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Operation A*schloch

24. Januar 2018

Perlen vor die Säue:
A*schloch-Torks reiten unseren Leo II

Ich glaube, es war doch nicht Jahwe, der dem ollen Leo erschienen ist (1), denn er schreibt die gleichen islamophilen Schleimertexte wie zuvor.

Von dem in der MoT häufig kritisierten Dimmi Issio Ehrich hingegen gab es heute erstmals einen recht brauchbaren Artikel bei „N-TV“, in dem er dazu aufruft, sich gegen the Fuhrergan zu stellen (2).

Dass er schreibt: „Der Mann im Geschützturm grinst und streckt dem Fotografen den Gruß der Grauen Wölfe entgegen, das Erkennungszeichen der türkischen Ultranationalisten“, zeigt jedoch, dass er die Materie bisher eher vom Hörensagen kennt: Die grauen Wölfe sind Faschisten, Nazis, Nazislahmisten. Er sollte sie nicht als „Ultranationalisten“ verniedlichen und verschleiern.

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Verheerendes Signal an Ankara

Gabriel darf Erdogan keine Panzerteile liefern!

Außenminister Gabriel behauptet, beim Panzer-Deal mit der Türkei gehe es um die Sicherheit eines Nato-Partners im Kampf gegen den IS. Das Argument ist konstruiert. Berlin muss umdenken – vor allem wegen der „Operation Olivenzweig“.

Ein Bild bündelt die ganze Absurdität der deutsch-türkischen Beziehungen: Ein deutscher Leopard-2-Panzer rollt über eine Schnellstraße in der türkischen Provinz Hatay. Der Mann im Geschützturm grinst und streckt dem Fotografen den Gruß der Grauen Wölfe entgegen, das Erkennungszeichen der türkischen Ultranationalisten. Die sind in ihrer bemerkenswerten Geschichte für unzählige politische Morde verantwortlich gemacht worden und doch noch immer ein fester Bestandteil des politischen Systems in der Türkei.

Das Ziel des Panzers: Syrien. Die Aufgabe der Besatzung: Zusammen mit angeblich gemäßigten sunnitischen Rebellen die wichtigsten Partner des Westens im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) zusammenzuschießen, die syrischen Kurden.

Spätestens seit dem Beginn der „Operation Olivenzweig“, der Invasion der Türkei in der syrischen Region Afrin, sollte die Bundesrepublik jeden Gedanken daran verwerfen, eine diplomatische Wiederannäherung mit Rüstungsdeals zu erkaufen. Die Idee war von Anfang an grotesk.

Deutschland war lange ausgesprochen offen für Waffenlieferungen nach Ankara. Die Türkei ist ja auch ein Nato-Partner. Deutsche Unternehmen verkauften in den vergangenen zwei Jahrzehnten Marinetechnik, Radaranlagen und Flugzeugteile im Milliardenwert. Auch Panzer, obwohl das immer wieder umstritten war, weil die Sorge bestand, dass die Türkei damit auch die eigene Bevölkerung, namentlich die türkischen Kurden im Osten des Landes, angreifen könnte. Angesichts der immer dramatischeren Menschenrechtslage nach dem Putschversuch 2016 und dem Referendum 2017 versprach Berlin auf dem Höhepunkt der deutsch-türkischen Spannungen eine deutlich restriktivere Rüstungsexportpolitik. Eine Entscheidung mit sehr kurzer Halbwertszeit.

Im Januar, kurz vor einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen in seiner Heimatstadt Goslar sagte der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel dem „Spiegel“ zwar, dass die Bundesregierung „eine sehr große Zahl von Rüstungsexporten nicht genehmigt“ habe, obwohl für den Nato-Partner Türkei bei der Ausfuhr von Militärgütern keine so strikten Beschränkungen wie beim Export in den Nahen Osten gälten. Er fügte aber hinzu: „Dabei wird es auch bleiben, solange der Fall Yücel nicht gelöst ist.“

Gabriel verquickte Waffenexporte mit der Freilassung inhaftierter deutscher Staatsbürger. Nach dem auffällig freundlichen Treffen mit seinem Amtskollegen wies Gabriel dann sein Ministerium an, einen Waffen-Deal wohlwollend zu prüfen. Konkret geht es dabei um die Aufrüstung von Leopard-2-Panzern im türkischen Besitz. Der Rüstungskonzern Rheinmetall soll dickere Bodenplatten installieren, um die Fahrzeuge besser gegen Minen und Sprengfallen zu schützen.

Selbst Deniz Yücel, der „Welt“-Korrespondent, der seit fast einem Jahr im Gefängnis in Istanbul sitzt, sprach von einem „schmutzigen Deal“, für den er nicht zur Verfügung stehe.

Gabriel beteuerte, dass es keine schmutzigen Deals gäbe. Und er behauptete, dass es eine „moralische Verpflichtung“ sei, die türkischen Panzer aufzurüsten. Er wolle nicht erleben, „dass türkische Soldaten im Kampf gegen die Terrororganisation IS sterben, weil wir nicht bereit waren, Panzerschutzinstrumente gegen Minen zu liefern“.

Beide Aussagen Gabriels sind fragwürdig: Der Wortlaut des „Spiegel“-Interviews, in dem Gabriel von Rüstungslieferungen und Yücel sprach, ist unmissverständlich. Und die gedruckte Fassung wurde vom Auswärtigen Amt autorisiert. Die Sorge, dass türkische Panzerbesatzungen durch Minen des IS in Gefahr geraten könnten, war zum Zeitpunkt, als Gabriel sie äußerte mindestens genauso konstruiert wie die Mär, das kein schmutziger Deal geplant gewesen sei.

Zwar hatte Ankara Panzer in Syrien verloren, das war im vergangenen Jahr bei der „Operation Schutzschild Euphrat“. Doch schon damals galt der Einsatz von Bodentruppen vor allem den syrische Kurden, nicht dem IS. Und jetzt ist die Situation nochmal eine völlig andere. Im Kampf um Afrin, geht es überhaupt nicht um die Dschihadisten-Miliz. Präsident Recep Tayyip Erdogan will die Kurden von seiner Grenze vertreiben. Auslöser für den Angriff war, daran lassen die Stellungnahmen aus Ankara wenig Zweifel, die verheerend unprofessionell kommunizierten Pläne der USA, eine syrische Grenzschutztruppe aufzubauen.

„Operation Olivenzweig“ bewegte die Bundesregierung bisher nicht zu einer Neubewertung möglicher Rüstungslieferungen. Das ist verheerend. Denn wenn Berlin in dieser Gemengelage der Aufrüstung der türkischen Panzer zustimmt, kann Ankara das nur als Aufforderung verstehen, weiterzumachen. Die Kurden, die im Kampf gegen den IS den größten Blutzoll geleistet haben, dürften sich zu Recht vom Westen verraten fühlen.

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Time am 24. Januar 2018

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2018/01/16/the-old-sack-is-back/
2) https://www.n-tv.de/politik/Gabriel-darf-Erdogan-keine-Panzerteile-liefern-article20249200.html

Benz, Bade, Brux: islamophile Judenhasser

22. Januar 2018

Lesen Sie einen exzellenten Aufsatz von Hans-Peter Raddatz von „PI“ (1).

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Was stimmt – Judenhass oder Antisemitismus?

Der Judenhass – wie hier im Dezember 2017 sichtbar beim Verbrennen israelischer Flaggen im Berliner Stadtteil Neukölln – hat laut Wolfgang Benz „nichts mit dem Islam zu tun“.

Wer noch nicht wusste, dass der Islam zu Deutschland und Europa gehört, weiß es spätestens seit dem Merkel-Dekret von 2015, das eine Invasion von Immigranten auslöste, wie sie die Welt in Größe und Tempo noch nicht erlebt hat. Dazu sah die Kanzlerin „keine Alternative“, denn „es sind Menschen, die zu uns kommen“, und um ganz sicher zu sein, fügte Karin Göring-Eckhardt hinzu, dass „uns Menschen geschenkt werden“, die Martin Schulz zufolge „wertvoller als Gold“ sein sollten.

