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Ork-Kommissar Prantl

23. April 2017

Die für den Nazislahm typischen Morde und Zerstörungen, die seit Jahren massenhaft in unsere offenen Gesellschaften schwappen, entstammen einer bestimmten Interpretation des Kloran – nämlich der von Klo H. Metzel.

Die Alpenprawda brachte einen Kommentar von Heribert Prantl (1).

Dieser folgt dem Schema, das wir von Leo Brux kennen (2).

Bezeichnenderweise schloss er mit folgender Anzeige:

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Die AfD ist verfassungsfeindlich, nicht der Islam

Führende AfD-Politiker schüren die Angst vor dem Islam – und rütteln dabei an fundamentalen Grundrechten. Ihre Äußerungen sind ein Angriff auf die deutsche Leitkultur.

Die AfD hat den gewalttätigen Islamisten ihren größten Wunsch erfüllt: Diese Partei, die sich Alternative für Deutschland nennt, aber als Alternative zur Religionsfreiheit religiöse Ausgrenzung anbieten will, setzt den Islam und die Islamisten gleich; sie rückt eine der drei abrahamitischen Weltreligionen in eine finstere, verfassungsfeindliche Ecke. Führende AfD-Vertreter nennen den Islam in gehässiger Absicht eine politische Ideologie, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sei. Es ist anders: Eine Partei, die so etwas behauptet, die eine Religion als „Fremdkörper“ betrachtet, die Minarette verbieten will – eine solche Partei stört und zerstört den inneren Frieden. Wer das Grundgesetz so missachtet, ist verfassungsfeindlich.

Die Freiheit des Glaubens und die Freiheit der ungestörten Religionsausübung gehören zu den Fundamentalgrundrechten. Niemand darf, so sagt das Grundgesetz unmissverständlich, „wegen seines Glaubens oder seiner religiösen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden“. Die AfD setzt sich über dieses Diskriminierungsverbot unmissverständlich hinweg. Gewiss: Glaubens- und Religionsfreiheit enden dort, wo Hass und Gewalt beginnen; das ist eine Selbstverständlichkeit. Die Selbstverständlichkeit und Chuzpe, mit der die AfD Angst vor dem Islam schürt und ihn in Deutschland in eine Art Verbannung schicken will, hat es bisher in der bundesdeutschen Geschichte nicht gegeben. Es gilt im Staat des Grundgesetzes das strikte Gebot der Gleichbehandlung aller Glaubensgemeinschaften. Weil die Religionsfreiheit ein Menschenrecht ist, kann es nicht unter Kulturvorbehalt gestellt werden.

Angriff auf die deutsche Leitkultur

Die antiislamischen Attacken der AfD sind nicht nur Attacken auf den Islam. Sie sind auch Angriffe auf die anderen Religionen, sie sind ein Angriff auch auf Katholiken und Protestanten – und ein Angriff auf die deutsche Leitkultur. Leitkultur in Deutschland ist nämlich eine Kultur des guten Zusammenlebens. Die Angst vor dem Verlust der „christlichen Werte“ ist hierzulande paradoxerweise in jenen Milieus ausgeprägt, die von eben diesen Werten ansonsten wenig wissen und wissen wollen – während viele praktizierende Christen den interreligiösen Dialog suchen und pflegen. Vielleicht ist es so, dass die Auseinandersetzung mit glaubensbewussten Muslimen vielen AfDlern ihre eigene Unkenntnis über die Grundlagen des Christentums klarmacht.

