Posts Tagged ‘Mammut Gardinenstange’

Islamic Art

18. November 2014

Islamic Art

Islamic Art is Body Art

Der ehemalige Staatschef des Nazirans Mammut-Gardinenstange hatte seinerzeit den Ichbombenmassenmord als „Kunst des Märtyrertums“ geheiligt (1):

„Wir wollen Kunst, die offensiv ist. Gibt es eine Kunst, die schöner ist, göttlicher und ewiger als die Kunst des Märtyrertums? Eine Nation mit Märtyrertum kennt keine Gefangenschaft. Wer dieses Prinzip aushöhlt, der gefährdet die Grundlagen unserer Unabhängigkeit und unserer nationalen Sicherheit.“

Oben sehen Sie einen weiteren Kunstzweig des Nazislahm: das Schlachtopfer und seine Verhöhnung.

Nach Ansicht unserer Dimmi-Eliten soll die Menschheit nunmehr diesen Weg gehen, den Klo H. Metzel vorgab und den der IS-IS erneuerte.

Und was sagt der Wetterbericht, der nach hinten hin offen ist (2)? Er sagt nicht, dass 99,99999999% der Toten auf das Konto von Mohammedanisten gehen, was die Wahrheit wäre. Er sagt irgendetwas anderes.

Und deshalb werden wir morgen im Kugelhagel stehen!

F*ck it!

_____

Die Zahl der Terroropfer steigt weltweit rapide an

Terroristen haben einer neuen Studie zufolge im vergangenen Jahr fast 18.000 Menschen getötet. Das sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Boko Haram, IS, Al Qaida und die Taliban sind für zwei Drittel der Opfer verantwortlich.

Der islamistische Terrorismus breitetet sich weiter aus und wird immer brutaler. Dem am heutigen Dienstag erschienen Global Terrorismus Index zufolge sind im vergangenen Jahr fast 18.000 Menschen durch Terroristen getötet worden. Das sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Studie wird von der australischen Denkfabrik Institute for Economics & Peace (IEP) in Sydney erstellt. Die Forscher werteten Daten von mehr als 162 Ländern aus.

Für den Großteil der Opfer sind demnach die islamistischen Terrorgruppen Boko Haram, Al-Qaida, „Islamischer Staat“ (IS) und die Taliban verantwortlich. Sie töten im vergangenen Jahr rund zwei Drittel aller Terroropfer.

Die Studie zeigt auch, dass sich die Zahl der Toten seit dem 11. September 2001 stark erhöht hat – und kann damit als schlechtes Zeugnis für die Anti-Terror-Strategien des Westens gesehen werden. So starben im Jahr 2002 insgesamt nur rund 4000 Menschen. Seitdem ist die Zahl der Opfer relativ kontinuierlich angestiegen.

Betroffen sind allerdings nicht die reichen Industrienationen, sondern vor allem Staaten im Nahen Osten und in Afrika. Die meisten Menschen starben im Irak, dort haben Terroristen 2013 mehr als 6500 Menschen umgebracht. Die Ziffer stieg dabei im Vergleich zu 2012 um 164 Prozent. Für die Morde ist den Autoren zufolge vor allem der IS verantwortlich. Neben dem Irak leiden vor allem Pakistan, Syrien und Nigeria unter Terrorismus.

Am häufigsten setzen Terroristen für ihre Angriffe Sprengsätze ein, zeigt die Studie. Die Zahl der Selbstmordanschläge beträgt dabei weniger als 5 Prozent.

_____

Time am 18. November 2014

_____

1) http://www.welt.de/print-welt/article176827/Kunst-des-Maertyrertums.html
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/zahl-der-terroropfer-steigt-laut-global-terrorism-index-13271774.html

Sie wollen die Bombe!

13. Mai 2014

Pollock

Wenn man das allgemeine Motto der westlichen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg finden sollte, würde man es vielleicht „Vielfalt“ und „Freiheit“ nennen. „Alles ist möglich – im freien Westen“.

In Bezug auf die Genauigkeit des Beobachtens und Sehens, in Bezug auf eine Handwerklichkeit mit durchaus sportivem Charakter hat die „Moderne Kunst“ m.E. eher nicht so viel zu bieten.

Um so erstaunlicher ist es, dass Farah Pahlavi, die Gattin des persischen Schahs, diese Art von Kunst vor über 30 Jahren massenhaft für den Iran eingekauft hat. Wollte sie den Dialog der Kulturen voranbringen? Wollte sie Iran „verwestlichen“? Das ist anzunehmen. Farah Diba ist eine intelligente und mondäne Frau, keine gehirngewaschene Mohammedanistin.

