in der „Gottesebenbildlichkeit des Menschen“. Schlösse sich hier der Kreis zu dem von Frau Özkan zitierten „Gott Abrahams, Isaak und Jakobs“, gäbe es eine Plattform für die politische Verständigung darüber, was MENSCHENWÜRDE in unserem Land bedeuten muss. Mit dieser Plattform könnte die CDU – wie die CSU – in der Diskussion mit dem muslimischen Bevölkerungsteil Deutschlands auf festerem Boden stehen als die LAIZISTISCH ausgerichteten Parteien.

(Hefty spricht der CDU im Vorbeigehen ab, eine laizistisch ausgerichtete westliche Partei zu sein und setzt sie solchermaßen mit Parteien vom Schlage der Hisballah gleich. Er bekräftigt seinen Vorschlag, die CDU möge sich in vorauseilendem Gehorsam selbst verändern. Weg mit „christlich“, weg mit „demokratisch“: Die „Menschenwürde“ soll es sein. Das hat für die Dimmis sicher vieles für sich, denn egal ob Sklave oder Herr, „wir sind doch alle Menschen“. Und die „Würde“ ist ein weiter Begriff – ebenso wie die Burka ein weiter Sack ist. Im Mohammedanismus wird die Würde des Mannes übrigens u.a. mit Ritualmorden an unbotmäßigen Frauen gesichert.

DAS ist heftyg, mega-heftyg!

_____

Time am 5. Mai 2010

_____

1) http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E56CDD4F34B294F82AEF5D3762D3B13B2~ATpl~Ecommon~Scontent.html
2) http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E85D4E0DC10254DB5A9B1A018B071143F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

_____

Ergänzung, 10. Mai:

„Der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu, kritisiert die zunehmende Islamophobie in Europa und warnt vor einem ‚Kollisionskurs‘ zwischen Europa und den Muslimen. In einer Rede vor dem Ständigen Rat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sagte Ihsanoglu am Donnerstag in Wien, dass das Problem der Intoleranz gegenüber Muslimen derzeit ‚in Europa besonders akut‘ sei. ‚Dieses Phänomen ist ein Affront gegenüber den Menschenrechten und der Würde der Muslime‚ und stelle eine ‚Bedrohung für die Stabilität, Harmonie und Sicherheit“ der Welt dar, mahnte Ihsanoglu.'“

http://religion.orf.at/projekt03/news/1005/ne100506_oic_fr.htm

Purer Jihad

29. April 2010

Neuer „abrahamitischer Gott“ aufgetaucht (s. Abb.)? Warum nicht, unserer intellektuellen – und, schlimmer noch, teilweise auch kirchlichen – Elite ist es ja egal, welche Vorstellungen der Gläubige von Gott hat: Hauptsache, er ist „religiös“. Auf die „Schnittmengen“ komme es nunmehr an, Amen!

Der stärkste Gott der Mohammedanisten war in Arabien 2000 Jahre lang (Dr. Sina) als menschenfressender Mondgott Hubal berüchtigt. Nachdem Klo H. Metzel alle anderen arabischen Götter (= Allas) beseitigt hatte, blieb nur noch einer übrig, der HUBAL, DER Alla, der von nun an auch Alla hieß (denn nur wo Alla draufsteht, ist auch Alla drin). Sein Charakter aber blieb gleichermaßen blutdurstig, bösartig und sadistisch.

Er hat nach mohammedanistischer Vorstellung den Menschen geschaffen, um auf ihm rumzutrampeln und ihn zu quälen (1). Für die Menschen gibt es keine Hoffnung, denn sie werden seit Klo H. Metzel immer schlechter, wie ein Hadith von Buhari (XXVI/5, Recl.1991, S.279) berichtet: „Die besten Menschen sind die, die meiner Generation angehören. Und die zweitbesten sind die aus der Genaration unserer Kinder, gefolgt von der Generation unserer Kindeskinder… Nach euch werden Menschen leben, die treulos handeln und in keinster Weise vertrauenswürdig sind. Sie werden Zeugenaussagen machen, ohne dazu berufen zu sein (d.h. ohne Genehmigung der Obrigkeit, T.), sie werden Schwüre leisten, ohne sie zu erfüllen, und die Feistheit wird weit verbreitet sein.”

