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Leichte Entwarnung

31. Mai 2014

Hartz-IV-Burka

Kewil von PI machte auf eine interessante Statistik aufmerksam (1), die der „Focus“ online gestellt hat (2). Gezeigt werden die Hartz-IV-Beträge, die diversen Volksgruppen gezahlt werden.

Dabei zeigt sich, dass Deutsche, die einen Bevölkerungsanteil von 92,2% stellen, nur 80% (26.844.087.218 Euro) der Hilfen erhalten (gesamt 33.690.680.293 Euro).

Ausländer, die 7,8% der Bevölkerung stellen (3), erhalten in Deutschland 20% (6.714.964.096 Euro) der Sozialleistungen. Das entspricht einer jährlichen Zahlung von 1.111 Euro pro Ausländer. Wollte man diesen Betrag allen nichtmigrantischen Deutschen zahlen, so würde dies ein Budget von 825,47 Milliarden Euro erfordern.

Mohammedanisten, die überwiegend Ausländer sind und 5% der Bevölkerung sowie 64% der Ausländer stellen (4), kassieren vom Ausländeranteil fast die Hälfte (47% bzw. 3.147.474.165 Euro), also 9,5% des Gesamtanteils.

Zählt man die nichtmohammedanistischen Top-20 in der Tabelle zusammen, so erhält man einen Betrag von 2.109.373.964 Euro bzw. 6,2% des Gesamtbetrags. Nichtmohammedanistische Ausländer machen 2,8% der Gesamtbevölkerung und 36% der Ausländer aus, und sie erhalten vom Ausländeranteil 31,5%.

Addiert man die Hilfen für Nichtorks mit denen für Orks, so erhält man einen Betrag von 5.256.848.129 Euro. Die zum Gesamtbetrag für Ausländer (6.714.964.096 Euro) bereitgestellten Hilfen fehlenden 1.466.115.967 Euro muss man wohl mit Zahlungen unterhalb der Top-20 erklären, wo sich auch wieder mohammedanistische Volksgemeinschaften tummeln.

Während die Deutschen also 12,2% weniger Hilfe in Anspruch nehmen, als ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt, liegt der Betrag bei Ausländern und Orks doppelt so hoch. Insofern kann man in Bezug auf Hartz-IV resümieren, dass aus wirtschaftlichen Überlegungen der Zuzug von Ausländern wie mohammedanistischen Ausländern nicht zielführend zu sein scheint.

Ich gestehe, dass ich ein anderes Ergebnis erwartet hatte. Ich hatte erwartet, dass der Anteil der Orks am Gesamtanteil signifikant höher ausfallen würde als der der ausländischen Nichtorks.

Da dies nicht der Fall ist, sondern da sowohl ausländische Orks als auch Nichtorks Beträge einstreichen, die ungefähr doppelt so hoch liegen, wie ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt, muss geschlussfolgert werden, dass es erstens „normal“ ist, dass Ausländer eher Hilfe benötigen, und dass zweitens keine Jihad-Strategie in wahrnehmbarem Maße wirksam ist, die es auf Unterhöhlung unserer Sozialsysteme abgesehen hat.

In dieser Hinsicht kann also eine leichte Entwarnung gegeben werden.

Was nicht bedeutet, dass der Mohammedanismus nicht vollständig dekonstruiert werden muss.

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Time am 31. Mai 2014

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1) http://www.pi-news.net/2014/05/woher-kommen-die-meisten-hartz-iv-bezieher/
2) http://www.focus.de/finanzen/news/grosser-vergleich-so-viel-hartz-iv-kassieren-auslaender-wirklich_id_3877990.html
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland#Migration
4) http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland#Religionen

Unsere Armee wird weiblicher – und besser

26. Januar 2014

IDF

Vorbild IDF

Die rasante Entwicklung der nichtmohammedanistischen Welt und insbesondere des Westens ging einher mit der Partizipation der Frauen an allen Bereichen.

Es ist kein Wunder sondern eine Selbstverständlichkeit, dass Probleme doppelt so schnell oder noch schneller gelöst werden, wenn sich die doppelte Anzahl kluger Menschen mit ihnen befasst. Gemäß kapitalistischer Logik und den Gesetzen der offenen Gesellschaft ist die Integration der Frauen in alle Bereiche des Lebens unabdingbar.

Gleichwohl ist die Durchdringung aller Sphären unserer Kultur durch alle unserer Bürger ein Prozess. Fähigkeiten müssen erlernt werden, Vorbehalte und Gewohnheiten müssen untersucht oder abgelegt werden, Seilschaften und Zirkel müssen geöffnet werden. Das dauert ein wenig, aber es wird nicht sehr lange dauern.

Es gibt im Counterjihad Leute, die gegen den Mohammedanismus sind, weil sie ihn vielleicht als die signifikanteste Andersartigkeit derzeit wahrnehmen. Ebenso sind sie aber wohl gegen jede Andersartigkeit und gegen jede Veränderung. Die Globalisierung macht sie wahnsinnig. Die Bildung der EU ist für sie eine bolschewistische Idee. Wehmütig schauen sie zurück auf die deutsche Kaiserzeit. Sie sind meistens – aber nicht immer – männlich.

Grade meinen sie, den Beweis dafür in den Händen zu halten, dass sie immer schon mit allem Recht hatten, dass die weiblichen Mitbürger ziemlich unterbelichtet und vom Kindergebären abgesehen unfähig sind, und dass die Kampfkraft unserer Armee bedroht ist, weil sie nunmehr einen Anteil von zehn Prozent weiblicher Mitarbeiter hat.

Kewil von PI titelt (1):

„Bundeswehr wegen Frauen ohne Kampfkraft“

Kybeline (2):

„Studie der Bundeswehr: Frauen schwächen die Kampfkraft“

Kybeline schreibt weiter:

„Das ist wieder so eine Erkenntnis, von der die Genderisten und die Unisex-Besessenen nichts hören wollen. Aber wann wollen schon die ideologischen Dogmatiker die Wahrheit hören? Sie haben ihre Dogmen, sie brauchen keine Wahrheit – auch wenn die Dogmen u. U. sie umbringen könnten, hängen sie an ihnen fest. Nur leider kann es im Fall der Bedrohung so ein Dogma,  das die Wehrkraft der Bundeswehr schwächt, uns alle gefährden.“

Aber was ist denn das für eine schwächliche Armee, die nicht mehr effektiv kämpfen kann, sobald nur ein Zehntel ihrer Mitglieder Frauen sind? Zumal von denen noch mehr als die Hälfte im Sanitätsdienst tätig ist (7.000, Heer: 3.400, Luftwaffe: 2.100, Marine: 1.100).

Angesichts des schäumenden Tons und der sehr zurecht geschnittenen Interpretation der Daten habe ich das dringende Gefühl, dass nicht nur Genderisten sich zwanghaft an ihre Dogmen klammern. Die zugrunde liegenden Daten erfassen nämlich nicht die Kampfkraft der Bundeswehr, sondern sie stellen die Meinung männlicher Soldaten über die Kampfkraft der Bundeswehr dar.

Lorenz Hemicker berichtete gestern auf „FAZ.net“ (3), und aus seinen Ausführungen wird das geheime Motiv der unkollegialen Äußerungen männlicher Soldaten deutlich: Es treibt sie der Neid.

„Am häufigsten beschweren sich die Soldaten aber über noch etwas anderes. Sie bemängeln, dass Frauen wegen ihres Geschlechts bevorzugt würden. 62 Prozent attestieren ihnen bessere Karrierechancen, 2005 waren es noch 53 Prozent.“

Süffisant fügt Hemicker hinzu:

„Verbrieft ist die Bevorzugung der Frauen in der neuen Bundeswehr-Stilfibel, die Frauen bei Frisuren mehr Freiheiten lässt.“

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Soldaten sehen wegen Frauen Kampfkraft schwinden

Sie werden bevorzugt, können nicht kämpfen und machen die Bundeswehr schlechter. Das sagen einer Studie zufolge immer mehr Bundeswehr-Soldaten über ihre weiblichen Kameraden.

Der Unmut unter Bundeswehr-Soldaten über ihre weiblichen Kameraden wächst. Die Ergebnisse einer Studie, die am Freitag in Berlin vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr vorgelegt wurden, dürften der Verteidigungsministerin nicht gefallen.

Laut der Befragung aus dem Jahr 2011 gaben mehr als die Hälfte der Männer an, die Bundeswehr verändere sich wegen der Integration von Frauen zum Schlechteren. Dieser Meinung waren  knapp 57 Prozent. In einer vorhergehenden Studie aus dem Jahr 2005 waren es nur knapp 52 Prozent Prozent. Auch in nahezu allen anderen Bereichen, die für das Funktionieren einer Armee von Bedeutung sind, wächst die Zahl der Kritiker.

Das Leben im Feld? Dem seien die Frauen nicht gewachsen, sagten 34 Prozent (2005: 28 Prozent). Körperlich anspruchsvolle Aufgaben? Die könnten Frauen nicht ausfüllen, sagen inzwischen 52 Prozent (2005: 44 Prozent). Über ein Drittel der Männer beklagt inzwischen durch Frauen den Verlust der Kampfkraft. Am häufigsten beschweren sich die Soldaten aber über noch etwas anderes. Sie bemängeln, dass Frauen wegen ihres Geschlechts bevorzugt würden. 62 Prozent attestieren ihnen bessere Karrierechancen, 2005 waren es noch 53 Prozent. Verbrieft ist die Bevorzugung der Frauen in der neuen Bundeswehr-Stilfibel, die Frauen bei Frisuren mehr Freiheiten lässt. Befragt wurden von August bis Oktober 2011 knapp 5000 Soldatinnen und Soldaten.

Das Selbstbewusstsein der Soldatinnen ist laut der Umfrage hingegen gewachsen. Das Gros von ihnen ist der Auffassung, dass ihr Leistungsvermögen gestiegen ist. Zudem nehmen die Soldatinnen eine gewisse Normalisierung im Umgang mit ihnen wahr. Ihr Leistungswille sei weiterhin hoch.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte nach der Veröffentlichung der Studie, es müsse „besser sichtbar“ gemacht werden, „wie sehr die Bundeswehr von der wachsenden Zahl Frauen in der Truppe profitiert“. Derzeit sind 10,1 Prozent der Soldaten Frauen.

Die Daten aus dem Jahr 2011 zeigten, dass die Bundeswehr mit der gestarteten Attraktivitätsoffensive auf dem richtigen Weg sei und an vielen Punkten anzusetzen habe, sagte von der Leyen. „Wir müssen die Karrierepfade für Frauen gangbarer machen, die Vereinbarkeit von Dienst und Familie zügig vorantreiben.“ Die Bundeswehr brauche die fähigsten Köpfe und davon sind ebenso viele weiblich wie männlich, sagte die Bundesverteidigungsministerin.

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Drei Prozent der Frauen berichteten übrigens von Vergewaltigungserlebnissen. Das entspricht zwar den Daten anderer westlicher Armeen, aber das sind exakt drei Prozent zu viel.

Warum habe ich hier in der MoT vor fünf Jahren den Omdurmanfeldzug so ausführlich behandelt (4)? Er ist ein Beispiel für den „wissenschaftlich geführten Krieg“. Den werden wir stets gewinnen. So wie damals.

Zum Abschluss möchte ich Ihnen eine diesbezügliche persönliche Beobachtung mitteilen. Ich war in einer Phase meines Lebens häufig auf einer bestimmten Strecke mit der Bahn unterwegs, die auch Soldaten zu ihren (unterschiedlichen) Kasernen brachte. Ich konnte zwei Typen von Soldaten beobachten: 1.) Freiwillige, gemischtgeschlechtlich, mutmaßlich mit einer Offizierslaufbahn vor Augen, 2.) Wehrpflichtige, männlich. Gruppe eins pflegte den Waggon mit Heiterkeit, Konzentration (es wurde gebüffelt) und jugendlichem Elan zu füllen, und die Soldatinnen, die ohne Wenn und Aber akzeptiert zu sein schienen, hatten daran einen wesentlichen Anteil. Gruppe zwei war betrunken, verlottert, dumpf und aggressiv.

Ich würde mich gerne in die erste Gruppe einreihen, weil es dort lustiger, komfortabler und ordentlicher zuging und vor allem, weil ich glaube, dass diese Gruppe immer siegreich sein wird. Gruppe zwei war doch sehr orkhaft, und das passt eigentlich gar nicht zu einer modernen Bürgerinnen- und Bürgerarmee.

Die israelischen Streitkräfte sind übrigens eine solche. Mehr als 65% der Frauen leisten dort den Wehrdienst.

Und wer wollte die IDF ernsthaft als eine ineffektive Armee bezeichnen?

