Posts Tagged ‘Kerstin Holm’

Aus meinem Giftschrank (#34)

20. November 2013

Orkas

Von der Seite „Muslima – Muslim Women’s Art & Voices“ (1). Die Orkas dürfen ihre individuelle Originalität nicht durch ihr Gesicht zeigen, das ihnen Gott und das Leben verliehen haben, sie müssen es vermummen. Heterogenität und Individualität soll aber das obige Bild vortäuschen: „Wir tragen zwar Burka, aber wir sind einzigartige Individuen wie ihr“, soll die Aussage sein. Tatsächlich ist die Aussage: „Wir sind arme, gleichgeschaltete, gehirngewaschene, konventionelle und banale Frauen, einig in unserer Unterdrückung, different allein in der Musterung der minderwertigkeitsmarkierenden Ganzkörperverhüllung.“

Die FAZ vom 9. November brachte einen bestürzenden Artikel von Kerstin Holm, bestürzend vor allem wegen einer Passage. Es gehe bei der Erziehung und Beschulung der Orkkinder und ihrer Heranführung an westliche Kunst…

„… um die Entwicklung eines Verantwortungsgefühls für diese Menschheitsschätze, die ihre Glaubensbrüder möglicherweise eines Tages erben werden.“

Mit anderen Worten, für Frau Holm ist der Westen nur noch als mehrheitlich mohammedanistisch denkbar. Dagegen, dass die Orks in der Zukunft Kunstschätze von unermesslichem Wert vernichten werden, starten „weitsichtige Lehrer“ Bildungsprogramme, so Frau Holm.

Ich glaube, dass diese Programme vergebens sind. Wenn unsere Gesellschaft mehrheitlich mohammedanistisch würde, wäre sie nicht mehr unsere Gesellschaft. Das Vorbild aller mohammedanistischen Gesellschaften sind Somalia oder Talib-Afghanistan.

Im Mohammedanismus gewinnen immer die grausamsten, verrücktesten Kräfte die Oberhand, weil Klo H. Metzel ein extrem grausamer und verrückter Mensch war und sein Kloran ein extrem grausames und verrücktes Buch ist.

Es hat keinen Sinn, den Orks Manieren oder Kunstverständnis beizubringen, weil das im Gegensatz zu ihrem innersten Glauben steht. Die Bilder kann man nur retten, indem man den Mohammedanismus dekonstruiert – vollständig! 

_____

Das ist nicht haram, das ist doch Kunst!

An der Lemgo-Grundschule in Berlin sind Kinder mit Migrationshintergrund in der Mehrzahl. Mit Hilfe der Kinderakademie und des Kindermuseums entdecken sie die europäische Kultur.

Der demographische Wandel beschert Deutschland und Europa einen stetig wachsenden Anteil muslimischer Mitbürger. Die Statistik spricht von derzeit gut fünf Prozent in Deutschland, was etwas unter dem europäischen Durchschnitt liegt. Freilich sind die Zahlen in Ballungsgebieten höher, also dort, wo auch die Nervenbahnen der europäischen Kultur in den großen Kunstmuseen, Konzert- und Opernhäusern zusammenlaufen, sei es in Frankfurt, Köln oder Berlin. In Berlin-Kreuzberg und -Neukölln kommt die muslimische Minderheit auf fast ein Drittel. Von den Schulkindern dort sind es fast drei Viertel. Umso wichtiger, diese Kinder an das ihnen in der Regel fremde Kulturerbe heranzuführen, dem sich unsere Zivilisation verdankt und wovon sie weiterhin zehrt. Wobei es ebenso um die individuelle Entwicklung des Nachwuchses geht, der durch die Betrachtung eines Rubens- oder Cranach-Gemäldes hochwertige Vitamine tankt, als auch um die Entwicklung eines Verantwortungsgefühls für diese Menschheitsschätze, die ihre Glaubensbrüder möglicherweise eines Tages erben werden.

Darum bemühen sich weitsichtige Lehrer, beispielsweise an der musisch ausgerichteten Lemgo-Grundschule in Kreuzberg, wo Kinder mit Migrationshintergrund die Mehrheit darstellen. Die evangelische Religionslehrerin Petra Krause, deren Unterrichtsstunden nur von nichtislamischen Kindern freiwillig besucht werden, initiierte vor drei Jahren eine Kooperation der verdienstvollen Kinderakademie der Staatlichen Museen zu Berlin, deren Kundenstamm ansonsten aus dem kulturbeflissenen Bürgertum kommt. Seither besuchen sie und Lehrerkollegen mit einer gemischten Schülergruppe aus ihren dritten bis fünften Klassen jeden Dienstag ein Museum in der Hauptstadt, wo ein Museumspädagoge den Kleinen das Einmaleins der visuellen Sprache nahebringt. Wie heute in der Alten Nationalgalerie, wo sie sich nacheinander vor zwei Marmorgruppen des preußischen Akademiebildhauers Reinhold Begas (1831 bis 1911) niederlassen, erst vorm schlafenden Amor, an den sich Psyche heranpirscht, dann vor der sitzengelassenen Psyche, die sich vom ziegenhufigen Pan trösten lässt. Die Migrantenkinder lernen Mythenwesen mit Flügeln und Tierkörpern kennen, sie sollen sagen, was die einmal aufmerksam gespannte, einmal zusammengesunkene Haltung der Psyche über sie verrät. Hände schießen empor. Jungen erörtern Amors Pfeiltechnik. Lernschwache Schüler blühen auf. Das afrodeutsche Mädchen fasziniert, als man weitermarschiert, das dunkle Licht in Menzels „Schmiede“.