Frauen haben generell nur sehr wenig Chancen, nicht in der Hölle zu landen (Buhari XXIX/36, S.358): „Ich stand auch am Tor zur Hölle, und die Mehrzahl derer, die dort hinein mußten, waren Frauen.“ Kann ein angeblich „ganz normaler Mensch“ am Tor der Hölle stehen und darüber berichten? Nein, das ist vielmehr ein Beispiel für die Vergöttlichung Klohametts und den mohammedanistischen Polytheismus ebenso wie für die grundsätzliche Abwertung der Frau durch den Fieslahm.

Es gibt für den Mohammedanisten gleich welchen Geschlechts also eine überwältigende Wahrscheinlichkeit, nach dem Ableben auf ewig fürchterlich gefoltert zu werden. Die einzige Möglichkeit, dem zu entgehen, ist der Tod im Kampf für die mohammedanistische Sache. Außer der Belohnung im Jenseits ist die Reputation – so wie es für eine Schamkultur typisch ist – umso höher, je größer der Einsatz für die vermeintlich gemeinsame Sache ist.

Diese Vorstellungen bringen eine bestimmte Art der Kriegsführung hervor. An und für sich feige und verschlagen, erfreuen sich bei den Orks Hinterhalte und zahlenmäßig überwältigende Mehrheiten gegen möglichst wehrlose Menschen der allergrößten Beliebtheit. In unserer Zeit kommen daher insbesondere Sprengfallen massiv zum Einsatz (2). Allerdings hauen die oft nicht hin, und sie gewährleisten nur Status- bzw. Beutezuwachs im Diesseits, Alla aber lassen sie kalt. Der findet vielmehr Gefallen am besinnungslosen Sturmlauf, denn im Kloran heißt es z.B. „Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich, dem geben wir gewaltigen Lohn.“ (4. Sure, Vers 76; Recl. S. 98)“ und: „… das irdische Leben ist nur ein Spiel und ein Scherz.“ (6. Sure, Vers 32; Recl. S. 132). (3)

Diese Taktik des tollkühnen und rücksichtslosen Einsatzes kann sogar erfolgreich sein, wenn der Gegner z.B. von einem masochistischen Heulsusenparlament geleitet wird. Er bleibt dann völlig erfolglos, wenn das Kommando in den Händen eines erfolgsorientierten und klugen Militärführers vom Schlage Kitcheners (4) liegt, der die Schlacht von Omdurman mit 50 eigenen Gefallenen und 20.000 toten Orks für sich entschied (5).

Auch heutzutage hat sich die orkische Taktik nicht geändert. Sie wird von ihnen im Irak angewendet (6): „48 Stunden verbrachte Haley, … Blackwater-Mann, hinter einem Scharfschützengewehr. Immer neue Angreifer kamen, ohne Schutz, Busse fuhren sie in den Kampf, und dort oben lag Haley, visierte, schoss. ‘Irgendwann hörte ich auf zu zählen’, sagt Haley…“

Oder auch in Afghanistan. Letzteres geht aus einem sehr lesenswertem Interview mit Daniel Seibert anlässlich der Verleihung des Bundeswehrehrenkreuzes an ihn hervor (7): „Die Taliban griffen geradezu fanatisch an, stiegen aus ihren Stellungen und liefen feuernd auf uns zu. Wir erwiderten das Feuer und vernichteten bereits in dieser frühen Phase des Kampfes Teile des Feindes… wir hatten keinen einzigen Verletzten.“ Mit größtem Respekt vor Herrn Seliger bezweifle ich diese seiner Aussagen: „Das war ein sauber geführter infanteristischer Angriff. Die wussten genau, was sie machen, die waren gut ausgebildet.“ Dies Urteil widerspricht seiner vorhergehenden Beschreibung: Die Orks haben sich vielmehr vom Wahnsinn gepackt in das Feuer geworfen, um umgehend ins Paradies einzugehen.

