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Muslimbrüter Patrick Bahners

16. März 2011

In einer Sachbuchbeilage der FAZ dezent dargeboten gab Deutschlands beste Zeitung ihrem Feuilletonchef Paddel Pahners am 12. März erneut Gelegenheit, den Jihad und die Scharia zu bebrüten. Die Zwanghaftigkeit seines Handelns und die Wahl der Methode, die größte Ungeheuerlichkeit dreist auszusprechen, sind für mich einmal mehr die Bestätigung der Theorie, dass Panik-Paddel zum Mohammedanismus konvertiert ist. Ich denke, es wäre ein fulminanter Erfolg des Counterjihad, wenn er Paddel dieses, und damit die Unterwanderung Deutschlands durch die Muslimbrüter, zweifelsfrei nachweisen könnte. Aber lesen Sie selbst (mit den üblichen Anmerkungen meinerseits):

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Zwingt unsere Kinder zum Schulbesuch!

Der bayerische Imam Benjamin Idriz setzt auf die Aufklärung der Muslime im Bündnis mit dem Staat. Trotzdem misstraut ihm der Verfassungsschutz.

Nach der Fusion von Amazon und Google wird ja bestimmt ein Programm Amagoogle Bookcase View aufgelegt werden, das die Lokalisierung jedes auf der Welt gedruckten Buches erlaubt. Auch ohne die entsprechenden Algorithmen kann man heute schon mit Gewissheit behaupten, dass sich ein Exemplar des Buches „Grüß Gott, Herr Imam!“ von Benjamin Idriz in der Knorrstraße 139 im Münchner Stadtteil Milbertshofen befindet. Dort sitzt nämlich das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz, das Idriz, dem Imam der Islamischen Gemeinde Penzberg (IGP), seit Jahren besondere Aufmerksamkeit zuwendet. Vor einigen Tagen stellte Innenminister Joachim Herrmann den Bericht für das Jahr 2010 vor. Dort heißt es mit implizitem Bezug auf das vorliegende Buch: „Der Imam der IGP hat im Berichtsjahr verschiedene Veröffentlichungen herausgegeben, in denen er für einen mit dem Grundgesetz vereinbaren Islam eintritt.“ Idriz behält seinen für Bürger im Staat des Grundgesetzes höchst gefährlichen Status: Er wird in Verfassungsschutzberichten „erwähnt“.

(Obwohl Idriz ein Buch geschrieben habe, in welchem er für einen grundgesetzkonformen Mohammedanismus eintrete, setze der VS den Imam auf einen „höchst gefährlichen Status“, so Paddel. „Höchst gefährlich“ kann nur ironisch gemeint sein, aber was soll Ironie an dieser Stelle? Ich vermute, Paddel meint das gar nicht ironisch, sondern er will im Ernst glauben machen, Idriz befände sich in irgendeiner Weise in Gefahr. So lenkt er davon ab, wer tatsächlich Tag für Tag in Lebensgefahr schwebt, und das sind bei uns die prominenten Mohammedanismuskritiker und in den Orkländern nichtorkische Minderheiten und die Frauen. T.)

Das Kultusministerium rät Lehrern deshalb davon ab, mit ihren Klassen die Moschee zu besuchen. Vergeblich hat die Gemeinde versucht, dem Geheimdienst die Erwähnung gerichtlich untersagen zu lassen. Ihre Niederlage im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes hat ihr die Erwähnung im jüngsten Bericht gesichert. Zwar lautet dort der letzte Satz: „Neue Erkenntnisse über verfassungswidrige Aktivitäten ergaben sich im Berichtsjahr jedenfalls nicht.“ Aber davor steht, es bleibe „abzuwarten“, ob in der in diesem Buch zum Ausdruck gebrachten „Distanz zu extremistischen Organisationen eine anhaltende, eigenständige, der freiheitlichen demokratischen Grundordnung entsprechende Ausrichtung zu sehen ist“.

