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Warum sind wir hier?

11. Mai 2018

Jacques Schuster schrieb für die „Welt“ einen Kommentar zur bevorstehenden Vernichtung des naziranischen Terrorregimes (1).

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Israel hat verstanden.

Europa, dieser militärische Wurm, nicht

Israels Verteidigungsmimister Avigdor Lieberman äußerte sich in einer Pressekonferenz zu den Gegenschlägen auf Irans Stellungen in Syrien: „Wenn wir Regen kriegen, werden sie Überschwemmungen bekommen.“

Man muss es klar sagen: Europas Nahost-Politik ist erbärmlich und einer potenziellen Macht wie der Europäischen Union nicht würdig. Nichts fällt den Europäern zu dem stetig bedrohlicher werdenden Krisenherd Nahost ein – sieht man ab von der Klage über die amerikanische Kündigung des Atomabkommens und Merkels und Macrons Initiative, den Iran und Israel zur Deeskalation aufzurufen.

Europa, dieser wirtschaftliche Riese, dieser politische Zwerg, dieser militärische Wurm, hat nichts unternommen, um die eigentliche Gefahr einzudämmen, die sich seit Jahren abzeichnet: die allmähliche Machtübernahme Teherans in Syrien und im Libanon – mit modernsten Kurz- und Mittelstreckenraketen, mit einer gewaltigen Armee aus Eigen- und Hisbollah-Kämpfern und schlagkräftigen Waffen in allen Gattungen.

Europa, die Deutschen, die Franzosen, die Briten stieren seit Jahren auf diese Gegend, aber sie bleiben sprachlos und ideenarm. Was sind eigentlich die Grundsätze der deutschen Iran-Politik? Keiner wird eine Antwort auf diese Frage erhalten. Allenfalls wird man mit dürren Worten abgespeist, Berlin halte am Atomabkommen fest. Sieht so die Politik eines Staates aus, der in den Sicherheitsrat drängt?

Leider ist es wie immer: Ohne eine einzige realpolitische Idee nehmen die Europäer den Mund mit humanistischen Donquichotterien voll und merken gar nicht, dass sie wieder einmal nur dem braven Sancho Pansa gleichen, der von Ferne die Krisen und Konflikte bewertet.

Dass Trump das Atomabkommen kündigt, liegt auch an ihnen. Hätten sich die Europäer seit der Unterzeichnung dieses Vertrags Gedanken gemacht, wie auf das aggressive Ausgreifen des Iran im Nahen Osten zu antworten ist, hätten sie US-Präsident Donald Trump das Leben schwerer gemacht, nun alle Vereinbarungen vom Tisch zu fegen.

Dafür rufen sie jetzt zur allgemeinen Deeskalation auf, ohne einzugestehen, dass Israel mit seinem so nüchtern durchdachten wie umfassenden Militärschlag zur wahren Deeskalation beiträgt. Es hat dafür gesorgt, das iranische Terrorregime und seine Schergen zu schwächen.

Überhaupt hat allein Israel – anders als die USA und die EU – eine klare Iran-Politik: Es will die militärische Ausdehnung Teherans bis ans Mittelmeer verhindern. Es tut dies aus Eigeninteressen. Hätte Europa ein Gespür für die Gefahren und die Lage vor Ort, würde ihm dämmern, dass Israel damit auch europäischen Interessen dient. Dazu braucht man aber Weitsicht, die in Europa fehlt.

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Time am 11. Mai 2018

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1) https://www.welt.de/debatte/kommentare/article176249544/Spannungen-in-Nahost-Israel-hat-verstanden-Europa-dieser-militaerische-Wurm-nicht.html

Quo vadis, FAZ?

6. Mai 2010

Immer der Erste in der Redaktion: Lorenz Jäger

Ausländische Kollegen versuchten mich manchmal mit der Bemerkung zu necken, das dünnste Buch der Welt sei das des deutschen Humors. Ich kenne mich mit Ausländern zu wenig aus, als dass ich das in den Vergleich setzen, beurteilen oder bestätigen könnte. In meiner Familie lachen wir jedenfalls gern und häufig – auch über uns selbst.