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Time am 26. Januar 2014
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1) http://www.pi-news.net/2014/01/bundeswehr-wegen-frauen-ohne-kampfkraft/
2) http://www.kybeline.com/2014/01/24/studie-der-bundeswehr-frauen-schwaechen-die-kampfkraft/
3) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundeswehr-studie-soldaten-sehen-wegen-frauen-kampfkraft-schwinden-12767626.html
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/churchill-5-kritik/

Weil er kein Türke war

19. August 2013

jonnysfamilie

Sechs junge Männer schlagen einen anderen jungen Mann aus Spaß am Morden tot. Da sie Torks sind, ergehen extrem milde Strafen zwischen viereinhalb in einem Fall und zwei bis drei Jahren in den anderen Fällen (1). Die Strafe antreten braucht einstweilen nur der Haupttäter, die anderen sind auf freiem Fuß, das hat sich direkt aus dem Prozess ergeben (2):

„Bis das Urteil rechtskräftig ist, bleibt nur Onur U. in Untersuchungshaft. Bisher waren vier der jungen Männer auf freiem Fuß, nach der Urteilsverkündung kam ein fünfter frei.“

Für die Dimmies ist es wichtig, bei den Mördern einen nicht ausschließlich torkischen Hintergrund zu behaupten (3):

„Auf der einen Seite stehen die Freunde der Angeklagten – die meisten mit türkischen oder griechischen Migrationshintergrund, wie die Täter.“

Einer der Täter hat einen griechischen Pass. Na, das ist ja prima. Kewil von PI (4):

„Im Fall des laut Polizei aus reiner Mordlust erschlagenen Jonny K. haben sich nach der Festnahme des griechisch-türkischen Osman A. (Foto) – welcher echte Grieche nennt sich Osman – zwei weitere Mörder der Polizei gestellt…“

Leo „Bulldog“ Brux nennt zunächst die Namen, die allesamt Orknamen sind (5):

„Onur U., 19, Mehmet E., 19, Osman A., 19, Hüseyin I., 21, Melih Y., 21, Bilal K., 24.“

Dann jedoch zieht er völlig absurde Schlüsse, denn der Haupttäter hatte einen deutschen Pass (6):

„Andererseits, ich sehe ihn (den Haupttäter, T.) als deutsches Produkt. Er ist HIER so geworden, wie er ist. Also werden wir für ihn die Verantwortung übernehmen und tragen müssen. WIR haben ihn zum Schläger gemacht.“

Der Mohammedanismus und seine Parallelgesellschaft in unserer Heimat hat damit also nicht das Geringste zu tun, Schuld haben vielmehr wir Deutschen, wir alle. Der wahre Feind indes bleibt für den bolschewistischen Revoluzzer das internationale und wohl auch jüdische Finanzkapital:

„… es sind nicht diese Unterschichtsmachos, die die große Gefahr darstellen, sondern die Elitemachos in der Finanzwelt, die unsere Welt nach sozialdarwinistischen und kapitalistischen Prinzipien totalitär ökonomisieren wollen.“

Leo findet die Strafen im Übrigen beinhart und macht sich Sorgen über die zu erwartende Verrohung der Killer in der Haft (7):

„Das größte Problem bei der Haft liegt darin, dass sie für viele zur Schule des Verbrechens wird. Wer weiß, vielleicht wird in dem Gefängnis, in dem Onur U. seine Jahre absitzen wird, die dort herrschende Russenbande ihn zum professionellen Verbrecher ausbilden?“

Als bedrohlich erscheinen hier bei Leo einmal nicht nur die Juden und Chinesen – sondern die Russen, und seine Propaganda-Klaviatur, die ein Anliegen stets fest im Blick hat, nämlich die Dienstbarkeit für Mohammedanisten jedweder Couleur, steigert sich zu extremer Schrillheit.

Eine ebenso klare wie ironische Stellungnahme zum gleichen Thema aus einer jüdischen Sicht möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Sie stammt von Dr. Nathan Warszawski, und ich habe sie bei „haOlam“ gefunden (8).

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Kein Rassismus nirgendwo

Das Urteil wurde schnell innerhalb 10 Monaten nach der Tat gefällt. Wegen Körperverletzung mit Todesfolge erhielten sechs Berliner mit türkischen Namen Freiheitsstrafen zwischen 2¼ und 4½ Jahren. Vereinzelt wurden Befürchtungen laut, dass die Angeklagten freigesprochen werden würden.

Eine Revision wird stattfinden.

Im Oktober 2012 wurde Jonny ohne erkennbaren Anlass nahe dem Berliner Alexanderplatz brutal verprügelt. Er starb kurz darauf. Jonny, der in Thailand geboren wurde, wurde 20 Jahre alt. Das Gericht konnte den Anlass des juristischen Totschlages nicht finden. Die Täter wurden nicht wegen Mordes, sondern wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt und verurteilt.

Der Richter sprach in der Urteilsbegründung über Dummheit, Arroganz, Unverschämtheit und Aggressivität. Das Verbrechen konnte nicht lückenlos geklärt werden.

Zwischenzeitlich erhielt Jonnys Schwester Tina den Medienpreis „Bambi“ für ihr Engagement gegen Gewalt.

Soweit die objektiven Tatsachen in Kurzform. Da das Gericht den Anlass für den juristischen Totschlag, der somit ein Mord sein kann, nicht gefunden hat, werden die gerichtlich erörterten Tatsachen zu keinem Ergebnis führen. Wir gehen zunächst davon aus, dass der Totschlag ohne einen bestimmten Anlass ausgeführt worden ist. Jonny wurde nur deshalb umgebracht, weil er zur falschen Zeit sich am falschen Ort aufgehalten hat. Uns interessiert hier nicht er Anlass, sondern der Grund, warum gerade Jonny umgebracht wurde.

Die Zahl der Totschläge und Morde unter Jugendlichen in Berlin nimmt Dank Polizei und Streetworkern kontinuierlich ab. Somit wird die Stadt für Jugendliche von Jahr zu Jahr sicherer, ein Restrisiko, erschlagen zu werden, bleibt. Da das Gericht keinen Anlass und keinen spezifischen Grund für die Tat benannt hat, können spezielle Vorsichtsmaßnahmen nicht ausgesprochen werden. Man kann Jugendlichen lediglich empfehlen, nachts das Restrisiko und die Straßen Berlins zu meiden.

Dies ist nicht zufriedenstellend. Möglich, dass Jonnys Schwester Tina sich mit dieser Information begnügt. Sie hat den „Bambi“ für ihr Engagement gegen Gewalt. gewonnen, der auch Sängern vergeben wird, die zu Gewalt aufrufen.

Wenn das Verbrechen ohne Anlass Folge eines Zufalls ist, dann basiert die Tat nach abendländisch anerkannter Logik auf äußeren Merkmalen wie Tatzeit und Tatort. Es gibt jedoch weitere gerichtsbekannte Tatsachen, die nicht erwähnt werden. Um die Tatsachen einzugrenzen, müssen wir weit über unseren geographischen Horizont blicken.

Vor zwei Jahren hat der Norweger Breivik einen Massenmord an zumeist Jugendlichen begangen, die Mitglieder einer norwegischen sozialdemokratischen Organisation waren. Die Toten selbst sind zufällig ausgewählt worden. Der Grund für den Mord ist Rassismus. Breivik hat nicht vom Dachgeschoss aus auf zufällige Passanten geschossen. Ähnlich: die NSU-Morde in Deutschland. Die Türken und den Griechen hat zufällig der Tod ereilt. Der Grund für den Mord ist erneut Rassismus. Die NSU-Mörder haben nicht auf einer NPD-Versammlung wild um sich geballert. Die gerne als „politische Reaktion“ verbrämten Morde arabischer Terroristen an Juden weltweit basieren auf Antisemitismus, wobei die Ermordeten das Schicksal zufällig ereilt hat. Die palästinensischen Terroristen haben sich nicht in einem Bus in der Palästinenserhauptstadt Ramallah in die Luft gejagt. In allen Fällen hätten die Toten andere sein können. Ihre Ermordung fand nicht grundlos statt. Der Anlass ist unwichtig.

Dementsprechend können wir einen Grund für Jonnys Tod konstruieren, selbst wenn es dem Mainstream nicht gefallen sollte und trotzdem nicht unerwähnt bleiben darf:  Jonny ist gestorben, weil er kein Türke gewesen ist.

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Time am 19. August 2013
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1) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/urteil-im-fall-jonny-k-onur-u-zu-haftstrafe-verurteilt-a-916809.html
2) http://www.sueddeutsche.de/panorama/toedliche-pruegelattacke-am-alexanderplatz-mehrjaehrige-haftstrafen-fuer-taeter-im-fall-jonny-k-1.1746928
3) http://www.taz.de/Urteil-im-Prozess-Jonny-K-/!121925/
4) http://www.pi-news.net/2012/10/turkenbande-spuckte-auf-toten-jonny-k/
5) http://blog.initiativgruppe.de/2013/08/17/onur-u-als-feigling/
6) http://blog.initiativgruppe.de/2013/08/17/onur-u-als-feigling/#comment-33350
7) http://blog.initiativgruppe.de/2013/08/17/onur-u-als-feigling/#comment-33390
8) http://haolam.de/artikel_14451.html

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PS: Drei der sechs Mörder haben inzwischen Revision eingelegt. Sie hatten fest mit Bewährung gerechnet.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/nach-schuldspruch-im-fall-jonny-k-verurteilte-legen-revision-ein/8659296.html

Dimmies schwingen die Nazikeule

30. April 2013

NSU-Video

Über die NSU-Affaire schreibe ich nicht deshalb regelmäßig, weil ich gewalttätige Nazis unterstützen will. Der deutsche Nationalsozialismus ist das entsetzlichste Kapitel unserer Geschichte, er hat 60 Millionen Menschen das Leben gekostet und unser Territorium halbiert. Er ist ein Bruder des abscheulichen Mohammedanismus. Beider Freunde sind meine Gegner.

Ich habe in Bezug auf die NSU-Affaire jedoch das dringende Gefühl, als ob wir mit ihrer Hilfe und von unseren Eliten einmal mehr über den Mohammedanismus, der der Einzige ist, dem diese Angelegenheit nützt, belogen werden. Es gibt zu viele Widersprüche, Ungereimtheiten und Setzungen, als dass man nicht das Konstruierte, den Willen, ein bestimmtes Ziel erreichen zu wollen, spüren würde.

Kewil von „PI“ stellte heute pointierte Betrachtungen zum ominösen NSU-Bekennerfilm an (1):

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Die Ungereimtheiten im NSU-Prozeß IV

„Sind Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe überhaupt Terroristen? Zum Terrorismus gehören per definitionem Bekennerschreiben und politische Forderungen. Man kann nicht in unregelmäßigen Abständen sinnlos irgendwelche Gemüsehändler oder Dönerwirte ermorden und nichts wollen. Das haben wohl auch die Ermittler gemerkt, und so tauchen aus der am 4.11.2011 ausgebrannten Wohnung in Zwickau wie durch ein Wunder unbeschädigte Computer-Festplatten und Bekenner-DVDs auf. Außerdem soll Zschäpe noch schnell sechs DVDs verschickt haben, bevor sie in Panik ihre Wohnung anzündete. Wer mit gesundem Menschenverstand soll das glauben?

Laut Bundesanwaltschaft stammt nämlich das erste Video in der ausgebrannten Wohnung sogar von 2001. Aber zehn Jahre wurde nichts vom Trio verschickt, kein Papierfetzen, geschweige denn eine CD bekannt, keiner hat was gesehen. Und dann, ausgerechnet erst, nachdem das Trio aufgeflogen war, kommt der Rosarote Panther in einen linksextremen Laden namens “apabiz” geflogen, und der verkauft ihn an den Spiegel, der das Video eine Woche für sich allein behält.

Warum hätte der NSU Videos produzieren und nie verschicken sollen, wenn es Terroristen waren? Warum lagen die in der Wohnung herum und wurden jahrelang auf der Festplatte gar nicht angeklickt, und justament, als man nach dem Tod von Böhnhardt und Mundlos Beweise brauchte, ist alles simsalabim wie durch ein Wunder unversehrt durch Wohnungsbrand und Löschwasser beim Spiegel? Und im Wohnwagen bei einem Banküberfall! Wer nimmt Mordbeweise zu einem Banküberfall mit?

Mit solch verdächtigen Beweisstücken würde ich mich als Anwalt gar nicht in die Verhandlung trauen. Die Videos weisen noch weitere Ungereimtheiten auf (siehe etwa Compact Magazin spezial), aber die obigen Fragen zum Paulchen-Panter-Video genügen vollauf!

Wolke

Ich möchte zum 15-minütigen NSU-Bekennervideo heute die Ansicht einer Bekannten beisteuern. Diese Bürgerin ist kein Counterjihadi, und ich halte mich in Bezug auf dieses Thema ihr gegenüber bedeckt. Sie ist aber seit Jahrzehnten Werbe-Grafikerin, und sie ist in ihrem Job erfolgreich.

Sie hat das NSU-Video gesehen, und sie hat mir ziemlich ausufernd erklärt, warum es professionell sei.

Sie meinte, dass die Videomacher die aktuellen NSU-Bilder perspektivisch richtig in den Zeichentrickfilm eingebaut haben (s.o.). Sie machen auch das mit der Lesbarkeit richtig, indem sie helle Schrift auf dunkle Untergründe stellen und umgekehrt. Sie fand den Wechsel der verschiedenen Schriftfarben toll, weil dadurch der Text geordnet würde. Sie meinte, die Übergänge von Zeichentrick zu real seien raffiniert montiert. Dann fand sie es komisch, dass ein paar in Bezug auf Grafik ungebildete Kriminelle so ein Gespür für einen speziellen Filmstil haben, dass sie ihre Botschaften in die speziellen Ideen von Paulchen Panther stellen wie bei den realen Szenen in den Wolken. Sie meinte auch, dass die Sprache und Bildsprache des Films viel zu nah an Paulchen Panther sind und zu wenig am Nationalsozialismus oder psychopathischen Killern. Das sei so, als ob ein Paulchen-Panther-Fan einen Film mit Nazis macht und nicht umgekehrt. Bei „Bild“ (einzige Quelle, die ich für den Film noch gefunden habe) heißt es:

„Der Film wurde mit hohem technischen Aufwand verändert.“ (2)

Meine Bekannnte sagte, dass das falsch sei. Technisch könne das jeder am PC mit den entsprechenden Programmen, aber das sei so gemacht, wie es nur Leute hinkriegen, die das beruflich machen, und sie meinte: „Dazu braucht man den Blick!“ 

In meinem Job habe ich auch „den Blick“.

Schlussfolgerung: Das Video stammt nicht personally von „Beate and the Uwes“, sondern von einer professionellen Werbeagentur (ggf. im Dienste eines Dienstes).

