Posts Tagged ‘Ibn Ishaq’

Allas Warlord

1. Juni 2013

KloHMetzel

Ob Klo H. Metzel jemals gelebt hat, ist höchst zweifelhaft (1). Dass ihm 74 Feldzüge zugeschrieben werden, zeigt den bösartigen Charakter der Ideologie und ihres angeblichen Begründers jedoch unabhängig davon, ob sie tatsächlich stattgefunden haben oder nicht. Tatsächlich sind einige Kriegsbeschreibungen höchst unglaubwürdig.

Von „Kopten ohne Grenzen“, einem exzellenten counterjihadischen Blog, habe ich die folgende, leicht redigierte Liste der Feldzüge des Scheusals.

_____

Klo H. Metzels Feldzüge

In der angeblichen „Propheten“-Biographie des angeblichen Ibn Ishaq (2) wird von einer ganzen Reihe von Feldzügen berichtet, die Klo geführt hat. Neben den Karawanenüberfällen, die Klo beging, führte er verschiedene Feldzüge aus. Der erste Feldzug begann elf Monate nach Klos Auswanderung aus Mekka im Jahre 623. Er war zu diesem Zeitpunkt 53 Jahre alt. Zwischen 622 und 632 führte der „Prophet“ selbst 27 Kriegszüge an und ließ 47 Beute- und Eroberungszüge durch seine Getreuen durchführen (3). Das ergibt im Durchschnitt acht Feldzüge pro Jahr.

Der erste Feldzug erfolgte gegen die mekkanischen Koraisch sowie gegen den befreundeten Beduinenstamm der Damra. Man schloss jedoch Frieden und Klo kehrte nach Medina zurück. Bereits im darauffolgenden Monat begab sich der „Prophet“ erneut auf einen Feldzug gegen die Koraisch. Nachdem er dort einige Tage verbracht hatte, schloss er mit den Stämmen der Mudlidj und den Damra einen Freundschaftsvertrag und kehrte kampflos wieder nach Medina zurück. Zehn Tage später, beim Feldzug gegen den arabischen Stamm der Banu Fihr entkam Kurz Ibn Djabir, der zuvor Raubüberfälle auf das in der Nähe von Medina weidende Vieh unternommen hatte, durch eine Flucht. Darum kehrte Klo unverrichteter Dinge wieder nach Medina zurück.

624 gewann Klo mit 314 bewaffneten Orks eine Schlacht gegen eine weit überlegene Schutztruppe, bestehend aus 950 bewaffneten Männern, die Mekka zum Schutz des Überfalls der mekkanischen Karawane durch Klo nach Badr schickte. Klo vertrieb außerdem den jüdischen Stamm der Qainuqa sowie den jüdischen Stamm der Bani Nadir aus Medina.

Bei der Schlacht am Berge Ohud im Jahre 625, die als Rachefeldzug der Mekkaner gegen die Karawanenüberfälle Klos zu verstehen ist, zogen 3.000 bewaffnete Mekkaner mit 200 Pferden und 3.000 Kamelen in Richtung Medina. Am Berge Ohud unterlag Klo, der mit 700 Ork-Kriegern gegen die Mekkaner angetreten war, nachdem ihm bei der Schlacht in Badr noch „dreitausend Engel“ behilflich waren.

Nach dem Feldzug gegen die Bani Nadir begab sich Klo im Jahre 626 auf einen Feldzug gegen die arabischen Stämme der Bani Muharib und der Bani Thalaba, zwei Unterstämme der Ghatafan. Anschließend erfolgte ein Feldzug gegen die Dhat ar-Riqa.

627 folgte die Grabenschlacht, bei der sich verschiedene Beduinenstämme mit den mekkanischen Koraisch verbündeten und mit einem Heer von 10.000 Kriegern und 600 Pferden Medina umringten. In Medina dagegen waren etwa 3.000 überwiegend mihammedanistische Kämpfer, die einen Graben um die Stadt gruben, den die Mekkaner nicht überwinden konnten. Nach zwei Wochen ohne größere militärischen Aktivität gaben die Koraisch und ihre Verbündeten die Belagerung auf und zogen sich nach Mekka zurück.

Klo belagerte dann die jüdischen Bani Koraisa 25 Tage lang, bis sie sich erschöpft ergaben. Sodann begab sich Klo zum Markt von Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die  Männer und männlichen Jugendlichen der Bani Koraisa geholt und darin enthauptet. Insgesamt waren das 600 bis 900 Männer.

628 führte Klo einen Überraschungsfeldzug gegen die nördlich von Medina in dem fruchtbaren und bevölkerungsreichen Tal von Khaibar lebenden jüdischen Stämme der Bani Nadir, der Bani Koraisa und der Bani Qainuqa, die Klo zuvor aus Medina vertrieben hatte. Klo unternahm ebenfalls einen Feldzug gegen den Stamm der Bani Mustaliq

630 schickte der „Prophet“ ein Heer nach Muta. 3.000 Orks brachen auf, und der „Prophet“ begleitete sie ein Stück des Wegs. Dann nahm er von dem Heer Abschied und kehrte nach Medina zurück. Das Heer zog bis nach Maan in Syrien. Dann erfuhren die Orks, das Heraklius mit 100.000 Byzantinern, denen sich weitere 100.000 Mann aus den arabischen Stämmen Lakhm, Djudham, Qain, Bahra und Bahli angeschlossen hatten, nach Maab zog. An der Grenze der Landschaft Balqa trafen die Orks auf das byzantinisch-arabische Heer und zogen sich beim Anrücken des Gegners nach Muta zurück. Dort kam es zur Schlacht. Aber die Mohammedanisten wichen schon bald vor der Überzahl des Gegners zurück und flohen nach Medina, wo Klo ihnen mit den zurückgebliebenen Männern entgegenritt.

Nachdem Klo 630 mit 2.000 Orks die Juden in Khaibar überfallen hatte, eroberte er die Stadt Mekka, obwohl er zuvor mit den Mekkanern einen Waffenstillstand abgeschlossen hatte. Diesen ignorierte er. Da die Mekkaner sich aus Angst vor einer kriegerischen Auseinandersetzung mit ihren Familien für drei Tage aus der Stadt zurückgezogen hatten, verlief die Eroberung fast ohne Blutvergießen. Lediglich 28 Mekkaner fielen bei den Kämpfen, die anderen flüchteten. Nach der Eroberung Mekkas gab es noch zwei weitere Feldzüge Klos in diesem Jahr. Im Wadi von Hunain kam es zur Schlacht zwischen den Orks und einigen arabischen Stämmen, wobei die Mohammedanisten flohen. Als die Flüchtenden zurückkehrten, fanden sie beim „Propheten“ nur noch Gefangene vor, denen man die Hände auf dem Rücken gefesselt hatte. Die Mitglieder des Stammes der Taquif konnten bei der Schlacht in Hunain fliehen. Sie flohen in ihre Stadt Taif, die mit einer Stadtmauer umgeben war und verschlossen die Tore. Klo belagerte deshalb 20 Tage lang die Stadt. Nachdem es ihm aufgrund der mutigen Gegenwehr der Taquif nicht gelang, die Stadt einzunehmen, befahl er, die Rebstöcke des Stammes abzuschlagen und rückte danach ab.

631 befahl Klo H. Metzel erneut einen Feldzug gegen die Byzantiner. Er starb jedoch, bevor dieser stattfinden konnte, im Jahr 632.