Aber manchmal denke ich, dass doch ein bißchen daran ist. Jedenfalls gibt es bestimmt gewisse Marken, die bei bestimmten Mitbürgern bestimmte Reflexe auslösen, obwohl eine entspannte oder humorvolle Sicht angebrachter wäre. In der m.E. zweitbesten Zeitung Deutschlands, der „Welt“, brachte Jaques Schuster gestern einen Kommentar (1) über das dänische Künstlerduo „Surrend“ (was immer mit „Surrend“ gemeint sein soll… „surrender“ heißt jedenfalls z.B. „Hingabe“ oder „Kapitulation“, die Verbform lautet „to surrender“).

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Dänen raus aus Dänemark

Es ist seltsam, wie sehr sich Meinungen ändern können – und die Überzeugungen dennoch dieselben bleiben. Stand Ende des neunzehnten, Anfang des zwanzigsten Jahrhundert an jeder zweiten Hauswand in Europa: „Juden, ab nach Palästina“, liest man derzeit in Berlin: „Juden, raus aus Israel“. Das dänisches Künstlerduo „Surrend“ hat Plakate in Berlin-Mitte, in Prenzlauer Berg und in Kreuzberg geklebt, die nun wie bunte Flechten um den Fuß der Häuser wuchern. ‚Endlösung‘ steht in großgedruckten Buchstaben darauf. Darunter sieht der Betrachter eine Karte des Nahen Ostens, genauer, vom Gebiet zwischen Jordantal und Mittelmeer – ohne Israel. Ramallah heißt der Staat dort. Es sei eben ein „historischer Fehler“ gewesen, „Israel zu gründen“, erklärt Jan Egesborg. „Wie der israelische Staat heute die Palästinenser behandelt, ist schrecklich“, fügt er hinzu und meint allen Ernstes: „Es gibt keine andere Antwort, als dass die Juden aus Israel eine neue Heimat finden, etwa in den USA, Deutschland oder Dänemark.“

(Die „Welt“ fühlt sich in besonderem Maße der deutsch-israelischen Freundschaft verbunden, und das finde ich richtig. Aber hier fiel doch offenbar etwas zu reflexartig der „Rollladen“ bei Herrn Schuster. Er ging „Surrend“ (2) auf den Leim, ohne zu beachten, in welche Richtung die Provokationen zielen, nämlich auf den Spaß… an der Provokation. So schrieb er:)

Darauf ließe sich einiges antworten: Man könnte die Künstler beispielsweise als Volksverhetzer anzeigen. Man könnte ihre Plakate herunterreißen und Egesborg wie seiner Kollegin Pia Bertelsen erläutern, in welche Tradition sie sich mit ihren geklebten Trompetenstößen stellen. Wer hinunter auf ihre Ebene will, der könnte im Sinne der Künstler auch den Zionismus als Kolonialismus verurteilen und gleich die Rückkehr sämtlicher europäischer Einwanderer aus Nord- und Südamerika fordern, was die Kontinente leeren und das allmählich vergreisende Europa verjüngen würde. Mit all diesen Schritten spielte man den dänischen Rabauken jedoch in die Hände, die sich schon mehrfach an den Folgen ihrer Provokationen berauscht haben.

(Sodann führte er selbst die Idee ein, die Juden sollten nicht nur nach Dänemark einwandern, sondern die Dänen sollten zudem nach Israel auswandern, was Egesborg jedenfalls nicht gesagt hatte, und was den Kommentar nicht ganz schlüssig glossenhaft zu der These führte, dass Dänemark einen ungeahnten Aufschwung nehmen würde, während die Dänen in „Palästina“ im mohammedanistischen Sumpf verschwinden würden:)

