Posts Tagged ‘Manfred Weber’

2000 Jahre Nazislahm

17. Mai 2019

Dr. Rafael Korenzecher, Herausgeber der Jüdischen Rundschau, schrieb bei „haOlam“ über einen peinlichen Fernsehauftritt der beiden Spitzenkandidaten für die Europawahl Frans Timmermans und Manfred Weber  (1).

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Selbst Mohammed hätte ungläubig gestaunt –
Das TV-Duell zur Europa-Wahl

Gestern zeigten uns die beiden Fernseh-Duellanten Weber und Timmermanns mit übergroßer Deutlichkeit und bei gleich welchem Thema – angefangen beim Klimawahn, über die EU-Armee bis zur verfehlten Migrationspolitik – dass man weder sie noch ihre Parteien wählen darf, wenn man noch einen Funken Verstand hat.

Während Weber beim Kopftuchverbot für Schülerinnen zu keiner eindeutigen Aussage bereit war, war es ohne jeden Zweifel der holländische Sozi Timmermanns, der den Vogel abgeschossen hat.

Nicht genug damit, dass er dieses Repressions-Symbol der islamischen Frauenentrechtung verteidigte und dessen Verbot an unseren Schulen rundweg ablehnte, nahm er statt dessen auch noch unverhohlen und sofort Anstoß an der jüdischen Kippa , um allen, die es vielleicht immer noch nicht verstanden haben, überdeutlich ins Bewusstsein zu bringen , dass die Ausrichtung und Begrifflichkeit „sozialistisch“ nicht nur zufällig integraler Bestandteil des Namens der schrecklichen NSDAP gewesen ist, in deren Namen den Juden Europas vor noch nicht einmal sehr langer Zeit unvorstellbares Leid zugefügt worden ist.

Einmal in Fahrt gekommen, demaskierte Timmermanns sich in seiner Empathie-getragenen und unterwürfigen Islamanbiederung so sehr , dass er sich – in offensichtlicher Negierung all dessen, was der Islam zunehmend mit unserer abendländischen Zivilisation und besonders mit den Juden Westeuropas macht – tatsächlich zu der wahrheitswidrigen Falschaussage verstieg , „Der Islam gehört zu Europa seit 2000 Jahren“.

Jedenfalls hat ihn die geschichtliche Petitesse, dass der Islam überhaupt erst gerade mal seit 1400 Jahren existiert und sein Unwesen treibt, nicht an diesem mehr als vorauseilenden Gehorsam gehindert und auch keinesfalls davon abgehalten, diesen historischen Unfug, der selbst Mohammed zum Staunen gebracht hätte, vor laufenden Kameras und einem irritierten Millionenpublikum zu verbreiten.

Es kann nur mit Schaudern erfüllen, darüber nachzudenken, dass der Wähler gerade dabei ist, den Fortbestand unserer freiheitlich demokratischen, westlichen und säkularen europäischen Wertewelt in diese und weitere gleichermaßen verantwortungslose Hände zu legen.

Keinerlei Trost bringt leider auch der Umstand, dass dem Zuschauer wenigstens gestern an dieser Stelle das übrige geistlose, für unsere bisherigen westlichen Lebenswerte suizidale Gefasel erspart geblieben ist, das die Grünen und der gesamte noch linkere Parteienmorast außerdem täglich zu diesen Themen absetzen.

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Time am 17. Mai 2019

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1) https://haolam.de/artikel/Deutschland/37574/Selbst-Mohammed-haette-unglaeubig-gestaunt–Das-TVDuell-zur-EuropaWahl.html

Merkel für EU-Beitritt der Torkei

25. Oktober 2017

Wie Albrecht Meier im „Tagesspiegel“ berichtet (1), hat sich unsere Kanzlerin Angela Merzyek, die einstmals nur eine „previlegierte Partnerschaft“ der Torkei mit der EU zulassen wollte, nun darauf verlegt, die Torks in kleinen Schritten aber mit allen Mitteln zu unseren Herren zu machen.

Derartig plötzliche Sinneswandel sind selten und entsprechend kostspielig.

Aber Geld spielt ja für die orkischen Masterminds, die in der Regel das gesamte Bruttosozialprodukt ihrer Machtsphäre und noch mehr in ihren blutigen Krallen halten, bekanntermaßen keine Rolle.

