Posts Tagged ‘Mahmud Abbas’

Wir finanzieren unsere Todfeinde

11. August 2017

„Audiatur“ brachte einen Aufsatz von Alex Feuerherdt über die Alimentierung des Jihad durch europäische Eliten (1).

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Die Wandlung von Terror in ein Menschenrecht –
mit Hilfe Europas

Aus den USA und stellenweise auch aus Europa gibt es Kritik an den Zahlungen der Palästinensischen Autonomiebehörde an Terroristen, die in israelischen Gefängnissen sitzen. Einigen wenigen entlassenen Häftlingen hat Mahmud Abbas nun die Zuwendungen gestrichen. Dagegen protestieren – aus Europa unterstützte – palästinensische NGOs vehement: Sie halten die lebenslange Belohnung für den Mord an Juden für ein Menschenrecht.

Es hat lange gedauert, bis in der europäischen Politik vereinzelt so etwas wie ein Bewusstsein dafür aufgekeimt ist, dass die regelmäßigen Zahlungen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) an die rund 6.500 verurteilten palästinensischen Terroristen, die in israelischen Gefängnissen einsitzen, und an Angehörige von getöteten Terroristen ein ernsthaftes Problem darstellen. Dabei bestreitet die PA diese Zuwendungen nicht zuletzt aus jenen finanziellen Mitteln, die sie von europäischen Regierungen erhält. Insgesamt über 350 Millionen US-Dollar umfasst in diesem Jahr das Budget für solche Ausgaben, bei denen der Grundsatz gilt: Je grausamer die Tat, desto länger die daraus resultierende Haftstrafe, desto höher die monatliche monetäre Unterstützung. Diese kann bis zu rund 3.500 Dollar pro Monat betragen, etwa für einen Palästinenser, der in Israel wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist. Hinzu kommen dann noch Boni für die Ehefrau und jedes Kind sowie je nach Wohnsitz auch Ortszuschläge.

Im Klartext heisst das: Antijüdischer Terror zahlt sich für Palästinenser seit Jahren buchstäblich aus, er wird nicht nur nicht geächtet, sondern sogar belohnt, was nachgerade einen finanziellen Anreiz zur Barbarei schafft. Erst seit kurzem wird Mahmud Abbas‘ Autonomiebehörde aus den USA und Europa ein wenig unter Druck gesetzt, an dieser Praxis etwas zu ändern. Sie reagierte darauf zunächst mit einem buchhalterischen Trick: Offiziell werden die Terror- und Märtyrerrenten nicht mehr von der PA überwiesen, sondern von der PLO, also der politischen Dachorganisation der Palästinenser, die zu diesem Zweck eine eigene Abteilung eingerichtet hat. Das Budget dafür wird jedoch zu 100 Prozent von der Autonomiebehörde getragen, so steht es auch in ihrem Haushaltsplan. Unlängst hiess es zwar, Abbas plane, die Zahlungen einzustellen, doch das wies der Beauftragte der PA für Gefangenenangelegenheiten rasch zurück.

Abbas kommt unter Druck

Inzwischen hat Grossbritannien wegen der Terrorrenten einen Teil seiner Zuwendungen an die Palästinenser eingefroren, Norwegen hat Abbas aufgefordert, die Geldflüsse an Terroristen und deren Familien zu stoppen, und in den Niederlanden hat das Parlament kritisiert, mit den monatlichen Überweisungen würden Kriminalität und Terrorismus belohnt. In Deutschland hat die Bundesregierung auf Anfrage des Grünen-Abgeordneten Volker Beck kürzlich erstmals eingeräumt, von den Zahlungen zu wissen. Während Beck fordert, daraus Konsequenzen zu ziehen und die Finanzhilfen für die Palästinenser zumindest auf den Prüfstand zu stellen, verteidigt sich die Regierung: Man zahle nicht in den Haushalt der PA ein, sondern für konkrete Projekte, ausserdem hätten die Gelder für die Terroristen und deren Angehörige den «Charakter einer Sozialhilfe». Ersteres bedeutet jedoch eine finanzielle Entlastung der PA, wodurch Mittel für Terroristen frei werden; Letzteres ist schon deshalb falsch, weil sich die Höhe der Unterstützung nicht nach der Bedürftigkeit richtet, sondern nach der Schwere des Verbrechens.

Man führe mit Vertretern der Palästinenser jedoch kritische Gespräche über dieses Problem, beteuert die Bundesregierung, und versuche auch in der Europäischen Union, eine Sensibilisierung für das Thema zu erreichen. Weil zudem die USA gegenüber der PA vermehrt auf einer Einstellung der Entlohnung von Terroristen bestehen, ist Mahmud Abbas in dieser Sache erstmals in leichte Bedrängnis geraten. Womöglich als Konsequenz daraus wurde unlängst 277 entlassenen palästinensischen Gefangenen die monatliche Zuwendung gestrichen. Das hat mehrere palästinensische NGOs auf den Plan gerufen, die nun in einer Kampagne fordern, dass die Zahlungen wiederaufgenommen werden und dass überhaupt die Praxis der regelmässigen finanziellen Hilfe für in Israel inhaftierte Palästinenser und für die Familien von «Märtyrern» aufrechterhalten und verteidigt wird.

Ein Menschenrecht auf Belohnung für antisemitische Morde?

Mehr noch: Sie begreifen diese Zahlungen als Menschenrecht. Raji Sourani beispielsweise, der Direktor des «Palästinensischen Zentrums für Menschenrechte» (PCHR), sagte auf einem Workshop seiner Organisation zu dieser Thematik, die Entscheidung, ehemaligen Häftlingen die Bezüge zu streichen, sei «schockierend für die Gefangenen, ihre Familien und alle Palästinenser», da sie «illegal und unmoralisch» sei und «grundlegende Rechte sowie die internationalen Menschenrechte» verletze. Shawan Jabarin, der Vorsitzende der palästinensischen NGO «Al-Haq», verkündete, wenn die «Rechte» der inhaftierten Terroristen «ausgehöhlt» würden, steuere man «auf eine echte Krise in der palästinensischen Gesellschaft und unmittelbar auf eine Explosion zu». Der Leiter der Organisation «Huryyat», Helmi al-Aaraj, klagte: «Die Rechte der Gefangenen anzutasten, ist ein Angriff auf den palästinensischen Kampf.» Auch bei «Al-Dameer» hält man die Streichung der Gefangenensaläre für «unrechtmässig und willkürlich».

Die Ungeheuerlichkeit dieser Aussagen ist so atemberaubend, dass man sie noch einmal rekapitulieren muss, um sie zu begreifen: Es soll nicht weniger als ein Menschenrecht sein, dass Palästinenser, die in Mord- und Terrorakten das Leben von Juden auslöschen und deshalb in Israel verurteilt und inhaftiert werden, dafür finanziell grosszügig entlohnt werden. Und es soll internationales Recht verletzen, wenn das nicht (mehr) geschieht. Das sind keine randständigen Ansichten: In der palästinensischen Gesellschaft sieht man derlei vielmehr als Selbstverständlichkeit an, schliesslich sorgen die Zahlungen in Tausenden von Familien für ein Grundeinkommen, wenn der Haupternährer im Gefängnis sitzt (oder bei seinem Verbrechen ums Leben gekommen ist). Ausserdem begreift man die finanziellen Zuwendungen als politische und moralische Anerkennung für den «Widerstand» gegen die «zionistischen Besatzer».

Die aktuelle Kampagne für die Weiterzahlung der Terror- und Märtyrerrenten wird von NGOs getragen, die seit vielen Jahren mit einer Menge Geld aus Europa gefördert werden, auch aus der Schweiz. Die finanzielle Unterstützung kommt vor allem aus den Töpfen des «Sekretariats für Menschenrechte und internationales humanitäres Recht». Dabei handelt es sich um einen palästinensischen Verein, der von der dänischen Consulting-Firma «Niras» und dem Rechtsinstitut der Universität Bir Zeit in der Nähe von Ramallah organisiert wird. Seit 2014 hat das «Sekretariat» nach Angaben von NGO Monitor umgerechnet mehr als 18 Millionen Schweizer Franken erhalten, diesen Betrag haben sich die Schweiz, Dänemark, Schweden und die Niederlande geteilt. Etwa 3,8 Millionen Franken davon sind vom Schweizer Aussenministerium übernommen worden. Das «Sekretariat» fungiert vor allem als Geldverteilungsmaschine, das heisst: Es leitet die Einnahmen an NGOs wie das PCHR, «Al-Haq», «Huryyat» und «Al-Dameer» weiter.

Die Unterstützung aus Europa ist kein Zufall

Mit finanzieller Hilfe aus Europa werden also nicht nur antisemitische Terroristen unterstützt, die Juden ermorden, sondern auch Organisationen, die diese Terroristen verteidigen und sich für eine (weitere) Belohnung ihrer Verbrechen einsetzen. Unterstützt wird dadurch überdies das pervertierte Verständnis dieser NGOs von den Menschenrechten. Und genau das ist kein Zufall, kein Unwissen und auch kein Missverständnis. Denn diese Organisationen haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie den jüdischen Staat hassen und bekämpfen, seine Existenz negieren und nicht mit ihm koexistieren wollen. Sie kleiden diese fundamentale Ablehnung lediglich ganz bewusst in Worte, die für europäische Ohren nach einem Kampf für Gerechtigkeit klingen. Es ist ein vertrauter Klang, weil die Mainstream-«Israelkritiker» in Europa einen sehr ähnlichen Jargon verwenden und den jüdischen Staat ebenfalls unter Berufung auf die Menschenrechte und das Völkerrecht dämonisieren. Und weil sie gegen Israelis gerichteten Terror und Mord nicht auf den palästinensischen Antisemitismus zurückführen, sondern ihn als Folge «der Besatzung» oder «der Siedlungspolitik» betrachten und damit zumindest verharmlosen, allzu oft sogar legitimieren.

