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Der erste Papst der Orks (#5)

29. April 2017

Michael Stürzenberger kommentierte wie gewohnt exzellent das ekelhafte Verhalten des Papstes in Ägypten mit einem umfangreichen Artikel bei PI (1).

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Islam-Anbiederei des Papstes in Ägypten

Bei seinem Besuch in Kairo warf sich Papst Franziskus dem Großimam der Al-Azhar-Universität, Ahmad Mohammad al-Tayyeb, förmlich an den Hals. Ganze zehn Sekunden dauerte die innige Umarmung mit einem Fundamental-Moslem, der Selbstmordattentate gegen Israel rechtfertigt, die Modernisierung des Islams ablehnt und die Stellung der Religion über dem Staat betont. Dieses rückgratlose Appeasement an eine tötungslegitimierende und hasserfüllte Polit-Ideologie im Deckmantel einer “Religion” ist ein Schlag ins Gesicht nicht nur der in Ägypten von Mohammedanern getöteten Christen, sondern in der gesamten islamischen Welt.

Anstatt von diesem Groß-Imam eine verpflichtende Verzichtserklärung auf die Tötungsbefehle des Korans zu fordern, schleimt sich diese kirchlich-sozialistische Witzfigur einem hohen islamischen Repräsentanten an und tut so, als ob die 1400-jährige breite Blutspur des Dschihad nichts mit dem Islam zu tun hätte. Aber Islamkritiker verurteilen, das schafft sowohl der Oberpfaffe als auch seine deutschen Vasallen, und so warnte Franziskus in Kairo die Politik, keinesfalls einen “demagogischen Populismus” zu betreiben.

Angesichts dieser Verlogenheit, Anbiederei, Realitätsverweigerung, rückgratlosem Appeasements, feigem Wegduckens und Verrates an den Opfern des islamischen Gewaltfetischismus kann einem nur übel werden. Das Video dieser widerlichen Umarmung ist bei der FAZ zu sehen.

Um es in Erinnerung zu rufen: Großimam Mohammad al-Tayyeb hatte am 4. April 2002 Selbstmordattentate gegen Israel ausdrücklich gerechtfertigt und die Führer der arabischen Welt dazu aufgefordert, das vom Islam-Terroristen Arafat erfundene Volk der “Palästinenser” in ihrem Kampf zu unterstützen:

„Die Lösung für den israelischen Terror liegt in einer Ausweitung von Selbstmord-Attacken, die Horror in die Herzen der Feinde Allahs schlagen. Die islamischen Länder, Völker, Führer usw. müssen diese Märtyrerattacken unterstützen.“

Am 15. März 2016 hielt Al-Tayyeb im Großen Protokollsaal des Reichstagsgebäudes in Berlin vor Bundestagsabgeordneten eine reine Taqiyya-Rede. Unter anderem sagte er:

„Wer die Lehre des Propheten nicht im Rahmen der Barmherzigkeit und des Weltfriedens versteht, der verinnerlicht nicht nur falsches Wissen über den Islam, sondern verunglimpft darüber hinaus wissentlich dessen Lehren.“

Es ist schon dreist, massenhaftes Kopfabschneiden von Juden, Folterungen und grausame Ermordungen von Kritikern, Steinigen von Ehebrechern, Handabhacken von Dieben sowie Kreuzigungen von Islamgegnern als “barmherzig” und “friedlich” darzustellen. Aber es kam nach seinen Täuschungsversuchen doch tatsächlich auch zu einigen kritischen Fragen von Abgeordneten, beispielsweise nach der Notwendigkeit einer Modernisierung des Islam. Diese sei aber der Meinung des Großimams nach nicht nötig, denn der Islam sei “wandelbar genug”, sonst würde er nicht “seit über 1000 Jahren bestehen”. Dass der Islam nur durch knallharten Druck und Tötungsdrohung bei Ausstieg so lange bestehen konnte, verschwieg der Ober-Mohammedaner der wichtigsten islamischen Universität natürlich.

Zur Unterdrückung der Frau in islamischen Gesellschaften meinte er allen Ernstes, dass der Islam “für gleiche Rechte für Frauen und Männer” stehe. Nach islamischem Verständnis diene die Frau dem Mann nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe. Nun, vielleicht lieben es Moslem-Frauen ja, bei Widerspruch geschlagen zu werden, sexuell jederzeit ihrem Herrn zur Verfügung stehen zu müssen, nur halb so viel erben zu dürfen wie ein Mann und vor Gericht auch nur halb so viel zu zählen.

Henryk M. Broder zerlegte dieses Schmierenthater in einem Artikel für Welt/n24 (2) und PI dokumentierte die gesammelten Lügen des Großimams im Bundestag (3).

