Posts Tagged ‘Henryk Broder’

Die „muslimische Zivilgesellschaft“

24. März 2017

Lesen Sie einen Kommentar von Henryk Broder von „Achgut“ (1).

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Wieder einmal traf es unschuldige Menschen

Irgendwo muss es einen Kasten geben, in dem all die Ballons liegen, die man/frau nach einem Terroranschlag aufblasen und loslassen muss. „Unsere Gedanken/Gefühle sind bei den Opfern und deren Angehörigen…“, „jetzt gilt es, Solidarität zu zeigen…“, „es war ein Anschlag auf uns alle…“, „jetzt müssen wir unsere Werte und die offene Gesellschaft verteidigen…“, „die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden…“, „die Terroristen wollen uns einschüchtern, es wird ihnen aber nicht gelingen…“, „der Terrorismus wird nicht siegen“. Und immer wieder: „Es sind unschuldige Menschen getroffen worden…“

Das sind ganz neue und überraschende Gedanken nach den Anschlägen von New York, London, Madrid, Mumbai, Brüssel, Paris, Nizza, Burgas, Kopenhagen, Istanbul, Berlin und vielen anderen, an die sich kein Mensch mehr erinnern kann oder will. Schauen Sie bitte hier, das Video am Anfang des Berichts (2). Sind sie nicht niedlich, unsere hauptamtlichen Sprücheklopfer und Betroffenheitssimulanten?

Noch besser ist nur noch Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime, der nach jedem von gläubigen Muslimen, den so genannten Islamisten, verübten Anschlag erklärt, er habe eigentlich den Muslimen gegolten. Das war auch wieder in London der Fall. Der Mörder und Terrorist habe einmal mehr „Schande und Unglück über uns gebracht“. Sein „Ziel“ und das seiner „Eidgenossen“ sei es auch, „dass eine ganze Religionsgemeinschaft diskreditiert werden soll“.

Wir ahnen, was Mazyek damit sagen will, wir fragen uns nur, was haben die Schweizer mit der ganzen Sache zu tun? Und wenn der Islam mit dem Islamismus nichts zu tun hat, wie immer wieder behauptet wird, wieso schaffen es die guten Muslime nicht, mit den paar schwarzen Schafen in ihren Reihen fertig zu werden? Seltsam, nicht wahr?

Nun warten wir mal in aller Ruhe den nächsten Anschlag und die darauf folgenden Reaktionen ab. Nutzen wir die Zeit, nach der „muslimischen Zivilgesellschaft“ zu suchen, von der Aiman Mazyek spricht und die sich derzeit in der Türkei prächtig entfaltet.

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Time am 24. März 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/wieder_einmal_traf_es_unschuldige_menschen
2) https://www.welt.de/politik/ausland/article163092213/Und-dann-rannte-dieser-Mann-durch-das-grosse-Eingangstor.html

Henryk und die Schweinepresse

12. März 2017

Lesen Sie einen Bericht von Henryk Broder, den ich von der „Achse“ habe (1).

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Ein Fischerörtchen nahe Amsterdam
bekommt Besuch vom ZDF

Je näher die Wahlen in Holland (am 15.März) heranrücken, umso besorgter berichten deutsche Medien über die Lage in dem Land, aus dem der Edamer, der Gouda und der Oude Genever kommen. Was soll aus dem liebenswerten, putzigen Königreich der Oranjer und aus Europa werden, wenn die Rechtspopulisten um Geert Wilders die Macht in den Den Haag übernehmen? Wieder einmal liegt es an uns, einem unserer Nachbarn klarzumachen, welche Folgen eine falsche Entscheidung haben könnte.

Prototypisch sind zwei Berichte, die in den letzten Tagen im Fernsehen zu sehen waren, einer im ZDF und einer bei ntv. Das Wichtigste bei solchen Berichten ist die Wahl des Ortes. Es muss eine typische holländische Gemeinde sein, nicht zu groß und nicht zu klein. Mit Grachten, gesäumt von Giebelhäusern, bewohnt von Menschen, die beim Sprechen kehlige Laute von sich geben. Die in Brüssel stationierte ZDF-Frau hat sich den Ort Volendam ausgesucht, „ein kleines Fischerörtchen nahe Amsterdam“. Genau genommen, liegt Volendam nahe Edam (3 km), während es nach Amsterdam immerhin 22 km sind. Aber ganz falsch ist die Behauptung, Volendam läge unweit von Amsterdam nicht, denn alle Orte in Holland liegen nahe Amsterdam. Was Volendam von den anderen Orten unterscheidet: Es gibt hier „keine Moschee und keine Flüchtlinge“. Dennoch „stimmte bei der letzten Wahl fast jeder Zweite für den Rechtspopulisten Geert Wilders“.

Diese Art von Logik resultiert aus der Überzegung, Fremdenfeindichkeit habe etwas mit der Zahl der Fremden zu tun und Antisemitismus mit dem Anteil der Juden an der Bevölkerung. Was will uns die ZDF-Korrespondentin in diesem Fall sagen? Wenn es in Volendam Moscheen und Muslime geben würde, könnte man verstehen, dass bei der letzten Wahl jeder Zweite für Wilders gestimmt hat. Aber so? Volendam liegt am Ende der Welt, die Volendamer lesen keine Zeitungen und sehen nicht fern. Dennoch hat jeder Zweite Wilders gewählt. Wie seltsam. Vermutlich nur damit zu erklären, dass Volendam „ein kleines Fischerörtchen“ ist. Und das ZDF ein großes Dorf hinter dem Lerchenberg.

Der ntv-Reporter hat derweil Nieuwegein besucht, eine „Durchschnittsstadt“ nahe Utrecht, die repräsentativ für Holland ist. In Nieuwegein haben „die Menschen vor fünf Jahren fast genauso gewählt wie das ganze Land“. Nun will er herausfinden, „welche Sorgen die Holländer umtreiben und wo sie bei den Wahlen in wenigen Tagen ihr Kreuz machen wollen“. Die Reportage ist ein investigatives Meisterwerk, das mit einer überraschenden Erkenntnis endet: „Viele Menschen in Nieuwegein haben Existenzsorgen oder eine diffuse Angst vor Fremden, aber längst nicht alle. Das Volk ist gespalten, zumindest hier, in einer der wohl durchschnittlichsten Städte des Landes“. Was für ein schönes Schlusswort in einer der wohl dümmsten Reportagen aus der Kategorie „Menschen wie Du und wir“.

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Time am 12. März 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/ein_kleines_fischeroertchen_nahe_amsterdam_bekommt_besuch_vom_ZDF

Wir erkennen ihre Absicht

25. Januar 2015

Nichtsvergeben_Torkei

Noch ekliger als das Zorngeschrei der Mohammedanisten ist ihr Gewinsel und der Versuch, sich stets als das eigentliche Opfer darzustellen, wenn die Glaubensbrüder bei einer der regelmäßigen Razzien mal wieder eine Reihe Nichtorks abgeschlachtet haben.

Die Zeichnung oben stammt aus einer torkischen Zeitung (1). „Nein! Nichts ist vergeben!“ heißt es. Elf anklagend blickende Mohammedanisten stehen vor dem Betrachter, und sieben von ihnen tragen Schilder mit Ländernamen, in denen offensichtlich etwas geschehen sein soll, das sich gegen den Mohammedanismus richtete. Gaza und China kann man ja noch verstehen: Dort haben die IDF und die chinesischen Sicherheitskräfte eine Menge Terroristen und leider auch einige Unschuldige terminiert. In den anderen Ländern aber verhält es sich so, dass dort Mohammedanisten Mohammedanisten abschlachten. Auch dafür, so die Orks, ist der freie Westen verantwortlich. Daran trägt er eine Schuld, die nicht verziehen werden kann: Die Orks sind in der Tat die unverantwortlichsten Wesen auf unserem Planeten.

Qantara

Demselben Muster folgt auch das staatlich finanzierte Dimmi-Magazin „Qantara“ wieder und wieder. Birgit Kasper warnt davor, dass „am Ende doch wieder die Muslime zum Sündenbock gemacht werden.“ (2). Bitteschön, WIEDER? WO denn? Wo werden denn DIE Muslime jemals „zum Sündenbock“ gemacht? 17 Unschuldige wurden von drei Orks in Paris ermordet, denn sie hatten AllaHundseingesandter beleidigt. Die Mörder taten nichts anderes, als was AllaHundseingesandter tat und was in Sira und Hadithen steht. Darüber muss man reden dürfen. Nein, darüber darf man nicht reden, meinen die Orks und ihre Dimmi-Lakaien. Die nichtorkischen Untermenschen haben die Unterdrückung und Ermordung geräuschlos, ohne Schmerzensschreie und ohne Protest zu ertragen.

Orkknecht Ruprecht hat sich da etwas ganz Besonderes einfallen lassen, was er den „3-D-Test gegen Islamfeindlichkeit“ nennt. Wie die gülennahe Seite „Die Integrationsblogger“ berichtete, schrieb der CDU-Politiker auf „Facebook“ (3):

„Dämonisierung, Doppelte Moral, Delegitimierung – ich schlage diesen 3-D-Test vor, um legitime Kritik am Islam von Islamfeindlichkeit zu unterscheiden:

Dämonisierung: Darstellung des Islam als das schlechthin Böse, zB durch die Aneinanderreihung von Negativ-Beispielen. Politically Incorrect und andere Hass-Blogs durchforsten täglich das weltweite Internet-Angebot nach Verbrechen, Vergehen und Verfehlungen von Muslimen und vermeintlichen Muslimen. Die gefundenen Beispiele werden in skandalisierenden und verallgemeinernden Beiträgen aufbereitet und zum Kommentieren freigegeben. So entsteht ein völlig unrealistisches und diskriminierendes Bild einer Gruppe von Menschen. In gedruckter Form finden sich ähnlich perfide Auflistungen von Negativbeispielen bei Henryk Broder, Udo Ulfkotte oder Necla Kelek.“

Was soll das? Natürlich sammelt ein Blogger die Texte und Bilder aus den Massenmedien, die seinem Thema entsprechen – wenn man von Pansen&Pansen mal absieht, die munter Kochrezepte zwischen Berichten von Hinrichtungen im Naziran einstreuen (4). Natürlicherweise entsteht dadurch eine Reihung thematisch ähnlicher Texte. Für die von Mohammedanisten begangenen Untaten ist aber niemand als die Täter verantwortlich sowie die drei bösen mohammedanistischen Grundlagen-Schriften, in denen zu den Untaten aufgerufen wird. Dämonisch sind für den Dimmi-Deppen jedoch nicht die Morde, sondern die Kritik daran. Polenz weiter:

„Doppelte Moral: Wird Kritik am Islam oder an Muslimen selektiv angewandt, oder erzeugen ähnliche Probleme anderer Religionen oder Verhaltensweisen ihrer Gläubigen dieselbe Kritik? Zwangsheiraten gibt es beispielsweise auch in hinduistischen Gesellschaften oder bei den Jesiden.“

Ja, schon gut, es wird noch den einen oder anderen Jesiden geben, der die Massaker des sunnitischen IS-IS überlebt hat und seine Tochter zwangsverheiraten will, und der dann natürlich auch vor Gericht gehört. Die Fleißarbeit, die die vielen counterjihadischen Blogs jedoch Tag für Tag leisten, indem sie die Informationen nicht zerstäuben sondern ZUSAMMENTRAGEN, ist für die Orks und ihre Stiefellecker jedoch ein eminentes Problem, da grade dadurch ein immer schärferes Bild der Religion Satans entsteht. Wir erkennen, dass die mohammedanistischen Schriften zur massenhaften, ja globalen Bösartigkeit führen!

Doppelte Moral liegt aber nicht vor, wenn eine Handvoll Orkterroristen 3000 Unschuldige abschlachtet, wenn daraufhin ein paar französische Brillenschlangen ein paar harmlose Krakeleien anfertigen, wenn sie daraufhin ermordet werden, und wenn daraufhin Menschen mit counterjihadischer Gesinnung dies schließlich kritisieren. Meine Kritik am deutschen Nationalsozialismus ist nicht erst ab dem Moment zulässig, in dem ich Benjamin Netanjahu beschuldige, arabische Babies zu fressen. Es gibt eine Seite, die zutiefst böse ist – das ist die Jihadfront, die Klo H. Metzel folgt.

„Delegitimierung des Islam als Religion – beispielsweise durch Gleichsetzungen des Islam mit dem Faschismus, wie sie von Hamed Abdel-Samad immer wieder vorgenommen werden. (…)“

Die Delegitimierung des Nazislahm als Religion war vor acht oder neun Jahren innerhalb des Counterjihad noch ein Diskussionsthema, ist es aber seit langem nicht mehr. Es führt ja zu nichts, wenn man einer Ideologie, die ein höchstes Wesen und dessen Verkünder kennt, die ein Leben nach dem Tod behauptet sowie ein jüngstes Gericht, die Eigenschaft, eine Religion zu sein, abspricht. Diese Entscheidung treffen besser die Glaubenden. 

