Posts Tagged ‘May Skaf’

Aus der Hauptstadt (#26)

3. Juli 2016

Idioten

Vera Lengsfeld berichtet auf der „Achse des Guten“ über die peinliche Agitprop-Veranstaltung des Gorki-Theaters, bei der sich die syrische Schauspielerin May Skaf angeblich von Tigern zerreißen lassen wollte (1).

_____

Die Tiger-Nummer: Gibt es am Gorki-Theater intelligentes Leben?

Am Dienstag Abend sollte das lange angekündigte „kommentierte Fressen“ einer angeblichen Flüchtlingsfrau, in Wahrheit eine Schauspielerin, die seit fünf Jahren in Deutschland lebt und guten Anschluss an die linksintellektuelle Schickeria gefunden hat, stattfinden. Die libyschen Tiger, die zwei Wochen unter Missachtung aller Tierhaltungsregeln, die Zirkusdirektoren bei Androhung drakonischer Strafen einhalten müssen, zur Schau gestellt worden waren, konnten sich auf das Ende ihres Aufenthalts in einer Irrenanstalt freuen. Wenn sie eine Stimme hätten, würden sie das Publikum höchstwahrscheinlich darüber aufklären, dass sie keine libyschen Tiger sind. Mit solchen Details nehmen es die Initiatoren der Schmierenkomödie „Flüchtlinge fressen“ ohnehin nicht genau. Der zentrale Tierfutter-Experte, Philipp Ruch, ließ den Hinweis eines Zuschauers: „In Libyen gibt es keine Tiger, die gibt es nur in Asien“, jedenfalls unbeantwortet.

Es gab am Dienstag einige hundert Schaulustige, vor allem Presse, der Rest linkes Jungvolk. Ein Countdown lief. Filme über ertrinkende und leidende Flüchtlinge wurden gezeigt und wild klingende Texte verlesen, die klar machten, dass die Aktion eine Erpressung der Regierung sein sollte, die Angehörigen von bereits nach Deutschland geflohenen Syrern gefahrlos mit dem Flugzeug nach Deutschland zu holen. Die Masse des Publikums wartete zusehends genervt darauf, dass es endlich losging. Am Ende des Countdowns – man fieberte förmlich der blutigen Fressorgie entgegen, wurde der Tigerkäfig mit einer schwarzen Tafel abgedeckt. Die Zuschauer wurden vor den Theatereingang umgeleitet. Da erhob sich bereits vereinzeltes Murren.

Der Rücktritt vom Gefressen-Werden

Vor dem Theater gab es einen Auftritt der syrisch-libanesischen Schauspielerin, die nun unter vielen Tränen auf Arabisch und mit Übersetzerin erklärte, warum sie sich entgegen der Ankündigung nun doch nicht von den Tigern fressen lassen will; sie wolle dem Publikum die grausigen Bilder ersparen. Die Junglinken hatten längst das Interesse verloren und sich ihren Handys zugewandt. Während die verhinderte Tigermahlzeit vorne schluchzte, wurden die Gespräche immer lauter. Vereinzelt kamen Rufe auf, dass man sein Geld zurückhaben wolle. Als sie zum Schluss barmte, sie habe „versagt“ und übergebe deshalb ihre Rolle als den Tigern zu opfernder Mensch an das Publikum, lehnte Letzteres diese Einladung ab. Niemand meldete sich. Die angeblich vorhandenen Ersatz-Märtyrer hatten es offensichtlich vorgezogen, dieser Frage im nächstgelegenen Stehausschank entgegen zu sehen.

Das Zentrum für politische Holdseligkeit war da, zog es aber vor, nicht mit Redebeiträgen aufzutreten, sondern im Garten des Theaters an Flüchtlinge, deren Verwandte mit dem Flugzeug kommen sollten, zu einer „Diskussion“ zu übergeben. Dabei beklagte einer, dessen Familie wegen der Absage von airberlin nicht nach Deutschland fliegen konnte, dass er nicht zur Hochzeit seiner Tochter nach Syrien fliegen kann. Wie bitte? Hat man als glücklich der Hölle Entkommener wirklich den innigen Wunsch, wieder hinzureisen, um der Hochzeit seiner Tochter beizuwohnen?