_____

Time am 1. Juni 2013

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/28/die-ohlig-gruppe/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/22/sira-3-menschenopfer/
3) Mark A. Gabriel, Islam und Terrorismus, Resch-Verlag, Gräfeling 2005, S. 78

Aus meinem Giftschrank (#20)

17. März 2011

Trendy und fröhlich kommen sie daher: Melih Kesmen und seine Frau Yeliz mit ihrem Unternehmen „Styleislam“ (1) und ihren zugegebenermaßen professionell ausschauenden Designprodukten. Der Eindruck des Moderaten täuscht, vor ihrer Haustür muss der Gast die Schuhe an einer Matte in Form der Schweizer Nationalflagge reinigen, sie werben kaum verhohlen für die Reconquista Spaniens und behaupten das Geborensein der Mohammedanisten als Mohammedanisten (2). Die obenstehenden Wallpapers zum freien Download zeigen, dass es den Orks, und zwar allen von ihnen, wie stets ganz bescheiden um alles geht. Dass sie im Westen ungehindert ihren Glauben und ihre peinlichen Rituale  ausüben können, ist ihnen nicht genug. Sie zwingen ihre Frauen auch, die Zugehörigkeit zur Ideologie durch auffällige Bekleidung zu demonstrieren, während sie selbst angepasst und feige normale Kleider tragen. Geschlechtsmarkierung für Frauen, das Kopfuch mussmussmuss sein. Dabei ist davon im Kloran noch nicht einmal eindeutig die Rede, er wendet sich vielmehr dagegen, dass die Frauen nackt oder halbnackt herumlaufen (3), Sure 24/31 (Max Henning, Reclam 1969, S. 332):

„Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke niederschlagen und ihre Scham hüten und dass sie nicht ihre Reize zu Schau tragen, es sei denn, was außen ist und daß sie ihren Schleier über ihren BUSEN schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen oder ihren Vätern oder den Vätern ihrer Ehegatten oder ihren Söhnen oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Ehegatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder den Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die ihre Rechte besitzt (ihren Sklaven, T.), oder ihren Dienern, die keinen Trieb haben, oder Kindern, welche die Blöße der Frauen nicht beachten. Und sie sollen nicht ihre Füße zusammenschlagen, damit nicht ihre verborgene Zierat bekannt wird (Grigull (4) schreibt hier: „Auch sollen sie ihre Füsse nicht so werfen,… T.“).

Da die Scham grade dann verborgen wird, wenn Füße bzw. Beine ZUSAMMENgestellt werden, muss es sich bei Hennings unsinniger Übersetzung um eine bewußt oder unbewußt fehlerhafte handeln. Wenn man die einleuchtendere von Grigull hinzuzieht, wird klar, dass Klo H. Metzel zwar eine Kleidervorschrift für die Frauen erlassen hat. Diese betraf aber NICHT die Verhüllung des Kopfes oder des Gesichtes, sondern die Verhüllung der Brüste und des Intimbereichs. Ganz offenbar liefen die Frauen zu Mohammeds Zeiten so häufig unbekleidet so ungeniert herum, dass Klo hier im Interesse der Zurückdrängung seiner unstillbaren Sexgier einen Riegel vorschieben wollte.

Hierzu muss man wissen, dass viele Hadithe darüber Auskunft geben, wie erbärmlich und unmanierlich das Leben von Klos Horde war. Da wurde in der Moschee uriniert, die außerordentlich schmutzig war, es gab keine Straßen, man kannte keine Siebe, um die Körner von der Spreu zu trennen sondern warf alles in die Luft, und Klo galt als Musterbild eines reinlichen Menschen, weil er sich einmal in der Woche die Zähne putzte. (5)

Die Orks hatten nicht einmal Toiletten (Sira, Ibn Ishaq, übersetzt von Gernot Rotter, Spohr Vlg. 1999, S.190): „Wir waren Araber und hatten nicht diese gewissen Örtchen in unseren Häusern, wie die Fremden sie haben. Wir ekeln uns davor und verabscheuen sie. Um ein Bedürfnis zu verrichten, pflegten wir ins Freie, außerhalb der Stadt zu gehen. Die Frauen taten dies stets des Nachts.“ Rings um Mekka und Medina: alles zugeschi**en…

Auch in den Hadithen von Buhari (Reclam1991, Dieter Ferchl, S.436f.) wird das Kopftuch als Kleidungsstück allenfalls erwähnt, jedoch nicht zur religiösen Pflicht erklärt: „Gerade waren mehrere Frauen von den Qurais beim Propheten (S), die sich nach einigen Dingen erkundigten. Ihre Stimmen übertönten dabei die des Propheten (S) um ein Vielfaches. Als Umar um Einlaß bat, legten sie schnell ihre Kopftücher an.“

Die Sira, vermutlich entstanden zwischen 750 und 800 n. Chr., zeigt hingegen indirekt die eindeutigen und strengen Verhältnisse rund 150 Jahre nach Klo H. Metzels Tod: “Die Frauen MUSSTEN DAMALS noch keinen Schleier tragen”.

Festzuhalten bleibt, dass das Verhüllungsgebot nicht auf Kloran und Hadithe zurückgeführt werden kann. Wenn man wiederum sieht, wie fanatisch die Orks schon auf Glaubensartikeln herumreiten, die lediglich auf der postklohametzeligen Tradition beruhen, kann man sich ausmalen, wie es um im Hauptkonvolut festgelegte Gesetze wie das Handabhacken bei Diebstahl bestellt ist. Dieses mussmussmuss exekutiert werden. So wie für den angeblich moderaten Imam Idriz (6) die Scharia ein Muss des Mohammedanismus ist, ist das Handabhacken ein Muss der Scharia. Daran kann kein Zweifel bestehen, das ist lediglich abhängig von den Mehrheits- bzw. Machtverhältnissen.

_____

Time am 17. März 2011

_____

1) http://blog.styleislam.com
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/09/05/auch-dumme-verbrecher-sind-verbrecher/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/04/18/no-sports-no-no-sharia-sports/
4) Theodor Fr. Grigull, Otto Hendel Vlg. Halle a.d.S., 1920, bearbeitet von Michael Brestrich 1990
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/hadithe-3-aint-no-fun-waitin-round-to-be-a-millionaire/
6) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/16/moslembruter-patrick-bahners/
auch:
https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/08/08/on-topic-burka-again/

Sira 1: Einführung mit Massenmord

22. April 2009

Klos Biografie, die sog. Sira, wurde angeblich verfaßt von Ibn Ischak (*704). Das Buch ist zB. unter http://www.zvab.com Stichwort “Ibn Ishak” erhältlich, offenbar jedoch in anderen Übersetzungen als der mir vorliegenden. Ich verwende “Das Leben des Propheten” von Ibn Ishak, übersetzt von Gernot Rotter, Spohr-Vlg., 1999. Wikipedia: “Zusammen bilden Sira und Hadith die Sunna, die Grundlage fast aller religiöser Praktiken und anderer Verhaltensregeln, die von den Muslimen zu befolgen sind.”