Aber was noch erstaunlicher ist, ist die Tatsache, dass das blutrünstige Mulla-Regime diese Kunstwerke aus dem Westen, die heute auf einen Wert von drei Milliarden geschätzt werden, nicht vernichtet hat, sondern nur ein Portrait von Farah Pahlavi (von Warhol).

Und was das Allererstaunlichste ist, ist die Tatsache, dass das derzeitige Regime Nazislahms die Sammlung nunmehr auf eine internationale Reise schicken will. FAZ-Autor Thiemo Heeg vermutet heute (1), dass dies in dem Interesse steht, Naziran der Weltöffentlichkeit als ein an Entspannung interessiertes und kultiviertes Land zu präsentieren.

Das mag sein. Ich möchte aber nochmals hervorheben, dass Naziran mit dem Thema der Bilder („Freiheit/Vielfalt“) Null Komma Null Prozent Übereinstimmung hat. Auch kann es zwischen der westlichen Kunstentwicklung und den Ornamentfreaks in formaler Hinsicht keinen gemeinsamen Nenner geben.

Daher schlage ich folgende Interpretation für die angebliche Ausstellungsinitiative vor: Die Bilder sind Geiseln. Sie sind Geiseln wie die menschlichen ihrerzeit in amerikanischen Botschaft in Teheran – Raubgut, wie es auch Klo H. Metzel anhäufte. Die Mullahs möchten durch die Ausstellung ihre Macht über den Westen demonstrieren, den Westen vorführen.

Sie haben als gewiefte Schacherer, wie schon Klo H. Metzel einer war, auch den Wert der Sammlung innerhalb des westlichen Werte- bzw. Wirtschaftssystems begriffen. Und sie hoffen daher, für die eine oder andere Geisel ein hübsches Sümmchen herauszuschlagen.

Das naziranische Regime führt keine philosophischen oder kunsthistorischen Debatten – Das Regime will die Atombombe!

_____

Die Kaiserin und ihr Kunstschatz im Keller

Eine der größten und wertvollsten Sammlungen westlicher zeitgenössischer Kunst findet sich ausgerechnet in Iran. 35 Jahre lagerten die Werke verborgen in einem Museumskeller. Jetzt soll die Schatzkammer für die Welt geöffnet werden.

Es war einmal eine orientalische Kaiserin, die interessierte sich sehr für Kunst. Sie kaufte Gemälde und Skulpturen aus der ganzen Welt zusammen und ließ für diese ein prächtiges Museum in ihrer Hauptstadt bauen. Kaum war das schöne Ausstellungshaus eröffnet, fegte eine Revolution über das Land und die Kaiserin und den Kaiser aus ihren Ämtern. Den neuen Herrschern, die Wert auf Tradition legten, gefielen die modernen Kunstwerke gar nicht. Sie verbannten sie in den Keller des Museums, wo ein einziger Wärter mit der Aufgabe alt wurde, sie all die Jahre über zu bewachen. Beinahe wären die ungeheuren Schätze, die wertvoller sein sollen als zwei Lastwagen-Ladungen Gold, in Vergessenheit geraten. Beinahe.

Denn jetzt könnte das Märchen aus Tausendundeiner Nacht doch noch ein glückliches Ende nehmen. Nicht unbedingt für die Kaiserin, aber vielleicht für die Kunstwelt. Die Sammlung, die Farah Pahlavi aufbaute, gebürtige Farah Diba und Ehefrau des letzten persischen Schahs, hat gute Chancen, nach dreieinhalb Jahrzehnten im Untergrund wieder ans Licht der Öffentlichkeit befördert zu werden. Nach Informationen dieser Zeitung will das Museum of Contemporary Art in Teheran die Bilder auf eine Reise rund um die Welt schicken. In den angesehensten Museen sollen sie hängen. Und davon künden, wie weltoffen Iran geworden ist. Bislang sorgte die Kollektion, sofern überhaupt Notiz von ihr genommen wurde, im Westen allenfalls für verwunderte Überschriften wie: „Picasso versteckt sich in Iran“.

