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Die Speerspitze des Jihad

18. November 2011

Einen exzellenten Aufsatz von Bat Ye’or brachte EuropeNews (Übersetzung: Liz) heute (1):

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Die Palästinisierung der UNESCO 

Im Januar 1981 erklärte die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) auf ihrem Gipfeltreffen in Mekka, dass „Palästina als vorrangige Angelegenheit der muslimischen Nationen angesehen werden soll“. Seitdem beeilt sich Europa, diesen Weg ebenfalls zu gehen und hat auf den Gebieten der Kultur, des Sozialem und natürlich zuvorderst im politischen Leben Europas Vorsorge für eine Palästinisierung getroffen.

Seit drei Jahrzehnten gehorcht Europa der OIC in unterwürfiger Art und Weise. Die EU hat sich selbst auf effektive Art ein gravierendes Problem erschaffen, das sie selbst auffrisst und zerstört. Die EU hat Palästina zum Mittelpunkt ihrer internationalen Politik gemacht, und es in ein Friedenssymbol und in ein Sinnbild einer allumfassenden Harmonie verwandelt in einer Welt, die den Begriff „Gerechtigkeit“ nicht gekannt hat, bevor er aufgekommen ist. Das einzige Hindernis in dieses Paradies zu kommen, ist das machiavellische Israel, dem Unterdrücker und Besetzer Palästinas, dessen Reinheit als friedvolles Opfer der Herold einer globalen Gerechtigkeit ist.

Europa wagt es nicht, mit Waffengewalt gegen Israel vorzugehen, dessen Existenz es zu verteidigen vorgibt, während man ihm gleichzeitig den Rat gibt, Selbstmord zu begehen. Europa bekämpft Israel mit den berüchtigten Waffen der Nazis, indem es dessen Existenz delegitimiert, es seiner eigenen Geschichte beraubt, es durch Propaganda und Hass diffamiert und versucht, seine Wirtschaft durch Boykotte, Kapitalentzug und Sanktionen (BDS) zu zerstören. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt man eine internationale Kampagne zur Anstachelung von Hass, indem man anti-israelische NGOs und ihre Lobbyisten finanziert. Europa behauptet, dass die jüdische Existenz im Heimatland ihrer Vorväter, Judäa und Samaria eine “Besetzung“ sei – eine Kolonisierung.

Auf diese Weise ist Israel zu einem Staat geworden, der sein eigenes Heimatland besetzt. In der Sprache der orwell’schen Propagandisten heißt dies “die israelische Besetzung des Palästineneserlandes“, das Judäa genannt wird, und man spricht nicht über die ethnische und religiöse Säuberung von Juden in ihrem Heimatland durch Kriege, Vertreibungen, Enteignungen und durch das entmenschlichenden Apartheidgesetz der Dhimmitude. Die Euro-Djihadisten beschwören eher einen „palästinensischen Widerstand“ herauf, als dass sie die Realität eines Terrorismus wahrnehmen, der sich auf dem gesamten Planeten verbreitet hat. Die EU hat jedes Strategem benutzt, um Israel zu zwingen, sich im Namen von Palästina selbst zu zerlegen. Diese Zerstörung würde zu einer Ära der “Gerechtigkeit und des Friedens“ auf der Welt führen, so wie die Leichenhäuser in Auschwitz dazu gedacht waren, die Menschheit von den Juden zu reinigen.

Was bedeutet Palästinisierung? Erstens bedeutet es, dass man ein Volk schafft, das das Israelische ersetzen soll, das seine Geschichte übernimmt und daher dessen Legitimität. Die Palästinisierung (wie bei der Nazifizierung Europas einige Jahrzehnte zuvor) führt zu einer Delegitimierung Israels als einem Eindringling in dieser Region und in der Geschichte, sogar der Menschheit. Die Palästinisierung der Geschichte verleugnet die Identität Israels sowie dessen Kultur, die historischen und die Menschenrechte innerhalb seines Heimatlandes einschließlich Judäa, Samaria und Jerusalem. Für die OIC ist dieser Prozess ein integraler Bestandteil der islamischen Theologie, die die Bibel einfach als gefälschte Version des Korans betrachtet. Nach dem Islam ist die biblische Geschichte eine islamische Geschichte und die biblischen Gestalten, die wir in den Kirchen sehen, sind allesamt muslimische Propheten, die buchstäblich keine Verbindung zu den Fakten, wie sie in der Bibel berichtet werden, aufweisen.

Diesen Zusammenhang beschreibt die Islamisierung des jüdisch-christlichen Erbes, ein Ansatz, der die Verleugnung der Identität dieser beiden Religionen beinhaltet, denn das Christentum betrachtet sich selbst als eine aus dem Judentum entstandene Religion, dessen heilige Schriften übernommen wurden. Wenn die Bibel einen islamischen Ursprung hätte, dann wäre das Christentum als auch das Judentum beide Verfälschungen des Islams. Die Verneinung der biblischen Geschichte, die sich Europa beharrlich zu eigen gemacht hat, indem man behauptet, dass Israel ein kolonialistischer Eindringling in seinem eigenen Heimatland sei, greift dadurch das historische Recht der Juden in ihrem eigenen Heimatland an. Es verneint ebenso die christliche Geschichte und bestätigt die koranische Interpretation und ficht so die Historizität sowohl der Tora als auch der Evangelien an.

Wenn es aber folglich keine Geschichte von Israel oder den Evangelien gegeben hat, sondern nur die Geschichte von Ibrahim, Ismael und Issa (der koranische Jesus), wenn all die biblischen Könige und Propheten Muslime gewesen sind, was sind dann die Wurzeln des Westens? Wäre es nicht der Koran? Dies ist die logische Schlussfolgerung, wenn man die Wahl Europas betrachtet, als man im Jahr 1967, wütend über die Rückkehr der Juden nach Jerusalem, absichtlich entschied, ihnen ihr historisches Erbe zu verweigern. Man wies denjenigen dieses Erbe zu, die das Gebiet durch Krieg und Invasion seit 1948 besetzt hatten und vertrieb und enteignete alle jüdischen Einwohner. Kurz gesagt, wenn die Israelis ausländische Kolonialisten sind, Besetzer ihres eigenen Landes, dann bedeutet dies, dass sie keine Vergangenheit haben, keine Geschichte, und wenn das Judentum nur ein Lügengespinst ist, dann trifft dasselbe auch auf das Christentum zu. Wenn Israel in der Vergangenheit nicht existiert hat, dann ist seine moderne Wiedererrichtung nur ein kolonialer Betrug, um Gebiet zu erobern, auf die man keine historischen, religiösen oder kulturellen Ansprüche hat, und daraus folgt, dass seine Zerstörung gerechtfertigt ist.

Wenn die Geschichte das Gegenteil belegt, dann wird Europa wissentlich verantwortlich sein für das abscheuliche Verbrechen des Genozids – indem man die Vergangenheit eines Volkes auslöscht, um seinen gegenwärtigen legitimen Anspruch zu verleugnen, sowie seine Menschenrechte und seine religiösen, kulturellen und historischen Rechte. Dies alles aber spiegelt die Teilnahme, Organisation und Finanzierung der europäischen Nationen und der Europäischen Kommission an einer internationalen Kampagne zur Anstachelung von Hass zur Zerstückelung Israels wider.

Die Palästinisierung Europas ist nicht nur eine theologische Islamisierung durch den Palästinismus, sie stellt die Ideologie dar für Israels Untergang, indem man die territoriale Herrschaft, Geschichte und Kultur eines Volkes in Übereinstimmung mit der jihadistischen Weltsicht bestreitet. Palästinismus ist auch eine paranoide Besessenheit, um Israel vor sich her zu treiben, während man gleichzeitig behauptet, es sei zu seinem eigenen Besten. Indem man behauptet, die palästinensische Sache sei eine Angelegenheit von Frieden und Gerechtigkeit, investiert Europa enorme Energien, Milliarden Euros und unternimmt alle möglichen Anstrengungen, um Israel auf einen Zustand hinter die Linien von 1948 zurückzuwerfen, von denen man weiß, dass diese nicht zu verteidigen sein werden. Hunderttausende Bücher, Anklagen und Reden untergraben die Fakten und ordnen diese Politik an.