Diese in Europa weit verbreitete Haltung, die Palästinenser grundsätzlich als Opfer und die Israelis grundsätzlich als Täter zu betrachten, führt dazu, in antisemitischen NGOs wie dem PCHR, «Al-Haq», «Huryyat» und «Al-Dameer» zivilgesellschaftliche, demokratische Vereinigungen zu sehen, die der – auch finanziellen – Förderung bedürfen. Deren Verständnis von den Menschenrechten wird im Kern geteilt – und auch wenn sich in Europa vermutlich nur wenige finden, die es offen begrüssen, dass Terror gegen Juden finanziell honoriert wird, dürfte es doch mehr als genug geben, die die Zahlungen der Autonomiebehörde zu einer staatlichen Sozialleistung herunterspielen, die etlichen Familien ein Auskommen ermöglicht. Dabei kann ein gedeihliches Neben- und Miteinander von Israelis und Palästinensern nur entstehen, wenn Letzteren unmissverständlich und mit allen Konsequenzen klar gemacht wird, dass ihre Rendite nicht der Mord an Juden sein kann und darf. Und dass Antisemitismus kein Menschenrecht ist.

Belohnung statt Bekämpfung

Dazu müsste Europa allerdings von seiner Politik abkehren, Terror regelrecht zu belohnen. Seit Jahren bringt es den Terroristen allzu oft Nachsicht entgegen, schon indem es glaubt, die Gründe für deren Taten bei sich selbst suchen zu sollen, in der eigenen Politik, Kultur und Art zu leben. Terror wird so als irgendwo nachvollziehbare Reaktion auf vermeintliches Unrecht rationalisiert, und man glaubt, ihn durch Konzessionen zumindest einhegen zu können. Israel will man mittels Druck und Verurteilungen dazu zwingen, die vermeintlichen Ursachen für den dortigen Terrorismus – Besatzung, Siedlungspolitik, Militärschläge – aus der Welt zu schaffen. Dass die Islamisten den jüdischen Staat nicht aufgrund seiner Politik, sondern wegen seiner schieren Existenz vernichten wollen und deshalb jedes Entgegenkommen zum Anlass nehmen, den Terror sogar noch zu intensivieren, will man in Europa nicht sehen. Dabei hätten es vor allem die zweite «Intifada», die auf das weitreichende Angebot Israels in den Verhandlungen von Camp David und Taba folgte, und der Raketenterror der Hamas nach dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 kaum deutlicher zeigen können.

Die internationale finanzielle Unterstützung für die Palästinenser – die sich in den Zuwendungen an die Autonomiebehörde genauso widerspiegelt wie in den Geldern für israelfeindliche NGOs und die faktisch an keinerlei Bedingungen geknüpft ist – hat dort Ansprüche reifen lassen, die längst so weit gehen, sogar Terror- und Märtyrerrenten für ein unhintergehbares Recht zu halten. Durch solche Belohnungen aber werden Anreize auch für Islamisten in Europa geschaffen, die nicht nur den jüdischen Staat, sondern den gesamten Westen samt seiner Rechte, seiner Freiheiten und seiner Liberalität als zu bekriegendes Übel betrachten. Barbarische Anschläge wie jener in Paris im November 2015 sind eine Folge davon. Wer aber glaubt, dem Terror durch grosszügige Gesten und Verständnisinnigkeit begegnen zu können, wird ihn erst recht fördern – auch vor seiner eigenen Haustür.

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Time am 11. August 2017

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1) http://www.audiatur-online.ch/2017/08/11/die-wandlung-von-terror-in-ein-menschenrecht-mit-hilfe-europas/

Faces of nazislam (#39)

22. Juli 2017

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Islam bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Islam eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Muslime zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Muslime werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Muslime. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern muslimischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Islam ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Islam seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

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Lissy Kaufmann berichtet für den „Tagesspiegel“ über die aktuellen Tempelbergkrawalle (2). Drei Tote werden in der Überschrift genannt. Es sind drei tote Palaraber, Nachkommen der arabischen Invasoren, die genauen Tathergänge sind unbekannt.

Gestern abend hat der 19-jährige Omar Al-Abed al-Jalil (s.o.) drei Juden abgeschlachtet (3). Der Tathergang ist sehr genau bekannt. Er ist der Schweinepresse keine Headline und keinen Artikel wert. Der „Tagesspiegel“ kann sich nicht einmal entscheiden, ob es zwei oder drei tote Juden sind. Immerhin erwähnt er, dass es der Pallieführer Abbas war, der zur Gewalt aufgerufen hat.

BNI hat natürlich bereits den Namen und ein Foto des Meuchelmörders (4), der in einem israelischen Gefängnis gesundgepflegt und dann mit Hilfe „israelkritischer“ NGOs freigekauft werden wird, um sein Leben lang als Held gefeiert zu werden.

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Drei Tote bei Tempelberg-Krawallen

Israel schränkt den Zugang zum Heiligtum stark ein. Es kommt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit drei Todesopfern – und Abbas friert die Beziehungen zu Israel ein.

Eine Anspannung wie an diesem Freitag hat Jerusalem schon lange nicht mehr erlebt: Mehr als 3000 israelische Polizisten sind im Einsatz. Und: Männern unter 50 Jahren wurde der Zutritt zum Tempelberg jetzt untersagt. Die erwarteten Krawalle blieben denn auch nicht aus. Muslime schmissen nördlich der Altstadt in Wadi Joz Flaschen und Steine auf Polizisten, die reagierten mit Blendgranaten. Medien berichteten, die Menge habe gerufen, dass sie die AlAksa-Moschee erlösen wolle, die Juden sollten vertrieben werden.

Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden drei Palästinenser getötet. Einer soll von einem jüdischen Siedler im Ostjerusalemer Stadtteil Ras al Amud getötet worden sein. Ein weiterer Palästinenser kam einem Medienbericht zufolge durch Schüsse ums Leben, zum dritten Fall gibt es bislang keine Details. Rund 400 weitere Palästinenser wurden bei den Auseinandersetzungen in Jerusalem und im Westjordanland verletzt. Mehrere Verletzte schwebten in Lebensgefahr, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Am Freitag hatte ein Angreifer zwei Israelis in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland getötet. Der Angreifer sei in ein Haus in der Siedlung Neve Zuf nordwestlich von Ramallah eingedrungen und habe dort drei israelische Zivilisten erstochen, teilte die Armee am Abend mit. Angaben zur Identität des Täters machte die Armee nicht.

Wegen der verschärften Kontrollen fror die Palästinensische Autonomiebehörde die diplomatischen Beziehungen zu Israel am Freitagabend ein. Präsident Mahmud Abbas sagte, die Kontakte würden erst dann wieder aufgenommen, wenn Israel die Sicherheitsmaßnahmen aufhebe.

Die Wut der Muslime richtet sich gegen Metalldetektoren, die Israel nach einer Terrorattacke vergangenen Freitag auf dem Tempelberg vor den Eingängen aufgebaut hatte – aus Sicherheitsgründen. Bei dem Attentat waren zwei Polizisten ums Leben gekommen, drei Angreifer wurden getötet. Daraufhin blieb der Tempelberg bis Sonntag geschlossen. Seither sind nun Metalldetektoren aufgebaut, die die Betenden passieren müssen.

Die Muslime sehen darin allerdings eine Verletzung des Status quo und den Versuch Israels, den Muslimen den Tempelberg wegzunehmen. Schon in den Tagen zuvor weigerten sich Araber, die Detektoren zu passieren, und versammelten sich stattdessen zum Gebet am Löwentor, einem Eingang zur Altstadt. Dabei kam es immer wieder zu kleineren Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Die Metalldetektoren bleiben vorerst

Bis zuletzt war nicht klar, ob die Metalldetektoren stehen bleiben würden an diesem Freitag, dem religiös wichtigsten Wochentag für Muslime, an dem für gewöhnlich Zehntausende zum Gebet auf den Tempelberg kommen. Sogar der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet und die Armee appellierten an Premierminister Benjamin Netanjahu, die Lage nicht weiter eskalieren zu lassen. Präsident Reuven Rivlin telefonierte in der Angelegenheit sogar mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas nahm bereits am späten Donnerstagabend Kontakt mit Trumps Nahostberater und Schwiegersohn Jared Kushner auf und bat ihn, Druck auf Israel auszuüben, die Metalldetektoren wieder verschwinden zu lassen. Die Situation sei ernst, sie könnte außer Kontrolle geraten. Dabei war es Abbas selbst, der den Mittwoch noch zu einem „Tag des Zorns“ ausrief und damit die aufgeheizte Stimmung weiter anschürte.

Die Metalldetektoren bleiben vorerst, so entschied es das israelische Sicherheitskabinett in der Nacht zum Freitag. Und die Muslime blieben dem Tempelberg fern, nur einige hundert kamen laut der Polizei auf das Heiligtum, der Rest breitete die kleinen Gebetsteppiche außerhalb der Altstadt auf und folgte dort dem Aufruf des Muezzins.

Der Tempelberg ist nicht zum ersten Mal Grund für Gewalt und Hass in Jerusalem. Als der damalige israelische Oppositionsführer Ariel Scharon im September 2000 mit Polizeischutz den Berg besuchte, war das der Funke, der die zweite Intifada mitentfachte, den blutigen Aufstand der Palästinenser. Und auch in den Jahren 2014 und 2015 kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, weil radikale jüdische Gruppen immer wieder versuchten, auf den Tempelberg zu gelangen, um dort zu beten.

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Time am 22. Juli 2017

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) http://www.tagesspiegel.de/politik/jerusalem-drei-tote-bei-tempelberg-krawallen/20092936.html
3) http://www.timesofisrael.com/three-hurt-one-critically-in-suspected-stabbing-attack-in-west-bank/
4) http://www.barenakedislam.com/2017/07/21/sabbath-massacre-in-israel-19-year-old-muslim-terrorist-stabs-three-israelis-to-death-seriously-injures-another/

Auserwählt und ausgegrenzt

10. Mai 2017

Alex Feuerherdt von „Audiatur“ berichtete über ein ambitioniertes proisraelisches Filmprojekt, das von Arte entgegen früherer Zusagen nicht ausgestrahlt wird (1).