Es geht um etwas ganz anderes: Es geht darum, dass diese Religion bösartig und gewalttätig ist. Dass sie eine Apartheidsgesellschaft anstrebt. Dass sie eine kollektivistische Ordnung will, in der den Männern in pyramidalem Aufbau schrankenlose Macht über Frauen und Kinder gegeben wird. Es geht nicht um die Frage, ob der Mohammedanismus eine Religion ist, sondern WAS er für eine Religion ist? WIE ist er? WIE wirkt er?

Insofern der Counterjihad diese Frage schon vor Jahren geklärt hat, ist auch das dritte „D“ in Orkknecht Ruprechts „Test“ pure Propaganda und Vernebelung, die wie das davor analysierte Gewinsel letztlich nur ein Ziel hat:

Jegliche Kritik am Mohammedanismus soll erstickt werden!

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Time am 25. Januar 2015

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1) http://de.qantara.de/inhalt/islamisches-comic-magazin-cafcaf-aus-istanbul-nein-nichts-ist-vergeben
2) http://de.qantara.de/inhalt/frankreich-nach-dem-anschlag-auf-charlie-hebdo-es-geht-um-mehr-als-die-pressefreiheit
3) http://i-blogger.de/3-d-test-um-islamfeindlichkeit-zu-erkennen/
4) https://parseundparse.wordpress.com/

Ein Nazi und Dimmi

10. Mai 2013

Brandenstein

Am siebten Mai erschien im mohammedanistischen Propaganda-Magazin „Migazin“ ein Hetzartikel (1) von Philipp Wolff Christoph Freiherr von Brandenstein gegen Henryk Broder und das Autorenkollektiv der „Achse des Guten“ (2).

In diesem Artikel lobte der Autor zunächst die positive Auswirkung des Vorhandenseins von Blogs und Internetforen auf die „multiethnische“ Gesellschaft, mit anderen Worten ihre Bedeutung für die mohammedanistisch-SA-lafistische Szene, bevor er anschließend die Schattenseiten ausleuchtete. Diese seien, Sie können es sich denken, natürlich in mohammedanismuskritischen Seiten zu sehen mit „PI“ an vorderster Front.

Um den Mohammedanismus und seine Freunde scheint es in Deutschland schlecht bestellt zu sein (3), denn der Ton wird übererhitzt und fahrig:

„Doch das Internet wäre nicht das Internet, wenn sich unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit nicht auch eine Gegenbewegung zu (bitte r anfügen, T.) offenen Gesellschaft etablieren könnte. Tatsächlich sind nicht nur die sozialen Netzwerke voller Hasstriaden gegen den Islam, gegen Türken, ‚Kopftuchmädchen’ und Ausländer. Vielmehr haben sich auch mehr oder minder professionell geführte Portale formiert, die mit teils pseudowissenschaftlichem Eifer die Gefahren zu belegen versuchen, die dem christlichen Abendland von einer vermeintlichen ‚Überfremdung’ und ‚Islamisierung’ drohen. Was auf Webseiten wie ‚PI News’ verbreitet wird, ist kaum weniger als Anstachelung zum Rassenhass. Das inhaltliche und stilistische Niveau dieser Publikationen ist in aller Regel so beschämend, dass deren Strahlkraft kaum über die notorischen Zirkel rechtspopulistischer Verschwörungstheoretiker hinausreicht.“

„Inhaltlich und stilistisch“ auf niedrigstem Niveau fördern die Islamkritiker Tag für Tag unterdrückte Informationen über den Mohammedanismus überwiegend aus dessen eigenen Quellen herbei, was für die adelige Edelfeder „pseudowissenschaftlich“ ist. Die „Strahlkraft“ bleibt jedoch so gering, dass der Freiherr… einen Hetzartikel darüber abliefern muss? Das verwirrt Sie? Aber nicht doch, dient Herr Brandenstein doch einer Ideologie, die uns einen Massenmörder, Kriegsverbrecher, Sklavenjäger, Sexomanen und Kinderschänder als „besten Menschen aller Zeiten“ verkaufen will.

Schlug man lange exklusiv auf „PI“ ein, so nimmt sich Herr Brandenstein nun die Eliminierung jeglicher Mohammedanismuskritik zum Ziel:

„Etwas anders verhält es sich mit dem Portal ‚Achse des Guten’ des Publizisten Henryk M. Broder. Das Autorenkollektiv hat sich nach eigenen Angaben die Freiheit auf die Fahnen geschrieben und sucht den Anschluss an liberalkonservative Kreise, denen braunes Gedankengut fern liegt. Doch, was ursprünglich als liberale Idee begonnen haben mag, ist mittlerweile auf merkwürdige Abwege geraten. (…) Mit manchmal abenteuerlichen, aber fast immer irrationalen Thesen wird insinuiert, der Islam sei im Kern eine totalitäre Ideologie und somit eine Gefahr. Mit dieser Ausrichtung ist die ‚Achse des Guten’ nolens volens zum Stichwortgeber der rassistischen Rechten avanciert. Das ist schlimm. Schlimmer jedoch erscheint, dass die verantwortlichen Redakteure um diese zweifelhafte Rolle wissen, sich aber nahezu kein Abgrenzungsbedürfnis zu einer Szene erkennen lässt, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft wird. “

Insbesondere Aussteiger aus dem Mohammedanismus, die von diesem in zahlreichen Suren des Kloran mit der Ermordung bedroht werden, sind für die Freunde der Orks vorrangige Hassobjekte:

„Von einer absoluten Verrohung zeugen beispielsweise die jüngsten Entgleisungen von Akif Pirinçci, der von Broder offenbar ermuntert wird, als vermeintlicher ‚Kronzeuge’ der Islamkritik zu agieren.“

Breivik sei Dank verknüpft der hetzende Dimmi sogleich die Kritik an der faschistoiden Orkideologie mit möglichen Gewalttaten Wahnsinniger:

„Nennen wir es beim Namen: Die menschenverachtenden Inkriminierungen des Autors bieten eine ideale Argumentationshilfe für jeden Neonazi, der präventive Lynchjustiz an Muslimen schlicht und einfach als ‚Notwehr’ auffassen möchte. Noch dümmer und bösartiger kann man nicht mehr argumentieren, tiefer nicht mehr fallen. Auch einige noch verbliebene Liberale sahen sich zu Protest genötigt. Dieser Protest wurde übergangen. Pirinçci hat inzwischen weitere Artikel in diesem Stile nachgelegt.“

Mohammedanismuskritiker stellen sich, so Herr Brandenstein, außerhalb von Zivilisation und Aufklärung:

„Mittlerweile geht es vielen Autoren nur noch darum, sich in jeder Hinsicht zu enthemmen und die dünne Firnis von Zivilisation und Aufklärung vollends abzustreifen.“

Sie sind anders gesagt wilde, schädliche Tiere, die man lieber zur Strecke bringen sollte. Was für ein wundervoller Mensch hingegen ist Herr Brandenstein:

„Philipp Freiherr von Brandenstein (37) diente über zwei Jahre als Chief-of-Staff von Karl-Theodor zu Guttenberg in Berlin. Diesem folgte er Ende 2008 als Leiter der ‚Strategie und Kommunikation’ in die Landesleitung der CSU nach. In dieser Funktion – verantwortlich für die Kampagnenführung der CSU – erstellte er ein vertrauliches Strategiepapier, in welchem er gegen eine ‚Anti-Türkei-Kampagne’ der CSU bei den Europawahlen 2009 Stellung nahm. Der Autor ist heute Vorsitzender des Landesfachausschusses Integration der FDP NRW, der die Landespartei in Fragen von Migration und Vielfalt berät. Der Autor lebt und arbeitet in Zürich und Düsseldorf.“

Toll, toll, toll! TOLL, TOLL, TOLL! Uups? Von der CSU zur FDP? Warum denn das? Henryk Broder hat es herausgefunden (4). Er schrieb:

„Da war vor allem ein Satz, der in der ganzen Suada ein wenig zu kurz kam: ‚Über die jüngsten Entgleisungen von Akif Pirinçci, der von Broder offenbar ermuntert wird, als vermeintlicher ‚Kronzeuge’ der Islamkritik zu agieren.‘ Woher weiß dieser blasierte Lackaffe das? Hab ich es ihm gebeichtet? Hat ihm Akif sein Herz ausgeschüttet? Hat er Akif und mich bei einem unserer konspirativen Treffen abgehört? Das war alles nicht nötig. Denn so was sagt einem die Lebenserfahrung. Ein blöder Türke, der nicht allein denken kann, wird von einem fiesen Juden manipuliert, ‚ermuntert… als vermeintlicher ‘Kronzeuge’ der Islamkritik zu agieren’.“

Und er lieferte zwei Links, davon einen zum „Focus“ (5), und der hatte am 9. Dezember 2008 berichtet:

„Weil er als Jugendlicher auf einer Party den Hitlergruß zeigte und dabei fotografiert wurde, ist der neue Strategiechef der CSU gefeuert worden. CSU-Generalsekretär Karl Theodor zu Guttenberg habe den 32-jährigen Philipp Wolff Christoph Freiherr von Brandenstein mit sofortiger Wirkung entlassen, als er von dem Vorfall erfahren habe, schreibt die ‚Abendzeitung’ vom Mittwoch. ‚Das ist für mich inakzeptabel’, sagte Guttenberg. Brandenstein war zwei Jahre lang Mitarbeiter in Guttenbergs Berliner Abgeordnetenbüro.“

Nazi und Dimmi der Nazislahmisten – so wächst zusammen, was zusammengehört.

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Time am 10. Mai 2013

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1) http://www.migazin.de/2013/05/07/macht-die-achse-guten/
2) http://www.achgut.com/dadgdx/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/05/07/was-macht-eigentlich-6/
4) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/brandenstein_haut_rein
5) http://www.focus.de/politik/deutschland/bayern/nazigeste-csu-stratege-wegen-hitlergruss-entlassen_aid_354703.html

Demagogische Gleichsetzung

1. Juli 2012

Das Thema „Beschneidungsurteil“ führt Leos Blog in die Niederungen der Pornografie und den Meister zur antijüdischen Ekstase.

Henryk Broder hatte bereits vorgestern darauf hingewiesen, dass die Debatte zu einem erheblichen Teil eine verdeckt erotisch-pornografische sei (1):

„Das Ganze ist keine Debatte über rechtliche, gesundheitliche oder religiöse Aspekte, es ist eine pornografische Debatte, sozusagen eine logische, beinah zwangsläufige Fortsetzung der Kampagne gegen die weibliche Genitalverstümmelung.“

Dies war mir bei Leo auch schon aufgefallen und wird dort vehement durch den Ork-Kommentator „Fantomas“ betrieben, für den die Entfernung seines Häutchens eine der größten Errungenschaften seines Lebens ist (2):

„… wirst Du dutzende Seiten im Internet finden, in der die meisten Frauen… einen Beschnittenen bevorzugen… Unabhängig davon ist fast jeder Pornodarsteller beschnitten und unter Schwulen ist die Beschneidung sehr beliebt. Wenn diese zwei Gruppen, die sehr sexorientiert sind dies bevorzugen, wird es wohl eine Menge Vorteile haben, wenn man beschnitten ist.“

Und (3):

„Die beschnittenen und körperverletzten Kinder von einst haben nur ein müdes Lächeln für die Diskussion und fühlen bestimmt nicht vergewaltigt. Sie bedauern höchstens die Unbeschnittenen.“

Für Leo besteht die Faszination an dem Thema natürlich in einem ganz anderen Aspekt.

Eigentlich ist er gegen die Beschneidung. Da das Verbot aber seine Ork-Herren stört, sehr stört (denn ihnen sind 99,999% zu wenig), stellt er fest (4):

„Ergo ist das Gerichtsurteil falsch.“

Er sieht sich in der traumhaften Situation, für die Orks etwas einfordern zu können, das auch den Juden wichtig ist, allen anderen und insbesondere vielen im Counterjihad aber zuwider. Diese, die leidenschaftlich Israel verteidigen und die zivilisatorischen Leistungen der Juden für überragend halten, finden sich auf einmal in der Position, gegen einen wesentlichen Ritus ihrer Freunde argumentieren zu müssen.

