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No Sports? No! No Sharia-Sports!

18. April 2010

Die deutsche Damen-National-Elf

Der bizarre Todeskult Mohammedanismus besteht aus einer unüberschaubaren Fülle von kultischen Handlungen, die seine Anhänger unmöglich alle beachten können, so dass sie allesamt schuldig werden und eigentlich auf ewig in der Hölle schmoren müssen (Ausweg aus dem Dilemma bietet nur der Tod im Kampf gegen Allas Feinde, welche von den jeweils herrschenden Mullas als solche bestimmt werden). Aus der Fülle der Vorschriften sind aber einige als besonders wichtig gekennzeichnet, und die müssen ganz besonders eingehalten werden, sonst wird Alla rrrichtig sauer.

In der gesamten orkischen Welt ist in diesem Sinne für Frauen eine Art von Kennzeichnung und Behinderung bindend, und das ist die Bedeckung. Sie wird je nach Region auf sehr verschiedene Arten vorgenommen, was die prinzipielle Unverbindlichkeit und Unsinnigkeit des Kultes belegt.

Die Orkas des Balkans begnügen sich mit einem einfachen Kopftuch, die Afghaninnen erfreuen Alla durch vollständige Verhüllung mithilfe eines Sackes, der vom Kopf bis zum Boden reicht und der Frau den Blick nach draussen nur durch ein vergittertes Fenster erlaubt. Das Leben unter einem solchen Sack, Burka genannt (1), ist sehr unangenehm, wie die französische Künstlerin Berengere Lefranc im Selbstversuch feststellte: „Ja, es waren darunter bis zu fünf Grad mehr als normal, jeden Abend war das gesamte Gewand nass geschwitzt. Sie hören darunter nichts, sie sehen wenig, sie leben in ihrem eigenen Geruch. Es hat mich jeden Tag große Überwindung gekostet, überhaupt mit dem Schleier auf die Straße zu gehen. Wissen Sie, es ist das Selbstverständlichste der Welt, Situationen mit einem Lächeln zu entschärfen. Das ist mit solch einen Kleidungsstück nicht möglich. Sie sind die Person, die niemand mag. Weil Sie sich offensichtlich von der Gesellschaft abschotten. (2) Aber was tut man nicht alles für Alla, der früher Hubal hieß (Pssst, das darf keiner wissen).

Ursache für die Verhüllungsregeln sind offenbar die äußerst laxen vormohammedanistischen Kleidungsregeln. Im Kloran lesen wir nämlich (Übersetzung Max Henning, Reclam 1969, S. 332, Sure 24/31): „Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke niederschlagen und ihre Scham hüten und dass sie nicht ihre Reize zu Schau tragen, es sei denn, was außen ist (T.F. Grigull (3) übersetzt hier: „was immer sichtbar ist“, T.) und daß sie ihren Schleier über ihren BUSEN schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen ODER ihren Vätern ODER den Vätern ihrer Ehegatten ODER ihren Söhnen ODER ihren Söhnen ODER den Söhnen ihrer Ehegatten ODER ihren Brüdern ODER den Söhnen ihrer Brüder ODER den Söhnen ihrer Schwestern ODER ihren Frauen ODER denen, die ihre Rechte besitzt (ihren Sklaven, T.), ODER ihren Dienern, die keinen Trieb haben, ODER Kindern, welche die BLÖSSE der Frauen nicht beachten. Und sie sollen nicht ihre Füße zusammenschlagen, damit nicht ihre verborgene Zierat bekannt wird (Grigull schreibt hier: „Auch sollen sie ihre Füsse nicht so werfen,… T.“).