Ein kleiner Schritt für airberlin, ein großer für den Restverstand in diesem Land

Inzwischen hatte sich das verhinderte Fressopfer so weit von ihrer tränenreichen Abschiedsvorstellung erholt, dass sie lachend und scherzend mit Intendantin Shermin Langhoff plaudern konnte. Spätestens an dieser Stelle sollte dem Letzten klar geworden sein, dass es gar nicht um die Situation der Flüchtlinge ging, sondern um eine PR-Aktion für die Zugewinn-Gemeinschaft Ruch & Co (mit beschränkter Haftung). Ein bischen mager war die Sache auch deshalb, weil die angekündigte Landung des von airberlin gecharterten Flugzeugs mangels vorherigem Start leider ausfallen musste. Nachdem der Fluggesellschaft klar geworden war, dass sie von den Initiatoren belogen worden ist, weigerte sie sich, den Flug durchzuführen. Ein kleiner Schritt für airberlin, ein großer für den Restverstand in diesem Land.

Zum Schluss bleibt die Frage, was dieses Manifest des Wahnsinns gekostet hat und vor allem, wer das bezahlt hat. Im „Impressum“ tauchten mehrere Organisationen auf: Das Zentrum für politische Schönheit, eine Guerilla Foundation Act.Affect.Change, die Rudolf Augstein-Stiftung und das Gorki-Theater. Aber wer finanziert das als Kooperationspartner das Zentrum für politische Schönheit? Es besteht der Verdacht , dass die medienwirksame versuchte Erpressung des Rechtsstaates zu beträchtlichen Teilen aus Steuermitteln bezahlt wurde. Könnte man diese Mittel nicht unter Umständen in die Förderung wirklicher Flüchtlinge und Hilfsbedürftiger leiten?

Ruch & Co haben eine Stück á la „Des Kaisers neue Kleider“ aufgeführt, aber es war niemand da, der rief: „Der Ruch ist nackt!“. Dabei hätte die Scharade von Anfang an durchschaut werden können. Zu den abendlichen Diskussionen wurden mit einer Ausnahme nur Befürworter eingeladen. Als dann doch ein Gegner auf das Podium gebeten wurde, war das offensichtlich nur, um ihn zu diskreditieren. Herr Ruch stand auf und brüllte in den Saal, dass der Diskutant eine rechtsradikale Mutter hätte.

Wer nicht Herrn Ruchs Meinung ist, hat eine gefährliche Mutter

Das ging selbst dem dezidiert linken Publikum zu weit. Ruch musste sich wieder setzen und sich anhören, dass es so nicht ginge. Zu offensichtlich war, dass, wer so agiert, nicht an Diskussion interessiert ist, sondern am Meinungsmonopol, das mit allen Mitteln aufrechterhalten werden soll. Um von Ruch als rechtsradikal diffamiert zu werden reicht es schon, wenn man sich gegen die Instrumentalisierung des Flüchtlingselends für PR-Zwecke ausspricht. Mit Demokratie hat das nichts zu tun. Da das Millionärssöhnchen Jacob Augstein zur Mit-Finanzierung der Aktionen von Ruch & Co aufgeschwungen hat, trifft der Schwachsinn in dieser Beziehung wenigstens keinen Armen. Eine bessere Verwendung für seinen Erbteil ist ihm offenbar nicht eingefallen. Die Menschheit sieht wohl weiteren segensreichen Vorstellungen dieser Koalition gut versorgter Patienten entgegen.

_____

Time am 3. Juli 2016

_____

1) http://www.achgut.com/artikel/ein_ruch_loser_rohrkrepierer

Faces of nazislam (#28)

23. Juni 2016

Kunstaktion "Flüchtinge Fressen"

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

May Skaf heißt die syrische Schauspielerin und pro-nazislahmische Aktivistin, die sich im Rahmen einer Propaganda-Show angeblich öffentlich von Tigern zerfleischen lassen will, um so eine Öffnung der europäischen Grenzen für den Rest der Menschheit bzw. vor allem die Orks zu erzwingen. Lesen Sie einen Aufsatz von Vera Lengsfeld von der „Achse des Guten“ (2).
_____

Das angekündigte Selbstmordattentat auf den Rechtsstaat

Das „Zentrum für politische Schönheit“, ist wieder in Aktion. Hat es in der Vergangenheit schon bewiesen, dass es über Leichen geht und ist dafür von willigen Presseorganen auch noch gefeiert worden, wollen die „Künstler“ nun den Beweis antreten, dass sie kein Menschenopfer scheuen, um mediale Aufmerksamkeit zu bekommen.