(Kennzeichnend für den Mohammedanismus ist seine fortwährende Unruhe und seine Zersetzung immer dann, wenn er nicht mehr vorwärts stürmen kann. Pahners ist es nicht genug, dass der VS relativ wohlwollend über die Muselgemeinde berichtet und eine positive Tendenz aufzeigt, nein, sie soll gar nicht mehr beobachtet werden, über sie soll gar nicht mehr berichtet werden – offenbar hat man doch etwas zu verbergen -, und es sollen vielmehr Schulklassen in rauhen Mengen in ihr indoktriniert werden. T.)

Das Buch ist ein radikales theologisches Manifest, das durch Freilegung des ursprünglichen Universalismus der koranischen Offenbarung den Nachweis führen will, dass der Glaube der Muslime nicht nur nicht im Widerspruch zu den Prinzipien des demokratischen Rechtsstaats steht, sondern eigene Gründe für diese Prinzipien liefert. Idriz geht sogar so weit, die „Sicherheit der Menschen und des Landes“ als „islamischen Wert“ auszuweisen, also den Verfassungsschutz buchstäblich aus dem Koran herzuleiten. „Wenn eine offenkundige Gefahr vorhanden ist, so ist es ein Gebot unserer Religion, mit den staatlichen Institutionen zu kooperieren.“

(„Freilegung des ursprünglichen Universalismus der koranischen Offenbarung“: Hier spricht ein mohammedanistischer Geleerter, denn kein normaler Mensch würde das abartige Gefasel aus dem Kloran so kritiklos als „Offenbarung“ bezeichnen. Im Übrigen folgt Paddel der bekannten mohammedanistischen Formel, die eigentlich jeder Ork je nach Situation abgewandelt im Repertoire führt, und die lautet: Zu Klo H. Metzels war der Mohammedanismus so richtig toll und spirituell und menschenfreundlich, und wir müssen zu diesem Goldenen Zeitalter zurückfinden. Diese Formel ist nicht etwa ein Programm sondern nur eine Lüge, die das wahre, das blutrünstige und grausame Gesicht der 1.400-jährigen Plage vorübergehend verdecken soll, bis man mächtig genug ist, die Grausamkeiten selbst auszuüben. „Wenn eine offenkundige Gefahr vorhanden ist, so ist es ein Gebot unserer Religion, mit den staatlichen Institutionen zu kooperieren“, meint Idriz. Nun, die Gefahr ist doch ganz offenkundig gegeben, grade sind ihr zwei amerikanische Mitbürger zum Opfer gefallen, was also hat Pahners gegen Beobachtung einzuwenden? T.)

Erklärt sich die Vorsicht, mit der die Behörde diese Lehren aufgenommen wissen möchte, daraus, dass sich im Schriftenverzeichnis des Imams ältere Publikationen finden, in denen er das Gegenteil vertrat und Doktrinen extremistischer Organisationen propagierte? Oder ist dokumentiert, dass die Praxis der islamischen Unterweisung in seiner Moschee im Widerspruch zu den staatsfrommen Bekundungen steht? Nichts davon ist der Fall. Die Ortspolitiker und Pfarrer in Penzberg verbürgen sich für den Imam, dessen Plan, in München ein Zentrum für Imamausbildung zu gründen, auch in der Münchner CSU entschiedene Fürsprecher hat.

(Dass Idriz ein Verehrer des Nazi-Imams Hussein Djozo ist, welcher im II. WK wiederum eng mit dem fanatischen Judenhasser und Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini zusammenarbeitete, verschweigt Pahners, ebenso wie die Tatsache, dass er diesen widerwärtigen Verbrecher auch in seinem neuen, von Pahners heiß empfohlenen Buch rühmt und lobpreist. T. – 1)

Als Indizien für Extremismus führt der Verfassungsschutz die frühere Mitgliedschaft leitender Gemeindeangehöriger in der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs an sowie ein Telefongespräch, in dem Ibrahim El-Zayat, die graue Eminenz des politischen Islam in Deutschland, dem Imam dessen Distanzierung von Milli Görüs zum Vorwurf machte. Die Gemeinde sei ein Beispiel für „formal nach außen hin vollzogene Distanzierungsbemühungen“, steht im Verfassungsschutzbericht für 2008. Außer Formalien hat die Behörde aber gar keine Belege für ihre Darstellung vorzuweisen. In der Affäre um Imam Idriz begegnet uns die Hermeneutik des Verdachts, die von der deutschen Auseinandersetzung mit dem Islam Besitz ergriffen hat, in der gefährlichsten Variante: der des amtlichen Handelns.