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Time am 30. April 2013
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1) http://www.pi-news.net/2013/04/die-ungereimtheiten-im-nsu-prozes-iv/
2) http://www.bild.de/video/clip/mord/propaganda-video-der-killer-nazis-21035344.bild.html

Das unerträgliche Geflenne der Orks

19. Februar 2013

TAZ

Außer morden, vergewaltigen und rauben können die Anhänger des Mohammedanismus eines besonders gut: jammern. Bevor sie nicht alles – und das meint alles – in ihren gierigen Klauen halten, empfinden sie ihr Dasein als unzumutbare Ungerechtigkeit.

Innerhalb der letzten Jahrzehnte haben die albanischen Mohammedanisten ein historisches Kernterritorium Serbiens – das Kosovo, vergleichbar mit Bayern in Deutschland – durch zügellose Vermehrung demografisch vergewaltigt und die autochthone serbische Bevölkerung zur Minderheit gemacht. Sie haben die Reste der Nichtorks mit westlicher und arabischer Hilfe bekämpft und verfolgt und vertrieben. Dann haben sie einen unabhängigen Ork-Staat ausgerufen, den dritten in Europa, Vorlage für viele weitere, die folgen werden.

Sind sie nun in ihrem neuen Staat zufrieden? Kümmern sie sich mit Eifer darum, ihn aufzubauen und zum Blühen zu bringen? Nein, natürlich nicht! Die Dimmies wurden ermordet oder vertrieben, also verwandelt sich das Land allmählich in das große Vorbild Mond, die Heimat des angebeteten Mondgottes Hubal aka Alla. Die Orks haben keinen mehr zum Umbringen, und deshalb flennen sie. Erich Rathfelder von der „TAZ“ flennt mit (1):

„Immer mehr Staaten erkennen Kosovo diplomatisch an. Trotzdem bleibt die Reisefreiheit für die Bürger ein Traum. Auch Afrim will eigentlich weg. (…) Dass ausgerechnet die Bürger des von den Institutionen der internationalen Gemeinschaft am strengsten überwachten Land Europas um Visa anstehen, ist im grenzenlosen Europa eigentlich anachronistisch. Neben der Rechtsstaatsmission Eulex mit ihrer Polizeimission stehen nach wie vor Eufor-Schutztruppen im Land. Und trotzdem legt Europa den Kosovaren viele Steine in den Weg. Viele EU-Staaten fürchten einen Massenexodus.“

Ähem, es gibt nur 1,75 Millionen Kosovarer, d.h. auf jeden EU-Staat kämen beim „Massenexodus“ etwa 110.000. Die paar Leutchen werden schon GEFÜRCHTET? ALLEIN Schweden importiert doch jährlich 200.000 Hardcore-Orks aus Somalia (2), aber ein erheblich kleinerer „Massenexodus“ „moderater Mohammedanisten“ aus dem europäischen Kosovo könnte ein Problem werden?  Inwiefern ist das logisch? Wirkt da ein antiweißer Rassismus?

Wenn die EU den albanischen Orks schon einen neuen Staat herbeigebombt hat, dann soll sie gefälligst auch allen Albanerorks alle Grenzen öffnen, ist die Logik der grünen Dimmi-„TAZ“. Und Afrim sagt: „Stimmt schon, viele wollen weg. Ich auch, am besten sofort.“

Warum will er weg? Ooch, das übliche Bild mohammedanistischer Staaten halt, den wenigen Reichen gehört alles, die Korruption ist sagenhaft, man ist praktisch rechtlos und alle Leistungen sind unter aller Sau. Und wer hat daran Schuld? Der Westen natürlich und besonders die EU. Kewil von PI (3):

„Preisfrage: In welches arme europäische ‚Entwicklungsland’ fließen pro Kopf die meisten Steuergelder aus Deutschland und der EU zur ‚Stabilisierung’? Griechenland? Portugal? Vielleicht Island? Alles falsch. Kosovo lautet die Antwort. Allein zwischen 1999 und 2007 wurden 3,5 Milliarden Euro an EU-Hilfen in das weniger als 1,75 Millionen Einwohner zählende Ländchen gepumpt, das eigentlich zu Serbien gehört. Seit der Unabhängigkeits­erklärung am 17. Februar 2008 waren es dann noch einmal 1,2 Milliarden Euro.“

Also, das ist doch viiiel zu wenig, und deshalb haben wir Schuld. Wir haben Schuld. Wir haben Schuld!!! Afrim: „Von Reisefreiheit können wir nur träumen. Fünf Jahre nach der Unabhängigkeit werden wir hier in unserem kleinen Kosovo wie in einem Käfig gehalten.“

KZ-Meister EU. Eigentlich ist alles besser im Kosovo, die Luft, die Situation für die Kinder, und die Scharia wird sicher auch bald eingeführt, und man bliebe ja auch gerne da, wenn es halt besser bezahlt würde. Also muss man gehen, und da haben sich die EU und die Schweiz was gaaanz Mieses einfallen lassen: Visagebühren und Reisekrankenversicherungen! Afrim: „Du musst schon Geld haben, um all die Prozeduren für deine Reise bezahlen zu können, alles zusammen um die 80 Euro.“

Nein, ist das fiiies! 80 Euro müssen die albanischen Orks für eine Reise in die Schweiz, für all diese beiden Prozeduren hinlegen. Sooo viel! Das können die armen Kerle nicht, und deshalb müssen sie – dasistgemeindasistgemeindasistgemein – im eigentlich wunderschönen Kosovo, das sie erst vor fünf Jahren erobert haben – bleiben.

Ehrlich gesagt, ich glaube, ich würde auch kaum einen Ort in der Schweiz finden, wo ich auch nur eine Nacht für weniger als 80 Euro übernachten könnte. Das ganze Denken der Albanerorks ist, so zeigt es sich, schön völlig auf Schmarotzertum oder Kriminalität ab dem Zeitpunkt des Übertritts über die Grenze festgelegt, denn beschafft werden müssen in ihrem Denken nur die 80 Euro bis dorthin.

Gegen so eine Gemeinheit kann man sich jedoch wehren, und sollte dies auch tun, wie die „TAZ“ nahelegt:

„Afrim machte sich auf den Weg. Erreichte die damalige Tschechoslowakei. Versuchte, illegal über die deutsche Grenze zu kommen. Wurde geschnappt und zurückgebracht. Doch beim zweiten Versuch hat es dann geklappt… ‚Ich stellte einen Asylantrag, zwei Jahre später durfte ich arbeiten, dann bekam ich den Aufenthaltsstatus’“.

Also, Albanerorks, hört auf zu flennen, macht es wie die „TAZ“ empfiehlt, macht es wie Albaner-Afrim. Reist illegal ein. Viele Deutsche können es gar nicht erwarten, dass Deutschland endlich in eine Mondlandschaft verwandelt wird, und dass wir alle durch die Scharia geknechtet werden.

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Time am 19. Februar 2013

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1) http://www.taz.de/Fuenf-Jahre-Republik-Kosovo/!111296/
2) http://michael-mannheimer.info/2013/02/19/200-000-somalier-pro-jahr-nach-schweden/
3) http://www.pi-news.net/2013/02/eu-milliarden-fur-mafia-republik-kosovo/#more-307074

Museums-Jihad: Paris, Frankreich

25. September 2012

Die Orks stellen ihren Sperrmüll im Louvre ab, und die Kunstszene ist begeistert. Führer (links): „Hier sehen sie ein mohammedanistisches Töpfchen.“ Dimmi-Zicke (rechts): „Mein Gott, ist das wun-der-wun-der-schön. Sowas Tolles haben WIR nie hingekriegt.“ Dimmi-Zicken (Mitte): „Mein Gott, ist das wun-der-wun-der-schön!“ Hollande (2. von rechts, denkt): „Gnnn, mein Gott, sind die su-per-su-per-blöd! Aber ich brauche die Wählerstimmen der Orks und ihrer Dimmis…“

Gestern wies Kewil bei PI auf die Eröffnung der Abteilung für mohammedanistische Kunst im Louvre hin, deren Eingang von einem fliegenden Teppich markiert wird, dessen Erfindung uns die Orks bis dato leider schuldig geblieben sind.

Kewil schrieb (1):

„Völlig überdeckt durch die aktuelle Mohammed-Randale mit Mord und Totschlag wurde die Eröffnung der Islam-Abteilung im Louvre zu Paris. Obwohl unsere Feuilletonisten schreiben, was das Zeug hält, ging die Festivität mit Hollande (Foto) ziemlich unter. Charlie Hebdo kam mehr in die Schlagzeilen. (…) Ohne bisher dort gewesen zu sein, würden wir in keinster Weise bestreiten, daß in der neuen islamischen Abteilung des Louvre große Kunstwerke hängen. Es stellt sich nur die Frage, wer sie hergestellt hat. Wurden sie vom Islam geschaffen oder unter der Herrschaft des Islams von eroberten Parsen, Kopten, Zoroastriern, Armeniern, Juden, Christen und Sklaven aller Art? Diese Fragen werden im Feuilleton nicht gestellt.“

In der Tat – die Antwort könnte bedeuten, dass es nicht mal mohammedanistisches Kunsthandwerk gibt. Möglicherweise hängt, liegt oder steht dort aber auch tatsächlich der eine oder andere große Wertgegenstand (nicht KUNSTgegenstand) herum, denn der Ausstellungsraum umfasst 3000 qm, und die Investitionen betrugen 100 Millionen Euro (2). Ein Teil dieser Summe wurde durch das größte Spendenaufkommen aufgebracht, das dem Louvre je zugekommen sei (Hollande), und zwar von den Orks. Die „Welt“ (3):

„Die Vertreter der Spender nutzten ihrerseits die extensive Vorwortstrecke des Ausstellungskataloges, um ‘interkulturelles Verständnis‘ (so die Alwaleed Stiftung), die Fähigkeit ‘Differenzen zu transzendieren‘ (so der Präsident der Nationalmuseen Marokkos), einen ‘zutiefst toleranten Geist‘ (so der Emir von Kuweit), sowie das Talent zur ‘friedlichen Koexistenz zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen‘ (so der Präsident Aserbeidjans) als spezifisch islamische Tugenden zu preisen.“

Ich lach mich schlapp, diese erbärmlichen Lügner und Angeber. Nein, Wertstück hin oder her, das ist Jihad, das ist Museums-Jihad. Über diesen hatte ich im Februar dieses Jahres u.a. geschrieben (4):

„Zum Begriff ‚mohammedanistische Kunst’: Eine solche gibt es nicht, denn eigentliche Kunst haben die Orks nie hervorgebracht. Es gibt keine reflektierende, fragende, fordernde, forschende, programmatische, inhaltliche Ork-Kunst, es gibt nur mohammedanistisches Kunsthandwerk. Weil die Orks und ihre Dimmies aber einen Anspruch auf die Kunst erheben wollen, muss zunächst der Begriff nivelliert werden.“

Indem sie unsere Definition von Kunst in den Schmutz ziehen und Kunst ins Banale abdrängen, berauben sie uns einer wesentlichen und exklusiven Errungenschaft unserer westlichen Zivilisation. So wie sie Diskussionen und Meinungsfreiheit beschränken wollen, wollen sie die Kunst beschränken. Sie wollen dazugehören, Künstler sein, im Louvre bestaunt werden, aber sie wollen die harten Kriterien, die künstlerische Äußerungen zu bedeutsamen Kunstwerken machen, nicht erfüllen. Sie wollen vielmehr, dass sich unsere Kunst an ihre beschränkten Vorstellungen von Kunst anpassen soll. Ihr Kameldung soll ebenso wie ihre gewalttätigen Exzesse als besondere kulturelle Errungenschaft von aller Welt gewürdigt werden.

Darüber hinaus geht es ihnen um reine territoriale Expansion, um die Eroberung unserer Museen.

Was die Orks zu bieten haben, ist allerdings denkbar dürftig: Es handelt sich um eher mäßiges Kunsthandwerk bzw. Ornamente satt (die, wie Kewil vermutet, denn auch noch überwiegend von Angehörigen der eroberten und versklavten Völker angefertigt wurden). Betrachten Sie im Folgenden, was ich im Internet über die französische Sammlung gefunden habe.  

Kacheln mit Ornamenten

mehr Kacheln mit Ornamenten

noch mehr Kacheln mit Ornamenten

und Kacheln (mit Ornamenten)

und eine Einzelkachel (mit Ornament)

und, ÜBERRASCHUNG, Kacheln mit Leuten im Garten,
die aber haram sind, denn im Mohammedanismus ist die
Abbildung von Menschen und Tieren verboten

Ich fand Fenster mit Ornamenten…

und Teppiche mit Ornamenten…

eine Scheibe mit Ornamenten…

und Vasen mit Ornamenten.

Da gibt es eine Katze mit Ornamenten, die als Katze
identifizierbar
eigentlich im
mohammedanistischen Museum nichts verloren hat,
da sie
eine leibhaftige
Schmähung der Worte Klo H. Metzels ist

und da gibt es ein großmäuliges Tier
(mit Ornamenten),
das wohl den vorbildlichen
Mohammedanisten darstellen soll…

Auch einen mutmaßlich kloranischen
Lügentext fand ich, was auch immer der in einem
Kunstmuseum verloren haben mag…
und ein hübsches Bild von Leuten,
die steif in einem Garten herumstehen, das einem Schüler
der Mittelstufe zur Ehre gereichen würde.

Was für ein unglaubliches Fake, was für eine Vera*schung, was für ein gigantisch inszeniertes Nichts.

Die Orks können nichts, haben nichts, sind nichts.

Wir aber gehen mit ihnen um wie mit Kindergartenkindern: „Toll, das Bild, das du für Mama gemalt hast, toll, dass du dir schon alleine die Strümpfe anziehen kannst, toll, das du schon allein auf’s Töpfchen gehst.“ 1.400 Jahre – und kein bisschen erwachsen…

Break the communication down, please!