Nicht anders geht die neue niedersächsische, mohammedanistische Ministerin Özkan vor. Ihre Parolen sind „Frechheit siegt“ und „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“. Noch nicht im Amt, schlug sie mit aller Härte und dort zu, wo es ihr möglich war: Sie ist eine Jihad-Großmeisterin. Zunächst erklärte sie die frühkindliche Bildung von Migranten- (aka Ork-) Kindern zu ihrer Aufgabe, so als ob es keine anderen Kinder gäbe (8). Der „Focus“ berichtete: „Özkan sagte FOCUS, die Zuständigkeit für Integration habe sie vor ihrem Wechsel nach Hannover bei Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) eingefordert. ‚Ich habe klar gesagt, dass ich den Bereich Integration übernehmen möchte, der bislang im Innenministerium angesiedelt war.’“ Sie äußerte sich zudem gegen Kruzifixe in Schulen, obgleich die sicher eine Rarität in Niedersachsen sind. Sie verwarf weiterhin den CDU-Begriff  „privilegierte Partnerschaft“ für die Türkei (9). Dass all dies keine Flappsigkeit sondern ihre innere Agenda ist, darauf deutet folgende Textpassage bei der „Welt“ vom 26. April (10):

„Wusste Aygul Özkan davon nichts? Jedenfalls autorisiert am Freitag um 15:27 Uhr ein Sprecher des niedersächsischen Sozialministeriums das Interview im Namen von Aygül Özkan bei ‚Focus‘. Aber am gleichen Abend ruft der Sprecher noch einmal bei dem Magazin an und drängt darauf, die Kruzifix-Passage aus dem Interview zu streichen. Der Focus verweigert die nachträgliche Veränderung eines autorisierten Gespräches jedoch. Als kleines Zugeständnis wird allerdings eine Frage eingefügt, so dass es nunmehr so aussieht, als habe nicht Özkan selbst das Kruzifix-Thema angesprochen, sondern lediglich auf eine Frage des Redakteurs geantwortet.“

Es ist offensichtlich, dass das Kruzifix-Verbot ihre ureigene Herzensangelegenheit ist, was das Ministerium zu verschleiern suchte. Özkan erklärte sodann: „Wir brauchen an unseren Gerichten dringend mehr Richter mit Migrationshintergrund. Damit die Betroffen auch sehen, hier entscheidet nicht eine FREMDE Autorität (11).“ Deutsche Richter in Deutschland bezeichnet sie als fremde Autorität? Ja, denn letztendlich sind ihrer Ansicht nach sicher ALLE Deutschen Fremde in Deutschland. Als nächstes kam die Forderung nach der Scharia… Nee, noch nicht, aber es folgte ein impertinenter und gerissener Anschlag auf das Christentum und seine Kirchen in Deutschland. Özkan hatte die Frechheit, den Amtseid auf Gott zu schwören, obwohl sie Alla meinte, und die Infamie zu behaupten, Alla sei derselbe wie Jahwe, der Gott der Christen und Juden. (12)

Fünf harte Schläge in Folge innerhalb kürzester Zeit brachte viele zum Rätseln. War sie nicht gebrieft worden? Ist sie so ungeschickt? Nein, nein: Das ist Jihad at it’s best, das ist urmohammedanistisch, it’s pure Jihad – Soft-Jihad aber Jihad der Spitzenklasse. Das ist genau das, was Klo H. Metzel auch gemacht hat, indem er Judentum und Christentum ihres Inhaltes beraubt und die leere Hülle mit seinen eigenen, verbrecherischen Inhalten gefüllt hat. Egal, ob sie die Unterstützung von Dimmi Wulff verloren hätte – womit absolut nicht zu rechnen war – einem Omdurman-Mahdisten gleich stürzte sie sich mit aller Kraft in die Schlacht. Entweder würden ihre Frechheit und Aggressivität siegen, oder sie würde gestoppt werden und dennoch die Hochachtung ihrer Gemeinschaft erringen, die ihr um so wichtiger ist, als dass sie für die ja „nur“ eine Frau ist. Eine Win-Win-Situation für sie.

Und so kennt die Begeisterung der türkischen „Hürriyet“ keine Grenzen, sie nennt Özkan „UNSERE erste Ministerin“ (13). Und die Magdeburger „Volksstimme“ träumte (laut heutiger FAZ):

„Der Start in ein Regierungsamt war für die türkischstämmige Aygül Özkan (CDU) reichlich holprig: Zur falschen Zeit philosophierte sie über Kreuze in deutschen Schulen. Doch Niedersachsens neue Sozialministerin, recht neu im politischen Geschäft, wird dazulernen. Genauso wie die deutsche Gesellschaft, in der politische Mandatsträger mit Migrationshintergrund immer weniger eine Exotenrolle spielen – siehe etwa Grünen-Chef Cem Özdemir. Die Ministerin darf sich dennoch eine geraume Zeit besonderer Beobachtung sicher sein. Frau Özkan wird daran gemessen werden, wie sie Integrationspolitik in Niedersachsen gestaltet. Die mögliche Bandbreite liegt zwischen einem Beispiel für Deutschland oder glattem Versagen. Im günstigsten Fall besteht die Chance, Integrationsgegnern wie dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan bei ihren Landsleuten den Wind aus den Segeln zu nehmen.“