Dann folgt daraus eine Aufgabe der christlichen Kirchen: Sie sollten der Partei, die sich AfD nennt, klarmachen, dass die Agitation gegen den Islam und gegen Allah auch die christliche Religion verunglimpft. Zum Glaubensinhalt der christlichen Kirchen gehört es, dass man den anderen Religionen ihre Gottesverehrung zugesteht. Gott ist der Gott, den auch der andere verehrt – aber jeder nennt ihn anders und jeder erkennt ihn anders, jeder preist ihn anders. Der eine baut ihm einen Glockenturm, der andere ein Minarett. Die Anerkennung der Religionsfreiheit verlangt, so sagt es der große Verfassungsgelehrte Ernst-Wolfgang Böckenförde, „dass man die anderen nicht zurückdrängt“. Man dürfe, sagt Böckenförde auch, von den Muslimen aber erwarten, das sie „die christliche Prägung unserer Kultur, so weit sie vorhanden ist, respektieren und nicht versuchen, das sozusagen von innen her aufzurollen“.

Wer diesen Respekt von Muslimen erwartet, der muss aber auch ihnen den nötigen Respekt erweisen. Die AfD tut das nicht. Solange das so ist, ist sie eine schlechte Alternative für Deutschland; sie spaltet die Gesellschaft.

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Richtig wird festgestellt, dass es sich beim Nazislahm um eine Religion handelt.

Weiterhin wird dann aber jede sachliche Auseinandersetzung mit dem mohammedanistischen Ideengebäude zurückgewiesen und Kritik pauschal als „verfassungsfeindlich“ bezeichnet.

Aus dem Katalog der Grundrechte wird ein einziges als allein bedeutsames herausgestellt, nämlich das der Religionsfreiheit. Zwar räumt Prantl ein, dass „Glaubens- und Religionsfreiheit dort enden, wo Hass und Gewalt beginnen“, aber er verschweigt, dass alle mohammedanistischen Grundlagentexte durchseucht sind von sadistischer und exzessiver Gewalt, und dass vehement zur Gewaltausübung gegen Andersgläubige aufgerufen wird.

Er verschweigt die grundsätzlich festgelegte Unterordnung der Frau und die Selbstverständlichkeit, mit der Sklaverei akzeptiert wird. Er verschweigt, dass alle Orks den Sklavenhalter, Vergewaltiger und Mörder Klo H. Metzel als „besten Menschen aller Zeiten“ verehren.

Schließlich ruft er die Christen auf, den Nazislahm als alternativen Entwurf derselben Gottesverehrung aufzufassen, ihn keineswegs zurückzudrängen und den Orks vielmehr „den nötigen Respekt zu erweisen“.

Prantl ist kein dummer Dimmi, er agiert als Ork-Kommissar. Er ist ein Jihadist.

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Time am 23. April 2017

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1) http://www.sueddeutsche.de/politik/afd-und-islam-die-afd-ist-verfassungsfeindlich-nicht-der-islam-1.2954954
2) http://blog.initiativgruppe.de/

Die Hasser sind sie

2. Dezember 2016

kiyak

Auf der „Achse des Guten“ setzt sich Wolfgang Röhl mit der bigotten Haltung verschiedener Orks und Ork-Lakaien auseinander (1).

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Woher kommt der Hass? Mely weiß Bescheid

Doch, doch, Thilo Sarrazin und Mely Kiyak haben einiges gemein. Beide sind deutsche Publizisten, vertreten prononcierte Ansichten und ernten dafür teils Lob, teils kritische, wütende oder gar hundsgemeine Kommentare. Über letzteren Umstand beschwert sich Sarrazin nicht. Kiyak und andere Hassverfolgte dagegen haben ihren Postkasten zu einer Bühnennummer umgebaut, mit der sie seit vier Jahren durch die Theaterlandschaft tingeln. Da lesen sie glucksend die irrsten Schmähbriefe vor und „sezieren die deutsche Fremdenfeindlichkeit“.

Auch Kiyaks leider weithin unbeachtet gebliebene Festrede zur Verleihung von gewerkschaftsfinanzierten Preisen für linken Journalismus, zum Glück hier aufbewahrt für alle Zeiten, geißelt die „Verachtungsprosa“ und den „Menschenhass“ im verdunkelten Deutschland unserer Tage. Zitat: „Das Konzept vom rassistischen Ressentiment zum völkischen Programm funktioniert immer so: Stigmatisierung, Segregation, Vertreibung, Vernichtung“.