Da die Scham grade dann verborgen wird, wenn Füße bzw. Beine ZUSAMMENgestellt werden, muss es sich bei Hennings unsinniger Übersetzung um eine bewußt oder unbewußt fehlerhafte handeln. Wenn man die einleuchtendere von Grigull hinzuzieht wird klar, dass Klo H. Metzel zwar eine Kleidervorschrift für die Frauen erlassen hat. Diese betraf aber NICHT die Verhüllung des Kopfes oder des Gesichtes, sondern die Verhüllung der Brüste und des Intimbereichs. Offenbar liefen die Frauen zu Mohammeds Zeiten so häufig unbekleidet so ungeniert herum, dass Klo hier in zivilisatorischem Interesse einen Riegel vorschieben wollte.

Hierzu muss man wissen, dass viele Hadithe darüber Auskunft geben, wie erbärmlich das Leben von Klos Horde war (4). Da wurde in der Moschee uriniert, die außerordentlich schmutzig war, es gab keine Straßen, man kannte keine Siebe, um die Körner von der Spreu zu trennen sondern warf alles in die Luft, und Klo galt als Musterbild eines reinlichen Menschen, weil er sich einmal in der Woche die Zähne putzte.

Auch in den Hadithen von Buhari (Reclam1991, Dieter Ferchl, S.436f.) wird das Kopftuch als Kleidungsstück allenfalls erwähnt, jedoch nicht zur religiösen Pflicht erklärt: „Gerade waren mehrere Frauen von den Qurais beim Propheten (S), die sich nach einigen Dingen erkundigten. Ihre Stimmen übertönten dabei die des Propheten (S) um ein Vielfaches. Als Umar um Einlaß bat, legten sie schnell ihre Kopftücher an.“ Soso, beim „Propheten“ entkleidet man sich…tststs…

Die Sira (5), vermutlich entstanden zwischen 750 und 800 n. Chr., zeigt hingegen indirekt die eindeutigen und strengen Verhältnisse rund 150 Jahre nach Klohametts Tod: “Die Frauen MUSSTEN DAMALS noch keinen Schleier tragen”. Festzuhalten bleibt, dass das Verhüllungsgebot nicht auf Kloran und Hadithe zurückgeführt werden kann. Aber einen richtigen Mohammedanisten ficht das natürlich nicht an, er weiß ja, dass es Alla gar nicht gibt und dass es nur darauf ankommt, der Stärkere zu sein und zu herrschen.

Was eine Burka ist, ist klar, was ein Kopftuch ist auch. Aber was ist das, was ich ihnen gestern vorgestellt habe, diese absurde „Frauenkandare“ aus dem Oman (6)? Links sehen sie eine Version aus Dubai. Ein etwas menschenfreundlicheres Burka-Modell ist als „Tschador“ aus dem Iran bekannt (7). Hierbei handelt es sich um ein Tuch, das gesamten Körper bedeckt, im Iran zumindest jedoch das Gesicht freiläßt. In arabischen Ländern weit verbreitet ist die „Abaya“ (8), ein langer, schwarzer Umhang mit Ärmeln, welcher vorne offen ist.

Unklarheit jedoch besteht über den „Hijab“. Laut Wiki (9) ist das eine „islamisch begründete Körperbedeckung für Frauen, die nicht nur den Kopf, sondern auch den Körper als Ganzes bedeckt.“ Nach Auffassung vieler mohammedanistischer Geleerter sollen dabei auch Hände und Gesicht verhüllt werden, letzteres durch den sogenannten „Niqab“, einen undurchsichtigen Gesichtsschleier (10).

Evi Simeoni von der FAZ verstand unter dem Hijab am 10. April folgendes: „… zu weite Trikots und labberige Trainingshosen, die Arme und Beine ganz verhüllen. Der Kopf kann mit einem Kopftuch bedeckt sein, unter dem kein Haar hervorschauen darf. Das rutschgefährdete Tuch wird gehalten von einem Stirnband.“

Lesen Sie jetzt ihren tränenreichen Bericht, in dem uns Frau Simeoni sechsmal das Wort „Hijab“ anträgt, über das angebliche „Mobbing“ der FIFA (11) gegenüber einer engagierten Frauenfußballmannschaft aus dem Iran, die in Wirklichkeit von den Mullas benutzt wird, um die mohammedanistische Kleiderordnung zum internationalen Standard zu machen.