Das Buch kommt in erheblich edlerer Aufmachung daher als Kloran und Hadithe vom Reclam-Verlag. Es ist von und für Mohammedanisten und natürlich in diesen ganzen „arabisierten“ lateinischen Zeichen verfaßt, die das Scannen so sehr erschweren. Schon der Klappentext ist pure Usurpation, es geht um die „WIEDERERNEUERUNG (oder ist Widererneuerung gemeint, T.?) des Glaubens an den einen und einzigen Gott…“

Es hat drei Vorworte, das letzte davon von Verleger Salim Spohr. Dieser nennt die vorliegende Übertragung von Gernot Rotter ein „Werk abendländischer WISSENSCHAFT“, und das bringt ein Problem mit sich: Klar, dass Klos Name häufig fällt. Klar auch, dass ein Anhänger seiner Ideologie aufgefordert ist, seine Zugehörigkeit zu beweisen, indem er, sobald der Name des Unheilstifters genannt wird, sofort ein „salawat“, einen Lobpreis auf Klo hinterherschickt. Dies hat in Texten in Form eines kleinen, zeilengroßen Stempels in arabischer Schrift zu geschehen, wurde in der ersten Ausgabe jedoch unterlassen, ist auch heutzutage zu teuer und wird daher nur auf dem Einband verwirklicht. Jedoch „wird der muslimische Leser, so Gott will, bei der Erwähnung des Propheten, auf dem Gottes Segen ruhe, oder eines seiner Gefährten, Allah sei zufrieden mit ihnen allen, ohnehin VON SICH AUS einen entsprechenden Lobpreis anfügen.“ Na, DAS ist ja vielleicht ein SCHELM…

„Betrachtet ein Muslim das Leben seines Propheten in dessen Vielschichtigkeit und Fülle als unvergleichliches Geschenk eines über die Maßen barmherzigen Gottes an die Menschheit, so rühren ihn die vielbezeugte Vortrefflichkeit und Lauterkeit seines Charakters immer wieder zu Tränen“, so lesen wir auf dem Umschlag dieses „WISSENSCHAFTLICHEN WERKES“. Das macht uns neugierig, wirkt das vielleicht auch bei uns, das mit den Tränen der Rührung aufgrund der Lauterkeit des „Gottesgeschenkes“? Wir schlagen das Buch auf und befinden uns … vor der Ansiedlung der Banu Quraiza…

„Zur Zeit des Mittagsgebetes kam, wie mir Zuhri berichtete, Gabriel zum Propheten. Der Engel trug einen Turban aus Brokat, und auch der Sattel des Maultiers, auf dem er ritt, war mit Seidenbrokat bedeckt. Er fragte den Propheten: „Hast du die Waffen bereits niedergelegt?“ – „Ja“, antwortete Muhammad, und Gabriel fuhr fort: „Die Engel haben dies noch nicht getan, und ich komme gerade von der Verfolgung der Feinde zurück. Gott – Er ist erhaben und mächtig – befiehlt dir, Muhammad, gegen die Banu Quraiza zu ziehen. Ich begebe michjetzt zu ihnen und werde sie erbeben lassen.“ Sogleich ordnete der Prophet an, unter den Muslimen auszurufen: „Alle diejenigen, die hören und gehorchen, sollen ihr Nach mittagsgebet nicht verrichten, bevor sie sich nicht bei den Banü Quraiza eingefunden haben.“

Er schickte Ali mit der Fahne voraus, und die Muslime folgten ihm eilends nach. Als sich Ali den befestigten Häusern der Quraiza näherte, vernahm er häßliche Worte über den Propheten. Er kehrte um und sprach zum Propheten, als er ihn unterwegs traf: „Gesandter Gottes! Du solltest dich diesen schändlichen Menschen nicht nähern.“ – „Weshalb? Du hast wohl Schmähungen gegen mich gehört?“ – „So ist es.“ – „Wenn sie mich sähen, würden sie nicht so über mich reden.“ Und als er ihren Häusern näher kam, rief er: „Ihr Brüder der Affen! Hat Gott euch jemals erniedrigt und seine Rache über euch gesandt?“ – „Du bist nicht so töricht, uns, dies anzutun, Abu L’Quasim! antworteten ihm die Quraiza.

Der Prophet belagerte sie fünfundzwanzig Tage, bis sie erschöpft waren und Gott ihre Herzen mit Angst erfüllte. Huyayy ibn Akhtab war nach dem Abzug der Quraiza und Ghatafan und entsprechend seiner abmachung mit Kab ibn Asad in die Schutzfestung der Quraiza geflüchtet. Als sie sich bewußt wurden, daß der Prophet die Belagerung nicht aufheben würde, bevor er sie vernichtet habe, sprach Kacb: „Volk der Juden! Ihr seht, was über euch gekommen ist. Ich mache euch drei Vorschläge. Entscheidet euch für einen!“ – „Nämlich?“ – „Entweder wir folgen und glauben diesem Mann. Es ist wahrlich deutlich geworden, daß er ein gesandter Prophet ist und daß er es ist, den ihr in euerer Schrift vorausgesagt findet. Dann werden euer Leben, euer Besitz, euere Kinder und euere Frauen sicher sein.“ – „Niemals werden wir das Gesetz der Thora aufgeben und es gegen etwas anderes eintauschen!“ – „Wenn ihr diesen Vorschlag nicht annehmt, so mache ich euch einen zweiten, nämlich, daß wir unsere Frauen und Kinder töten und dann unbelastet mit gezücktem Schwert gegen Muhammad und seine Gefährten ziehen. Gehen wir zugrunde, so lassen wir keine Nachkommenschaft zurück, um die wir uns sorgen müßten. Siegen wir aber, werden wir andere Frauen und Kinder haben.“ – „Wir sollen diese Armen töten?! Was wäre dann noch Schönes am Leben?“ – „Wenn ihr auch dies ablehnt, so schlage ich euch als letztes folgendes vor: Heute nacht ist die Nacht zum Sabbat, und Muhammad und seine Gefährten werden sich wahrscheinlich vor uns sicher fühlen. Steigt deshalb hinunter; vielleicht können wir ihn und seine Leute überraschen.“ – „Wir sollen unseren Sabbat schänden und tun, was keiner vor uns getan hat, ohne daß er, wie du weißt, (in einen Affen) verwandelt worden ist?“ – „Ihr habt euch, seit euch euere Mutter gebar, noch nie zu etwas entschließen können!“

Daraufhin ließen sie dem Propheten durch einen Boten die Bitte überbringen, er möge ihnen den Abu Lubaba, einen Bruder des Stammes Auf, schicken, damit sie sich mit ihm über ihre Lage beraten könnten. Der Prophet sandte Abu Lubaba zu ihnen, und als sie ihn sahen, kamen die Männer herbei, und ihre Frauen und Kinder weinten so sehr, daß er Mitleid für sie empfand. „Glaubst du“, fragten sie ihn, „wir sollten uns Muhammads Urteil unterwerfen?“ – „Ja!“ antwortete er und deutete auf seine Kehle, womit er ihnen andeutete, daß sie (in jedem Fall, so oder so, T.) niedergemetzelt würden.