Ging es bei der letzten „Kunstaktion“ noch darum, eine Leiche zu exhumieren, durch halb Europa zu karren, um sie in Deutschland zu verbuddeln, soll es jetzt mitten in Berlin vor den Augen aller möglichen Schaulustigen und vor nichts mehr zurückschreckenden Medienleuten eine Leiche produziert werden. Die Tiger, die am Montag eine syrische Schauspielerin, die angeblich nichts mehr zu verlieren hat, zerreißen sollen, werden schon zur Schau gestellt.

Hat der Kulturstaatssekretär noch alle seine Sinne beisammen?

Wie ist es möglich, dass ein geplantes Selbstmordattentat auf unseren Rechtsstaat so viele willige Helfer unter Politikern und Beamten findet? Allen voran Kulturstaatssekretär Tim Renner, der sich in „Kunstaktionen“ nicht einmischen möchte? Hat der Mann noch alle seine Sinne beisammen?

Es wiederholt sich das unwürdige Schauspiel, das die Berliner bereits aus der Kreuzberger Hauptmann-Schule kennen, als einige Flüchtlinge auf das Dach stiegen und ihre angebliche Absicht erklärten, sich herunterzustürzen, falls ihre Forderungen nicht erfüllt würden. Schon damals lag die widerliche Erwartung der um die Schule herum postierten Journalisten und „Aktivisten“ in der Luft, wenigstens einer der Flüchtlinge möge springen, damit die Bewegung endlich einen Märtyrer hat. Glücklicherweise dachte dann doch keiner der jungen Männer daran, sich zu opfern und die Aktion geriet in Vergessenheit, weil niemand mehr nach den geistigen Vätern dieses mörderischen Vorhabens fragte.

Bei der der letzten Aktion des Zentrums wurde ein Schaden von mehreren tausend Euro auf der Grünanlage vor dem Reichstag angerichtet, als dort dutzende mit Sandschäufelchen bewaffnete „Aktivisten“ symbolische „Gräber“ aushoben. Einen Tag lang war davon die Rede, dass man den Verantwortlichen für diese Zerstörung die Rechnung präsentieren werde. Das ist anscheinend nie geschehen.

Es riecht ungut nach Staatsknete

Dagegen scheint die Staatsknete direkt oder indirekt weiter an das Zentrum zu fließen. Wer genau finanziert dieses angekündigte Selbstmordattentat? Warum wirft sich der spiritus rector dieses Spektakels nicht selbst den Löwen zum Fraß vor, sondern schickt andere in den Tod, dem er von einem Logenplatz aus zusehen will?

Die Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters Shermin Langhoff, die sich schon finanziell an dem Diebstahl der Mauerkreuze, eine andere „Aktion“ der hemmungslosen Ideologen, beteiligt hat, ist auch diesmal mit von der Partie, indem sie die Räume ihres Hauses für deren Pressekonferenz zurVerfügung gestellt hat. Will sie sich damit als Bundespräsidentin empfehlen, als die sie bereits von der Journalisten Mely Kiyak im Deutschlandfunk vorgeschlagen wurde?

Eine Schickeria, die sich anschickt, einem Spektakel Beifall zu zollen, das an Perversität sich nur mit den Inszenierungen des IS messen kann, mit dem einzigen Unterschied, dass die Opfer des IS nicht freiwillig mittun, ist keine geistige oder kulturelle Elite, sondern eine, höflich ausgedrückt, Peinlichkeit.

Leider können wir nicht mal sicher sein, dass sich die Politik nicht erpressen lässt. Helmut Schmidt, der den RAF- Gangstern erfolgreich Paroli bot, ist leider nicht mehr unter uns. Ein Politiker seines Formats ist nicht in Sicht. Statt dessen mussten wir heute lesen: „Flüchtlinge dürfen sich nicht fressen lassen“!

