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One Good Reason

5. November 2010

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Time am 5. November 2010

Wir sind hier, um eine Grenze zu ziehen.

12. September 2010

Rede von Geert Wilders vor 40.000 Amerikanern
in New York City am neunten Jahrestag der Vernichtung
des World Trade Center
und des Mordes an
3.000 Menschen im Namen des Mohammedanismus

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Liebe Freunde, darf ich Sie für zehn Sekunden um Ruhe bitten? Seien Sie bitte still und lauschen Sie. Zehn Sekunden. Lauschen Sie… Was wir hören, sind die Klänge des Lebens in der größten Stadt der Erde. Kein Ort auf der Welt, kein Ort in der menschlichen Geschichte ist so unterschiedlich und lebendig und dynamisch wie New York City. Sie hören die Autos, Sie hören die Menschen, Sie hören, wie Sie zu ihren unterschiedlichen Zielen eilen, Sie hören die Töne von Geschäft und Vergnügen, Sie hören den Jubel, sie hören die Rufe, die geschäftigen Klänge menschlicher Aktivität. Und so soll es sein.

 

Immer. Nun schließen Sie Ihre Augen – ich weiß, es ist ein schöner Tag, aber schließen Sie Ihre Augen. Ich habe gehört, dass dieser Tag vor neun Jahren ebenso schön war – und nun erinnern Sie sich, oder versuchen Sie sich zu erinnern an die Töne, die wir an diesem Platz gehört haben unter denselben blauen Himmel exakt vor neun Jahren. Die Geräusche des Schocks, die Geräusche der Zerstörung, die Geräusche der Panik, der Schmerzen, den Sound of Terror.

 

Hat New York das verdient? Hat Amerika das verdient? Hat der Westen das verdient? Was, meine Freunde, würden Sie zu Leuten sagen, welche erklären, dass New York, dass Amerika, dass der Westen sich für diese schrecklichen Geräusche selbst die Schuld zuzuschreiben hat?

 

Es gibt Leute in dieser Stadt, die so argumentieren. Und die sind wütend darüber, weil wir uns hier am heutigen Tag zur gemeinsamen Erinnerung versammelt haben, um Widerstand zu leisten, um eine Grenze zu ziehen. Meine Freunde, ich bin von der anderen Seite des Atlantiks gekommen, um mit Ihnen die Trauer zu teilen für jene, welche hier vor neun Jahren gestorben sind. Ich habe nicht vergessen, wie ich mich an dem Tag gefühlt habe. Die Szenen sind in meiner Seele eingebrannt, wie in den Ihren. Aber unsere Herzen wurden nicht in der gleichen Weise gebrochen wie die Herzen der Angehörigen und Freunde von denjenigen, die hier ihr Leben ließen. Viele der Angehörigen der Opfer sind heute in unserer Mitte.

 

Ich möchte diese Gelegenheit ergreifen, um Ihnen mein tiefstes und herzlichstes Beileid auszusprechen, ebenso wie den Menschen in New York und Amerika. Demütig stehe ich hier vor Ihnen als ein Niederländer und als ein Europäer. Ich kann auch nicht vergessen. Wie kann irgendjemand vergessen? Lassen Sie mich in Erinnerung rufen die Worte aus Darryl Worleys Lied zu 9/11:

 

“Hast Du jemals vergessen, wie sich dieser Tag anfühlte?
Dein Heimatland unter Feuer und Dein Volk verweht.
Hast du vergessen als die Türme fielen?
Wir hatten Nachbarn da drinnen, die durch die Hölle gingen.”

 

Worleys Antwort ist unsere Antwort: Nein, wir werden NIEMALS vergessen. Wir sind heute hier, weil wir all die geliebten Menschen, die umgekommen sind und die, welche zurückblieben und weiterleben müssen, nicht vergessen haben. Und auch die Welt hat nicht vergessen. Als die Kräfte des Dschihad New York angriffen, griffen sie die Welt an. Zwischen den Umgekommenen waren Menschen aus 55 Nationen, Menschen jeder Religion und jeder Weltanschauung. Kein Ort auf der Welt hatte mehr multiethnische, multirassische und vielsprachige Arbeitskräfte als New Yorks stolze Türme.