„Die Juden“, die schon Leos Großvater nicht „mochte“ (5), kriegen es jetzt mit dem deutschen Staat zu tun, wenn sie ein für sie wesentliches und sicher 3000-jähriges Ritual weiterhin ausführen. Und da sich bei uns, wie er oft ausführt, s.E. ohnehin alles um die Juden dreht, werden es ausgerechnet diese sein (die überall in der mohammedanistischen Welt von den Mohammedanisten unterdrückt, vertrieben oder ermordet werden), die nun perfiderweise zum Bundesgenossen der Orks werden, so mag er denken. Und so argumentiert Bullie gegen das Beschneidungsurteil ausschließlich, indem er möglichst oft die Juden (gekoppelt mit dem Ausdruck „seit 4000 Jahren“) ins Spiel bringt, als ob es ihm in Wirklichkeit nicht allein um die Interessen seiner orkischen Auftraggeber ginge.

Aber müssen wir überhaupt gegen unsere jüdischen Freunde argumentieren, wenn wir gegen die mohammedanistische Jungen- und Mädchenbeschneidung argumentieren? Ist sie denn überhaupt vergleichbar mit der jüdischen? Ich meine, sie ist es über den betroffenen Körperteil hinaus kaum.

Im Kloran ist gar keine Rede von Beschneidungen, aber in 1. Mose 17 heißt es:

„9 Und Gott sprach zu Abraham: So haltet nun meinen Bund, du und deine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht. 10 Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; 11eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch. 12 Jedes Knäblein, wenn’s acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch alles, was an Gesinde im Haus geboren oder was gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus eurem Geschlecht sind. 13 Beschnitten soll werden alles Gesinde, was dir im Hause geboren oder was gekauft. Und so soll mein Bund an eurem Fleisch zu einem ewigen Bund werden. 14 Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.“

Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich bei dem Beschneidungsgebot um ein Mittel, die männlichen Mitglieder der Gemeinschaft zu kennzeichnen und sie auf diese Weise zusammenzuhalten. Der Einzelne kann auf die Solidarität der gleichermaßen Gekennzeichneten zählen und ihnen vertrauen. In den Schutz der Gemeinschaft werden sogar Gesinde und Sklaven eingeschlossen. Das ist eine, wie ich meine, sinnvolle Maßnahme in dem gewalttätigen Durcheinander der Mittelmeervölker im Zeitalter der alten Reiche.

Die Beschneidung wurde auf den achten Tag festgelegt. Das Neugeborene ist jetzt schon auf der Erde angekommen, hat die symbolischen sechs Schöpfungstage und den Ruhetag erlebt, es hat gelernt, von der Brust der Mutter zu trinken, versucht, Reize aufzunehmen und zu verarbeiten. Ich bin mir sicher, dass der kleine Junge sehr unter dem Eingriff leiden wird, aber er wird am wenigsten stark leiden, wenn es jetzt gemacht wird. Es wird keine Erinnerung, kein Trauma zurückbleiben. Alles wird unter der massiven Flut der Reize, die auf das Kind einstürmt, schnell begraben werden.

Das Ritual hat also m.E. nicht das Geringste mit Initiation und Männlichkeit zu tun, sondern es ist lediglich ein allerdings sehr fundamentales zur Kennzeichnung der Gemeinschaft. Da die Juden fast während ihrer gesamten Geschichte verfolgt und unterdrückt wurden, ist es m.E. sinnvoll, die Kennzeichnung so vorzunehmen, dass sie nicht sofort offensichtlich ist. Und da es auch hygienische und andere Argumente gibt, spricht einiges dafür, es genau so zu machen, wie Gott es in Mose 17 verlangt.

Muss ich als Christ mich dann eigentlich nicht auch beschneiden lassen?

Ich persönlich sehe mich als Anhänger einer jüdischen Häresie, die daran glaubt, dass der Messias/Jahwe in der Gestalt Jesu bereits erschienen ist. Eigentlich sollte ich mich also schon an Jahwes Wort halten. Paulus z.B. hat das aber in mehreren Textabschnitten relativiert (Röm. 4/10, 1. Kor. 7/18) und für irrelevant erklärt. Letztlich bin ich damit einverstanden, dass unsere jüdischen Freunde sich als „auserwähltes Volk“ sehen und den Glauben vielleicht strenger und auch richtiger auslegen. Ich bin sozusagen mit einem Platz in der zweiten Reihe zufrieden. Kein Zweifel kann jedoch daran bestehen, dass es nur ganz wenige Völker gibt, die über viele Jahrtausende und unermessliches Leid hinweg eine derartige kulturelle, religiöse und spirituelle Kontinuität aufweisen können wie die Juden, und die Beschneidung hat ganz sicher daran einen Anteil.

Hinzu kommt der bereits erwähnte enorme Beitrag der Juden zur Entwicklung von Wissenschaft, Finanzwesen und Kultur. Ich meine, wer so viel in die Weltzivilisation einbringt wie dieses Volk, hat auch mal das Recht, etwas Exklusives für sich zu fordern.

Weiterhin bin ich als Mitglied des deutschen Volkes, das seinen jüdischen Mitbürgern und Juden aus aller Welt unter der Nazidiktatur ein singulär grenzenloses Leid zugefügt hat, der Ansicht, dass die Beziehungen zwischen deutschen und jüdischen Deutschen bzw. zwischen deutschen Deutschen und Juden auf Seiten der deutschen Deutschen von Demut geprägt sein sollten. Die Juden sind Gottes „auserwähltes Volk“, und die Deutschen haben sein Volk in beispielloser Weise geschändet. Ich glaube nicht, dass es Jahwe gefallen würde, wenn wir ihm nun auch noch in Bezug auf den speziellen Bund „in den Arm“ fallen, den er mit seinem Volk geschlossen hat. Ich meine, die Juden haben noch für ein paar Jahrhunderte was bei uns gut.

Aber konstruktiv, wie sie sind, sind sie sofort auf uns zugegangen und haben die Praxis im Jüdischen Krankenhaus Berlin eingestellt (6). Ich hoffe, dass das Gerichtsurteil bald modifiziert wird, und dass die Juden es so machen können, wie sie wollen bzw. so, wie Jahwe es ihnen vorschreibt.

Mit ihrer Beschneidung hat die mohammedanistische kaum etwas zu tun.

MoT-Kommentator Walter Caldonazzi schrieb gestern (7):

„Wenn sich die Mohammedaner die Beschneidung von männlichen Kindern von den Juden geklaut haben, wie vieles andere auch und sie in einem Alter vornehmen lassen, das die Unterwerfung bewusst schmerzhaft gestaltet, ist das zu thematisieren.“

Dem stimme ich vollständig zu, und ich lasse zunächst Dr. Necla Kelek sprechen (8):

„Zu diesem mehrere Tage währenden Volksfest marschierten Legionen von in- und ausländischen Gästen und Würdenträgern am Hof des Sultans auf, die Flotte und die Armee paradierten vorbei, alle Zünfte des Landes präsentierten ihre Künste. Nur der, um den es bei diesem Fest ging – Mohammed, der Sohn Murats des III. –, kam in der Geschichte kaum vor.

Auch meine Schwester hat ihre Söhne beschneiden lassen, weil es Brauch und Tradition ist. Unbeschnittene Jungen werden in der türkischen Gesellschaft nicht akzeptiert, die Beschneidung gehört zum Muslimsein und unauflöslich zur männlichen Identität. Und diese gewinnt nur, wer Schmerzen ertragen kann. (…)

Mein kleiner neunjähriger Neffe, der tagelang breitbeinig mit einem weit vom Körper gehaltenen Nachthemd zwischen den Frauen herumlief, entsprach so gar nicht dem männlich-heroischen Bild, das mit der Beschneidung verbunden wird.

Das war kein ‚Held’, der da auf unsicheren Beinen durch die Gegend wankte, sondern ein gepeinigtes Menschenkind. Zu einer Zeit, wenn der Heranwachsende vielleicht gerade anfängt, seinen Körper zu entdecken, einen eigenen Willen und eigene Vorstellungen vom Leben zu entwickeln, wird seine Persönlichkeitsentwicklung durch eine Lektion gebrochen, die er ohne jede Erklärung erteilt bekommt – dass er sich zu fügen hat, wenn die Erwachsenen ihm Schmerz zufügen, dass Gott (Sie meint Alla, T.) ihm Prüfungen auferlegt, die es zu bestehen gilt, oder er ist ein Nichts, weder Muslim noch Mann, noch Teil der Gemeinschaft.“

Frau Dr. Kelek stellt hier m.E. auf exzellente Weise das Wesen der mohammedanistischen Beschneidung heraus. Es besteht in der psychischen Deformierung und Zurichtung des kleinen Jungen auf die im Kern expansiven und gewalttätigen Interessen der mohammedanistischen Gemeinschaft. Diese ist keine Volks- oder Kulturgemeinschaft, sondern eine Kriegsgemeinschaft.

Die mohammedanistische Beschneidung ist also, grade weil sie in der Phase der mittleren Kindheit vorgenommen wird, ein Kriegerritual. Sie ist ein grausames Begleitritual der Produktion von Kriegern, die gegen unsere Zivilisation kämpfen sollen.

Sie muss daher m.E. unter Strafe gestellt werden.

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Time am 1. Juli 2012

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1) http://www.welt.de/kultur/article107299253/Pornografische-Debatte-mit-maximaler-Erregung.html
2) http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/06/27/beschneidungsverbot-contra-religionsfreiheit/#comment-24133
3) http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/06/27/beschneidungsverbot-contra-religionsfreiheit/#comment-24147
4) http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/06/27/beschneidungsverbot-contra-religionsfreiheit/#comment-24194
5) http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/08/02/nachdenken-uber-breivik-2-ziel-ist-die-ethnische-sauberung/#comment-13021
6) http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-dem-koelner-urteil-kliniken-stoppen-religioese-beschneidungen/6817492.html
7) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/27/stoppt-die-barbarei-jetzt/#comment-3377
8- http://www.welt.de/debatte/kommentare/article107288230/Die-Beschneidung-ein-unnuetzes-Opfer-fuer-Allah.html

So lügen die Orks

9. Juni 2012

Unser Bundespräsident hat mit seiner Relativierung der Unterwerfungsformel, die sein Vorgänger den Mohammedanisten gegenüber ausgesprochen hatte, große Verärgerung bei den Orks hervorgerufen. Aufgeregt purzeln sie durcheinander und werden nicht müde zu betonen, dass nicht nur die Mohammedanisten, also sie selbst, zu Deutschland gehören, sondern auch ihr peinlicher Aberglaube, der den Fortschritt der Menschheit seit 1400 Jahren so massiv behindert.

In Wirklichkeit meinen sie, dass auch Deutschland dem Nazislahm gehört, denn dem gehört nach ihrer Ansicht die ganze Welt. „Deutschland ist gut – nur zu viele Deutsche“ ist ihr Motto. Bei „islam.de“ (1), dem Verlautbarungsorgan nicht-torkischer Orks, ist man in Bezug auf die Entdeutschung schon recht weit fortgeschritten. Dies ist gut zu erkennen an den vielen orthografischen Fehlern, die nur entstehen können, wenn sich in Redaktion und Lektorat kein einziger Deutscher herumtreibt (2).

Orks, es heißt nicht „Vizekanzler macht seine Aufwartung in Saudi Arabien, das derzeit wichtigste Land im Nahen Osten“, sondern: „Vizekanzler macht seine Aufwartung in Saudi Arabien, dem derzeit wichtigsten Land im Nahen Osten“, o.k.?

Eine andere Meldung weckte mein Interesse (s.o.): „’Die Mauer muss weg’ – Joachim Gauck in Israel“.

Heftig!

Das soll der Bundespräsident in Israel gesagt haben?

Das wäre ungeheuerlich, die kommunistische Mauer, die die Ostdeutschen am Massenexodus nach Westen hindern sollte mit den Grenzbefestigungen Israels, die das Einsickern von jihadistischen Massenmördern verhindern soll, gleichzusetzen und ihre Beseitigung zu fordern. Seltsam, obwohl ich ein aufmerksamer Pressebeobachter bin, hatte ich von solchen Worten Gaucks bisher nichts gelesen. Ich folgte dem Link und landete auf einer kommunistischen Seite bei einem Text (3) der „hysterischen, geltungsbedürftigen Hausfrau“ (Broder) Evelyn Hecht-Galinski (4).

In diesem Text, der heute den ganzen Tag unabrufbar war, von dem ich aber Screenshots gemacht habe, und der auch auf eine mit denen befreundete antijüdische Seite gestellt worden war (5), hetzt Evil Evelyn schamlos gegen unseren Bundespräsidenten: 

„Erst heute, viel zu spät, hat die ehemalige Gauck-Behörde einen unbestechlichen Leiter gefunden, nämlich Roland Jahn, der versucht zu ‚entgauckeln’ und aufzuräumen.“

Gegen die israelische Demokratie:

„Warum unterstützen unsere Politiker bedingungslos einen Staat, der rücksichtslos die Menschenrechte und das Völkerrecht bricht? Bedingungslose Solidarität mit einer rassistischen Regierung, die sich auszeichnet durch Besatzung, Landraub und Rücksichtslosigkeit gegen alle und jeden.“

Gegen Bernard-Henry Levy,

„den jüdischen Kriegsphilosophen und Kriegsflüsterer aller französischen Politiker“.