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Time am 25. September 2012

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1) http://www.pi-news.net/2012/09/islam-leuchtet-im-louvre/
2) http://wissen.dradio.de/museen-islamische-kunst-im-louvre.38.de.html?dram:article_id=221655
3) http://www.welt.de/debatte/kommentare/article109361333/Hollandes-Propaganda-fuer-Toleranz-mit-Champagner.html
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/02/05/museums-jihad/

Rolling Stone Tunesia?

27. Januar 2011

Tunesien war mal römische Provinz, und das war seine beste Zeit

Wie man liest, wird damit gerechnet, dass die Orks in zwanzig Jahren mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung stellen werden (1), welche dann wohl 9 Mrd. Menschen zählen wird.

Indes, die Freude meiner jihadistischen Leser ist zum Glück unbegründet. Denn der Großteil der Orks wird sich in ihren staubigen, wasserleeren, verwüsteten Territorien sammeln, deren Böden sie seit Jahrhunderten auslaugen.

Nur 3% von ihnen werden bei uns leben, wo sie allerdings, vor allem in urbanen Gebieten, durchaus auch mal auf über 10% kommen werden, was ihre politische Schlagkraft erhöhen könnte. Bis dahin werden wir aber unsererseits die Schlagkraft der westlichen Demokratie natürlich auch erhöht haben, so dass eine Turkey-Party, die es kaum – in Konkurrenz auch z.B. zu den Grünen oder der SED – über die bis dahin geltende 10-%-Hürde schaffen wird, kein Grund zur Besorgnis sein muss.

Während der Aggroidiot und seine Freundin Meryem bei uns noch davon träumen, wie der Kalif sie für die erlittenen „Beleidigungen“ belohnen wird, kriegen 97% der Orks eine ziemlich trockene Zunge.

Andere aktuelle Meldungen liegen in diesem Trend. Zum Beispiel jene über die durch Al Jazira veröffentlichten Dokumente über die PLO. Hans-Christian Rößler berichtete in der heutigen FAZ:

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„(…) Der palästinensische Präsident Abbas, der nach der Veröffentlichung erster Geheimdokumente in Bedrängnis geraten war, wurde derweil mit Jubel empfangen, als er von einer Auslandsreise zurückkehrte. Und auch die jüngsten Enthüllungen von Al Dschazira, die der Sender gemeinsam mit der britischen Zeitung ‚Guardian’ veröffentlichte, ließen die palästinensische Empörung ihrer Führung gegenüber nicht spürbar zunehmen. Den Dokumenten zufolge haben Palästinenser und Israelis im Kampf gegen Terroristen und besonders gegen die Hamas äußerst vertrauensvoll zusammengearbeitet – unterstützt von einem detaillierten Plan, den angeblich der britische Geheimdienst MI6 erstellt haben soll. Im Jahr 2005 soll zum Beispiel der damalige israelische Verteidigungsminister Mofaz den palästinensischen Innenminister Nasser Jussef aufgefordert haben, einen Anführer der Al-Aqsa-Brigaden zu töten, den Israel der Planung von Selbstmordattentaten bezichtigte. Jussef weigerte sich zwar, wenige Wochen später kam der Al-Aqsa-Kommandeur aber bei einem israelischen Drohnenangriff ums Leben. ‚Wir mussten Palästinenser töten, um eine Autorität, eine Waffengewalt und das Gesetz zu gewährleisten. Wir haben sogar unsere eigenen Leute getötet, um Ruhe und Ordnung zu bewahren’, gestand der palästinensische Chefunterhändler Erekat laut einem anderen Gesprächsprotokoll im Jahr 2009.“

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Die PLO-Pallies verhalten sich offenbar entgegen der Time’schen Theorie, nach der die Rückeroberung Jerusalems „heilige“ religiöse Pflicht für die Orks ist, sondern sie setzen auf Vernunft und praktische Erfolge, was m.E. sehr ungewöhnlich für Orks ist.

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Kommen wir zum momentanen Star der Medien, der tunesischen „Jasmin“-Revolution. Zettel schrieb am Montag (2):

„Bei der Revolution in Tunesien kann man inzwischen eine der möglichen Entwicklungen einigermaßen ausschließen: Die Konterrevolution; eine Rückkehr des Clans von Ben Ali. Alle anderen Varianten sind möglich: Ein demokratischer Rechtsstaat; was unerhört wäre für ein Land des Maghreb, seit de Gaulle Algerien preisgab. Eine Militärdiktatur. Oder auch der erste islamistische Staat im Maghreb; ein Vordringen des Islamismus bis vor die Haustür Europas.“

Ulrich Becker ist jedenfalls sehr skeptisch. Er schrieb schon am 23. Januar (3):

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„Ben Ali ging mit eiserner Hand nicht nur gegen politische Kontrahaenten und politische Freiheiten vor, sondern eben auch gegen Islamisten und setzte darueber hinaus auch radikal Frauenrechte durch, so dass Tunesien zu einem der frauenfreundlichsten Laendern in der arabischen Welt ueberhaupt gezaehlt wurde. Ein arabisches Land wo rund 30% der Richter, 40% der Professoren, 60% der Studenten und mehr als 20% der Parlamentsabgeordneten Frauen sind (guter Durchschnitt in der westlichen Welt), ein Land, wo die Verschleierung (und auch die Hetzte in den Moscheen) staatlich verboten sind, ist eine Seltenheit in der gesamten Region und ein Land indem sich Frauen relativ frei entfalten konnten.

All das steht jetzt nach der ‘demokratischen Revolution,’ in Frage. Wenn man sich die Massen auf den Strassen in Tunesien angesehen hat, wird man vielleicht festgestellt haben, dass diese zumeist  aus jungen, wuetenden Maennern bestand…

Eine der ersten faktischen Aenderungen vor Ort jetzt nach Ben Alis Sturz bestand darin, dass im tunesischen Staatsfernsehen ab sofort zu islamischen Gebetszeiten Sendepausen eingelegt werden. (…)“

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Die Entwicklung in Ägypten (4) und Jemen (5) scheint seiner Skepsis Recht zu geben. Auch Kewil meinte gestern (6):

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„Die Revolution in Tunesien – habe meine Zweifel, ob es überhaupt eine war – startete sicher nicht wegen irgendwelcher Islamisten. Das heißt aber noch lange nicht, daß die nun nicht zurückkehren und stärker werden. Immerhin war in Tunis die Vogelscheuchen-Verschleierung bisher verboten! Das wird sich ändern (Kewil zitierte die NZZ, 7):

‚Alle Beobachter sind sich darin einig, dass Tunesien in Zukunft, wie die meisten andern arabischen Länder, mit der Präsenz explizit islamistischer Gruppierungen leben muss. Frauen mit Ganzkörperschleier, bärtige Männer in langen arabischen Gewändern, Diskurse, in denen vom ‚Kampf gegen Ungläubige’ die Rede ist, dürften in Tunis, Sfax und Sousse schon bald zum Alltag gehören.’

In Ägypten wird die Moslem-Bruderschaft auch wieder aktiv, im Libanon regieren Terroristen. Egal, wo man hinguckt, es gibt kein moslemisches Land auf dieser Welt, das derzeit irgendwie zu westlichen Werten driftet! Insofern ist das ganze westliche Demokratie-Gedudel, was den Nahen Osten und den Maghreb anbelangt, völliger Quatsch! Glücklicher leben ohne den Islam, das muß die Direktive sein!“

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O.k., stimmt zwar, das ist die grundsätzliche Maximalvorstellung, die man nie vergessen sollte. In der Praxis jedoch wird man sich nicht immer in völliger Übereinstimmung damit bewegen können. Die heutige FAZ enthielt auch einen ziemlich revolutionsschwülstigen Aufsatz des von Islamisten bedrohten Abdelwahab  Meddeb (8), den Joseph Hanimann übersetzte. Folgende Passage weckte mein besonderes Interesse:

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(…) Die Ereignisse können helfen, mit zwei unhaltbaren Einstellungen aufzuräumen: jener der nachkolonialistischen Besserwisserei in Sachen demokratischer Reife und jener, die die Welt in Zentrum und Ränder mit entsprechender Bedeutungshierarchie der Ereignisse aufteilt.

(„Nachkolonialistischen Besserwisserei“? Wievielen Erstgeborenen mögen ihre jüngeren Geschwister bis ins Greisenalter die durch jene erlittenen Zurücksetzungen vorhalten… Sie sind natürlich. Die Orkintellektuellen sollten (was den Ossies bei uns ja recht schnell gelungen ist) aufhören, dem Westen seine Kompetenz vorzuwerfen, sie sollten mal genau hinschauen wie es geht und nicht meckernd im Weg rumstehen. Sie sollten sich auch fragen, warum z.B. Brasilien, Indien und China auf dem Weg an die Spitze sind, die Orkstaaten jedoch auf dem Weg zur endgültigen Zerstäubung. T.)

Sidi Bouzid, wo die Revolution begann, liegt am Rand jenes Rands, den die Römer einst „Afrika“ nannten.

(Das war die beste Zeit des Landes! T.)

Von ihm sprang der Funke ohne räumliche und zeitliche Vermittlungsetappen ins Allgemeinwissen urbi et orbi über.

(Nicht urbi et orbi, es sind die Orkregimes, die anfangen zu wackeln. T.)

Das kleine, auf der geopolitischen Prioritätenliste nicht vorgesehene Tunesien führt vor, dass das Denken in kulturell determinierten Kategorien von der Wirklichkeit unterlaufen wird. Ein Blick auf die Ereignisse lässt im Selbstopferungsakt von Mohamed Bouazizi auf islamischem Boden eine Gegenfigur zum Selbstopfer des Kamikaze erkennen, die fast Züge des christlichen Erlösungsmodells trägt und gleichzeitig an den profanen Protestakt Jan Palachs anknüpft.

(Die Christen starben singend in der Arena, das ist wahr. Sie wurden ermordet, sie starben unfreiwillig. Sich selbst zu verbrennen aber ist ein Menschenopfer, welches kein Gott außer dem blutrünstigen Alla einfordert. Niemand sonst will es, niemand braucht es, alle bei uns sind davon angeekelt. T.)

Über seine arabische Breitenwirkung und seine afrikanische Schocktiefe hinaus hat dieser Akt universale Dimension.

(Auweia, unter universal ging es mal wieder nicht. Dabei wäre es doch einfach schon saugut, wenn es kein blutiges Wüten der islamistischen Orkkamarilla geben würde. T.)

Die würdigen, friedlichen Massenaufläufe sollten heute schon Diktatoren unruhige Nächte bereiten. Für das Verlangen nach Demokratie ist kein Volk zu unbegabt. Das tunesische muss nun in seiner demokratischen Ungeduld nur noch lernen, dass nach der Schnelle des Aufbruchs die Langwierigkeit der Übergangsphasen mit Veteranen des Regimes und neubekehrten Glaubenseiferern kommen wird. Wir werden es meistern.

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We hope so!

Der Text zeigt natürlich stellenweise, wie wenig das demokratische Konzept durchdrungen ist und an den aktuellen Geschehnissen angelegt wird, immerhin geht es aber ohne es auch nicht mehr. Ein Interview von Marco Evers mit dem Islamisten Rachid Ghannouchi aus dem aktuellen „Spiegel“ (#4) weist in die gleiche Richtung. Zwar ist bei „Wiki“ über den Islamisten zu lesen (9):

„Darüber hinaus ist er ein ‚begeisterter Anhänger der Hamas‘, die ihn als Theoretiker schätzt und als einen der Ihren betrachtet. Er hat Einreiseverbot in den USA und lebt heute im Exil in London, wo ihm seit August 1993 Asyl gewährt wird.“

Im Interview jedoch wird die Priorität „Demokratie“ deutlich. Hier ist es:

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„Ich bin kein Chomeini“

Der in London lebende tunesische Islanmistenführer Rachid Ghannouchi, 69, über seine geplante Rückkehr in die Heimat und die Ziele seiner bislang verbotenen Partei

SPIEGEL: Herr Ghannouchi, steht Ihnen ein triumphaler Empfang bevor?

Ghannouchi: Ich bin kein Chomeini, und Tunesien ist nicht Iran. Ich bin vor allem ein tunesischer Staatsangehöriger, der nach Hause will. Seit 22 Jahren muss ich im Exil leben wegen politisch konstruierter Anklagen gegen mich.

SPIEGEL: Werden Sie in Tunis als Chef der einst größten islamistischen Partei al-Nahda bald eine entscheidende Rolle spielen?

Ghannouchi: Ich strebe kein Amt an, ich bin ja auch schon bald 70; da gibt es jüngere Leute in unserer Bewegung. Doch ich möchte intellektuell beitragen zu dieser historischen Wende, die Tunesien aus der Ära der Unterdrückung in die der Demokratie führt.

SPIEGEL: Wann genau fliegen Sie?

Ghannouchi: Sehr bald, hoffe ich.

SPIEGEL: Aber die neue Führung hat das auf dreimal lebenslänglich lautende Urteil gegen Sie nicht aufgehoben.

Ghannouchi: Wir lehnen diese Regierung in ihrer Gesamtheit ab. Sie besteht größtenteils aus Mitgliedern der alten Garde, die sich über Jahrzehnte an Korruption und Unterdrückung beteiligt haben. Die richtige Opposition – wir, Menschenrechtler, Kommunisten, der Großteil der Zivilgesellschaft – findet sich darin nicht wieder. Alle Oppositionsparteien sind sich einig, dass wir als Erstes eine Generalamnestie brauchen.

SPIEGEL: Ist Tunesien nicht zumindest für eine Übergangszeit auf erfahrene Leute des alten Regimes angewiesen?

Ghannouchi: Nein. Die jetzige Regiemng hat keinen echten Willen zu Reformen und will nur den Anschein einer pluralistischen Demokratie erzeugen. Wir haben genügend unabhängige Experten, die das Vertrauen des Volks genießen. Wir müssen die Diktatur mit Stumpf und Stiel ausreißen, sonst war das Blut der Märtyrer umsonst.