Das islambuckelnde Verhalten des Papstes in Kairo ergänzt sich nahtlos mit den Handlungen der Kirchenvasallen hierzulande. Mit idiotischen Botschaften wie “unser Kreuz hat keine Haken” demonstrieren sie gegen den Parteitag der AfD, der einzigen Partei in Deutschland, die den Mut besitzt, die Gefährlichkeit des Islams und die Bedrohung der Christen durch diese Killer-Ideologie auszusprechen. Die allermeisten Kirchenfuzzis aber halten selber feige ihre Schnauze, wenn es darum geht, sich für die zig Millionen verfolgten Christen in der islamischen Welt einzusetzen. Lieber kriecht man vor den Moslem-Funktionären zu Kreuze und legt dasselbe auch noch ab, wenn man ihren Unmut befürchtet, wie Marx und Bedford-Strohm jüngst in Jerusalem, was selbst der Spiegel als Unterwerfungs- und Demutsgeste bezeichnete.

Völlig richtig, dass die Delegierten der AfD in Köln beschlossen, die Abschaffung der Bezahlung dieser Kirchenfunktionäre aus allgemeinen Steuermitteln zu fordern. Diese scheinheiligen Speichellecker haben schon immer das Lied der jeweils Mächtigen nachgepfiffen, an derem Tropf sie hängen. Das war unter den National-Sozialisten nicht anders als heute.

Den Islam-Kollaborateuren der Kirchen sollte man das Anschauen von Videos, in denen Christen unter “Allahu Akbar”-Rufen ihre Köpfe korankonform abgeschnitten werden, zur Pflicht machen. Bis sie aufhören, den Islam entgegen aller Fakten öffentlich zu verharmlosen. Außerdem Pflichtseminare bei kenntnisreichen Islam-Aufklärern wie Hamed Abdel Samad zu absolvieren (…).

Solange diese widerliche Anbiederung an den Islam nicht beendet wird, wäre es eigentlich für jeden charakterstarken Christen geboten, aus dieser von durch und durch verlogenen Funktionären geführten katholischen und evangelischen Kirche auszutreten. Eine Mitgliedschaft in diesen Verbänden ist zur Ausübung des christlichen Glaubens wahrlich nicht nötig.

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Time am 29. April 2017

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1) https://www.pi-news.net/2017/04/islam-anbiederei-des-papstes-in-aegypten/
2) https://www.welt.de/debatte/kommentare/article159945720/Volker-Kauder-der-Grossscheich-und-das-Nein-zur-Aufklaerung.html
3) https://www.pi-news.net/2016/03/die-luegen-des-grossimams-im-bundestag/

Geert Stürzenberger

29. April 2013

Stürzenberger

Nichts gegen René Stadtkewitz (s. kleines Bild, 1), aber ihn als „deutschen Geert Wilders“ zu bezeichnen, wie dies Michael Stürzenberger getan hat (2), halte ich für zu weitgehend. Ohne Eifersüchtigkeiten befördern zu wollen, möchte ich sagen, dass der deutsche Geert Wilders für mich derzeit der bewundernswerte Michael Stürzenberger selbst ist.

René_StadtkewitzUnermüdlich wirbt Herr Stürzenberger für einen Volksentscheid gegen das nazislahmische Monumentalprojekt ZIEM. Er steht auf Münchens Straßen, körperlich – nicht virtuell, er steht an der „Front“, er setzt sich aufopferungsvoll Tag für Tag für die Sache des Counterjihad ein. Er argumentiert sachlich und unaufgeregt, er ist absolut textkundig, ein exzellenter Redner, von scharfem Verstand, humorvoll und freundlich. Und: Er sieht auch ziemlich gut aus!

All dies gibt ihm das Potential, zu einer Ikone des Counterjihad in Deutschland zu werden. Zudem ist er fähig, sich auf unser Kernproblem, das Vordringen des Mohammedanismus, zu konzentrieren. Er kommt nicht mit den kruden Verschwörungstheorien überwiegend ehemaliger Sozialisten, die jetzt am rechten Rand unsere freiheitliche und demokratische Gesellschaft als „dekadent“ verunglimpfen, daher. Er muss nicht zu vielem etwas sagen, das hat er m.E. Geert Wilders voraus, und er konstruiert nicht zahllose scheinbare Zusammenhänge, um seine Theorie plausibel zu machen. Er ist aber ganz nah an den mohammedanistischen Texten und ihrer praktischen Interpretation durch die Orks.

Lakaien der Nazislahmisten wie Leo „Bulldog“ Brux kreiden ihm grade dies an, und sie wissen genau, warum. Bullie (3):

„Manchem, der den Islam auch nicht mag und vielleicht sogar ein bisschen gefährlich hält, wird Stürzenbergers Obsession irre vorkommen. Allein an dieser extremen Beschränkung merkt man schon, dass Sache und Person krank sind. Aber was anderes interessiert einen Islamophoben nicht. Kann ihn nicht interessieren. Für was anderes ist keine Energie da, keine Aufmerksamkeit, kein Resonanzraum.“

Aber Obsession ist letztendlich nur die negative Auslegung von Konzentration. Bullies eigene Partei, die „Grünen“, hat es seinerzeit geschafft, zum Monopolisten des „Umweltschutzes“ als Leitidee zu werden, und von diesem Pfund zehren diese blasierten Volksverräter noch heute, obwohl sie weder zum Thema Umweltschutz noch zum Thema Energiepolitik noch in Bezug auf unsere Volkswirtschaft sinnvolle Beiträge geleistet haben.