Und gegen die russischen Einwanderer nach Israel:

„Aber eine Million russische Einwanderer werden gerne in den jüdischen Staat aufgenommen, man schätzt, die Hälfte davon sind Nichtjuden. Egal! Hauptsache keine palästinensischen Rückkehrer oder Schwarze! Der rassistische Judenstaat Israel muss weiß und jüdisch bleiben.“

Eine Mauer hingegen kommt nur ein einziges Mal im Text vor, aber nicht als wörtliche Rede:

„Kein Wort von der Unterdrückung, der Mauer und den Verbrechen, nur Solidarität mit Israel. Freiheit und Gerechtigkeit blieben außen vor!“

Die angeblichen Bundespräsidentenworte hat „islam.de“ also erfunden! Sogar der Bundespräsident, dessen Worte zum Mohammedanismus die Orks ablehnen, ist gegen Israel, d.h. alle sind gegen Israel, insinuiert „islam.de“. So lügen die Mohammedanisten! Was die Hetze von EE natürlich kein wenig angenehmer macht.

Neben ihrem Gekeife findet man übrigens Werbung für andere Vereine und Artikel. Da gibt es einen Hinweis auf die berüchtigte Reise der Özoguz-Truppe in das „Land der Liebe“ (6),

wie die Nationalbolschewiki Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann das Terrorregime der naziranischen Mullas nennen.

Da gibt es die „Rote Hilfe“ und den ollen Charly, der aussieht wie ein Taliban in Samt und Seide (der schon lange tot ist, dessen Gespenst aber immer noch in Europa herumgeht), kurz, man ist unter sich, man belügt sich gegenseitig selbst, denn alle anderen durchschauen die Lügen umgehend und haben keinen Bock auf plumpe Propaganda-Mätzchen.

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Time am 9. Juni 2012

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1) http://www.islam.de/
2) http://www.islam.de/20494
3) http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17872
4) http://de.wikipedia.org/wiki/Hecht-Galinski
5) http://tv-orange.de/2012/06/evelyn-hecht-galinski-zieht-bilanz-zu-gaucks-staatsbesuch-in-israel/
6) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/04/29/gruppenbild-mit-hexe/

Legt sie in Ketten

31. Mai 2012

Und wieder macht das „Migazin“, die mohammedanistische, staatsfeindliche Propagandamaschine, die vom deutschen Staat unterstützt wird, in ebenso direkter wie negativer Weise auf sich aufmerksam. Als Gastautorin wurde die Orkagentin Sabine Schiffer angeheuert, die in schamloser Weise gegen Ayaan Hirsi Ali hetzt (1).

Ayaans Ruf nach Mord blieb nicht ganz ungehörtlautet der Titel ihres Gepöbels, das mit den ersten Worten Frau Ali unterstellt, eine Mordhetzerin zu sein. Vergiftet sie auch unser Trinkwasser? Die Berufsverleumderin Sabine Schiffer wird mit Sicherheit am Ball bleiben. Was soll ihrer Ansicht nach mit jemand geschehen, der zum Mord aufruft? Darf der frei herumlaufen? Frau Ali soll also eingesperrt werden?

Frau Ali habe die Taten Breiviks gerechtfertigt, so Schiffer. Dass Frau Ali ihren Familiennamen abgelegt und einen Künstlernamen zugelegt hat (sowie von ihrer Familie verstoßen wurde), ist für Frau Schiffer die erste große Lüge der notorischen Verschwörerin. Und alle machen mit bei ihrem finsteren Plan: Friede Springer, Mathias Döpfner und Henryk Broder (2):

„… dafür gab es Standing Ovations von Friede Springer, Mathias Döpfner, Henryk Broder und vielen mehr. Für die in Somalia geborene, aber in Kenia aufgewachsene Afrikanerin wurde dieser Preis extra erfunden (…)“

Sogar der niederländische Botschafter ist offenbar von der Hexe und ihren Hintermännern gekauft oder eben… verhext worden:

Erstaunlich jedoch, dass der niederländische Botschafter anwesend war, denn in unserem Nachbarland ist die Dame inzwischen nicht mehr so recht gelitten, nachdem das niederländische Fernsehen ihre Lügengeschichten aufgedeckt und die Frage nach ihren wirklichen Absichten und einem möglichen Auftrag gestellt hat.“

Hexentanz um Mitternacht, alles Böse an die Macht? Was mag ihr Auftrag sein, wer mögen ihre Auftraggeber sein? Ich vermute mal, Frau Schiffer wähnt sie Babies verspeisend in Jerusalem und Tel Aviv. Sie keift:

„Was muss geschehen, dass Lügner dieses Kalibers nicht mehr bei Medienevents und peinlichen Preisverleihungen für Mord und Todschlag eintreten können?“

Zunächst: Es heißt Totschlag. Weiterhin: „Lügner dieses Kalibers“? Ali hat ein bisschen getrickst, um in den Westen zu kommen. Zum Thema Breivik sagte sie (laut Schiffer):

„’Er sagt, weil alle Möglichkeiten, seine Ansichten öffentlich kundzutun, zensiert worden seien, habe er keine andere Wahl gehabt als zur Gewalt zu greifen‘, trägt Hirsi Ali vor.“

Ali trug die Meinung des Psychos – nicht ihre eigene – vor, um ihre Ansicht zu unterlegen, dass es besser sei, bei freier Aussprache zu bleiben, anstatt Meinungen zu unterdrücken. Und mal ehrlich, wo wäre der Counterjihad heutzutage ohne das Internet? Unserer unermüdlichen Aufklärung im Netz ist es zu verdanken, dass sich die „ungläubigen“ Deutschen heute in den mohammedanistischen Grundlagentexten besser auskennen als die Mohammedanisten. Ohne die freien und anonymen Blogs wäre die Gehirnwäsche der Orks und ihrer Dimmies weitaus erfolgreicher gewesen. 

Nun bin ich persönlich der Ansicht, dass die Begründungen des Monsters Breivik beliebig waren, dass er auf seinen Massenmord fixiert war und ihn ggf. auch anders begründet hätte. Für mich ist das Vieh absolut indiskutabel und kann niemals Teil meiner Argumentation sein. Von einem professionellen Dienst hätte ich zudem erwartet, dass er diesen Killer um jeden Preis zur Strecke bringt, nicht dass der noch ein einziges Mal seine verkommenen und perversen Gedanken äußern kann, aber das heutige Norwegen ist eben nicht mehr das Norwegen Gunnar Sønstebys (2). Insofern halte ich Frau Alis Äußerungen schon für suboptimal, unabhängig davon, ob sie Recht hat.

Breiviks Äußerungen aber zu Alis zu machen, ist in hohem Maße unanständig und unglaubwürdig. Frau Ali zu unterstellen, sie trete für Mord und Totschlag ein, ist kriminell. Das ist Rufmord, Demagogie, Hetze und Verleumdung ersten Grades. Das hat nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun, und ich würde Frau Ali empfehlen, gegen Sabine Schiffer eine Strafanzeige zu stellen.

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Time am 31. Mai 2012

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1) http://www.migazin.de/2012/05/29/ayaans-ruf-nach-mord-blieb-nicht-ganz-ungehort/
2) http://www.cicero.de/comment/22055
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/12/gunnar-der-kampf-geht-weiter/

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Hier die Preisverleihung. Ayaan Hirsi Ali spricht über Breivik bei 32:30.
http://www.youtube.com/watch?v=Liz6O5qPphg

Linker oder rechter Counterjihad?

6. August 2011

Die Mohammedanisten und ihre links-grünen Helfer wollen nicht die Wahrheit über die Welt herausfinden, sondern diese nach den Vorgaben des perversen und bösartigen Massenmörders Klo H. Metzel gestalten. Sie reden und schreiben auch nicht um zu argumentieren, sondern ihre Worte sind symbolische Standarten in einem virtuellen Krieg, die zeigen sollen, wie weit sich das eroberte Territorium erstreckt, was gedacht werden darf und was nicht.

Die entsetzlichen Morde des wahnsinnigen Monsters A. Breivik liefern den Freunden des Jihad vermeintlich viel Inspiration für neue Parolen.

Besonders unangenehm tut sich dabei einmal mehr der stets übellaunige Mustafa Celebi aka „Muhabbetci“ hervor. Er schreibt wieder besseres Wissen in seinem Blog, den er bei der linken Wochenzeitung „Freitag“ unterhält (1):

„Er war ohne Zweifel ein Christ. 
Die Super-Manipulierer dieses Landes, die Supersender und ihre Experten spekulierten plötzlich, ob er denn ein Nazi wäre, ein Rechtsradikaler. Denn man wollte es nicht wahrhaben, ein christlicher Fundamentalist?“

Eine interessante Variation entgegen den Verlautbarungen der MSM: Breivik wird von Celebi vollständig vom Neonazismus, von der „Rechten“ getrennt und vollständig dem Christentum zugeordnet, und auch Wahnsinn oder Computerspiele lässt er nicht als Einfluss gelten.

„Das passt ja so gar nicht in das aufgeklärte Europa. Fundamentalismus gibt es nur bei den Moslems, ein Christ macht so etwas nicht. 
Andere waren der Meinung, dass es an den Computerspielen liegen könnte, man suchte verzweifelt nach einer Entschuldigung. Fakt ist, dass dieser Mann ein christlicher Fundamentalist war, der sich als Kreuzritter verstand und die Meinung vertrat, das Muslime eine Krankheit wären. 
76 Unschuldige Menschen hat er kaltblütig ermordet im Namen seiner Religion.“

Nun wird es aber Zeit für Herrn Celebi, auf seine eigentlichen Feinde zu sprechen zu kommen:

„Er war ein Fan von Geerd Wilders, und zitierte in seinem 1500 seitigem Manifest 
Sarrazin, Necla Kelek, Broder und all die anderen selbsternannten Islamkritiker.
Und vergessen wir bitte nicht das er eine ‚schleichende Islamisierung Europas’ als Grund für seine Tat angab. Seine nähe zu der Website ‚Politically Incorrect’ sollte hier auch noch einmal erwähnt werden.“

Ich bin nicht genau im Bilde, aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass Breivik regelmäßiger Leser einer deutschen Webseite war. Um Logik aber geht es Celebi ja auch gar nicht, er will vielmehr einem politisch gegnerischen Medium eine verabscheuenswürdige Tat anhängen, um es zum Schweigen zu bringen. Dies zeigt auch seine Formulierung „selbsternannte“ Islamkritiker, die ausdrückt, dass letztlich niemand sich das Recht geben darf, den Mohammedanismus zu kritisieren.

„Nun nennt man ihn einen Psychopath. Warum eigentlich? Warum nennt man die Tat nicht beim Namen. Er ist ein christlicher Fundamentalist und seine Lehrmeister sind genau jene die ihn mit diesem Hass gefüttert haben. Die Islamkritiker dieses Landes. Sarrazin und co lässt grüßen. Ich habe mehrmals davor gewarnt das genau so etwas eines Tages passieren könnte. Sarrazin, Necla Kelek, Giordino, Geerd Wilders und all die anderen sind Hassprediger!“

Sarrazin, Kelek und Giordino (who’s that?) als Hassprediger christlichen Fundamentalismus? Hier geht einiges durcheinander, und Celebi verhält sich wie die bösen Jungs auf dem Schulhof, die Steine in ihre Schneebälle einbacken.

Breivik selbst hatte geschrieben (2):

„A majority of so called agnostics and atheists in Europe are cultural conservative Christians without even knowing it. So what is the difference between cultural Christians and religious Christians? If you have a personal relationship with Jesus Christ and God then you are a religious Christian. Myself and many more like me do not necessarily have a personal relationship with Jesus Christ and God. We do however believe in Christianity as a cultural, social, identity and moral platform. This makes us Christian.“

„Christ“ wird von Breivik als Synonym für anti-bolschewistisch, anti-mohammedanistisch bzw. schlichtweg „gut“ gebraucht, aber das Wort hat eine inhaltliche Bedeutung, die durch eine 2000-jährige Geistesgeschichte sehr genau festgelegt ist (u.a. Liebe und Gnade), und die zu seinen abscheulichen Untaten vollständig konträr steht.