SPIEGEL: Wie groß ist der Rückhalt für Ihre Partei im Volk?

Ghannouchi: Wir geben uns da keinen Illusionen hin. Nach Jahrzehnten der Unterdrückung, nach Haft, Folter und Exil von Zehntausenden von uns, hat al-Nahda heute nicht die Popularität von 1989, als wir verboten wurden. Erst Wahlen werden zeigen, wie stark wir sind.

SPIEGEL: Sie stehen für einen gemäßigten Islamismus, ähnlich der Regierungspartei AKP in der Türkei. Aber in Tunesien gibt es weitaus radikalere Kräfte als Sie. 2002 wurde auf Djerba der erste große Terroranschlag der Qaida im Land verübt.

Ghannouchi: Die Radikalisierung wurde erst möglich durch die Unterdrückung von Parteien wie unserer. Wir haben immer davor gewarnt. Repression mindert nicht die Gefahr von Terrorismus, sondern macht ihn nur wahrscheinlicher. Nur wenn es Demokratie und Freiheit für alle gibt, auch für gemäßigte islamische Parteien, können junge Leute sich auf offene und zivile Weise positiv engagieren.

SPIEGEL: Die EU hat das Regime von Ben Ali über Jahre unterstützt. Hat sie die Tunesier im Stich gelassen?

Ghannouchi: Europa hat seine Interessen verfolgt, aber dabei seine eigenen Werte verraten. Die Europäer haben Ben Ali mit Auszeichnungen überhäuft, während er daheim sein eigenes Volk mordete. Das Schweigen Europas hat die Diktatur verlängert.

SPIEGEL: Wenn al-Nahda jetzt an die Macht käme – wie würde ihre Politik aussehen?

Ghannouchi: Wir wollen keine Ein-Parteien-Herrschaft, ganz egal, wer diese Partei ist. Nur Koalitionen werden uns vor neuer Tyrannei bewahren. Wir brauchen Gewaltenteilung und einen Rechtsstaat, der Gedanken-, Presse- und Versammlungsfreiheit garantiert.

SPIEGEL: Wollen Sie eine islamische Republik?

Ghannouchi: Wir glauben, dass die Ziele, die ich eben benannt habe, direkt aus dem Islam hervorgehen. Er verlangt, die „Schura“, also Mitwirkung und öffentliche Konsultation, zum Regierungsprinzip zu machen.

SPIEGEL: Wie stehen Sie zur Geschlechtergleichheit?

Ghannouchi: Wir haben oft und deutlich gesagt, dass wir Tunesiens weitreichendes Gleichstellungsgesetz akzeptieren als eine legitime Interpretation des Islam. Ich selbst habe vier Töchter. Die älteste ist Doktor der Soziologie, zwei arbeiten an ihren Dissertationen, eine ist Anwältin. Ich halte daran fest, dass Frauen ein gleiches Recht auf Bildung, Arbeit und auf gesellschaftliches und politisches Engagement haben.

SPIEGEL: Verlangen Sie die Scharia?

Ghannouchi: Das steht nicht auf der Liste unserer Forderungen. Was Tunesien jetzt braucht, sind Freiheit und der Aufbau einer echten Demokratie.

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Ich finde, das hört sich vergleichsweise vernünftig und menschenfreundlich an. Vielleicht ist Tunesien der erste Stein, der, welcher die anderen ins Rollen bringt.

Und vielleicht können irgendwelche „Experten“ den Kloran tatsächlich so weißwaschen, dass er keine Gefahr mehr für die nicht-orkische Menschheit darstellt. Möge er danach auch etwas löcherig wirken.

Ist mir im Grunde ja egal, welchen Spinnereien die einzelnen Mitbürger nachgehen mögen, solange jeder jeden achtet. Auf alle Eventualitäten werden wir jedenfalls vorbereitet sein.

Aber den Orkführern sollte klar sein, dass die Zeit gegen den Jihad-und-Scharia-Mohammedanismus spielt, der mit einem Bein schon da steht, wo Nationalsozialismus und Kommunismus vor sich hin faulen.

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Time am 27. Januar 2011

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1) http://www.usatoday.com/news/religion/2011-01-27-1Amuslim27_ST_N.htm
2) http://zettelsraum.blogspot.com/2011/01/die-tunesische-revolution-1-ankundigung.html
3) http://aro1.com/vorsicht-vor-islamistischer-konterrevolution-in-tunesien/
4) http://aro1.com/israels-sicherheitspolitische-alptraeume-zur-gleichen-zeit-im-norden-und-sueden/
5) http://www.n-tv.de/politik/Flaechenbrand-erreicht-Jemen-article2465681.html
6) http://fact-fiction.net/?p=5757
7) http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/wie_viel_islam_fuer_tunesien_1.9223647.html
8- http://de.wikipedia.org/wiki/Abdelwahab_Meddeb
9) http://de.wikipedia.org/wiki/Rachid_al-Ghannouchi

Piratenparadies Deutschland

26. November 2010

Wartet auf sein Transitschiff nach Hamburg:
mohammedanistischer Piratena*sch

NTV hatte am Montag berichtet (1):

„Vor dem Hamburger Landgericht hat der Prozess gegen zehn mutmaßliche Piraten aus Somalia begonnen. Die Männer sollen am Ostermontag das Hamburger Frachtschiff ‚Taipan’ vor der Küste Somalias geentert und knapp vier Stunden in ihrer Gewalt gehabt haben. Verletzt wurde dabei niemand. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten einen Angriff auf den Seeverkehr und erpresserischen Menschenraub vor. Ihnen drohen bis zu 15 Jahre Haft. Es ist das erste Mal, dass mutmaßlichen Piraten aus Somalia in Deutschland der Prozess gemacht wird.“

Vor dem Gerichtsgebäude hatten linke Vollpfosten gegen „koloniales Unrecht“ und die Aufbringung der Terrorschiffer durch die israelische Marine vor Gaza agitiert. Kewil hatte zu der Angelegenheit naturgemäß eine pointiertere Meinung (2):

.„.. werden Befangenheits- und Haftprüfungsbeschwerden abgehandelt. Außerdem geht man der wichtigen Frage nach, wie die zehn armen Jüngelchen heißen und wie alt sie sind, wegen dem Jugendstrafrecht. Jeder hat auf Staatskosten zwei Pflichtverteidiger, macht dann insgesamt 20, die alle etwas sagen möchten, und Dolmetscher sitzen an allen Ecken! Angeblich sprechen die Seeräuber außer dem Wort “Asyl” kein Deutsch.

Trotztem fragt man sich als Bürger, warum ein solcher Mammut-Prozeß bis Ostern nötig ist. Der Fall liegt klar, die Beweise sind wasserdicht, das Urteil könnte heute nachmittag fallen. In Revision gehen die multikulturellen Kulturbereicherer sowieso, auch wenn sie freigesprochen werden, denn dann möchten sie Haftentschädigung in Millionenhöhe, die sie in Hamburg sicher kriegen, damit sie später als anerkannte Asylanten ihr trauriges Flüchtlingsdasein an der kalten Waterkant durch Gründung einer Drogen- und Nuttenimport-GmbH etwas aufhellen können. Außerdem müssen sie ihren Verwandten noch Geld nach Hause schicken, denn sie stammen aus ganz ärmlichen Verhältnissen, die wir uns gar nicht vorstellen können. Und im Rahmen des Menschenrechts auf Familiennachzug müßten noch ihre 40 Ehefrauen nach Blankenese importiert …“

Ich denke, Kewil sieht das richtig, und die Piraten sind ja auch äußerst gut gelaunt. Etwas weniger fröhlich gestimmt sind vermutlich jene fünf somalischen Jihad-Piraten, die in ihrer orkischen Hybris oder Dummheit ein Kriegsschiff der US-Marine angegriffen hatten. Ihnen drohen nicht wie bei uns (bis zu) schlappe 15 Jahre Haft (die mit Sicherheit noch auf 10 Jahre wegen guter Führung reduziert werden), sondern ihnen droht dort tatsächlich „lebenslänglich“.  Ihre Schuld wurde in einem Prozess festgestellt, der nur zwei Wochen dauerte.

Bravo USA, obwohl es m.E. am allerbesten wäre, wenn das Problem definitiv vor Ort auf See gelöst würde. Matthias Rüb in der heutigen FAZ:

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Somalier der Piraterie schuldig

Erstmals seit knapp zwei Jahrhunderten sind in den Vereinigten Staaten wieder Piraten wegen Seeräuberei schuldig gesprochen worden. Die zwölf Geschworenen bei einem Bezirksgericht in Norfolk im Bundesstaat Virginia sprachen die fünf angeklagten Somalier schuldig, im April einen Angriff auf das amerikanische Kriegsschiff „USS Nicholas“ vor der Küste des ostafrikanischen Landes unternommen zu haben. Die Geschworenen sprachen die Männer in zahlreichen Anklagepunkten schuldig, darunter Piraterie, Angriff mit gefährlichen Waffen und versuchte Plünderung eines Schiffes. Ihnen drohen nun lebenslange Haftstrafen. Das Strafmaß soll am 14. März verkündet werden. Der Prozess hatte rund zwei Wochen gedauert.

Der Schuldspruch der Geschworenen war das erste Urteil in einem amerikanischen Piratenprozess seit mehr als 190 Jahren. „Die heutige Verurteilung zeigt, dass bewaffnete Überfälle auf Schiffe unter amerikanischer Flagge Verbrechen gegen die internationale Gemeinschaft sind und dass Piraten ernste Konsequenzen vor amerikanischen Gerichten drohen“, sagte der für den Gerichtsbezirk zuständige Bundesstaatsanwalt Neil MacBride. Die somalischen Piraten waren nach den Schüssen auf das Kriegsschiff, das sie offenbar für einen Frachter gehalten hatten, von der Besatzung der „USS Nicholas“ festgenommen und an die amerikanischen Behörden überstellt worden. Die Piraten waren mit automatischen Waffen und einem Granatwerfer bewaffnet.

Die Verteidigung hatte in dem Prozess vergeblich argumentiert, die Männer seien Fischer, die von Piratenbanden zur Seeräuberei gezwungen worden seien. Zudem sagten die Pflichtverteidiger, die Geständnisse der Seeräuber an Bord der „USS Nicholas“, die sie gegenüber einem Übersetzer ablegten, dürften nicht als Beweismittel zugelassen werden, weil es von den Aussagen keine Tonbandaufzeichnungen gebe.

In einem gesonderten Verfahren vor einem Gericht in Virginia sollen weitere somalische Piraten wegen eines Angriffs vom 10. April auf das Schiff „USS Ashland“ zur Rechenschaft gezogen werden. In Hamburg müssen sich seit Montag zehn mutmaßliche somalische Piraten vor Gericht verantworten.

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Time am 26. November 2010

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1) http://www.n-tv.de/ticker/Auftakt-im-Piraten-Prozess-gegen-Somalier-in-Hamburg-article1980736.html
2) http://fact-fiction.net/?p=5408

Mäh, Lämmchen, mäh

26. Oktober 2010

„Mäh, Lämmchen, mäh“ ist ein altes, deutsches Kinderlied

Einige meiner Freunde sind Vegetarier, aus ideologischen Gründen. Im Kern gebe ich ihnen Recht. Die Angelegenheit ist mir aber nicht so wichtig, als dass ich mich so „kasteien“ und von der Mehrheit ausschließen würde. Klar, wenn ich die Tiere selber töten müsste, würde ich dem Veggie-Club beitreten, und ich finde es auch richtig, darüber nachzudenken, wie man das Leid der Tiere in der industriellen Nahrungsmittelproduktion vermindern kann. Viel Fleisch esse ich aber ohnehin nicht.

Christen haben zu dieser Frage vielleicht generell ein ungeklärtes oder ambivalentes Verhältnis. Das neue Testament wimmelt von Lämmer- und Schaf-Bildern. Diese Tiere sind unschuldig und liebenswert, und der Schäfer gibt alles, damit es seiner Herde gut geht. Mal wird die Gefolgschaft Jesu als Lämmer bezeichnet (Luk. 10/3), mal Christus selbst (Joh. 1/29) als ein solches. Gleichwohl hat auch Jesus selbst offenbar Lammfleisch gegessen, wenn auch nicht ausdrücklich (Matth. 26/19). „Pastor“ (lat.) heißt auf deutsch „Hirte“. Vielleicht kann man das Verhältnis des Christen zum Tier am ehesten mit dem Verhältnis des nordamerikanischen Indianers zum Tier vergleichen. Von diesem wird berichtet, dass er nur zur Nahrungsmittelversorgung, nicht aber aus der Lust am Sport oder Blutgier gejagt habe, dass er nicht das getötete Einzeltier gesehen habe, sondern eher die ganze Klasse, und dass er in seinem Denken eine freundschaftlich-familiäre Beziehung zu ihm pflegte („Bruder Hirsch“).

Dass es unsere Zivilisation war, die z.B. die gigantischen Büffelherden ausradierte, dass das Leid der Tiere in der heutigen Produktion und auf dem Transport unermesslich ist, das ist schrecklich, verdammenswert und sollte dringend geändert werden. Es steht aber quasi auf einem anderen Blatt. Es ist nicht systemimmanent sondern eine Unzulänglichkeit, die bekannt ist, die man einstweilen jedoch noch nicht in den Griff kriegt (übrigens stirbt in freier Wildbahn auch so gut wie jedes Tier eines gewaltsamen Todes). Dass den Christen und Westlern ihr Umgang mit Tieren, sofern er auf Gewalt hinausläuft, im Grunde eher peinlich ist, zeigt die Abgeschiedenheit der Ställe und Schlachtereien, zeigen die fortschreitende Ächtung des Stierkampfes ebenso wie die vielfältigen Tierschutzinitiativen.