(Nichts fürchtet der Ork mehr als die Ausweisung in ein Orkland, und als nächstes folgt seine Angst, seinem intellektuell oder physisch verbrecherischen Treiben könnte auf staatlicher Ebene begegnet werden. Dies ist das Hauptinteresse der Orks und ihrer Helfer: zu verhindern, dass eine demokratische Mehrheit per Gesetz den Mohammedanismus einschränkt. Dagegen hätte er keine Chance, das würde ihn bewegungsunfähig machen und als Folge dessen wiederum sein Ende bewirken. T.)

Der aus Mazedonien stammende Imam beruft sich auf bosnische Theologen (auf Nazi-Schergen, T.), die schon unter österreichischer Herrschaft den Anschluss des Islam an die europäische Zivilisation herstellen wollten und auf die Nachhilfe einer energisch modernisierenden Obrigkeit setzten. Zustimmend zitiert Idriz einen solchen „Reformator“, der den k. u. k. Behörden fehlgeleitete Rücksicht auf die Religion vorhielt: „Sie hätten uns zwingen sollen, unsere Kinder in die Schulen zu geben, sie hätten uns zwingen sollen, den Frauen einen anderen Status in der Familie und Gesellschaft zu geben, wie ihn die neue Zeit verlangte.“

(Mit diesem „Reformator“ ist doch vermutlich der o.g. Propagandist der Judenvernichtung gemeint. Sehen Sie die Dreistigkeit, mit der Panik-Paddel dieses extrem erhellende Faktum zu unterschlagen können meint. Er hält seine Leser für so blöd, dass er meint, sie würden seine Lüge, seine plumpe Propaganda nicht durchschauen, und wenn schon, wär’s auch egal. Er führt einen – typisch mohammedanistischen – intellektuellen Territorialkrieg, einen Text-Jihad. T.)

Die Offenheit für die Forderungen veränderter Zeiten möchte Idriz als den Grundgedanken der Gestaltung innerweltlicher Verhältnisse nach den Maßgaben des Propheten (Nur für Mohammedanisten ist Klo H. Metzel ein Prophet, die Unwissenden nennen ihn bestenfalls „Religionsstifter“, die Wissenden einen „perversen Gewalttäter“, was er nach mohammedanistischen Quellen ja auch war. T.) erweisen, als das Wesen der Scharia, des islamischen Rechts.

(Hier lässt er die Katze aus dem Sack: SchariaSchariaScharia, ohne die geht es einfach nicht. Und nicht ohne Jihad. Und nicht ohne Burka. Und nicht ohne Steinigung. UndUndUnd… T.)

Er unterscheidet „zwei Formen des Islam“, den wahren und einen nach dem Tod des Propheten verfälschten (s.o., T.). Muslimische Herrscher hätten den Islam politisch instrumentalisiert und auch jenseits der Sphäre der Glaubenswahrheiten dogmatisiert. (Jetzt folgt ein schönes Beispiel für die „Ja-Aber-Methode“, T. – 2) Der apologetische (?, T.) Zweck dieser Geschichtskonstruktion liegt auf der Hand. Aber wer von den Muslimen eine Reformation verlangt, sollte sich daran erinnern, dass auch die christlichen Reformatoren der Glaube beseelte, die Urkirche wiederherstellen zu können. Entscheidend ist, dass Idriz eine theologische Kritik des Syndroms der politischen und geistigen Starrheit fordert, für die der Anspruch des Korans, die letzte Offenbarung zu sein, als Rechtfertigung herhalten musste.