Klare Gegenmission

Zu den Protagonisten der neu zur Schau gestellten Offenheit gehört Majid Mollanoruzi. Der 48-Jährige bewegt sich seit langer Zeit in der kulturellen Sphäre des Landes, war zwei Jahrzehnte im Teheraner Kulturministerium tätig und betreute unter anderem den Bereich Kinderbücher. Seit dem 2. März ist er neuer Direktor des Museums, das die insgesamt 1500 Stücke umfassende Sammlung westlicher moderner Kunst bislang erfolgreich vor den Augen von Schaulustigen verbarg. Nun verfolgt er eine klare politische Gegenmission: „Unser Führer hat 2014 zum Jahr der Kultur ausgerufen. Wir wollen eine kulturelle Brücke aufschlagen, um das Bild des Landes richtigzustellen“, sagte er dieser Zeitung. „Wir möchten Künste öffnen, zu denen man seit 35 Jahren keinen Zugang hatte.“

Um was und um wen es geht, steht auf Inventarlisten, die das Museum in diesen Tagen verschickt. Auf ihnen findet sich alles, was Rang und Namen hat in der Kunst seit dem späten 19. Jahrhundert bis hinein in die 1970er Jahre: van Gogh und Picasso, Nolde und Munch, Kandinsky und Klee, Miró und Monet, Chagall und Dalí, Degas und Beckmann, Gauguin und Bacon. Eines der wertvollsten Stücke dürfte „Mural on Indian Red Ground“ sein, ein 1950 entstandenes Werk des Action-Painters Jackson Pollock. Kunstbanausen sagen, das bekomme doch jeder Schlechtgelaunte mit ein paar Farbeimern spielend hin. Kunstexperten sehen Pollocks Werke im großen historischen Zusammenhang; sie symbolisieren demnach die unglaubliche Freiheit im Westen. Für das Bild soll 2003 ein unbekannter Käufer vergeblich 105 Millionen Dollar geboten haben; heute wird es sogar auf 250 Millionen Dollar geschätzt.

Das 2,44 Meter auf 1,83 Meter große Opus war eines der wenigen, die jemals den Weg aus dem Teheraner Untergeschoss hinaus in die Welt schafften. Vor zwei Jahren hing es in einer Pollock-Ausstellung in Japan. Der Weg zurück war jedoch mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Ausgerechnet der iranische Zoll konfiszierte das Bild; als Begründung wurde kolportiert, dass das Kulturministerium den Zollbehörden noch Geld schulde. Was auch immer hinter dieser Aktion steckte, eines illustriert sie deutlich: Die westliche moderne Kunst hatte es in der Vergangenheit in der Islamischen Republik nicht einfach.

Warum auch sollte ein stark anti-westlich und konservativ geprägtes Regime vom Schlage eines Mahmud Ahmadineschad damit etwas anfangen können? Vor knapp zwei Jahren schrieb der britische Kunstexperte und Blogger Jonathan Jones, der 2009 in der Jury für den renommierten Turner-Preis saß: Das Land sitze auf einer Modern-Art-Goldmine. Iran werde allgemeinen Beifall ernten, wenn es die Werke ausstelle. „Es ist überraschend, wie sehr ein Warhol an der Wand die Wahrnehmung eines Staates und seiner Politik verändern kann.“

Nur iranische Kunst

Zu Zeiten des damals amtierenden Präsidenten Ahmadineschad war das eher eine schöne Vision. Das Museum für zeitgenössische Kunst war zwar stets zugänglich, stellte aber nur iranische Künstler aus. Mal waren Motivteppiche zu sehen, von denen Kritiker nur sagten, dass sie keinen wirklich verletzen noch jemanden wirklich begeistern könnten. Mal war dort aggressive politische Kunst ausgestellt, die Amerika und Israel als Hort des Bösen niedermachte. Die Rhetorik der damaligen Museumsdirektoren – es waren insgesamt mehr als zwei Dutzend – passte dazu und klang nach Kaltem Krieg. Die Amerikaner glaubten, sie seien die Herrscher der Welt und alle anderen ihre Diener, sagte einer und beklagte sich über die dominante Kultur im Westen.

Gut möglich, dass viele auch heute noch so denken. Doch dem aktuellen Museumsdirektor Mollanoruzi kämen solche Attacken kaum über die Lippen. Viel lieber erzählt er – hier schwingt die Atomdebatte mit –, wie friedlich sein Land heute sei. Wie sehr man gewillt sei, eine gemeinsame Sprache zu finden. Das Bild sei in der Vergangenheit sehr reduziert gewesen auf die politische Ebene. Jetzt aber sollen Kunst und Kultur „den Menschen in Europa und woanders ermöglichen, das Ganze richtig zu sehen“. Auch mehr Touristenreisen sollen diesem Ziel dienen. Die neue Linie geht klar auf den Präsidenten Hassan Rohani zurück, der im vergangenen Jahr gewählt wurde und der als gemäßigt gilt.