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Im Namen der Gesetze

Die weibliche Fußball-Mannschaft von Iran DARF nicht an den Olympischen Jugendspielen teilnehmen, weil die jungen Frauen aus RELIGIÖSEN Gründen ein Kopftuch tragen MÜSSEN. Die FUNKTIONÄRE machen sie ein zweites Mal zu OPFERN.

(Sie müssen nicht aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen, sondern aus politischen, nämlich aufgrund einer Politik, die ein Gesellschaftssystem erhalten will, welches auf der Deklassierung und Unterdrückung der Frauen beruht. Es sind nicht die FIFA-Funktionäre, die die Frauen zu Opfern machen, sondern allein die Mullas. Die Funktionäre haben vielmehr die Pflicht, Fairness und ein einheitliches Regelwerk zu verteidigen, welches sie nicht den Aggressionen und Mätzchen irgendwelcher Scharia-Idioten opfern dürfen. T.)

DIE MÄDCHEN FRAGT NIEMAND. Sie sind zwischen vierzehn und achtzehn Jahren alt, leben in Iran und möchten Fußball spielen. Doch das ist schwer. Die DIKTATUR in ihrem Land verlangt, dass sie ihren Sport im Geheimen ausüben, üblicherweise in geschlossenen Hallen, streng abgeschirmt von Männern und unerbittlich kontrolliert von Sittenwächterinnen. Sie verlangt auch von ihnen, dass sie dazu unzweckmäßige Kleidung, den HIJAB, tragen: zu weite Trikots und labberige Trainingshosen, die Arme und Beine ganz verhüllen. Der Kopf kann mit einem Kopftuch bedeckt sein, unter dem kein Haar hervorschauen darf. Das rutschgefährdete Tuch wird gehalten von einem Stirnband.

(Mich fragt auch niemand. Warum nicht? Weil ich zum Regelwerk der FIFA nichts zu sagen habe. So auch die Mädchen nicht. Wenn sie internationalen Fußball spielen wollen, müssen sie die internationalen Regeln anerkennen und auswendig lernen. T.)

Die Spielerinnen HÖREN nicht besonders gut unter ihrem Tuch, die Kommunikation innerhalb der Mannschaft ist ERSCHWERT, die Pfiffe des Schiedsrichters allerdings nehmen sie OHNE Probleme wahr. Eigentlich könnten sie an einem ORDENTLICHEN Fußballspiel teilnehmen in diesem AUFZUG, die Kleidung behindert die Gegnerinnen nicht, höchstens sie SELBST. Doch das DÜRFEN sie nicht. Der Internationale FUSSBALLVERBAND (Fifa) lässt es nicht zu.

(Moooment mal! Grade wurde doch erklärt, dass es die iranische Diktatur ist die Frauen zu einer behindernden, unsportlichen Kleidung zwingt, T.)

Nach neun Monaten HIN und HER hat die Fifa in dieser Woche dem Fußballverband von Iran (UT) mitgeteilt, dass man seine weibliche Mannschaft nicht an den Olympischen Jugendspielen im August in Singapur teilnehmen lässt, weil die Mädchen aus RELIGIÖSEN Gründen nicht ohne Kopftuch antreten dürfen. Die Verhandlungen sind gescheitert, BEIDE Seiten pochen auf die Buchstaben ihrer Gesetze, ob nun SCHARIA oder internationales Fußball-Reglement. NUR DIE MÄDCHEN FRAGT NIEMAND.