(„… dass Idriz eine theologische Kritik des Syndroms der politischen und geistigen Starrheit fordert, für die der Anspruch des Korans, die letzte Offenbarung zu sein, als Rechtfertigung herhalten musste.“ Was will Pahners mit dieser seltsamen Wortreihe sagen? Nun ja, die „politische und geistige Starrheit“, die Krankheit der mohammedanistischen Gesellschaften ist unübersehbar, und deshalb sind sie auch die allerletzten Dreckshaufen unseres geschundenen Planeten. Diese Krankheit („Syndrom“) will Idriz therapieren, und zwar durch „theologische Kritik“. Aber das ist doch genau das, was auch die Muschlimmbrüter und die Hisballa („Hisb“ = Partei, „Alla“ = Gott: „Partei Gottes“) auch wollen, sie wollen ihre Dreckshaufen zu weltbeherrschenden Staaten machen, indem sie sie auf theologischem Wege in Richtung Anfänge (Massenmörder und Vergewaltiger Klo H. Metzel) „re“-formieren. „… für die der Anspruch des Korans, die letzte Offenbarung zu sein, als Rechtfertigung herhalten musste.“: Paddel stellt hier mitnichten – wie der flüchtige Leser meint – den Anspruch des Klorans, „die letzte Offenbarung zu sein“ als Ursache des Syndroms heraus, sondern vielmehr nur den Missbrauch dieses Anspruchs (der als solcher nicht in Frage gestellt wird): der nur „herhalten musste“. T.)

Dass nach traditioneller Lehre (Nicht nur nach der traditionellen sondern nach jeglicher mohammedanistischen Leere, oder bekennt sich Idriz eindeutig zum Recht auf Apostasie? T.) ein Muslim das Glaubensbekenntnis nicht widerrufen darf, ist eine mit den modernen Menschenrechten nicht zu vereinbarende Konsequenz des islamischen Universalismus, des schönen Gedankens (Nur ein Ork kann diesen Gedanken „schön“ nennen, ich finde ihn ekelerregend und impertinent anmaßend! T.), dass jeder Mensch als Muslim geboren wird und durch Sprechen der Bekenntnisformel (Paddel referiert das Ritual aus dem Effeff. T.) in die Urgemeinschaft der Menschheit (orkische Diktion, T.) heimkehrt.

(Und als Pointe serviert Panik-Paddel eine so unerwartet dreiste, zutiefst orkische Konstruktion, dass einem die Spucke wegbleibt, T.:)

Im Fall Penzberg agiert der Verfassungsschutz als Inquisition, die sich ihre Ketzer erfindet. Warum soll sich irgendein Muslim zum Grundgesetz bekehren (bekehren? Es ist keine Religion. T.), wenn man Benjamin Idriz sein Bekenntnis nicht abnehmen will?

(Die harmlosen Worte des VS setzt Pahners mit dem Furor der Inquisition gleich – um gleich darauf zu drohen: Wenn das nicht aufhört, dann werden wir auch euer Grundgesetz nicht annehmen. Das erinnert an den Jihad ebenso wie an das Geschacher auf dem Basar. Wie ulkig, dass Paddel die Formulierung verwendet „zum Grundgesetz bekehren“. Typisch Ork, Religion, Politik, Business und Sex kriegen sie immer durcheinander. Kein Wunder, bei ihnen hängt das alles zusammen, sie tun fromm, aber eigentlich wollen sie nur Kalif an Stelle des Kalifen werden. Das Buch heißt übrigens doppeldeutig: „Grüß Gott, Herr Imam! – Eine Religion ist angekommen“. Angekommen? Ja leider haben sie es diesmal geschafft – hoffentlich kosten sie Deutschland nicht so viel wie die Nazis. Was ich aber nicht verstehe: Wenn Pahners und seine Freunde wollen, dass man ihre Kinder zum Schulbesuch zwingt (s. Überschrift), sollten sie dann nicht noch viel mehr darum bitten, zu einem Leben ohne Scharia, Jihad, Genitalverstümmelung, Steinigung und den ganzen abartigen, zeitraubenden mohammedanistischen Ritualklimbim gezwungen zu werden?  T.)