Der „Warhol an der Wand“, der die Wahrnehmung eines Staates verändern kann – er ist nur ein Teil im Puzzeln um das neue Image. Ein sehr wichtiger jedoch. Wie wichtig, sieht man daran, dass sich das Museum im Westen selbst Hilfe geholt hat. Die Nichte des einstigen Kaufhauskönigs Josef Neckermann, Marlene, und ihr Lebensgefährte Dieter Heisig sind künftig als Repräsentanten des Museums unterwegs. Sie sollen in Europa und Amerika dafür sorgen, dass die Sammlung mehr Aufmerksamkeit bekommt, Wanderausstellungen in internationalen Museen organisieren und potentielle Käufer iranischer Kunst kontaktieren.

Gut verdrahtet in der Kunstszene

Das Paar gilt als gut verdrahtet in der Kunstszene. Als Erstes, so ist zu hören, könnten die Bilder in Paris, London und Berlin zu sehen sein. Zumindest haben entsprechende Verhandlungen begonnen. Mit wem? Das bleibt fürs Erste geheim. Bekannt ist aus der Vergangenheit, dass einzelne Bilder aus Teheran schon mal in der britischen Tate Gallery hingen. Vom 20. Mai an besucht der stellvertretende iranische Kulturminister Ali Moradkhani Europa. Diese Visite dient auch dazu, die Vorbereitungen für eine Tournee der verborgenen Kunstschätze zu unterstützen. Zumindest soll es jetzt, nach 35 Jahren Verbannung, schnell gehen. „Ja, wir wünschen, dass die Ausstellungen in Museen noch in diesem Jahr starten. Denn wir haben viel nachzuholen“, sagt Mollanoruzi.

Ob Firuz Shahbazi das auch findet, ist unbekannt. Er ist der märchenhafte alleinige Wärter der Schatzkammer im Untergeschoss des Museums, aktiv von den letzten Monaten der Schahzeit bis zum heutigen Tag. Von seiner Existenz weiß die Welt seit fünf Jahren, als der Dokumentarfilmer Bahman Kiarostami seine „Teheraner Museums-Schätze“ drehte. Im Film sagt der Mann mit dem kurzen grauen Haar und ohne Bart noch: „Wir haben den Zugang zur Schatzkammer erschwert. Bis auf Weiteres darf niemand hinein.“

Mit einem Anflug von Stolz über seine Aufgabe fügt er hinzu: „Es ist auch in meinem Sinn, dass vorerst niemand in die Kammer kommt. Bei mir darf auch nicht das kleinste Bild einen Kratzer bekommen.“ Shahbazis heiliges Pflichtbewusstsein hinterlässt einen rührenden Eindruck beim Zuschauer. Zumal der Mann vor seinem Job im Museum nach eigenem Bekunden nichts über Gemälde wusste und einfach nur eine feste Stelle suchte.

Letztlich hat er diese Stelle Kamran Diba zu verdanken, dem Cousin der damaligen persischen Kaiserin. Als Architekt hat er das Museum entworfen und die Sammlung mit aufgebaut. Iran galt damals, zur Zeit der Öl- und Wirtschaftskrise, als einer der wichtigsten Käufer von Kunst im Westen. „Obwohl wir nur 4 Millionen Dollar hatten, konnten wir solche Werke kaufen“, sagt Diba im Film. Und einer der späteren Museumsdirektoren fügt hinzu, das Land habe bezogen auf den heutigen Marktwert mit dem Kauf sein größtes Geschäft gemacht. Dass die Modern-Art-Werke überhaupt noch existieren, ist keineswegs selbstverständlich. Denn Revolutionen bringen häufig auch Bilderstürme mit sich. 1979 wurde ein Farah-Diba-Porträt Andy Warhols zerstört, ebenso wie einige erotische Bilder der Sammlung.

„Wir hatten großes Glück, dass das Museum nicht geplündert wurde“, sagt Kamran Diba im Filminterview. „In dieser Hinsicht haben die Revolutionäre sich sehr zivilisiert verhalten.“ Farah Pahlavi hatte sich in einem Interview mit dem britischen „Guardian“ vor zwei Jahren selbst zu der Sammlung geäußert. „Es ist ein nationales Vermögen, und ich hoffe, sie erhalten es gut. Solange sie die Werke nicht zerstören und sicher aufbewahren, bin ich glücklich.“ Von Zerstörung kann heute keine Rede sein. Dafür sorgt nicht nur Wärter Shahbazi. Dafür ist diese Kunst einfach zu wertvoll: Wenn die Bilder mithelfen, das Bild des Landes „richtigzustellen“, wie es die Offiziellen formulieren, dann sind sie viel mehr wert als die geschätzten 3 Milliarden Euro.