Wir sollten sie deshalb an dieser Stelle einfach ernst nehmen. Also: Zum 1. Januar 2011 steigen sämtliche jüdische Israelis in ihre ElAl-Maschinen und fliegen zum Wohnungstausch nach Kopenhagen, Arhus und Odense. Die Palästinenser, die sicher mitkommen wollen werden, müssen draußen bleiben. Zur gleichen Zeit steigen die Dänen samt ihrer Königin in die Flugzeuge der SAS, um die freigewordenen Häuser in Jerusalem, Haifa und Tel Aviv zu beziehen. Innerhalb weniger Monate wäre Dänemark – wir nennen es einfachheitshalber Disrael – das, was es trotz Smörröbröd und Mohammed-Karikaturen niemals zuvor gewesen ist: das lebhafteste, intellektuell anregendste Land Europas. Amos Oz schriebe auf Bornholm seine Romane, das Technion – Israels berühmte Hochschule – produzierte seine Nobelpreisträger nicht mehr in Haifa, sondern in Horsens, und in Viborg gäbe es endlich anständigen Humus.

Wie sähe es dagegen im Doppelreich Dänemark/Ramallah aus? Nobelpreise kämen aus der Region wohl nicht mehr. Auch die Literatur wäre längst nicht mehr so prickelnd wie bisher. Dafür würden die Filme der Olsen-Bande im Gaza-Streifen spielen, wohl aber nicht mehr so lustig sein. Und was machen wir mit dem Künstlerduo „Surrend“? Es sollte im Südlibanon Plakate gegen den Waffenschmuggel der Hisbollah kleben.

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Hier möchte ich zunächst anmerken, dass ich als Europäer stolz bin, die Dänen unter uns zu wissen. Sie sind ein tapferes und tüchtiges Volk mit einer großen Geschichte. Die Rettung der dänischen Juden z.B. „ist in der Geschichte der im Zweiten Weltkrieg besetzten Gebiete in Europa ohne Beispiel“, wie Wiki treffend bemerkt (3). Dass sie unter den Palarabern untergehen würden mag möglich sein, aber mit diesem Problem ist zur Zeit die gesamte nicht-mohammedanistische Welt konfrontiert.

Ein ganz anderes Problem mit „Surrend“ hatte in der heutigen FAZ Lorenz Jäger (4). Als Journalist der besten Zeitung Deutschlands und evidenter Israelhasser durchschaute er die Stoßrichtung der „Surrend“-Aktion sogleich.

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Satire gegen Israelkritiker – Plakatives in der Kunst

Für seine GROBEN Späße wurde das dänische Künstlerduo „Surrend“ bisher zum Vorkämpfer von Kunst- und Meinungsfreiheit ERKLÄRT. Seine neue Plakataktion, die den Staat Israel unter der Überschrift „Endlösung“ abdruckt, ist ein INFAMER Schluss auf die Absichten der ISRAELKRITIKER.

MERKWÜRDIG: Das dänische Künstlerduo „Surrend“, bestehend aus Jan Egesborg und Pia Bertelsen, GILT als frech, provokant und aufmüpfig. Dabei liegen durchweg ALLE Aktionen der beiden so HAARSCHARF auf der OFFIZIELLEN Linie des „liberalen Westens“ – wenn man den Begriff nach Art der weiland Regierung BUSH versteht –, dass es trotz der MÄSSIG amüsanten dadaistischen FASSADE dem einen oder anderen auffiel. Die TYRANNEN, gegen die sich die satirischen Aktionen richteten, waren ja eben die Oberhäupter einer erweiterten „Achse des Bösen“.

In der „Teheran Times“ plazierte man eine Anzeige mit dem Bild des Präsidenten Ahmadineschad; senkrecht gelesen, ergaben die Anfangsbuchstaben das Wort „swine“. In der „Tripoli Post“ schaltete man eine Anzeige mit der Adresse „citanulifaddag 2200, Nørrebro, Kopenhagen“, was rückwärts gelesen die Worte „Gaddafi“ und „lunatic“ (Verrückter) ergab. Im Mai 2007 klebte man in Wien vor dem Besuch Wladimir Putins Plakate, die den Präsidenten im Mittelpunkt einer Zielscheibe zeigten. Darüber stand: „Erschießt Putin“, kleingedruckt darunter: „Journalisten?“. In Berlin zeigte die Gruppe vor zwei Jahren das Bild eines Steinheiligtums, das offensichtlich der Kaaba in Mekka nachempfunden war. Bildunterschrift: „Dummer Stein“.