Abu Lubaba erzählte später, er habe den Ort noch nicht verlassen gehabt, als er bereits erkannte, daß er Gott und Seinem Gesandten gegenüber treulos gehandelt hatte. Er kehrte deshalb nicht zum Propheten zurück, sondern band sich in der Moschee an eine Säule und schwor, er werde dort so lange verweilen, bis Gott ihm sein Tun verziehen habe, und er werde nie mehr die Banu Quraiza und jene Stelle aufsuchen, wo er sich Gott und Seinem Gesandten gegenüber ungetreu verhalten habe. Der Prophet hatte lange auf Abu Lubabas Rückkehr gewartet. Als er dann erfuhr, was mit ihm geschehen war, sprach er: „Wäre er zu mir gekommen, hätte ich für ihn um Vergebung gebetet. jetzt aber werde ich ihn nicht aus seiner Lage befreien, bevor ihm Gott nicht verziehen hat.“

Die Vergebung für Abu Lubaba – so überlieferte mir Yazid ibn Abdallah – wurde dem Propheten zur Zeit der Morgendämmerung geoffenbart, als er sich im Zimmer seiner Frau Umm Salama aufhielt. Diese erzählte später: „Als es dämmerte, hörte ich den Propheten lachen und fragte ihn nach dem Grund dafür. Er erklärte mir, daß dem Abü Lubäba verziehen worden sei. Ich bat ihn, diesem die frohe Nachricht bringen zu dürfen, und der Prophet willigte ein. Von der Tür meines Zimmers aus rief ich zur Moschee hinüber: Freue dich, Abu Lubaba, Gott hat dir vergeben!‘ Da eilten die Leute herbei, um ihn zu befeien, doch er sprach: Nein, bei Gott, erst, wenn mich der Prophet selbst losbindet!’Auf dem Wege zum Morgengebet befreite ihn dann der Prophet.“

An diesem Morgen unterwarfen sich die Quraiza dem Urteil des Propheten. Da wandten sich die Aus an Muhammad und sprachen: „0 Gesandter Gottes! Die Quraiza sind unsere Verbündeten und nicht die der Khazradj. Du weißt, wie du vor einiger Zeit mit ihren Verbündeten verfahren bist.“ Damals hatte der Prophet die jüdischen Banü Qainuqäc, Verbündete der Khazradj, belagert. Diese hatten sich seinem Urteil unterworfen, doch war der Khazradjit cabdalläh ibn Ubayy für sie eingetreten, und der Prophet hatte sie ihm überlassen. Als nun die Aus um das gleiche Recht hinsichtlich der mit ihnen verbündeten Quraiza baten, fragte sie der Prophet: „Seid ihr damit zufrieden, wenn einer von euch das Urteil über sie fällt?“ – „So laßt Sacd ibn Mu’adh entscheiden!“

Der Prophet hatte Sa’d, der am Graben von einem Pfeil getroffen worden war, auf den Gebetsplatz in das Zelt einer Frau vom Stamme Aslam, namens Rufaida, bringen lassen, die sich um die Verwundeten kümmerte und die verletzten Muslime versorgte. Nachdem ihn der Prophet nun zum Richter über die Banu Quraiza ernannt hatte, kamen seine Stammesgenossen zu ihm und hoben ihn auf einen Esel. Da Saed recht beleibt war, legten sie ihm ein Lederkissen unter. Auf dem Weg zum Propheten baten ihn seine Stammesgenossen: „Abu Amr, laß Milde mit deinen Verbündeten walten, denn eben deswegen hat dich der Prophet mit dieser Entscheidung beauftragt.“

Als sie ihn immer mehr bedrängten, sagte er: „Für mich ist die Zeit gekommen, da es mich nicht mehr rührt, wenn ihr mich wegen einer Entscheidung tadelt, die ich im Sinne Gottes fälle.“ Beim Propheten und den Muslimen angelangt, fragte sie Sa’d: „Verpflichtet ihr euch bei Gott, die Entscheidung, die ich über die Quraiza fällen werde, anzunehmen?“


Und nachdem sie ihm dies versprochen hatten, fuhr er fort: „So entscheide ich, daß die Männer getötet und die Kinder und Frauen gefangengenommen werden und ihr Besitz aufgeteilt wird.“ Schließlich mußten sich die Quraiza ergeben, und der Prophet ließ sie im Gehöft der Bint Harith, einer Frau vom Stamme Nadjar, einsperren. Sodann begab er sich zum Markt von Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl, einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die Quraiza geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben enthauptet. Darunter befanden sich auch der Feind Gottes Huyayy ibn Akhtab und dae Stammesoberhaupt Ka’b ihn Asad. Insgesamt waren es sechs- oder siebenhundert Männer; einige behaupten sogar, es seien zwischen acht- und neunhundert gewesen. Als sie damals in Gruppen zum Propheten geführt wurden, fragten sie Ka’b: „Was glaubst du, wird man mit uns tun?“ – „Werdet ihr es denn nie begreifen?“ rief Ka’b, „seht ihr denn nicht, daß der Rufer niemals aufhört zu rufen und daß diejenigen, die hinweggebracht werden, nie mehr zurückkehren. Es ist der Tod, bei Gott!“

Als der Feind Gottes, Huyayy ihn Akhtab, herangebracht wurde, war er mit einem bestickten, rötlichen Gewand bekleidet, in das er überall fingerkuppengroße Löcher geschnitten hatte, damit man es nach der Hinrichtung nicht von seiner Leiche rauben würde. Die Hände waren ihm mit einem Strick an den Hals gebunden. Als er den Propheten sah, sprach er: „Ich tadle mich nicht dafür, daß ich dir meine Feindschaft gezeigt habe, aber der, der Gott verläßt, wird verlassen.“ Und an die Leute gewandt, fuhr er fort: „O ihr Menschen! Gegen diesen Befehl Gottes ist nichts einzuwenden. Er hat den Kindern Israels eine Schrift, ein Verhängnis und ein Gemetzel geoffenbart.“ Nach diesen Worten setzte er sich und wurde enthauptet.

Der Prophet verteilte den Besitz, die Frauen und die Kinder der Banu Quraiza unter den Muslimen. Er legte fest, welche Anteile an der Beute jeweils den Reitern und den Unberittenen zustanden, und behielt selbst ein Fünftel ein. jeder Reiter erhielt drei Teile, nämlich zwei Teile für das Pferd und einen Teil für sich selbst. jeder Unberittene bekam einen Teil. Am Tag des Sieges über die Quraiza gab es sechsunddreißig Pferde. Es war dies die erste Beute, die auf diese Weise aufgeteilt und aus der ein Fünftel einbehalten wurde. Diese Regelung des Propheten wurde auch in den folgenden Feldzügen bei der Aufteilung der Beute angewandt. Die gefangenen Frauen und Kinder aus dem Fünftel schickte er mit dem Helfer Sa’d ibn Zaid in den Nadjd und tauschte sie gegen Pferde und Waffen ein.

Eine der gefangenen Frauen, Raihana bint Amr, behielt der Prophet für sich selbst. Sie blieb in seinem Besitz, bis er starb. Als er ihr vorschlug, sie zu heiraten und sie aufforderte, den Schleier zu tragen, bat sie ihn, er möge sie lieber als Sklavin in seinem Besitz behalten, da dies für beide einfacher sei. Der Prophet kam ihrem Wunsche nach. Bei ihrer Gefangennahme zeigte sie ihre Abneigung gegenüber dem Islam und hielt am Judentum fest. Der Prophet beachtete sie deshalb eine Zeitlang nicht und war darüber sehr enttäuscht. Eines Tages aber, als er mit seinen Gefährten zusainmensaß, hörte er hinter sich das Geräusch zweier Sandalen und sprach: „Dies ist Thaclaba, der mir die frohe Kunde bringt, daß Raihana den Islam angenommen hat.“ So war es in der Tat, und der Prophet freute sich darüber.