 

Das ist genau der Grund, warum sie angegriffen wurden. Sie waren eine Beleidigung für die, welche meinen, dass es keine friedliche Kooperation zwischen Menschen und Nationen ohne die Unterwerfung unter die Scharia gibt; die welche wünschen, das rechtliche System des Islam bei uns zu installieren. Aber New York und die Scharia sind inkompatibel. New York steht für Freiheit, Offenheit und Toleranz. New Yorks Bürgermeister sagte kürzlich, dass New York “in holländischer Toleranz wurzelt.”

 

Dies sind wahre Worte. New York ist nicht intolerant. Wie könnte es nur? New York ist offen für alle Welt. Unterstellt, New York wäre intolerant, unterstellt es würde nur Menschen einer Weltanschauung in seinen Mauern dulden. Dann wäre es wie Mekka, eine Stadt ohne Freiheit. Welcher Religion, Weltanschauung oder Geschlecht man ist, in New York wird man eine Heimat finden. In Mekka, sind Sie nicht willkommen, wenn Sie nicht dem Islam angehören. Imam Feisal Abdul Rauf fordert das Recht eine Moschee zu bauen, ein Haus der Scharia, hier – auf diesen geheiligten Boden.

 

Aber, Freunde, ich habe nicht vergessen und Sie auch nicht.

 

Deshalb sind wir heute hier. Um eine Grenze zu ziehen.

 

Hier an dieser heiligen Stelle. Wir sind hier im Geiste von Amerikas Gründervätern. Wir sind hier im Geiste der Freiheit. Wir sind hier im Geiste von Abraham Lincoln, dem Präsidenten, der die Sklaven befreite. Präsident Lincoln sagte: ” Die, welche die Freiheit anderen verweigern, verdienen sie selbst nicht.”

 

Dies sind die Schlüsselwörter für unser Überleben. Die Toleranz, die essenziell für unsere Freiheit ist, erfordert eine Verteidigungslinie. Bürgermeister Bloomberg erlaubt im Namen der Toleranz Imam Rauf und seinen Sponsoren ihre sogenannte Cordoba Moschee zu bauen.

 

Bürgermeister Bloomberg vergisst allerdings, dass Offenheit nicht unendlich sein kann. Eine tolerante Gesellschaft ist keine Selbstmordgesellschaft. Sie muss sich verteidigen gegen die Kräfte der Dunkelheit, des Hasses und den zerstörenden Einfluss der Ignoranz. Sie kann nicht die Intoleranten tolerieren – und überleben. Das bedeutet, dass wir denen nicht freie Hand lassen können, welche uns unterdrücken wollen. Eine überwältigende Mehrheit von Amerikanern ist gegen den Bau dieser Moschee, ebenso wie eine überwältigende Mehrheit überall in der nichtislamischen Welt.

 

Weil wir alle wissen, was auf dem Spiel steht. Wir wissen, was die sogenannte Cordoba Moschee wirklich bedeutet. Imam Rauf behauptet, dass Amerikas säkulares Gesetz und das Gesetz der Scharia auf denselben Prinzipien beruhen würden. Er weigert sich die Terroristen zu verurteilen, indem er sagt, Terrorismus sei “eine sehr komplexe Frage.” Er sagt Amerika sei “mitschuldig am Verbrechen von 9/11?. Tatsächlich sagte er wörtlich, ” im wahrsten Sinne, Osama bin Laden wurde in den USA gemacht”. Ebenso sagt er, “Terrorismus wird nur dann ändern, wenn der Westen das Leid anerkennt, dass er Muslimen zugefügt hat.”

 

Deshalb sollte dieser Mann nicht das Spiel spielen, was er hier in Manhattan beabsichtigt. Seine Schuldzuweisung an den Westen und Amerika ist eine Beleidigung. Amerikaner – und im weiteren Sinne alle von, uns deren Zivilisation an 9/11 angegriffen wurde – sind nicht schuldig für das, was hier neun Jahre zuvor passierte. Osama bin Laden wurde nicht in den USA gemacht. Der Westen hat niemals dem Islam ein Leid zugefügt, bevor er uns Leid antat.

 

Die meisten Amerikaner wünschen nicht, dass diese so genannte Cordoba-Moschee hier gebaut wird. Sie verstehen das als Provokation und als Erniedrigung. Sie verstehen die siegestrunkene Geschichte von der großen Moschee in Cordoba, die dort erbaut wurde, wo vorher eine christliche Kathedrale stand, bevor das Land vom Islam erobert wurde.