Wer glaubte, dass solch logikferne Lobby-Arbeit kaum zu übertreffen war, hatte nicht mit Wolfgang Benz gerechnet, ein Urgestein der bürgerfeindlichen Vorteilsnahme aus einem bewährten Quartett platter Islam-Werbung, gepaart mit mühsam verdecktem Judenhass. Es lohnt sich hier, über das kurzatmige Internet-Getöse hinaus an faschistische Hintergründe zu erinnern, die die völkische Merkel-Invasion zu erklären helfen. Zu den proislamischen Altmeistern gehören weiterhin Betonköpfe wie Bassam Tibi und Udo Steinbach, die Gebetsmühlen für die Scharia und das palästinensische „Opfervolk“ drehen, sowie kraft der Frauenquote Annemarie Schimmel (gest. 2003), die die unbotmäßige Islamkritiker anvisierte und einst „zwei oder drei auf die eigene Kappe“ (Aachen 1994) nehmen wollte.

Während die ersteren sich als „Hüter der Scharia“ (Tibi, DLF 6. Mai 2009 bzw. „Iran-Udo“ am bürgerlich-demokratischen Feindbild mit „Sicherheitsrisiko“, „Fundamentalismus“, „Ghetto-Mentalität“ abarbeiten, trägt Benz das erweiterte RAF-Plakat gegen “Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit“ vor sich her. Dies ist zwar Credo der Bundesanstalt für politische „Bildung“, passte aber auch bestens zu seiner Aufgabe im Institut für Antisemitismus an der Technischen Universität Berlin.

Nach der Pensionierung fiel es im Kielwasser der Islam-Euphorie nicht schwer, sein Geschäftsmodell auf die „Islamophobie“ auszuweiten, was Benz dazu brachte, sich zum „Vorurteilsforscher“ zu ernennen, um den erforderlichen Kapriolen in rationaler Logik und Ethik mit einem Mega-Vorurteil auf die Sprünge zu helfen. Im Rahmen eines kürzlichen Gastbeitrags im Tagesspiegel („Woher der muslimische Antisemitismus kommt“) sollen alle Argumente gegen seine Islam-Werbung, speziell solche, die den koranischen Judenhass erwähnen, islamophobe Vorurteile sein, „weil es dem Islam eben nicht wesensimmanent ist. In der Religion begründete Judenfeindschaft charakterisiert zweitausend Jahre Christentum nicht aber den Islam“.

Da diese Wahrnehmung keinerlei Hinweise auf antijüdische oder gar allgemeine Aggression im Islam finden möchte, lastet sie dessen Judenhass dem Einfluss durch westlichen, speziell deutschen Antisemitismus an, für den Benz als Promovend des Antisemiten Karl Bosl ausgewiesener Experte ist. Mit dieser Wertung entlastet er zugleich den extremen Judenhasser Mufti Amin al-Husayni, der als Muslimbruder und Hitler-Partner die Vernichtungspolitik als „heiliges Erbe“ an Muslimbruder Arafat weitergab. Der erfuhr als Vater des Islam-Terrors, den er gegen Israel richtete und später global ausweitete, für sein Lebenswerk seitens der Welteliten allerhöchste Ehren durch einen triumphalen Empfang der UNO (1974) und die Verleihung des „Friedens“-Nobelpreises (1994).

Indem Benz dem Islam jede „wesensimmanente“ Gewalt, insbesondere gegenüber den Juden, abspricht, führt der „Vorurteilsforscher“ ein universal verwendbares Makro-Vorurteil ins Feld, das zum Repertoire des Altmeister-Quartetts und gesamten „Kulturdialogs“ gehört, weil es alle Gewalt ins „christliche Abendland“ verschiebt. Nebenbei nennt er sich „Historiker“, kann aber auf die Fakten der Geschichte völlig verzichten, weil sie dem Vorurteil nicht „wesensimmanent“ sind. So kann in Benzens und seiner Kollegen Wahrnehmung die makabre Schleife ablaufen, sich die Gewalt-Routine des Islam wesenhaft anzueignen, mit muslimischer Lizenz die Demokratie zu löschen und die „intoleranten“ Bürger in eine unterprivilegierte Position zu zwingen.

Da die „Toleranz“ kein Ende hat, vollzieht der Vorurteilsforscher mit dem „Wesen“ des Islam den Zwang zu grenzenloser Immigration linientreu nach. Wie die laufende, EU-gestützte Gewalt-Invasion belegt, wird hier jedes Mittel der Täuschung und Rechtsverdrehung geheiligt, um der Vision der gesamt-sozialistischen Staats- und Kulturauflösung näher zu kommen, die man einst in den links-rechten Extremen „Systemüberwindung“ nannte. Der Schulterschluss mit den Muslimbrüdern, der die Verbindung der Euro-Gewalttradition mit dem Islam herstellte und dessen Dominanz in der EU-Mittelmeer-Union absicherte, ließ zu keiner Zeit Demokratien in Europa zu, ansonsten es kaum möglich sein konnte, die diktatorischen EU-Strukturen zu entwickeln, die die Zuwanderung unter konzertierter Täuschung und Enteignung der Bevölkerung auf den Weg brachten.

Kritik daran konnten die neo-barbarischen EU-Regierungen und ihre Pöbelkader zwar mit den erprobten Routinen medialer Diffamierung erfolgreich unterlaufen, was sich historischer Erfahrung gemäß und logischerweise auch in der Gegenwart nur durch den Verfall von Bildung und Ethik erkaufen lässt. Die kommen jedoch aus der Vorgängerkultur, die als fundamentales Feindbild durch eine Gegenkultur zu verdrängen ist, vorliegend in Gestalt des Islam, die in der „Aufklärung“ eines Lessing und Goethe sowie mit Wissenschaft und Religionskritik unumkehrbare Fahrt aufnahm. Entscheidend war und ist, dass der Djihad von Anbeginn mit Juden und Christen die gleichen Feindbilder bekämpft hat, die die „modernen“ Extreme unter Stalin und Hitler massenhaft vernichteten.

Kein Wunder also, dass der Islam zur exklusiven Patentlösung wurde, deren „Religionsfreiheit“ keine Alternative zulässt. Somit können sich die „Kultur“-Akteure unter dem zwanghaften Verzicht auf altkulturelle Bildung und Ethik nur qualifizieren, wenn sie keinerlei Sachkenntnis haben oder zumindest so tun als ob. Bei unserem „Historiker“ liegt Opportunismus fern, weil man seine historische Ahnungslosigkeit kaum spielen kann, die aber sehr willkommen ist, weil sich in Verbindung mit seinem antikulturellen Mega-Vorurteil den Kulturbruch optimal vorantreiben lässt.

Dabei rechtfertigt sich die zunehmend rabiate Vereinnahmung Europas aus der Kollaboration mit der ultra-orthodoxen Muslimbruderschaft, die alle Belange auf Muhammad stützt und sowohl vom „Arabischen Frühling“ als auch von den Irak-Syrien-Kriegen profitierte. Umso leichter lässt sich die Merkel-Invasion aus des Muslimgottes koranischer Schöpfung ableiten, wo es triumphierend heißt: „Preis sei Allah, der uns sein Versprechen wahrgemacht und das Land zum Erbe gegeben hat … (so) können wir im Paradies Wohnung nehmen …“ (39/73f.).Um dies zu sichern, ist den ungläubigen Altbürgern Recht und Besitz zu entziehen und an die Zuwanderer zu transferieren, damit sich für die Anhänger Allahs das Versprechen eines Paradieses auf Erden erfüllt. Ganz so, wie es der EU-Barbarismus mit der rassistischen Spaltung zwischen den enteigneten Altbürgern und dem neuen Quasi-Gottesvolk, dem korangerechte Räume geschaffen werden, tatsächlich anbahnt.

Dem entspricht, dass der „Vorurteilsforscher“ die islamische Konsequenz täglicher Gewaltwellen von Raub. Mord, Vergewaltigung etc. mit keinem Wort erwähnt, sich aber nicht genug tun kann, seine bürgerfeindlichen Vorurteile auf den gehassten Rechtsstaat zu projizieren und bevorzugt an der AfD abzuarbeiten. So phantasiert der „Wissenschaftler“, dessen Wissen sich dadurch auszeichnet, dass ihm die fatalen Folgen egal sind, von den „Möglichkeiten des Rechtsstaats, Übergriffe zu verhindern und zu ahnden“, während die neue Herrenrasse die Djihad-Regeln aus Koran und Tradition befolgt, ohne nachhaltig belangt zu werden, sondern inzwischen auch schon bei Totschlag mit Bewährungsstrafen davonkommen kann.