Die palästinensische Verwurzelung im Nazismus:
Ent-Judaisierung des Christentums

Innerhalb dieses Kontextes brandmarkt die Kairoer Erklärung zu Palästina aus dem Jahr 2010 Israel mit Begriffen wie „Besetzer von arabischem Land, Kolonialisten, Befürworter der Apartheid“, während umgekehrt die Palästinenser die unschuldigen Opfer sind, die der Besetzung widerstehen und sich nur nach Sicherheit, Gerechtigkeit und Frieden sehnen. Die Kairoer Erklärung verurteilt – wenig überraschend – jegliche christliche Theologie, die auf der Bibel beruht oder auf biblischem Glauben oder der Geschichte, die Israel legitimieren würde. Wenn Sie können, dann versuchen Sie zu verstehen: Was würde von der christlichen Theologie, dem Glauben oder der Geschichte übrig bleiben, wenn man sich Israels und der Bibel entledigt?

Könnte der christliche Palästinismus ein Ablenkungsmanöver des Nazitums sein, der geplant hatte das Christentum von allen jüdischen Einflüssen zu reinigen? Das Dokument endet mit einem Aufruf an Menschen, Unternehmen und Länder sich an der BDS Kampagne gegen Israel zu beteiligen. Diese Forderung liegt auf einer Linie mit der OIC und ist ähnlich dem Verständnis ehemaliger, europäischer, führender Politiker, genau diejenigen, die für die gegenwärtige Situation eines Eurabiens verantwortlich sind.

Wie sehen die Konsequenzen für die Identität Europas aus, wenn es Al-Quds wählt – das ist das muslimische Jerusalem – die Kriterien zur Abwägung der eigenen Geschichte und seiner Immigrationspolitik?

Das Europa, das Al-Quds gewählt und Jerusalem zurückgewiesen hat, verneint seine eigene grundlegende Identität. Es verleugnet die Bibel, die nicht einfach nur ein religiöser Text ist und die verschiedene Grundwerte beinhaltet, sondern die auch für die Christen eine Chronik des Kommens von Jesus und der Christenheit ist, was einen krönenden Abschluss bedeutet. Wenn es kein jüdisches Volk gegeben hätte, keine biblische Geschichte oder Geografie, dann gäbe es auch kein Christentum. Die Schlussfolgerung wäre, dass das Juden- und Christentum nur einen gewaltige Irrtum darstellen würden, und was bliebe, wäre der Koran und der Muslim Jesus, dessen endzeitliche Mission es ist, das Christentum zu zerstören.

Die Wahl von Al-Quds ersetzt die Bibel durch den Koran. Europa weiß, dass die OIC entschieden hat, ihr Hauptquartier von Dschidda nach Al-Quds zu verlegen. Die OIC wird als passendste Institution zur Repräsentation des Weltkalifats angesehen, deren Mission es ist, die weltumspannende Umma in Koran und Sunna zu verankern. Welche Kirche könnte in Al-Quds verbleiben? Wenn sie versucht Israel zu zerstören, dann zerstört die Kirche ihre eigene Existenz.

Wenn man seine eigenen Wurzeln und seine eigene Identität derart ableugnet, sollte es uns da überraschen, dass Europa das Land seiner Bürger so billig verschleudert hat? Auf dieselbe Art, in der die Europäische Union nicht aufgehört hat, Israel zu bedrohen und ihre eigenen Wurzeln und Rechte zu bekämpfen, wurden jene mutigen Europäer vor Gericht gezerrt, die ihre eigene Identität, ihre Rechte und ihre Freiheit geltend gemacht haben. Diese politische Verbindung zwischen der OIC und der Europäischen Union entstand nicht nur im Kontext des israelisch-arabischen Konflikts, sondern auch innerhalb der europäischen Politik hinsichtlich einer massiven muslimischen Immigration nach Europa, die in den Jahren 1974-75 begann. Damals wurde eine gemeinsame parlamentarische Vereinigung zur euro-arabischen Kooperation (PAEAC) gegründet, mit der Aufgabe, die politischen Forderungen aus den Ländern der arabischen Gemeinschaft weiterzuleiten an die Europäische Gemeinschaft, und ihre Umsetzung innerhalb Europas zu überwachen.

Indem man die bisherige durch eine anti-israelische Politik austauscht, will die EU nun tabula rasa machen in Bezug auf den historischen Nationalismus und die Privilegien der unabhängigen Staaten, um dies zur UN – die von der OIC dominiert wird – zu transferieren als Weltregierung der Menschenrechte. Die grundlegenden Rechte der Europäer in Bezug auf ihre Sicherheit, ihre Geschichte und der Meinungsfreiheit werden widerlegt, entkräftet und durch die OIC unter dem Vorwand der Islamophobie und ihrer vehementen Forderung eines europäischen Multikulturalismus, zurückgewiesen. Verwurzelt in einer Zivilisation von Djihad und Dhimmitude zwingt sie so durch ihre europäischen- und UN-Mittelsmänner ihre eigenen Kriterien ihrem neuen westlichen Reich auf. Während Europa sich noch selbst dafür lobt, eine allgemeine humanitäre Regierung geschaffen zu haben, setzt die OIC schon längst auf internationaler Ebene die koranische Version der islamischen Menschenrechte um.

Mit der Nichtanerkennung Israels verleugnet die EU sich selbst. Sie legt den Schwerpunkt auf das griechisch-römische Erbe und eliminiert das jüdisch-christliche, um der OIC und den muslimischen Migranten einen Gefallen zu tun. Indem dies geschieht, eliminiert die EU gleichzeitig ihre biblische und daher jüdische Grundlage, als ob das Christentum aus dem Nichts entstanden wäre. Diese Unterdrückung der Identität ist eine weitere Konzession an den Islam und seine Kultur, die den Juden und Christen gegenüber feindlich gesinnt ist, eine Tatsache, die weder erkannt noch zurückgewiesen wurde. Das Judentum (Israel) und das Christentum (den Westen) in den Abfalleimer der Geschichte zu werfen, bedeutet, die menschlichen, historischen, religiösen, kulturellen und nationalen Rechte der Juden und Christen abzuschaffen. Es bedeutet die Dhimmitude anzunehmen.

Eurabia und der Palästinismus kommen aus der selben Zurückweisung und der selben Politik, die bei der Zerstörung der Nationalstaaten, der Manifestierung des Geistes und der Kultur von Völkern angewendet wird, die in einer globalisierten, humanitären Utopie zu ihrer Auslöschung verurteilt sind. Ihre gemeinsamen Punkte sind (1) der Krieg gegen Israel; (2) die ent-Judaisierung des Christentums; (3) die ent-Christianisierung Europas; und (4) die gemeinsame EU-OIC Politik der Stärkung der globalen Regierung der UN, die die OIC gezielt monopolisieren will. Dieser selbstmörderische Ansatz ist spezifisch für Europa, in China oder in Indien gibt es ihn nicht, noch nicht einmal in den muslimischen Ländern.

Durch den anarchischen Aufstand des “arabischen Frühlings“ (im März 2011) wurden die Vereinigten Staaten und die meisten europäischen Länder, angeführt von Frankreich und seinem Außenminister Alain Juppé, in die arabischen und afrikanischen Stammeskonflikte verwickelt, indem sie sich auf „das Recht der Einmischung“ und „das Recht auf Schutz“ beriefen. Diese Rechte wurden jedoch nur heimlich angewendet, da sie nie geschaffen wurden, um die Christen gegen Verfolgung in Ägypten, dem Irak, der Türkei, dem Sudan,in Nigeria, Bangladesch, Indonesien oder Pakistan zu schützen. Auch werden sie nicht dazu benutzt um Segler zu schützen , die willkürlich von Somalis als Geiseln genommen werden. Europa würde es grotesk und unanständig finden, diese Rechte gegen die Ausbreitung von anti-israelischem Hass zu zitieren, der zur Ausrottung von Juden aufruft, gegen die Flut von Raketen, die von Gaza aus gestartet werden um Israel zu treffen, oder gegen die abscheulichen Verbrechen ihrer palästinensischen Alliierten und „Protégés“ gegenüber der israelischen Zivilbevölkerung.

Auch hat man nicht auf die Islamisierung der biblischen heiligen Stätten in Hebron reagiert, sowohl jüdische als auch christliche, durch die UNESCO, wo man auf Anweisung der OIC handelt. Dennoch ist diese Annäherung ein ernster Bruch sowohl des religiösen als auch des historischen Rechts der Juden und Christen und es widerspricht der westlichen Definition der Menschenrechte.

Die Anerkennung Palästinas durch die UNESCO ist ein Vorläufer für eine Islamisierung der historischen und spirituellen Wurzeln des Judentums und des Christentums auf weltweitem Niveau und geht einher mit der koranischen Aussage, dass der Islam diesen beiden Religionen voransteht und sie dominiert.