Im Grabenkrieg fanden nur sechs Muslime den Tod – von den Ungläubigen fielen drei Männer.“

Soweit das 51. von 72 Kapiteln, es hat den Titel „Der ANGRIFF auf die Banu Quraiza“ und sollte doch treffender „Die SCHLACHTUNG der Bunu Quraiza“ heissen, vorgelegt mal ohne die geringste Kürzung. Sind Sie gerührt? Von der „Vortrefflichkeit und Lauterkeit“ des Kloschen Charakters? MIR kommen die Tränen, Tränen der Wut über diesen erbärmlichen Irren, Tränen tiefsten Mitleids für den jüdischen Stamm, für Raihanna. Tränen der Rührung über die Entscheidung der jüdischen Männer, aufzugeben, obwohl ihnen ihr Tod angekündigt worden war, um ihre Frauen und Kinder zu retten (wie ekelhaft, Abu Amr ein Urteil verkünden zu lassen, das in Wirklichkeit bereits feststand). Und seit dieser Zeit hat sich bei den Orks absolut garnichts geändert…

Time am 16. September 2008

Sira 2: Inhaltverzeichnis

22. April 2009

Das Inhaltsverzeichnis der Sira mit Seitenzahlen, ab # 35 geht’s zur Sache…

1. Der Stammbaum Muhammads von Adam, 25
2. Abdalmuttalibs Gelübde, seinen Sohn zu opfern, 26
3. Eine Frau bietet sich Abdalläh an, 29
4. Die Worte, die Amina in der Schwangerschaft hörte, 30
5. Die Geburt des Propheten und seine Amme, 30
6. Amina stirbt, und der Prophet lebt bei seinem Großvater Abdalmuttalib, 34
7. Abu Talib sorgt für den Propheten, 35
8. Der Mönch Bahira, 36
9. Muhammad heiratet Khadidja, 38
10. Der Wiederaufbau der Ka’ba, 41
11. Ein Hinweis auf den Propheten im Evangelium, 44
12. Die Sendung des Propheten, 44
13. Der Anfang der Offenbarung des Koran, 48
14. Khadidja bekennt sich zum Islam, 49
15. Der Beginn der Verpflichtung zum Gebet, 50
16. Ali ibn abi Tälib, der erste Muslim, 51
17. Muhammad tritt öffentlich als Prophet auf, 53
18. Verhandlungen mit den Quraish, 58
19. Die Quraish verfolgen die Schutzlosen unter den Muslimen, 64
2o. Die Auswanderung nach Abessinien, 65
21. Die Quraish senden eine Delegation nach Abessinien, um die Auswanderer zurückzuholen, 67
22. Umar wird Muslim, 71
23. Die Boykotturkunde, 74
24. Die Rückkehr der Auswanderer aus Abessinien, 76
25. Die Aufhebung des Boykotts, 76
26. Eine christliche Gesandtschaft bekehrt sich zum Islam, 79
27. Die Nachtreise, 8o
28. Die Himmelsreise, 86
29. Gott straft die Spötter, 89
30. Abü Tälib und Khadidja sterben, 90
31. Der Beginn des Islam bei den „Helfern“, 93
32. Die erste Huldigung von Aqaba, 94
33. Die zweite Huldigung von Aqaba, 95
34. Das Götzenbild des Camr ibn Djamuh, 100
35. Die Offenbarung des Befehles zum Kampf, 101
36. Die Hidjra des Propheten, 103
37. Der Gebetsruf, 114
38. Die Feinde unter den Juden, 116
39. Das Datum der Hidjra und die ersten Feldzüge, 123
40. Der Streifzug des Abdalläh ihn Djahsh und die Offenbarung
über den Heiligen Monat, 124
41. Die Änderung der Gebetsrichtung, 127
42. Die große Schlacht von Badr, 127
43. Gedichte über die Schlacht von Badr, 141
44. Die Schlacht von Uhud, 144
45. Gedichte über die Schlacht von Uhud, 156
46. Der Kampf am Brunnen von Ma’una im Monat Safar des Jahres 4, 158
47. Die Vertreibung der Banu Nadir, 160
48. Der Feldzug von Dhat ar-Riqa‘, 162
49. Der letzte Feldzug nach Badr, 164
50. Die Grabenschlacht, 165
51. Der Angriff auf die Banu Quraiza, 176
52. Gedichte über den Grabenkrieg, 182
53. Amr ibn As und Iz-halid ibn Walid nehmen den Islam an, 184
54. Der Uberfall auf die Banü Mustaliq, 186
55. Die Lüge, die über Aisha verbreitet wurde, 188
56. Der Zug nach Hudaibiya am Ende des Jahres 6, 195
57. Der Waffenstillstand, 199
58. Der Zug nach Khaibar im Monat Muharram des Jahres 7, 204
59. Die Vollzogene Pilgerfahrt, 208
6o. Der Feldzug nach Mu’ta im Monat Djumada I. des Jahres 8, 209
61. Der Grund für den Zug nach Mekka und die Eroberung im Jahre 8, 213
62. Die Schlacht von Hunain im Jahre 8, 224
63. Der Zug nach Ta’if im Jahre 8, 231
64. Die Verteilung der Beute der Hawazin, 233
65. Der Zug nach Tabuk im Jahre 9, 237
66. Die Gesandtschaft der Thaqif und ihre Bekehrung im Jahre 9, 241
67. Das Jahr 9, das Jahr der Gesandtschaften, 244
68. Die Banu Harith nehmen durch Khalid ibn Walld den Islam an, 245
69. Die beiden Lügenpropheten Musailima und Aswad, 248
70. Die Abschiedswallfahrt, 249
71. Die Krankheit des Propheten, 251
72. Die Beisetzung des Propheten, 257

Mhm, ziemlich hoher Anteil von „Kämpfen“, „Überfällen“, „Feldzügen“ und „Schlachten“ für eine sogenannte „Friedensreligion“…

Time am 16. September 2008

Sira 3: Menschenopfer

22. April 2009

Enthüllung! Die legendäre Biografie von Ibn Ishak… ist in Wirklichkeit von Ibn HISHAM. Und das kam so: Ishaks Großvater war als Sklave aus dem Irak nach Medina verschleppt worden (fesch, die beschönigende Wortwahl in Gernot Rotters Vorwort, der schreibt “… als Sklave nach Medina GESCHICKT”, wo er, sie ahnen es, schnell vom Islam überzeugt und daraufhin freigelassen wurde). Wie sein Vater und seine Onkelz, so wandte sich auch der junge Ishak der Klohamett-Forschung zu. Die provinzielle medinensische Szene vertrieb ihn jedoch bald nach Bagdad. Dort verfaßte er ein vierteiliges historisches Werk, dessen erster Teil treffend “der Anfang” hieß, der die Menschheitsgeschichte von Adam bis in die Zeit vor Klohamett behandelte, und der, falls es ihn gegeben hat, zum Glück seit 1300 Jahren fast gänzlich verschollen ist, ebenso wie Teil vier “die Kalifen” (Beschreibung der siebzig Jahre seit Klos Tod). Teil zwei “die Sendung” (dünn) und drei “die Kämpfe” (dick) sind leider erhalten. Und zwar deshalb, weil ein Schüler von Ibn Ishak namens al-Bakka’i (†799) die Teile zwei und drei nach Ägypten zu Ibn Hisham gebracht hatte, “und er gestaltete dieses Material zu jenem Buch um, das als DIE Sira (Vita) schlechthin bis heute die berühmteste Prophetenbiografie blieb.” Ein weiteres Beispiel für die Exaktheit der orkischen Wissenschaften.