Da Allahs Vollmacht keine Grenzen kennt und daher jede Verantwortung übernimmt, können auch die „Verantwortlichen“ der Merkel-Invasion ruhig schlafen: „Nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah“ (8/18) – eine Art prophylaktische Generalamnestie, die das „ungläubige“ Strafrecht bereits außer Kraft setzt und die Unabhängigkeit der Richter allmählich durch ihr Wohlverhalten gegenüber Allahs Regeln ersetzt.

Der Kollaps der Euro-Rechtspraxis beweist die Dominanz von Koran und Tradition und erledigt ohnehin das konstruierte, fast schon orientalische Märchen vom Judenhass, den die naiven Muslime vom nazistischen Westen, eher noch von perfiden Christen übernommen haben sollen. Benz scheint Sure 2 nicht gelesen bzw. deren Lektüre als ideologiewidrig verdrängt zu haben, wo die Genese des geballten Judenhasses während Muhammads Auseinandersetzungen mit den Juden Medinas detailliert dokumentiert wird. Er verurteilt sie als Leugner Allahs und als hämische Spötter, die seine Berufung als Propheten anzweifelten, der von Allah inspiriert die beste aller Gemeinschaften gegründet habe (8-20, 40-44). Solche Hybris erregte Heiterkeit und jüdischen Humor, z.B. mit der Frage, wie es denn möglich sei, dass diesem übernatürlich Begabten unlängst ein simples Kamel entlaufen konnte.

Satire hat bekanntlich fatale Folgen für den radikalen Ideologen, der durchgreifen muss, weil ihn Lächerlichkeit erledigt. Muhammad machte keine Ausnahme und schuf mit ansteigender Gewalt sowohl gegen Juden als auch Christen die Basis für den Djihad, auf die sich bis heute die Muslime und mit ihnen die Phalanx der „Kultur“-Ideologen stützen. Die „Religionsfreiheit“ des Islam macht sie zu Profiteuren der mafiosen Schutzgeldroutine, die die islamische Geschichte bis in unsere Tage und die erpresserische Propaganda der Kaderaktivisten prägt, auf deren Trittbrett unser „Historiker“ so kenntnisarm wie komfortabel mitfährt.

Mit gemäßigterer Schielbrille peilt Benz noch einmal sein probates Geschäftsmodell an und fordert „Prävention durch Bildung und Aufklärung“ und „rationalen Umgang mit dem Antisemismus“, die ihm gleichermaßen unmöglich sind, weil er unfreiwillig selbst Akteur und Opfer des grassierenden Denkschwunds ist, den die sozialistische Spätmoderne „Bildung“ nennt. Dennoch kann das Vorhaben per Zwang gelingen, weil der so „Gebildete“ den AfD-Leuten die Provokation eines „Zulaufs Geängstigter“ vorwirft, ihnen also aufgrund seiner Ausfälle in Logik und Ethik das juristische und evolutionäre Recht abspricht, Toleranz für die Sicherheit der bürgerlichen Mehrheit zu verlangen.

Hier entfaltet sich eine untrüglich totalitäre Tendenz, die den islamischen Judenhass in den westlichen Antisemitismus dreht, um die Muslime in „die neuen Juden“ und deren Djihad in eine „Anstrengung im Glauben“ umtaufen zu können. Benz scheint in seiner Fixierung nicht bewusst zu sein, dass er den deutschen Sonderweg völkischer Raumordnung fortsetzt – nach der „Ausmerzung“ jüdischer Semiten nun die Flutung mit islamischen Semiten Sie macht seinen verbrauchten Geschäftsbereich „Antisemitismus“ obsolet, der ohnehin immer schon irreführend war, weil die semitische Wahrnehmung von Semiten mit der europäischen nicht kompatibel ist.

So schuf sich der „Vorurteilsforscher“ mit dem Instinkt des linientreuen Ideologen die „Islamophobie“ als neue Geschäftsbasis, die einigermaßen zukunftsfest drei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann: die lukrative Förderung des Islam, die scheinbare Loyalität zu den Juden und die Ablenkung von rassistischer Bürgerenteignung und Christenverfolgung.

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Time am 22. Januar 2018

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1) http://www.pi-news.net/2018/01/was-stimmt-judenhass-oder-antisemitismus/

The old sack is back

16. Januar 2018

Leo „Bulldog“ Brux hatte sich jahrelang als Kettenhund des Nazislahm gebärdet (1). Wenn er über mich schrieb, verunglimpfte er mich in der Regel als Schreibtisch-Völkermörder und Nazi.

Dann erschien ihm der Herr.

Leo überdachte grundsätzliche Positionen, und die Thesen des Counterjihad wurden ihm wahrscheinlicher.

Und dann verschwand er ohne Abmeldung für vier Monate in der Versenkung. Ich machte mir große Sorgen um meinen Lieblingsgegner und vermutete eine Krankheit.

Nun ist er wieder da, olle Leo, der ur-bayerische Bolschewist.

Das freut mich!

Inhaltlich erwarte in in den nächsten Jahren allerdings noch keine besonders weiten Sprünge. Den neuen Einstand gibt er z.B. mit einer Diskussion, ob man die Zentrierung der Ork-Invasoren in Österreich als KZs und also Nazi-KZs bezeichnen solle (2 + 3).

Das mit den Nazi-KZs ist wohl eine unverrückbare Fixierung bei Linken, die dabei natürlich nicht an die ungleich größeren bolschewistischen Vernichtungslager denken, die rund um die Welt existierten und noch existieren.

Au weia!

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Time am 16. Januar 2018

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1) http://blog.initiativgruppe.de/
2) http://blog.initiativgruppe.de/2018/01/15/konzentrationslager-in-oder-bei-wien/
3) http://blog.initiativgruppe.de/2018/01/16/konzentrationslager-debatte/

Was macht eigentlich…? (#20)

16. Oktober 2017

Der dicke Leo „Bulldog“ Brux war mein Lieblingsgegner und ein Vielschreiber.

Am symbolträchtigen 11. September gab er sein bisher letztes Lebenszeichen (1). Und er hatte kurz zuvor folgende Zeilen verfasst:

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Der Blogger korrigiert seine Agenda

Ich habe in einer für das Blog-Thema zentralen Frage meine Position geändert. Wie offen kann Deutschland für den Zustrom von Flüchtlingen bleiben? – >Ich schlage mich jetzt auf die Seite derer, die sagen: Es geht nicht so weiter. Wir müssen besser als bisher Grenzen setzen.

Die Argumente dafür liefern die Artikel der letzten Monate.

Mir ist klar, dass das bei einigen, die das anders sehen, Verärgerung und Verunsicherung auslöst.

Ich lasse mich gerne auf die Debatte darüber ein.

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Ich finde es natürlich super, dass der Ork-Hetzer nun endlich die Falschheit seiner bisherigen Äußerungen eingesehen hat – aber ganz so einfach ist die Sache nicht.

Leo und Merkel und Co. sind für vielfaches Leid verantwortlich, weil sie die mohammedanistische Invasion tatkräftig und mit ganzem Wollen unterstützt haben.

Jetzt angesichts der gegen alle Warnungen des Counterjihad und gegen den gesunden Menschenverstand selbst hervorgerufenen Katastrophe mal eben seine „Agenda korrigieren“, das reicht nicht.

Da sollte schon ein bisschen Reue sichtbar werden. Da sollten schon Vorschläge folgen, wie wir das Desaster nun abmildern könnten.

Im Fall der Kanzlerin aber müsste mindestens der Rücktritt erfolgen – Sie sei an das unrühmliche Ende von Gorbatschow erinnert (2).

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Time am 16. Oktober 2017

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1) http://blog.initiativgruppe.de/
2) https://www.youtube.com/watch?v=Ns3CaGE0Rw0

Leo goes Counterjihad (#2)

17. August 2017

Über Leo „Bulldog“ Brux, den Kettenhund des Mohammedanismus, ist wohl kaum je so viel nachgedacht worden wie in der MoT – allerdings überwiegend kritisch.