Breivik will OHNE Christus und die Bibel Christ sein, und das ist so, als ob man ohne Marx Marxist sein will oder ohne Klo H. Metzel ein Mohammedanist oder ohne Rollen ein Rocker. Nur indem ich sage: „Ich bin eine Waschmaschine“, bin ich noch keine. Die Mohammedanisten sind aber an die Person des Sklavenjägers Klo H. Metzel und an seine Untaten gebunden, die er im Kloran gerechtfertigt hat, sie können entweder abschwören oder einen bösen Menschen als Heiligen verehren, das ist ihr Problem. Christus aber, an den die Christen gebunden sind, hat keiner Fliege ein Haar gekrümmt, und in der ganzen Bibel gibt es in beiden Teilen keine noch so kleine Rechtfertigung für Breiviks Untaten.

Deshalb lügt sowohl Breivik, als dass auch (in völligem Bewusstsein seiner Lüge) Herr Celebi lügt, wenn er Breivik als „Christen“ beschreibt. Er benutzt voller Gier Breivik, um etwas Böses über die Christen und über Jesus zu sagen bzw. eine „Standarte“ zu setzen. Er gestaltet sodann seine Machtfantasien aus:

„Vielleicht sollten die Muslime nun die Meinung vertreten, das man alle gläubigen Christen schärfer kontrollieren müsste, da sie ja alle potenzielle Terroristen sein könnten. Wie finden sie eigentlich den Gedanken? 
Ich finde die Idee phänomenal!“

Ja, das ist eine phänomenale Idee angesichts der Schreckenstat EINES Menschen mit westlicher Prägung, der mit dem Christentum in keinster Weise etwas zu tun hat, gegenüber SIEBZEHNTAUSENDFÜNFHUNDERT tödlichen Anschlägen im gleichen Zeitraum im Namen Allas, die durch sämtliche mohammedanistische Grundlagentexte zur religiösen PFLICHT erklärt werden – eine tolle Idee in EUROPA, einem Kontinent mit 2000-jähriger christlicher Vergangenheit. Celebi empfindet uns Christen in Europa eindeutig als Fremdkörper. Er hetzt weiter:

„Und wie fühlen sie sich jetzt? Immerhin ist es ein christlicher Fundamentalist gewesen der diesen Terroranschlag verübt hat. Wie fühlen sie sich wenn ein Moslem sie darauf anspricht? Sind sie beschämt? Würden sie sich am liebsten in ein Loch verkriechen? Schimpfen sie innerlich das dieser Norweger ihre Religion für seine abscheulichen Taten missbraucht hat?“

Celebi ist vollständig reflexgesteuert und konditioniert und er schließt – zu jeglicher Empathie unfähig – vollständig von sich auf andere: Christus aber kann man nicht missbrauchen, denn er ist ein Aspekt Gottes. Man kann sowas versuchen, wie Breivik das versucht hat, aber Jesu Worte sind klar und deutlich und seit den Zeiten Dr. Martin Luthers auch für jedermann zugänglich. In der Bibel gibt es keine Mordaufrufe, im Kloran sehr, sehr viele. Jesus hat sich lieber foltern und abschlachten lassen, als irgendeinem Menschen weh zu tun, Klo H. Metzel hingegen hat milde Spötter (3) ebenso wie ganze Stämme (4) eliminieren lassen, meist auf sadistische Art, wie die MOHAMMEDANISTISCHEN „heiligen“ Schriften berichten.

Celebi folgt übrigens seinem Herrchen, dem Kalifen Recep I. Über diesen berichtete der „Tagesspiegel“ (5):

„Nach dem Massaker von Norwegen vermisst Erdogan nun in Europa eine Diskussion über den ‚christlichen Terror’ – die Europäer wichen dieser Debatte aus, sagt er. Dabei sei der Täter von Oslo doch ein ‚guter Christ und Tempelritter und gleichzeitig ein Terrorist’.“

Das ist Wortjihad. Celebi ist auch Autor bei „Aggromigrant“ (6), einem mohammedanistischen Hetzblog, das besser „Aggressivermohammedanist“ heißen sollte, denn es geht hier im Kern einzig um die Verbreiterung der Machtbasis für Mohammedanisten in Deutschland.

Ein Freund von „AM“ wiederum ist Leo Brux, der Orks in deutscher Sprache unterrichtet und also seine Existenz auf sie gründet. Leo – der konsequent eine Auseinandersetzung mit den mohammedanistischen Grundlagentexten verweigert (7) – benutzte die Breivik-Katastrophe ebenfalls dazu, die Islamkritik zu denunzieren (8). Zu diesem Zweck setzte er diese mit der „radikalen neuen Rechten“ in eins, als deren Ziele er ein Europa der klassischen „Vaterländer“, die Beseitigung aller „Minderheiten“ (Deportation), der EU, sowie, ja, der kam dann auch vor, des Mohammedanismus ausgemacht hatte.

Dies sind möglicherweise die Ziele von A. Breivik, vielleicht auch von Irrlichtern wie Manni und seiner Putztruppe (9, vergl. meinen Kommentar dort 2009 unter 10) oder den Nerds von „As der Schwerter“ (11), einem Usurpatorenverein, der sich aus der angeblich drohenden Vernichtung der „weißen Rasse“ durch die konzertane Weltverschwörung von Orks und Juden mittels Flucht in den Weltraum retten will und leidenschaftlich die Vorzüge einer Streitaxt gegenüber denen einer Pistole erörtern kann.

Mohammedanismus, Jihad, Scharia, solche Fachbegriffe tauchen bei diesen Spinnern – ebenso wie bei Breivik – aber nur am Rande auf, 99% der Texte richten sich vielmehr gegen Juden, Amerikaner, den real existierenden Kapitalismus, die Gleichberechtigung der Geschlechter, Schwule, Multikulti usw., und Mannis derzeitiges Hauptprojekt z.B. ist es, den Leichenberg von 60 Millionen zu verbergen, den der deutsche Nationalsozialismus hinterlassen hat.

Diese Randgruppen des Counterjihad erklärt Leo in demagogischer Manier zur Islamkritik schlechthin, ebenso wie Celebi Breivik zum Christen schlechthin macht, um die Kritik am totalitären und menschenfeindlichen System Mohammedanismus generell zu unterbinden.

Perfide ist Leos Vorwurf der strukturellen Gewaltlosigkeit des Counterjihad. Dessen ruhig vorgetragenen Argumente sind für ihn reine Tarnung:

„Diese Strategie funktioniert nur, wenn man strikt darauf achtet, die gesetzlichen und demokratischen Regeln einzuhalten und die Bürger nicht mit zuviel Radikalismus schreckt. Es muss also vermieden werden, dass das brutale Endziel zu schnell deutlich wird.“

Wenn aber nicht mal ruhig über eine Sache debattiert werden darf, liegt es auf der Hand, dass man darüber zu schweigen hat. Dies äußerte ganz offen Ork-Chef Mazyek, wie „Welt-online“ berichtete (12):

„Offenbar wollten die zum Islam übergetretenen Männer einen Terroranschlag vorbereiten – gegen sogenannte Feinde des Islams. Ihre ideologische Schulung hatten sie in einer Solinger Moschee erhalten, in der laut Verfassungsschutz antiwestliche Feindbilder gepflegt werden. Das Islamverständnis der beiden scheint also mitursächlich für ihre Terrorpläne zu sein. Dieser Schlüssel zum Verständnis von Terrorismus soll der Öffentlichkeit fortan entzogen werden. Das fordert Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime (ZMD). Mit Blick auf die Attentate von Norwegen wirbt er dafür, Terroristen nicht mehr als christlich oder islamisch zu bezeichnen, Terror habe ‚keine Religion’ – weder sei der norwegische Terror christlich noch der von al-Qaida muslimisch. Die ‚Ursachen des Terrors’ dürften daher ‚nicht in der Religion gesucht werden’. Soll heißen: Auch bei Terror im Namen des Islams soll künftig niemand mehr wagen, das Islamverständnis der Terroristen als Grund für ihre Taten zu bezeichnen, denn damit schüre man genau die Vorurteile gegenüber Muslimen, die den islamophoben Norweger zu seiner Tat trieben.“

In der Konsequenz heißt das, unter Strafandrohung Beschneidung, Schandmorde und Schariagerichte zu akzeptieren, ehrfürchtig den Blick zu senken und den Bürgersteig freizugeben, wenn ein mohammedanistischer Hosenscheißer entgegenkommt, amüsiert zu lächeln, wenn auf dem Kinderspielplatz Schafen zum Opferfest der Hals durchgeschnitten wird (13), der Verheiratung neunjähriger Mädchen zuzustimmen, das Machwerk Kloran für das Werk eines Schöpfers allen Seins und Sklavenjägerei für einen ehrbaren Beruf zu halten.

Perfide an Leos Ausführungen ist auch sein Versuch, den Counterjihad, der sich als demokratisch, antitotalitär, antikommunistisch und antifaschistisch versteht, mit den Verbrechen der Nazis zu verbinden. Obwohl die meistverfolgte Religionsgruppe der Welt die Christen sind, die in allen mohammedanistischen Ländern grausam unterdrückt oder vertrieben werden (14), fabuliert Leo von einem „brutalen Endziel“, der Deportation aller „Südländer“ aus Europa, und das hört sich nicht zufällig nach „Endlösung“ an.

Darum geht es dem Counterjihad aber grade nicht. Es geht ihm um die Analyse der entsetzlichen mohammedanistischen Grundlagentexte, die Leo und alle Orks verweigern, und um ihre verdiente Verächtlichmachung. An dieser Textanalyse und dem Aufzeigen der praktischen Wirkung kann und soll jeder teilnehmen. Tatsächlich sind so dem Counterjihad nicht nur Rechte sondern auch viele linksorientierte Menschen mit ganz anderen gesellschaftlichen Visionen verbunden. Ich erinnere diesbezüglich an den m.E. ausgezeichneten Journalisten Detlef zum Winkel von der linken Monatszeitschrift „konkret“, an die Blogs „Lizas Welt“ (15), „Wadiblog“ (16) u.v.m.

Der Counterjihad ist nicht gegen bestimmte Ethnien, Hautfarben, Weltanschauungen, er ist einzig und allein gegen den Mohammedanismus. Er ist tatsächlich ein Sammelbecken der verschiedensten Weltanschauungen, Herkünfte und Lebensläufe, eine multikulturelle Konvention von Menschen, die nur eines gemeinsam haben, und das ist die tiefe Erkenntnis und daraus resultierenden Ablehnung der mohammedanistischen Grundlagentexte.

Der Counterjihad erkennt die potentielle Macht jeder kunstvollen Ideologie über das individuelle „Ich“ an. Er vergleicht die Texte mit der globalen aktuellen Inszenierung der Ideologie und vertritt in Bezug auf den Mohammedanismus die Ansicht, dass die Performance direkt durch die Ideologie verursacht ist. Er folgt der Formel, dass der Jihad ein immanenter, also wesentlicher und untrennbarer Aspekt des Mohammedanismus ist (M – J = 0). Er ereifert sich allein gegen den Jihad, nicht gegen Schwule, Frauen, Orientalen usw., es sei denn, diese dienen dem Jihad.

Der Counterjihad bekämpft den Jihad, weil dieser bösartig ist und den Menschen nur Leid bringt, weil er seinen Ursprung in der kranken Psyche Klo H. Metzels hat, weil er fortwirkt, weil er sich in den letzten 70 Jahren zu einer tödlichen Bedrohung für die gesamte Menschheit ausgewachsen hat. Der Counterjihad führt eine sachliche Argumentation, und Mord gehört für ihn – im Gegensatz zu den Jihadisten – nicht zu den Mitteln seiner Auseinandersetzung.

Deshalb ist der Counterjihad nicht rechts oder links, er ist rechts UND links.

Er ist Pflicht aller anständigen Menschen dieses Planeten.