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Time am 16. März 2011

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1) Fact/Fiction, 9.11.2010:

Benjamin Idriz und Hussein Djozo, Imam der Waffen-SS

Anbei Neuigkeiten über den umstrittenen Penzberger Imam Benjamin Idriz im FOCUS:

Benjamin Idriz, Imam von Penzberg, beruft sich für seinen Reformislam auf einen Imam und Hauptsturmführer der Waffen-SS

Er ist das freundliche Gesicht des Islam. Wenn Politik oder Kirche zum interreligiösen Dialog aufrufen, fehlt Imam Idriz selten. Benjamin Idriz, 38, gilt als weltoffener, aufgeklärter Muslim. Die Aktivitäten des von ihm geleiteten Islamischen Zentrums im bayerischen Penzberg werden reihum gelobt – obwohl der bayerische Verfassungsschutz Idriz’ Gemeinde wegen des Verdachts auf verfassungsfeindliche Aktivitäten beobachtet. Demnächst will Idriz in München ein “Zentrum für Islam in Europa” eröffnen samt Moschee und Imam-Akademie. Der Stadtrat, einschließlich der CSU, unterstützt das Großprojekt. Seltsam nur: Ein wichtiger Vordenker des umtriebigen Imams war Hauptsturmführer der Waffen-SS, Kriegsteilnehmer auf dem Balkan und Judenhasser.

Die Rede ist von Hussein Djozo (1912- 1982), einem Militärimam von Hitlers Gnaden in der sogenannten “Handschar-Division” der Waffen-SS. Djozo nimmt in Idriz’ Plädoyer für einen zeitgemäßen Islam eine zentrale Rolle ein. Er nennt ihn einen “Pionier islamischer Reformen in Bosnien und Herzegowina”. So steht es auf der Homepage des Islamischen Forums Penzberg unmittelbar über Idriz’ Aufsatz zur “muslimischen Geschichte in Bosnien”. Dort ist Djozo mit einem Foto prominent vertreten.

Laut Idriz, der aus Mazedonien stammt, ist der Bosnier Djozo “ein Vorreiter für ein ausgeprägtes und konsequentes Reformschema” in der muslimischen Welt. Dank der von Djozo gegründeten ersten islamischen Wissenschaftsfakultät in Bosnien seien “die Reformideen weit und effektiv verbreitet” worden. Im neuen, von Idriz mitherausgegebenen Sammelband “Islam mit europäischem Gesicht” beruft sich Idriz abermals auf Djozo. Dessen Arbeiten seien “wegweisend” für die “progressiveren Kräfte”.Auch in seinem für Ende November angekündigten Buch “Grüß Gott, Herr Imam!” lobt Idriz Djozo.

Komplett ausgeblendet wird die Begeisterung Djozos für den Nationalsozialismus. In enger Zusammenarbeit mit dem Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, einem fanatischen Judenhasser, beteiligte Djozo sich am Versuch, eine nationalsozialistisch-muslimische Allianz zu bilden. Heinrich Himmler, Chef der SS, war überzeugt: Das Deutsche Reich und der Islam “haben dieselben Ziele” – so Himmler im Januar 1944. Divisionsimam Djozo formulierte diese Ziele 1943 in einem Beitrag für die “Handschar”-Zeitschrift: Europa müsse von seinen “Feinden” mit Hilfe der SS befreit werden, konkret von den Juden, den Freimaurern, den Kapitalisten und Kommunisten. Leicht, so Djozo, werde das nicht, aber “die SS wird eine bessere Zukunft für Europa bauen”.

Djozos Aufruf gibt der US-amerikanische Historiker George Lepre in seinem Buch über “Himmler’s Bosnian Division” wieder. Auf dem Balkan sollte die “13. Waffen-Gebirgs-Division der SS”, die nach dem arabischen Wort für Krummdolch benannte “Handschar”, diese “Befreiung” vorantreiben. Im April 1941 hatte Jugoslawien rasch vor den Hitler-Truppen kapituliert. Die Nationalsozialisten riefen den “Unabhängigen Staat Kroatien” aus. Um den Widerstand der kommunistischen Partisanen zu brechen, legten die SS-Leute eine große Brutalität an den Tag. George Lepre rechnet allein für die Operationen zwischen Juni und August 1944 mit mehreren tausend getöteten Aufständischen und einigen hundert Toten auf nationalsozialistischer Seite. Auch gegen die Zivilbevölkerung wurde gewütet.

(Seite 68, 69 in der Printausgabe des aktuellen Focus, Dank für Text an Antifo!)

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2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/12/sie-haben-keine-chance/