Parallel hält die Schule im Rahmen des Kunstunterrichts gemeinsam mit dem Kindermuseum des Berliner Freizeit- und Entwicklungszentrums ein Lucas-Cranach-Projekt ab, das vor drei Wochen höchst dramatisch begann. Die Projektleiterin brachte in die fünfte Klasse Reproduktionen von Cranachs „Paradies“ sowie von Adam und Eva im Adams- und Evakostüm mit, was die mehrheitlich weibliche Schülerschar zu lautem „Igitt“- Geschrei hinriss. Der Alphajunge der Klasse, der zierliche, hochintelligente und zugleich sehr auf islamischen Anstand erpichte Ali drehte das Bild mit der Rückseite zuoberst und erklärte, so etwas anzuschauen sei haram, für Muslime verboten. Die Mädchen schlossen sich dem an. Es entspann sich eine etwa zwanzigminütige Diskussion über Islam und christliche Bildkultur. Plötzlich kam Ali eine Idee. Er schnitt bunte Papierschnipsel zurecht und bedeckte damit auf der Cranach-Reproduktion die Nacktheit. Das Eis war gebrochen. Für den Rest der Stunde bastelten die Kinder aus der Cranach-Vorlage ihre eigenen Paradies-Versionen, wobei die Mädchen das, was ihnen bei dem alten Meister anstößig erschien, übermalten.

Alis Fall zeigt, wie wichtig das ist, was die Religionslehrerin Krause angestoßen hat. Das Kind eines Palästinensers und einer Libanesin entstammt dem, was man als bildungsfernes Milieu bezeichnet. Zugleich hat der älteste Sohn in einer großen Geschwisterschar ausgeprägte Führungstalente und -ambitionen. Seine Klasse gilt inzwischen als kulturell fortgeschritten. Andere Mitschüler, die sich über Gemäldereproduktionen in Büchern aufregen, die die Projektleiterin mitbringt, werden von ihren Klassenkameraden beruhigt: „Das macht überhaupt nichts, das ist doch Kunst!“

Die Klassenzimmerwände der Lemgo-Schule sind geschmückt mit schriftlichen Wahlsprüchen wie: „Ich schlage keine Kinder. Ich sage keine Ausdrücke. Ich arbeite ruhig an meinem Platz.“ Denn natürlich gehören abschätzige Kommentare über Christen, beispielsweise als „Schweinefleischfresser“, ebenso wie antisemitische Phrasen zu den Dauerthemen. Umso mehr sind die islamischen Kinder erstaunt, wenn sie erfahren, dass die Juden wie sie kein Schweinefleisch verzehren und dass unter den drei monotheistischen Buchreligionen die jüdische die älteste ist, berichtet Petra Krause. Das gilt auch für Ali, der zu Hause vor allem Kommentare über Israel als Besatzungsmacht mitbekommt. Jetzt möchte er unbedingt das jüdische Museum besuchen.

Heute ist schon die dritte Doppelstunde des Cranach-Projekts. Eine Projektleiterin rekapituliert mit den Kindern die historische Perspektive. Wie voriges Mal werden Zeitleisten gezeichnet. Ali, der nachfragt, wie das noch ging, bekommt gesagt, er solle auf der über mehrere Blätter Papier gezeichnete Zeitlinie ihm bekannte Daten eintragen, beispielsweise das Geburtsdatum Mohammeds und das seines Vaters und dazwischen die Epoche Cranachs finden. Deren Merkmale werden im Gespräch mit den Schülern eingekreist. Es gab damals keine Autos, kein Fernsehen, keine Wasserleitungen, sagt ein Mädchen. Die Projektleiterin nickt beifällig. Doch damals wurden wichtige Erfindungen gemacht, sagt sie, beispielsweise der Buchdruck, weshalb Cranach auch als Verleger erfolgreich war und als Freund und Gesinnungsgenosse Martin Luthers dessen Schriften mit seinen Illustrationen aufwertete. „Schon wieder Reformation“, nörgelt ein Junge. „Dafür hatten wir vorige Woche viel Islam“, entgegnet ihm ein anderer.

Unterdessen lässt sich eine zweite Gruppe von den exzentrischen Trachten auf Cranach-Gemälden zu Kostümbasteleien inspirieren. Arbeitsziel ist eine Folge von Porträtfotos, wofür die Kinder mit selbstgemachten Zeitungspapierhüten vor einem riesigen Pappbilderrahmen posieren. Die dritte Gruppe stellt Cranachs Bilder nach und macht Video-Filme daraus. Hier lässt ein sensibler Fünftklässler, dem das niemand zugetraut hätte, sich für die Kamera als „Heiliger“ mit einer güldenen Decke behängen und von drei andachtsvoll dreinblickenden Mädchen umzingeln. Ende des kommenden Jahres sollen die Arbeiten der Lemgo-Schüler auf der Cranach-Jubiläumsschau im Freizeit- und Entwicklungszentrum präsentiert werden.