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Time am 6. August 2011

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1) http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/oslo—schuldig-im-sinne-der-anklage/?searchterm=muhabbetci
2) http://wzlbrmf.wordpress.com/2011/07/26/norwegen-was-fur-ein-christlicher-fundamentalist-ist-breivik/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/01/15/mohammedanismus-ist-lacherlich/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/22/sira-1-einfuhrung-und-massenmord/
5) http://www.tagesspiegel.de/politik/erdogan-will-debatte-ueber-christlichen-terror/4446688.html
6) http://www.aggromigrant.com/
7) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/28/bald-wird-es-finster-dort/#comment-1257
8- http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/08/02/nachdenken-uber-breivik-2-ziel-ist-die-ethnische-sauberung/
9) http://korrektheiten.com/
10) http://korrektheiten.com/2009/09/27/ergebnis-der-bundestagswahl/
11) http://fjordman.wordpress.com/
12) http://www.welt.de/politik/deutschland/article13526186/Verhindert-das-Steigern-von-Aengsten-den-Terror.html
13) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/10/26/mah-lammchen-mah/
14) http://europenews.dk/de/node/45991
15) http://lizaswelt.net/
16) http://www.wadinet.de/blog/

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PS: Leo wäre nicht Leo, wenn er in seinem Geist nicht wieder mal ein klitzekleines Fensterchen zur Vernunft offengelassen hätte. Im dritten Teil seiner Ausführungen über Breivik kam er denn doch noch zu psychopathologischen Betrachtungen, die m.E. der einzige Schlüssel zum Verständnis des Monsters sind:
http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/08/05/nachdenken-uber-breivik-3-ist-er-einfach-nur-verruckt/

Territorialverhalten

25. Februar 2011

Leider kein Gesprächspartner:
Islamkritikkritiker markiert das unerlaubte Gebiet

Für einen seiner letzten und sehr lesenswerten Artikel ist mein Bloggerfreund Tangsir auch von seinen Stammlesern heftig kritisiert worden. Zu Recht, wie ich meine, hatte er uns doch mit einem Paddel-Pahners-Superposter geschockt (1). Lieber Tangsir, das hat mit Information und Aufklärung nicht das Geringste mehr zu tun, das ist reinster Splatter-Journalismus!

Paddel Pahners (2) war auch das Thema mehrerer Leserbriefe in der gestrigen FAZ. Da gab es z.B. einen Herrn Thomas Berger, der sich als Panik-Paddel-Groupie outete und ihn indirekt als „Wind der Aufklärung“ bezeichnete.

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Der Wind der Aufklärung

Zur Replik von Thilo Sarrazin auf Patrick Bahners (3): Man steht fassungslos vor dem Versuch Thilo Sarrazins, seine unter dem Deckmäntelchen der Islamkritik verborgene antiaufklärerische Volksverhetzung weißwaschen zu wollen. Hat nicht der maßgeblich von bürgerrechtlichen, demokratischen Forderungen und nicht vom Islamismus getragene Volksaufstand Arabiens ihn und die anderen sogenannten Islamkritiker restlos verstummen lassen? Natürlich kann und darf man den Islam kritisieren, genau so wie das Christentum und jede andere Religion oder weltanschauliche Doktrin. Sarrazin, Kelek, Hirsi Ali, Broder, Giordano und viele andere aber müssen sich sagen lassen, dass auch da der Ton die Musik macht. Deren populistische, grob diffamierende Pauschalurteile, mit denen sie dem europäischen Pöbel alle Muslime bis hin zu den aufgeklärteren und säkularisierten Aleviten zur totalitären Ausgrenzung und zum Entzug elementarer Grundrechte freigegeben haben, ist durch nichts zu entschuldigen.

Sarrazin und den anderen sogenannten Islamkritikern weht derselbe Wind der Aufklärung, der Bürger- und Menschenrechte hart ins Gesicht, der in Arabien schon Ben Ali und Mubarak hinweggefegt hat. Sie haben die zentralen kulturellen Werte Europas verraten.

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Ob das wirklich der Wind der Aufklärung oder Scharia ist, wird die Zeit zeigen. Für Herrn Berger aber haben die arabischen Aufstände die betreffenden Gesellschaften bereits in wesentlichem Maße in westlich-freiheitliche transformiert, was zeigt, dass er den Charakter unser Zivilisation gar nicht begriffen hat. Von Angriffen auf koptische Klöster (4) und ermordeten Geistlichen (5), von antijüdischen Massenkundgebungen hat er natürlich nichts gehört (6), hier ist in bekannter Manier der Wunsch Allavater des Gedankens.

Berger: „Natürlich kann und darf man den Islam kritisieren… ABER…“: Achten Sie bitte auf die „Ja-aber-Methode“ (7)!

Tja, und dann die Gleichsetzung der „sogenannten“ Islamkritiker (d.s.u.a. Ayaan Hirsi Ali, Henryk Broder, Ralph Giordano, Necla Kelek, Thilo Sarrazin, Alice Schwarzer und Peter Sloterdijk, die laut Berger den Islam nicht wirklich kritisieren, sondern nur „sogenannte“ Islamkritiker sind, da Kritik nach seinem Verständnis wohl immer positiv sein muss – zumindest, wenn es um den Mohammedanismus geht) mit mohammedanistischen Diktatoren, das ist schon ein erschütterndes Beispiel des Krankheitsbildes der verheerenden „Aufklärungsphobie“ (Tangsir) im Endstadium. Die Islamkritiker haben „die zentralen kulturellen Werte Europas verraten“ tönt Erzengel Berger, und werden „hinweggefegt“ werden. Kleiner ging es nicht, sachlich-argumentativer Gehalt: 0,00%. Oben ist unten und Nazislam ist Frieden. Ergo: Wir haben es eindeutig mit einem „Pinkelparolen-Pinkler“ zu tun (8), der in der FAZ sein Revier bzw. das seines Ork-Herren markieren will.

Ein weiterer Leserbrief war ebenfalls bemerkenswert… bescheuert. Fasten seatbelts, Dirk Jakobi is coming in:

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Thilo Sarrazin entlarvt sich selbst

Mein großes Lob für die Auseinandersetzung Ihres Feuilletons mit einigen Islamkritikern. Der Abdruck aus dem Buch von Patrick Bahners ist sowohl wohltuend als auch intellektuell ansprechend. Endlich einmal eine fundierte liberale Kritik einiger prominenter Islamkritiker. Dabei wird nämlich deutlich: Es spricht nichts gegen eine fundierte Kritik des Islam aus einer liberalen Grundhaltung. Bahners zeigt jedoch, dass den in den deutschen Medien erfolgreichen Islamkritikern genau das fehlt: eine liberale Grundhaltung und eine profunde Kenntnis des Islam.

Es ist auch zu begrüßen, gleich darauf Thilo Sarrazin die Möglichkeit zur Gegenattacke zu gewähren. Sowohl weil diese Form der Islamkritik in den Medien so erfolgreich ist, als auch, weil sie, wie ich finde, sich selbst entlarvt. So fabriziert Sarrazin genau das, was er Bahners zuschreibt: haltlose Unterstellungen. Sarrazin macht Bahners flugs zum fundamentalistischen Gegner der gleichen Rechte von Frauen. Und das nur, weil Bahners für das liberale Recht der Religionsfreiheit von Schulkindern eintritt, die sich auch im Tragen normaler Kopftücher äußern kann. Das ist offenbarend und erwächst offensichtlich einem Furor, den Sarrazin selbstverständlich nicht sich, sondern Bahners unterstellt.

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Wieder zunächst die „Ja-aber-Methode“, hier getarnt als „Ja-jedoch-Methode“. Und dann eine absurde Unterstellung, eine ungeheure Denkfaulheit und eine bezeichnende Konditionierung. Jakobi: „Sarrazin macht Bahners flugs zum fundamentalistischen Gegner der gleichen Rechte von Frauen.“

Was hatte Thilo geschrieben (s. 3)?

„Im Kampf gegen die Islamkritiker im Allgemeinen und die genannten Personen im Besonderen geraten Bahners die Probleme, welche die Islamkritik anspricht, weitgehend aus den Augen. Es geht ihm nicht um Frauenrechte, nicht um Transferbezug, nicht um Mängel in der Bildungsbeteiligung, nicht um das Heiratsverhalten, nicht um Erscheinungen der Gewalt, nicht um Parallelgesellschaften. Patrick Bahners geht es nur um ein Thema: nämlich darum, dass es aus seiner Sicht falsch und moralisch verwerflich ist, Muslime zur Assimilation an die europäische Kultur anzuhalten. (…)“

Exakt dies ist m.E. der Fall. Paddel interessiert sich nicht für die Lebenswirklichkeit der Orkfrauen. Denn er interessiert sich erstens mal gar nicht nicht für jene unter ihnen, die frei wie die Westlerinnen sein wollen, aber z.B. durch den Druck der Community daran gehindert werden. Er gibt zweitens zwar vor, sich für jene zu interessieren, die ihre Rolle, wie sie durch den Nazislam festgelegt wird, als gegeben hinnehmen. Aber er ist eben nur bei diesen, sofern sie diese (untergeordnete) Rolle akzeptieren. Dies erzwingt m.E. den Schluss, dass ihn im Grunde die Frauen als weibliche Individuen nicht interessieren bzw. dass sie ihn nur interessieren, solange sie (ihre Unterwerfung unter) die Ideologie repräsentieren und diese befördern. Bezeichnend ist es zudem, dass sich Pahners die Positionen zu eigen macht, die von besonders fanatischen Orks stammen, dabei gäbe es durchaus den einen oder anderen Reform-Ork. Thilo:

„Exemplarisch ist seine Behandlung der Kopftuchfrage: Wenn zwölfjährige Mädchen in der Schule kein Kopftuch tragen dürfen, so ist das für ihn vor allem und zunächst eine Verletzung der Religionsfreiheit. Es kommt ihm nicht in den Sinn zu fragen, inwieweit die Freiheitschancen der jungen Mädchen beeinträchtigt werden, wenn sie nicht einmal in der Schule aus den rigorosen islamischen Auffassungen zur Rolle und zum Verhältnis der Geschlechter entlassen werden und dies noch – an der weltlichen Schule geduldet – durch ihre Kleidung zum Ausdruck bringen müssen.

Unterschwellig wird bei Bahners sichtbar, dass ihm die schamhaft und rollengerecht verhüllte islamische Weiblichkeit viel sympathischer ist als das unverhüllte sexuell aufgeladene Chaos abendländischer säkularer Frauenemanzipation. Hier kommt eine heimliche Sehnsucht nach einer verbindlichen Weltordnung jenseits menschlicher Maßstäbe zur Geltung, die das Abendland einfach nicht mehr bieten kann.“

Klar, dass das für die Dimmis, die es gewohnt sind, in Pinkelparolen zu denken, zuviel Text ist, als dass sie es freiwillig lesen würden – geschweige denn zweimal. Aber es ist easy und evident, sofern man bereit ist, die Erkenntnis zuzulassen.

Denn die exklusive Präferenz Paddels für jene Orkfrauen, die den Nazislam in seiner autoritärsten oder ggf. sogar sklavistischen Form bereitwillig leben und nach außen repräsentieren, lässt nur den Schluss zu, dass ihm die Alternative, der Gegensatz, das „Chaos abendländischer säkularer Frauenemanzipation“, zutiefst zuwider ist. Für die Freiheiten dieser Frauen setzt er sich nicht ein, sie sind ihm kein Sterbenswörtchen wert. Pahners offenbart also in der Tat sein Verständnis von Frauen als Dingen, die nur dann gut sind, wenn sie „Religiösität“ (Unterwerfung unter den Nazislam) zeigen, die aber dann irrelevant sind, wenn sie Bürgerinnen sein wollen.

Dass Paddel ein spürbares Problem mit den freiheitsdurstigen und selbstbewussten westlichen Frauen hat, war übrigens auch schon Lesern dieses Blogs aufgefallen, hier Auryce: „Ein schmächtiger, unattraktiver Mann, der in seinem Leben nicht viel geleistet hat, sammelt seine Gedanken in einem Buch… Und was kommt heraus? Beschimpfungen und Diffamierungen, gerichtet gegen starke (Alice Schwarzer), mutige (Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek) und erfolgreiche (Kristina Schröder) Frauen… Mit der Hilfe eines Psychologen ließe sich da sicher einiges aufarbeiten, Herr Bahners!“ (9)

„Sarrazin macht Bahners flugs zum fundamentalistischen Gegner der gleichen Rechte von Frauen“, meint Jakobi. UNSINN, Paddel IST ein fundamentalistischer Gegner der Gleichberechtigung, WEIL sie ein Grundwiderspruch zum Nazislam ist, der wiederum für Paddel höher steht als sonst irgendwas. Dies geht aus seinem Text m.E. zweifellos hervor, und grade jemand, der sich so sicher fühlt wie der FAZ-Feuilletonchef, agiert vorzugsweise unverstellt aus seinem Innersten, welches im Fall Pahners nach Mekka ausgerichtet ist.

Jakobi: „Und das NUR, weil Bahners für das liberale Recht der Religionsfreiheit von Schulkindern eintritt, die sich auch im Tragen normaler Kopftücher äußern kann.“ Dieser Satz ist falsch. Richtig ist vielmehr, dass Paddel NUR für die Religionsfreiheit der Orks im Westen eintritt, nicht etwa für die der Christen in Orkländern. Falsch ist auch, dass Paddel für die Religionsfreiheit DER Orks im Westen eintritt. Er tritt vielmehr nur für diejenigen Orks ein, die ihrer Hassreligion besonders demonstrativ und offensiv Macht und Geltung verschaffen wollen. Diese Hassreligion KANN sich nicht nur im Tragen von Kopftüchern äußern, sie MUSS sich in der Verhüllung und Markierung der Frau äußern, wobei im Westen das Gesicht sichtbar bleiben darf, in einem Großteil der Orkstaaten aber nicht einmal das. Das Kopftuch ist, wie jeder Counterjihadi weiß und wie natürlich auch Jakobi und Panik-Paddel wissen, ein religiös-politisches Symbol und also alles andere als ein „normales“ Kopftuch, wie Jakobi dümmlich vom Stapel lässt.