(Das „Hin und Her“ wird hier tendenziell der FIFA – die Simeoni herablassend durchweg als Fifa bezeichnet – angelastet, aber das Herumgewinde und Fintieren der Mullas um ihr Atomprogramm macht es aber wahrscheinlich, dass der iranische Fußballverband die ganze Zeit versucht hat, die FIFA doch noch zu unterwerfen. Mit ständigen, formelhaften Wiederholungen will Frau Simonis uns einhämmern, wie groß der Schmerz für die armen Mädchen ist, und dass es auf der einen Seite doch um so etwas Unantastbares wie Religion gehe, während auf der anderen nur ein paar trockene Gesetze ständen. Infam ist ihre Gleichsetzung der blutrünstigen, unterdrückerischen, archaischen Scharia mit den harmlosen Fußballregeln, die internationalen Wettkampf ermöglichen. Niemand zwingt die Iraner, daran teilzunehmen. Sie sind es, die die FIFA und den Rest der Welt zwingen wollen, Schariagesetze zuzulassen, für sich selbst zunächst. Sodann jedoch würde bald die Forderung erhoben werden, dass nun auch alle anderen, nichtmohammedanistischen Spielerinnen verschleiert spielen müssten, da anderweitig Alla beleidigt würde. T.)

„Die Frage ist: Wer ist hier das OPFER?“, sagt Ayat Najafi, ein Film- und Theaterregisseur aus Teheran, der zusammen mit den Berliner Geschwistern Assmann einen aufsehenerregenden Dokumentarfilm über Frauenfußball in Iran gedreht hat. Es ging um ein, Spiel vor vier Jahren in Teheran zwischen einer Berliner Mannschaft und einem Team aus couragierten iranischen Frauen, die wegen des Kopftuch-Verbots der Fifa noch nie eine internationale Begegnung hatten bestreiten können; es endete 2:2. Die Berlinerinnen trugen auch den HIJAB, was ihnen Kritik aus FEMINISTISCHEN Kreisen einbrachte. Andererseits hätten sie ohne die vorgeschriebene Kleidung in Teheran überhaupt nicht spielen dürfen. Die Begegnung mit den Iranerinnen, die in ihrem Sport ein Stück Befreiung von den Einschränkungen ihres Lebens sehen, wäre nicht möglich geworden.

(Hier sehen Sie, wie die Geschichte weitergehen würde: Der Rest der Welt passt sich, so wie die Berlinerinnen damals, den Mohammedanisten an. Die Kritik feministischer Kreise, die aber, anders als Frau Simoni suggeriert, durchaus aus sehr vielen Kreisen kam, ist absolut zutreffend, denn westliche Frauen haben sich, nur um mal im Iran zu spielen, dem Diktat frauenverachtender Perverser (12) unterworfen. Sie haben unsere Werte also für ein „Linsengericht“ verscherbelt T.)

„Die Opfer“, sagt Najafi, „sind die iranischen Frauen. Sie haben nicht SELBST entscheiden können, das Kopftuch zu tragen.“ Wenn sie FUSSBALL im HIJAB spielten, sagt er, bedeute dies trotz allem eine Auflehnung gegen das repressive Frauenbild der Mächtigen. Najafi lebt in Berlin und ist Gegner des iranischen Regimes. „Ich bin natürlich gegen das Kopftuch“, sagt er. Doch man müsse abwägen. „Es ist schwierig. Gerade habe er zum Beispiel in einer iranischen Zeitung gelesen, dass in dem Land NUN überlegt werde, die Bekleidung zu VERÄNDERN, um sie mit den Fifa-Bedingungen konform zu machen. Also eine LOCKERUNG? Die AUSRÜSTUNGSREGEL 4 des Fifa-Reglements sieht allerdings überhaupt keine Kopfbedeckung vor.

(Der Iraner benutzt auch die Bezeichnung „Opfer“. Anders als Frau Simeoni benennt er klar den Täter: Das ist das Terrorregime. Sein Beispiel aus der iranischen Zeitung zeigt, dass im Gegenüber mit Orks nur ein Verhalten erfolgreich sein kann und das ist unnachgiebige Härte und Kompromisslosigkeit. Unscharf wird das Urteil Najafis m.E., wenn er die richtige Erkenntnis, dass Frauenfußball „Auflehnung“ gegen das Regime bedeutet, mit den FIFA-Regeln und der Aufforderung abzuwägen koppelt. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, niemand hat etwas dagegen, dass iranische Frauen Fußball spielen. Es geht allein darum, ob die Regeln bei internationalen Begegnungen von Hinz und Kunz nach Lust und Laune geändert werden können. Iranischer Frauenfußball ist auch ohne diese Begegnungen „Auflehnung“. T.)