Auf „Missstände in der katholischen Kirche aufmerksam machen“ wollte Egesborg nach eigenem Bekunden, als er 2007 Papst Johannes Paul II. in der Hölle schmoren ließ und ihm dabei auf Polnisch die Worte in den Mund legte: „Zu Beginn meines Aufenthaltes hier in der Mitte des Feuers war ich natürlich ein wenig verstimmt darüber, dass ich als langjähriger, treuer Diener Gottes mit so übertriebenen Typen wie Goebbels und Himmler in den Flammen der Hölle enden sollte. Die beiden sind im Übrigen gar nicht so übel, wenn man sie näher kennenlernt.“ Gegen den „Populismus“ der Linkspartei plakatierte man Bilder von Erich Honecker.

(Als Kritik Jägers an „Surrend“ erscheint hier überwiegend, dass die Verhohnepiepelung von „Tyrannen“ der mohammedanistischen Sphäre aus dem Schutz des Westens vorgenommen nicht mutig oder provokant sei. Hingegen hat der Counterjihad m.E. eher das Problem, dass seine Erkenntnisse und Ansichten eben grade nicht „offizielle Linie“ sind. Kein Problem hat Jäger wiederum mit der Herabsetzung des Papstes. Im nächsten Abschnitt jedoch kommt er zur Sache.)

Infame Kritik der Kritiker

Wie gesagt: All dies wurde GOUTIERT und WEITLÄUFIG mit Ausstellungen und Artikeln in Kunstzeitschriften BELOHNT. Wer KRITIK übte, galt als potentieller ZENSOR, SPASSVERDERBER oder FUNDAMENTALIST. Für „Surrend“ zu sein, das bedeutete, wie der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte 2008 erklärte, ein Zeichen „für die Freiheit von Kunst und Kultur“ zu setzen. Nun aber ist die Aufregung groß. Denn in Berlin plakatierte das Duo erneut, diesmal mit einer Landkarte Israels – allein der Staat war ausgelöscht, und an seiner Stelle las man den Namen einer neuen Nation: „Ramallah“. Das Ganze unter der großen Überschrift „Endlösung“.

Wer die Aktionen von „Surrend“ kennt, müsste wissen, was diesmal die Absicht war. Nämlich: nicht irgendeine Attacke auf das Existenzrecht Israels. Vielmehr soll offenbar der Kritik an bestimmten Formen der israelischen Politik durch Konsequenzmacherei der Boden entzogen werden, durch den Gestus: Schaut her, dahin wird es kommen. Durch das Wort „Endlösung“ wird INFAMERWEISE suggeriert, dass eben hierin die WAHRE, aber VERSCHWIEGENE Absicht der Israel-Kritiker liege.

Publizistische Kehrtwende

Es ist kein GUTES Zeichen für den ZUSTAND der deutschen ÖFFENTLICHKEIT, wenn sie erst die FADENSCHEINIGEN Provokationen von „Surrend“ als widerständige politische Kunst FEIERT und nun meint, so habe man doch nicht gewettet. Hervorgetan in der EMPÖRUNGSRHETORIK hat sich vor allem der ohnehin NICHT übermäßig DIFFERENZIERT argumentierende Benjamin Weinthal, Deutschland-Korrespondent der „Jerusalem Post“, gelegentlich Autor im „Tagesspiegel“ und der „Welt“. Er ließ sich von Klaus Wowereit erklären: „Am Existenzrecht Israels kann es überhaupt keine Zweifel geben. Diese Art von Satire trifft nicht meinen Geschmack.“

In der „Welt“ spricht Jacques Schuster nun von „dänischen Rabauken“. So MARKIGE Worte hätte man gern FRÜHER gehört. Aber bislang – JUST SO LANGE, WIE ES GEGEN DEN ISLAM GING – hatte gerade dieses BLATT die „satirischen Aktionen“ der „Künstlergruppe“ stets mit WOHLWOLLENDER Berichterstattung BEDACHT.

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Ich denke nicht, dass bei mir durch eine spezielle Marke ein spezieller Reflex ausgelöst worden wäre, ein „Rollladen“ heruntergefallen ist, der mich die versteckte Satire in Jägers Text nicht erkennen lässt (Das Portraitfoto habe ich erst rausgesucht, als der Text schon vollständig fertig war, Ehrenwort!).