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Time am 18. November 2011

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1) http://europenews.dk/de/node/49700

Geert Wilders kämpft für uns alle

14. Oktober 2010

Lesen Sie einen Aufsatz von Ayaan Hirsi Ali über den Wilders-Prozess in der Übersetzung von LIZ (1).

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Holland: Die freie Meinungsäußerung steht vor Gericht

Stellen Sie sich vor, ein Mitglied der Tea Party Bewegung wäre dazu in der Lage, seine Mitglieder davon zu überzeugen, eine dritte politische Partei zu gründen. Nun stellen Sie sich vor, er hätte Erfolg damit – überwältigenden Erfolg – und als ihr Führer hätte er echte Chancen, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Dann stellen Sie sich vor, dass die Demokraten und Republikaner in Erwartung seines Wahlsiegs schnell das bestehende Antidiskriminierungsgesetz ändern würden, so dass er für seine Aussagen, die er während des Wahlkampfs gemacht hat, verurteilt werden könnte.

All das scheint in einer liberalen Demokratie des 21. Jahrhunderts nicht möglich zu sein. Aber genau dies ist der Fall, der gerade in Holland mit dem holländischen Parlamentarier Geert Wilders passiert.

Herr Wilders betrat im September 2004 die politische Szene, als er mit der Liberalen Partei brach und die neue Partei für die Freiheit gründete. Er tat dies teilweise als Antwort auf das Gesuch der Türkei der Europäischen Union beizutreten und auch als Reaktion auf den Aufstieg des politischen Islams in den Niederlanden.

Niemand hat Herrn Wilders jemals vorgeworfen, diplomatisch zu sein. Sein Vergleich des Korans mit „Mein Kampf“ wurde berühmt, denn er hat ihn als ein „faschistisches Buch“ beschrieben, hat Mohammed als „den Teufel“ bezeichnet, und er hat als politische Antwort vorgeschlagen – Dinge wie ein Verbot zum Bau von Moscheen und die Besteuerung von Frauen, die eine Burka tragen – um die fortschreitende Islamisierung aufzuhalten.

Zunächst wurde Herr Wilders als rechtsaußen stehender Extremist abgewiesen. Aber seitdem er sich vor sechs Jahren von der Liberalen Partei getrennt hatte, ist sein Stern ständig weiter aufgegangen. Bei den nationalen Wahlen, die im November 2006 abgehalten wurden, gewann seine Partei neun Sitze in Parlament. Als die holländische Regierung in diesem Jahr zurücktreten musste, gewann seine Partei bei den Wahlen im Juni 24 Sitze bei einer Gesamtzahl von 150 Sitzen.

Dies hat die holländischen Abgeordneten kopfscheu gemacht, insbesondere jene, die dem Multikulturalismus verfallen waren. Das ist der Grund, warum im Herbst 2009 der Artikel 137c und 137d des Strafgesetzbuchs modifiziert wurden, und es dadurch extrem linken Organisationen möglich wurde Herrn Wilders vor Gericht zu bringen auf Grund des Vorwurfs „Hass zu verbreiten“ gegenüber den Muslimen.

Der Artikel 137c des Strafgesetzbuchs sagt, dass jeder, „der öffentlich, wörtlich oder schriftlich oder in Bildform sich absichtlich in irgendeiner Form gegenüber einer Gruppe von Menschen, hinsichtlich ihrer Rassem, Religion oder ihres Glaubens beleidigend äußert … verurteilt wird zu einer Gefängnisstrafe von höchstens einem Jahr oder zu einem Bußgeld der dritten Kategorie.“ Weiter wird gesagt: „Wenn die Tat von einer Person begangen wird, die daraus einen Beruf oder eine Angewohnheit macht, oder von zwei Personen zusammen, dann wird eine Gefängnisstrafe von höchsten zwei Jahren verhängt oder ein Bußgeld der Kategorie vier.“

Und deshalb muss sich Herr Wilders seit dem 4. Oktober vor Gericht verantworten, und sich selbst in einem blasphemischen Prozess verteidigen. Wenn er ihn verliert – und die Chancen dafür sind recht hoch, wenn man bedenkt, dass die vorsitzenden Richter ein subtiles Vorurteil gegen ihn haben – dann wird er ein Bußgeld bezahlen müssen oder für eine gewisse Zeit ins Gefängnis gehen müssen. (Als Herr Wilders sagte, dass er in seinem Prozess keine Aussage machen werde, klagte der Richter Jan Moors, er sei „gut darin Aussagen zu machen, danach aber die Diskussion zu vermeiden“, die er provoziere.)

Wie kann es möglich sein, dass eine gewachsene, europäische, liberale Demokratie ein gewähltes Mitglied des Parlaments anklagt, wegen seiner politischen Meinung und dem dringendsten Problem unserer Tage – nämlich dem islamischen Fundamentalismus? Es gibt dafür drei wichtige Gründe:

Erstens ist es eine Sache des traditionellen Unbehagens der Politiker wegen Herrn Wilders. Historisch betrachtet haben die Niederlande stets auf den Gedanken des „Konsenses“ bestanden. Allerdings bedeutet dies auf dem Papier Kompromisse zu schließen, in der Praxis bedeutet es eine Konformität des Denkens und die Weigerung bei kontroversen Meinungen für Unruhe zu sorgen.

Bei keiner Gelegenheit wurde dieser bequeme Konsens so sehr in Frage gestellt wie beim Aufstieg des Islams, der zuerst von den Marokkanern und Türken in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts begann und dann zu Beginn der 90er Jahre von den Asylsuchenden und Flüchtlingen aus verschiedenen muslimischen Ländern repräsentiert wurde. Die meisten Eliten antworteten, indem sie „Toleranz“ predigten. Gebt einem muslimischen Immigranten Wohltaten und warte darauf, bis er sich freiwillig integriert, lautete ihre Argumentation. Auch wenn dieser Prozess generationenlang dauern sollte – sogar wenn es offensichtlich würde, dass einige Muslime die weibliche Genitalverstümmlung praktizieren oder Ehrenmorde, und Imame ihre Gemeinden öffentlich nötigen die holländische Kultur und das Gesetz abzulehnen – die Bürger dürfen den Islam nicht kritisieren.

Ein steigender Anteil der Bevölkerung – inklusive Herrn Wilders und mir, als ich in den Jahren 2003 bis 2006 Mitglied des Parlaments war – zweifelten diese nichtssagende und gefährliche Idee der „Toleranz“ an. Dies verunsicherte die Politiker, Professoren, Journalisten und andere Meinungsmacher, die versuchten, uns zu Ausgestoßenen zu machen.

Es gab aber auch Ausnahmen: Mutige Menschen in den Medien, in der Wirtschaft und sogar vom Militär wurde ich unterstützt, oftmals eher im Hintergrund. Trotzdem habe ich das Land verlassen, es war eine Kombination aus einer Frustration mit einer Kampagne der Ächtung gegen mich und extremen Drohungen von Islamisten, die mich töten wollten, denen ich gegenüberstand. Aber Herr Wilders blieb.

Der zweite Grund warum Herr Wilders angeklagt wird, ist die Macht, die sie in den fünf größten Städten der Niederlande auf kommunaler Ebene bereits gewonnen haben. Während der Wahlen im März 2006 agierten die muslimischen Immigranten zum ersten Mal geschlossen als inoffizieller Machtblock, der eine große holländische Partei entweder zum Erfolg führen oder an der die Parteien zerbrechen konnten.

Die angeblichen Opfer der holländischen Diskriminierung sind so zu einem Machtfaktor geworden, mit dem man rechnen musste. So unterstützen große Parteien wie die Labour [gemeint ist hier die PvdA] und die Christdemokraten [die CDA] – die seit dem zweiten Weltkrieg die dominierenden Parteien sind – eine Politik, die die wachsende Immigration von Muslimen unterstützt und den muslimischen Wählern Sozialhilfeleitungen garantiert. Andererseits drücken sie beide Augen zu, wenn auf formloser Ebene das Schariarecht angewendet wird, insbesondere beim Umgang mit Frauen.

Drittens gibt es Bestrebungen von Ländern der Organisation der Islamischen Konferenz |OIC] muslimische Immigranten in Europa als Satellitengemeinschaften zu behandeln, indem muslimische kulturelle Organisationen, Moscheen und islamische Zentren eingerichtet werden, und indem man auf der doppelten Staatsbürgerschaft besteht. Ihre andere Strategie ist es, Druck auf internationale Organisationen und die Europäische Gemeinschaft auszuüben, um Resolutionen zu verabschieden, die jeden bestrafen, der sich der „Hassrede“ gegen ihre Religion schuldig macht. Diese Regelung, die angewendet wurde, um Herrn Wilders anzuklagen, ist die nationale Version dessen, womit die OIC-Diplomaten bei der UN und in der EU hausieren gehen.