Die überwältigende Mehrheit der Amerikaner ist gegen den Bau eines islamischen Kulturzentrums so nahe am Ground Zero. Es gibt nicht zu wenig Moscheen in New York. Es gibt Dutzende von Gebäuden, in denen Muslime bieten können. Es fehlt kein Platz zum Beten.

 

Es geht um die Symbolik. Wir, die wir heute unsere Meinung aussprechen, sind gegen dieses Moscheeprojekt, weil seine Unterstützer und wohlhabenden Sponsoren niemals vorgeschlagen haben, ein Zentrum für Toleranz und interreligiöse Verständigung zu unterstützen, wo es wirklich gebraucht wird: in Mekka – einer Stadt, wo Nichtmuslime nicht mal hineingehen dürfen, geschweige denn Kirchen, Synagogen, Tempel oder Begegnungszentren bauen dürfen.

 

Amerikaner sind gegen dieses Moscheeprojekt, weil gegenwärtig nicht weniger als zehn große Multi-Millionen-Dollar-Moschee-Projekte in den USA geplant sind, ebenso wie Dutzende in Europa, währenddessen nicht eine einzige Kirche im Königreich Saudi-Arabien erlaubt ist, während den Juden nicht mal erlaubt ist, ihre Lippen im Gebet im Felsendom von Jerusalem zu bewegen, während der ältesten christlichen Gemeinschaft in der Welt, den Kopten, nicht erlaubt ist, ihre Kirchen zu renovieren, geschweige denn eine in Ägypten zu bauen. Meine Freunde, darum sind wir heute hier. Was in New York passiert, muss in weltweiter Perspektive gesehen werden.

 

Die Ereignisse von neun Jahren hatten enorme Auswirkungen überall. Die meisten Leute teilten Ihren Schmerz, aber unglücklicherweise einige nicht. Vor neun Jahren, als die Nachrichten der schrecklichen Gräueltat in New York Europa erreichten, standen Muslime tanzend in den Straßen. In einer Umfrage erklärten 2/3 der muslimischen Migranten in den Niederlanden teilweise oder vollständiges Verständnis für die 9/11-Terroristen.

 

Wenn eine Moschee hier am Ground Zero gebaut würde, würden diese Leute triumphieren. Aber wir, wir werden nicht die betrügen, die an 9/11 gestorben sind. Ihretwegen können wir keine Moschee am oder in der Nähe von Ground Zero dulden. Ihretwegen sagen wir klar und deutlich: Keine Moschee hier! Ihretwegen müssen wir eine Grenze ziehen. So dass New York, welches in holländischer Toleranz wurzelt, niemals New Mekka werden wird.

 

Aber lasst uns ebenso unsere Dankbarkeit für die Helden von 9/11 ausdrücken, für die, welche in Pennsylvania abstürzten, für die, welche im Pentagon die Freiheit schützten und die, welche hier in New York vor neun Jahren ihr Leben riskierten und verloren, um die Opfer zu retten.

 

Freunde, in Ehrung dieser Opfer, dieser Helden und ihrer Familien, glaube ich, dass die Worte von Ronald Reagon, die am 40. Tag der Wiederkehr des D-Day in der Normandie gesprochen wurden, mit einer neuen Bedeutung an diesem heiligen Ort wiederklingen sollen. Präsident Reagan sagte: ” Wir werden uns immer erinnern. Wir werden immer stolz sein. Wir werden immer bereit sein, so dass wir immer frei sein dürfen.”

 

Und wir auch, wir werden uns immer an die Opfer von 9/11 erinnern und an ihre Hinterbliebenen; auch wir werden immer stolz auf diese Helden sein; wir werden immer die Freiheit, Demokratie und Menschenwürde verteidigen; im Namen der Freiheit: keine Moschee hier!

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Time am 12. September 2010

 

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Quelle: PI unter http://www.pi-news.net/2010/09/rede-von-geert-wilders-in-new-york-ground-zero/
Bilder: http://www.jihadwatch.org/2010/09/wilders-we-must-not-give-a-free-hand-to-those-who-want-to-subjugate-us.html
http://islamizationwatch.blogspot.com/2010/09/ny-scenes-from-historic-911-mosque.html