Das Kopftuch-Verbot ZEMENTIEREN die ERZKONSERVATIVEN Regelhüter vom International Football Association Board (IFAB) bereits im März 2007, nachdem ein Schiedsrichter ein muslimisches Mädchen in Kanada von einem Spiel ausgeschlossen hatte, weil es den HIJAB trug. Der IFAB besteht aus Repräsentanten der vier britischen Verbände plus vier weiteren Fifa-Mitgliedern und wird von der Fifa als höchste Regel-Instanz anerkannt. Im Oktober 2009 bestätigte der IFAB seine frühere Entscheidung. Im Regelwerk heißt es, Spieler müssten Hemd, Hose, Strümpfe, Schienbeinschoner und Schuhe tragen. Kopftücher kommen in dieser Aufzählung nicht vor. Daraus schlossen die HERREN in einer BUCHSTABENTREUE, die auch einer Gruppe von RELIGIONSFANATIKERN gut anstünde, dass der HIJAB verboten sei. Der Brite Brian Barwick, 2007 am ersten Richterspruch beteiligt, erklärte damals LEBENSFERN, aber bindend: „Es ist absolut richtig, sensibel gegenüber den Gedanken und Philosophien der Leute zu sein. Genauso gut aber muss es ein Regelwerk geben, an das man sich hält, und wir ziehen es vor, uns an die Regel 4 zu halten.“

(Bravo, Mr. Barwick. Allein Plusterpute Simeonis Unverschämtheiten zeigen, dass er richtig entschieden hat. „Erzkonservativ“ und „einzementierend“ ist nicht etwa das Mullaregime, die wahren „Religionsfanatiker“ sind nach ihrer Ansicht die frauenfeindlichen und „lebensfernen“ Sportfunktionäre, die sich nicht der Realität der Scharia unterwerfen wollen. Sowas aber auch! Frau Simeoni zeigt jetzt offen, dass sie das freie Gesellschaftssystem des Westens nicht begriffen hat oder aber an seiner Beseitigung mitarbeiten will. Ich meine, spätestens ab dieser Passage sollte sie der Chefredakteur mal herzitieren. T.)

Es sind Mädchen und junge Frauen (Ach nee, ich dachte es ginge um die Senioren der Herren, T.). Sie wollen an den Olympischen Jugendspielen teilnehmen, dem Lieblingsprojekt von Jacques Rogge, dem belgischen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Mit diesen Spielen erheben die Olympier einen HOHEN pädagogischen Anspruch: Sie sollen den Jugendlichen die OLYMPISCHE Werte nahebringen und ihnen die Erfahrung vermitteln, dass FAIRPLAY, TOLERANZ, MITEINANDER und der AUSTAUSCH der Kulturen wichtiger sind als Siege. Doch im KONKRETEN interkulturellen Toleranzfall VERSCHANZT sich das IOC hinter den FORMALIEN: Die technische Gestaltung der Fußballwettbewerbe bei den Jugendspielen obliege der Fifa, heißt es in einem dürren Statement aus Lausanne. Und deren Entscheidung entspreche den Regeln. Die Nachfrage (Von wem? T.), ob das IOC TATENLOS zusehen will, wie die Fifa die ANSPRÜCHE des IOC an die Jugendspiele KONTERKARIERT, wurde nicht beantwortet (Die Frage ist eine Unverschämtheit und entspricht in der Diktion den verquasten Frechheiten, die viele Iraner im allgemeinen von sich geben. T). IMMERHIN macht Vizepräsident Thomas Bach, der betont, an dem Vorgang nicht beteiligt zu sein, einen Vorschlag zur Güte: „Über die Regeln der Fifa kann sich das IOC zwar nicht hinwegsetzen“, sagt der Rechtsanwalt aus Tauberbischofsheim. „Aus meiner Sicht sollte man aber überlegen, ob man die Mannschaft nicht einlädt, zumindest an den ANDEREN Programmen der Olympischen Jugendspiele teilzunehmen. Gerade wegen des Anspruchs der Spiele, über den reinen Sport hinauszugehen.“ Neben den hochklassigen Wettkämpfen wird es in Singapur auch ein Kultur- und Bildungsprogramm und andere gemeinschaftliche Sportaktivitäten geben.