Die Auswirkungen dieses Prozesses sind enorm. In kurzer Zeit könnte er die vor sich hin brodelnden Spannungen unter den inzwischen etwa eine Million Muslimen in Holland und den 1,4 Millionen Wählern, die Herrn Wilders gewählt haben, zum Überkochen zu bringen. Die Niederlande haben ihren Anteil an der islamistischen Gewalt schon früher gehabt und könnten nun wiederum gewalttätigen Konfrontationen gegenüberstehen.

Auf einer weiteren grundsätzlichen Ebene könnte dieser Prozess – selbst wenn Herrn Wilders ihn gewinnt – die tapferen Kritiker des radikalen Islams zum Schweigen bringen. Der Westen befindet sich in einem Krieg der Ideen gegen den politischen Islam. Wenn die freie Meinungsäußerung in Europa nicht geschützt wird, dann haben wir schon verloren.

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Time am 14. Oktober 2010

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(1) http://europenews.dk/de/node/36428
Original: The Wall Street Journal

Wie man sie erkennt

12. April 2010

Der in Europa sehr als MoMo geschätzte Jihad-Mastermind Tariq Rammeltag durfte in den vergangenen sechs Jahren nicht in die USA einreisen. Dies wurde im Januar dieses Jahres auf Betreiben von US-Außenministerin Hillary Clinton geändert. Fünf Tage lang hielt er Vorträge. Jordan Mejias berichtete in der heutigen FAZ aus New York.

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Was will der Gast uns damit nicht sagen

Hillary Clinton hat entschieden, dass der Islamwissenschaftler Tariq Ramadan wieder in die Vereinigten Staaten einreisen darf. In New York redet er, wie man ihn kennt.

Zwei Stunden lang wurde er nach seiner Ankunft auf dem Newark Liberty International Airport abwechselnd von drei Beamten der Einreisebehörde verhört. Dabei hatte keine Geringere als Außenministerin Hillary Clinton schon im Januar dafür gesorgt, dass Tariq Ramadan, der Islamwissenschaftler mit dem Schweizer Pass, fortan ungehindert in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen sollte.

Vor sechs Jahren war Ramadan das amerikanische Visum entzogen worden, als er bereits die Koffer gepackt hatte, um an der katholischen University of Notre Dame im Bundesstaat Indiana eine Professur für Religion, Konflikt- und Friedensforschung anzutreten. Zur Begründung wurde damals der unter der Regierung Bush verabschiedete Patriot Act angeführt, nach dem Ausländern, die terroristische Handlungen billigen oder unterstützen, die Einreise verwehrt werden kann. Später hieß es, Ramadan sei wegen einiger Spenden über insgesamt dreizehnhundert Dollar, die er einer Schweizer Hilfsorganisation mit Verbindungen zur palästinensischen Hamas zukommen ließ, in Amerika unerwünscht. Der gemeinnützige Verein wurde im Nachhinein vom amerikanischen Finanzministerium als terroristisch eingestuft.

Die American Civil Liberties Union zog daraufhin im Namen von Ramadan, der American Association of University Professors, der American Academy of Religion und des PEN American Center vor Gericht. In erster Instanz wurde ihre Klage abgewiesen, in der Berufung bekamen Ramadan und seine Fürsprecher recht. Das war im Juli des vergangenen Jahres. Aber erst das Machtwort der Außenministerin brachte die Wende. Für die Einreisebehörde war die jahrelange Vorgeschichte allerdings Grund genug, den Professor, der nun in Oxford lehrt, seit vergangenem Jahr als Lehrstuhlinhaber für zeitgenössische islamische Studien, noch einmal gründlich zu befragen: wohin er im Land reisen, wen er treffen und was er besprechen wolle.

Einen Tag später stehen Hunderte von New Yorkern vor dem Eingang zur Cooper Union Schlange, um nach dem Durchlaufen von drei Sicherheitsschleusen Ramadan in der bis auf den letzten Platz gefüllten Great Hall der Hochschule sprechen zu hören. Sein Thema: „Säkularismus, Islam und Demokratie: Muslime in Europa und im Westen“. Neben ihm auf dem Podium sitzen Dalia Mogahed, Direktorin des Gallup Center for Muslim Studies, Joan Wallach Scott, Sozialwissenschaftlerin am Institute for Advanced Study in Princeton, und George Packer, Journalist, Dramatiker und Redaktionsmitglied des „New Yorker“. In einer neunseitigen Vorauskritik, die im Zuschauerraum verteilt wird, greift eine Vertreterin der Green Party die Zusammensetzung des Podiums und darüber hinaus die vermeintliche Weigerung der amerikanischen Linken, die „schändliche Natur des radikalen Islam“ zu verurteilen, heftig an. Aber das Podium verhält sich weniger homogen als erwartet. Unter der Leitung von Jacob Weisberg, der sich sonst in der Internetzeitschrift „Slate“ zu Wort meldet, findet mehr als ein gepflegter Meinungsaustausch unter Gleichgesinnten statt.

Ramadan selbst ist die Besonnenheit in Person. Er gefällt sich abermals in der Rolle des Vermittlers, der Muslimen zutraut, im Westen einen eigenen Weg zwischen Assimilation und Isolation zu finden, und für den muslimische und westliche Werte nicht unvereinbar sind. Träfe ihn da einer zum ersten Mal an, käme er nie auf die Idee, auch nur einen Hauch von islamistischer Radikalität in seiner Gegenwart zu verspüren. In einer kurzen Zusammenfassung seiner Positionen malt Ramadan allerdings hauptsächlich unanstößige Wünschbarkeiten aus.

Wer könnte etwas gegen Muslime in Deutschland oder in der Schweiz einwenden, die sich in diesen Ländern zu Hause fühlen wollten, die ihnen Loyalität entgegenbrächten und ihre Sprache sprächen? Wer etwas gegen mehr Wissen voneinander, mehr Dialog auch mit uns selbst? Ramadan entwirft das Ideal von westlichen Muslimen, die voller Demut die sie umgebenden Errungenschaften des Westens aufnehmen, und von säkularen Gesellschaften, die voller Respekt den Beitrag ihrer muslimischen Landsleute einbeziehen. Er prangert den Rassismus unter Muslimen ebenso an wie die amerikanische Politik im Nahen Osten. Zumindest bedenkenswert, wenngleich sie nicht weiter vertieft wurde, bleibt seine Theorie von den multiplen Identitäten, die es zum Beispiel einem muslimischen Deutschen ersparten, sich zwischen seiner Religion und seinem Land zu entscheiden.

Bevor aber das New Yorker Gespräch in Wohlfühlrhetorik versinkt, bringt Packer ein bisschen Leben in die Wiedersehensparty. Er ist nicht so schnell wie die Professorin aus Princeton bereit, muslimische Defekte mit Mängeln des Westens aufzuwiegen. Packer scheut sich nicht, den Gast mit den zwei beliebtesten Vorwürfen seiner Kritiker zu konfrontieren: Er sei doppelzüngig, und er drücke sich um Antworten auf schwierige Fragen herum. Den ersten Vorwurf entkräftet Packer selbst, mit dem zweiten aber bringt er Ramadan in die Klemme. Denn was ihn Packer dann auch fragt, ob es sich um Ramadans Einschätzung seines Großvaters handelt, der einst den mit den Nationalsozialisten kollaborierenden Mufti von Jerusalem beriet, oder um den dänischen Karikaturenstreit, immer erhält er genau jene Antworten, die in ihrem virtuosen Nuancenreichtum alle Grenzen zwischen Verweigerung, Spitzfindigkeit und notwendiger Differenzierung verwischen.

Und so geht es auch weiter bei den wenigen Publikumsfragen, für die noch Zeit ist. Ramadan will als Muslim die Homosexualität nicht verurteilen, sondern behilft sich mit einer Formel, wie sie ähnlich in der christlichen Theologie gebräuchlich ist: Ich bin nicht einverstanden mit dem, was du tust, aber ich respektiere, wer du bist. Er verabscheut die Steinigung von Frauen, will aber die von der Scharia vorgesehene Strafe nicht verurteilen und ruft statt dessen zu einem Moratorium auf, weil, wie er erklärt, Kritik von außen nichts nütze und jeder Sinneswandel von innen zu erfolgen hätte. Könnte er in muslimischen Ländern sagen, was er New Yorkern erzählt? In sechs islamischen Nationen sei er Persona non grata, antwortet er, um gleich darauf wieder Missstände des Westens aufzuzählen. Seinen Fans, die in ihm ein leuchtendes Beispiel interkultureller Toleranz erkennen, macht er es damit so leicht wie seinen Gegnern, die sicher meinen, nur wieder einen Auftritt des Wolfs im Schafspelz miterlebt zu haben.