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Abgelehnte Antisemitismus-Dokumentation –
Armutszeugnis für ARTE

Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender ARTE lehnt die Ausstrahlung einer Dokumentation über Antisemitismus in Europa entgegen seiner ursprünglichen Zusage ab. Er wirft den Autoren formale Verstösse vor, doch es spricht erheblich mehr dafür, dass die Entscheidung politisch motiviert ist. Dem Sender passt offenkundig die Aussage des Films nicht in den Kram.

Als Mahmud Abbas im Juni des vergangenen Jahres vor dem europäischen Parlament eine Rede hält, behauptet er darin, es gebe in Israel Rabbiner, die die israelische Regierung aufgefordert hätten, das Trinkwasser im Westjordanland zu vergiften, um Palästinenser zu töten. Das sei eine „klare Anstiftung zum Massenmord am palästinensischen Volk“. Es ist die uralte antisemitische Lüge von den Juden als Brunnenvergiftern. Die Abgeordneten erheben sich gleichwohl am Ende der Ansprache und spenden dem Palästinenserpräsidenten minutenlang Beifall, der Parlamentspräsident Martin Schulz twittert, er habe den Vortrag seines Gastes „anregend“ gefunden. Annette Groth, Mitglied des Deutschen Bundestages und Menschenrechtsbeauftragte der Linkspartei, äussert sich ganz ähnlich wie Abbas. Sie sagt, Israel habe die Wasserversorgung im Gazastreifen „gezielt kaputt gemacht“ und leite außerdem „Tausende von Tonnen an Chemikalien“ sowie „toxisches Material“ ins Mittelmeer.

Jürgen Elsässer, Chefredakteur der Querfront-Zeitschrift Compact, zieht derweil auf einer Kundgebung vor dem Berliner Hauptbahnhof gegen „das internationale Finanzkapital“ sowie „die Wall Street“ vom Leder und ruft seinen Anhängern zu: „Wir müssen uns wehren sowohl gegen die Islamisierung wie gegen die Israelisierung und vor allem gegen die Amerikanisierung!“ Die Angesprochenen johlen, glauben wie ihr Idol fest an eine „amerikanisch-zionistische Weltverschwörung“ und sind der Ansicht, in den „Protokollen der Weisen von Zion“, einem antisemitischen, verschwörungstheoretischen Machwerk, stünden „ziemlich coole Gedanken“.

Linksradikale Demonstranten nennen den jüdischen Staat unterdessen ein „Konstrukt des Imperialismus“ und klagen gleichzeitig darüber, man dürfe „wegen des Hitler-Hintergrunds“ nichts gegen Israel sagen, weil man sonst sofort als Antisemit bezeichnet werde. Eine ältere evangelische Friedensaktivistin wirft den Israelis ein „Hineinsteigern in die Opferpsyche“ vor und behauptet, sie täten heute „etwas Ähnliches wie das, was ihnen selber widerfahren ist“, verhielten sich also wie weiland die Nazis gegenüber den Juden. Ein Rapper singt von einem „Genozid“, den Israel in Gaza verursache, andere rufen in ihren Liedern zum Boykott des jüdischen Staates auf. In einer Pariser Vorstadt ziehen Juden scharenweise fort, konfrontiert mit dem Judenhass ihrer muslimischen Nachbarn und im Stich gelassen von der französischen Politik.

Dem Antisemitismus auf den Grund gegangen

All das und noch sehr viel mehr dokumentiert der 90-minütige Film „Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“, die Autoren Joachim Schroeder und Sophie Hafner von der Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft Preview Production aus München sind dafür viele tausend Kilometer durch Deutschland, Frankreich, Israel und den Gazastreifen gefahren. Sie zeigen aber nicht nur an ausgewählten Beispielen und Protagonisten eindringlich, wie virulent und wirkungsmächtig der Antisemitismus in beinahe allen politischen Lagern und Strömungen ist und welche unterschiedlichen Formen er annehmen kann, sondern sie ordnen ihn auch ein und zu, geschichtlich wie aktuell. Dazu dienen ihnen historische Aufnahmen genauso wie zahlreiche Interviews, die sie mit renommierten Experten geführt haben, beispielsweise mit dem amerikanischen Historiker Moishe Postone, dem israelischen Politiker Raphael Eitan – der die Mossad-Operation zur Verhaftung von Adolf Eichmann leitete – und der Linguistin Monika Schwarz-Friesel.

Darüber hinaus gehen Schroeder und Hafner in Gaza der Frage nach, was genau eigentlich mit dem vielen Geld geschieht, über das die UNRWA, das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen, verfügt – eine Einrichtung, die die radikalsten Palästinenser in ihrer Absicht, Israel den Garaus zu machen, ausdrücklich bestärkt. Sie zeigen, dass es etlichen NGOs im Nahen Osten weniger um humanitäre Hilfe geht als vielmehr um die Dämonisierung und Delegitimierung des einzigen jüdischen Staates. Sie lassen aber auch palästinensische Studentinnen und Studenten aus dem Gazastreifen zu Wort kommen, die sich überraschend klar gegen die Hamas und deren Antisemitismus positionieren. Und sie machen deutlich, dass es Palästinenser gibt, die in israelischen Siedlungen im Westjordanland arbeiten und dort in jeder Hinsicht ein gutes Auskommen haben. All das widerspricht fundamental den landläufigen Gewissheiten, die „israelkritische“ Europäer in Bezug auf die Tätigkeit humanitärer Organisationen einerseits und hinsichtlich der Palästinenser andererseits zu haben glauben.

Joachim Schroeder und Sophie Hafner ist eine herausragende Dokumentation gelungen, die dem Hass gegen Juden buchstäblich auf den Grund geht. Dabei arbeiten sie in ihrem Film überzeugend heraus, dass der moderne Antisemitismus längst nicht nur in umgekippten Grabsteinen auf jüdischen Friedhöfen und in körperlichen Angriffen auf Juden zum Ausdruck kommt. Sondern dass er im Hass auf den jüdischen Staat, im Antizionismus also, eine mittlerweile noch populärere und gesellschaftsfähigere Variante gefunden hat, die sowohl bei Linksradikalen als auch bei Rechtsextremisten sowie bei Islamisten und in der bürgerlichen Mitte beheimatet ist. Die vielen Perspektivwechsel, die intelligenten Interviews, die intensive Recherche, die eindrucksvollen Bilder, der meist nüchterne, manchmal aber auch angemessen sarkastische und immer präzise Kommentar aus dem Off – all das macht „Auserwählt und ausgegrenzt“ höchst sehenswert und lässt den Betrachter erheblich klüger werden.

Wenn man an dem Film überhaupt etwas bemängeln kann, dann vielleicht, dass er bisweilen ein allzu atemberaubendes Tempo vorlegt und es nicht immer leicht ist, die immense Fülle und Dichte an Informationen, Schauplätzen, Blickwinkeln und Gesprächspartnern zu verarbeiten. Das aber ist nicht die Kritik von ARTE, jenem öffentlich-rechtlichen Sender, für den Schroeder und Hafner ihr Werk produziert haben – und der sich nun entgegen seiner Zusage weigert, die Dokumentation auszustrahlen. Zur Begründung heisst es in einem kurzen Schreiben des ARTE-Programmdirektors Alain Le Diberder vom 27. Februar dieses Jahres, der Film entspreche „in wesentlichen Punkten“ nicht dem von der Programmkonferenz des deutsch-französischen Senders genehmigten Projekt. Weder gebe er „den angekündigten Überblick zur Situation in Europa“ noch sei eine Mitarbeit von Ahmad Mansour zu erkennen, der die „Ausgewogenheit des Projektes garantieren“ sollte und dessen Koautorenschaft ausschlaggebend für die Genehmigung gewesen sei.

Massive Widerstände bei ARTE

Der arabisch-israelische Autor und Psychologe Mansour hatte zuvor allerdings in einer E-Mail an Sabine Rollberg, die zuständige Redakteurin und Leiterin der ARTE-Redaktion des Westdeutschen Rundfunks (WDR), versichert, er finde den Film „großartig und überfällig“. Er habe zwar aufgrund starker beruflicher und privater Beanspruchung nicht wie vorgesehen als Co-Autor zur Verfügung stehen können, als Berater aber die Inhalte eng mit Schroeder und Hafner abgestimmt. Bleibt der Vorwurf von Le Diberder, die Autoren und Produzenten hätten sich nicht an die beschlossenen Vorgaben gehalten. Das ist eine formale Kritik. Doch kann sie tatsächlich so schwer wiegen, dass sie die Ablehnung eines solchen Films rechtfertigt? Und vor allem: Ist das wirklich der Hauptgrund für das Nein von ARTE?

Dazu muss man wissen, dass das Filmprojekt im Sender nur gegen erhebliche Widerstände durchgesetzt werden konnte. Erstmals angeboten worden ist es nach Auskunft von Joachim Schroeder im Juni 2014; nach den islamistischen Terroranschlägen in Paris im Januar 2015 auf die Redaktion von Charlie Hebdo und einen koscheren Supermarkt lehnt ARTE es schliesslich ab. Als Grund wird Schroeder zufolge angeführt, Leon de Winter, der den Film betreuen soll, sei „islamophob“, als Beleg für diese Behauptung dient das antisemitische Internetportal Electronic Intifada.