Nun mehren sich die Zeichen, dass mein geliebter Feind von einer sehr seltenen Erscheinung heimgesucht wird, und das ist die Altersweisheit (1). In seinem jüngsten Beitrag schreibt er (2):

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Wir müssen dafür (1.) der Einwanderung erkennbare Grenzen setzen und (2.) den Eingewanderten in deutlicherem Maße als bisher Integrationsbemühungen abfordern.

Wir müssen (3.) daran mitwirken, dass Deutschland denjenigen Einwanderern, die sich als wenig integrationsfähig oder integrationsbereit zeigen, die gelbe bzw. die rote Karte zeigen kann.

Wir müssen verständlich machen, wo WIR die Grenzen sehen. Und dass wir sie politisch durchsetzen. Auch gegen die in dieser Hinsicht verantwortungslos agierende Wirtschaft.

Das ist eine Kursänderung.

Es widerspricht dem, was ich bis vor einem Jahr hier geschrieben habe.

Ich habe also meine Agenda geändert.

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Time am 17. August 2017

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2017/04/02/leo-goes-counterjihad/
2) http://blog.initiativgruppe.de/2017/08/14/was-folgt-politisch-daraus-3-fortsetzung/

Ork-Kommissar Prantl

23. April 2017

Die für den Nazislahm typischen Morde und Zerstörungen, die seit Jahren massenhaft in unsere offenen Gesellschaften schwappen, entstammen einer bestimmten Interpretation des Kloran – nämlich der von Klo H. Metzel.

Die Alpenprawda brachte einen Kommentar von Heribert Prantl (1).

Dieser folgt dem Schema, das wir von Leo Brux kennen (2).

Bezeichnenderweise schloss er mit folgender Anzeige:

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Die AfD ist verfassungsfeindlich, nicht der Islam

Führende AfD-Politiker schüren die Angst vor dem Islam – und rütteln dabei an fundamentalen Grundrechten. Ihre Äußerungen sind ein Angriff auf die deutsche Leitkultur.

Die AfD hat den gewalttätigen Islamisten ihren größten Wunsch erfüllt: Diese Partei, die sich Alternative für Deutschland nennt, aber als Alternative zur Religionsfreiheit religiöse Ausgrenzung anbieten will, setzt den Islam und die Islamisten gleich; sie rückt eine der drei abrahamitischen Weltreligionen in eine finstere, verfassungsfeindliche Ecke. Führende AfD-Vertreter nennen den Islam in gehässiger Absicht eine politische Ideologie, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sei. Es ist anders: Eine Partei, die so etwas behauptet, die eine Religion als „Fremdkörper“ betrachtet, die Minarette verbieten will – eine solche Partei stört und zerstört den inneren Frieden. Wer das Grundgesetz so missachtet, ist verfassungsfeindlich.

Die Freiheit des Glaubens und die Freiheit der ungestörten Religionsausübung gehören zu den Fundamentalgrundrechten. Niemand darf, so sagt das Grundgesetz unmissverständlich, „wegen seines Glaubens oder seiner religiösen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden“. Die AfD setzt sich über dieses Diskriminierungsverbot unmissverständlich hinweg. Gewiss: Glaubens- und Religionsfreiheit enden dort, wo Hass und Gewalt beginnen; das ist eine Selbstverständlichkeit. Die Selbstverständlichkeit und Chuzpe, mit der die AfD Angst vor dem Islam schürt und ihn in Deutschland in eine Art Verbannung schicken will, hat es bisher in der bundesdeutschen Geschichte nicht gegeben. Es gilt im Staat des Grundgesetzes das strikte Gebot der Gleichbehandlung aller Glaubensgemeinschaften. Weil die Religionsfreiheit ein Menschenrecht ist, kann es nicht unter Kulturvorbehalt gestellt werden.

Angriff auf die deutsche Leitkultur

Die antiislamischen Attacken der AfD sind nicht nur Attacken auf den Islam. Sie sind auch Angriffe auf die anderen Religionen, sie sind ein Angriff auch auf Katholiken und Protestanten – und ein Angriff auf die deutsche Leitkultur. Leitkultur in Deutschland ist nämlich eine Kultur des guten Zusammenlebens. Die Angst vor dem Verlust der „christlichen Werte“ ist hierzulande paradoxerweise in jenen Milieus ausgeprägt, die von eben diesen Werten ansonsten wenig wissen und wissen wollen – während viele praktizierende Christen den interreligiösen Dialog suchen und pflegen. Vielleicht ist es so, dass die Auseinandersetzung mit glaubensbewussten Muslimen vielen AfDlern ihre eigene Unkenntnis über die Grundlagen des Christentums klarmacht.

Dann folgt daraus eine Aufgabe der christlichen Kirchen: Sie sollten der Partei, die sich AfD nennt, klarmachen, dass die Agitation gegen den Islam und gegen Allah auch die christliche Religion verunglimpft. Zum Glaubensinhalt der christlichen Kirchen gehört es, dass man den anderen Religionen ihre Gottesverehrung zugesteht. Gott ist der Gott, den auch der andere verehrt – aber jeder nennt ihn anders und jeder erkennt ihn anders, jeder preist ihn anders. Der eine baut ihm einen Glockenturm, der andere ein Minarett. Die Anerkennung der Religionsfreiheit verlangt, so sagt es der große Verfassungsgelehrte Ernst-Wolfgang Böckenförde, „dass man die anderen nicht zurückdrängt“. Man dürfe, sagt Böckenförde auch, von den Muslimen aber erwarten, das sie „die christliche Prägung unserer Kultur, so weit sie vorhanden ist, respektieren und nicht versuchen, das sozusagen von innen her aufzurollen“.

Wer diesen Respekt von Muslimen erwartet, der muss aber auch ihnen den nötigen Respekt erweisen. Die AfD tut das nicht. Solange das so ist, ist sie eine schlechte Alternative für Deutschland; sie spaltet die Gesellschaft.

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Richtig wird festgestellt, dass es sich beim Nazislahm um eine Religion handelt.

Weiterhin wird dann aber jede sachliche Auseinandersetzung mit dem mohammedanistischen Ideengebäude zurückgewiesen und Kritik pauschal als „verfassungsfeindlich“ bezeichnet.

Aus dem Katalog der Grundrechte wird ein einziges als allein bedeutsames herausgestellt, nämlich das der Religionsfreiheit. Zwar räumt Prantl ein, dass „Glaubens- und Religionsfreiheit dort enden, wo Hass und Gewalt beginnen“, aber er verschweigt, dass alle mohammedanistischen Grundlagentexte durchseucht sind von sadistischer und exzessiver Gewalt, und dass vehement zur Gewaltausübung gegen Andersgläubige aufgerufen wird.

Er verschweigt die grundsätzlich festgelegte Unterordnung der Frau und die Selbstverständlichkeit, mit der Sklaverei akzeptiert wird. Er verschweigt, dass alle Orks den Sklavenhalter, Vergewaltiger und Mörder Klo H. Metzel als „besten Menschen aller Zeiten“ verehren.

Schließlich ruft er die Christen auf, den Nazislahm als alternativen Entwurf derselben Gottesverehrung aufzufassen, ihn keineswegs zurückzudrängen und den Orks vielmehr „den nötigen Respekt zu erweisen“.

Prantl ist kein dummer Dimmi, er agiert als Ork-Kommissar. Er ist ein Jihadist.

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Time am 23. April 2017

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1) http://www.sueddeutsche.de/politik/afd-und-islam-die-afd-ist-verfassungsfeindlich-nicht-der-islam-1.2954954
2) http://blog.initiativgruppe.de/

Leo goes Counterjihad

2. April 2017

Seitdem the Fuhrergan nach der diktatorischen Macht greift, ist der Kettenhund des Nazislahm Leo „Bulldog“ Brux ein bisschen nachdenklicher geworden. Unlängst veröffentlichte er einen Beitrag, der in folgenden Zeilen gipfelte (1):

„Wenn wir sagen, der Islam gehört zu Deutschland, dann legen wir auch Wert darauf, dass es ein Deutschland-kompatibler Islam ist. Und das zu prüfen und zu entscheiden liegt in UNSERER Hand. Die Muslime werden sich entweder diesem Urteil unterwerfen – oder sie werden rausgedrängt werden müssen.“

Von Deportationen war hier in der MoT, der Leo eine faschistische Grundhaltung unterstellt, nie die Rede. Es ist interessant, dass Bolschewisten wie Leo immer die gröbste Variante wählen, selbst dann, wenn sie sich zu Counterjihadis entwickeln.