Tatsächlich kennt sich Kiyak beim Thema Verachtung ganz gut aus. Was die Hassexpertin in ihrer flammenden Rede glatt zu erwähnen vergaß: Im Mai 2012 hatte sie Sarrazin in der „Berliner Zeitung“ und in der „Frankfurter Rundschau“ nicht ganz dudenfest als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“, die „das Niedrigste im Menschen“ anspreche, charakterisiert.

Einer Rüge des Deutschen Presserates entging die „Berliner Zeitung“ nur dadurch, dass sie den Text eilends aus dem Netz entfernt und sich davon klafterweit distanziert hat. Sowie eine, nun ja, „Entschuldigung“ der Autorin druckte, die nicht gewusst haben wollte, dass Sarrazins rechte Gesichtshälfte teilweise gelähmt ist. Deshalb fing sich die „Berliner Zeitung“ (wollte mal die „Washington Post“ Deutschlands werden, wird aber demnächst wegen massenhafter Leserflucht zum Lokalanzeiger für ein paar Berliner Stadtbezirke eingedampft) nur eine „Missbilligung“ des Presserates ein.

Das Beispiel Kiyak muss Schule machen. Wenn künftig Preise an die üblichen Leuchten der Zivilgesellschaft verliehen werden, handverlesen von einer Jury aus Perlen der Wahrheitspresse wie Sonia Mikich, Heribert Prantl oder Thomas Leif, dann sollten die Keynotes allein von Fachleuten für den semantisch stubenreinen Diskurs gehalten werden. Mithin von Demokraten, denen die Freiheit der Andersdenkenden ein luxemburgisches Bedürfnis ist. Etwa von Ralf Stegner („AfD-Idioten“), Heiko Maas („geistige Brandstifter“) oder Sigmar Gabriel („Pack“).

Oder von Kiyaks Kumpel Deniz Yücel, auch er Stammgast bei den Hate Poetry-Lesungen in Staatstheatern. Yücel hatte mal als „taz“-Kolumnist in Richtung Sarrazin gehofft, „der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“.

Hallöchen! Das helle Deutschland grüßt den Rest der bunten Welt.

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Time am 2. Dezember 2016

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1) http://www.achgut.com/artikel/woher_kommt_der_hass_mely_weiss_bescheid

Bundeswehr nach Afrika

4. Mai 2015

Bundeswehr

In der „Welt“ nimmt Henryk M. Broder zur orkischen Masseninvasion Stellung (1).

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Wir sind den Afrikanern Bundeswehreinsätze schuldig

Wer Flüchtlingen helfen will, müsste der Bundeswehr ein „robustes Mandat“ verschaffen, um in Afrika sichere Zonen zu etablieren. Das würde das Problem nicht lösen, aber das große Sterben stoppen.

Nach Angaben der UN-Flüchtlingshilfe waren Ende des Jahres 2013 mehr als 51 Millionen Menschen „auf der Flucht“. Knapp 17 Millionen, ein Drittel, waren „klassische“ Flüchtlinge im Sinne der völkerrechtlichen Definition des Begriffes. Mehr als 33 Millionen, also zwei Drittel, waren „Binnenvertriebene“, die innerhalb ihres eigenen Landes fliehen mussten.

Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen, der United Nations High Commissioner for Refugees, kümmerte sich 2013 weltweit um fast 36 Millionen Menschen – „Flüchtlinge, Binnenflüchtlinge, Asylbewerber, Rückkehrer und Staatenlose“. Inzwischen dürfte die Zahl noch größer sein.

Die meisten Politiker, nicht nur in Deutschland, sind von der Situation überfordert. Die einen möchten gerne Schiffe nach Afrika schicken, um den Flüchtlingen eine sichere Passage nach Europa zu ermöglichen, die anderen glauben, sie könnten mit „kontrollierter Einwanderung“ die Lage in den Griff bekommen. Derweil rollt eine Flüchtlingswelle auf Europa zu, mit der offenbar niemand gerechnet hatte, auch nicht die vielen Experten für Entwicklungshilfe beziehungsweise wirtschaftliche Zusammenarbeit, die in den vergangenen Jahren nicht müde wurden, uns immer wieder zu versichern, Afrika sei ein „Erfolgsmodell“ und das Geld, das wir dorthin schicken, gut angelegt.