Fünf Tage hält sich Ramadan in den Vereinigten Staaten auf. Nach New York macht er Station in Chicago, Detroit und Washington. Und an eine Rückkehr nach Amerika denkt er auch schon, selbst wenn ihm das Verhör vor der Einreise auch das nächste Mal nicht erspart bleiben sollte. So oder so wäre sein Kommen und Gehen ein notwendiger, hoffentlich bald selbstverständlicher Triumph der Meinungsfreiheit.

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Seltsam, seltsam. Wieso ist Rammeltags „Kommen und Gehen ein notwendiger, hoffentlich bald selbstverständlicher Triumph der Meinungsfreiheit“? Kann die denn nicht triumphieren, ohne dass der Vertreter einer Gewaltideologie seinen ideologischen Müll bei uns ablassen darf? Ist es denn zur Anerkennung einer wissenschaftlichen Theorie etwa notwendig, als Ausgleich dafür in Schlangen beim Schamanen anzustehen? Tariq Rammeltag ist Sympathisant einer globalen Mörderbande, die die bestehende Ordnung stürzen und durch eine andere, eine unfreie ersetzen will, er gehört zur „Unterstützerszene“ und sollte dafür belangt werden. Wenn ein Neonazi den Holocaust leugnet, wird das doch auch weder vom Feuilleton der FAZ noch sonstwo als Triumph der Meinungsfreiheit gewertet.

„Wir Propheten des liberalen Islam sind alte Wandervögel mit Sangesgut im Gepäck: Ein Liedchen, das gefällt und nützt, trug Tariq Ramadan in New York vor“, textet Mejias neckisch zum obenstehenden Foto. Der ironische Ton, der seinen Artikel durchzieht, und der Abstand zu Rammeltag ausdrücken soll, kann nicht kaschieren, dass er Rammeltags Rolle im globalen Jihad, welcher niemandem nützt, nicht begriffen hat.

Der kleine Tariq, der sein verschlagenes (und verachtungsvolles) Grinsen einfach nicht in den Griff bekommt, bastelt nicht an einem „liberalen Islam“, und er ist kein MoMo (den gibt es, wie u.a. Ali Sina ausgeführt hat, gar nicht- 1), denn sein Publikum sind keine Orks sondern einzig und allein Westler. Den Uninformierten, den Ängstlichen und den Phlegmatischen unter ihnen (und das sind leider die meisten) will er den Fieslahm schönreden. Er will sie davon ablenken, die Wahrheit über den Kloran herauszufinden. Er will sie in Sicherheit wiegen.

Ramadan redet über Mohammedanisten, „die sich in diesen Ländern zu Hause fühlen wollten, die ihnen Loyalität entgegenbrächten und ihre Sprache sprächen… die voller Demut die sie umgebenden Errungenschaften des Westens aufnehmen“, so als ob irgendjemand bei uns damit ein Problem hätte. Das Problem besteht aber doch vielmehr darin, dass die Orks im allgemeinen eben nicht demütig und loyal sind, geschweige denn bereit wären, die westlichen Sprachen zu lernen. Er selbst ist ja undankbar, voller Unverständnis und Ablehnung dem Westen gegenüber: „Er prangert… die amerikanische Politik im Nahen Osten“ an, und hat also nicht begriffen, dass Israel die einzige freie Gesellschaft dort ist. Er versteht nicht, dass die Politik der USA in der Verteidigung ihrer eigenen Freiheit, der Verteidigung des Westens und der Verteidigung der persönlichen Freiheit Rammeltags selbst besteht. Er hat offenbar mehr Sympathie für die mohammedanistischen Diktaturen und Terrorregimes dort. Seine „Theorie von den multiplen Identitäten“, die Mejias so fasziniert, möchte erreichen, dass der Westen akzeptiert, dass Orks nach der Scharia leben „müssen“, auch im Westen: „Einem muslimischen Deutschen“ soll „erspart“ werden, „sich zwischen seiner Religion und seinem Land zu entscheiden“ zu müssen. Da bei uns ja im Grunde jeder machen kann, was er will, solange er sich an die Gesetze hält, kann Tariqs Zauberspruch ja nur bedeuten, entweder diese Gesetze zu ändern oder in einer Parallelwelt in einer anderen Identität zu leben. Super Theorie!

Herr Mejias erkennt wohl die Raffinesse des Demagogen: „Denn was ihn Packer dann auch fragt,… immer erhält er genau jene Antworten, die in ihrem virtuosen Nuancenreichtum alle Grenzen zwischen Verweigerung, Spitzfindigkeit und notwendiger Differenzierung verwischen“, und ihm fällt auch dessen notorische Ablehnung des Westens auf („… um gleich darauf wieder Missstände des Westens aufzuzählen“), die Tariqs eigentliche Agenda ist, er mag sich aber nicht zwischen „seinen Fans, die in ihm ein leuchtendes Beispiel interkultureller Toleranz erkennen“ und „seinen Gegnern, die sicher meinen, nur wieder einen Auftritt des Wolfs im Schafspelz miterlebt zu haben“ entscheiden. Er wird sich dann wohl später dem Sieger an die Brust werfen, der schlaue Jordan. Immerhin gehört er auch nicht zu den völlig kritiklosen Verehrern, die offenbar in Scharen hohe Eintrittsgelder latzen, um sich von diesem Männchen Sand in die Augen streuen zu lassen.

An dem Rammeltagschen „Ja, aber…“ kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit unsere Gegner erkennen. „Ja, aber Vietnam…“, „Ja, aber Israel…“, und dann folgen zigmal mehr Bemühungen, unseren Freund, das freie Israel, in den Dreck zu ziehen, als vorher für die Analyse des mörderischen Mohammedanismus aufgewendet wurde. Was man nie hören wird, ist ein klares Bekenntnis zum Westen und zu seinen geistigen Grundlagen. Aber dass unsere Handies gut sind, das wissen wir doch, dazu braucht es keinen Rammeltag.

Lesen Sie im Folgenden einige Textstellen aus einem Aufsatz des dänischen Psychologen Nicolai Sennels, den LIZ von „Die grüne Pest“ (2) für „EuropeNews“ übersetzt hat (3). Vergleichen Sie vielleicht Sennels enthusiastische Schilderung des Westens und die seiner Motivation zum Counterjihad mit dem, was Sie über Rammeltag gelesen haben. Sie werden in letzterem  unschwer einen Orkagenten erkennen, der hinter den Linien operiert und das Burgtor öffnen soll.

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Islamkritik: Liebe ist die Motivation

(…) wir verkünden nicht nur etwas, was man als „gegen“ betrachten könnte. Wir sind motiviert, zuerst und zuvorderst zu sagen „für“! Wir sind für unser Land, unsere Werte unsere Kultur. Für unsere Liebe zur Demokratie, für die viele mutige Menschen gekämpft haben – durch die ganze Geschichte hindurch – gegen brutale Tyrannen, inhumane Glaubensbekenntnisse und korrupte, politische Systeme. Unsere Liebe zu Frauen und unsere Hoffnungen, dass ihr Recht auf Freiheit geschützt bleibt, um uns alle und unsere Welt mit den wunderschönen Eigenschaften, die nur Frauen so perfekt ausdrücken können, zu bereichern. Wir sind für die Liebe, für die Art von Freiheit, die nur in Kulturen existieren kann, in denen Selbstverantwortung und Philanthropie vorherrschen…