Schroeder lässt jedoch nicht locker, verzichtet auf de Winters Mitarbeit und reicht ein verändertes Konzept ein. Diesmal mit Erfolg: Im April 2015 gibt die Programmkonferenz des Senders grünes Licht – wenn auch nur mit knapper Mehrheit. Vor allem die französischen Teilnehmer seien weiterhin dagegen gewesen, sagt Schroeder, außerdem seien ihm zwei Bedingungen genannt worden: „Der Film müsse das Thema ‚ergebnisoffen‘ angehen. Und ich müsse Verständnis dafür haben, dass dies gerade für ARTE in Frankreich eine sensible Sache sei, weil man dort zwischen islamischer und jüdischer Lobby eingezwängt sei.“

Vorgeschobene formale Gründe

Preview Production beginnt trotz dieser hanebüchenen Maßgaben mit den Dreharbeiten, Ahmad Mansour wird – mit Zustimmung der Redakteurin Rollberg – vom Co-Autor zum Berater, Sophie Hafner steigt als Mitautorin ein. In den letzten Monaten des Jahres 2016 folgen der Rohschnitt und die Vertonung, im Dezember nimmt Sabine Rollberg als Zuständige schließlich die Endfassung des Films ab. Alles scheint den geplanten Weg zu gehen, doch das täuscht. Denn jetzt beginnen die Schwierigkeiten erst richtig.

Rollberg gerät nach ihrem positiven Votum sowohl beim WDR als auch und vor allem bei ARTE massiv unter Druck. In Strassburg teilt man ihr mündlich mit, der Film sei „eine Provokation“ und schütte „Öl ins Feuer“. Er sei weder ergebnisoffen noch multiperspektivisch, sondern „antimuslimisch, antiprotestantisch und proisraelisch“. Man könne ihn „angesichts der Terrorlage in Frankreich“ nicht zeigen. Rollberg schlägt ARTE daraufhin ein redaktionelles Treffen vor, an dem auch Schroeder und Hafner teilnehmen sollen, doch das lehnt der Sender ab. Auf ihre schriftliche Bitte an Le Diberder um ein persönliches Gespräch reagiert der Programmdirektor nicht einmal.

Schroeder und Hafner versuchen ihrerseits ebenfalls, das Projekt zu retten. Unter anderem holen sie von sechs renommierten Experten – den Historikern Götz Aly und Michael Wolffsohn, dem Politikwissenschaftler Matthias Küntzel, der Sprachwissenschaftlerin Monika Schwarz-Friesel, dem Autor und Filmemacher Samuel Schirmbeck sowie dem kanadischen Antisemitismusforscher Charles Small – schriftliche Stellungnahmen ein. Ausnahmslos alle zeigen sich beeindruckt von dem Film, doch auch das vermag ARTE nicht umzustimmen. Der Sender äussert sich nicht einmal zu den Urteilen der Wissenschaftler.

Als Alain Le Diberder die Ausstrahlung schriftlich ablehnt, wendet sich Schroeder an den WDR-Intendanten Tom Buhrow, der die Antwort an seinen Fernsehdirektor Jörg Schönenborn delegiert. Schönenborn schreibt knapp, der WDR sei nicht zuständig, im Übrigen respektiere er die Entscheidung des ARTE-Programmdirektors. Auch Matthias Kremin, der Leiter der WDR-Abteilung Kultur und Wissenschaft, stellt sich in einer E-Mail an Schroeder hinter Le Diberder: Der Film sei zwar gewiss interessant, entspreche aber nun mal nicht der Vereinbarung, einen Überblick über den Antisemitismus in Europa zu geben. Zudem lehnt Kremin es ab, die Dokumentation ersatzweise ins Programm des WDR zu übernehmen.

Die Ablehnung ist ein Armutszeugnis

Götz Aly hat am Dienstag in einem Beitrag für die Berliner Zeitung zu der Angelegenheit geschrieben: „Die Sache stinkt zum Himmel.“ Damit hat er zweifellos Recht. Joachim Schroeder weist nachvollziehbar darauf hin, dass sich ein guter Dokumentarfilm nicht stur an das ursprüngliche Exposé klammert, sondern sich im Laufe der Recherche entwickelt. Zudem seien Änderungen an der Konzeption stets mit Zustimmung der zuständigen Redakteurin Sabine Rollberg geschehen. Doch davon einmal abgesehen können Formalien ohnehin nicht ernsthaft ein Grund dafür sein, die Ausstrahlung dieser Dokumentation abzulehnen, die durch die Erweiterung der Perspektive gerade erheblich an Prägnanz und Kraft gewinnt. Die Blockadehaltung von ARTE und dem WDR, das unkollegiale Verhalten der Sendeanstalten gegenüber der verantwortlichen Redakteurin und die mündlichen Verlautbarungen legen vielmehr nahe, dass hier ein Film aus inhaltlichen, also politischen Gründen abgelehnt wurde. Aly spricht deshalb sogar von Zensur, und das dürfte den Kern treffen.

ARTE hat in der Vergangenheit immer wieder Filme ins Programm genommen, die Israel in dunklen Farben darstellen. Als Beispiele seien nur „Die Siedler der Westbank“, „Gelobtes Land“, „Der Streit ums Öl in Palästina“ und „Milliarden für den Stillstand“ genannt. Einer Dokumentation über Antisemitismus in Europa, die deutlich macht, dass die vermeintliche Kritik am jüdischen Staat zumeist nichts anderes ist als der alte Hass gegen Juden, will man dagegen keinen Sendeplatz einräumen. Die formalen Gründe dafür wirken vorgeschoben und muten als Ausdruck der Weigerung an, sich inhaltlich mit dem Film auseinanderzusetzen. Welchen Sinn sollte eine „Ergebnisoffenheit“ bei diesem Thema auch haben? Dass Joachim Schroeder und Sophie Hafner einen klaren Standpunkt einnehmen, macht vielmehr eine Stärke der Dokumentation aus. Dass sie dem Publikum nun vorenthalten wird, ist nicht nur unverständlich, sondern ein Armutszeugnis. Ja, es ist sogar ein Skandal, der den Verdacht aufkommen lässt, dass der Sender die antisemitische Realität nicht wahrhaben und deshalb auch nicht zeigen will, weil er sich von dem Film, der linksliberale Gewissheiten nachdrücklich infrage stellt, selbst ertappt fühlt.

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Time am 10. Mai 2017

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1) http://www.audiatur-online.ch/2017/05/06/abgelehnte-antisemitismus-dokumentation-armutszeugnis-fuer-arte/

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Trailer: https://www.youtube.com/embed/2Y82Ywc-Fzc

Der erste Papst der Orks (#3)

15. Januar 2017

franziskus

Das Verhalten des derzeitigen Papstes ist so seltsam wie bezeichnend, dass man sich vorstellen kann, dass sein durch counterjihadische Äußerungen aufgefallener Vorgänger aus dem Amt genötigt wurde.

Lesen Sie von einer weiteren pronazislahmischen Handlung dieses Orklakaien (1).

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Papst trifft Abbas

Palästinensische Botschaft beim Vatikan eröffnet

Der Papst ruft immer wieder zu Frieden in Nahost auf. Nun empfängt er Palästinenserpräsident Abbas, der eine Botschaft beim Vatikan eröffnet.

Einen Tag vor der Nahost-Friedenskonferenz in Paris hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas beim Vatikan eine Botschaft eröffnet. Zuvor war er von Papst Franziskus zu einer Audienz empfangen worden, wie der Vatikan am Samstag mitteilte.

Abbas sagte anschließend im palästinensischen Fernsehen, er habe sich mit dem katholischen Kirchenoberhaupt über den Nahost-Friedensprozess, die französische Friedensinitiative und den Kampf gegen Terror unterhalten.

„Mutige Entscheidungen für den Frieden“

Bei dem Treffen äußerten der Papst und Abbas die Hoffnung auf direkte Verhandlungen zwischen den Parteien im Nahost-Konflikt, „um der Gewalt, die der Zivilbevölkerung unzumutbares Leid zufügt, ein Ende zu setzen, und um eine angemessene und dauerhafte Lösung zu finden“, hieß es in einer Erklärung des Vatikans.

Mit der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft müssten Maßnahmen erreicht werden, die das gegenseitige Vertrauen stärken und dazu beitragen könnten, „mutige Entscheidungen für den Frieden“ zu treffen.

Abbas bezeichnete die Botschaft beim Vatikan der Nachrichtenagentur Ansa zufolge als Zeichen dafür, „dass der Papst das palästinensische Volk liebt und dass er den Frieden liebt“. Der Vatikan hatte Palästina im Januar 2016 offiziell als Staat anerkannt, nachdem bereits 2015 ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet worden war. Der Pontifex empfing Abbas zuletzt im Mai 2015 in Rom. Damals bezeichnete Franziskus ihn als „Friedensengel“.

Friedenskonferenz in Paris

Ein hochrangiger Palästinenservertreter hatte vor dem Treffen mit Franziskus die Hoffnung auf eine klare Botschaft des Papstes an den designierten US-Präsidenten Donald Trump geäußert. Trump hatte angekündigt, die Botschaft der Vereinigten Staaten in Israel nach Jerusalem zu verlegen und die Stadt als Hauptstadt des Staates Israel anzuerkennen. Sollte dies die Entscheidung von Trump sein, werde sie nicht dem Frieden dienen, sagte Abbas laut Ansa in Rom. Die Palästinenser fordern einen unabhängigen Staat mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem.

In dem festgefahrenen Nahost-Konflikt will Frankreich am Sonntag mit einer internationalen Friedenskonferenz Impulse geben. Israel und Palästina sind bei der Konferenz nicht vertreten. Abbas hatte eine Einladung Frankreichs angenommen, ihn später in Paris über die Ergebnisse der Konferenz zu informieren. Wann er dafür in die französische Hauptstadt reist, ist noch unklar.

Beobachterstatus bei den UN

Mehr als 130 Länder haben Palästina als unabhängigen Staat anerkannt. Die Vereinten Nationen (UN) räumten Palästina 2012 gegen den Widerstand der USA den Status als Beobachterstaat ein. Damit hatte auch die Weltgemeinschaft den Staat Palästina anerkannt. In Resolutionen sprechen die UN allerdings von „besetzten Palästinensergebieten“.