„Kunst ist nicht mit Geld zu begleichen“, sagt Museumsdirektor Mollanoruzi. Diesen Satz würde wohl auch Farah Pahlavi unterschreiben. Die inzwischen 75 Jahre alte Frau, deren Homepage sie weiterhin als Kaiserin und Majestät ausweist, lebt heute in New York. Der Kunst ist sie noch immer zugetan. Nach 35 Jahren bestehen nun gute Chancen, dass sie „ihre“ Sammlung oder größere Teile davon wieder zu sehen bekommt. Ob sie sich darüber freut, hat sie noch nicht kundgetan.

_____

Time am 13. Mai 2014

_____

1) http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/iran-die-kaiserin-und-ihr-kunstschatz-im-keller-12936073-p3.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

Mammut in New York

29. September 2012

Maryam Rajavi in Berlin (2010)

Am 25. September hatte Matthias Rüb für die FAZ von Mammut Gardinenstanges Auftritt vor den UN in New York berichtet. Er darf ja auf Geheiß des naziranischen Führers Obereierkocher Kamnie nicht noch ein weiteres Mal als Präsident kandidieren, und so war das sein letzter Auftritt.

Gewissermaßen als Antwort auf sein dummdreistes Geschwätz haben die Vereinigten Staaten nach der EU nun endlich die Volksmudschahedin von ihrer Liste der Terrororganisationen genommen. Diese Truppe, die das naziranische Atomwaffenprogramm aufgedeckt hat, war bereits mehrfach Thema in der MoT (1). N-TV berichtete heute (2):

„Die Organisation gilt als die aktivste und militanteste Gruppe im Kampf gegen die Islamische Republik Iran. Der Nationale Widerstandsrat Irans (NWRI), der sich als Bündnis der demokratischen Opposition versteht, begrüßte die Entscheidung der US-Regierung, die allerdings ‚längst überfällig gewesen sei’. ‚Das Volk von Amerika und die US-Regierung werden erkennen, dass unsere Bewegung sich einfach für Freiheit und Demokratie im Iran einsetzt und gegen Fundamentalismus und den Export des Terrors eintritt’, erklärte NWRI-Präsidentin Maryam Rajavi.“

Lesen Sie jetzt den Bericht über Mammuts Schwanengesang.

_____

Minimale Unruhe

Ahmadineschads letztes Mal auf großer UN-Bühne

Mahmud Ahmadineschad liebt New York und die UN. Er nimmt sich jeden September viel Zeit, kommt einige Tage vor seiner Rede vor der UN-Vollversammlung in die Stadt und hält Hof. Vor seinem Hotel, dem „Warwick“ an der Sixth Avenue, Ecke 54. Straße, steht ein Häuflein Demonstranten und protestiert gegen den Holocaust-Leugner und mutmaßlichen Atombomben-Entwickler. Doch selbst die Proteste scheinen dem politischen Überlebenskünstler aus Teheran zu behagen, dem in diesem Jahr nicht einmal mehr der Libyer Muammar al Gaddafi mit seinem Beduinenzelt oder seiner Kamelherde die Bühne streitig macht.

An diesem Mittwoch hält Ahmadineschad, der sich schon seit Freitag in New York aufhält, seine achte und letzte Rede vor der UN-Vollversammlung. Im nächsten Jahr läuft seine zweite Amtszeit aus, dann wird schon sein Nachfolger zur UN-Vollversammlung kommen. Dass Ahmadineschad ausgerechnet an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, vor den Vertretern der 193 UN-Mitgliedstaaten spricht, ist ein Zufall, den der Iraner mit seinem ausgeprägten historischen Bewusstsein gewiss als Fügung der Geschichte liest.