_____

 

Time am 20. November 2013

_____

1) http://www.ikono.org/2013/03/muslima-muslim-womens-art-voices/

Wäre es nicht besser, wenn…

14. Oktober 2013

Schnauzevoll

Über 20 Jahre lang berichtete die FAZ-Korrespondentin Kerstin Holm feinfühlig und nachdenklich für Deutschlands beste Zeitung aus Moskau. Damit scheint es nun vorbei zu sein. Aktuell hat sich Ann-Dorit Boy den Massenausschreitungen gegen Mohammedanisten in der russischen Hauptstadt angenommen. Zwar stellt sie fest (1):

„… mehr als die Hälfte der Moskauer empfindet wohl die im Großraum 2,5 Millionen Fremden (vorwiegend Kaukasier und Zentralasiaten) als bedrückendstes Problem der Stadt. (…) Sicher ist die Zahl der von Gastarbeitern verübten Verbrechen in Moskau dramatisch hoch, auch scheint sie in jüngerer Vergangenheit noch gestiegen zu sein.“

Wenn sie auch meist von „Migranten“ oder „Gastarbeitern“ schreibt, so lässt sie doch nicht völlig im Unklaren, dass es sich bei diesen Leuten um Mohammedanisten handelt. Die sind aber wie immer an allem unschuldig, denn:

„Vermutlich erklärt sich diese Kriminalität – mindestens teilweise – durch die menschenunwürdigen Lebensumstände der „Illegalen“. Oft hausen Dutzende Männer versteckt in Notunterkünften zusammen. Vom Lohn schicken sie – wenn er denn ausgezahlt wird – einen Gutteil nach Hause zu den Familien. Und sie werden regelmäßig von Beamten und Rechtsextremen drangsaliert und erpresst.“

Das ist stark:

„Viele Muslime leben wie Fremde im eigenen Land.“

Hier folgt sie offenbar der mohammedanistischen These, laut der die ganze Welt den Mohammedanisten gehört. Offenbar ist sie erstaunt, dass sich die Nicht-Orks nicht freiwillig unterwerfen wollen.

„Auch Moskaus Muslime feiern in dieser Woche das Opferfest und werden wieder zu Hunderttausenden auf den Straßen beten, weil man ihnen nicht erlaubt, Moscheen zu bauen.“

Sie werden nicht nur zu Hunderttausenden dort ihren Popo in unwürdigster Weise ihrem offenbar schwulen Gott AllaHundseingesandter darbieten, sondern sie werden auch darauf bestehen, Tausende von Säugetieren vor den Augen ihrer Kinder grausam zu Tode zu foltern, mit oder ohne Moschee.

„Vielleicht bleiben sie aber auch zu Hause – aus Angst.“

Aber wäre es für alle, für die Mohammedanisten, für die Schlachttiere, für die Kinder, für die Straßenreinigung und für alle normalen und ordentlichen Bürger nicht viel, viel besser, wenn die Orks zum Opferfest mal einfach etwas mehr Zeit für ihre Kinder opfern würden? Wenn sie freiwillig zu Hause bleiben und Spiele mit ihnen spielen würden? Wenn sie den angeblichen spirituellen Aspekt ihres Glauben erahnbar machen könnten?

Lesen Sie nun den Beitrag von Frau „Jihad-Helferin“ Boy.

_____

Pogromstimmung in Moskau

Russland braucht eine Einwanderungspolitik und muss aufhören, Hass zu schüren. Das Land und vor allem die Hauptstadt könnten ohne die Gastarbeiter gar nicht leben.

In Moskau ist die blinde Wut auf Fremde wieder ausgebrochen. Ein vieltausendköpfiger Mob hat am Rand der russischen Hauptstadt Jagd auf Ausländer gemacht und ein komplettes Einkaufszentrum in Schutt und Asche gelegt, um einen jungen Russen zu rächen, der von einem Migranten erstochen worden sein soll. Zu den erbosten Anwohnern gesellten sich betrunkene Jugendliche und rechtsextreme Provokateure. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin, die Polizei und die Einwanderungsbehörde dürfen sich über die Gewaltexplosion nicht wundern: Sie haben ein hohes Kopfgeld ausgesetzt und die Bürger geradezu darin bestärkt, Selbstjustiz zu üben. Vor allem aber haben sie die ausländerfeindliche Stimmung, die sich in den (von liberalen Medien als Pogrom bezeichneten) Ausschreitungen entlud, über Wochen und Monate geschürt.

Die illegalen Einwanderer waren eines der bestimmenden Themen im Bürgermeisterwahlkampf dieses Spätsommers. Sie mussten es auch sein, denn mehr als die Hälfte der Moskauer empfindet wohl die im Großraum 2,5 Millionen Fremden (vorwiegend Kaukasier und Zentralasiaten) als bedrückendstes Problem der Stadt. So konnte der inzwischen wiedergewählte Sobjanin mit Razzien gegen Ausländer auf Stimmenfang gehen. Erstmals ließ er ein Zeltlager für Abzuschiebende einrichten. Sein oppositioneller Herausforderer Aleksej Nawalnyj sprach bei Wahlkampfveranstaltungen über die Angst seiner Ehefrau, abends allein aus dem Haus zu gehen, und schlug vor, ein Visaregime für die Einwohner ehemaliger Sowjetrepubliken einzuführen, die bisher frei einreisen können. Schon seit dem vergangenen Jahr werden in Moskau Bürger geschult, um den Migrationsdienst bei Kontrollen der Einwanderer zu unterstützen. Die möglicherweise fragwürdige Motivation der Freiwilligen kümmert niemanden, obwohl ethnische Spannungen seit Jahren zu den gefährlichsten Entwicklungen vor allem in den größeren Städten des Landes zählen.

Razzien, Kontrollen und gelegentliche Abschiebewellen sind ohnehin nur hilflose Manöver, die vom eigentlichen Problem ablenken sollen: Es gibt überhaupt keine Einwanderungspolitik. Das Versprechen, die Immigration zu kontrollieren und die Schwarzarbeiter in legale Arbeitsverhältnisse zu bringen, gehört seit Jahren zu den Themen der russischen Innenpolitik. Geschehen ist fast nichts – was vermutlich damit zusammenhängt, dass ein legaler Status den Migranten gewisse Rechte einräumen würde. Polizei und Beamte des Migrationsamtes verlören somit ihre reichste Schmiergeldquelle, Baugewerbe und Wirtschaft ihre billigen Arbeitssklaven. Dieser Tage war zu vernehmen, dass auch das neue Stadion des Moskauer Fußballclubs Spartak von illegalen Einwanderern gebaut wird. Es ist eine Nachricht, die in Russland niemanden auch nur aufhorchen lässt.