Begreift es, die Mohammedanisten haben ihre eigene Agenda: den Jihad! Die „Berliner Morgenpost“ stellte sich (laut heutiger FAZ) voll und ganz hinter Özkan und träumte auch: „Wie wirbt man unter Muslimen für die Gleichberechtigung von Mann und Frau? Wie bekommt man die muslimischen Mädchen zu den Klassenfahrten und die Jungen von der Straße in die Ausbildungsbetriebe? Frau Özkan bringt beste Voraussetzungen mit, diese Themen angstfrei anzugehen. Das ist ihre Aufgabe, nicht die Proklamation des CDU-Parteiprogramms.“ Frau Özkan hat jedoch bereits überdeutlich gemacht, dass sie sich nicht dafür interessiert, was ihre Partei sagt (geschweige denn die Berliner Mottenpost) – Sie folgt der Order aus Ankara.

Drückten die Kirchen anfangs noch ihr Unverständnis ob der Ursupation Jahwes durch die Jihadistin aus (14), ruderten sie schon anderntags wieder zurück, und man entdeckte „Schnittmengen“: „Ähnlich äußerte sich für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) der Präsident ihres Kirchenamtes, Hermann Barth. Der Nachrichtenagentur EPD sagte Barth: ‚Die Situation in unserer religiös pluralen Gesellschaft ist darauf angewiesen, dass wir bei allen Differenzen zwischen Christen und Muslimen gemeinsame Überzeugungen und Schnittmengen haben. Wir sollten sie pfleglich behandeln.'“ (15)

Das mediale Gegenfeuer gegen sie wie auch die Union war aber in der Tat bemerkenswert und unisono. Der „Tagesspiegel“ z.B. sekundierte Özkan gestern folgendermaßen (16):

„Wenn jemand wie Özkan etwas Unbequemes sagt, und selbst wenn diese Aussage im Grunde nur die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wiedergibt, dann ist das für Politiker wie Goppel keine Meinungsäußerung, der man zustimmen kann oder auch nicht. Es ist eine Anmaßung. Nicht nur Goppel sieht das so.“ Als ob es um die persönliche und freie Meinungsäußerung ginge. Eine designierte CDU-Ministerin stellt sich diametral der Politik der CDU entgegen, und CDU-Politiker, die darob ihre Irritation und Meinung dazu äußern, werden nun verunglimpft. Zu Özkan darf man also offenbar nur noch „Ja“ sagen.

Am Dienstag schon hatte Georg Paul Hefty in der FAZ verkündet (17):

„Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan hat sich in ihrem Amtseid auf den ‚Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs‘ berufen. Damit hat eine Muslimin die Tauglichkeit des Grundgesetzes für die veränderte Welt bestätigt. Eine Ministerin, die der – von Verfassungs wegen freiwillig gesprochenen – Berufung auf Gott in dem von ihr abgelegten Amtseid eine theologische Darlegung folgen lässt, gab es in Deutschland noch nicht. Gleich, wem der Gedanke, es so zu tun, gekommen war – ihr selbst oder einem anderen -, gleich, mit wem sie sich darüber beraten hatte, sie hat Mut bewiesen und Wegweisendes gesagt.“

Ja, dies ist völlig richtig, es war wegweisend – leider in eine düstere Zukunft für die Christen. Eine kirchenfeindliche Hetzrede erster Ordnung aber hielt in der heutigen FAZ in geiferndem Ton Dimmi Christian Geyer (18):

_____

Verfassungsgott

Moses schwieg, als Gott ihm sein „Ich bin’s“ zurief. Das war angemessen. Die deutschen Kirchen haben leider nicht soviel Selbstbeherrschung. Sie kritisieren, dass sich Aygül Özkan beim Amtseid auf Gott berufen hat.