Wir dürfen nicht vergessen, dass Muslime – eingeschlossen einer sehr großen Menge jener, die in der Realität nicht gläubig sind – die ersten Opfer des Islams sind. Die große Mehrheit der muslimischen Frauen lebt ohne die grundsätzlichen Menschenrechte, wie das Recht ihre eigene Kleidung auszuwählen, Bildung, Arbeit, Freunde, Lifestyle und mit wem sie Sex haben wollen. Auf den ersten Blick haben es die Männer leichter, aber auch für sie müssen wir versuchen Mitleid aufzubringen. Die Männer werden von ihren Bezugspersonen erzogen unter einem kulturellen Einfluss, in derselben Art und Weise zu handeln und viele negative Dinge zu tun; es wird von ihnen erwartet, die Freiheit ihrer Frauen, Schwestern und Töchter zu begrenzen, aggressiv gegenüber Kritik zu reagieren, und sich feindlich gegenüber nicht-Muslimen zu verhalten. Im weiteren Sinne der Verhaltensforschung kann man das nur als kindisch ansehen. Wenn man Frauen unterdrückt, wenn man Ärger ausdrückt und sich von anderen Menschen distanziert, dann erfüllt man seine Gedanken und sein Leben mit einer Menge an unangenehmen Eindrücken und Gewohnheiten. Männlicher Chauvinismus, Wut und Fanatismus sind keine Beispiele eines Verhaltens, das einen Weg zum Glück verheißen würde, ganz im Gegenteil. Schließlich sind beide Geschlechter gefangen in einer Kultur, in der jämmerliche, chauvinistische Ansichten den Frauen aufgezwungen werden, um Paare daran zu hindern, die Freuden einer bereichernden Liebe und Sexualität zu erfahren, die nur dann entstehen kann, wenn Männer und Frauen gleichberechtigt sind, indem man sich gegenseitig respektiert und öffnet, ohne Angst vor einer Verurteilung zu haben. Diese Liebe, die beides ist, erfüllend und gleichberechtigt, ist die Basis und das Resultat menschlicher Reife, und egal ob Frauen oder Männer von welcher Rasse oder Religion auch immer, wissen, was sie vermissen oder nicht, es ist ein wesentlicher Zug in ihrer psychologischen und sexuellen Entwicklung, wenn sie von dem getrennt werden, was man nur als wahre Liebe bezeichnen kann…

Die aggressive, abgrenzende Haltung gegenüber nicht-Muslimen, sowohl in muslimischen Ländern, als auch in den muslimischen Gebieten unserer Länder, wächst zu einem großen Problem heran. Ein bekannter muslimischer Geistlicher muss nur ein muslimisches Gebiet zu einem unabhängigen, muslimischen Territorium erklären, und schon beginnt das, was wir alle fürchten. Die islamische Expansionstradition, in der man Gebiete zu „muslimischen“ erklärt (mit Scharia Gerichten, Religionspolizei und Gruppen von älteren Männern als trias politica (horizontale Gewaltenteilung) ist die Quelle vieler tödlicher Konflikte in der ganzen Welt seit der Zeit des Propheten Mohammed bis jetzt.

Kein Staat kann eine solch aggressive Bewegung gegen seine eigene Obrigkeit tolerieren, ohne dies als schädlich für sein gesamtes soziales Gefüge zu betrachten. Gegen mit Waffen ausgestattete, grausame, kriminelle Muslime und extremistische Islamisten, wird es für keinen Staat eine einfache Aufgabe sein, die Macht in solchen Teilen des Landes zurückzuerobern. Die gewalttätigen Massen und ihre anti-demokratischen, religiösen Führer werden sich nicht selbst ergeben und ihre Waffen freiwillig an nicht-islamische Autoritäten abgeben. Unglücklicherweise ist es klar, dass unsere Gesellschaften immer enger zusammenrücken gegenüber solchen gewalttätigen täglichen Konflikte. Schon jetzt gehen die wirtschaftlichen Kosten der erfolglosen, muslimischen Integration und des anti-sozialen Verhaltens in die Milliarden – monatlich. Unsere Kinder, die Kranken und die Alten, an unseren Schulen, Krankenhäusern, Institutionen usw. leiden entsprechend…

Die schlimmste Sache die passieren kann ist, dass wir mitten in unseren Frustrationen und berechtigten Anliegen, den Wunsch nach Zufriedenheit und Freiheit von Leid für alle verlieren. Mitten in unserem Kampf gegen ein Fortschreiten des Islams, gegen das anti-soziale Verhalten der Muslime und die Political Correctness, die dem ganzen Desaster den Weg bereitet, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir letztlich „für“ etwas arbeiten. Das wir für eine Welt kämpfen in der Freiheit, Frieden und Frauen aufblühen, ohne dass sie Schutz benötigen…

Man kann die politischen und religiösen Systeme hassen, aber wenn es um Menschen geht, kann man nicht denjenigen mehr Leid wünschen, die ohnehin schon dabei sind ihr eigenes Leben zu zerstören durch ihren Fanatismus, Stolz und ihre Aggression. Ihre destruktiven Aktionen sind eher ein Produkt von Gehirnwäsche und selbst zugefügtem Schmerz als Boshaftigkeit. Man muss diesen Menschen wünschen, dass sie glücklicher und freier leben können; dass sie ein Leben leben können, in dem sie ihr volles Potential entfalten können, frei von eigenen negativen Tendenzen; wo sie lieben können, sowie Kritik tolerieren und jede freien Mann und jede freie Frau. Man kann wünschen, dass sie eine menschliche Reife und ein Übermaß erzielen, so dass sie, anstatt sich selbst und andere zu verletzen, anfangen können, sich dem Glück zu öffnen, das unsere friedliche, verantwortliche und humanistische Kultur anbietet. Menschen, die unter dem Islam leben, werden niemals in der Lage sein, emotionale Reife und menschliche Größe zu erreichen, die so viele erreicht haben auf der Basis unserer freiheitlichen, westlichen Gesellschaften.

(…) Man muss nur die beiden Quellen studieren, um diese Probleme zu erkennen: Die zahllosen Aufrufe zu Mord, Krieg und anderen barbarischen Dingen zu denen der Koran aufruft, und die Statistik, die die muslimische Kriminalität aufzeigt, die sich in rechtlosen Parallelgesellschaften ansammelt und nicht-islamische Obrigkeiten angreift, sind ausreichende Belege dafür. (…)

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Time am 12. April 2010

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/03/17/orks-sind-terroristen-oder-unwissend/
2) http://die-gruene-pest.com/
3) http://europenews.dk/de/node/31157

weitere Aufsätze von Nicolai Sennels:
http://europenews.dk/de/node/20845
http://europenews.dk/de/node/21875
http://europenews.dk/de/node/28592

 

Geert is back

7. März 2010

Geert ist wieder da!
Und WIR werden UNSERE Heimat zurückerobern! VOLLSTÄNDIG!

Hier die Rede von Geert Wilders (1), die er vorgestern im britischen „House of Lords“ gehalten hat. Übernommen von PI (2), übersetzt von LIZ (3):

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Vielen Dank. Es ist schön, wieder nach London zurückzukehren. Und diesmal ist es großartig, ich werde mehr von dieser wunderschönen Stadt sehen können, als die Gefängniszelle am Flughafen Heathrow. Heute stehe ich vor Ihnen an dieser außergewöhnlichen Stelle. Dies ist wirklich eine heilige Stätte. Dies ist, wie Malcolm zu sagen pflegt, die Mutter aller Parlamente, ich stehe in tiefer Demut hier und nehme die Gelegenheit wahr, zu Ihnen zu sprechen.

Vielen Dank Lord Pearson und Lady Cox für diese Einladung, und dass sie meinen Film Fitna gezeigt haben. Vielen Dank meine Freunde, dass ihr mich eingeladen habt.

Als erstes habe ich großartige Nachrichten zu verkünden. Am letzten Mittwoch wurden in den Niederlanden Gemeinderatswahlen abgehalten. Und zum ersten Mal hat meine Partei, die Partei für die Freiheit, an diesen Kommunalwahlen teilgenommen. Wir haben in zwei Städten kandidiert. In Almere, einer der größten holländischen Städte, und in Den Haag, der drittgrößten Stadt; der Sitz der Regierung, des Parlaments und der Königin. Und wir haben hervorragend abgeschnitten! Auf einen Schlag wurde meine Partei zur größten Partei in Almere und zur zweitgrößten Partei in Den Haag. Großartige Neuigkeiten für die Partei für die Freiheit, und sogar noch bessere für die Menschen dieser zwei schönen Städte.

Und ich kann noch mehr gute Nachrichten verkünden. Vor zwei Wochen ist die holländische Regierung zurückgetreten. Im Juni werden wir Parlamentswahlen haben. Und die Zukunft der Partei für die Freiheit sieht großartig aus. Den Meinungsumfragen nach werden wir zur größten Partei der Niederlande werden. Ich möchte bescheiden sein, aber wer weiß, vielleicht werde ich sogar in ein paar Monaten Premierminister sein!