Regelmäßig drangsaliert und erpresst

Das Land und vor allem die Hauptstadt brauchen die Gastarbeiter. Deshalb sind auch die meisten der eilfertigen Vorschläge, die schon während der Ausschreitungen unterbreitet wurden, obsolet. Man könne die Moskauer Migranten ja auf die Regionen verteilen, hieß es. Gerade in Moskau, das demnächst noch beträchtlich wachsen soll, werden sie aber benötigt. Der Rechtspopulist Wladimir Schirinowskij schlug vor, das Land binnen drei Jahren von der Gastarbeiterschaft unabhängig zu machen und alle Fremden hinauszuwerfen. Das ist schon aus demografischen Gründen unmöglich. Hohe Geburtenraten gibt es in Russland fast ausschließlich in den Teilrepubliken des Nordkaukasus. Die dort lebenden Muslime gelten in Moskau aber – trotz ihrer russischen Pässe – ebenso als Ausländer wie die Gastarbeiter aus Zentralasien und anderen Ländern. Offenbar war es ein Kaukasier, der an diesem Wochenende den jungen Mann erstochen hat.

Sicher ist die Zahl der von Gastarbeitern verübten Verbrechen in Moskau dramatisch hoch, auch scheint sie in jüngerer Vergangenheit noch gestiegen zu sein. Vermutlich erklärt sich diese Kriminalität – mindestens teilweise – durch die menschenunwürdigen Lebensumstände der „Illegalen“. Oft hausen Dutzende Männer versteckt in Notunterkünften zusammen. Vom Lohn schicken sie – wenn er denn ausgezahlt wird – einen Gutteil nach Hause zu den Familien. Und sie werden regelmäßig von Beamten und Rechtsextremen drangsaliert und erpresst.

Pogrome wie diese gibt es immer wieder in Russland, auch in kleineren Städten. Sie sind nicht zuletzt auch Ausdruck der gescheiterten Suche nach einer neuen gesamtrussischen Identität. Die slawisch-orthodoxe Leitkultur, die dem einstigen Vielvölkerstaat übergestülpt wurde, schließt viele aus und gibt Nationalisten eine Rechtfertigung für Verachtung und Gewalt. Viele Muslime leben wie Fremde im eigenen Land. Daran ändern auch höfliche Präsidentenglückwünsche zu hohen islamischen Feiertagen nichts. Auch Moskaus Muslime feiern in dieser Woche das Opferfest und werden wieder zu Hunderttausenden auf den Straßen beten, weil man ihnen nicht erlaubt, Moscheen zu bauen. Vielleicht bleiben sie aber auch zu Hause – aus Angst.

_____

Time am 14. Oktober 2013

_____

1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/russland-pogromstimmung-in-moskau-12617911.html

Russland geht es schon viel schlechter

8. November 2010

Egal, in welche Pelze sich die Orks gewanden, auch in einem „Russland“-T-Shirt ist ein Mohammedanist immer ein Feind Russlands, ein Staatsfeind also und ein Feind aller Nicht-Mohammedanisten – oder aber er landet auf ewig im Höllenfeuer. Dies behauptet der Kloran.

Kerstin Holm berichtet in der heutigen FAZ von der sehr unguten Entwicklung in Russland.

_____

Fleißig, kinderlieb und nur ganz selten blau

(Ich gehe davon aus, dass die Headlines der Berichte nicht von ihren Autoren selbst verfasst werden, sondern von der Chefredaktion. Die Headline des FAZ-Artikels enthält das Attribut „kinderlieb“, welches den Orks angedichtet wird. Kinderliebe aber kommt im ganzen Artikel allein in eben der Headline vor. Die Chefredaktion kolportiert hier den ebenso billigen wie falschen Allgemeinplatz, die Orks wären kinderlieb. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Es ist nicht kinderlieb, Mädchen im Alter von neun Jahren legal zu verheiraten wie im Iran. Es ist ist nicht kinderlieb sondern extrem frauenfeindlich und zudem umweltschädigend, seine Gattin zehnmal zu schwängern. Mohammedanistische Pädagogik ist zutiefst grausame Pädagogik – unabhängig von Einkommen und Bildung sind harte und häufige Züchtigungen allgemein verbreitet und die Regel. Und die riesigen Gruppen aus Teilnehmern aller Altersgruppen, die am Wochenende um die qualmenden Grille lungern? Die Jugendlichen unter ihnen würden gerne ihre Zeit mit Sinnvollerem verbringen, aber Teilnahme ist Klan-Pflicht. T.)

Russland setzt auf einen staatstreuen Islam, um seinem Volk wieder moralische Prinzipien und Bereitschaft zu Opfer und Verzicht einzuimpfen. Doch die Realität sieht anders aus.

Die Ergebnisse der Volkszählung, die Ende Oktober in Russland stattfand, werden erst in drei Jahren ganz zugänglich sein, und die Gretchenfrage nach der Religion blieb in den Fragebögen ungestellt. Die Gesellschaft soll nicht zu genau wissen, wie schnell sie schrumpft und wie sich das Zahlenverhältnis zwischen latent oder aktiv christlichen Russen und Muslimen verschiebt. Die Machthaber kultivieren das Bild vom harmonischen Konzert traditioneller Christen, Muslime, Juden und Buddhisten, wobei die Moskauer Patriarchatskirche, die Ersteren vertritt, klar den Ton angibt und eine ideologische Führungsrolle spielen soll.