Von Geschichte war denn auch schon viel die Rede beim Pressefrühstück und in den Einzelinterviews, zu welchen der iranische Präsident die Creme der amerikanischen Medienlandschaft ins Warwick geladen hatte. Der Holocaust? Eine Frage für die Historiker, zu der er selbst keine Stellung nehmen wolle: „Ich sage, die Forscher müssen frei sein, um jedes geschichtliche Ereignis, das stattgefunden haben mag oder nicht, zu erforschen und zu analysieren.“ Weniger Forscherzweifel plagen Ahmadineschad bei der Betrachtung der Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens. „Iran gibt es seit sieben-, ja zehntausend Jahren“, dozierte Ahmadineschad vor den Pressevertretern, die sich brav an die von den Iranern festgelegte Sitzordnung hielten. Israel aber – das Ahmadineschad nie beim Namen, sondern immer nur „das zionistische Regime“ nennt – „besetzt seit 60 bis 70 Jahren diese Territorien, mit der Unterstützung und der Waffengewalt westlicher Staaten“. Sie – „die Zionisten“ – hätten „keine Wurzeln in der Geschichte“, sagte Ahmadineschad und prophezeite abermals den baldigen Untergang des Staates Israel: „Wir beziehen sie nicht einmal in irgendeine Gleichung für Iran mit ein. In einer bestimmten historischen Phase sind sie auf der Bildfläche erschienen und haben für minimale Unruhe gesorgt. Aber dann werden sie ausgelöscht.“

Ahmadineschad schlug nicht nur die Warnung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vor „den möglicherweise schädlichen Folgen hetzerischer Rhetorik“ in den Wind, er zeigte in New York allenthalben das V-Zeichen der Siegeszuversicht. Israels Drohung mit Luftangriffen auf iranische Nuklearanlagen nehme man in Teheran „grundsätzlich nicht ernst“, behauptete Ahmadineschad: „Wir glauben, dass sich die Zionisten in eine Sackgasse manövriert haben und nun nach einem Abenteuer suchen, um aus dieser Sackgasse wieder herauszufinden. Solche Drohungen nehmen wir nicht ernst.“ In jedem Falle aber sei die Verteidigung des Landes bestens vorbereitet, fügte Ahmadineschad dann doch hinzu. Zugleich schloss er eine rasche Lösung im Streit mit der Staatengemeinschaft über das Atomprogramm seines Landes aus: „Wir erwarten nicht, dass ein 33 Jahre altes Problem zwischen den Vereinigten Staaten und Iran in eiligen Diskussionen gelöst werden kann. Aber wir glauben an den Dialog.“

Schließlich wies der iranische Präsident Vorwürfe zurück, dass sein Land Waffen und Ausrüstung an das syrische Regime unter Präsident Baschar al Assad zur Unterdrückung der syrischen Bevölkerung liefere. Sein Land verhalte sich in dem zum Bürgerkrieg ausgewachsenen Konflikt in Syrien neutral, versicherte Ahmadineschad. Und dann lächelte er wieder das Lächeln dessen, der überzeugt davon ist, dass er auf der richtigen Seite der Geschichte steht.

_____

Time am 29. September 2012

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/12/19/aschraf/
2) http://www.n-tv.de/politik/USA-streichen-Volksmudschahedin-article7349191.html

Gruppenbild mit Hexe

29. April 2012

Die Frage, warum Leos Freundin, die Hexe Özoguz, in letzter Zeit so selten auf seinem Blog gehetzt hat, wurde heute von Frau Dr. Eussner beantwortet (1): Die Hex’ ist mit ihrem Mann auf einem befreiungstheologischen (2) Seminar zu Gast bei Mammut Gardinenstange.

Hier die illustre Runde der Diktatorenfreunde: in der Mitte das räudige Zwergmammut, rechts hinter ihm der Nationalbolschewik Jürgen Elsässer, neben diesem der Verschwörungstheoretiker Gerhard Wisnewski, links neben Gardinenstange Dr. „Schreck“ Yavuz Özoguz und neben diesem, törötörötörö, die Orkkonvertitin Hexe Özoguz aka Elke Schmidt (3). Ach so, ja, und dann neben ihr noch die beiden Nationalbolschewiki Anneliese Fikentscher, die ihre Konversion zum Mohammedanismus nicht so ernst zu nehmen scheint wie die Hexe und ihren deutschen Namen behalten hat, sowie Andreas Neumann.

Ob die Hexe ihrem Leo schon eine Postkarte geschickt hat? Sie könnte doch die Präsentationen der Arbeitsergebnisse der verschiedenen befreiungstheologischen Workshops dokumentieren.


_____

Time am 29. April 2012

_____

1) http://eussner.blogspot.de/2012/04/iran-mahmud-ahmadinejad-und-seine.html
2) http://www.muslim-markt-forum.de/t73f2-Syriens-Situation-hilft-der-Entwicklung-zur-Wahrheit.html
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/09/18/israel-eine-erfindung-allas/

Wild Turkey

3. Februar 2011

Schon häufiger habe ich die Ansicht vertreten, dass das gefährlichste Oberork nicht Irans Mammut Gardinenstange ist sondern Ratze Tippex Fuhrergan from the Turkeys. Was nicht heißt, dass Naziran ungefährlich wäre. Lesen Sie einen Beitrag von Lothar Rühl aus der heutigen FAZ, der diesen Gedanken weiter ausbaut.