Denken wir mal über „das Recht der Religionsfreiheit von Schulkindern“ nach. Wie alt mögen diese „sweet little schoolgirls“ sein, die laut Jakobi von dem bösen Wolf Thilo gehetzt werden? Nun, er nennt sie Kinder, und da sehen wir keine jungen Frauen im Abitur vor uns, sondern vielleicht 10-12-Jährige. Deren Recht auf Religionsfreiheit wollen Pahners und sein Kumpel Jakobi verteidigen. Aber wenn Kinder in diesem Alter eine Religion oder Ideologie derartig kompromisslos und demonstrativ leben, würde man doch normalerweise an Gehirnwäsche und Sekte denken, das Jugendamt verständigen und das Kind ggf. aus der Familie nehmen lassen. Ist eine Religion im Allgemeinen und diese im Besonderen etwas so Einfaches, Bedeutungsloses und Kleines, dass sich ein Kind ohne massive Indoktrination oder Zwang dazu entscheiden oder es überhaupt auch nur ansatzweise begreifen könnte?

Natürlich nicht, aber hier wird einmal mehr eine Grundthese der Orks und ihrer Speichellecker deutlich, und die lautet, dass man als Mohammedanist geboren wird, was keinesfalls hinterfragt werden darf und für das ganze Leben gilt. Bei unserem Haus-Dimmie Rai liest sich das so (10): „… nur weil sie die ‚falsche’ Religionszugehörigkeit haben!“ Als ob die Religionszugehörigkeit ein unabänderliches Schicksal wäre und die Inhalte der Religion völlig egal.

Diese Religion wird also vorwiegend nicht in einem geistigen Prozess erarbeitet und angenommen, sie ist angeboren – eine Art Religionsrassismus. Konversion zu ihr ist möglich, das Recht sie zu verlassen ist Paddel and  Friends jedoch ebenfalls keine Zeile wert.

Sie nennen sich „liberal“, „aufklärerisch“ und „profunde Kenner“ des Mohammedanismus, aber ihre Parolen sind reines Territorialverhalten. Dies hatte auch Dr. Rainer Schimpf in der gestrigen FAZ festgestellt.
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Warum so plakativ, so aggressiv?

Die unglaubliche Hybris, mit der Patrick Bahners im Vorabdruck aus seinem Buch „Die Panikmacher“ die Islamkritiker angeht, ist erschreckend. Ein Artikel mit solcher Wucht ist mir als langjährigem Abonnenten Ihrer Zeitung (fünfzehn Jahre) noch nie aufgestoßen. Warum muss dieser Artikel auch noch mit solch einer plakativen und aggressiven Überschrift mit riesigen schwarzen Buchstaben, die fast eine halbe Seite in „Bild“-Größe einnehmen, veröffentlicht werden? Ich kann mich nicht erinnern, jemals in Ihrem Feuilleton einen Artikel mit einem so martialischen Auftritt gesehen und gelesen zu haben. Ganz offensichtlich will der Autor (und die Redaktion?) unmissverständlich und hart klarmachen, was der Leser von diesen Menschen inmitten unserer Gesellschaft zu halten hat und dass deren Meinungen nicht erwünscht sind. Die Tatsache, dass Sie Ihren Kritikern wie Thilo Sarrazin in Ihrer Zeitung Raum geben, rechtfertigt und entschärft die Präsentation meines Erachtens nicht.

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Die Islamkritiker, die ein wesentlicher Teil des Counterjihad sind, kritisieren den Mohammedanismus. Sie lesen die mohammedanistischen Texte und kritisieren sie, weil sie sie als gegen unsere Gesellschaft gerichtet deuten. Die Kritiker der Islamkritiker lesen weder die mohammedanistischen Texte noch die der Islamkritiker. Sie kritisieren (was eine freundliche Umschreibung für geifernden Rufmord ist) die Islamkritiker, weil diese den Mohammedanismus kritisieren.

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Time am 25. Januar 2011

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1) http://tangsir2569.wordpress.com/2011/02/23/neue-epidemie-breitet-sich-aus-aufklarungsphobie/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/16/panik-paddel/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/19/thilo-vs-panik-paddel/
4) http://www.pi-news.net/2011/02/angriffe-auf-koptische-kloster/
5) http://www.pi-news.net/2011/02/koptischer-priester-erstochen-aufgefunden/
6) http://aro1.com/forderungen-nach-vernichtung-israels-auf-dem-tachrir-platz/
7) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/12/sie-haben-keine-chance/
8- https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/18/pinkelparolen/
9) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/19/thilo-vs-panik-paddel/#comment-1129
10) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/19/thilo-vs-panik-paddel/#comment-1116

Thilo vs. Panik-Paddel

19. Februar 2011

Paddel Pahners exzessive Selbstbeweihräucherung und Buchreklame (1), zu der er Deutschlands beste Zeitung missbraucht, ist einigen Lesern unangenehm aufgefallen, so Peter Christian Hall, wie in der heutigen Ausgabe zu lesen ist:

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Eine stillose Selbstverliebtheit

Eine bildlose Aufmacherseite des Feuilletons mit 18 Zentimeter hoher Überschrift („Die Panikmacher“) und 9 Zentimeter hohen Einzelbuchstaben hat es in Ihrer Zeitung in den rund fünfzig Jahren, die ich sie lese, noch niemals gegeben – Gott sei Dank, überschreitet das doch sogar noch die „Bild“-Zeitung. Und was hatte das geschätzte Blatt am 16. Februar mit dieser sensationellen Aufmachung im Feuilleton, aus der einem das Wort Panik entgegenspringt, denn so Sensationelles mitzuteilen? Man mag es kaum glauben: den Vorabdruck aus einem Buch ihres eigenen Feuilletonchefs. Das ist eine stillose Selbstverliebtheit, die nicht nur in Ihrer Zeitung beispiellos ist.

Aber da dieser Leserbrief die F.A.Z. selbst kritisiert und nicht die Meinung irgendeines anderen Leserbriefschreibers, werden Sie ihn wohl wieder einmal nicht abdrucken, und das wäre nach meiner Erfahrung wahrlich nicht beispiellos.

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Da hat Herr Hall aber die FAZ unterschätzt, denn sie wäre nicht die beste Zeitung Deutschlands, wenn sie nicht die Debatte pflegen würde, zu der gehört, dass unterschiedliche oder gar gegensätzliche Positionen geäußert werden. Und daher habe ich jetzt – nach den Dimmie-Texten der letzten Tage – das große Vergnügen, Ihnen einen exzellenten Aufsatz aus der heutigen FAZ zu präsentieren, in welchem Thilo Sarrazin das Buch von Panik-Paddel Pahners einer gründlichen Betrachtung unterzieht.

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Erdogans Ghostwriter

Warum verfolgt Patrick Bahners all jene mit solchem Ingrimm, die es wagen, bei der Integration von Muslimen auf Probleme hinzuweisen? Wir Islamkritiker sind weder blind für die Wirklichkeit noch Panikmacher. Eine Kritik an einem zornigen Buch

Patrick Bahners hat ein sehr zorniges Buch geschrieben. In „Die Panikmacher“ kommt ein klares Feindbild zum Vorschein, nämlich „die Islamkritik“. Bahners differenziert nur unwillig beziehungsweise gar nicht zwischen unterschiedlichen Strömungen der Islamkritik, das sind für ihn alles Zweige vom selben illegitimen Stamm, allesamt Vertreter einer „Kultur des Ressentiments“ und damit alle moralisch zutiefst fragwürdig. Die Argumentation der Islamkritiker läuft für ihn auf den Aufruf zu einem „Weltbürgerkrieg“, zur Vernichtung der Muslime und des muslimischen Glaubens hinaus. Einzelnen Islamkritikern gesteht er zu, dass sie das vielleicht nicht so meinen oder die Folgen ihres Tuns nicht überschauen. Insgesamt aber hält er das Treiben der Islamkritiker für religionsfeindlich und auch feindlich gegenüber jeder wahren Liberalität, letztlich einem jakobinischen Staatsverständnis entstammend, einem Tugendterror in neuer und schrecklicher Form das Wort redend.

Die historische Parallele zur Islamkritik sieht Bahners im bürgerlichen Antisemitismus des neunzehnten Jahrhunderts. Immer wieder versieht er seine Kritik der Islamkritik mit entsprechenden Konnotationen, und folgerichtig beendet er sein Buch mit einem langen Zitat des Historikers Heinrich Treitschke aus dem Jahre 1879, das mit dem fatalen Satz endete „Die Juden sind unser Unglück“. Bahners führt Treitschke an, um zu unterstellen, dass dessen Forderung an die „israelitischen Mitbürger“, sie sollten „Deutsche werden, sich schlicht und recht als Deutsche fühlen“, letztlich den Weg nach Auschwitz bereitete. Zustimmend zitiert er Micha Brumlik, der mich „einen Treitschke des frühen einundzwanzigsten Jahrhunderts“ nannte. Bahners bringt nicht zufällig Treitschkes Forderung nach Assimilation und den Weg nach Auschwitz in einen Zusammenhang. Fast könnte man vermuten, er hätte für den türkischen Präsidenten Erdogan die Rede in der Köln-Arena geschrieben, in der dieser sagte: „Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

Durch den Bezug auf den Antisemitismus und auf Auschwitz als dessen Folgen greift Bahners zum maximalen Vergeltungsmittel, quasi zur Kernwaffe des deutschen politischen Diskurses. Wer so argumentiert, möchte seine Gegner ein für alle Mal erledigen. Wer Kernwaffen einsetzt, der ist entweder bedenkenlos, oder es mangelt ihm an Mitteln konventioneller Kriegsführung. Bahners äußert auch einige kluge Gedanken, und es hätte seinem Buch besser getan, wenn er argumentativ etwas abgerüstet hätte. So erweckt er den Eindruck, dass ihn Emotionen treiben, die mehr ihn beherrschen, als dass er sie beherrscht.

Im Zentrum seines Buches steht ein objektives Problem. Viele Kritiker des Islam sehen dieses Problem genauso, nur geben sie eine andere Antwort: Der säkulare, freiheitliche Rechtsstaat hat zur Voraussetzung, dass alle Bürger, Rechtssubjekte und gesellschaftlichen Organisationen sich an seine Regeln halten, sie in gewissem Umfang auch verinnerlichen und den Regeln des staatlichen Rechts im Zweifel den Vorrang geben vor abweichenden religiösen Geboten. Für jene, die Bahners „Säkularisten“ oder „Islamkritiker“ nennt, ist klar, dass den Regeln des freiheitlichen Rechtsstaats unter allen Umständen Vorrang gebührt vor abweichenden Glaubensregeln oder den Gewohnheiten von Einwanderern mit einer anderen kulturellen Tradition. Für Bahners ist das gar nicht klar. Er argumentiert, dass für jeden Gläubigen das göttliche Recht über dem von Menschen gemachten Recht stehe und dass es unzumutbar und unmoralisch sei, einen Menschen zum Glaubensverrat zu zwingen, indem man ihm abfordere, den Vorrang des menschlichen Rechts vor den göttlichen Geboten zu beachten und auch zu bekennen.

Damit spricht Bahners ein grundlegendes Problem an, welches weit über den Islam hinausweist: Im Kern jeder religiösen Überzeugung steckt nämlich eine gefühlte Offenbarung, deren Quelle nicht von dieser Welt ist und die sich folglich auch nicht den eher zufälligen, jedenfalls von Menschen gemachten sozialen Lebensregeln beugen kann. Wenn schon, dann muss das menschliche Regelwerk der offenbarten göttlichen Ordnung folgen.

Was heißt das in Deutschland und Europa für die Integration einer Religion wie des Islam, dessen Glaubenssätze und Lebensregeln zu vielen Aspekten der säkularen Moderne eher im Widerspruch stehen? Welche Konflikte ergeben sich daraus, und wie kann man diese produktiv und zukunftsweisend bewältigen?