Israel hatte 1967 unter anderem den Gazastreifen, das Westjordanland und den arabischen Ostteil Jerusalems erobert. Seither kontrolliert Israel die Gebiete weitgehend. Aus dem Gazastreifen zog Israel 2005 seine Bodentruppen wieder ab.
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Time am 15. Januar 2017

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1) http://www.tagesspiegel.de/politik/papst-trifft-abbas-palaestinensische-botschaft-beim-vatikan-eroeffnet/19253716.html

Ein guter Palaraber

26. September 2016

abdullah-tamimi

Wie Stammleser wissen, halte ich die Palaraber für einen erbärmlichen Haufen. Auch hier gibt es jedoch Ausnahmen, wie Khaled Abu Toameh vom „Gatestone Institut“ berichtet (1).

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Schlechte Nachrichten für Israel-Hasser

Nach allem, was man hört, ist der einem einflussreichen Clan in Hebron entstammende Scheich Abdullah Tamimi ein außergewöhnlich mutiger und einzigartiger Palästinenser. Sein Mut besteht aber nicht allein darin, dass er ein Kind aus einem brennenden Haus gerettet hätte und seine Einzigartigkeit ist nicht nur darin begründet, dass er sein Einkommen an ein Waisenhaus spendet.

Tamimis Courage und Aussergewöhnlichkeit zeigten sich vielmehr auf einem ganz anderen Gebiet: vor kurzem sprach er bei einem Seminar, das von den jüdischen Bewohnern der Siedlung Efrat in Gusch Etzion (südlich von Jerusalem) organisiert worden war. Das Seminar fand unter dem Titel „Beziehungen zwischen Juden und Arabern in Gusch Etzion“ statt. Neben ihm nahm auch ein weiterer couragierter Palästinenser an der Veranstaltung teil: Khaled Abu Awwad, Geschäftsführer des Israeli-Palestinian Bereaved Families Forum, einer Basisorganisation, die für Versöhnung als Alternative zu Hass und Rache eintritt. (…)

Begegnungen zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern sind keine Seltenheit. Tausende Palästinenser arbeiten in den meisten der Siedlungen und viele unterhalten enge Beziehungen zu Siedlern und treiben Tag für Tag Geschäfte mit ihnen. Diese Palästinenser scheren sich herzlich wenig um die anti-israelische Boykottbewegung oder um die im Westjordanland agierenden „Anti-Normalisierungsgruppen“.

Für sie ist die Notwendigkeit des Broterwerbs für ihre Familien bei weitem drängender als die Stimmen, die nach Boykott und Desinvestition rufen. Diese einfachen Palästinenser bemühen sich darum, mit ihrem Leben zurechtzukommen – ohne Angst vor den Drohungen der Boykott-Aktivisten.

Tamimi und seine Mitstreiter glauben nicht an Boykott und Desinvestition. Sie sind überzeugt, dass wahrer Friede durch den Dialog zwischen Palästinensern und allen Israelis – nicht nur jenen, die mit der Linken sympathisieren – erreicht werden kann. Die israelische Linke, so sagen sie, hat kein Monopol auf die Schaffung von Frieden.

Für Tamimi beginnt wahrer Frieden zwischen Menschen, sowie durch wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Palästinenser. Dies, so erklärt er, sei wichtiger als das Gerede über die Gründung eines palästinensischen Staates, die, wie er glaubt, unter den derzeitigen Umständen keine realistische Option darstellt. (…)

„Bei unserer Arbeit wollen wir uns mit den Rechten in Israel, den Konservativen der israelischen Gesellschaft und den Siedlern an einen Tisch setzen und mit ihnen reden“, erklärte er. „Es gibt vieles, das sie über den Islam und den Koran wissen müssen. Dieser Dialog sollte die Basis für alle künftigen Lösungen sein.“

Tamimi, der darauf besteht, dass der israelisch-palästinensische Konflikt politischer und nicht religiöser Natur ist, sagte vor seinem jüdischen Publikum, dass viele palästinensische Gruppen, die behaupten, sie repräsentieren den Islam, keine wahren Vertreter des Islam sind. „Sie benutzen den Islam als Mittel zum Zweck, um ihre Ziele zu erreichen, aber in Wahrheit vertreten sie nicht den Islam“, betonte er. Tamimi bezog sich eindeutig auf die Hamas und andere radikale palästinensische Islamistengruppen, auch wenn er sie nicht namentlich nannte.

Tamimi teilte mit, dass er aktuell in Kontakt mit dreizehn führenden muslimischen Geistlichen im Westjordanland und dem Gazastreifen stehe, um auf die täglichen humanitären Bedürfnisse der palästinensischen Bevölkerung einzugehen und sie ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. „Die humanitären Bedürfnisse der Menschen stehen ganz oben auf der Liste unserer Prioritäten“, stellte er fest. „Wir wollen kein Blutvergießen. Wir haben Bedürfnisse, die mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gestillt werden müssen.“ Er ist der Ansicht, dass sowohl Israelis als auch Palästinenser in den Dialog investieren sollten, insbesondere in den Dialog zwischen den religiösen Führern beider Seiten, um über gemeinsame Interessen zu sprechen. „Wir müssen uns gemeinsam an einen Tisch setzen und uns gegenseitig verstehen“, fügte er hinzu. „Dies wird für die Führer eine wichtige Hilfe bei Entscheidungen sein. Wir wollen, dass beide Völker ein menschenwürdiges Leben führen können.“

Tamimi ist kein einsamer Rufer in der Wüste. Er steht für eine wachsende Anzahl von Palästinensern, die das Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Führer verloren haben, wenn es darum geht, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und Frieden und Stabilität in der Region zu erreichen. Diese Palästinenser unterstützen das Konzept eines „ökonomischen Friedens“ zwischen den beiden Völkern – eine Haltung, die den Ideen der Befürworter der „Anti-Normalisierung“ und anderer im Westen zuwiderläuft, die ganz offensichtlich gegen die wahren Interessen der Palästinenser handeln, indem sie die BDS-Bewegung gegen Israel unterstützen. (…)

Tamimi ist nicht nur irgendein Palästinenser. Abgesehen davon, dass er ein muslimischer Geistlicher ist, gehört er auch zu einem der größten palästinensischen Clans in Hebron. In dieser Zeit unablässiger Aufstachelung und Indoktrinierung durch die Hamas und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ist es erfrischend zu sehen und zu hören, wie ein muslimischer Geistlicher sich erhebt und wahre Worte des Friedens spricht. Die einzigen muslimischen Geistlichen, die wir in den vergangenen Jahren sahen, waren die, die Hass gegen Israel, die Juden und „Ungläubige“ predigen.

Doch natürlich muss Tamimi für seinen mutigen Standpunkt einen Preis zahlen. Kurz nachdem die Nachricht über das Seminar und Tamimis Aussagen auf dem israelischen Fernsehsender Channel 10 TV ausgestrahlt worden waren, veröffentlichte ein Mann, der sich als der Anführer (mukhtar) des Tamimi-Clans bezeichnete, eine Stellungnahme, in der der „korrupte“ Geistliche aufs Schärfste dafür verurteilt wurde, dass er sich mit jüdischen Siedlern getroffen hatte.

Dieser Mann, Hijazi Tamimi, schrieb auf Facebook, dass er als Anführer des Hebroner Clans keines seiner Familienmitglieder dazu autorisiert habe, sich mit Siedlern zu treffen:

„Solange ich lebe, werde ich keinem Mitglied meines Clans erlauben, sich mit Siedlern zu treffen, egal unter welchen Umständen. In meinem eigenen Namen sowie in dem des gesamten Tamimi-Clans verkünde ich unsere Entscheidung, den Obengenannten [Abdullah Tamimi] zu verstoßen. Wir verurteilen das in dem Fernsehbericht Gesagte und stellen seine Glaubwürdigkeit infrage. Jeder, der über politische Angelegenheiten diskutieren will, sollte damit zum gewählten Präsidenten des palästinensischen Volks, zu Mahmud Abbas, gehen.“

Was der Clan-Führer nicht sagte, war, dass der „gewählte“ Präsident sich aktuell im 11. Jahr seiner 4-jährigen Amtszeit befindet. Ausserdem vergaß er zu erwähnen, dass nicht alle Palästinenser mit der Politik von Mahmud Abbas und seiner Palästinensischen Autonomiebehörde einverstanden sind und vielmehr der Ansicht sind, dass Boykott und Desinvestition den Interessen ihres Volkes schaden. Abbas‘ wiederholte Zurückweisung von Angeboten zur Rückkehr an den Verhandlungstisch oder zur Durchführung eines Gipfeltreffens mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu ohne jegliche Vorbedingungen blieben ebenfalls unerwähnt.

Andere Clanmitglieder schlossen sich dem Angriff auf Abdullah Tamimi an und forderten, ihn für das Treffen mit den Siedlern zu bestrafen. „Wer ist dieser Typ, der behauptet, ein Scheich zu sein?“, fragte Quassem Tamimi. „Das ist Rabbi Abdullah. Er ist keiner von uns und er steht nicht in Verbindung zu unserem Clan.“

Tamimi ist eine seltene Stimme der Vernunft unter palästinensischen muslimischen Geistlichen, von denen die meisten vollauf damit beschäftigt sind, in den Moscheen und über Medienkanäle den Hass gegen Israel und die Juden zu schüren.

Abdullah Tamimis Botschaft widerspiegelt jedoch die wachsende Unzufriedenheit mit der Art und Weise, wie die palästinensischen Führer die Angelegenheiten ihres Volkes handhaben. Vergangene Woche wurden die Palästinenser einmal mehr an die Gesetzesübertretungen der Regierungen der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas erinnert, als diese entschieden, die für den 8. Oktober angesetzten Kommunalwahlen auszusetzen. Die vom palästinensischen Obersten Gerichtshof getroffene Entscheidung war für viele Palästinenser alles andere als eine Überraschung. Sie erfolgte nach Wochen wechselseitiger Anschuldigungen und Spannungen zwischen den beiden rivalisierenden Parteien, bei denen jede Seite die Kandidaten der anderen Seite als Zielscheiben benutzte, indem sie sie verhafteten, schikanierten oder ihre Listen für ungültig erklärten.