Kapitel Eins liest sich wie ein sehr eingedampftes Telefonbuch, es enthält exakt 50 Namen, beginnend mit Mohammed endet die Reihe bei Adam und jeder ist Sohn des nachfolgenden (außer Adam natürlich). Schade eigentlich, dass die Araber, die ja bekanntlich in deutschen Kaufhäusern fünfzig Finger haben, auch nur bis 50 zählen können, sonst könnten wir noch ein paar Seiten mehr mit diesen ulkigen Orknamen lesen, “Arfak-h-stad-h”, “K-h-uzaima”, “Abdmanaf”, nee-oh-nee, die KANN man doch beim BESTEN Willen nicht ernstnehmen…

Vermutlich erzähle ich den meisten von Ihnen nicht Neues, wenn ich sage, dass die Bibel berichtet, dass Abraham seinen Sohn Isaak Gott opfern sollte (1. Mose/22). Gott wollte die Festigkeit von Abrahams Glauben prüfen. Als Abraham das Messer zur Schlachtung erhob, gebot der Engel Einhalt. Gott schwor Abraham ob seines Glaubens seine Nachkommen zu segnen, und er sprach: “… und durch dein Geschlecht sollen ALLE Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.” Wunderschön, wie ich meine. Dieser Text gilt als das Ende des Menschenopfers bei den Juden in einer Umwelt, die es begeistert praktizierte.

Lesen Sie jetzt im zweiten Sira-Kapitel:

ABDALMUTTALIBS GELÜBDE, SEINEN SOHN ZU OPFERN

„Einst gelobte Abdalmuttalib, der Großvater Muhammads: ‚Wenn mir zehn Söhne geboren werden und aufwachsen, bis sie mich schützen können, werde ich einen von ihnen GOTT (GOTT, T.?) bei der Kaaba opfern.‘ Nachdem er zehn Söhne bekommen hatte und wußte, sie würden ihn schützen können, versammelte er sie und erzählte ihnen von seinem Gelübde. Er bat sie, sein Versprechen gegenüber Gott zu erfüllen. Sie STIMMTEN ihm ZU und fragten: ‚Aber wie sollen wir dies tun?‘‚Jeder von euch‚, erwiderte Abdalmuttalib, ’nehme einen Pfeil, schreibe seinen Namen darauf und bringe ihn mir!‘

Dies taten sie, und Abdalmuttalib trat mit ihnen vor den Götzen HUBAL in der Mitte der Kaaba, wo dessen Götzenbild an einem Brunnen stand, in welchem man die Geschenke sammelte, die der Kaaba dargebracht wurden. Bei Hubal lagen sieben Pfeile, die beschriftet waren. So stand auf dem einen das Wort ‚Blutgeld‘, und immer wenn man sich nach einem Mord nicht darüber einig war, wer das Blutgeld zahlen sollte, loste man mit den sieben Pfeilen, und derjenige, der diesen Pfeil zog, mußte das Blutgeld entrichten. Auf einem anderen Pfeil stand ‚Ja‘ und auf einem dritten ‚Nein‘; immer wenn man eine Entscheidung herbeiführen wollte, suchte man sie in den Lospfeilen, und je nachdem, ob der Pfeil mit ‚Ja‘ oder jener mit ‚Nein‘ gezogen wurde, handelte man. Auf den übrigen Pfeilen standen die Worte ‚er gehört zu euch‘, ‚fremd im Stamme‘, ‚er gehört nicht zu euch‘ und ‚Wasser‘. Wollte man nach Wasser graben, loste man mit den Pfeilen, darunter auch dem letztgenannten, und grub an jenem Ort, für den der Pfeil entschied. Wollte man einen Knaben beschneiden, eine Heirat durchführen, einen Toten bestatten, oder hegte man Zweifel über die Abstammung eines Mannes, zog man mit hundert Dirham und einem Schlachtkamel zum Götzen Hubal und gab es dem Priester, dem Herrn der Pfeile. Sodann brachten sie denjenigen heran, um den es ging, und sprachen: ‚0 unser Gott (wieso GOTT, das Vieh heißt doch HUBAL, T.!)! Dies ist der Soundso, der Sohn des Soundso, mit dem wir dies oder jenes tun wollen. Offenbare uns deshalb die Wahrheit über ihn!” Dann baten sie den Herrn der Pfeile, das Los zu werfen. Bei “er gehört zu euch” galt er als echtes Mitglied des Stammes, bei “er gehört nicht zu euch” wurde er als Bundesgenosse angesehen, und bei “fremd im Stamme” hatte er keinerlei Bindungen zu ihnen, weder von der Abstammung her noch durch ein Stammesbündnis. Immer wenn das Los in anderen Fällen “Ja” erbrachte, handelten sie entsprechend, und bei “Nein” schoben sie es um ein Jahr auf und brachten es dann ein zweites Mal vor. In allen ihren Entscheidungen richteten sie sich nach den Lospfeilen.

Abdalmuttalib nun sprach zum Herrn der Pfeile: ‚Wirf das Los über meine Söhne mit diesen Pfeilen hier!‘ Und er erzählte ihm von seinem Gelübde. Dann gab ihm jeder seiner Söhne den Pfeil mit seinem Namen. Abdallah, der Vater Muhammads, war des Abdalmuttalib jüngster und liebster Sohn, und Abdalmuttalib hoffte, das Los werde nicht auf ihn fallen. Der Priester nahm die Pfeile. Abdalmuttalib aber stand beim Götzen Hubal und betete zu Gott. Doch das Los fiel auf Abdallah, und Abdalmuttalib nahm ihn an die Hand, ergriff das große Messer und brachte ihn zu den Götzenbildern des Isaf und der Naila, um ihn dort zu opfern. Da kamen die Quraish aus ihren Versammlungen und fragten ihn: ‚Was hast du vor, Abdalmuttalib?‘ – ‚Ich will ihn opfern‘, erwiderte dieser, doch die Quraish und auch seine eigenen Söhne baten ihn flehend: ‚Bei GOTT (wieso GOTT, das Vieh heißt doch HUBAL, T.!)! Opfere nicht deinen Sohn, bevor du nicht ein Sühnegeld angeboten hast. Sonst werden die Männer fortan immer ihre Söhne bringen und schlachten. Was wird dann aus den Menschen werden?‘ Und Mugliira aus der Sippe Makhzum, dessen Großmutter aus Abdalmuttalibs Familie stammte, beschwor ihn: ‚Bei GOTT (wieso GOTT, das Vieh heißt doch HUBAL, T.!)! Opfere deinen Sohn nicht, bevor du nicht ein Sühnegeld angeboten hast. Wir würden unser ganzes Vermögen geben, um ihn loszukaufen.‘ Und die Quraish und seine Söhne forderten ihn auf: ‚Tue es nicht! Sondern ziehe mit ihm nach Medina. Dort lebt eine Seherin, die einen Geist besitzt. Frage sie und handle entsprechend. Befiehlt sie dir, ihn zu opfern, so tue es. Entscheidet sie aber auf einen glücklichen Ausgang für dich und für ihn, so nimm es an.‘