(Das ist nun schon bewusstes Engagement für die mohammedanistische Sache, wie Frau Simeoni mit ihrer drastischen Wortwahl hier FIFA und IOC gegeneinander ausspielen will und die Verteidigung des Regelwerkes als gegen Fairplay, Toleranz, Miteinander und Kulturaustausch gerichtet darstellt. Toleranz usw., die fordern unsere linken Schmierfinken immer nur von uns. Können die Iraner nicht auch mal so tolerant und fair sein, die bestehenden Regeln anzuerkennen? Können sie nicht einmal auf die Verhüllung verzichten? Wollen sie uns wirklich weismachen, dass die Frauen anderweitig in der Hölle landen? T.)

Auch die Fifa MAUERT in ihrem UNTERIRDISCHEN HAUPTQUARTIER in Zürich. In der Medienabteilung heißt es, Generalsekretär Jerome Valcke, der den endgültigen Absagebrief an den iranischen Verband schrieb, habe keine Zeit, sich zu dem Thema zu äußern. Auch nicht nach der Rückkehr von seiner aktuellen Reise nach Südafrika. Schließlich gebe es täglich unzählige Interview-Anfragen an die Fifa, denen könne nicht so einfach entsprochen werden. Außerdem stehe jetzt die Weltmeisterschafts-Endrunde in Südafrika vor der Tür. Und tatsächlich beginnt diese ja schon am 11. Juni.

(Simeoni meint, die Iraner geben sich solche Mühe für den Kulturaustausch, aber die FIFA mauert und kommt einfach nicht aus dem Führerbunker ans Licht! Nazis! T.)

DESINTERESSE oder ANGST vor Konflikten? Bahram Afsharzadeh, der Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees von Iran (NOK), hat die Ablehnung als VERLETZUNG der MUSLIMISCHEN RECHTE bezeichnet. Seine Organisation hat Protestbriefe an das IOC, die Fifa und drei weitere Dachorganisationen des Sports verschickt. Nach Medienberichten hat er außerdem MUSLIMISCHE Länder in ALLER Welt zur Solidarität aufgerufen. Politisch brisante Resonanz auf diesen Aufruf ist wegen der isolierten Rolle Irans allerdings nicht zu erwarten.

(Bahram Afsharzadeh, der Scherge einer faschistischen Regierung, bezeichnet die Weigerung, die Regeln schariakonform zu machen, als Verletzung der Rechte der Orks und versucht, die ganze Orksphäre aufzuhetzen. Grund genug für das IOC, so meine ich, seinen umgehenden Rücktritt als Generalsekretär des iranischen Olympischen Komitees zu erzwingen. T.)

Immerhin KANN sich das NOK darauf berufen, dass ANDERE Sportarten TRADITIONELLE muslimische Frauenkleidung längst akzeptiert haben, solange sie PRAKTIKABEL bleibt. Mehrere Sportlerinnen waren zum Beispiel bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking im HIJAB am Start. Offenbar sah das IOC das Kopftuch NICHT als POLITISCHE oder RELIGIÖSE Manifestation (Ungeheuerlich! Was ist es denn sonst? T.), wie sie die olympische Charta VERBIETEN würde. Die Sprinterin Ruqaya Al-Ghasara aus Bahrein, Asienmeisterin von 2006 über 100 Meter, trug bei der olympischen Eröffnungsfeier neben ihrem Kopftuch sogar die Flagge ihres Landes ins Stadion.