Ein an dieser Stelle im Juli veröffentlichter Artikel stellte die Fähigkeit der Palästinenser zur Durchführung fairer und freier Wahlen infrage, insbesondere in Anbetracht der fortdauernden Spannungen zwischen Abbas‘ Fatah-Fraktion und der Hamas sowie internen Streitigkeiten innerhalb der Fatah. In dem Artikel hiess es außerdem, dass sich Abbas auf ein gigantisches Glücksspiel einliesse, wenn er die Kommunalwahlen genehmigen würde.

Einmal mehr haben die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas ihr Volk enttäuscht. Sie sind noch nicht einmal in der Lage, eine freie und faire Wahl durchzuführen. Korrupte Führung ist seit jeher die größte Tragödie der Palästinenser. Sie hat jedoch ein Vakuum geschaffen, das Palästinensern wie Tamimi die Gelegenheit bietet, nach anderen Alternativen Ausschau zu halten. Dies sind natürlich schlechte Neuigkeiten für jene, die Israel hassen und weiterhin hoffen, es mit Boykotts, Messerstechereien, Auto-Ramm-Attacken und Ähnlichem zu zerstören. Die Frage ist jetzt nur, wer wird siegen: die Palästinenser und ihre jüdischen Nachbarn im Westjordanland, die in Frieden leben wollen, oder die anti-palästinensischen, anti-israelischen „Anti-Normalisierungs“-Aktivisten, die versuchen, einen wahren Frieden um jeden Preis scheitern zu lassen?

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Time am 26. September 2016

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1) https://de.gatestoneinstitute.org/8984/palaestinenser-abdullah-tamimi

Faces of nazislam (#29)

2. Juli 2016

Um Kamel Tarayra

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Mohammed Tarayra, ein 17-jähriger Palaraber, hat heimtückisch Hallel Yaffa Ariel, ein dreizehnjähriges jüdisches Mädchen, geschlachtet. Seine Mutter Um Kamel Tarayra erklärte ihn zum „Märtyrer“, ebenso wie die Fatah von Mahmud Abbas, der regelmäßig vom Europaparlament stehende Ovationen erhält (2). Frau Taraya sieht einen Sinn darin, ein Kind zu gebären und 17 Jahre lang aufzuziehen, nur damit es ein anderes Kind tötet.

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Time am 2. Juli 2016

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) http://www.mena-watch.com/fatah-erkaert-den-moerder-eines-13-jaehrigen-maedchens-zum-helden/

Jihadismus – vom Westen finanziert

12. Februar 2016

Hamas

Tzipi Hotovely ist stellvertretende Außenministerin Israels. „Audiatur“ brachte einen Aufsatz von ihr über die Finanzierung der Pallie-Jihadisten durch den Westen (1).

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Wo landen die Hilfsgelder für Palästinenser?

Ein oft zitierter Schlüssel zum Frieden zwischen Israel und den Palästinensern ist die wirtschaftliche Entwicklung. Aus diesem Grund scheint es ein breites Verständnis für die Notwendigkeit der Ausweitung der Entwicklungshilfe zu geben, um den Palästinensern zu helfen, die physische und soziale Infrastruktur aufzubauen, die das Entstehen einer tragfähigen und blühenden Gesellschaft ermöglicht. Aber wenige haben ernsthaft hinterfragt, wie viel Geld überwiesen wird und wie es genutzt wird.

Solch eine Unterstützung wird nur dann den Frieden voranbringen, wenn sie genutzt wird, um Toleranz und Koexistenz zu fördern. Wenn sie eingesetzt wird, um Unnachgiebigkeit zu verstärken, dann schadet sie mehr, als dass sie nützt – und je mehr Hilfe hineingeht, desto schlimmer ist das Ergebnis. Das ist genau das, was in den vergangenen Jahrzehnten passiert ist. Grosse Summen ausländischer Hilfszahlungen wurde genutzt, um Terroristen zu unterstützen und die Feindseligkeit zu verstärken.

Jahrelang haben die hochrangigsten Persönlichkeiten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) den Terrorismus unterstützt, gebilligt und verherrlicht. „Jeder Tropfen Blut, der in Jerusalem vergossen wurde“, so sagte Präsident Mahmud Abbas vergangenen September im palästinensischen Fernsehen, „ist heiliges Blut, so lange es für Allah war.“ Zahllose palästinensische Offizielle und das öffentliche Fernsehen haben wiederholt den Mord an Juden gepriesen.

Die Unterstützung für den Terrorismus endet nicht mit der Hetze. Das palästinensische Regime in Ramallah zahlt monatlich zwischen 370 und 3300 Euro an Terroristen und ihre Familien, letzteres ist fünfmal mehr als der durchschnittliche Monatsverdienst eines palästinensischen Arbeiters.

Nach den Zahlen des Haushaltsberichts, der im Juni 2014 von Israels Aussenministerium zusammengetragen wurde, betrug das jährliche Budget der Palästinensischen Autonomiebehörde für die Unterstützung palästinensischer Terroristen damals ungefähr 69 Millionen Euro. Das waren ungefähr 16 Prozent der ausländischen Spenden, die die PA jährlich erhält. Im Jahr 2012 machten ausländische Hilfsgelder ungefähr ein Viertel des Haushalts der PA von 2,85 Milliarden Euro aus. Jüngere Zahlen sind nicht verfügbar, da die PA die Höhe der Hilfszahlungen nicht mehr offenlegt.

Peinlich berührt durch das Bekanntwerden der Zweckentfremdung von ausländischen Hilfszahlungen, hat die PA im August 2014 die Aufgabe der Geldzahlungen an Terroristen und ihre Familien an einen PLO-geführten Fonds übertragen, der ebenfalls von Herrn Abbas geleitet wird. Um jeden Zweifel an der rein kosmetischen Natur dieser Änderung zu beseitigen, hat der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah erst kürzlich im September 2015 versichert, dass die PA jede „notwendige Unterstützung“ zur Sicherung der Terrorstipendien leisten werde.

Dieser bürokratische Trick beruhigte offensichtlich das Gewissen der Regierungen der Geberländer, die auch weiterhin die Hilfsgelder überweisen. Es ist schwer, einen anderen Fall zu finden, bei dem mit vergleichbarer Nachsicht gegenüber einem Hilfsgeldempfänger, der Terrorismus unterstützt, agiert wurde.

Die Situation ist besonders verstörend, wenn man den unverhältnismässigen Anteil an Entwicklungsunterstützung, den die Palästinenser erhalten, in Betracht zieht, der auf Kosten bedürftiger Bevölkerungen andernorts geht. Einem Bericht vom Global Humanitarian Assistance zufolge haben die Palästinenser 732 Millionen Euro im Jahr 2013 als internationale Hilfe erhalten. Nur nach Syrien ist mehr gegangen. Dies entspricht einer Unterstützung von 163 Euro pro Palästinenser, was bei weitem die höchste Unterstützung pro Kopf weltweit ist. Syrien, wo mehr als 250 000 Menschen getötet wurden und 6,5 Millionen Menschen seit 2011 auf der Flucht sind, erhält pro Person 98 Euro.

Ein genauerer Blick auf die anderen acht Länder, die zu den 10 grössten Hilfsgeldbeziehern gehören – Sudan, Südsudan, Jordanien, Libanon, Somalia, Äthiopien, Afghanistan und die Demokratische Republik Kongo – ist sogar noch besorgniserregender. Das Statistikwerk CIA Factbook zeigt, dass diese Länder zusammen eine Bevölkerung von 284 Millionen Menschen haben und ein durchschnittliches Bruttosozialprodukt von 2194 Euro pro Person. Trotzdem haben sie durchschnittlich 14,13 Euro Entwicklungshilfe pro Person erhalten. Die Palästinenser haben, im Vergleich, bei einer Bevölkerung von 4,5 Millionen ein Bruttosozialprodukt von 4530 Euro pro Person.

Mit anderen Worten: Obwohl die Palästinenser durchschnittlich zweimal so viel Geld haben wie diese acht Länder, erhalten sie pro Person mehr als 11-mal so viel ausländische Hilfsgelder. Die Demokratische Republik Kongo ist ein gutes Beispiel. Die 79 Millionen Einwohner haben ein Bruttosozialprodukt pro Kopf von 646 Euro, aber sie erhalten nur 5,30 Euro Hilfe pro Person.

Zwischen 1993 (als der Friedensprozess von Oslo begann) und 2013 haben die Palästinenser nach Angaben der Weltbank 20,04 Milliarden Euro als Entwicklungsunterstützung erhalten. Die palästinensische Führung hatte reichlich Gelegenheit, diese Gelder für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung einzusetzen. Bedauerlicherweise bevorzugt sie es, wie gesehen im Hamas-geführten Gazastreifen, die Gelder in den Aufbau der terroristischen Infrastruktur und Waffen zu stecken, in Terrortunnel und tausende Raketen, die in den vergangenen Jahren auf Israel herabregneten.

In Judäa und Samaria, dem Westjordanland, ist die Situation ähnlich beunruhigend. Abgesehen von der finanziellen Unterstützung für Terroristen und medialer Hetze, weigert sich die PA starrsinnig hunderttausende Palästinenser aus dem „Flüchtlingsverzeichnis“ zu streichen, um sie ganz bewusst in Abhängigkeit und Unterentwicklung zu lassen, mit keinem anderen Ziel, als der Anstachelung der Feindseligkeit gegenüber Israel.

Es ist schwierig, sich diese Fakten vor Augen zu führen, ohne den tiefgreifenden Zusammenhang zu erkennen zwischen den enormen geleisteten Hilfszahlungen, der absonderlichen internationalen Toleranz für das offenkundig inakzeptable Verhalten der Palästinenser und den fehlenden Fortschritten in Richtung Frieden.