Meine Damen und Herren, nicht weit von hier steht eine Statue des größten Premierministers, den ihr Land jemals hatte. Und ich möchte ihn heute hier zitieren: „Der Mohammedanismus ist ein militanter und missionierender Glaube. Es existiert keine rückschrittlichere Kraft auf dieser Welt. Er hat sich gerade in Zentralafrika verbreitet, bei jedem Schritt hinterlässt er furchtlose Krieger (…) die Zivilisation des modernen Europa könnte fallen, wie die Zivilisation des vergangenen Rom.“ Diese Worte stammen von niemand anderem als Winston Churchill, die er in diesem Buch „The River War“ im Jahr 1899 geschrieben hat. (Lesen Sie diese Worte unter den Links s.u., T.)

Churchill hatte Recht.

Meine Damen und Herren, ich habe kein Problem, und meine Partei hat keine Probleme mit dem Muslim als solchem. Es gibt viele moderate Muslime. Die Mehrheit der Muslime sind gesetzestreue Bürger und möchten ein friedliches Leben leben so wie Sie und ich. Ich weiß das. Das ist der Grund, aus dem ich immer einen klaren Unterschied mache zwischen den Menschen, den Muslimen und der Ideologie, zwischen Islam und Muslimen. Es gibt viele moderate Muslime, aber es gibt keinen moderaten Islam.

Der Islam strebt danach, die Welt zu beherrschen. Der Koran befiehlt den Muslimen den Jihad zu führen. Der Islam befiehlt den Muslimen die Scharia einzuführen. Der Koran befiehlt den Muslimen den Islam der gesamten Welt aufzuzwingen.

Der ehemalige türkische Ministerpräsident Erbakan sagte: “Ganz Europa wird islamisch werden. Wir werden Rom erobern.“ Ende des Zitats.

Der libysche Diktator Gaddafi sagte: „Es gibt heute mehrere zehn Millionen Muslime auf dem europäischen Kontinent und ihre Zahl wird ansteigen. Das ist ein klares Zeichen, dass der europäische Kontinent zum Islam konvertieren wird. Europa wird eines näheren Tages ein muslimischer Kontinent sein.“ Ende des Zitats. Tatsächlich, einmal in seinem Leben hat Gaddafi die Wahrheit gesagt. Denn, erinnern Sie sich: Massenimmigration und Demographie ist Schicksal!

Der Islam ist nicht nur eine Religion, er ist hauptsächlich eine totalitäre Ideologie. Der Islam möchte alle Aspekte des Lebens kontrollieren, von der Wiege bis zur Bahre. Die Scharia ist ein Gesetz, das jedes Detail des Lebens in einer islamischen Gesellschaft regelt. Vom Zivil- und Familienrecht, bis hin zum Strafrecht. Sie legt fest, wie jemand essen soll, sich anziehen und sogar wie man die Toilette benutzen soll. Die Unterdrückung der Frau ist gut, Alkohol trinken ist schlecht.

Ich glaube, dass der Islam nicht mit unserem westlichen Lebensstil vereinbar ist. Der Islam ist eine Bedrohung der westlichen Werte. Die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, die Gleichberechtigung der Homosexuellen und Heterosexuellen, die Trennung von Kirche und Staat, die Redefreiheit, das alles steht auf dem Spiel durch die Islamisierung. Meine Damen und Herren: Islam und Freiheit, Islam und Demokratie sind nicht miteinander vereinbar. Es sind entgegengesetzte Werte.

Kein Wunder, dass Winston Churchill Adolf Hitlers ‚Mein Kampf’ den „neuen Koran des Glaubens und Krieges, schwülstig, langatmig, konturlos, aber bedeutungsvoll in seiner Aussage“, genannt hat. Wie Sie wissen, zog Churchill diesen Vergleich zwischen dem Koran und ‚Mein Kampf’ in seinem Buch „Der zweite Weltkrieg“, einem Meisterwerk, für den er den Literaturnobelpreis erhalten hat. Churchills Vergleich zwischen dem Koran und ‚Mein Kampf’ ist absolut treffend. Der Kern des Korans ist der Aufruf zum Jihad. Jihad hat viele Bedeutungen und ist die arabische Bezeichnung für einen Kampf. Kampf ist das deutsche Wort für das Englische ‚battle’. Jihad und Kampf bedeuten exakt dasselbe.

Islam bedeutet Unterwerfung, es kann keinen Zweifel über dieses Ziel geben. Es ist gleichsam vorgegeben. Die Frage ist nur, ob wir in Europa und Sie in Großbritannien, mit Ihrer ruhmreichen Vergangenheit, uns unterwerfen oder für unser Erbe kämpfen.

Wir sehen, dass sich der Islam im Westen mit unglaublicher Geschwindigkeit verbreitet. Europa wird schnell islamisiert. Eine große Menge europäischer Städte haben enorm hohe islamische Einwohnerzahlen. Paris, Amsterdam, Brüssel und Berlin sind nur ein paar Beispiele dafür. In einigen Stadtteilen sind schon jetzt islamische Regeln in Kraft getreten. Die Rechte der Frauen werden zerstört. Burkas, Kopftücher, Polygamie, weibliche Genitalbeschneidung, Ehrenmorde. Frauen müssen separaten Schwimmunterricht besuchen, dürfen nicht mit Handschlag begrüßt werden. In vielen europäischen Städten gibt es schon Apartheid. Juden verlassen Europa in steigender Anzahl.

Wie Sie unzweifelhaft wissen, besser noch als ich, ist auch in Ihrem Land die Massenimmigration und Islamisierung sprunghaft angestiegen. Das hat einen enormen Druck auf Ihre britische Gesellschaft ausgeübt. Schauen Sie sich an, was zum Beispiel in Birmingham passiert, in Leeds, Bradford und hier in London. Die britischen Politiker, die Winston Churchill vergessen haben, haben jetzt den Weg des geringsten Widerstandes eingeschlagen. Sie haben aufgegeben. Sie haben nachgegeben.

Im letzten Jahr hat meine Partei bei der holländischen Regierung angefragt, eine Kosten/Nutzen-Analyse über die Massenimmigration zu erstellen. Aber die Regierung hat sich geweigert, uns zu antworten. Warum? Weil sie Angst vor der Wahrheit hat. Elsevier, eine holländische Wochenzeitung, hat die Kosten auf mehr als 200 Milliarden Euro berechnet. Alleine im letzten Jahr ergab sich ein Betrag von 13 Milliarden Euro. In Europa wurden noch mehr Berechnungen angestellt: Nach der dänischen Nationalbank kostet jeder dänische Immigrant aus einem muslimischen Staat den dänischen Staat mehr als 300.000 Euro. Dasselbe kann man in Norwegen und Frankreich sehen. Das Ergebnis, das man daraus ziehen kann ist: Europa verarmt von Tag zu Tag. Verarmt immer mehr dank der Massenimmigration. Verarmt immer mehr dank der Demographie. Und die Linken sind hocherfreut.

Ich weiß nicht ob es wahr ist, aber in einigen britischen Zeitungen habe ich gelesen, dass Labour die Tür zur Massenimmigration weit geöffnet hat, um durch diese bewusste Politik die sozialen Strukturen in Großbritannien zu verändern. Andrew Neather, ein ehemaliger Berater der Regierung und Redenschreiber von Tony Blair und Jack Straw, sagte, dass das Ziel der Immigrationsstrategie von Labour war, und ich zitiere, „den Rechten die Vielfältigkeit unter die Nase zu reiben, so dass sich ihre Argumente als altmodisch erweisen sollten.“ Wenn das wahr ist, dann ist dies symptomatisch für die Linken.

Meine Damen und Herren, begehen Sie keinen Fehler: Die Linke fördert die Islamisierung. Linke, Liberale, sind begeistert über jede neue Schariabank die erschaffen wird, über jede neue Schariaanleihe, über jede islamische Schule, über jedes Schariagericht. Die Linken sehen den Islam als gleichwertig zu unserer eigenen Kultur an. Scharia oder Demokratie? Islam oder Freiheit? Es ist ihnen egal. Universitäten, Kirchen, Gewerkschaften, die Medien, Politiker. Sie alle verraten unsere hart erarbeiteten Freiheiten.

Warum, frage ich mich immer wieder, warum haben die Linken und Liberalen aufgehört dafür zu kämpfen? Es gab einmal eine Zeit, da standen die Linken auf den Barrikaden für die Rechte der Frau. Aber wo sind sie heute? Wo sind sie im Jahr 2010? Sie schauen in die andere Richtung. Weil sie sich dem kulturellen Relativismus verschrieben haben und weil sie von muslimischen Wählerstimmen abhängig sind. Sie sind von der Massenimmigration abhängig.