Notorische Gutmenschen wie Sir Bob Geldof und Bono nahmen Afrika unter ihre Fittiche und forderten bei jedem ihrer Auftritte, es müsste noch mehr Geld dorthin fließen, natürlich nicht ihr eigenes, sondern das anderer Leute, OPM, Other People’s Money.

Sind wir für alle Länder verantwortlich?

Nun hat sich der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, zu Wort gemeldet. Während einer Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau sagte er, Deutschland habe so viel Unheil über die Welt gebracht und stehe bei so vielen Ländern tief in der Schuld, dass es sich nicht leisten könne, „Flüchtlinge und Verfolgte abzulehnen“.

Diese Feststellung ist nicht grundsätzlich verkehrt. Stünden Polen, Russen, Tschechen, Esten, Letten, Litauer, Norweger und Dänen vor unserer Tür, müssten wir uns in der Tat Gedanken darüber machen, wie wir ihnen helfen können.

Aber für das Elend in den Ländern, aus denen die Flüchtlinge heute kommen, sind ausnahmsweise nicht wir verantwortlich, sondern andere europäische Länder – wenn man mal unterstellt, dass der Kolonialismus bis heute nachwirkt: Frankreich für den Libanon, Syrien und große Teile Nord- und Westafrikas; Italien für Äthiopien, Eritrea und Libyen; Belgien für den Kongo, Ruanda und Burundi; England für den Sudan, Somalia und Nigeria.

Deutschland könnte allenfalls die Verantwortung für das Wohlergehen der Menschen im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, übernehmen, wo die kaiserlichen Truppen im Jahre 1904 den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts verübten, als sie einen Aufstand der Herero und der Nama niederschlugen und dabei weder Frauen noch Kinder verschonten. Daraus könnte man eine moralische und politische Verpflichtung ableiten.

„Gerade wir als Deutsche“

Aber so hat es Josef Schuster, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, nicht gemeint. Er sagte, Deutschland sei aufgrund seiner Vergangenheit „das letzte Land, das es sich leisten kann, Flüchtlinge und Verfolgte abzulehnen“. Egal, woher sie kommen und wer dafür verantwortlich ist, dass sie fliehen mussten. Er hat die beliebte Phrase – „gerade wir als Deutsche“ – neu paraphrasiert.

Schuster, der als Arzt täglich Menschen hilft, vertritt mit seiner Forderung sicher nicht die Mehrheit der Deutschen, er steht aber auch nicht allein auf weiter Flur. Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“, die sich über jeden Israeli freut, der nach Deutschland „flieht“, weil er damit das „Regime“ von Bibi Netanjahu delegitimiert, Prantl hält es für unsere „christliche Pflicht“, Menschen zu helfen, die ihr Leben für ein besseres Leben riskieren. So kommen christliche und jüdische Nächstenliebe zusammen – weit ab von jeder Realität.

Sollten sich Schuster und Prantl durchsetzen, könnte es in der Bundesrepublik etwas eng werden, auch in bisher dünn besiedelten Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern und der Sächsischen Schweiz. Andererseits würde es in monochromen Gegenden wie dem Schwarzwald endlich bunter werden.

Die Frage, ob Deutschland Millionen von Flüchtlingen wirtschaftlich und kulturell verkraften kann, ob es nicht eine „Sättigungsgrenze“ gibt, jenseits der Gesellschaften so umkippen wie bis jetzt einzelne Städte und Stadtteile – Duisburg-Marxloh, Berlin-Neukölln –, wird dabei gar nicht gestellt. Denn die Antwort könnte ernüchternd sein. Man denke an die Zustände rund um den Görlitzer Park und eine leer stehende Schule in Kreuzberg, die mit Unterstützung der grünen Kreuzberger Bürgermeisterin von einer Gruppe von Flüchtlingen besetzt wurde, die mit Gewalt ihre Anerkennung als Asylbewerber erzwingen wollten.