Berichterstattung, die einer Gehirnwäsche gleichkommt

Diese Überschrift der MoPo zeigt, dass unsere Meinungsmacher endgültig nicht mehr ernst zu nehmen sind. Die MoPo stellt tatsächlich die Frage, wie sehr Kunst provozieren darf. Was sich wirklich abspielen soll, ein Selbstmordattentat zur Erpressung des Rechtsstaates, wird mit keinem Wort erwähnt. Nur durch solche Berichterstattung, die einer Gehirnwäsche gleichkommt, ist es den Gesinnungstätern möglich, ihre Aktionen öffentlich zu inszenieren.

Wer den Artikel aufmerksam liest, kann, wenn er einem angebotenen Link folgt, feststellen, dass sowohl die Initiatoren, als auch das Gorki-Theater als Gastgeber, von Anfang an mit gezinkten Karten gespielt haben. Angemeldet wurde das geplante blutige Spektakel offenbar vom Gorki-Theater als „Informationsveranstaltung“ – beim Grünflächenamt. In einem „Ergänzungsantrag“ soll mitgeteilt worden sein, dass es sich um ein Projekt handele, das sich mit „den Möglichkeiten politischen Handelns beschäftigt“. Dabei sollten auch „extreme Formen verschiedener vergangener Gesellschaftformen bis hin zum römischen Reich diskutiert und in Zusammenhang mit unserem Grundgesetz gesetzt werden“, ist in einer Pressemitteilung des Theaters vom Dienstag zu lesen.

Es sei keine politische Aktion, versucht die Pressesprecherin des Gorki-Theaters die Öffentlichkeit weiterhin für blöd zu verkaufen. „Ich weiß nicht, wie man mit Tiger-Konterfeis politische Statements äußern kann“, sagt sie tatsächlich, nachdem bereits auf einer Pressekonferenz in ihrem Haus aller Welt mitgeteilt wurde, dass mit dem geplanten Selbstmordattentat die Bundesregierung erpresst werden soll.

Das Grünflächenamt fordert den sofortigen Abbau der Tigerkäfige

Im Kern geht es dabei um den Paragrafen 63 des Aufenthaltsgesetzes, der die Beförderung von Ausländern ohne Papiere verbietet. Dieser Paragraf sei ein „tödlicher Paragraf“, hatte eine der Initiatorinnen bereits am Montag mitgeteilt. Er sei „dafür verantwortlich, dass tagtäglich Menschen auf dem Weg zu uns sterben, nachdem sie vor Krieg und Hunger geflohen sind“.

Nun fühlt sich der der Bezirk über den Charakter der Veranstaltung getäuscht. Das Grünflächenamt hat seine Sondergenehmigung zurückgezogen und fordert den sofortigen Abbau der Tigerkäfige. Die Aktion befände sich nun im „rechtsfreien Raum“. Damit müsste der Abbau beginnen. Aber natürlich wollen sich weder das Gorki-Theater, noch das Zentrum das Spektakel entgehen lassen.

Das Gorki-Theater würde es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen, heißt es. Die Bühne werde mit den gebotenen rechtlichen Mitteln gegen eine mögliche Verfügung vorgehen. Ein Anwalt wäre bereits eingeschaltet. Es handle sich lediglich um ein Kunstprojekt, das „vielfältige Implikationen aufruft“.

Allerdings steht das im Widerspruch zu einer Einlassung von Cesy Leonhard, der „Leiterin des ZPS-Planungsstabs“ (sic!), die gegenüber den rbb einräumte, dass das Geld für die Aktion vor allem von Menschen gekommen sei, „denen der normale Protest zu wenig ist und die möchten, dass man bisschen radikaler vorgeht.“

Deutschland schaut auf seine Gesinnungsterroristen wie das Kaninchen auf die Schlange. Wo bleibt der Aufstand oder wenigstens der Aufschrei der Anständigen? Und wie wäre es, wenn man das „Zentrum für politische Schönheit“ und seine Umgebung endlich als das bezeichnen würde, was sie sind: Ein Zentrum für fanatische Blödheit.

_____

Time am 23. Juni 2016

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) http://www.achgut.com/artikel/das_angekuendigte_selbstmordattentat_auf_den_rechtsstaat