(Ja, leider haben sich die Orks und ihre verfluchte Scharia schon weit in unser Gesellschaftssystem hineingefressen, begünstigt durch Feigheit oder Ignoranz unserer Eliten und Funktionäre. Die Nachlässigkeit bei den entsprechenden Sportarten sollte dringend revidiert werden. Es geht nicht darum, ob die Symbole der Unterdrückerideologie beim Sport „praktikabel“ sind, es geht um ihre Ächtung, weil sie für die Legitimation von Unrecht werben. T.)

Ayat Najafi bleibt hin und her gerissen. Die iranische Diktatur müsse erkennen, sagt er, dass die Regeln im Rest der Welt gegen sie seien. Ein Nachgeben der Fifa könne so aussehen, als unterstütze sie die Diktatur. Andererseits lehnt er es ab, dass man die Unterdrückten LEIDEN lässt mit Hinweis auf die Symbole ihrer Unterdrückung. Ein Blick auf ein freieres Leben, ein Stück Begegnung und Entfaltung wird den jungen Frauen aus Iran nun VERWEHRT, ironischerweise, obwohl ihr LAND bereit ist, für ihre Teilnahme in Singapur zu KÄMPFEN. (Nein, dass stimmt nicht! Das Regime ist nicht das Land und das Regime kämpft nicht für die Teilnahme, sondern für die Durchsetzung der Scharia-Kleiderordnung. T.) Und DAS in einer Phase, in der der iranische Fußball POLITISCHER ist denn je. (Die FIFA versagt also dem iranischen Widerstand die Unterstützung, meint die Ork-Agitatorin Simeoni. T.) Vor der UMSTRITTENEN Wahl (Sie war nicht umstritten, sie war gefälscht! T.) im vergangenen Jahr sei den Iranern der Fußball noch wichtiger gewesen als die Politik, sagt Najafi. Nun sei es umgekehrt. Er verweist auf das Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel im Juni 2009 zwischen seinem Heimatland und Südkorea (1:1). Dazu liefen einige iranische Spieler mit GRÜNEN Armbändern auf, in der Erkennungsfarbe des Oppositionellen Mussawi (Ist ja irre! T.). Unter anderem beteiligten sich der Frankfurter Mehdi Mahdavikia und der ehemalige Bayern-Spieler Ali Karimi an dieser Aktion. Fußball ist Politik, Politik ist Fußball. Die iranische Frauenmannschaft wird wohl nicht in Singapur spielen. Thailand rückt nach.

(Hoffen wir’s Beste! T.)

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Time am 18. April 2010

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Burka
2) http://www.welt.de/politik/ausland/article6362537/Kein-richtiges-Leben-unter-der-falschen-Burka.html
3) Theodor Fr. Grigull, Otto Hendel Vlg. Halle a.d.S., 1920, bearbeitet von Michael Brestrich 1990
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/23/hadithe-3-aint-no-fun-waitin-round-to-be-a-millionaire/
5) “Das Leben des Propheten” von Ibn Ishak, übersetzt von Gernot Rotter, Spohr-Vlg., 1999, Kapitel 42, S.139
6) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/04/16/oman-ist-anders-aha/
7) http://de.wikipedia.org/wiki/Tschador
8- http://de.wikipedia.org/wiki/Abaya
9) http://de.wikipedia.org/wiki/Hijab
10) http://de.wikipedia.org/wiki/Niqab
11) http://de.wikipedia.org/wiki/FIFA
12) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/04/14/milieustudien-6-ignoranz-und-perversion/

auch:
http://www.ifa.de/pub/kulturaustausch/archiv/zfk-2000/sport/pfister/
http://europenews.dk/de/node/22782
http://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/04/14/164/
http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenfußball
http://www.welt.de/die-welt/sport/article7187136/Dem-Frauenfussball-fehlt-die-Starkultur.html