Interessant ist auch, dass er nach wie vor den Kloran nicht gelesen hat. Sonst wüsste er nämlich, dass darin eine prinzipiell antiwestliche, hierarchisch-diktatorische, unfreie Lebensweise gefordert wird.

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Was für ein (antiwestlicher?) Ton herrscht in den Moscheen?

Constantin Schreiber (2) ist Journalist, Moderator bei der Tagesschau: er spricht Arabisch. Er kann uns aufklären, was in Moscheen in Deutschland für ein Ton herrscht.

“Ich war schon in sehr viele Moscheen, aber vor allem im Nahen Osten – was genau in Deutschland an einem Freitag gepredigt wird, wusste ich bislang nicht.

Dann gab es vor einem Jahr diese Begegnung in einer Moschee in Berlin: Da standen in einer Broschüre Sätze wie ‘Demokratie ist eine westliche Krankheit’, verfasst von einem französischen Holocaust-Leugner. Der Vorbeter, also der Imam, sah, dass ich die Broschüre in der Hand hatte, kam dann auf mich zu und versuchte, sie mir wegzunehmen.

Das hat mich echt ratlos zurückgelassen. Also habe ich mich ab da in Moscheen in ganz Deutschland gesetzt, um herauszufinden, was an einem ganz normalen Freitag in einer ganz normalen Moschee so vor sich geht. Es gibt genau zwei rote Fäden, die sich durch alle Predigten ziehen. Zum einen warnen die Imame vor dem Leben in Deutschland – manche eher subtil, andere mit offener Hetze. Zum anderen betonen fast alle, dass die Welt nicht religiös genug sei. Was sich unterscheidet: Türkische Predigten waren immer sehr politisch, da ging es viel um den Putsch in der Türkei. Die arabischen Predigten hingegen sind sehr theologisch und spirituell, zum Teil geradezu religiös abgedreht. Ich habe mich bewusst nicht in die als salafistisch eingestuften Moscheen gesetzt – ich wollte ja das normale muslimische Leben mitbekommen. Da hat es mich schon erschreckt, wenn ich Sätze hörte wie ‘Ihr könnt nicht Demokraten und Muslime sein’. Die Imame hätten ja gerade im vergangenen Jahr viele Themen finden können, in denen man die Gemeinsamkeiten betonen kann. Etwa, wenn sich Deutsche für Flüchtlinge einsetzen oder wenn nach dem Anschlag in Berlin viel über Solidarität geredet hat. Stattdessen dachte ich mir fast nach jeder gehörten Predigt: Das war jetzt wenig hilfreich für unser Zusammenleben.

Ich war überrascht, wie viele junge Menschen in allen Freitagspredigten waren. Ich war mit Mitte 30 weit über dem Altersschnitt. Zum Teil waren während der Unterrichtszeit ganze Schulgruppen anwesend – normale Jungs zwischen 12 und 16 mit Basecap, die von der Schule direkt gegenüber zur Predigt kamen.

Offenbar gibt die konservative Ordnung des Gebets diesen Kindern Halt. Und offenbar ist die Entscheidung zwischen Schule oder Moschee gefallen, sinnbildlicher als im Schwänzen dieser Jungs kann es gar nicht sein.” (Welt)

Die CDU hat das sofort aufgegriffen. Wir brauchen ein Islamgesetz.

Die Dunkelzonen werden angesteuert und per Gesetz soll Licht in die “Parallelgesellschaft” der Moscheen gebracht werden.

“Wir müssen wissen, was in den Moscheen passiert”, sagt Spahn und fordert ein Moscheenregister sowie das groß benamte “Islam-Gesetz” mit Vorgaben für die Ausbildung von deutschsprechenden Imamen, von muslimischen Religionslehrern und Seelsorgern, eine Deutschprüfung für Imame, Predigen auf Deutsch und die Finanzierung der Ausbildung über deutsche Steuergelder.“ (telepolis)

Was immer die Moscheevertreter behaupten – wir haben wenig Grund, ihnen Glauben zu schenken. Wir müssen davon ausgehen, dass das Misstrauen berechtigt und geboten ist. (Der telepolis-Artikel bringt die Kritik einier Moscheevereine an Schreiber und seinen Beobachtungen bzw. seiner Darstellung.)

Bei der Gesamteinschätzung schließe ich mich dem Autor des telepolis-Artikels (Thomas Pany) an:

„Gesetzliche Regelungen, die Imame zum Gebrauch der deutschen Sprache verpflichten, sind ein Schritt zu mehr Transparenz, aber nicht der wichtigste.

Nötig wäre, dass sich die Moscheen-Vereine und die Dachverbände besinnen und sich der Diskussion stellen. Mit “Besinnen” ist gemeint, dass sie ihre altvorderne, auf Nischen angelegte Öffentlichkeitsarbeit hinter sich lassen und die Diskussion darüber, was als Predigt-Inhalt im Haus akzeptiert wird, mit sehr viel mehr Offenheit austragen und sich der Kritik aussetzen. Jeder Pfarrer muss das.

Der Eindruck, den die Moscheenvereine in der größeren Öffentlichkeit machen (intern mag das anders sein, das weiß der Autor nicht), ist, dass sie die Auseinandersetzung über bestimmte Grenzbereiche, die sich auf die Religion des Islam beziehen, scheuen und sich auf Floskeln (“Wir sind demokratisch, wir distanzieren uns von Gewalt”) zurückziehen. Ihre Öffentlichkeitsaktivitäten zeichnen sich durch Zurückhaltung aus.

Aktives Interesse in eine Diskussion einzugreifen – die sich nicht defensiv auf Bestätigung der Verfassungstreue und der Friedenliebe bei Talkshowauftritten prominenter Dachverbandsvertreter beschränkt – ist wenig zu bemerken.

Als ob die sogenannte und zu Teilen unsäglich vereinnahmte und verkitschte “Wertediskussion” nur Angelegenheit der sogenannten Mehrheitsgesellschaft wäre.

Die Haltung, die ihnen der Autor dieses Artikels unterstellt, ist, dass viele, wenn es um Glaubensangelegenheiten geht, in einer Position “Wir da, ihr dort” verhaftet sind.

Und dass sie im Nahbereich der Gemeinde oder der Bekannten zu viel Nachsicht gegen Strömungen oder Personen zeigen – wie dies der Moscheereport nahelegt -, die mit Ansichten hantieren, die in die radikale Richtung gehen.

Weil der vielzitierte “Generalverdacht” gegen Muslime dazu führt, dass man sich mit der “eigenen Seite” derart zu solidarisieren hat, dass Abweichler mit radikalen Tönen gegen die Feindbild-Angriffe von außen in Schutz genommen werden.

Das ist wie gesagt eine Annahme, die vom Autor selbst nur anekdotisch, nur von Einzelbeobachtungen gestützt wird.

Dieses Verhalten ist im Prinzip nicht unähnlich dem mancher linken Gruppen zu Zeiten des RAF-Terrorismus, ist also kein irgendwie “genuin muslimisches”.

Es wäre gut, wenn die Moschee-Diskussion dazu führt, dass sich das konservative, auf Rückzug bedachte Lager dem stellt, was in der Öffentlichkeit meist nur unter Nicht-Muslimen diskutiert wird.

Nämlich die öffentliche Diskussion darüber, ab welchem Punkt bestimmte Anschaungen nicht mehr akzeptabel sind.“

Der Islam gehört zu Deutschland (wie der jüdische Glaube, der Atheismus, etc.) – einfach schon dadurch, dass sehr viele Einwohner des Landes gläubige Muslime sind.

Aber eine muslimische Parallelgesellschaft können wir nicht dulden – sie wäre zu gefährlich. Die Terroranschläge, die IS-Reisen, Erdogans Ankündigung eines türkischen Dschihads gegen den Westen (wenn wir so weiter machen wie bisher und die Ehre der Türkei und der Türken nicht genug achten) – das alles zeigt, dass wir JETZT aktiv werden müssen – und zwar in dem Sinne, den Pany bei telepolis aufzeigt.