Geldgeber an die Palästinenser, die den Frieden unterstützen, täten gut daran, die Art ihrer Unterstützung zu überdenken. Geld sollte in ökonomische und bürgerliche Ermächtigung fliessen und nicht, um ein falsches Opfergefühl zu kultivieren und vorbehaltloses Anspruchsdenken. Es sollte die Werte der Toleranz und Gewaltlosigkeit fördern, nicht die Verherrlichung und Finanzierung von Terrorismus.

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Time am 12. Februar 2016

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1) http://www.audiatur-online.ch/2016/02/02/wo-landen-die-hilfsgelder-fuer-palaestinenser/

Bravo, Bibi! (#2)

22. Oktober 2015

Husseini

Benjamin Netanjahu hat mit einer Wahrheit über die Idole der Palaraber das deutsche Schuld- und Gedenk-Monopol auf die Verbrechen der Nazis gebrochen (1).

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Äußerungen zu Hitler überschatten Besuch in Berlin

Benjamin Netanjahus Besuch in Berlin ist von seinen Äußerungen überschattet, nach denen der Großmufti von Jerusalem mit Hitler kollaboriert habe.

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat einem früheren Palästinenserführer Mitschuld am Holocaust vorgeworfen und damit den Nahost-Konflikt weiter angeheizt. „Der Mufti wurde ein krimineller Komplize für (SS-Chef Heinrich) Himmler und (Holocaust-Organisator Adolf) Eichmann bei der Ausführung des Holocaust“, sagte Netanjahu am Mittwoch nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. „Der Mann ist ein Kriegsverbrecher. Er ist ein Mann, der mit den Nazis kollaboriert hat.“

Die Vorwürfe machte er nur wenige Stunden vor einem Treffen mit US-Außenminister John Kerry in Berlin. Die beiden sprechen vor dem Hintergrund einer neuen Welle blutiger Gewalt im Nahen Osten miteinander. Dabei kamen seit Monatsbeginn neun Israelis und rund 50 Palästinenser ums Leben.

Merkel (CDU) rief zu einem Ende der Gewalt auf. „Wir wünschen uns, dass alle Seiten zur Deeskalation der Lage beitragen“, sagte sie. Israel habe die Verpflichtung, seine eigenen Bürger zu schützen. Dabei müsse aber die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Sicherheit und Existenz Israels seien Teil der deutschen Staatsräson, und dies werde auch so bleiben.

Historiker: „Die Figur Hitlers verkleinert“

Netanjahu hatte bereits am Dienstag gesagt, der palästinensische Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, habe Nazi-Diktator Adolf Hitler zur Ermordung der Juden in Europa angestiftet. Merkel sagte dazu, die Deutschen hätten keinen Grund ihr Geschichtsbild zu ändern. „Wir kennen die Verantwortung der Nazis für den Zivilisationsbruch der Schoah.“

Auch Netanjahu nannte Hitler als Hauptverantwortlichen für den Holocaust. „Niemand sollte das abstreiten“, sagte er. Es gebe aber viele Beweise dafür, dass der Großmufti den Holocaust unterstützt habe. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas müsse sich fragen lassen, „warum er den Mufti als Ikone der Palästinenser hochhält“.

Palästina wurde Anfang der 40er Jahre noch von der britischen Mandatsmacht verwaltet, die eine Einwanderung von Juden streng einschränkte. Im Kampf gegen die Juden hatte Al-Husseini mit Hitler zusammengearbeitet und ihn 1941 in Berlin getroffen.

Israels Oppositionsführer Izchak Herzog rief Netanjahu am Mittwoch dazu auf, seine Äußerungen zurückzuziehen. Es handele sich um eine „gefährliche Verzerrung der Geschichte, die den Holocaust trivialisiert“.

Auch der israelische Holocaust-Forscher Professor Jehuda Bauer sagte, Netanjahu habe mit seinen Worten „die Figur Hitlers verkleinert“. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in Ramallah: „Netanjahu hat Hitler von seinen Verbrechen freigesprochen und die Schuld auf Amin al-Husseini abgeschoben. Auf diese Weise will er unser Volk auf eine sehr erbärmliche Weise angreifen.“

Netanjahu bezichtigte Abbas der Lüge und warf ihm vor, den Terrorismus zu fördern. „Man kann nicht den Frieden vorantreiben und den Terror unterstützen“, sagte er an die Adresse der Palästinenser. Allerdings versicherte er, dass er den Status quo auf dem Tempelberg erhalten wolle. „Wir bestätigen den Status quo, nach dem Juden, Christen und Muslime sich auf dem Tempelberg aufhalten können.“ Ein Streit um die Nutzungsrechte der Stätte, die Muslimen und Juden heilig ist, gilt mit als Auslöser der jüngste Welle der Gewalt.

Netanjahu trifft am Donnerstag zuerst Kerry und dann Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Das ohnehin gespannte Verhältnis zwischen Israel und den USA wurde durch die jüngste Gewaltwelle weiter belastet. Washington hatte israelischen Sicherheitskräften „übertriebene Gewalt“ vorgeworfen und beide Seiten „terroristischer Akte“ beschuldigt. Diese Formulierung hatte das US-Außenministerium nach scharfer Kritik aus Israel dann aber abgeschwächt und das Recht Israels bekräftigt, sich zu verteidigen.

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Time am 22. Oktober 2015

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1) http://www.tagesspiegel.de/politik/benjamin-netanjahu-aeusserungen-zu-hitler-ueberschatten-besuch-in-berlin/12482738.html

Der Brandstifter

18. Oktober 2015

Abbas

Im „Tagesspiegel“ verurteilt Johannes C. Bockenheimer das bösartige und destruktive Verhalten von Pallie-Boss Abbas (1).

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Abbas hat Hass gesät und wird Elend ernten

Seit Wochen werden Menschen in Israel von arabischen Attentätern ermordet. Mahmud Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, liefert ihnen die ideologische Munition.

Was haben Regentropfen, Hagelkörner und Schneeflocken mit Terroristen gemeinsam? Sie alle fallen vom Himmel – unvermittelt, einfach so. Das zumindest versucht Mahmud Abbas, Präsident der palästinensischen Autonomiebehörden derzeit der Welt weiszumachen. Leider mit Erfolg.

Seit vier Wochen werden auf israelischen Straßen Menschen attackiert – mit Schusswaffen, Messern und Schraubenziehern. Dutzende Menschen wurden bislang von arabischen Attentätern getötet, Dutzende mehr wurden verletzt. Erschreckend: Unter den Steinewerfern und Messerstechern finden sich auch Jugendliche. Abbas seinerseits mimt den unschuldigen Jungen, der – trotz Kuchenkrümel an der Oberlippe – darauf besteht, das Gebäck nicht angerührt zu haben. Er habe nichts ausgefressen, die jüngste Gewaltwelle nicht initiiert, ließ Abbas vor einer Woche die Welt wissen.

Worte und Waffen

Wahr ist, dass Abbas weder Messer schleift, noch Schusswaffen ausgibt. Richtig ist aber auch, dass er mit Worten schießt und den Attentätern ihre ideologische Munition liefert. „Wir preisen jeden Tropfen Blut, der für Jerusalem geflossen ist“, dröhnte Abbas Mitte September. Einen Tag zuvor hatten junge Männer in Jerusalem Steine auf das Auto von Alexander Levlovitz geschleudert. Der 64-Jährige raste gegen einen Strommast und starb.

Als Aufhänger für die jüngste, die dritte Intifada muss erneut der Tempelberg herhalten. „Die Al-Aqsa Moschee gehört uns”, sagte Abbas vor vier Wochen und machte im nächsten Atemzug deutlich, dass er verhindern werde, dass die Juden sie mit ihren „schmutzigen Füßen entweihen“. Er verschwieg gleichwohl, dass israelische Polizisten bei einer Razzia in der Moschee zuvor Dinge gefunden hatten, die man im Club-Zentrum der Hell Angels, nicht aber in einem frommen Gotteshaus vermutet: Feuerwerkskörper, Schlagstöcke und Rohrbomben.

Abbas legt Feuer

Abbas hätte die Umwidmung des Gebetshauses zur Waffenkammer brandmarken und die Extremisten aus dem Verkehr ziehen können. Doch das tat er nicht; er legte lieber Feuer. Israel schmiede einen geheimen Plan, um das muslimische Heiligtum in Jerusalem an sich zu reißen, tönte er nach dem Polizeieinsatz – dabei wird auch ihm nicht entgangen sein, dass sich am Status quo dort seit 1919 nicht viel verändert hat.

Damals, lange vor der israelischen Staatsgründung, wurde zwischen Zionisten und Arabern im Faisal-Weizmann-Abkommen verabredet, dass der Tempelberg unter muslimischer Kontrolle stehen solle. Die Israelis haben sich an diese Vereinbarung gehalten, als sie nach dem Sechstagekrieg 1967 die Kontrolle über das Gebiet in Jerusalem übernahmen: Bis heute verwaltet die islamische Waqf-Behörde die Bauten auf dem Tempelberg. Unterstellt ist sie dem palästinensischen Ministerium für religiöse Angelegenheiten und damit niemand anderem als Abbas selbst.

Ein gescheiterter Präsident

Was also treibt Abbas an? Es ist sein Wissen über das eigene Scheitern. Nach zehn Jahren Amtszeit (lediglich vier davon mit Wählervotum) sieht Abbas’ Regierungsbilanz dürftig aus: Vor dem UN-Hauptgebäude in New York flattert seit einigen Wochen zwar die palästinensische Flagge. Zu Hause aber, in Ramallah, Nablus und Jenin, herrschen Korruption, Gewalt und Chaos – genau so wie vor seinem Amtsantritt.

Abbas weiß, dass die Uhr für ihn tickt und es scheint, als habe er sich angesichts seines absehbar miserablen politischen Vermächtnisses die Worte von Fußballlegende Rolf Rüssmann zu Herzen genommen: „Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt“, hatte der Vorstopper aus Gelsenkirchen einmal gesagt.