_____

Staatszweck Sicherheit

Die brüchigen ideologischen Grundlagen der Staaten des Orients

Die Gemeinsamkeiten zwischen den meisten Staaten der weiten Region zwischen Maghreb und dem Mittleren Osten erklären die Fortsetzung der Unruhen von einem Land zum anderen: Alle Staaten haben ein politisches und gesellschaftliches Zweckdefizit; ihr Hauptmerkmal ist die Regimesicherheit als Selbstzweck in Verbindung mit Unvermögen zur Gestaltung.

Das Scheitern der Vision einer „arabischen Einheit“ oder „Nation“ hat eine ideelle und politische Leere hinterlassen, die nur zeitweilig durch den Kampf gegen Israel und durch die „Arabische Liga“ ausgefüllt werden konnte. „Palästina“ war und bleibt zwar ein zugkräftiges Thema politischer Rhetorik. Doch die Polemik gegen Israel und die verbale Unterstützung der arabischen Sache in Rumpf-Palästina reicht nach vier verlorenen Koalitionskriegen arabischer Staaten gegen Israel und zwei israelischen Einfällen im Libanon nicht aus, um einen übergeordneten Zweck der Staatssicherheit überzeugend vorzuweisen.

Die Regimesicherheit wird dennoch in allen arabischen Staaten mit der äußeren Sicherheit gerechtfertigt, besonders deutlich in Syrien. Für das Regime in Damaskus ist die passive direkte Konfrontation mit Israel ein politischer Stabilisator, jede Verhandlung ein Risiko. Im Innern aber herrschen Dynastien oder auf Einheitsparteien gegründete Militär- und Polizeidiktaturen. Nur die ölreichen Länder können wirtschaftliche Entwicklung mit sozialem Frieden verbinden, weil sie die Unterstützung der Bevölkerung erkaufen. Eine gesellschaftliche und politische Perspektive haben sie bisher nur in engen Grenzen geboten. Die religiöse Bindung im Islam erweist sich zwar als Hindernis auf dem Weg des Fortschritts, doch sie ist ein Halt für die Gesellschaft und Rückhalt für die traditionelle Herrschaft der Stammesfürsten, die zu Staatslenkern geworden sind, als Staatsfamilien herrschen und Reichtümer ansammeln, dabei von der Bevölkerung abgesetzt ein exklusives Eigenleben im Schutze ihrer Polizei führen. Überdies wirkt die technisch-ökonomische Modernisierung und die damit verbundene Öffnung nach Westen destabilisierend. Der Mangel an Perspektiven für soziale Emanzipation, Mitwirkung und persönliches Fortkommen vor allem der Jugendlichen erhöht den Druck im Kessel der Gegensätze und Widersprüche.

Weil in allen Staaten der Region Polizei, Sicherheitsdienste und das Militär eine politische Rolle spielen, bleibt ein Militärputsch immer die Option zur Selbstrettung der Armeeführung in einer revolutionären Lage. Sie tritt dann als Verteidigerin der „Nationalen Sicherheit“ auf wie in Algerien, Ägypten, Syrien, im Irak, in Sudan, in Pakistan, in der Türkei, um nur diese Beispiele der vergangenen fünfzig Jahre zu nennen. Heute haben lediglich zwei größere Länder im erweiterten Mittleren Osten Ziele, die über die bloße innere Staatssicherheit hinausreichen: Iran und die Türkei. Beide haben von den amerikanischen Golfkriegen und dem Sturz der Diktatur Saddam Husseins in Bagdad profitiert. Der Irak ist keine Regionalmacht mehr, in seinem Zustand seit 2003 nicht einmal mehr ein funktionsfähiger Staat mit nationalem Konsens oder einer einigenden politischen Kraft.

Im Grunde hat allein die Türkei strategische Ziele, die über die Region hinausreichen: nach Zentralasien, im Kaukasus und Schwarzem Meer, in der EU und in der Nato. Dem liegt eine Konzeption zugrunde, die aus dem Kemalismus entwickelt wurde und über ihn hinaus den islamischen Orient als Einbettung einschließt unabhängig von Europa und Amerika, aber in enger Verbindung zu beiden. Diese Konzeption übersteigt schiere Regimeverteidigung wie in den arabischen Ländern oder die aggressive Konfrontationspose Irans zur Rechtfertigung des Regimes im Innern, samt der Aussicht auf eine regionale Vormachtstellung am Golf.