Wenn wir sagen, der Islam gehört zu Deutschland, dann legen wir auch Wert darauf, dass es ein Deutschland-kompatibler Islam ist. Und das zu prüfen und zu entscheiden liegt in UNSERER Hand. Die Muslime werden sich entweder diesem Urteil unterwerfen – oder sie werden rausgedrängt werden müssen.

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Time am 2. April 2017

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1) http://blog.initiativgruppe.de/2017/03/31/was-fur-ein-antiwestlicher-ton-herrscht-in-den-moscheen/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2017/03/25/im-interview-constantin-schreiber/

SA-lafisten vs. SS-lafisten

10. Januar 2017

rebelrebel

Ralf Ostner hat unter diversen Nicknames mehrere Artikel und weit über 300 Kommentare zur MoT beigesteuert. Dies hatte ihm sogar einmal den zeitweiligen Bann von Leo „Bulldog“ Brux eingetragen. Dort ist er aber letztlich heimisch geworden.

Lesen Sie einen Artikel von seinem eigenen Blog (1).

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Alle reden vom Salafismus, wir reden
über die Muslimbrüder und Erdogan

Sigmar Gabriel dreht auf: Neuerdings fordert er ein “hartes Vorgehen gegen den Islamismus”. Gegen den Islamismus? Nein, nur gegen den Salafismus, was für ihn wohl schon alles abdeckt und deckungsgleich ist. Kein Salafismus, kein Islamismusproblem mehr, scheint die Logik. Da gebärdet er sich recht populistisch. Seine konkrete Forderung: Salafisten müssten unnachgiebig verfolgt, salafistische Gefährder eingesperrt oder abgeschoben werden, salafistische Hasspredigermoscheen – und vereine verboten und Haßprediger ausgewiesen werden.

Klingt erst mal gut, aber die Crux ist: Es handelt sich dabei um eine weitgehende Verengung des Islamismusbegriffs. Unzweifelbar ist der wahhabitische Salafismus die potentiell gewaltaffinste und extremste Form des Islamismus, welches auch dann die Form des Islamischen Staats annimmt. Aber man sollte sehen, dass es in Deutschland gerade mal 60.000 Salafisten gibt und 590 Gefährder, also tickende Zeitbomben, die man durchaus mit geeigneten Mitteln entschärfen kann. Aber die anderen Islamisten, die Erdogantürken, die zwar nicht terroristisch auftreten, aber eben eine viel größere, Hunderttausende oder gar 1-2 Millionen umfassende Pressure Group ausmachen, bleiben bei dieser Betrachtung außen vor. Der Islamexperte Daniel Pipes weist aber darauf hin, dass die salafistische Form des Islamismus aber auch die am leichtesten zu bekämpfende Form des Islamismus ist, da diese offensiv-revolutionär und weniger evolutionär arbeitet. Bedrohlicher für ihn ist der Islamismus der Muslimbrüder oder Khomeinianhänger, die versuchen sich eine Massenbasis zuzulegen, pseudodemokratisch agieren, eher auf die schrittweise, evolutionäre Veränderung der Gesellschaft hinarbeiten.

Hamed Abdel Samad spricht im Zusammenhang mit der Muslimbrüderschaft auch von Islamofaschismus, da Strategie und Wahl der Mittel sich an denen der Faschisten orientiert.Samad weist darauf hin, dass die Muslimbrüder über einen eigenen Geheimdienst wie auch Milizen verfügen. Sie können jederzeit von mehr pseudodemokratischer Taktik auf gewalttätigen Putschismus umstellen – alles nur eine Frage des zeitgemäßen Einsatz des jeweiligen Mittels. Sie zielen aber mehr auf eine parlamentarische Machtübernahme einer Massenpartei, sowie der breiten Verankerung in der Gesellschaft durch zivilgesellschaftliche und karikative Organisationen ab. Auch Hitler erkannte nach seinem Putsch im Jahre 1923, dass der militärische Weg nicht zielführend war, sondern man über die Parlamente, SA-Suppenküchen und außerparlamentarische Massenaufmärsche und Demonstrationen wirken müsse. Selbiges beherzigen auch die Muslimbrüder inzwischen, aber man sieht, dass sich aus ihren Reihen auch schnell Absplitterungen ergeben, die eben auch die Form der Al Kaida annahmen. Al Kaida rekrutierte sich nicht nur aus Saudis und Salafisten, sondern eben auch aus ehemaligen Muslimbrüdern aus Ägypten und anderen sunnitischen Staaten. Die Übergänge zerfliessen bei der Radikalisierung.

Gabriel klammert mit seiner Fokusierung auf die Salafisten solche Islamisten wie die Hisbollah oder die Muslimbrüder, die ja auch schon im Verfassungsschutz gelistet sind bewußt aus. Denn ansonsten müsste man auch Erdogans AKP, die deutschen Erdoganvereine, die Ditib und ihr Umfeld in den Verfassungsschutzbericht aufnehmen und zur Observation ausschreiben, die nach derselben Strategie und Taktik wie die Muslimbürderschaft vorgeht. Nun sind die Islamisten und ihre Sympathisanten in der BRD zahlenmäßig nicht imstande einen islamistischen Staat zu errichten: Weder gibt es genug Muslime, zumal sind über die Hälfte der sogenannten Muslime säkular, tragen kein Kopftuch, gehen in keine Moschee, sind so religiös wie wir, nämlich feiern ihren Ramadan als Familienfest, wie dies säkulare oder christliche und nicht sonderlich religiöse Familien oder Patchworkfamilien an Weihnachten auch tun. Keiner käme deswegen auf die Idee, in solchen Akten den Ursprung eines christlichen Fundamentalismus oder gar Terrorismus zu sehen. Aber es gibt eben auch die andere islamistische Seite der sogenannten Muslime. Sie werden nie imstande sein, ein Kalifat oder einen islamistischen Staat zu errichten, zumal würden solche Versuche deutscherseits schon im Ansatz blutig niedergeschlagen. Es bleibt aber ein Millionenstarkes Potential an Erdogantürken zumindestens als immense Pressure Group und außenpolitische 5. Kolonne der Erdogantürkei in Deutschland, die doch erheblich für Unruhe und Destabilisierung sorgen kann.

Zumal auch unklar ist, ob sich nicht auch Teile der Erdogantürken radikalisieren werden, da die Ditib neuerdings auf Erdogans Anweisung einen Märtyrerkult unter den Jugendlichen betreibt, zumal die Islamisierung der Erdogantürkei ja gerade in ihrer Anfangsphase ist und noch nicht ausgemacht ist, wie radikal dieses islamistische Land in Zukunft sein wird. Für Erdogan sind seine deutschen Erdogantürken das, was die NSDAP mit ihren Auslandsorganisationen in anderen Ländern, auch den USA beabsichtigte: Pressuregroups und Lobbyisten, die die deutsche Innen- und Außenppolitik im Sinne Erdogans zu beeinflussen und das andere Land destabilisieren wollen.

Auch bei der von Erdogan nun verfolgten Gülenbewegung handelt es sich um Islamisten. Der Unterschied zwischen Erdogan und Gülen ist, dass Erdogan mittels einer Massenpartei ganz wie die Muslimbrüder eine islamistische Diktatur errichten will, während Gülen in seinen Bildungseinrichtungen Eliten ausbilden will, die den Staat , die Wirtschaft und die Gesellschaft in Schlüsselpositionen infiltrieren und dann gleichschalten will, also eher das Konzept des Marsches durch die Institutionen vertritt. Erdogan förderte in der Anfangszeit auch Gülen, und Gülens Leute waren sehr eifrig, demokratische Oppositionelle mittels ihrer Netzwerke bei Polizei und Justizsystem im Sinne von Erdogan zu verfolgen. Aber nun sind Erdogan und Gülen so verfeindet wie Hitler und SA-Röhm, und da der eine in dem anderen einen Konkurrenten bei Machtfragen in Sachen Errichtung eines islamistischen Staates sieht, versucht Erdogan den anfänglichen Verbündeten nun auszuschalten. Das macht aus Gülen aufgrund seiner Opposition zu Erdogan aber noch zu keinem säkularen Demokraten, wie auch Röhm aufgrund seiner Opposition zu Hitler oder Trotzki in seiner Opposition zu Stalin keine Demokraten wurden. Gülen und seine Bewegung sind genauso Islamisten wie Erdogan und seine AKP, sie unterscheiden sich nur in der Taktik, nicht aber bei der Strategie und dem Ziel der Errichtung einer islamistischen Dikatur.