Wer wollte es dem Gott zum Vorwurf machen, dass er sich in der alttestamentlichen Dornbuscherzählung als Jahwe, als der Ich-bin-der-ich-bin offenbart? Bisher ist kein Kirchenvertreter auf die Idee gekommen, diese feurige Selbstbeschreibung Gottes als dogmatisch unzureichend zu kritisieren. Im Gegenteil zeichnet sich gute Theologie dadurch aus, die Spuren Gottes in seinen verschiedenen Offenbarungen sichtbar zu machen, statt diese Spuren am Maßstab einer Orthodoxie zu zensieren. Moses zog die Schuhe aus und schwieg, als Gott ihm sein „Ich bin’s“ zurief. Damit bewies er jenen Takt, der sich dem Unfassbaren gegenüber gehört.

Zu unspezifisch, rufen dagegen Kirchenvertreter, als Niedersachsens türkischstämmige Sozialministerin Aygül Özkan sich bei ihrer Vereidigung „auf den einen und einzigen Gott“ beruft, „der den drei monotheistischen Religionen, dem Judentum, dem Christentum und dem Islam, gemeinsam ist und den alle drei Religionen als den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs verehren“. Ein Sprecher der Hannoverschen Landeskirche BEMÄNGELTE das „sehr unspezifische Gottesbild“ der Ministerin und ein Sprecher des Bistums Essen erklärte, theologisch seien der Gott der Christen und der Gott des Islam „nicht gleichzusetzen“.

Es hat etwas ZUTIEFST UNANGEMESSENES, vulgo: PROLLIGES, wenn EIN GOTTESBEKENNTNIS (es ist ein Allabekenntnis, T.), das jemand aus freien Stücken zur Amtsvereidigung ablegt, ZENSIERT wird. BELEHRUNGEN, sosehr sie in der Sache zutreffen mögen, VERBIETEN sich bei solcher Gelegenheit von selbst: MENSCHLICH, THEOLOGISCH und POLITISCH. Politisch offenbart sich in der ZENSUR eines ministeriellen Amtseids das historisch gewachsene SELBSTMISSVERSTÄNDNIS der Kirche als Hüterin der Verfassungswerte.

Die Funktion einer gesamtgesellschaftlichen SUPERVISION war vielleicht einmal mit der Volkskirchenidee verbunden, die unter der bundesrepublikanischen Doppelspitze von Kanzler Kohl und Kardinal Lehmann ihre spezifische Förderung erfuhr. Doch das neue Jahrhundert hat diese Idee zu den AKTEN genommen, die Kirchen SELBST kämpfen um die Ausweitung ihrer politisch privilegierten Stellung auf die Religion der Muslime, um das KLAPPRIG gewordene Gerüst des alten Staatskirchenrechts vor dem EINSTURZ zu retten. Vor GERÜSTKLETTERERN, die MEINEN, einer muslimischen Politikerin in die PARADE fahren zu müssen, weil sie den Gott der Verfassung nicht für den CHRISTENGOTT reserviert, ZIEHT ES EINEM DIE SCHUHE AUS.

_____

Es sei vermessen von den Kirchen, darauf zu achten, dass es Gott-Jahwe ist und nicht Alla, Baal oder Nanabozo, zu dem ihre Mitglieder beten, meint Geyer. Offenbar hat er selbst gar kein „Gottesbild“, da es ihm ja egal ist, wie Gott beschrieben wird. Sieh einer an, das qualifiziert ihn heutzutage in der FAZ dazu, die christlichen Kirchen theologisch zu beurteilen. In Wirklichkeit ist ihm das alles egal, wichtig ist ihm nur die Verteidigung der jihadistischen Usurpatorin, die er für eine „edle Wilde“ hält (19). Und die macht – aus orkischer Sicht – ihre Sache wirklich gut, sehr viel besser als der Öko-Schlaffie Özdemir. Sie ist innerhalb kürzester Zeit sehr weit gekommen. Das wird ihren Appetit verstärken. Ich bin sicher, wir werden sehr bald wieder von ihr hören, von Top-Jihada Aygül Özkan.