Es ist deshalb kein Zufall, dass in Ankara das Verhältnis zwischen Zivilregierung und Militär im Sinne des politischen Primats neugeordnet wird. Denn im Ziel, Regionalmacht zu werden, sind die islamische Regierung und das noch von der kemalistischen Tradition bestimmte Militär einig. Die Stabilität der arabischen „Regimesicherheitsstaaten“, die für die westliche Politik so wichtig ist und deshalb vor allem von Washington gepflegt wird, ruht dagegen auf schwankendem Grund. Zwar werden die Reformappelle aus dem Westen gehört, doch es ist unsicher, ob die betreffenden Regime Reformen überhaupt aushalten können. Auf allen liegt nämlich das Perestrojka-Risiko der brüchigen Sowjetunion der achtziger Jahre.

_____

Das „Perestrojka-Risiko“ liegt m.E. ebenso bei den Staaten, die auf die nationalen Regime folgen könnten. Auch für die Herrscher Irans z.B. geht es um alles oder nichts. Diktaturen sind die adäquaten Regierungs- und Gesellschaftsformen des Mohammedanismus, zumindest auf der Makroebene. Wen Stammesführer oder Schura XY im einzelnen steinigen lässt, ist der Zentralmacht, die kein Entwicklungsinteresse hat, sondern Machtfestigung, Bereicherung und ggf. externen Jihad betreibt, egal. Weil der Mohammedanismus eine brüchige Ideologie ist, deren Verkommenheit, Unlogik und Kleingeistigkeit evident ist, beruhen die mohammedanistischen Staaten allesamt ohne Ausnahme auf brüchigen Grundlagen. Ihrer aller Tage sind gezählt.

Auch die türkische AKP versucht angestrengt, ihre Macht durch Aushöhlung der Demokratie zu erweitern und zu sichern. Dass sie eine strategische Perspektive hat, die sie zusammen mit den militärischen Eliten verfolgt, beruht aus meiner Sicht nicht auf festeren ideologischen Grundlagen, sondern lediglich darauf, dass diese historisch, geografisch und militärisch gegeben ist.

Nun gut, der Mohammedanismus erhält in der Türkei „Verstärkung“ durch einen weiteren Irrsinn: das „Türkentum“. Aber Irrsinn + Irrsinn ergibt nicht Vernunft sondern 2 x Irrsinn.

Zudem sind die Türken im mohammedanistischen Lager außer bei den Pallies, die auch keiner mag, sehr unbeliebt. Was bleibt ihnen da außer der Flucht nach vorn? Vorsicht also vor wild Turkeys, besonders wenn sie cold sind!

_____

Time am 3. Februar 2011

_____

Soundtrack: „Cold Turkey“ von John Lennon beschreibt eigentlich den Heroinentzug, trifft aber ebenso auch das Lebensgefühl unserer bedauernswerten mohammedanistischen Jungturkeys. Performance unter: http://www.youtube.com/watch?v=z4jS6OI61D4&feature=fvst

Hier der Text:

Cold Turkey

Temperatures rising
Fever is high
Cant see no future
Cant see no sky

My feet are so heavy
So is my head
I wish I was a baby
I wish I was dead

Cold turkey has got me on the run

My body is aching
Goose-pimple bone
Cant see no body
Leave me alone

My eyes are wide open
Cant get to sleep
One thing Im sure of
Im in at the deep freeze

Cold turkey has got me on the run

Cold turkey has got me on the run

Thirty-six hours
Rolling in pain
Praying to someone
Free me again

Oh Ill be a good boy
Please make me well
I promise you anything
Get me out of this hell

Cold turkey has got me on the run
Oh, oh, oh, oh

Gardinenstange schändet Kloran

15. Oktober 2010

Jetzt enthüllt: Regelmäßig schändet der iranische Staatschef und angebliche Mohammedanist Mammut Gardinenstange das „heilige“ Buch der Orks. Hemmungslos leckt und schleckt er daran herum. Pervers! Alle gucken zu und keiner tut etwas! Unfassbar!!! Aber er ist doch schon besser als seine großen Vorbilder Klo H. Metzel und Klo Menie, die sich an kleinen Mädchen vergriffen. Und eigentlich hat das scheußliche Konvolut ja auch keine andere Behandlung als die Schändung und Vernichtung verdient. Das Beweisfoto hat mir übrigens der Mossad zugespielt, huahuahua…

_____

Time am 15. Oktober 2010

_____