Wo bleibt das Gewaltmonopol des Staates?

Als die Polizei schließlich nach anderthalb Jahren die Schule räumte, war nicht nur das Gebäude ruiniert, sondern auch das Vertrauen der Bürger in das Gewaltmonopol des Staates.

Wer nun die bedingungs- und grenzenlose Aufnahme von Flüchtlingen fordert, der will nicht das Leiden der Flüchtlinge beenden, sondern nur sein eigenes: beim Anblick der Flüchtlinge in den vollgepackten seeuntauglichen Schlauchbooten. Die „Festung Europa“ soll fallen, aber der eigene Garten off limits für die Flüchtlinge bleiben.

Wer ihnen wirklich helfen will, der müsste sich um ein „robustes Mandat“ für die Bundeswehr bemühen, in Afrika „sichere Zonen“ zu etablieren, in denen Recht und Ordnung herrschen und niemand wegen seines Glaubens, seiner Hautfarbe oder seiner Herkunft verfolgt wird. Ein halbes Dutzend solcher „safe havens“ zwischen Nyala im Osten, Bamako im Westen und Annaba im Norden würde das Problem nicht lösen, aber erst einmal das große Sterben stoppen.

Das sind wir den Afrikanern schuldig. Vor allem wir als Deutsche.

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Time am 4. Mai 2015

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1) http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article140455149/Wir-sind-den-Afrikanern-Bundeswehreinsaetze-schuldig.html

Staatlich geförderter Terrorismus

10. März 2015

Ahangar

Im staatlich unterstützten Ork-Propaganda-Organ „Torkazin“ hetzt Kaveh Ahangar (1), ein Parasit naziranischer Herkunft, der es zu nichts anderem gebracht hat als zum „Rapper“ (2), einmal mehr gegen die Gesellschaften des freien Westens – namentlich gegen Deutschland und Frankreich.

Natürlich reiht er sich ein in die Internationale des Judenhasses, innerhalb derer schon immer die Mohammedanisten die überwältigende Mehrheit gestellt haben. Natürlich verteidigt er Terrorsympathisanten, die zu Gewalt und zum Aufbau von „antizionistischen“ Bürgerwehren aufgerufen haben. Dass in der Woche nach dem Massaker von Paris 69 Personen wegen „Anstiftung oder Verherrlichung des Terrorismus“ in Frankreich verhaftet wurden, wertet er als das Ende des Rechtsstaates, und nicht etwa als Zeichen der Durchseuchung eines europäischen Kernlandes mit Jihadisten und ihren Helfern.

Ahangar spottet über die Investigationsbemühungen der demokratischen Dienste. Er schreibt: „Ein 8-jähriger Junge wurde von der Polizei verhört, nachdem er sagte: ,Ich stehe an der Seite der Terroristen.’ Beim Verhör stellte sich heraus, dass er nicht einmal wusste, was Terrorist bedeutet“, so als ob er nicht versteht, dass es nicht um das Gefasel eines Kindes sondern dessen Hintergrund Erwachsener geht.

Er ist mit Heribert Prantl von der Alpen-Prawda auch der Ansicht, dass es „ein völlig neutraler Vorgang ist“, in Gebiete zu reisen, die der IS-IS beherrscht.

Er findet es ungerecht, dass man sich seiner völlig verdrehten Wahrnehmung nach angeblich zwar über die Orks und ihre bolschewistischen Lakaien, nicht jedoch über die Juden und Christen lustig machen dürfe – dabei ist das Gegenteil der Fall.

Abschließend führt er noch die abgegriffene Plusterparole der Unterwandererorks ins Feld, indem er dem Westen „Doppelstandards“ und „Heuchelei“ vorwirft, weil der eine strategische Partnerschaft zum saudischen Königshaus unterhält.