Das Moskauer Patriarchat betrachtet indes den staatstreuen Islam als Hauptverbündeten bei seinem Vorhaben, dem zynisch gewordenen russischen Staatsvolk wieder moralische Grundsätze und Bereitschaft zu Opfer und Verzicht einzuimpfen. „In Fragen der Ethik stimmen wir mit den Muslimen völlig überein“, sagt der Priester Alexander Wasjutin, der im Außenamt des Patriarchats für den interkonfessionellen Dialog zuständig ist, „nur glauben wir, im Unterschied zu ihnen, an Christus.“

(Dieser verheerende Irrtum hat historisch gesehen stets nur den Orks entscheidende Vorteile verschafft. Christliche Berufstheologen meinen den Berufstheologen anderer Religionen näher zu stehen als ihren eigenen Mitbürgern, die sie für verlorene Schafe halten. Dies wirft ein bezeichnendes Licht auf das christliche Berufs- und Beamtentheologentum. Es ist evident, dass die „Stärkung des Christentums“ allein – gemeint ist von den Kirchenfunktionären die Erhöhung ihrer eigenen Bedeutung – sich eher gegen den Counterjihad richten würde. Notwendig ist also vielmehr die Stärkung eines Christentums, welches den Mohammedanismus als ultimativen Gegenentwurf erkannt hat und alle Mühe für seine Eliminierung aufbringt. T.)

Der abgeklärte russische Islam (… ist ein Fantasieprodukt, T.), der von Russen selbst („Von Russen“? Von welchen Russen? Von wie vielen Russen? T.) wie auch westlichen Politikern (Welchen? T.) als europäisch (!!! T.) und zukunftsweisend (!!! T.) gepriesen wird, wurzelt in den tatarischen und baschkirischen Gebieten um Kasan, Ufa und Orenburg (Wie man später sehen wird, ist dieser sogenannte „russische Islam“ nur ein unbedeutender Teil des Mohammedanismus in Russland, der tatsächlich das Land mit Schrecken überzieht. „Das Haus brennt? Ach, weckt mich bitte nicht, ich träume grad so schön.“ T.). Er ist historisch geprägt von der nationalistischen Reformbewegung des Dschadidismus (Die Fachfrau spricht, T.) im neunzehnten Jahrhundert. Angestoßen von muslimischen Wissenschaftlern, die im Ausland gearbeitet hatten und wollten, dass ihre Heimat den Entwicklungsrückstand gegenüber dem Westen aufholt, verlangten damals tatarische und baschkirische Gelehrte von ihren Landsleuten, sich zu bilden und selbständig den Koran zu studieren (Sich bilden und den Kloran studieren? Ein Widerspruch in sich. T.). Sogar (Uiiuiiuii, T.) die muslimische Geschichte sollten sie kritisch (Uiiuiiuiiuiiuiiuiiuiiuiiuii, T.) erforschen, was der Koran ja (Dieses „ja“ will meinen, Frau Holm spräche hier als echte Insiderin. T.) nicht verbietet (Der Kloran steht am Anfang der mohammedanistischen Schlachtspur, die sie ihre „Geschichte“ nennen. Für Klo H. Metzel war jedenfalls klar, dass nach ihm nur alles schlechter werden würde, s. Buhari XXVI/5, Recl. S. 279). T.).

Heute ist das Zentrum des zivilisierten Islams (Noch so ein Widerspruch in sich, T.) in Russland die Universitätsstadt Kasan, achthundert Kilometer östlich von Moskau. In der dortigen Kremlfestung symbolisieren die altehrwürdige Kathedrale und die daneben (Es ist überall auf der Welt dasselbe: Kirchen ziehen die Orks an wie das Licht die Nachtfalter. T.) mit Geldern aus der gesamten islamischen Welt (und mutmaßlich 99,9% aus Saudi-Arabien, T.) erbaute neue Glitzermoschee das friedliche Miteinander der Religionen. Die Tataren, die in ihrer Hauptstadt gut die Hälfte der Bevölkerung ausmachen (mit deutlich steigender Tendenz), gelten als fleißig, familienverbunden und im russischen Vergleich weniger zu Alkoholmissbrauch und Gewalt (s. Beslan, T.) neigend. Die alljährliche Gedenkdemonstration für die bei der moskowitischen Eroberung durch Zar Iwan den Schrecklichen gefallenen Krieger vor 458 Jahren am 15. Oktober verlief wie üblich ohne Zwischenfälle.

Hier treten nicht wenige Russen (Wieviele sind „nicht wenige“? 10? 20? 123? T.), vom moralischen Verfall (Tja, moralischer Verfall aller Orten. Bloß nicht bei den Kindervergewaltigern, Tierf*ckern und Frauenversklavern – da ist weit und breit kein moralischer Verfall festzustellen.T.) vieler Landsleute frustriert, zum Islam über. Tatarische Imame empfehlen ihren Glauben als segensreich für ganz Russland – und auch für Europa, wobei die Islamisierung des Kontinents unbedingt friedlich erfolgen soll.

Nach Russland, zumal in seine Städte, ziehen außerdem muslimische Migranten aus den ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens, die Häuser bauen, Straßen reparieren, Höfe fegen, Gräber ausheben. Die Tadschiken, Kirgisen, Usbeken, ohne die das Land nicht funktionieren könnte (Die von ihnen verrichteten Arbeiten hält Frau Holm offenbar für derartig anspruchsvoll, dass sie nur von Orks verrichtet werden können. Oder geht es den Russen derzeit so wahnsinnig gut, dass sie es nicht nötig haben, für Geld zu arbeiten? T.), werden als fleißig (!!! T.) und relativ wenig alkoholgefährdet (Jajaja, T.) geschätzt (Relativ zu den Iwans ist allerdings jede andere Volksgruppe der Welt „wenig alkoholgefährdet“, T.).