Ich meine, er ist ganz im Ernst der Ansicht, man hätte der Gruppe ihre Aktionen gegen den Fieslahm und seine Tyrannen von Anfang an untersagen oder sie verurteilen bzw. mit Stillschweigen strafen müssen.

Jäger wirft der „Welt“ ihre tendenziell fieslahmkritische Haltung vor, und er baut seinen Artikel, der getrieben ist von dem Zwang, etwas gegen die Fieslahmkritik abzuliefern, auf der lügenhaften Unterstellung auf, die „Welt“ würde angesichts der aktuellen „Surrend“-Aktion eine „Kehrtwende“ vornehmen (was tatsächlich gar nicht der Fall ist, wovon Sie sich oben überzeugen können).

Er zeiht die Kritik an der Israelkritik dreimal der Infamie. Seine schäumenden Worte sind weit mehr als Dimmi-Geplapper, Schneck Jäger ist ein Ork-Agent und ein Schleimproduzent vor dem Herrn. Diesbezüglich sei auch an seine Positionen in Bezug auf den hessischen „Kulturpreis-Eklat“ im letzten Jahr erinnert (5).

Nach der widerlichen Herabsetzung Prinz Eugens durch Dirk Schneck Schäumer vorgestern und der Aufforderung Georg Schneck Heftys an die CDU, sie solle „christlich“ und „demokratisch“ streichen und durch „Menschenwürde“ ersetzen, um für Mohammedanisten kompatibel zu werden, ist die nun der dritte jihadische Artikel in der FAZ in Folge. Wohin Lorenz Jäger (6) geht wissen wir (nämlich jeden Freitag in die Muschie, höhöhö) – aber: Wohin geht die FAZ?

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Time am 6. März 2010

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1) http://www.welt.de/die-welt/kultur/article7479395/Daenen-raus-aus-Daenemark.html
2) http://www.surrend.org/
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Rettung_der_dänischen_Juden
4) http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EFBD65A8D4DD7435A90A4F3E29A3A5AA1~ATpl~Ecommon~Scontent.html
5) http://m.faz.net/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E84AD904FCB074CDAA50E4C4CF7CD4E87~ATpl~Epartner~Ssevenval~Scontent.xml
auch: https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/15/die-kunststunde-ii/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/16/steinackers-erklarung/
6) http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~EECEE772FB3174700BC3C3709FACA7237~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Grade entdeckt, „Lizas Welt“ zum selben Thema und sehr lesenswert unter http://www.lizaswelt.net/2010/05/judenjager.html

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Ergänzung, Statement „Surrend“:

Surrend statement about Israeli poster in Berlin

Our latest art-poster in Berlin have created a lot of fuss, so now its time for a comment. First of all: Surrend are not anti-semitic (Jan Egesborg is jewish and not a misantrop!) not do we want Israel to be wiped away from the map! Want we wanted with our poster was in a German context to discuss Israels opression of the palestinians and also show that you will be attacked for being anti-semitic etc. when you come with such a critism. We used the word endlösung in our poster because its a taboo-word in Germany and only to provoke a discussion. Jan Egesborg has been quoted for saying: „There is no other answer but for the Jews of Israel to find a new homeland, perhaps in the USA, Germany or Denmark“ – which ONLY was a satirical provocation. Again – we dont want the Israelis to leave their homes – we just want the Israeli state to behave fair towards the palestinians. Surrend had before poked fun at Ahmadinejad, Hizbollah, NPD, Linke – so we are not part of any anti-jewish or anti-Israeli-constellation!!

http://www.myanmaar.com/

„Surrend“ mag hier und da Freund des Counterjihad sein, dass die das Problem nicht wirklich begriffen haben, zeigen sie aber m.E. mit obiger Äußerung. Besonders interessant ist für mich aber ohnehin die gradezu fanatische Reaktion Jägers, welche „Lizas Welt“ gut herausstellt, und – leider – die Tatsache, dass er die FAZ als Forum nutzen darf.