Bei den Orks, um in medias res vorzustoßen, ist natürlich mal wieder alles völlig anders. Wie bei den Juden ist bei ihnen das betäubungslose Halsdurchschneiden und Ausblutenlassen religiöse Pflicht geworden (1), ohne dass sich dafür unmittelbare und direkte Textstellen in Kloran und Tora finden lassen (2). Im Kloran steht bloß (2/168, Recl. S. 46): „Verwehrt hat er euch nur Krepiertes und Blut und Schweinefleisch und das, über dem ein anderer als Allah angerufen ward. Wer aber dazu gezwungen wird, ohne Verlangen danach und ohne sich zu vergehen, auf dem sei keine Sünde… „

Hier sieht man deutlich, dass strengste Unterdrückung des Mohammedanismus nicht nur für die zivilisierte Welt das Allerbeste wäre, sondern auch für die Mohammedanisten selbst, denn wenn ihnen keine Wahl gelassen wird, verzeiht ihnen Alla alles.

Dr. Friedrich Landa, Präsident des Tierschutz-Dachverbandes der Schweiz, berichtet darüber hinaus, dass es seinem Gesprächspartner Hussein Abdul Fattah, einem Schweizer Orkführer, auch in Bezug auf die Hadithe nur gelungen sei, lediglich ein einziges direktes aufzutreiben: „Du kannst alles essen, dessen Halsschlagader durchschnitten ist.“ (Imam Malik, Al-Muwatta 24/2/6).

Über das Schächten als solches in Bezug auf die Qualen des Tieres gibt es unterschiedliche und jeweils begründete Stimmen, wie dem Wikipedia-Eintrag unter 1 (s.o.) zu entnehmen ist (s. auch 3). Unbestreitbar ist allerdings, dass das Töten eines Lebewesens, zumal Säugetieres, zumal Lämmchens, eine zutiefst furchtbare Handlung für das Lebewesen ist, eine Handlung, bei der kein normaler Mensch Freude sondern nur tiefstes Mitleid empfinden kann. Die Orks sehen das leider anders. Kewil hatte diesbezüglich 2007 weite Teile von NECLA KELEKs Buch „Verlorene Söhne“ (4) gebracht (5).

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Es (Das Opferfest, T.) gemahnt an die religiöse Pflicht, den Armen Almosen, zakat, zu geben. Ein Drittel des geschlachteten Tieres darf die Familie behalten, zwei Drittel werden an Bedürftige weitergegeben, so jedenfalls ist es Brauch. Von dieser Großzügigkeit, nicht vom Blut des Opfers, sind meine ersten Erinnerungen an das große Fest geprägt.

Anfang der sechziger Jahre lebten wir auf der asiatischen Seite Istanbuls, in Kadiköy, in einem alten osmanischen Holzhaus. Tage vor Kurban Bayrami wurden Haus und Hof geputzt, die Festkleider gewaschen und gebügelt und wir alle frisch frisiert. Früh am Morgen des ersten Festtages ging mein Vater in die Moschee, wir Kinder und meine Mutter bereiteten inzwischen das Frühstück und stellten uns dann der Reihe nach auf, um Vaters Rückkehr zu erwarten. Als er in seinem feinen Anzug das Haus betrat, küssten wir ihm die Hände und wünschten bayraminiz mübarek olsun, ein gesegnetes Fest. Uns Kindern drückte er dann ein paar Lira in die Hand, damit wir Karussell fahren oder Süßigkeiten kaufen konnten. Kurban Bayrami war kein Schlachtfest, sondern wurde ähnlich wie das „Zuckerfest“ gefeiert, man besuchte sich gegenseitig, trank Tee und aß Baklava. Ein Tier zu schlachten wäre keiner der Familien, die bei uns im Viertel wohnten, in den Sinn gekommen. Das Schlachten war eine Sache der Dörfler in Anatolien, moderne Istanbuler gaben Geld für Armenspeisungen oder drückten an diesem Tag den Bettlern auf der Straße ein paar Münzen mehr in die ausgestreckte Hand.

Meine Mutter entdeckte an diesem Tag stets ihr Mitgefühl für die Straßenkinder. Wenn sie vom Einkaufen zurückkam, brachte sie oft einen Jungen mit, den sie an irgendeiner Straßenecke aufgelesen hatte, und fütterte ihn anschließend mit allem durch, was unsere Küche hergab. Ihm wurden die dreckigen Sachen ausgezogen, er musste sich in der Badewanne schrubben lassen, um danach mit ausrangierten Hosen, Hemden und Schuhen meiner Brüder neu eingekleidet zu werden…

Abends gingen wir ins Konzert nach Caddebostan. Wir saßen auf dem Rang oder dem Balkon, wo es Limonade und Knabberzeug für uns Kinder gab und für die Eltern ein Glas Tee oder Mokka. An uns vorbei eilten die Kellner mit lauter Köstlichkeiten, die den an festlich gedeckten Tischen sitzenden Zuhörern im Parkett zwischen den Musikstücken serviert wurden. Einmal dort unten im Parkett zu sitzen und meze, Vorspeisen, köfte, Lammkotelett, und tatli, Spritzgebäck, serviert zu bekommen war damals mein größter Wunsch, den ich mir irgendwann einmal in meinem Leben erfüllen wollte. Das Blutopfer gab es in einer solchen Gesellschaft nicht – und niemand rief danach… (…)

Als ich dreißig Jahre später wieder zum Opferfest in Istanbul war, hatte sich das Bild völlig verändert… Über sechzig Jahre lang war die Moderne der Leitstern, schien die Türkei auf dem Weg einer rasanten Modernisierung, deren Dynamik auch die Vertreter der europäischen Staaten betörte. Aber heute schlägt das Dorf zurück…

… Im Jahr vorher hatte jede Familie ein Schaf gekauft, diesmal hatten die Familien zusammengelegt, um sich gemeinsam ein Rind leisten zu können. Am Abend vor dem Fest zogen die Männer los, um das Tier vom Viehtransporter abzuholen. Es war ein großes braunes Rind mit riesigen Augen, das, von allen bestaunt, an einen Baum gebunden auf den Tod wartete.

Überall im Viertel, in Gärten, Balkonen, auf Terrassen, blökten, muhten und meckerten Tiere. Als am nächsten Morgen der Muezzin von der nahen Moschee zum Gebet rief, waren bereits alle auf den Beinen, und nach dem Gebet trafen sich die Männer, um vor dem Haus mit Schaufeln ein großes Loch auszuheben. Ihre erwartungsvolle Unruhe übertrug sich auf das Rind, das immer aufgeregter an seinem Strick zerrte, bis einer der Männer ihm die Hinterläufe so fest zusammenband, dass es sich nicht mehr rühren konnte.

Ich stand am Fenster im ersten Stock und sah zu. Als die Grube fertig war, brachten die Männer das Tier zu Fall, einer von ihnen sprang hinzu und durchtrennte die Halsschlagader. Das Tier zappelte und zuckte, bis zwei Männer auf seinen Körper stiegen und so lange mit den Knien wippten, bis das Blut aus dem Rind in einem dicken Schwall in die ausgehobene Kuhle floss und einen roten See entstehen ließ. Nach einer Ewigkeit erst, so schien es mir, hörte der Körper zu zucken auf. Dann begannen die Männer, mit Messern und Beilen den riesigen Kopf vom Körper zu trennen, und legten das Haupt in den Rinnstein der Straße.

Die Kinder hatten sich das Schauspiel nicht entgehen lassen, und niemand hatte sie gehindert, dem grausigen Spektakel zuzuschauen. Jetzt wurden die Jungen mutiger und wagten, sich dem Kopf zu nähern, umkreisten ihn und imitierten die aufgerissenen Augen des Tieres, um ihre Schwestern zu erschrecken.

Vor jedem der Häuser spielte sich die gleiche brutale Inszenierung ab, durch die Straßen strömte Blut, begleitet vom Geruch des Todes. Die Männer schlitzten die Tiere auf, bargen die Eingeweide, hackten die Beine ab und zogen den Kadavern die Felle ab. Wenn das Gröbste erledigt war, kamen die Frauen mit großen Tabletts, um die Fleischberge im Schmutz der Straße zu zerteilen und unter den beteiligten Familien aufzuteilen. Dann wurde das Fleisch in Beutel gestopft und – bis auf den Festtagsbraten – in die Tiefkühltruhe gepackt.

Ich war schockiert von dem Anblick, nur mühsam gelang es mir, meine Fassungslosigkeit vor den Verwandten zu verbergen. „Wer soll denn das viele Fleisch nur essen?“, fragte ich. „Geht ihr jetzt in die Armenviertel und verteilt es?“ Da lachten meine Gastgeber und sagten: „Wir leben doch selbst schon im Armenviertel. Nein, das Fleisch ist für uns!“ – „Aber warum schlachtet ihr denn überhaupt?“, wollte ich wissen. „In jedem Supermarkt gibt es Fleisch zu kaufen, wozu das Ganze?“ Meine Verwandten verstanden mich nicht. „Wir können es uns leisten, und es ist unsere Pflicht vor Gott“, sagten sie.

Es ging gar nicht mehr um den spirituellen Geist des Festes, um das Teilen und das Almosen für Bedürftige, sondern es war eine Prestigeangelegenheit geworden, bei der anderen gezeigt werden sollte: Seht her, wir können es uns leisten, ein Rind zu schlachten – und nicht nur ein Lamm.

Die Bilder dieses Tages ließen mich lange nicht los. Vor allem beschäftigte mich die Frage, was dieses alljährliche Ritual für die Männer bedeuten mochte, die sonst Schneider oder Schlosser, Buchhalter oder Verkäufer sind – und einmal im Jahr Herren über Leben und Tod. Einmal im Jahr nehmen sie den Dolch in die Hand, um mitleidslos eine Kreatur zu töten – um Gott zu dienen, behaupten sie.

Die türkische Regierung hat das eigenhändige Schlachten untersagt, ausgebildete Schlachter sollen auf extra eingerichteten kommunalen Schlachtplätzen den entscheidenden Schnitt ansetzen. Die Familien, bei denen ich zu Besuch war, wussten das, aber niemanden interessierte es, auch die Polizei nicht. Illegales Schlachten wird mit einer Strafe von bis zu 500 Euro sanktioniert. Aber niemand wird belangt. Die Vorschriften sind für die Europäer gemacht worden, damit man in Brüssel etwas vorweisen kann. Was tatsächlich passiert, ist etwas anderes. Und so färbt sich der Bosporus Jahr für Jahr von neuem rot vom Blut Millionen getöteter Tiere.

Selbst die Zeitung Hürriyet stellte am 21. Januar 2005 resigniert fest, dass das diesjährige Opferfest wieder „zu einem blutigen Drama“ geworden sei: „Es gab offizielle Schlachthäuser, aber für viele Bürger schien der Weg dahin offensichtlich zu weit, sie wollten es eigenhändig bei sich zu Hause, im Garten oder auf der Straße erledigen. Sie gingen in Parks, auf die Straße, auf den Balkon, sogar auf Kinderspielplätze. Sie banden die Tiere an Bäume und an Laternenpfähle, auf Spielplätzen an die Kinderschaukeln und an die Basketballkörbe und hinterließen überall blutige Spuren. Innereien, Pansen, abgeschlagene Köpfe ließ man zurück. Ganz Istanbul war ein Blutbad. Dieses Land will nach Europa, und allen soll gezeigt werden, dass wir dafür bereit sind. Aber dieser Tag war ein heftiger Rückschlag.“ (…)

„Als ich kürzlich für vier Wochen in der Türkei war, habe ich beschlossen, Allah einen Widder zu opfern“, erzählte ein bekannter türkischstämmiger Schriftsteller am 30. September 2004 in der „Zeit“. Er glaubte, ein Tier schlachten zu müssen, um sich seiner selbst und seines Glaubens zu vergewissern oder, wie er sagt, „seinem Gott zu opfern“. Fasziniert den Geistesarbeiter die Bluttat? Was will er uns damit sagen – ich bin ein gläubiger Muslim? Oder: Seht her, ich bin ein echter Kerl? Oder: Ich töte für Allah? Man könnte diesen Rückfall eines in der aufgeklärten europäischen Kultur aufgewachsenen Intellektuellen in eine barbarische Tradition für die spinnerte Marotte eines Einzelnen halten – wenn sein selbstbewusstes Bekenntnis zu dem Blutopfer nicht zugleich symptomatisch wäre. So wie Mohammed im Jahr 624 nach Christi Geburt nicht versucht hat, das Christentum weiterzuentwickeln, sondern sich auf Abraham berufen hat, um den Ursprung der eigenen Religion zeitlich vor den des Christentums zu verlegen, so agiert auch der Islam heute. Der Rückgriff auf archaische Traditionen ist die Rückkehr zur „wahren“ Religion.

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Kewil hat herausgefunden, um wen es sich bei dem „Schriftsteller“ handelt: Es ist der Linke Feridun Zaimoglu, der solches in einem Interview mit der „Zeit“ am 30. September 2004 (#41) äußerte. Das Titelbild der Zeitung ist noch aufzufinden, das Interview ist inzwischen – anders als ältere und jüngere Spuren Zaimoglus – spurlos verschwunden.