Da machten sie sich auf den Weg nach Medina, wo man ihnen sagte, die Seherin sei in Khaibar. Sie ritten weiter, bis sie bei ihr anlangten, und befragten sie. Abdalmuttalib erzählte ihr von sich und seinem Sohn, was er mit ihm tun wollte und was er gelobt hatte. ‚Laßt mich für heute allein‘, bat sie sie, ‚damit mein Geist zu mir kommen und ich ihn befragen kann.‘ Sie entfernte sich, und Abdalmuttalib betete wieder zu Gott (wieso GOTT, das Vieh heißt doch HUBAL, T.!). Als sie am nächsten Tag zu ihr zurückkehrten, sprach sie: ‚Ich habe die Botschaft empfangen. Wie hoch ist das Blutgeld bei euch?‘ – ‚Zehn Kamele‘, antworteten sie wahrheitsgemäß, und die Seherin fuhr fort: ‚So kehrt in euer Land zurück. Nehmt dort euren Gefährten und zehn Kamele und laßt die Lospfeile über sie und ihn entscheiden. Fällt das Los gegen ihn aus, so vermehrt die Zahl der Kamele, bis euer Herr zufrieden ist. Entscheidet das Los gegen die Kamele, so opfert sie an seiner Statt. EUER Herr (!, T.) ist dann zufrieden und euer Gefährte gerettet.‘

Sie verließen die Seherin und kehrten nach Mekka zurück. Nachdem sich dort alle darauf geeinigt hatten, brachten sie Abdallah und zehn Kamele, während Abdahnuttalib beim Bilde HUBALS stand und zum Erhabenen GOTT (wieso GOTT, das Vieh heißt doch HUBAL, T.!) betete. Die Pfeile wurden geworfen, und das Los entschied gegen Abdallah. Da brachten sie weitere zehn Kamele, und Abdalmuttalib betete wieder zu Gott (wieso GOTT, das Vieh heißt doch HUBAL, T.!), doch das Los entschied erneut gegen Abdallah. So verfuhren sie weiter, und das Los entschied immer gegen Abdallah, bis HUNDERT Kamele erreicht waren. Erst dann fiel das Los auf die Kamele, und die Quraish und alle anderen riefen: ‚Nun ist dein Herr zufrieden, Abdalmuttalib!‘ Doch Abdalmuttalib, so wird behauptet, entgegnete: ‚Nein, bei GOTT (wieso GOTT, das Vieh heißt doch HUBAL, T.!), erst wenn ich das Los noch dreimal habe entscheiden lassen.‘ – So warfen sie erneut die Pfeile über Abdallah und die Kamele, während Abdalmuttalib zu GOTT (wieso GOTT, das Vieh heißt doch HUBAL, T.!) betete. Und dreimal entschied das Los gegen die Kamele. Da wurden diese geschlachtet und niemand daran gehindert, von ihrem Fleisch zu nehmen.“

Daraus, dass die Söhne der Opferung eines der ihren zunächst zustimmten, dann jedoch um Gnade für Abdallah baten, sehen Sie, dass die Geschichte vermutlich anders ausgegangen wäre, wenn es einen anderen getroffen hätte. Die Story stellt keinesfalls das Menschenopfer an sich in Frage und markiert auch nicht sein Ende, im Gegenteil wie wir heute wissen. Die Geschichte soll sagen, dass die Hand des Schicksals bzw. die des Götzen Hubals schon über dem Großvater von Klo lag, dass Klos Geburt trotz vieler Widrigkeiten vorherbestimmt war.

In dieselbe Kerbe haut Kapitel Drei mit dem Titel:

“EINE FRAU BIETET SICH ABDALLAH AN

Als Abdalmuttalib danach seinen Sohn Abdallah bei der Hand nahm und mit ihm wegging, trafen sie bei der Kaaba die Schwester des Waraqa ibn Naufal. Diese blickte Abdallah ins Antlitz und fragte ihn: ‚WOHIN gehst du, Abdallah?‘ – ‚MIT meinem Vater.‘ – ‚Du erhältst so viele Kamele, wie für dich geschlachtet wurden, wenn du mir sogleich beiwohnst.‘ – ‚Mein Vater ist bei mir, und ich kann IHM nicht zuwiderhandeln noch mich von ihm TRENNEN.‘

Abdalmuttalib setzte mit ihm seinen Weg fort und brachte ihn zu Wahb ibn Abdmanaf, der damals an Abstammung und Adel der Führer der Sippe Zuhra vom Stamme Quraish war. Dieser gab Abdallah seine Tochter Amina zur Frau, die damals unter den Quraish die edelste war. SOGLEICH vollzog Abdallah mit ihr die Ehe, und sie EMPFING den Gesandten GOTTES. Als Abdallah sie darauf verließ und zu der Frau ging, die sich ihm zuvor angeboten hatte, fragte er sie: ‚Was ist mit dir, daß du mir HEUTE NICHT mehr anbietest, WAS du mir GESTERN ANGEBOTEN hast?‘ – ‚Das Licht‘, sprach sie, ‚das dich gestern begleitete, hat dich verlassen. Ich brauche dich deshalb nicht mehr.‘

Von ihrem Bruder Waraqa, der Christ geworden war und die Schriften las, hatte sie nämlich gehört, daß in diesem Volke ein Prophet erscheinen werde. So aber war der Gesandte Gottes der edelste und vornehmste seines Volkes sowohl von seines Vaters wie von seiner Mutter Seite.“

Was halten Sie DAvon? Klar, die Intention ist die, Klo als direkt von Gott stammend (”das Licht”) zu beschreiben. Aber dabei berichtet Ishak, ähnee, war ja Hisham, ganz lapidar nebenbei, dass Abdallah AM TAG NACH seiner vollzogenen HOCHZEITSNACHT die Dienste einer Straßenhure in Anspruch nehmen will und sich wundert, dass sie das nun anders als am Tag zuvor nicht mehr zur Verfügung steht. Oder wollte er sich durch den Ehebruch nur auf die Schnelle die hundert Kamele verdienen? Wie dem auch sei, so war Klo in der Tat “der EDELSTE und VORNEHMSTE SEINES Volkes sowohl von seines Vaters wie von seiner Mutter Seite.”

Time am 24. September 2008

_____

“Das Leben des Propheten” von Ibn Ishak, übersetzt von Gernot Rotter, Spohr-Vlg., 1999. S.25-29
auch: https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/03/mohammedanismus-ist-vielgotterei/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/22/sira-4-gotzen-und-seher/

Sira 4: Götzen und Seher

22. April 2009

Klos Vater, den sein Vater aus Dank dem Gott HUBAL (-> Hub-al-lah? Hu-Baal?) schlachten wollte, wurde nur gerettet, weil eine Wahrsagerin die Idee hatte, sein Leben in Kamelen aufzuwiegen (s. Sira 3). Eigentlich sollte Klo doch dem Wahrsagerstand dankbar sein, indessen sagte er (in Buhari, Recl. XXXIV/17, S. 404.): „Die Sprüche der Wahrsager sind nichts wert!“ (Die Leute, T.) entgegneten: „O Gesandter Gottes, aber manchmal sagen die Wahrsager doch etwas, was sich bewahrheitet!“ Er sagte: „Diese wahren Dinge wurden von einem unsichtbaren Wesen erlauscht und weitererzählt. Und die Wahrsager vermischen dann diese Wahrheit mit hundert Lügen.“ In 18, S.405 heißt es: „Der Götzendienst und die Magie gehören zu den schweren (todeswürdigen, T.) Vergehen… Hütet euch vor den schweren Vergehen: dem Götzendienst und der Magie!“