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Merkel gegen Abbruch der EU-Gespräche mit Ankara

Kanzlerin Angela Merkel hält nichts davon, die künftige Bundesregierung darauf zu verpflichten, auf einen Abbruch der EU-Verhandlungen mit der Türkei hinzuwirken.

Die Frage, ob man die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei abbrechen soll oder nicht, hatte während des Wahlkampfes im TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz noch eine große Rolle gespielt. Bei den Jamaika-Sondierungsgesprächen ist dagegen offenbar die Neigung von Merkel gering, die künftige Bundesregierung darauf zu verpflichten, sich in Brüssel für einen kompletten Abbruch der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei einzusetzen. Bei der Sondierungsrunde am Dienstagabend habe die Kanzlerin verdeutlicht, dass ein Abbruch der EU-Beitrittsgespräche mit Ankara im Kreis der 28 EU-Staaten nicht mehrheitsfähig sei, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Niemand habe Merkels Hinweis widersprochen, dass Österreich als einziges EU-Land einen Abbruch der Gespräche fordere.

Dass die Jamaika-Sondierer sich überhaupt eingehend mit der Türkei befassen, hängt vor allem mit den gegensätzlichen Positionen von Grünen und CSU zu den seit 2005 vor sich hindümpelnden Beitrittsgesprächen zusammen. Grünen-Chef Cem Özdemir warnte am Mittwoch im Deutschlandfunk vor einem Abbruch der Beitrittsgespräche. Nach seinen Worten stellten die Gespräche immerhin ein Mittel dar, um „die türkische Opposition zu stärken“. Er fügte aber auch hinzu, dass die auf Eis liegenden Verhandlungen „ein Muster ohne Wert“ seien. Jeder wisse, dass es mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan „keine Mitgliedschaft“ in der EU gebe.

Grüne Baerbock: Hermes-Bürgschaften für die Türkei beenden

Auch die Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock, die wie Özdemir der Grünen-Verhandlungsdelegation bei den Jamaika-Sondierungen angehört, sagte dem Tagesspiegel, ein Abbruch der Beitrittsgespräche wäre „ein falsches Signal für die demokratischen Kräfte in der Türkei, die unsere Unterstützung brauchen“. Angesichts des derzeitigen Verhaltens der türkischen Regierung würden die Verhandlungen „noch lange eingefroren bleiben“, sagte sie. Wenn man der Regierung in Ankara und Erdogan zeigen wolle, dass sie ihren autoritären Kurs nicht fortsetzen können, „sollte man endlich Waffenexporte und Hermes-Bürgschaften für die Türkei beenden, EU-Heranführungshilfen stärker der Zivilgesellschaft zugute kommen lassen und geplante Verhandlungen zur Modernisierung der Zollunion mit der Türkei nicht aufnehmen“, so Baerbock.

CSU-Generalsekretär Scheuer für Abbruch der Verhandlungen

Dagegen plädierte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer am Mittwoch erneut für einen kompletten Abbruch der EU-Beitrittsgespräche. „Es kann keinen EU-Beitritt der Türkei geben“, sagte er. Ähnlich hatten sich zuletzt auch die Liberalen positioniert. So hatte der FDP-Bundestagsabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff angeregt, statt der Beitrittsverhandlungen ein neues Forum zu entwickeln, wo die EU und die Türkei gemeinsame Probleme wie die Flüchtlingspolitik, Energieversorgung oder Terrorbekämpfung behandeln könnten.

Europa-Gespräche sollen am Donnerstag fortgesetzt werden

Weil sich die potenziellen schwarz-gelb-grünen Partner am Dienstag aus Zeitgründen neben der Türkei nicht wie ursprünglich geplant mit weiteren EU-Themen befassen konnten, wurden die Gespräche zur Europapolitik auf diesen Donnerstag vertagt. Dabei wurden neben Baerbock und Lambsdorff die EU-Abgeordneten Reinhard Bütikofer (Grüne) und Manfred Weber (CSU) sowie der Bundestagsabgeordnete Jens Spahn (CDU) damit beauftragt, für die Europa-Sondierungen ein Entwurfspapier zu erarbeiten.

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Time am 25. Oktober 2017

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1) http://www.tagesspiegel.de/politik/jamaika-sondierungsgespraeche-merkel-gegen-abbruch-der-eu-gespraeche-mit-ankara/20502316.html