Den muslimischen Bevölkerungsanteil Moskaus schätzt man auf gut zwei Millionen, die zu je einem Drittel aus Mittelasien, Aserbaidschan und dem Nordkaukasus, also aus Tschetschenien, Inguschien und Dagestan, stammen. Das entspricht etwa einem Fünftel der Moskauer. Ihnen stehen in der Hauptstadt aber nur vier Moscheen zur Verfügung (Vier Eingänge zur Hölle sind genug! T.), also eine auf eine halbe Million Menschen. Zu wichtigen Festen wie dem Ende des Fastenmonats, Urasa-Bayram, der im September begangen wurde, strömen bei der Hauptmoschee an der Wypolsowgasse Zehntausende Gläubige zusammen. Mangels Platz im Innern lassen sie sich dann auf den umliegenden Straßen zum Gebet nieder und legen den Verkehr lahm.

Neubaupläne treffen bei den Moskauern auf Widerstand. Die Bewohner der Vorstadt Tekstilschtschiki kämpfen gegen den Beschluss der Behörden, auf ihrem Parkgelände (Was ist schon so ein Park… T.) eine Moschee zu errichten (Wie würde sich wohl Frau Holm verhalten, wenn Christian Wulff ihr Wohnzimmer verstaatlichen würde, um dort einen mohammedanistischen Gebetsraum zu eröffnen? T.). Blogs wettern gegen das Hammelschlachten zu Urasa-Bayram auf offener Straße (Ja ist das denn keine Selbstverständlichkeit, derartige grausame, öffentliche Perversionen zu unterbinden? T.) und warnen, die russische Hauptstadt könne sich in ein „Moskwabad“ verwandeln.

Eine Wortführerin dieser Skepsis („Skepsis“? Es liegt eine wissenbasierte, fundamentale Ablehnung vor. T.) ist die radikale russische Islamkritikerin Jelena Tschudinowa, die in ihrem Roman „Die Moschee der Notre Dame von Paris“ die antiutopische Vision eines islamisierten Europas ausgemalt hat (1). Frau Tschudinowa fordert, muslimische Einwanderer dürften nur in so kleinen Gruppen ins Land gelassen werden, dass sie gar nicht anders könnten, als sich zu assimilieren. Denn europäische Menschen seien viel atomisierter als die klanorientierten Muslime. Weshalb bei einem freien Wettbewerb der Kulturen jene stets im Nachteil wären. Heute billige Arbeitskräfte würden die Gemeinschaft morgen teuer zu stehen kommen, sagt die kämpferische Christin: Spätestens deren Nachkommen dürften vor allem den Steuerzahler belasten und mit islamistischen Terroristen sympathisieren (Da hat sich sich offenbar mit statistischem Material aus Deutschland vertraut gemacht, T.).

Russlands Schicksalsregion (Ach, nicht doch, wenn das noch lange so weitergeht, werden die Russen die Geduld verlieren und aus der „Schicksalsregion“ einen schönen geräumigen Parkplatz machen. T.), in der tatsächlich Milliarden verschwinden und der islamistische Terror blüht, ist der Nordkaukasus. Fast täglich werden in Dagestan und Inguschien Anschläge verübt, vor allem auf die wegen ihrer Käuflichkeit verhassten Milizionäre und Richter. Gotteskrieger (wenn schon dann sind diese Perversen ALLAkrieger, T.) morden aber auch in den benachbarten südrussischen Landkreisen Stawropol und Astrachan, weshalb viele Russen von dort wegziehen wollen. Das muslimische, aber moskautreue Unterdrückungsregime des tschetschenischen Republikchefs Ramsan Kadyrow wird mit gewaltigen Zuschüssen aus dem russischen Staatshaushalt alimentiert. Kadyrow spielt sich als Regionalherrscher auf. In seiner Republik wurden mehrfach Menschenrechtler umgebracht. Die Anschläge islamistischer Oppositioneller („Islamistische Oppositionelle“, diese Terminologie führt die sadistischen Killer an die parlamentarische Terminologie heran. Aber das sind keine „Oppositionellen“, das sind geisteskranke Mörder, ZOMBIES. T.) reißen nicht ab.

Im Kaukasus ist die Korruption doppelt so verbreitet wie im Rest von Russland (Das will wirklich etwas heißen, hähähä. T.). Investiert aber wird auch unter Alexander Chloponin, dem eigens dafür neu eingesetzten Präsidentenvertreter für die Region, so gut wie nichts. Bezeichnend, dass der Kulturkanal des Staatsfernsehens im täglichen Wetterbericht für alle Landesteile stellvertretend für den Nordkaukasus nur den Kurort Mineralnyje wody (Mineralwasser) nennt. An die sprudelnde Problemquelle in der Region erinnert man so selten wie nur möglich.

Obwohl im Nordkaukasus theoretisch das russische Recht gilt, werden Erb- und Familienstreitigkeiten vom Kadi gemäß der Scharia beigelegt. Spirituosen, die theoretisch frühmorgens verkauft werden dürften, sind de facto gar nicht erhältlich, weil die Händler fürchten müssen, dann von der Gemeinde geschnitten oder gar überfallen zu werden. In Tschetscheniens öffentlichen Gebäuden, beispielsweise an der Universität, herrscht Kopftuchzwang, und mittlerweile ist auch die Ganzverschleierung keine Seltenheit mehr. Frauen, die sich „unislamisch“ zurechtmachen, müssen zumindest damit rechnen, angepöbelt oder aus Farbpistolen beschossen zu werden.