Necla Kelek, die manchmal etwas unscharf wird, wenn sie meint, sich als Mohammedanistin behaupten zu müssen, die aber ganz ausgezeichnete Texte hinlegt, wenn sie sich davon befreit wähnt, trifft den Nagel auf den Kopf, da sie schreibt: „So wie Mohammed im Jahr 624 nach Christi Geburt nicht versucht hat, das Christentum weiterzuentwickeln, sondern sich auf Abraham berufen hat, um den Ursprung der eigenen Religion zeitlich vor den des Christentums zu verlegen, so agiert auch der Islam heute. Der Rückgriff auf archaische Traditionen ist die Rückkehr zur ‚wahren‘ Religion.“

Hierbei kann angemerkt werden, dass die Vorverlegung des Mohammedanismus eher als ideologischer Kunstgriff in konkreter Gegnerschaft zu Judentum und Christentum gesehen werden kann, dass die inhaltliche Rückbesinnung aber nicht einfach eine allgemeine Rückbesinnung im Sinne eines „früher war alles besser“ ist, sondern explizit die Rückbesinnung auf die brutalsten, rücksichtslosesten und wahnsinnigsten Aspekte der (arabischen) Vergangenheit. Vor Klo H. Metzel hatten die Frauen beispielsweise weitreichende Rechte und Freiheiten, welche dieses Monster rigoros einschränkte (6). Insofern ist Kommentator Flash m.E. aus christlicher Sicht zuzustimmen, der zum vorherigen Beitrag auf diesem Blog schrieb (7): „Der Islam ist die Antithese zum Christentum. Jeder einzelne „Wert“ des Christentums – pervertiert.“

Martin Vorländer, Dimmi und Vikar in der Türkei, hatte von all dem überhaupt nichts begriffen, als er 2004 schrieb (8):

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„Die Kreuzkirche hat keine festen Kontakte auf institutioneller oder persönlicher Ebene zu muslimischen Vertretern oder Nachbarmoscheen. Meine Erfahrungen beschränkten sich von daher auf Beobachten und Miterleben des islamisch geprägten Alltags. Man gewöhnt sich an den vielstimmigen, nicht unbedingt abgestimmten Gebetsruf der umliegenden Moscheen. Man lernt, die mit fortschreitender Fastenzeit zunehmende Gereiztheit im Istanbuler Straßenverkehr einzukalkulieren. Es ist ein Erlebnis, wenn an Kurban Bayrami, dem Opferfest, die muslimischen Nachbarn auf dem Lagerplatz des Gemüsehändlers vis à vis der Kirche eine Kuh schächten und das Fleisch eimerweise im Viertel verteilen. In den Abendnachrichten werden alljährlich die Bilder der ausgebrochenen Kühe gezeigt, die vor dem Schächtmesser auf Autobahnen oder Spielplätze flüchten konnten.“

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Was für ein ignorantes, gefühlloses Obera*schl*ch! Einen weiteren, sehr wichtigen Aspekt nennt indessen Frau Kelek, indem sie die privaten aber öffentlichen Schlachtungen genau beschreibt.

Was mag dieses schaurige Schauspiel in den vielen Kinderseelen anrichten? Wie mag es sich auf ihre Fähigkeit zu Empathie, Konstruktivität und Zusammenarbeit auswirken? Auf ihr Verhältnis zu Gewalt, zum Töten, wenn es als „Freudenfest“ daherkommt und als Alltäglichkeit? Wenn die Tieropfer verspottet werden? Wenn alles voller Blut und Tod und Leichenresten ist? Wenn man diesem grausigen Treiben in der ganzen Türkei nicht mehr entkommen kann?

Wie in einer Verbrecherbande oder einem Satanistenzirkel wird JEDER gezwungen, sich zu versündigen, und die Kinder werden von klein auf an das Töten und Sterben und an die Selbstverständlichkeit zu töten, wenn man die Macht dazu hat, gewöhnt.

Es wäre übrigens m.E. naiv zu glauben, dass der Genehmigung von Halal-Food in Deutschland NICHT letztendlich eine Blutorgie wie die türkische folgen würde. Das ist ein allgemein-mohammedanistischer Ritus – schockierend daran besonders in Bezug auf die Türkei ist lediglich die Vorstellung, dass IM ERNST überlegt wird, dass dieses barbarische Land unserer Zivilisation beitreten könnte.

Wie man auch hier jedenfalls deutlich sieht, ist die Renaissance des Mohammedanismus gleichbedeutend mit einer Renaissance des Mordens und Schlachtens, des Schlechten im Menschen, welches jener hervorbringt und fördert.

Aber so deprimierend will ich heute nicht enden und bringe Ihnen daher im Folgenden ein Kapitel aus dem Buch „Immer lustig in Bullerbü“ (Oetinger 1988) der großartigen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren (9), welches die Sicht des Westens bestens illustriert.

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Ich bekomme ein Lamm

Am lustigsten ist es vielleicht im Frühling. Inga und ich versuchen immer herauszufinden, wann es am lustigsten ist. Inga findet, es ist im Sommer am lustigsten, und ich finde, es ist im Frühling am lustigsten. Und dann natürlich zu Weihnachten – das findet Inga auch.

Nun will ich etwas erzählen, was im Frühling geschah. Wir haben eine ganze Menge Schafe hier in Bullerbü, und die bekommen jedes Jahr Lämmer. Lämmer sind das Niedlichste, was es gibt. Sie sind niedlicher als Kätzchen und junge Hunde und Ferkel. Ich finde, sie sind beinahe noch niedlicher als Kerstin – aber das wage ich nicht zu sagen, wenn Ole in der Nähe ist.

Während der Zeit, in der die Schafe ihre Lämmer bekommen, laufen wir jeden Morgen zum Schafstall, um zu sehen, wie viele Lämmchen in der Nacht hinzugekommen sind. Wenn man die Tür zum Schafstall öffnet, blöken alle Schafe, so sehr sie können. Die Lämmer blöken zart und fein und nicht so dumpf wie die Mutterschafe und die Schafböcke. Fast jedes Mutterschaf bekommt zwei Lämmer.

An einem Sonntagmorgen, als ich in den Schafstall hinunterkam, sah ich ein Lamm tot im Stroh liegen. Ich lief sofort zu Papa und erzählte es ihm. Und er kam gleich mit und sah nach, warum das Lamm tot war. Es war gestorben, weil das Mutterschaf keine Milch im Euter gehabt hatte. Das arme, arme Lamm! Es hatte sterben müssen, weil es nichts zu essen bekommen hatte. Ich setzte mich auf die Schwelle zum Schafstall und weinte. Bald kam auch Inga und erfuhr alles und da weinte sie auch.

„Ich will nicht, dass Lämmer sterben müssen!“, sagte ich zu Papa.

„Das will doch niemand“, sagte Papa. „Aber hier ist noch eins, das wohl sterben muss.“

Er zeigte auf ein kleines Lamm, das er im Arm hielt und das ganz elend aussah. Es war der Bruder des toten Lamms. Es konnte natürlich auch keine Milch von seiner Mutter bekommen. Und Milch ist das Einzige, was neugeborene Lämmchen essen können. Deshalb sagte Papa, dass wir das Brüderchen des toten Lamms schlachten müssten, damit es nicht verhungern musste. Als wir das hörten, weinten Inga und ich noch mehr. Wir weinten ganz schrecklich.

„Ich will nicht, dass Lämmer sterben müssen!“, schrie ich und warf mich auf die Erde.

Da hob Papa mich auf und sagte: „Nicht weinen, Lisa!“ Und dann sagte er: „Du könntest ja versuchen, das kleine Lamm mit der Flasche aufzuziehen. Genau wie ein Wickelkind.“

Oh, wie wurde ich froh – ich glaube nicht, dass ich jemals so froh gewesen bin. Ich hatte gar nicht gewusst, dass man Lämmer füttern kann wie Wickelkinder. Papa sagte, ich solle nicht allzu sicher sein, dass es mir gelingen varde. Er glaubte, das Lamm varde trotzdem sterben, aber wir könnten es ja einmal versuchen.

Inga und ich liefen zu Tante Lisa. Sie gab uns eine Flasche mit einem Sauger. Daraus hatte Kerstin ihre Milch bekommen, als sie noch ganz klein gewesen war. Dann liefen wir wieder zu Papa.

„Papa, könnten wir dem armen Lämmchen nicht etwas Sahne zu trinken geben?“, fragte ich.

Aber da sagte Papa, wenn ich dem Lamm Sahne gäbe, würde es krank werden. Sein Magen könnte nur Milch vertragen, die mit Wasser verdünnt sei. Papa half mir, die Milch zu verdünnen, und wir wärmten die Flasche in heißem Wasser. Dann steckte ich dem Lamm den Sauger ins Mäulchen. Und, stellt euch vor, es begann sofort zu saugen. Man konnte sehen, wie hungrig es war.

„Jaja, nun bist du die Pflegemutter von diesem Lammkind“, sagte Papa. „Aber es muss von früh bis spät zu essen bekommen. Du darfst also nicht die Lust verlieren.“

Inga sagte, wenn ich die Lust verlieren sollte, brauchte ich ihr nur Bescheid zu sagen, sie würde das Lamm sehr gern für mich füttern. Aber ich sagte:

„Haha, du glaubst doch wohl nicht, dass man die Lust verliert, Lämmchen zu füttern?“

Ich taufte das Lamm Pontus und Papa sagte, es sei nun mein eigenes Lamm. Es war ein Glück, dass alles geklärt war, bevor Lasse und Bosse an diesem Sonntagmorgen aufwachten, sonst hätte es bestimmt Krach gegeben wegen Pontus, glaube ich.

„Dass man sich an einem Sonntag nicht einmal richtig ausschlafen kann, ohne dass Lisa gleich ein Lamm bekommt“, sagte Lasse und war ein bisschen böse, weil nicht er es gewesen war, der Pontus bekommen hatte.

In der ersten Zeit waren immer alle Kinder aus Bullerbü dabei, wenn ich Pontus fütterte. Aber bald verloren sie alle die Lust.

Es ist eigentlich merkwürdig, wie hungrig Lämmer sind. Mir scheint, sie sind fast immer hungrig. Jeden Morgen, bevor ich zur Schule ging, rannte ich zum Schafstall und gab Pontus zu trinken. Sobald er mich sah, kam er angelaufen und wackelte mit seinem kleinen Stummelschwanz und blökte ganz süß. Er war vollkommen weiß, aber auf der Nase hatte er einen kleinen schwarzen Fleck; man konnte ihn also gut von den anderen Lämmern unterscheiden. Agda gab ihm die Flasche, wenn ich in der Schule war. Aber sobald ich nach Hause kam, musste ich ihm eine neue Mahlzeit geben. Und spät am Abend musste Pontus wieder etwas haben. Einmal bat ich Inga, Pontus zu füttern, aber da sagte sie:

„Morgen! Heute habe ich keine Zeit.“

Aber ich hatte Papa ja versprochen, Pontus zu füttern und die Lust nicht zu verlieren – und das tat ich auch nicht. Denn ich hatte Pontus schrecklich gern. Am liebsten mochte ich ihn, weil er sich so freute, wenn er mich sah. Pontus dachte sicher, ich sei seine richtige Mama. Ich fragte Lasse und Bosse, ob sie nicht auch glaubten, dass Pontus glaube, ich sei seine richtige Mama, und da sagte Lasse:

„Sicher glaubt er das. Du siehst doch genauso aus wie ein Schaf«

Eines schönen Tages sagte Papa zu mir, ich müsse Pontus beibringen, seine Milch aus einer Schüssel zu trinken. Er könne ja schließlich nicht aus der Flasche trinken, bis er ein großer Schafbock sei.

Armer Pontus! Er konnte einfach nicht begreifen, warum ich ihm plötzlich eine Schüssel vor die Nase setzte. Er wusste nicht, wie er es anstellen sollte zu trinken. Er schnupperte an mir herum, suchte die Flasche und blökte kläglich.

Bosse war dabei und sah zu. „Trink schon die Milch“, sagte er zu Pontus. „Sei nicht so dumm, du brauchst nur anfangen zu trinken.“

Ich wurde sehr böse auf Bosse.

„Pontus ist doch nicht dumm“, sagte ich. „Du hast keine Ahnung von Lämmern.“

Aber Pontus schnupperte nur an der Milch herum und blökte und war traurig.

Auf jeden Fall verstehe ich mich besser auf Lämmer als Bosse. Denn ich fand den Kniff! Ich steckte meine Hand in die Milch. Und denkt nur, da begann Pontus, an meinen Fingern zu saugen. Er saugte und saugte und schlürfte auf diese Weise die ganze Milch in sich hinein. Etwas kleckerte natürlich daneben.

Einige Zeit saugte Pontus seine Milch von meinen Fingern. Aber eines Morgens, als er so richtig, richtig hungrig war, konnte er nicht abwarten, bis ich meine Hand in die Milch getaucht hatte. Er fing einfach an, allein zu trinken. Und es ging großartig. Danach brauchte er nie mehr an meinen Fingern zu saugen. Das war eigentlich schade, denn er war so lieb, wenn er dastand und saugte.

Als es im Frühling wärmer wurde, ließ man die Schafe auf unsere Weide. Und die Lämmer sollten lernen, Gras zu fressen. Milch brauchten sie aber immer noch. Nun ging ich also jeden Tag mit meiner Milchschüssel zur Schafweide hinaus. Wenn ich an den Zaun kam, stellte ich mich nur hin und rief, so laut ich konnte, „Pontus“. Dann hörte man ein zartes Blöken weit hinten auf der Weide, und Pontus kam in voller Fahrt angerast und sein kleines Stummelschwänzchen wackelte hin und her.

Jetzt ist Pontus so groß geworden, dass er keine Milch mehr trinkt. Er frisst Gras und knabbert Blätter und ist sehr brav und wird sicherlich noch ein großer, prächtiger Schafbock.

Wer weiß, vielleicht bekomme ich noch öfter in meinem Leben Lämmchen. Oder vielleicht Hunde oder Katzen oder Kaninchen. Aber nichts so Liebes wie Pontus. Nie, nie, niemals werde ich ein Tier so gern haben, wie ich Pontus gern habe.