Bei den syrischen Flüchtlingen ist zwar richtig, dass diese vor Assad und dem IS flohen, dennoch muss man auch sehen, dass in ihren Reihen auch viele Islamisten und Muslimbrüder sind, die zwar Assad und den IS ablehnen, aber dennoch eine islamistische Grundtonierung haben und der westlichen Gesellschaft abgeneigt und feindlich gegenüberstehen. Zwar mag der Großteil eher aus säkularen Menschen bestehen, aber ebenso wahrscheinlich ist, dass sich eine große Zahl an Muslimbrüdern darunter befindet oder Anhänger von Islamistenorganisationen wie Al Nusra, Ahrar Al Shham, Jayeh el Islam, Jayesh El Fatah, etc.

Erdogan bejammert den IS-Anschlag auf den Istanbuler Nachtclub Reina, aber verschweigt, dass seine antiwestliche Hetze genau den Nährboden für diesen Anschlag des IS lieferte:Lesen wir dazu diesen Bericht in der WELT:

“Die systematische Stimmungsmache gegen die allzu abendländische gute Laune wird schon seit Jahren von Stadtverwaltungen der Regierungspartei AKP gefördert. Sie weisen darauf hin, dass dies christlich-europäische, nicht türkische Traditionen seien. Dass es also nichts zu feiern gebe. So wurden in den vergangenen Tagen aus mehreren Landkreisen Anweisungen der Schulbehörden bekannt, jegliche Silvesterfeiern zu untersagen.

Autoren von AKP-nahen Medien agitierten gegen Silvesterfeiern. Sich dem „Silvesterwahnsinn“ anzuschließen, bedeute nichts anderes, als in „den Henker verliebt“ zu sein, kommentierte beispielsweise der Journalist Yusuf Kaplan im AKP-Blatt „Yeni Safak“. Stattdessen müsse man Erdogans Aufruf befolgen und auch in Kunst, Kultur und Medien um Unabhängigkeit zu ringen.

Und auch in der Freitagspredigt, die vom Präsidium für Religionsangelegenheiten an sämtliche Moscheen des Landes sowie auch an die beamteten Imame im Ausland – darunter knapp 1.000 in Deutschland – geschickt wird, wurde Stimmung gemacht.

Darin hieß es am Tag vor Silvester: „Es gehört sich niemals für die Gläubigen, zum Ende eines Jahres sich selbst und den Zweck der Schöpfung vergessend illegitime Verhaltensweisen an den Tag zu legen, die keinen Beitrag fürs Leben leisten und nicht mit unseren Werten zu vereinbaren sind. Es stimmt sehr nachdenklich, wenn in den ersten Stunden eines neuen Jahres verschwenderische Silvesterfeiern begangen werden, die einer anderen Kultur entstammen.“

Zuletzt gab es sogar – allerdings nicht durch Regierungsstellen – eine gestellte „Hinrichtung des Weihnachtsmannes“, die in den sozialen Medien die Runde machte. „Milli Gazete“ und der hingerichtete Weihnachtsmann, das waren nur einige von vielen Hinweisen, dass es diesmal in der Neujahrsnacht Probleme geben könnte. „Wir hatten alle Angst auszugehen und blieben zu Hause“, sagt Pinar, eine junge Finanzexpertin bei einem türkischen Großunternehmen.”

Man stelle sich vor, wir würden in Deutschland so vorgehen gegen Ramadan-Feiern von Muslimen.

Der IS-Mörder konnte bequem an diese antiwestliche Hetze anknüpfen und “seinen” Türken zeigen: WIR tun wirklich was gegen die Feinde des Islam! Erdogan und seine AKP und IS führen getrennt von einander, aber doch auch parallel einen Krieg gegen alles, was in der Türkei westlich und säkular ist. Der säkularen Kultur soll das Rückgrat gebrochen, das Land soll fundamental fromm gemacht werden. Und diese säkulare Kultur möchte Erdogan auch in Deutschland mittels ihm nahestehender Vereine und der Ditib bekämpfen.

Die beste Möglichkeit, den Erdogantürken in Deutschland entgegenzuwirken, ist es, den Doppelpass abzuschaffen, ein Islamgesetz ala Österreich, das keine ausländischen Imame und Fremdlandsfinanzierungen türkischer und religiöser Vereine mehr zulässt, die Imame an deutschen Hochschulen von einem Euro-Islam ausbilden lässt, Observation Erdogannaher Vereine und der Ditib durch den Verfassungsschutz wie auch Erwähnung im Verfassungsschutzbericht gleich neben den Muslimbrüdern und der Hisbollah, Öffentlichmachen von Denunziationsaktivitäten erdogannaher Organisationen gegenüber der türkischen Opposition, Stärkung der zivilgesellschaftlichen Organisationen der Erdogangegner und massive Gegenpropaganda und politisches Asyl zumindestens für führende Köpfe der türkischen Opposition und ihr Umfeld. Gleichzeitig dazu außenpolitisch: den Abbruch der EU-Mitgliedsverhandlungen mit der Türkei und die Infragestellung des Assoziationsabkommens, einschließlich der Zollunion oder Koppelung an menschenrechtliche Erleichterungen für die verbliebene Opposition in der Türkei–aber eben Konditionierung.

Aber so weit wird es nicht kommen: Denn derartige Maßnahmen würden Ungemach aus Ankara und vielleicht die Öffnung der Flüchtlingsschleusen bedeuten. Sowohl Gabriel wie auch Merkel ordnen dem Türkeideal alles unter und es ist sogar wahrscheinlich, dass es zu einem zweiten Türkeideal kommt. Dann nämlich, wenn die politische Repression in der Türkei so zugenommen hat, dass Hunderttausende oder gar Millionen von säkularen Türken, Alewiten und Kurden das Land verlassen wollen und in Europa keine Aufnahme finden, da dieses schon genug mit der syrischen, irakischen, afrikanischen und afghanischen Flüchtlingszustrom zu tun hat. Erdogan verhängt jetzt schon Ausreiseverbote, damit diese Leute im Gefängnis Türkei bleiben und sich dann unterordnen müssen. Möglicherweise wird der zweite Türkeideal mit Merkel und der EU sein, dass Erdogan uns die Fluchtwelle der säkularen Türken, Alewiten und Kurden aus der Türkei nach Europa begrenzt und verhindert, in dem er sie in seiem Open-Air-Diktaturgefängnis einsperrt und von der demokratischen Wertegemeinschaft Europa fernhält. Und von Orban-Ungarn, PiS-Polen, Frankreich und sonstigen unter dem Druck von rechtsextremen ausländerfeindlichen Parteien stehenden europäischen Staaten ist da auch keine Solidarität für die Demokraten in der Türkei zu erwarten. Dies würde sich nur ändern, wenn die Türkei der Shanghai Cooperation Organisation beitritt und aus der NATO austritt, aber danach scheint es Erdogan momentan nicht zu Mute, weswegen auch geopolitische Erwägungen menschenrechtlichen Werte- und Demokratiefragen übergeordnet werden.

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Time am 10. Januar 2017

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1) http://www.global-review.info/2017/01/07/alle-reden-vom-salafismus-wir-reden-uber-die-muslimbruder-und-erdogan/

Was tun? Nichts?

20. Dezember 2016

expansion

1.400 Jahre Nichts- oder Zuwenig- oder Zuspättun haben dazu geführt, dass der Nazislahm mittlerweile die Hälfte des Globus infiziert hat.

In Bezug auf den mohammedanistischen Massenmord von Berlin ist das Hauptthema der MSM nicht die Bedrohung der offenen Gesellschaft durch mohammedanistische Avantgardisten und die sie steuernden und schützenden mohammedanistischen Eliten. Das Hauptthema ist vielmehr die Möglichkeit, dass Counterjihad und AfD die Tatsache politisch nutzen könnten, dass sie seit 15 Jahren vor solchen Massakern warnen und eine negative Perspektive für unsere Zivilisation sehen, wenn der Mohammedanismus nicht geächtet wird.