Fatal an Abbas’ Taktik ist, dass er einerseits nicht mit Bällen, sondern mit Menschenleben spielt. Und andererseits nicht nur den Rasen der Gegner, sondern auch den eigenen ramponiert. Mit seinen giftigen Worten hatte Abbas eine neue Generation von jungen Menschen herangezogen, die sich statt dem Aufbau einer friedlichen palästinensischen Zivilgesellschaft, dem Terror und der Revolte hingibt. Abbas hat Hass gesät und wird Elend ernten. Das ist bitter.

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Time am 18. Oktober 2015

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1) http://www.tagesspiegel.de/politik/gewaltwelle-in-israel-abbas-hat-hass-gesaet-und-wird-elend-ernten/12463382.html

Wir sind noch im Spiel

27. September 2015

Hidschra

Mein Kollege Vitzli schrieb (1):

„mein lieber time, du hast vielleicht 1000 leser pro tag. täglich kommen aber 1000 frische moslems ins land herein. und bringen ihre ideologie mit, fest verinnerlicht. hereingewunken von merkel und co. ich fürchte, mit islam – aufklärung ist da nicht mehr viel zu machen. es geht um die gezielte volkszerstörung.“

Grundsätzliche Fragen erscheinen m.E. in dem, was geschieht, und in dem, wie wir uns dazu verhalten wollen.

In der Tat spielt sich in den letzten Wochen Unerhörtes ab: Während der Counterjihad noch diesen oder jenen mohammedanistischen Pädophilenring anprangert oder diese oder jene kloranische Textstelle neu interpretiert, werden Millionen von jungen mohammedanistisch konditionierten Männern nach Europa gebracht. Es werden Fakten in einem Maß geschaffen, wie es sie kein Counterjihadi in seinen entsetzlichsten Alpträumen vorausgeahnt hätte.

Das ist eine globale Entwicklung: In Moskau weiht Putin mit Erdogan und Judenhasser Abbas eine Megamoschee ein, in Australien wird der counterjihadische Präsident Abbott gestürzt und eine nazislahmfreundliche Regierung installiert.

Einige von den Invasoren bei uns werden früher oder später in den bewaffneten Jihad einsteigen, viele werden Mitarbeiter der organisierten Kriminalität werden, sehr viele werden sehr viele Clanmitglieder nachholen, und von diesen Importen werden sehr viele sehr viele Kinder gebären.

Wenn dieser Entwicklung kein Einhalt geboten wird, wird sich die deutsche Gesellschaft mit Sicherheit ändern. Ist „Volkszerstörung“ der richtige Terminus? In diesem wunderschönen Land werden ja vermutlich noch lange Menschen leben, die sind dann eben „das“ Volk, wenn auch nicht das deutsche Volk von jetzt oder von vor 150 Jahren oder von vor 2.000 Jahren. Das aber betrifft offenbar jedes Volk der Erde.

Die Massen, die bei uns hereinströmend uns verändern, verändern auch das „Volk“, aus dem sie herausströmen. Internet und das spaßige Bloggen sind ein Aspekt der Globalisierung, die von den MSM so genannten „Völkerwanderungen“ (die in Wirklichkeit Invasionen von Mohammedanisten in die nichtorkische Welt und also „Hidschra“, eine Form des Jihad sind) sind ein anderer. Das eine ist vielleicht ohne das andere nicht zu haben.

An der Globalisierung indessen führt m.E. kein Weg vorbei. Man kann nicht mit dem Kopf in der Zukunft und mit dem A*sch im Mittelalter leben. Die weltweite Beseitigung des Hungers ist vielleicht ein größenwahnsinniges Ziel (2), aber es ist ein notwendiges und christliches Ziel. Der Weltraum liegt offen vor uns, und es ist Zeit, loszufliegen.

Mir Sicherheit werden uns die hereinströmenden lumpenproletarischen Massen erstmal keine verbesserten Arbeitsbedingungen, keine höheren Löhne, keine bessere Bildung, kein tieferes Wissen, kein sozialeres Miteinander und keine verfeinerte Ästhetik bringen.

Die langjährige Dimmi-Journalistin Mariam Lau schreibt (3):

„Niemand weiß in diesen wilden Tagen, wie Deutschland in fünf Jahren aussehen wird. Aber eins ist sicher: Es wird islamischer werden. Von den 800.000 Flüchtlingen, mit denen allein für 2015 gerechnet wird, sind ,mindestens 80 Prozent Muslime‘, vermutet Aiman Mazyek.“

Ich weiß aber mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80%, dass Deutschland erheblich trauriger aussehen wird als jetzt, eben so wie Sie es auf Frau Laus Titelbild (s.o.) erahnen können. Frau Lau hat jedoch m.E. recht, wenn sie sagt: „Welche Art von Islam das sein wird, hängt auch von uns ab.“ Wir sind auch immer noch im Spiel.

Jesus sprach (Matth. 7/13,14):

„Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind ihrer, die ihn finden.“

Man muss leider zur Kenntnis nehmen, dass die Mohammedanisten nicht nur von einer „volksfernen“ Führung hereingewunken sondern von einem sehr großen, vermutlich dem größten Teil des Volkes begeistert empfangen werden. Zwar meldete das „Institut für Islamfragen der ev. Allianz“ am 1. September (4):

„Neun von zehn Österreichern bezeichnen islamistische Organisationen als Gefahr für die westliche Gesellschaft – Die ,Initiative Liberaler Muslime in Österreich‘ (ILMÖ) ließ vom bekannten Marktforschungsinstitut Gallup in Österreich eine Befragung von 500 über 30-Jährigen durchführen. Die Umfrage erfasste die Einstellung der Bürger in Österreich zum Islam. Ergebnis: Neun von zehn Österreichern (92 Prozent) erkennen in islamistischen Organisationen eine Gefahr für die westliche Gesellschaft. Wie der Präsident der Initiative Liberaler Muslime (ILMÖ), Amer Albayati, erläuterte, würden Organisationen wie Milli Görüs, die Muslimbruderschaft, HAMAS u.a. als Bedrohung wahrgenommen. Seiner Ansicht nach habe sich diese Wahrnehmung massiv verschlechtert, nämlich um ganze 61 Prozent.“

Wenn man diese Leute jedoch fragt, was Islam mit Islamismus zu tun hat, werden sie brav sagen „nichts“, und sie werden wie immer die mohammedanistisch-freundliche Einheitspartei CDUSPDSEDFDPGRÜNEAFD wählen.

Lesbos

Sie geben ihren Urlaub, um live dabei zu sein, und die fesche Invasorenhelferin Dana, deren dressierter Informatikfreund sie nur mit Gendergequatsche genervt hatte, wurde endlich mal wegen ihrer dicken Ti*ten beachtet – von fünf kraftstrotzenden notge*len Orks (5), denen SIE zunächst mal sagen konnte, wo es lang geht.

Polen

Die Situation im Osten ist anders. Die Menschen dort haben sehr lange unter dem bolschewistischen Totalitarismus gelitten, sie schätzen die Freiheit, und sie verstehen, dass der totalitäre Mohammedanismus diese jetzt bedroht. Sie waren immer Verfügungsmasse zwischen Westeuropa und Russland, und ihnen wird grade wieder klar gemacht, dass sie zu spuren haben. Damit sind sie offenbar nicht im selben Maß einverstanden wie die Europäer im Westen (6). Ich wünschte, der verehrte Prof. Dr. Gunnar Heinsohn möge mit seiner Prognose von einem sich behauptenden Refugium westlicher Werte im Osten richtig liegen (7).

Was mich betrifft, so werde ich weitermachen wie bisher. Den Mohammedanismus zu analysieren und zu dekonstruieren, ist für mich eine Verpflichtung, die ich unabhängig von der politischen Entwicklung oder dem Zuspruch der Leserinnen und Leser auf mich genommen habe. Als ich mit dem Blog anfing, hatte ich an manchen Tagen weniger als zehn Aufrufe. Ich sehe mich nicht als Politiker, sondern als Künstler bzw. Eremiten. Wer kommen will, der ist eingeladen.

Natürlich ist eine zukünftige Gesellschaft denkbar, in der das mohammedanismuskritische Bloggen unmöglich oder lebensgefährlich sein wird, und da muss dann jeder seine eigenen Grenzen definieren. Wichtig ist, das eigene Ziel in sich selbst nicht zu vergessen und zu verleugnen. Mein Ziel ist die vollständige Dekonstruktion des Mohammedanismus.

Einstweilen freue ich mich, dass ich in einer warmen und trockenen Wohnung lebe, gesund bin, genug zu essen, eine interessante Arbeit, grenzenlose geistige Anregungen und – vor allem – den Rock ’n‘ Roll habe.

Lao-Tse sagte:

„Nichts in der Welt ist weicher und schwächer als das Wasser, und doch nichts, was Hartes und Starkes angreift, vermag es zu übertreffen. Es gibt nichts, wodurch es zu ersetzen wäre. Schwaches überwindet das Starke, Weiches überwindet das Harte. Keinem in der Welt ist es unbekannt, aber keiner vermag es zu üben. Daher sagt der heilige Mensch: ,Tragen des Landes Unreinigkeiten, das heißt, voran beim Kornopfer schreiten. Tragen des Landes Not und Pein, das heißt des Landes König sein.‘ Wahre Worte sind wie umgekehrt.“

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Time am 27. September 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/09/25/sie-kaufen-uns-weg-6/#comment-10137
2) http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/bekaempfung-der-armut-die-un-entwicklungsziele-13825403.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
3) http://www.zeit.de/2015/39/fluechtlinge-deutschland-muslime-islam/komplettansicht
4) http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M5283aed8c5e.0.html
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/09/15/traeume-sind-schaeume/
6) http://www.pi-news.net/2015/09/polen-proteste-gegen-masseneinwanderung/
7) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/06/28/refugium-polen/