Tschetscheniens Oberhaupt Kadyrow hat bereits mitgeteilt, die Scharia sei für ihn verbindlicher als russische Gesetze. Doch auch der Moskauer Publizist Orchan Dschemal plädiert dafür, in mehrheitlich muslimisch bevölkerten Regionen Russlands islamisches Recht einzuführen (Grund genug, in für einige Jahre aus dem Verkehr zu ziehen, anstatt ihn seine gemeingefährlichen und menschverachtenden Reden schwingen zu lassen. Millionen aufrechte und anständige Bürger sind in Russlands Weiten verloren gegangen bzw. massakriert worden, jetzt bitte nicht so zaghaft mit diesen Scheusalen. T.). Als Jelena Tschudinowa jetzt bei einer Debatte mit Dschemal bekannte, sie sei entschieden dagegen, Frauen steinigen oder Dieben die Hände abhacken zu lassen, bezichtigte ihr Gesprächspartner sie der Sympathie für die Sünde: Frau Tschudinowa wolle offenbar Dieben und Ehebrecherinnen die verdienten Strafen ersparen.

_____

Time am 8. November 2010

_____

1) http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E2EAC005B302548C2AA3BBD6BBE9D1541~ATpl~Ecommon~Scontent.html

_____

PS.: Der 700. redaktionelle Beitrag in diesem Blog, ich grüße Sie alle, cheers!

Selbst Schuld

29. März 2010

Blutiger Jihad und mörderische mohammedanistische Attentate im Westen haben bekanntlich nichts mit dem Fieslahm, seinen abartig gewalttätigen Grundlagentexten oder der kranken Psyche von Klo H. Metzel zu tun, sondern sie werden von Menschen ausgeübt, die den Mohammedanismus „missverstehen“ und ihn „gekidnappt“ haben.

Anders in Israel. Am Terror gegen die Juden haben sie selbst Schuld, ääh, die Zionisten („gegen Juden dürfen WIR ja nichts mehr haben“), also die Juden, die in einem jüdischen Staat Israel leben wollen, und die der Ansicht sind, dass dieser Staat seine Existenz militärisch verteidigen darf bzw. sollte. Völlig unverständlicherweise bestehen die Zionisten z.B. darauf, für Bürger ihres Staates Wohnhäuser in ihrer Hauptstadt bauen zu wollen, die doch bekanntlich von den Mohammedanisten zu ihrer drittheiligsten erklärt wurde. Es ist natürlich völlig logisch, dass es dann Ärger gibt, und dass das Ansinnen der Zionisten also eine Provokation und die Ursache für die Gewalttaten der Orks ist.

Auch die Kinesen sind für ihr provokantes Auftreten bekannt. Wie das Erdoganferkel kürzlich feststellte (1), haben sie kürzlich mal wieder einen Völkermord an den türkstämmigen Uiguren vollzogen, von denen etliche (ebenso wie etliche Nicht-Orks) im Verlauf von blutigen Unruhen zwischen ihnen und Han-Chinesen zu Tode kamen, insgesamt soll es 197 (offiziell – 2) bis 800 (nur Uig. nach uig. Ang. – 3) Opfer gegeben haben.

Mindestens ebenso provokant wie die Zionisten sind übrigens die Iwans, wenn nicht provokanter. Zwei weibliche Ich-Bomben haben heute in Moskau z.Z. mindestens 37 Menschen ermordet und 102 verletzt (4). N-TV macht erstmal 70 Verletzte daraus und berichtet dann (5):

„Experten in Moskau vermuten, dass es sich um einen Racheakt islamistischer Untergrundkämpfer aus dem Nordkaukasus handelte. Russische Sicherheitskräfte hatten in der Konfliktregion, in der auch das frühere Kriegsgebiet Tschetschenien liegt, zuletzt Dutzende Rebellen getötet.“ So was aber auch, bewaffnete Rebellen wurden getötet, wenn DAS keine Provokation ist…

N-TV fährt sodann den „Terrorismus-Experten“ Michael Lüders auf:

„Lüders (vermutet) das Schlimmste: ‚Es wird Vergeltungsmaßnahmen geben, militärische Exkursionen mit vermutlich vielen Toten, auch auf ziviler Seite, was dann wiederum den Terror derer, die glauben, Widerstand zu leisten, erneut beflügeln wird. Es ist ein endloser Kreislauf der Gewalt’, so Lüders weiter. Dieser könne nur unterbrochen werden, wenn die Regierenden und die demokratische Opposition, die nicht im Untergrund wirkt im Nordkaukasus, miteinander Verhandlungen aufnähmen über eine andere Zukunft des Kaukasus. ‚Aber dazu ist die Regierung in Moskau in der Vergangenheit nie bereit gewesen.’“ Einmal mehr erscheint der russische Staat als Ursache wenn nicht als der eigentliche Verbrecher.

Die FAZ hat einen Verdacht: „Es werden SEPARATISTEN hinter der Tat vermutet“, und wer würde für Separatismus im Fall Russlands kein Verständnis haben. Kerstin Holm schaut dem Volk im Auftrag der Zeitung aufs Maul (6):

„Für ein aus Tschetschenien, das mit gewaltigen russischen Finanzmitteln unter dem Putin-Freund Ramsan Kadyrow befriedet wurde, gesteuertes Attentat bestand diesmal eigentlich kein Anlass, sagt die Kunsthistorikerin Selfira Tregulowa.“ Aha, keine Orks? Wer könnte das besser beurteilen als eine „Kunsthistorikerin“!