Bei „FAZ.NET“ schreibt Jasper von Altenbockum (1):

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(…)

In die Trauer über die Opfer des Anschlags in Berlin mischt sich schon jetzt wieder die alte Frage. Was ist zu tun?

Der Anschlag in Berlin – ob Terrortat, „nur“ Anschlag oder Amoklauf, ist nicht entscheidend – stellt eine alte Frage wieder in sehr schmerzhafter Weise: Was kann man dagegen tun? Wenn schon nicht die Ursachen sofort und unmittelbar bekämpft werden können, wie dann die Folgen? Nach den vergangenen Terroranschlägen war das nicht anders, doch von Mal zu Mal wird die Frage bohrender, die Antworten aber werden dünner. Stimmt das: Werden sie wirklich dünner?

Wirklich dünner wird nur der Faden, an dem politische Schuldzuweisungen hängen. Der AfD-Politiker Marcus Pretzell schrieb noch am Montagabend auf Twitter in Anspielung auf die mutmaßliche Herkunft des Attentäters: „Es sind Merkels Tote“. Später fiel in AfD-Kreisen das Wort „Terrorkanzlerin“, auf Twitter gar mit Hashtag versehen – eine Geschmacklosigkeit sondergleichen. Darin steckt eine ideologische Kriminalisierung der Flüchtlingspolitik, die nicht daran interessiert ist, die wirklich Verantwortlichen zu ermitteln und zu verurteilen. Sie will den politischen Gegner als Feind, als Verbrecher brandmarken. Das Vokabular entstammt der Waffenkammer des politischen Extremismus.

Bislang war dieser Extremismus eine Angelegenheit der äußersten Ränder. Spätestens seit Montag, seit diesem Anschlag zielt er auf die Mitte. Jeder Demokrat in Deutschland mit ein bisschen politischer Intelligenz sollte wissen, worauf er sich einlässt, wenn er die AfD für wählbar hält. Man nennt das auch Bewährungsprobe. (…)

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In einem Interview desselben Mediums mit dem Sicherheitsfachmann Peter Neumann sagt dieser wie der Ork-Kommissar Mazyek (2): „Wer jetzt polarisiert, spielt mit im Spiel der Terroristen.“ (3)

Der dicke Hetzer Leo setzt übrigens wie gewohnt einen drauf (4):

„Zum Beispiel sehe ich die Möglichkeit, dass der Täter ein durchgedrehter AfDler war. Der hat einfach nicht mehr die Geduld aufgebracht, auf ein dschihadistisches Verbrechen zu warten. Ist eine solche Täterschaft – beim momentanen Stand der Ermittulungen – ausgeschlossen? Die AfDler sprechen eine Sprache, die dermaßen von Hass und Aggression geprägt ist, dass man sich schon vorstellen kann: Da dreht mal einer durch! Aber, wie gesagt, die These, dass es doch ein Dschihadist war, ist wahrscheinlicher.“

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Um auf Herrn von Altenbockums Frage zurückzukommen: „Was ist zu tun?“ Nun, in der Hauptstadt gibt es „Gedenkgottesdienste, ein Kondolenzbuch, umgeleitete BVG-Busse: Wie Berlin mit der Situation nach der Katastrophe umgeht.“ (5)

Keinesfalls sollte man wohl kritisieren, dass rund eine Million ideologisch zutiefst feindseliger waffenfähiger Männer in unserem Land aufgenommen wurden, deren eines Prozent mohammedanistischer Aktivisten immer noch die fantastische Zahl von 10.000 Terrorkämpfern bedeutet. Keineswegs sollte man die Grenzen sichern, um solches in Zukunft zu verhindern. Sicher sollte man der Torkei noch viel mehr Millionen schenken, damit sie noch mehr über ihre Grenzen nach Europa lässt. Auch sollte man die Torkei jetzt endlich in die EU aufnehmen. Die Kanzlerin und die Blockparteien, die dafür verantwortlich sind, sollte man natürlich wieder wählen. Und dann muss natürlich eine Quotenregelung her, die den Orks ihren angemessenen Platz in Institutsdirektorien, Unternehmensvorständen, Parteien usw. garantiert.

Die Vorschläge verschiedener Counterjihadis und auch meine sind allerdings andere, versteht sich. Man kann sie unter

https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/04/was-tun-1/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/01/was-tun-2/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/08/was-tun-3/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/09/was-tun-4/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/12/16/was-tun-5/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/12/21/was-tun-6/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/09/16/was-tun-7/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/07/16/was-tun-lachen/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/09/17/was-tun-8/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/11/16/was-tun-9/

nachlesen.

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Time am 20. Dezember 2016

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/lkw-anschlag-in-berlin-stellt-deutschland-vor-bewaehrungsprobe-14584268.html
2) http://www.tagesspiegel.de/politik/breitscheidplatz-reaktionen-muslime-und-juden-rufen-zu-mahnwachen-auf/19156388.html
3) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nach-anschlag-in-berlin-peter-neumann-warnt-vor-polarisierung-14584096.html
4) http://blog.initiativgruppe.de/2016/12/20/wer-hat-das-getan/
5) http://www.tagesspiegel.de/berlin/katastrophe-am-breitscheidplatz-das-geschieht-heute-in-berlin/19154652.html

Für einen vereinigten Okzident

18. Dezember 2015

Leo

Bolschewisten wie der dicke Leo haben kein Problem damit, dass Tausende von Christen in der Orksphäre massakriert werden. Sie regen sich aber maßlos auf, wenn im Westen jemand auf die Idee kommt, dass dieser ohne mehr Orks besser ist als mit mehr (1).

Leo nennt die Amerikaner „Spinner“ – also Verrückte, weil sie in hoher Zahl Donald Trump, der ein mohammedanismusfreies Amerika für ein besseres Amerika hält, ihr Vertrauen geben wollen.

Die Torks aber springen im Karree, weil unlängst Wladimir Putin seinen Respekt vor Mr. Trump zum Ausdruck gebracht hat (2).

Die „Deutsch Türkischen Nachrichten“ möchten Trump als Autokraten diskreditieren, indem sie ihm den Autokraten Putin beigesellen. Nirgendwo aber steht geschrieben, dass das gewaltige Russland auf ewig autokratisch geführt werden muss, und dass es nicht zum Freund und Partner der gewaltigen USA werden könnte.

Wenn das geschehen würde, und wenn diese Staaten von entschlossenen Counterjihadis geführt würden, wäre der Nazislahm binnen einer Dekade Geschichte.

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Putin outet sich als Trump-Fan:
Muslim-Feind sei brillant und talentiert

Der russische Staatschef Wladimir Putin hat den republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump als einen „brillanten Mann voller Talent“ bezeichnet. Trumps innenpolitische Äußerungen wolle er nicht kommentieren, doch seine Ankündigung, die Beziehungen zu Russland intensivieren zu wollen, begrüße er.

„Es ist nicht an uns, Trumps Wert zu beurteilen, aber er ist der unbestrittene Favorit beim Rennen um die Präsidentschaftsbewerbung“, sagte Putin Journalisten am Donnerstag nach seiner Jahrespressekonferenz in Moskau.

Trump hatte wiederholt geäußert, dass er im Fall seiner Nominierung und Wahl zum Präsidenten wahrscheinlich gut mit Putin zurecht kommen würde. Der in Umfragen führende Immobilienmilliardär Trump hatte zuletzt mit seiner Forderung, Muslimen die Einreise in die USA zu verbieten, für Empörung gesorgt. Zu Beginn seiner Präsidentschaftsbewerbung hatte Trump Mexikaner rassistisch beschimpft und erklärt, Mexiko schicke „Vergewaltiger und andere Kriminelle“ in die USA. Damit begründete er seine Forderung, die Grenze zwischen beiden Staaten mit einer Mauer abzuriegeln.

Die türkische Opposition will den US-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump unterdessen für seine muslimfeindlichen Äußerungen abstrafen. Ein entsprechender Antrag sieht die Umbennenung einer Unterführung in Şişli vor. Jetzt muss nur noch die AKP zustimmen.

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Time am 18. Dezember 2015

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1) http://blog.initiativgruppe.de/2015/12/16/die-spinnen-die/
2) http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/12/522975/putin-outet-sich-als-trump-fan-muslim-feind-sei-brillant-und-talentiert/