Das hätte der Gegenstand des Buches sein können. Dafür interessiert sein Autor sich aber nicht. Er verfolgt über dreihundert Seiten alle jene mit seinem Ingrimm, die in der Integration von Muslimen in Europa und weiter steigenden Einwanderungszahlen aus muslimischen Ländern Probleme sehen. Seine Lieblingsfeinde sind dabei, in alphabetischer Reihenfolge: Ayaan Hirsi Ali, Henryk Broder, Ralph Giordano, Necla Kelek, Thilo Sarrazin, Alice Schwarzer, Peter Sloterdijk.

Im Kampf gegen die Islamkritiker im Allgemeinen und die genannten Personen im Besonderen geraten Bahners die Probleme, welche die Islamkritik anspricht, weitgehend aus den Augen. Es geht ihm nicht um Frauenrechte, nicht um Transferbezug, nicht um Mängel in der Bildungsbeteiligung, nicht um das Heiratsverhalten, nicht um Erscheinungen der Gewalt, nicht um Parallelgesellschaften. Patrick Bahners geht es nur um ein Thema: nämlich darum, dass es aus seiner Sicht falsch und moralisch verwerflich ist, Muslime zur Assimilation an die europäische Kultur anzuhalten. Wenn der türkische Präsident Erdogan je einen Ghostwriter brauchte, Patrick Bahners wäre die ideale Besetzung.

Exemplarisch ist seine Behandlung der Kopftuchfrage: Wenn zwölfjährige Mädchen in der Schule kein Kopftuch tragen dürfen, so ist das für ihn vor allem und zunächst eine Verletzung der Religionsfreiheit. Es kommt ihm nicht in den Sinn zu fragen, inwieweit die Freiheitschancen der jungen Mädchen beeinträchtigt werden, wenn sie nicht einmal in der Schule aus den rigorosen islamischen Auffassungen zur Rolle und zum Verhältnis der Geschlechter entlassen werden und dies noch – an der weltlichen Schule geduldet – durch ihre Kleidung zum Ausdruck bringen müssen.

Unterschwellig wird bei Bahners sichtbar, dass ihm die schamhaft und rollengerecht verhüllte islamische Weiblichkeit viel sympathischer ist als das unverhüllte sexuell aufgeladene Chaos abendländischer säkularer Frauenemanzipation. Hier kommt eine heimliche Sehnsucht nach einer verbindlichen Weltordnung jenseits menschlicher Maßstäbe zur Geltung, die das Abendland einfach nicht mehr bieten kann.

Wenn man ein Buch liest oder eine Meinung hört, bei der man den Grundansatz nicht teilt, sollte man gleichwohl für die Argumentationsrichtung des anderen offen bleiben, sonst gibt es keinen Dialog. Das vermisse ich bei Bahners. Exemplarisch dafür ist, wie herabsetzend, ja, entstellend und verfälschend er die Personen und die Argumente der von ihm kritisierten Islamkritiker behandelt. Der Umstand, dass er solche Mittel nötig hat, desavouiert sein Anliegen und stellt seine Motive in Frage.

Ziemlich zu Anfang seines Buches setzt er sich mit meinem Interview in „Lettre International“ vom September 2009 auseinander, und dabei wird seine Methode deutlich. Er zitiert mich zu den Stufen der Integration: „Die erste Vorstufe ist, dass man Deutsch lernt, die zweite, dass man vernünftig durch die Grundschule kommt, die dritte, dass man auf das Gymnasium geht, dort Examen macht und studiert.“ Das ist eigentlich banal. Im Interview ging es um die Erhöhung des Anteils der Migranten im öffentlichen Dienst, und für den Dienst in der Justiz, in der Finanzverwaltung, als Lehrer oder in der Polizei ist heute in der gehobenen oder höhere Laufbahn stets ein Studium erforderlich. Mehr türkische und arabische Migranten in diese Positionen zu bringen bedeutet deshalb zunächst, dass mehr von ihnen Abitur machen und studieren. Bahners dagegen kommentiert zu meinem Zitat „Vollständig integriert ist der Akademiker, der ganze Mensch hat Abitur“ und unterstellt mir damit einen albernen Bildungsdünkel, den ich gar nicht habe.

Er unterstellt mir ferner „das Phantasma einer durch administrative Maßnahmen herbeigeführten ethnischen Sauberkeit“ und „die Ordnungsidee einer durch Umsiedlungsmaßnahmen verbesserten Bildungsstatistik“. Tatsächlich fordere ich eine stärkere Orientierung des Bildungswesens und der Hochschulen am Leistungsgedanken und führe unter anderem aus: „Wenn die Türken sich so integrieren würden, dass sie im Schulsystem einen anderen Gruppen vergleichbaren Erfolg hätten, würde sich das Problem auswachsen. Türkische Anwälte, türkische Ärzte, türkische Ingenieure werden auch deutsch sprechen, und dann wird sich der Rest relativieren.“ So sagte ich im „Lettre“-Interview. Bahners dagegen verdreht meine Aussagen in ihr Gegenteil, um mir das „Phantasma ethnischer Sauberkeit“ durch „administrative Umsiedlungsmaßnahmen“ zu unterstellen. Die Konnotation zum Holocaust ist offenbar gewollt, seine Insinuation ist ungeheuerlich und zudem unanständig.

Für Bahners ist diese Methode, seine Gegner zu zitieren und ihre Aussagen zu verfälschen, leider exemplarisch. Das ganze Buch ist voll davon. Damit bin ich bei der Frage des „Anstandes“. Bahners findet nicht, dass es in Deutschland ein Problem im Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und „politicial correctness“ gibt. Er lehnt diesen Begriff ab und führt stattdessen den „Anstand“ als Maßstab menschlicher und damit auch politischer Kommunikation ein. Damit wird aber lediglich der eine Begriff für „Das sagt man nicht“ durch einen anderen ersetzt, zudem durch einen Begriff, der aufgrund seiner Subjektivität Konventionen immer nur reflektieren, nicht aber hinterfragen kann. Unter dem Begriff des Anstandes können unerwünschte Fragen und Meinungen perfekt ausgegrenzt werden, und davon macht Bahners reichlich Gebrauch. Es fehlt nur noch die Volte, auch den jeweiligen Inhalt des Anstandsbegriffes aus einer religiösen Offenbarung abzuleiten, und die erwünschte Abschirmung jedweder Diskussion von den Gefahren politischer Inkorrektheit wäre gelungen. Wohlgemerkt, diese Argumentation ist keine Lizenz, den Anstand aufzugeben; aber man muss sich über die Wirkung von Begriffen klar sein. Durch die Verwendung des Anstandsbegriffs wird das Problem der „political correctness“ nicht gelöst, es wird noch verschärft. Folgerichtig findet denn auch Bahners nicht, dass mein „Lettre“-Interview die Grenzen politischer Korrektheit überschritt, er findet ganz einfach, dass es unanständig war und damit seriöser Auseinandersetzung eigentlich nicht wert.

Typisch für seine verquere Weltsicht ist die Verharmlosung der Vorgänge um die Mohammed-Karikaturen. Nicht der Skandal, dass Menschen starben wegen der Karikaturen, dass Attentate verübt wurden und dass der Karikaturist seit Jahren mit dem Tode bedroht ist, wird von ihm thematisiert, sondern uns wird die ironische Belehrung zuteil, dass sich „die republikanische Weltöffentlichkeit … den Einsatz der ehrwürdigen Mittel der Blasphemie zum Zwecke der Geistesschärfung und Geisterscheidung vorbehalten müsse“. Das heißt, Bahners teilt offenbar die Empörung der islamischen Welt über die Karikaturen, und ebenso teilt er ihre Nicht-Empörung über die Gewalttätigkeiten als Reaktion auf diese Karikaturen.

Seine Emotionen spart Bahners sich für jene auf, die er als Islamkritiker sieht. Bei Henryk Broder zum Beispiel stellt er die moralische Integrität in Frage, indem er dessen Diskussion des Toleranz-Begriffes mit den Worten kommentiert: „Aber soll dadurch die Moral über sich selbst aufgeklärt werden, oder soll sie weichen?“ Necla Kelek gesteht er zwar zu, dass sie eine „intellektuell anregende“ Doktorarbeit geschrieben habe, aber er sät Zweifel an der Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit ihrer in „Die fremde Braut“ erzählten persönlichen Familiengeschichte. Ihn stört ganz offenbar, dass Necla Kelek die allmähliche Islamisierung des typischen türkischen Gastarbeiters in Deutschland, wie sie sie beobachtet hat, nicht mag. Er spricht ihr die wissenschaftliche Seriosität ab: „Die Autorin ist im Hauptberuf heute Akteurin der Medienwelt“, und dann kommt der Blattschuss: „Legt man an die Entwicklung der Autorin einen intellektuellen Maßstab an, muss man von Regression sprechen.“

Das ist Diffamierung, sie stammt aus dem Munde eines Mannes, der in der ausländer- und gewerbefreien Bonner Südstadt im Einfamilienhaus aufwuchs, im fußläufig entfernten Bonner Beethovengymnasium zur Schule ging, sodann in Bonn und Oxford studierte und anschließend, im Alter von 22 Jahren, der Redaktion der F.A.Z. beitrat. Von den Stürmen des Lebens ist Patrick Bahners wahrlich verschont geblieben. Das ist ihm nicht vorzuwerfen, aber es berechtigt ihn nicht (zur zudem inhaltlich völlig unbegründeten) Arroganz gegenüber jenen, die ihr persönlicher Lebenslauf ganz anders gefordert und geprägt hat; vielleicht haben diese auch deshalb mehr mitzuteilen.

Die Diffamierung Keleks geht aber weiter: „Indem sie aussprach, dass sie in der islamischen Welt nicht einmal auf Verbündete im Geiste zu hoffen wagte, hatte sie die Frontlinie eines Weltbürgerkrieges gezogen.“ Dank Patrick Bahners wissen wir endlich: Nicht Al Qaida ist eine Gefahr für den Weltfrieden, Necla Kelek ist es – und mit ihr alle, die ihre Befürchtungen teilen! Der Furor des Patrick Bahners (so wird man wohl seine Einstellung bezeichnen dürfen) wendet sich mit besonderer Schärfe gegen die Grundsätze der französischen laizistischen Politik.

Seine Abneigung zieht auch Familienministerin Kristina Schröder auf sich, weil sie den Zusammenhang von Religion und Gewaltbereitschaft bei muslimischen Jugendlichen thematisiert. Und auch hier kann er es nicht lassen, mit dem Mittel der persönlichen Herabsetzung zu arbeiten. Er kennzeichnet sie als „die Politologin, die der aus dem Fernsehen bekannte Wahlforscher Jürgen Falter mit einer Untersuchung über die Gerechtigkeitsideale der CDU-Bundestagsabgeordneten promoviert“. Mit diesem völlig sachfremden Hinweis will er wohl seine Meinung zum Ausdruck bringen, dass die amtierende Familienministerin eine Dünnbrett-Dissertation geschrieben habe. Was soll das, und was hat dies mit den Argumenten von Kristina Schröder zu tun, außer man will eine Person diffamieren, um das Gewicht ihrer Meinung zu vermindern?

Schließlich zitiert Patrick Bahners die rhetorische Frage von Necla Kelek: „Sind wir keine Deutschen, Türken, sondern zuerst Christen, Juden oder Muslime, keine Bürger, sondern Gläubige oder Ungläubige?“ Er unterschiebt Necla Kelek eine Auffassung, die sie gar nicht hat: „Die Auffassung, dass der Staat das Höchste ist und es für den Frommen nie eine Gewissenspflicht zum Widerstand geben kann, haben in Deutschland zuletzt die Deutschen Christen vertreten.“ Nicht der Staat ist das Höchste, sondern eine rechtsstaatliche Verfassung der Freiheit – diesen Unterschied verwischt Bahners, um Necla Kelek in die Nähe der Deutschen Christen zu rücken, die die NS-Diktatur stützten.

Mit dieser letzten großen Diffamierung unterstellt Bahners Necla Kelek und mit ihr allen Islamkritikern, sie wären der Meinung, es gebe keine Gewissensinstanz und kein sittliches Gebot jenseits des Staates. Diese Unterstellung ist so ungeheuerlich, dass sich die Feder dagegen sträubt, sie niederzuschreiben. Hier hat sich ein Autor – und wohl auch ein Mensch – wirklich verrannt.

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Bleibt mir zu fragen, wie lange Chefredaktion und Herausgeber PPP noch gestatten wollen, das Niveau des Feuilletons von Ausgabe zu Ausgabe weiter abzusenken (2). Hat der Verlag nicht eventuell eine andere Aufgabe für ihn? Er ist doch noch jung (3), könnte man ihm nicht einen neuen Anfang z.B. in Teheran oder Damaskus ermöglichen?

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Time am 19. Februar 2011

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/16/panik-paddel/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/17/studi-postille-faz/
3) http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~EFA5EF28DC4474AC883819BB9B623CED3~ATpl~Ecommon~Scontent.html