Komisch, komisch, bitte erklären Sie mir dann mal folgende Begebenheit (Buhari III/19, S.58): „‚Ich sagte: O Gesandter Gottes, ich höre von dir soviele Hadithe, aber oft vergesse ich sie wieder!‘ Er sagte: ‚Breite deinen Mantel aus!‘ Ich kam dieser Aufforderung nach. Darauf bewegte der Prophet seine Hände, als schöpfe er etwas in den Mantel hinein. Dann sagte er: ‚Jetzt zieh ihn wieder an!‘ Ich tat, was er gesagt hatte! Und seither habe ich nichts mehr vergessen!'“ Ist das nicht Magie? Neinneinnein, das ist etwas GANZ anderes. Und Klos ganze REGENzauberei? Von der zB. bei Buhari, XI/11, S.161 und im Kapitel „das Gebet um Regen“ XXII/1-6, S.164-167 berichtet wird? Ein Beduine bittet Klo dort zB. um einen Regenzauber, der steigt auf seine Kanzel, und dann regnet es ohne Unterlaß eine Woche lang. „Am nächsten Freitag wandte sich wieder dieser Beduine an (Klo, T.) und sagte: ‚O Gesandter (Allas, T.), der Regen zerstört unsere Häuser, das Vieh ERTRINKT! Ruf doch Gott für uns an!‘ Klo hob seine Hand und sagte: ‚O (Alla, T.) es soll nur noch im UMLAND regnen, nicht mehr hier bei uns (in Medina, T.).'“ Auch keine Magie? Kein Zauber?

Gibt es einen magischen „bösen Blick“? Nach Meinung der Orks gibt es ihn, wie viele Hadithe bezeugen (zB. Buhari XXXIV/14-16), S.403f.), dort wird die Rezitation heilsamer Verse, also Zaubersprüche, also Anti-Magie (welche aber nicht genannt werden) empfohlen.

Eine andere Frage: HUBAL, ist der nun ein falscher Gott, eine Stele, ein Nichts? Die Bibel erzählt von König Ahab, der unter dem Einfluß seiner Frau zu Baal konvertierte und den Juden damit drei Jahre Dürre brachte (1. Kön/16,29ff.). Nach drei Jahren hatte Gott jedoch genug vom Strafen, und er schickte seinen einzigen verbliebenen Propheten, Elia, damit der König und Volk wieder auf den rechten Weg brächte. Elia schlug den 450 Priestern Baals ein „Wettzaubern“ vor: Jeder der beiden Götter solle seine Stärke dadurch zeigen, dass er seinen Opferaltar selbst entzünde. Die Baalspriester „riefen laut und ritzten sich mit Messern und Spießen nach ihrer Weise, bis ihr Blut herabfloß. Als aber der Mittag vergangen war, waren sie in Verzückung bis um die Zeit, zu der man das Speiseopfer darbringt; da war keine Stimme noch Antort noch einer, der aufmerkte (18,28f.).“ Als Elia an der Reihe war, forderte er dreimal dazu auf, 4 Eimer Wasser über den Altar zu gießen, es war soviel Wasser, dass es sich in einem Graben um den Altar sammelte. Dann sprach er: „‚… Erhöre mich Herr, erhöre mich, damit dies Volk erkennt, dass du Herr, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst.‘ Da fiel das Feuer des Herrn herab und fraß Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben.'“

Elia enthüllt den Götzen somit als VÖLLIG inhaltsleer, VÖLLIG macht- und bedeutungslos. Er befreit die Juden somit von einem Kult, der von dessen Priesterschar nach Belieben zur Beherrschung der Menschen benutzt werden kann. Elia führt zurück auf den gütigen, verbindlichen Gott und auf die Sittlichkeit seiner zehn Gebote, er orientiert sein Volk wieder am GUTEN.

Anders als Baal ist HUBAL jedoch existent immerhin insofern, als dass er Einfluß auf die Träume der Magier nehmen konnte, die ihrerseits dies den Menschen mitteilen konnten, was, wie die Sira behauptet, dazu führte, dass trotz aller Widrigkeiten Monster Klo das Licht der Welt erblicken konnte. Die Magierin sagte, welchen PREIS Hubal forderte („meßt ihn in Kamelen auf!“), dieser Preis war REAL, die Magierin hatte der Sira zufolge einen direkten KONTAKT zu HUBAL, der auf die geworfenen Zeichen reagierte, und einverstanden war mit der Verschonung von Abdallah, dem Vater Klos, unter der BEDINGUNG, dass ihm 130 Kamele geopfert werden (der vereinbarte PREIS gezahlt wird). Das bedeutet: Es gab damals mindestens einen Gott neben Alla, es sei denn, Alla IST Hubal.

Die Geburt von Klo wird von allerlei Traumgesichten begleitet (Kap.4), es berichtet dann Klos Amme (Kap.5), dass ihre Brüste wie auch die des Milchviehs durch die Nähe zu Klo auf einmal prall gefüllt waren, auch lief ihre alte Eselstute auf einmal wie ein Rennkamel uswusf. Dann gibt es eine seltsame Stelle: Die Amme bittet Mutter Amina um einen Bericht über die Schwangerschaft, und Amina sagt, „dass sie noch nie eine leichtere Schwangerschaft als die mit ihm gesehen hatte…“ Uups, dann war sie also keine Jungfrau mehr, als sie von Klos Vater geehelicht wurde? Kann man dann trotzdem die vornehmste aller Araberinnen sein? Und was ist eigentlich mit Klos Geschwistern, von denen habe ich eigentlich noch nie was gehört? Oder meint Amina die Schwangerschaften anderer Frauen? Die dauern 9 Monate, kann man da SEHEN, dass die einer Frau anstrengender sei als die jener?

In Kap. 7 wird wieder einer der verhaßten Seher als Zeuge für die Sendung Klos ins Feld geführt („Großes wird mit ihm geschehen“), in 8 ist es ein christlicher Mönch, 11 behauptet gar, Jesus habe Klos Erscheinen prophezeit. In 12 erhält er seine erste Offenbarung und dann geht es weiter wie bei jeder Sektengründung – und wie dies von Iannaccone und Krueger herausgestellt worden ist: Der Sektengründer rekrutiert zunächst im engsten Familienkreis (Frau Khadidja/14, Pflegesohn/Cousin Ali, freigelassener Sklave Zaid/16). Schon in 17 geht Klo auf totalen Konfrontationskurs: „Als der Prophet, wie Gott es ihm befohlen hatte, den Islam öffentlich zu verkünden begann, wandten sich seine Stammesgenossen zunächst nicht von ihm ab. Sie wiesen ihn erst zurück, als er ihre eigenen Götter schmähte.“ Es folgen dann viele Kapitel, denen man die Mühe von Klos Stammesgenossen entnehmen kann, irgendwie den Frieden zu wahren. Indes, Klo blieb stur, wurde seine Prophetenschaft doch auch angeblich durch die jüdischen Rabbis von Medina bestätigt. Christen und Juden konvertierten, und eines Nachts reiste Klo im Traum nach Jerusalem und nahm es derart für den Orkismus in Besitz (27, es ist übrigens ausdrücklich von einer Traum-, einer virtuellen Reise die Rede, was die Reden von einem angeblichen dort vorhandenen Hufabdruck von Klos Pferd als quellenfremde Volksanekdote klarstellt). Weitere Kapitel schildern, wie Klo ein Netzwerk von Verbündeten – insbesondere in Medina – aufbaut, bis es dann endlich soweit ist, Allah sendet „Die Offenbarung des Befehles zum Kampf“ (35) und Klo setzt sich nach Medina ab (36).

Time am 25. September 2008

_____

PS.: Über Iannaccone und Krueger unter
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/der-ich-bomben-markt-2/