Dem Himmel sei Dank, dass Jacqui Smith nicht mehr im Amt ist. Es war ein Sieg der Redefreiheit, dass ein Richter des Vereinigten Königreichs ihre Entscheidung vom Tisch fegte, die mir die Einreise in Ihr Land im letzten Jahr verbot. Ich hoffe, dass die Richter in meinem Heimatland zumindest so weise sind und mich von allen Anklagepunkten freisprechen, später in diesem Jahr in den Niederlanden.

Unglücklicherweise haben sie bis jetzt noch nichts Gutes getan. Weil sie die Wahrheit über den Islam nicht hören wollen, und weil sie auch nicht daran interessiert sind, die Meinungen der hochklassigen Sachverständigen auf dem Gebiet der freien Meinungsäußerung zu hören. Letzten Monat verweigerte das Gericht bei einer vorausgehenden Anhörung 15 der 18 Sachverständigen, die ich benannt hatte.

Nur drei der sachverständigen Zeugen dürfen gehört werden. Glücklicherweise ist Wafa Sultan, meine liebe Freundin und heroische amerikanische Psychiaterin, eine davon. Aber ihre Aussage wird hinter verschlossenen Türen gehört werden. Offensichtlich darf die Wahrheit über den Islam nicht in der Öffentlichkeit erzählt werden, die Wahrheit über den Islam muss ein Geheimnis bleiben.

Meine Damen und Herren, ich werde angeklagt wegen meiner politischen Ansichten. Wir wissen, dass es politische Verurteilungen in Ländern des Mittleren Ostens gibt, wie Iran und Saudi-Arabien, aber niemals in Europa, niemals in den Niederlanden.

Ich bin angeklagt worden, weil ich den Koran mit ‚Mein Kampf’ verglichen habe. Lächerlich. Ich frage mich, ob Großbritannien jemals die Ansichten von Winston Churchill verurteilen würde…. Meine Damen und Herren, dieser politische Prozess, der gegen mich im Gange ist, muss aufhören.

Aber es geht nicht nur um mich, um Geert Wilders. Die Redefreiheit ist in Gefahr. Lassen Sie mich ein paar Beispiele nennen. Wie Sie vielleicht wissen, ist eine meiner Heldinnen die italienische Buchautorin Oriana Fallaci, die mit der Angst leben musste, in die Schweiz ausgeliefert zu werden, wegen ihres Anti-Islam-Buchs ‚Die Wut und der Stolz’. Der holländische Karikaturist Nekschot wurde in seinem Haus in Amsterdam wegen seiner Anti-Islam-Zeichnungen von zehn Polizisten inhaftiert. Hier in Großbritannien wurde die amerikanische Autorin Rachel Ehrenfeld von einem saudischen Geschäftsmann wegen Beleidigung angeklagt. In den Niederlanden wurden Ayaan Hirsi Ali und in Australien zwei christliche Pastöre vor Gericht gebracht. Ich könnte immer weiter machen. Meine Damen und Herren, überall im Westen sehen sich Menschen, die die Freiheit lieben, diesem legalen Dschihad gegenüber. Das ist islamische ‚Rechtskriegsführung’. Und, meine Damen und Herren, vor nicht allzu langer Zeit wurde der dänische Karikaturist Kurt Westergaard beinahe wegen seiner Karikaturen ermordet.

Meine Damen und Herren, wir sollten das Recht der freien Meinungsäußerung verteidigen. Mit unserer ganzen Kraft. Mit aller Macht. Die Redefreiheit ist das wichtigste Gut unserer vielen Freiheiten. Die Redefreiheit ist der Eckpfeiler unserer modernen Gesellschaften. Das Recht der freien Meinungsäußerung ist der Atem unserer Demokratie, ohne die Redefreiheit gäbe es unsere Art zu leben, unsere Freiheit nicht mehr.

Ich glaube, es ist unsere Pflicht, das Erbe der jungen Soldaten, die die Strände der Normandie einst stürmten, zu bewahren. Sie befreiten Europa von der Tyrannei. Diese Helden dürfen nicht für Nichts gestorben sein. Es ist unsere Pflicht, die Redefreiheit zu verteidigen. Schon George Orwell sagte: „Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet es doch das, den Menschen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

Meine Damen und Herren, ich glaube an eine andere Politik, es ist Zeit für einen Wandel. Wir müssen uns beeilen. Wir können nicht länger warten. Die Zeit läuft uns davon. Wenn ich einen meiner liebsten amerikanischen Präsidenten hier zitieren darf. Ronald Reagan sagte einst: “Wir müssen heute handeln, um das Morgen zu erhalten.“ Das ist der Grund, warum ich die folgenden Maßnahmen vorschlage, ich erwähne jetzt nur einige, um die Freiheit zu erhalten:

1. Wir müssen die Redefreiheit verteidigen. Sie ist die wichtigste unserer Freiheiten. In Europa und sicherlich auch in den Niederlanden, wir brauchen so etwas wie den ersten amerikanischen Verfassungsszusatz.

2. Wir müssen den kulturellen Relativismus beenden und loswerden. Den kulturellen Relativisten, den Scharia-Sozialisten sage ich folgendes mit Stolz: Unser Westen ist der islamischen Kultur weit überlegen. Haben Sie keine Angst, dies zu sagen. Sie sind kein Rassist, wenn Sie sagen, dass unsere Kultur besser ist.

3. Wir müssen die Massenimmigration aus islamischen Ländern aufhalten. Denn mehr Islam bedeutet weniger Freiheit.

4. Wir müssen die kriminellen Immigranten hinauswerfen, es muss eine Ausbürgerung erfolgen, wir müssen die Kriminellen mit doppelter Staatsbürgerschaft hinauswerfen. Und davon gibt es viele in meinem Heimatland.

5. Wir müssen den Bau neuer Moscheen verbieten. Es gibt genug Islam in Europa. Insbesondere, weil Christen in der Türkei, Ägypten, im Irak, Iran, Pakistan und Indonesien misshandelt werden, sollte es einen Moscheebaustopp im Westen geben.

Und als letztes noch: wir müssen unsere so genannten Führer loswerden. Wie ich zuvor schon sagte: Weniger Chamberlains, mehr Churchills. Lasst uns RICHTIGE Führer wählen.

Meine Damen und Herren. An die vorhergehende Generation gerichtet, die Generation meiner Eltern, das Wort ‚London’ ist ein Synonym für Hoffnung und Freiheit. Als mein Land von den Nationalsozialisten besetzt worden war, bot die BBC meinem Land einen täglichen Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit der Nazityrannei. Millionen meiner Landsmänner hörten BBC, im Untergrund. Die Worte „This is London“ wurden zu einem Symbol für eine bessere Welt, die bald kommen würde.

Was würde in 40 Jahren gesendet werden? Wird es immer noch „This is London“ sein? Oder wird es heißen „This is Londonistan“? Oder wird es die Werte von Mekka und Medina verbreiten? Wird Großbritannien Unterwerfung anbieten oder Beharrlichkeit? Freiheit oder Sklaverei? Sie haben die Wahl. Und in den Niederlanden haben wir die Wahl.

Meine Damen und Herren, wir werden uns niemals dafür entschuldigen, frei zu sein. Wir werden und sollten niemals nachgeben. Und, natürlich, wie einer Ihrer ehemaligen Führer sagte: Wir werden niemals aufgeben.

Die Freiheit muss erhalten bleiben, und die Freiheit wird erhalten bleiben.

Vielen Dank

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Time am 7. März 2010

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1) http://gatesofvienna.blogspot.com/2010/03/geert-wilders-speech-in-house-of-lords.html#readfurther
2)
http://www.pi-news.net/2010/03/rede-von-geert-wilders-im-britischen-oberhaus/#more-122782
3)
http://die-gruene-pest.com/forum.php

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Churchill, „The River War“:
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/churchill-1-the-river-war/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/churchill-2-the-railway-war/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/churchill-3-die-schlacht-von-omdurman/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/churchill-4-einnahme-der-stadt/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/churchill-5-kritik/

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070310: Brilliantes Interview mit Geert: http://www.youtube.com/watch?v=N36q1yxugxc&feature=player_embedded

Ein langer Artikel von Andreas Ross über Geert in der heutigen FAZ, der zwischen Ablehnung und Anerkennung schwankt unter
http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/Doc~EB2FFC858C9704C588333CDFF4E14504A~ATpl~Ecommon~Scontent.html