_____

Time am 29. April 2010

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-kloran-2-unterwirf-dich-einem-sadisten/
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Improvised_explosive_device
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-kloran-5-krieg/
4) http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Kitchener,_1._Earl_Kitchener_of_Khartoum
5) http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Omdurman
auch: https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/churchill-3-die-schlacht-von-omdurman/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/churchill-4-einnahme-der-stadt/
6) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-54230912.html
7) http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DgwFSUGYAfqR6GIBIQixoJRUfW99X4_83FT9AP2C3NCIckdHRQD1EjxD/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QzU!?yw_contentURL=/C1256EF4002AED30/W284FHMG628INFODE/content.jsp
8- http://www.welt.de/politik/deutschland/article7248887/Deutschlands-erste-tuerkischstaemmige-Ministerin.html
9) http://www.focus.de/politik/deutschland/ayguel-oezkan-niedersachsens-neue-sozialministerin-gegen-kruzifixe_aid_501716.html
10) http://www.welt.de/politik/deutschland/article7346946/Hilfe-diese-Muslima-ist-gar-keine-Christin.html
11) http://www.morgenpost.de/politik/article1296680/Frau-Oezkan-wann-wird-eine-Muslimin-Kanzlerin.html
12) http://www.welt.de/politik/deutschland/article7361071/Ayguel-Oezkan-schwoert-auf-Gott-und-wird-Ministerin.html;jsessionid=032D10DF2DAFC8FE825CE53D10930827#vote_7302898
13) http://www.welt.de/die-welt/debatte/article7283109/Ganz-grosses-Kino-Ayguel-Oezkan.html
14) http://www.welt.de/politik/deutschland/article7371940/Kirchen-stoert-die-Gottesformel-in-Oezkans-Amtseid.html
15) http://www.welt.de/politik/deutschland/article7377597/Kirchen-gefaellt-Oezkans-Eidesformel-jetzt-doch.html#vote_7375037
16) http://www.tagesspiegel.de/meinung/wie-ayguel-oezkan-von-unionspolitikern-ausgegrenzt-wird/1810346.html;jsessionid=613F01D2C6A41F83ECBA49586F688F7C
17) http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E1A14830D40894186A04FCCB1F6AA35D2~ATpl~Ecommon~Scontent.html
18) http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA2420BAC082C25414D2760/Doc~E3FFE7BE32C0649BDB3BB6604A560118B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
19) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/04/27/der-wilde-wilde/

auch: https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/04/20/die-0875-prozent-hurde/

_____

Links von PI:
http://www.pi-news.net/2010/04/oezkan-und-gott-kirchen-rudern-zurueck/
http://www.pi-news.net/2010/04/kirchen-stellen-klar-gott-ist-nicht-allah/
http://www.pi-news.net/2010/04/oezkan-brauchen-mehr-migranten-richter/
http://www.pi-news.net/2010/04/oezkan-macht-front-gegen-kreuze-in-schulen/
http://www.pi-news.net/2010/04/wulff-geht-auf-distanz-zu-oezkan/
http://www.pi-news.net/2010/04/oezkan-schwoert-auf-gott-und-meint-allah/

_____

PS, „Die Welt“, 17:57 Uhr:

Die 0,875-Prozent-Hürde

20. April 2010

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hat gestern sein Kabinett neu besetzt. Unter den vier Neuen ist auch Aygül Özkan als Sozialministerin. Sie damit die erste türkischstämmige Frau in einer deutschen Regierung. Dies führt Georg Paul Hefty in der heutigen FAZ zu folgenden Überlegungen (1):

_____

Starker Zug

Wulffs Schachzug gilt der schwarzen Dame. Anders lassen sich der Aufwand und die Ausführung der Kabinettsumbildung nicht erklären. Jeder Ministerpräsident ist froh, wenn er seine Landeskinder fördern, seine Landespartei und seine Landtagsfraktion zufriedenstellen kann.

Wulff aber hat sich einem „bundesweiten Screening“ gewidmet, hat Brandenburg die CDU-Landesvorsitzende Wanka sowie der Hamburger CDU die stellvertretende Landesvorsitzende Özkan abspenstig gemacht und zugleich die erste Ministerin türkischer Abstammung berufen. Damit hat er Macht demonstriert und den nordrhein-westfälischen Standard (“erster Integrationsminister in Deutschland“) übertrumpft.

 Da er den niedersächsischen CDU-Landesvorsitz längst abgegeben hat, kann man folgern, da will einer raus aus der Provinz. Schon früher sah Angela Merkel in Wulff den einzigen ernsthaften Rivalen. Jetzt ist er noch gefährlicher, weil ihre Koalition schwach ist. Also dürfte sie einen Handel anbieten: Wulff wäre liberal genug, um Bundespräsident auch der Deutsch-Türken zu werden.

_____

Dass eine türkischstämmige Unternehmerin in Deutschland prinzipiell ein Ministeramt ausüben kann, finde ich selbstverständlich. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy ist beispielsweise ungarischstämmig (2).