Diese Kritik am Westen lässt er in einer Kritik an den Bemühungen des Westens münden, sich gegen den Jihad zu verteidigen:

„Das neue deutsche Anti-Terror-Gesetze sind gefährlich. Sie schränken unsere Meinungs- und Reisefreiheit ein. Sie opfern rechtstaatliche Prinzipien für paranoide und uneinlösbare Sicherheitsstandards, die wiederum noch mehr Hass und Gewalt verursachen werden.“

Es ist immer wieder rührend zu sehen, wie sehr die Typen, die am meisten gegen die Freiheiten des Westen hetzen, vorgeben, die wahren Verteidiger seiner Werte zu sein.

Die innere Botschaft indes ist klar und eindeutig:

> Keine Antiterrorgesetze – freie Bahn für den Jihad-Terrorismus

> Keine Einschränkung mohammedanistischer Hetzparolen und Hassprediger

> uneingeschränkte Reisefreiheit in die Gebiete des IS-IS, der erklärt hat, den Westen vernichten zu wollen

> uneingeschränktes Rückkehrrecht aus dem Territorium des IS-IS nach Europa

Diese Botschaft wird von der deutschen Regierung finanziell und ideell gefördert.

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GEFÄHRLICH

Der Abbau des Rechtsstaates

Das deutsche und französische Strafrecht werden immer repressiver und die Doppelstandards, die bei der Meinungsfreiheit angelegt werden, entblößen immer mehr die Heuchelei der selbst ernannten “westlichen Wertegemeinschaft”.

Am 18.2 wurden in Frankreich zwei Demonstranten jeweils zu einem Jahr Haft verurteilt, da sie nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo in Nizza gegen den zunehmenden anti-muslimischen Rassismus demonstrierten und dabei „Allahu Akbar“ ausgerufen haben sollen. Ein weiterer Demonstrant wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt, da auf seinem Facebook-Profil der Spruch „Palästina braucht uns“ zu erkennen war und zur Etablierung einer Bürgerwehr gegen Islamophobie und Zionismus aufgerufen wurde.

Bereits im November letzten Jahres verabschiedete der französische Senat ein Gesetz gegen die „Verharmlosung von Terrorismus“. Französische Behörden können nunmehr jedem Bürger die Ausreise verweigern, wenn er im Verdacht steht, sich im Ausland an „terroristischen Aktivitäten“ beteiligen zu wollen. Zudem werden Kommentare, die Terrorismus verteidigen oder billigen mit Haftstrafen von bis zu 5 und höchstens 7 Jahren geahndet.

In der Woche, in der Millionen Menschen in Frankreich für die Meinungsfreiheit demonstrierten, verhaftete die französische Polizei laut Amnesty International mindestens 69 Personen wegen „Anstiftung oder Verherrlichung des Terrorismus“. Zwischen dem 7.und 29. Januar gab es laut französischem Justizministerium 486 Rechtsfälle im Zusammenhang mit dem Charlie Hebdo Attentat. Mindestens 18 Menschen wurden zu Haftstrafen verurteilt.

Darunter: Der Komiker Dieudonné wurde verhaftet, nachdem er auf seinem Facebook-Profil die Worte veröffentlichte: „Heute Abend fühle ich mich wie Charlie Coulibaly.“ In der französischen Stadt Lille wurde ein Schüler wegen „Verharmlosung des Terrorismus“ angeklagt, nachdem er und zwei Mitschüler sich weigerten, an einer Schweigeminute für die Opfer der Anschläge teilzunehmen. Ein 8-jähriger Junge wurde von der Polizei verhört, nachdem er sagte: „Ich stehe an der Seite der Terroristen.“ Beim Verhör stellte sich heraus, dass er nicht einmal wusste, was Terrorist bedeutet.