„Auch der Journalistin Nina Kurijewa scheint die Versicherung von Geheimdienstchef Bortnikow, die Auftraggeber des Verbrechens säßen im Nordkaukasus, allzu vorhersehbar.“

Mhm, ob, nein wirklich, sollte nicht eigentlich die Regierung das Massaker eigenhändig gesteuert haben? So eine absurde und perverse These ist von Mohammedanisten und Bolschewisten immer wieder in Bezug auf den 11. September und gegen die Regierung Bush geäußert worden: auf obskuren Internetseiten. Bei uns wird so etwas noch am Tag des Attentats auf der Seite des renommiertesten Presseorgans Deutschlands verbreitet:

„Doch viele trauen ihrer Regierung, gegen die sich in jüngster Zeit immer mehr Volksproteste mobilisieren, beinahe jeden Schachzug zu, um den Zorn der verarmenden und entrechteten Leute in eine andere Richtung zu lenken. Wie viele Moskauer muss Frau Kuriewa an die Sprengstoffanschläge von 1999 denken, die dabei halfen, Putin an die Macht zu bringen und von denen gemäß den Nachforschungen des ermordeten Ex-Spions Alexander Litwinenko zumindest ein Teil von den Diensten selbst gelegt wurde, um Angst zu säen. (…) Das Verhalten der Miliz, die in erhöhte Bereitschaft versetzt wurde, nährt die Verschwörungstheorien und hilflosen Hass. Der Moskauer Andrej Kirpitschnikow, der kurz nach den Anschlägen an einer Metroticketkasse anstand, hörte, wie ein dicker Polizist mit kugelsicherer Weste einer betagten U-Bahn-Mitarbeiterin beinahe triumphierend zuschrie, es würden jetzt noch mindestens drei Explosionen folgen. Kirpitschnikow fragte den Beamten, was das zu bedeuten habe. Doch statt einer Erklärung drohte der ihm nur, er würde ihn festnehmen und aufs Geheimdienstquartier der Lubjanka verfrachten.“ Enorm glaubwürdige Story, meine ich.

Aber irgendwie hat der Iwan das  alles auch verdient, kleingeistig und geldgierig wie er ist:

„Von der teilweise lahmgelegten Metro und der Angst, sie zu benutzen, profitierten aber auch etliche Fahrer staatlicher Busse, die von Fahrgästen Summen von fast hundert Euro verlangten, um für sie ihre Türen aufzumachen.“

So sind es wieder einmal – neben den Orientalisten und „Experten“ – Journalisten und Schriftsteller, geistige Elite des Westens wie Russlands, die exzellente Lösungen anzubieten haben, z.B. die, den Mohammedanisten Russland zu überlassen und sich nach Franz-Joseph-Land (7) zurückzuziehen:

„Dass Premier Putin lapidar ankündigte, die Schuldigen an dem Terrorakt würden liquidiert, lasse vor allem eine weitere Verhärtung des politischen Kurses befürchten, meint Viktor Jerofejew. Das wäre aber genau das FALSCHE in dieser Situation, so der Schriftsteller, der zugleich den Terroristen den tiefsten Hass ausspricht. Sein Kollege Wladimir Sorokin erblickt in Putins Erklärung die reflexhafte Drohgeste eines politischen Führers, der das Unabwendbare aufhalten will. Das russische Imperium zerfalle weiter, davon ist Sorokin überzeugt. Der Nordkaukasus, an dem der Kreml – wie schon im neunzehnten Jahrhundert – so verzweifelt festhält, sei auf Dauer nicht zu halten.“

Auch die „Süddeutsche“ empfiehlt die Kapitulation (8): „Wenn also Präsident Dmitrij Medwedjew den Kaukasus Russlands schlimmstes innenpolitisches Problem nennt, wenn er von ‚beispielloser’ Korruption, Gewalt und Clanwirtschaft spricht, dann ist das auch die Folge einer Politik, die zu lange auf Härte gesetzt hat.“

Bei der SZ erscheinen die Meuchelmörder als Freiheitskämpfer, indes: „sie wollen MEHR als NUR ein FREIES Tschetschenien.“ Sie wollen, was für die SZ kein Widerspruch ist, ein „freies“ Scharia-Tschetschenien innerhalb eines Kalifats „vom Kaspischen bis zum Schwarzen Meer“.

Die SZ resümiert: „Eines aber ist unübersehbar: Die wichtigsten Spieler sind an einer Lösung des Kaukasus-Konfliktes nicht interessiert.“

Mit anderen Worten: Die russische Regierung hat am Konflikt Schuld.

So werden die Orks uns holen, einen nach dem anderen, die Deutschen, die auf die Russen herabschauen, die Russen, die auf die Chinesen herabschauen, die Chinesen, die auf die Juden herabschauen – anstatt dass wir alle begreifen, dass wir allesamt von den Mohammedanisten absolut nichts zu erwarten sondern exakt das gleiche Problem mit ihnen haben.

Am Ende werden von allen Nicht-Orks nur die Juden als Nicht-Orks übrig bleiben, denn sie sind Gottes auserwähltes Volk.

_____

Time am 29. März 2010

_____

1) http://www.asbarez.com/78534/erdogan-accuses-armenians-of-‘exterminating’-turks/

2) http://de.wikipedia.org/wiki/Uiguren#Unruhen_von_2009

3) http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635078,00.html

4) http://www.jihadwatch.org/

5) http://www.n-tv.de/politik/meldungen/Medwedew-kuendigt-harten-Kampf-an-article798576.html

6) http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EEC7B3CBE0E7C432CBBF4B1D5441243E7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

7) http://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Joseph-Land

8- http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/168/507328/text/