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Time am 26. Oktober 2010

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Schächten
2) http://www.tierschutz.cc/dachverband/docs/aussendungen/aus169.html
3) http://www.freiheit-fuer-tiere.de/zeitschriftausgaben/ausgabe207/tierschutzrecht/protestgegenbetaeubungslosesschaechten.html
4) http://www.amazon.de/Die-verlorenen-Söhne-Befreiung-türkisch-muslimischen/dp/3442154367/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1288113339&sr=8-1
5) http://kewil.myblog.de/kewil/340
6) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/08/alla-hasst-frauen/
7) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/10/25/dont-feed-the-parasite/#comment-710
8- http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:peh_1KUaYUMJ:www.lutherspass.de/ausland_oekumene/berichte/2004/reader_2004_36_Istanbul.html+sch%C3%A4chten+istanbul&cd=70&hl=de&ct=clnk&gl=de
9) http://de.wikipedia.org/wiki/Astrid_Lindgren

 

Die Genetik den Genetikern

30. August 2010


Reißen Witze über Klo H. Metzel:
Kelek und Sarrazin

Der geschätzte Blogger-Kollege Kewil dreht m.E. grade ein bißchen durch und schreibt (1):

„Wer die neuen Nazis im Lande sind, zeigt sich in Sachen Sarrazin eindrücklich! Von der Kanzlerin Ferkel angefangen über sämtliche Bundestagsparteien und die gesamte Systempresse sind sie alle einer Meinung! Sarrazin muß weg! Totalitarismus und Hexenverbrennung in Reinkultur wie in Goebbels’ besten Tagen. Keine einzige deutsche Zeitung bringt es fertig, Sarrazin zu verteidigen. Folgerichtig wird auch wieder wie zu Zeiten der terroristischen RAF zur Entführung von Sarrazin aufgefordert! Roter Nazistaat BRD in Action!“

Es ist für mich absolut indiskutabel, unsere großartige Nation und unseren effizienten Staat als „roten Nazistaat“ zu bezeichnen und unsere gewählte Kanzlerin als Ferkel. Wem es hier nicht passt, kann meinetwegen gerne nach Teheran oder Damaskus verschwinden oder meinetwegen in den Tessin wie Kewil. Good luck, babe!

Wer nicht versteht, was für eine großartige Errungenschaft das freie, demokratische, marktwirtschaftliche Deutschland und seine Freundschaftsbeziehung zu allen Demokratien der Welt ist, hat weniger als nichts verstanden und ist beim Kampf gegen den mohammedanistischen Totalitarismus so hilfreich wie ein Soldat, der gegen die eigenen Kameraden feuert.

Hexenverbrennung? Ich glaube nicht, dass Sarrazin Höllenqualen ausgesetzt ist. Jeder Islamkritiker aber hat es hin und wieder mit Morddrohungen zu tun, solche regelmäßig auszustoßen gehört ja zur Natur und religiösen Pflicht der Orks bzw. ist kloranisch, wie der verehrte Kollege Tangsir grade erfahren musste (2).

Die Kritik an Sarrazin ist in der Tat heftig, und von Seiten der „Eliten“ überwiegend dümmlich (3) oder frech-demagogisch (4), aber es ist falsch, dass in der deutschen Presse nur auf diese Weise über ihn und sein Buch berichtet würde. Vielmehr geben die meisten Medien ihm den Raum, seine Thesen darzustellen. Es gibt inzwischen etliche Interviews mit ihm, auch online, und er macht überwiegend eine gute Figur, weil er eben mehr Grips hat als seine Gegner, weil er sorgfältig recherchiert hat und weil er m.E. objektiv im Recht ist.

In der heutigen FAZ gab es in der Rubrik „Stimmen der anderen“ drei Beispiele:

Die „Augsburger Allgemeine“ richtete in der Manier Kewils und anderer sich selbst als solche bezeichnenden angeblichen „konservativen“ Blogs den Blick auf uns selbst und unsere angebliche „Verderbtheit“:

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Falsch verstandene Selbstverwirklichung

Wenn Sarrazin etwa beklagt, dass fast nur noch Migranten und die Unterschicht die Kinder bekommen, hat er zwar recht. Doch gibt es keinen Grund, Migranten oder anderen ihren Familiensinn und ihre Kinderliebe vorzuwerfen. Eher schon müsste einmal die gegenläufige Frage gestellt werden: Warum haben die gehobenen Schichten in Deutschland kein Interesse mehr oder keinen Mut, Kinder zu bekommen? Kein vernünftiger Mensch kann glauben, dass das an Kita-Plätzen und Kindergeld liegt; es liegt an einer seltsam resignierten psychischen Verfassung, an mangelndem Selbstvertrauen, tiefen Bindungsängsten und falsch verstandener Selbstverwirklichung.

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Gemeint sind letztendlich die Frauen, die sich nicht mehr bereitwillig im Alter von 17 von jedem dahergelaufenen Honk schwängern lassen wollen. Die „Berliner Morgenpost“ distanziert sich von Herrn Sarrazin durch Herabsetzung, stimmt mit ihm aber in der Problemanalyse überein und beklagt eher, dass sein Buch vermutlich nichts bewirken wird:

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Brav über das Stöckchen

Sarrazin macht keinen Hehl daraus, dass er große Freude empfindet, auf all jenen Knöpfen herumzuspielen, die in Deutschland automatisch Alarm auslösen. Und seit Jahren erhöht er die Dosis. Früher waren es die Hartz-IV-Menüs, dann die Kopftuchmädchen, jetzt wabert es völkisch durchs Buch. In seiner geradezu kindlichen Neugier darauf, wie Reflexe funktionieren, in seiner Lust am Aufmerksamkeitsspiel unterscheidet sich Sarrazin gar nicht groß von einem Aktionskünstler. Weil wir alle nach seinem Plan mitspielen, verspürt der Debatten-Regisseur Sarrazin derzeit so große Freude: Die einen jubeln, die anderen grollen – aber ganz Deutschland springt brav über Sarrazins Stöckchen. Das Kernproblem dieses Buches bleibt: Sarrazin wird vermutlich nichts bewegen.

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Die ziemlich bedeutende „NZZ“ stellt sich voll und ganz auf seiner Seite:

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Brennendes Thema Migration

Halb Deutschland diskutiert seit einer Woche erregt über das neue Buch von Thilo Sarrazin … Der Autor profitiert davon, dass es in kaum einem anderen Land so viele Sittenwächter über den politischen Diskurs gibt wie in Deutschland. Was nicht in der wattierten Begrifflichkeit der politischen Korrektheit daherkommt, gerät schnell unter Extremismusverdacht … Bei der Bevölkerung trifft sein Buch einen Nerv, wovon die vielen Vorbestellungen künden. Der Gestus der Empörung, mit dem das Gros der Eliten dem Buch entgegentritt, ist deshalb nicht nur langweilig, er ist kontraproduktiv. Statt Sarrazin reflexhaft mit Schimpfwörtern und Anzeigen einzudecken, würden die großen Parteien gescheiter Ideen entwickeln zum offensichtlich brennenden Thema Migration.

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Leider, so meine Kritik, meint auch Herr Sarrazin mal wieder, das Schreckgespenst „Genetik“ aus der Puppenkiste holen zu müssen. Nicht, dass er unbedingt falsche Daten diesbezüglich liefern würde, auch nicht, dass das Thema generell irrelevant wäre. Es ist aber in Deutschland extrem unklug, darüber in politischen Zusammenhängen zu reden. In unserer Heimat sind uns diesbezüglich tiefgehende Reflexe antrainiert worden, was in Anbetracht der gräßlichen, pseudogenetisch gerechtfertigten Verbrechen, die von Teilen unseres Volkes verübt worden waren, m.E. durchaus zu Recht geschah. Immer, wenn von Vererbung, Genetik, angeborenen Eigenschaften usw. geredet wird, ist die Gefahr, dass beim Gegenüber die Reflexe ausgelöst werden, extrem wahrscheinlich. Das reflexgesteuerte Wesen aber ist kein vernunftgesteuertes mehr und dem Dialog, der Diskussion entzogen. Daher ist es pädagogisch und politisch falsch, diesen Reflex auszulösen.

Es ist auch gar nicht notwendig. Es ist nämlich egal, wieviel nun vererbt wird, weil nur der von Herrn Sarrazin auf 20-50% geschätzte Anteil des Seins, der durch exogene Faktoren wie Umwelt, Bildung etc. bestimmt oder geformt wird, derzeit – bzw. in dem Zeitrahmen, der gegeben ist – überhaupt beeinflusst werden kann. In der Auseinandersetzung mit einer totalitären Ideologie ist die Betrachtung der genetischen Disposition der Menschen, die sie vertreten – z.Z. und besonders in unserem Land – kontraproduktiv, wichtig ist allein die Ideenwelt der Ideologie. Ja, diese bringt genetische Defekte in hohem Maße hervor, aber ihre Anhänger werden zu solchen nicht durch ihren Chromosomensatz.

Ich wiederhole meinen Spruch „Von Geert lernen heißt siegen lernen“ (5). Geert Wilders enthält sich dieser Frage und anderer, er kennzeichnet in erster Linie den Kloran als ein faschistisches Buch. Ein solches ist es (bzw. in meinen Augen ein Machwerk Satans), und es hält die Mohammedanisten wie die Nicht-Mohammedanisten auf unterschiedliche Art im Würgegriff. Es geht um dieses Buch, nicht um Chromosomen.

FAZ-Leser Professor em. Dr. Karl-Heinz Kuhlmann zielte am 28. August in die m.E. richtige Richtung.

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Der Koran und die unbedingte Verbindlichkeit

Der Artikel von Professor Tilman Nagel über „die einzige koranische Strafe, die nicht im Koran steht“ (F.A.Z.-Feuilleton vom 20. August) sowie die damit verbundene Kritik an der Haltung von Politikern zur Scharia reiht sich ein in eine Vielzahl seiner Veröffentlichungen, die bisher bei denen, die bei ihrer Amtseinführung geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, ohne Folgen verhallt sind. Im Gegenteil: Diese Politiker wollen der Öffentlichkeit immer noch weismachen, dass der Islam mit dem Grundgesetz vereinbar ist und somit auch allen anderen Religionen gleichzustellen sei. Am Beispiel der Stellung der Frau im Islam wird noch einmal auf erschütternde Art nachgewiesen, wie verantwortungslos die politisch Verantwortlichen hier handeln beziehungsweise nicht handeln.

Es ist ja gerade die Sure 4,34, die zusammen mit Mohammeds letzter Predigt die Frauen ihren Männern geradezu ausliefert. Und da helfen auch die „Klimmzüge“ nicht, die Murad Hofmann in seiner kommentierten Koranausgabe dieser Stelle beifügt, wenn er schreibt, dass dieses Schlagen nur „symbolisch“ gemeint sei. In einer anderen, gerade in deutscher Übersetzung erschienenen Koranfassung wird empfohlen, das Schlagen doch mit einem Taschentuch oder mit der Zahnbürste durchzuführen.

Aber den wohl „schlagendsten“ Beweis für die verfehlte Haltung der Politiker in dieser Frage liefert Sayyid Qutb in seinem Koran-Kommentar „Im Schatten des Koran“. Nach langen Ausführungen zur Sure 4,34 – man spürt ehrlicherweise sein Unbehagen – schreibt er dann doch: „Hier müssen wir daran erinnern, dass diese Maßnahmen (unter anderem das Schlagen) vom Schöpfer selbst festgelegt sind, der seine Schöpfung kennt. Kein Gegenargument ist gültig gegen das, was der eine, der alles weiß und alle Dinge kennt, sagt. Und in der Tat könnte ja, sich gegen das aufzulehnen, was Gott verfügt hat, zur Ablehnung des Glaubens überhaupt führen“ (Band 3, Seite 135 folgende). Es wäre interessant zu erfahren, was die Inhaber der Lehrstühle für islamische Religionspädagogik an den deutschen Universitäten hierzu sagen. Gilt auch für sie (und die muslimische Ministerin Özkan in Hannover) die unbedingte Verbindlichkeit aller Koranaussagen wie auch gerade dieser. Falls nicht, dann sollten sie das öffentlich bekennen – nicht nur vor Kommissionen, sondern vor der ganzen islamischen Welt.

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Es ist ein Fehler, sich von den Linken in die Genetik-Debatte treiben zu lassen. Sie lenkt von der Frage ab, um die es geht, und die lautet: Wie kann die Gewaltideologie Mohammedanismus vernichtet werden?

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Time am 30. August 2010

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1) http://fact-fiction.net/?p=4905
2) http://tangsir2569.wordpress.com/2010/08/30/basiji-droht-zum-qudstag-mit-blutbad-auf-den-strassen-berlins/
3) http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/29/thilo-sarrazin-schlacht/hg-streitgespraech-im-doener-restaurant/mit-hatice-akyuen.html
4) http://www.zeit.de/2010/35/Sarrazin
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/08/26/unser-geert-heist-thilo/

Hier ein paar Links von der FAZ zum Thema:

Necla Kelek:
http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E0A47A9BA62F54940957049B1C02B0EDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Frank Schirrmacher:
http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E1E30FB65E1E44794BFFEB5A2B73DE7EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html
sowie http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E1CF2FB2E5DF1430CB5F02335C6043E62~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E2D9D0A4EBFC94069840F3DD85D9FC0EB~ATpl~Ecommon~Scontent.html
http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E3308B09D5D684A358D637A97B43583D5~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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PS.: Soundtrack „Genetix“ von den „Stranglers“.

Hier die Performance:
http://www.youtube.com/watch?v=PqUTerj-ifA

Hier der Text:

Genetix

See the little nuclei
Bursting full of information
There’s a need to regulate
Bring it down to cells and plasma

Tell you what they’re gonna do
Started doing it already
Got to find something new
Looking for it in genetix

Found a new game to play
Think it’s impossible to lose
Messing round at playing God
Easy way to play genetix

Gene regulation

„The first law of Segregation

States that any gamete male
Or female can carry the
Determinant gene of only one
Pair of alternative characteristics.
The second law of free assortment
States that in a cross involving
One pair of alternative characteristics,
The characteristics will segregate
In the second filial generation,
In the relative proportions of
9, 3, 3, 1″