Was ich an den Ausführungen Heftys jedoch bestürzend finde ist, mit welcher Selbstverständlichkeit er davon auszugehen scheint, dass der Bundespräsident Deutschlands die Zustimmung der 700.000 Türken-Deutschen zu suchen hat (3). Nicht ohne Grund haben die Gründer der Bundesrepublik Deutschlands z.B. die Fünf-Prozent-Hürde eingeführt. Wiki (4): „Sinn einer Sperrklausel dieser Art ist es, eine Konzentration der Sitzverteilung herbeizuführen, um stabile Mehrheiten zu fördern.“ Nebenbei hält sie auch Klein- und Splitterparteien, die im allgemeinen Sammelbecken für Krakeeler und Wirrköpfe sind, aus dem Geschehen heraus. In Bezug auf das Amt des Bundespräsidenten nun soll aber eine Minderheit von 0,875% der Bevölkerung maßgeblich sein? Das ist ungeheuerlich! Zusammen mit den hier lebenden türkischen Staatsbürgern, die laut Wiki (5) eine Gruppe von 1,73 Millionen bilden sowie den „ca. 500.000 – 800.000 aus der Türkei ausgereisten Kurden“ (was ich nebenbei bemerkt für eine äußerst unpräzise Angabe halte), machen sie insgesamt 3,2 Millionen bzw. vier Prozent aus.

Ein Wort zu den sogenannten „Deutsch-Türken“. Hierunter sollen türkischstämmige deutsche Staatsbürger verstanden werden (s.o.). Im Deutschen spezifiziert bei zusammengesetzten Wörtern aber das erste das zweite, allgemeinere, siehe „Leberwurst“, d.i. eine spezielle Wurst. Ein sogenannter „Deutsch-Türke“ ist also ein spezieller Türke, und nicht, so wie diese Vokabel ausnahmslos und ausnahmslos fälschlich verwendet wird, jedenfalls in Hinblick auf die Intention des Sprechers, ein Deutscher mit türkischen Wurzeln. Dies macht das Deutsche zum Speziellen und das Türkische zum Allgemeinen, unterwirft also sprachlich die Deutschen den Türken. Es ist zudem insofern diskriminierend, als dass es aussagt: „Türke bleibt vor allem immer Türke.“ Dies findet natürlich die Zustimmung Racip Fuhrergans und mag überwiegend den Tatsachen entsprechen, es entspricht aber m.E. weder westlichem noch nationalem Denken, noch ist es sprachlich korrekt. Seltsamerweise spricht man demgegenüber zutreffend von „Russland-Deutschen“ oder „Deutsch-Amerikanern“. Richtig wäre also „Türken-Deutsche“ oder vielleicht noch besser (weil allgemeiner und entfernter von dem Staat Türkei) „Turk-Deutsche“.

In diesem Sinne ist es bezeichnend und insgesamt kontraproduktiv, dass sich Frau Özkan nun sogleich als typischer Ork geriert: „Sie will die frühkindliche Bildung von Migrantenkindern stärken.“ (6)

Klar, nach dem Motto „Mein Mann und ich, wir lieben mich“ kümmern wir Deutschen-Deutschen uns um die Rechte der Türken und suchen einen passenden Bundespräsidenten für sie aus, und dafür kümmern sich die Türken-Deutschen… auch um ihre Rechte (bzw. die der Türken-Türken). Die „Welt“ (7): „‚Ich bin eine typische Quereinsteigerin‘, sagt Özkan. Ihr neues Amt nannte sie eine ‚Herausforderung‘. Ein ausgewiesenes Profil als Sozialpolitikerin hat die Deutsch-Türkin nicht. Die Juristin ist Wirtschaftsexpertin und war in führenden Positionen in diversen Telekommunikationsunternehmen tätig.“ Völlig logisch, dass sich eine Juristin und Wirtschaftsmanagerin in erster Linie um frühkindliche Bildung von Migranten kümmern will, völlig logisch: für einen Ork.

_____

Time am 20. April 2010

_____

1) http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E4178D51A29814A8BB7270043B51C53FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Sarkozy
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Türkeistämmige_in_Deutschland
4) http://de.wikipedia.org/wiki/Fünf-Prozent-Hürde
5) s.3.
6) http://www.welt.de/politik/deutschland/article7248887/Deutschlands-erste-tuerkischstaemmige-Ministerin.html
7) s.6.
auch:
http://www.pi-news.net/2010/04/deutschlands-erste-tuerkischstaemmige-ministerin/