Auch in Deutschland werden anti-muslimischer Rassismus und die Aushöhlung des Rechtsstaates von Seiten der Justiz immer schärfer. Anfang Februar verabschiedete das Kabinett ein neues Anti-Terror-Gesetz, das die Ausreise „gewaltbereiter Islamisten“ nach Syrien und in den Irak unter Strafe stellt. Wie Heribert Prantl, Ressortleiter für Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung, zutreffend feststellt, wird damit „ein an sich neutraler Vorgang kriminalisiert: Reisen. Das ist so, als würde jemand als Mörder bestraft, weil er im Baumarkt einen Hammer kauft. Angeblich Verdächtige für angebliche Gedanken und Absichten zu bestrafen: das verlässt den Bereich der Rechtsstaatlichkeit.“

Man darf in Deutschland seit Jahrzehnten problemlos über den Islam, Asylsuchende, Kommunisten etc. herziehen, aber wenn man sich beispielsweise über Christen oder Juden lustig macht, wird man verhältnismäßig sehr viel schneller und stärker zensiert. Die Show der Komikerin Carolin Kebekus etwa wurde 2013 von der WDR (selbst)zensiert, da sie in einem Rap die katholische Kirche auf den Arm nahm.

Aber das Verhältnis der Nato-Staaten mit Saudi Arabien veranschaulicht so gut wie wohl kein anderes Beispiel, wie heuchlerisch der westliche Diskurs in Bezug auf Meinungsfreiheit daherkommt. In kaum einem anderen relativ stabilen Nationalstaat werden Freiheits- und Menschenrechte so sehr missachtet wie in Saudi Arabien. Dennoch ist dieser Staat der wichtigste arabische Verbündete der USA und EU-Staaten.

Das neue deutsche Anti-Terror-Gesetze sind gefährlich. Sie schränken unsere Meinungs- und Reisefreiheit ein. Sie opfern rechtstaatliche Prinzipien für paranoide und uneinlösbare Sicherheitsstandards, die wiederum noch mehr Hass und Gewalt verursachen werden.

„Wenn Du wissen willst, wer Dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst.“ (Voltaire)

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Beherrscht fühlt sich Ahangar von Juden und Christen, zum Mord an ihnen aufzufordern ist in seinem Sprachgebrauch „Kritik“.

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Time am 10. März 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/11/18/ork-bleibt-ork-5/

2) http://www.migazin.de/2015/03/06/der-abbau-rechtsstaates/

Freiheit für die Masken

16. Juli 2014

Hitlermaske

Überraaaschuuung: Leo ist gegen ein Burkaverbot (1). Er teilt die Ansicht von Süperdimmi Prantl von der SZ, der geschrieben hatte:

„Die Verschleierung der muslimischen Frau ist eine verstörende Angelegenheit. Noch verstörender aber ist ihre gewaltsame Entschleierung.“

Bankraub ist schon schlimm, ihn aber unter Strafe zu stellen ist noch schlimmer, scheint das Motto von Leo und Prantl zu sein.

In der linken Wochenzeitung „Freitag“ ist man anderer Ansicht. Lesen Sie einen Artikel von Daniela Dahn, die ganz offensichtlich keinen einzigen mohammedanistischen Grundlagentext gelesen hat (2). Daher weiß sie nicht, dass schon zur Zeit der Prophetenbiografie (3) von Ishak/Hashim (+ 834) die minderwertigkeitsmarkierende Kleidung für Frauen obligatorisch war (4).

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Gotteslästerung

Burka-Verbot Der Vollschleier ist kein religiöses Symbol, sondern mehr ein Zeichen für den Missbrauch der Religion

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Das französische Gesetz zum Verbot der Vollverschleierung im öffentlichen Raum widerspricht nicht der Menschenrechtskonvention. Das ist heikel und doch konsequent. Die Würde des Menschen wird angetastet, wenn er als Individuum unsichtbar ist. Das Verbot ist keine Verteidigung westlicher Werte, sondern des universellen Humanismus. Ähnliche Gesetze gibt es nicht nur in Europa, sondern auch in Ägypten, Tunesien, Syrien und – durch das Kopftuchverbot verschärft – in der Türkei.

Die Burka oder der Nikab mit Sehschlitz sind keine traditionell islamischen Frauenkleider. Erst unter dem erzreaktionären Sultan Abdülhamid verbreiteten Ende des 19. Jahrhunderts Gelehrte in Konstantinopel ein fatales Menschenbild, das beiden Geschlechtern ein Armutszeugnis ausstellt: Männer als triebhafte Wesen, die nichts vom Weibe sehen dürfen, da sie sonst zu zügellosen Draufgängern werden. Frauen reduziert auf Sexualobjekte, teuflisch verführerisch und an Vernunft mangelnd, die Aura einer Scham, die nur durch völlige Verhüllung gelindert werden kann.

Letztlich steckt hinter jeder vollverschleierten Frau diese ärgerliche Botschaft. Der Vollschleier ist kein religiöses Symbol, sondern ein Symbol für den Missbrauch der Religion. Er wird weder vom Koran noch von der Sunna gefordert. Erst fundamentalistische Eiferer haben die Geschlechtertrennung zur tradierten Lebenspraxis gemacht und der Religion aufgezwungen.

Wer hier meint, Freiheitsrechte verteidigen zu müssen, der soll doch mal für eine Stunde eine Burka tragen. Ich habe dies im Jemen getan, das Foto davon hat keine Beweiskraft. Die allermeisten der schwarzen Gewänder sind in den ärmeren arabischen Ländern weder aus Seide noch aus Baumwolle, sondern aus Kunststoff. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass jeder Atemzug den undurchlässigen Stoff auf lästige Weise vor die Nasenlöcher oder den Mund zieht. Unter der glühenden Sonne litt ich schnell an Hitzestau, der Schweiß rann in Bächen an mir herab, und ich fragte die mich begleitende Jemenitin, ob dies nur mir so ginge. Sie verneinte, in ihre Arztpraxis kämen nur Patientinnen mit unvermeidlichem Schweißgeruch, sie seien zu diesem demütigenden Zustand verdammt. Wie im Restaurant, wo sie nicht wie die Männer mit Messer und Gabel essen können. Eine Hand wird ja dazu gebraucht, den Schleier ein wenig zu lüften, um mit der anderen akrobatisch die Gabel unter den Stoff zu balancieren.

Trotz dieser den Alltag knebelnden Folgen ist nicht zu bestreiten, dass die meisten Frauen sich aus eigenem Willen verschleiern. Nicht nur die Gefahr, in den streng islamischen Ländern beschimpft, bespuckt oder gar mit Säure begossen zu werden, spielt eine Rolle. Wenn die Mädchen von klein auf verinnerlichen, das Bedecken des Gesichtes brächte sie Gott näher und schütze vor seiner höllischen Strafe, werden sie natürlich das tiefe Bedürfnis haben, sich zu vermummen. Statt ihnen die zweifelhafte Freiheit zu gewähren, in ihrem unkomfortablen Glauben zu verharren, sollte man sie darüber aufklären, dass es in den heiligen Schriften keinen Zusammenhang von Schleier und Gott gibt.

Kann Gott denn wollen, dass ein Teil seiner Schöpfung wie eine aufreizende Peinlichkeit verborgen werden muss? Es soll Ehrfurcht sein, und wirkt auf viele doch wie Gotteslästerung. Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention erlaubt, Religionsfreiheit „im Interesse der öffentlichen Moral“ gesetzlich zu beschränken. Das Gericht hätte den Mut haben sollen, sich darauf zu berufen. Weil der Gesichtsschleier für eine menschenverachtende Moral steht.

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Mir ist das eigentlich alles egal, solange ich nur mit meiner Hitlermaske rumlaufen darf.

Darf ich das?

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Time am 16. Juli 2014

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1) http://blog.initiativgruppe.de/2014/07/02/burka-verbot-pro-contra/
2) http://www.freitag.de/autoren/daniela-dahn/gotteslaesterung
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_Hischam
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/22/sira-5-himmel-und-tod/