Eine neue systemkritische Partei ist mit der AFD (4) entstanden. Mich interessiert diese Partei nicht, weil in meinen Augen das Kernproblem der westlichen Zivilisation die vollständige Dekonstruktion des Mohammedanismus ist und nichts sonst. Ich werde also wie immer die CDU wählen – solange, bis eine dezidiert counterjihadische Partei bundesweit und einheitlich zur Wahl steht. Ich hoffe auf eine counterjihadische Expertenpartei. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Herr Stürzenberger ihr Vorsitzender sein könnte. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass er in Ehren in die CDU/CSU zurückkehrt, was aber voraussetzen würde, dass diese counterjihadisch werden müsste.

Wie auch immer: Mr. Stürzenberger is it! 

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Time am 29. April 2013

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtkewitz
2) http://www.pi-news.net/2013/04/video-der-deutsche-geert-wilders-in-munchen/
3) http://blog.initiativgruppe.de/2013/04/29/sturzenberger-als-verfassungsfeind/#comment-29541
4) http://de.wikipedia.org/wiki/Alternative_für_Deutschland

Was tun? (#3)

8. Januar 2013

PotsdamerKonferenz

Auf der Potsdamer Konferenz (1) wurde nach dem Ende Nazideutschlands von den Siegermächten das weitere Vorgehen beraten. Deutsche Nazis saßen nicht mit am Tisch.

Den durch den Mohammedanismus hirnverseuchten Dimmies vom Schlage Leo „Bulldog“ Bruxens ist ein primitives territorial-expansives und tatfixiertes, „ungeistiges“ Denken eigen. Forschungen und Analysen des theoretischen Counterjihad begegnen sie in der Regel nicht argumentativ auf der entsprechenden Ebene, auf der geforscht wird.

Sie stellen vielmehr die Frage, was denn nun  der Analyse folgen solle, und sie unterstellen auf den Hinweis hin, dass Forschungen keineswegs ausschließlich im Interesse, etwas Bestimmtes erreichen zu wollen, unternommen werden, das Interesse des millionenfachen Massenmordes. Ihre Gleichung lautet im Kern: Wer den Mohammedanismus grundsätzlich kritisiert, ist schlimmer als Hitler, ist das allergrößte vorstellbare Monster.

Entschuldigen Sie mal, aber wer verdient nach allgemeiner Auffassung den Tod noch mehr als ein Kindervergewaltiger? Ein Massenmörder natürlich! Hitler, Pol-Pot, Stalin, Idi Amin, Saddam, Aff-Affie, Klo H. Metzel… und Time?

Ich möchte es hier mal in aller Deutlichkeit zur Kenntnis geben, Leo & Co.: Was Sie regelmäßig über mich verbreiten, ist im Grunde ein Aufruf, mich hinzurichten! Sie sollten das wirklich unterlassen!

Und Sie sollten mal zur Kenntnis nehmen, dass der Counterjihad im Gegensatz zur allaistischen Szene außerordentlich heterogen ist, ein sehr vielseitiges und teilweise widersprüchliches Theorie-Ensemble bietet sowie Veränderungen sehr aufgeschlossen ist.

Indessen, dass ich meine „Theorie“ schon seit langem von „Vernichtung“ des Mohammedanismus auf „Dekonstruktion“ des Mohammedanismus umgestellt habe, lassen Leo und seine Adlaten ungeschehen sein.  Auch ein bekannter und geschätzter Bloggerkollege, der PI-Autor Michael Stürzenberger, muss regelmäßig darauf hinweisen, dass er sein „Thesenpapier gegen die Islamisierung“ (2) längst einer umfangreichen Revision unterzogen hat, aber das kommt auf der anderen Seite nicht an. Offenbar ist dort kein Verständnis von Diskussion und ggf. Korrektur vorhanden. So schrieb Leos Zitierautomat KM (3):

„Einer der wenigen Leute, die etwas konkretes Vorgeschlagen haben, war z.B. Stürzenberger und der forderte ‘Islam verbieten und zwangskonvertieren, ansonsten das Land verlassen’.

Nein, KM, Herr Stürzenberger hat vielmehr schon vor mehr als einem Jahr geschrieben:

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Ich sehe die Islamisierung unseres Landes langfristig als existenzielle Bedrohung an, wenn wir die gefährlichen und verfassungsfeindlichen Elemente dieser Ideologie nicht entschärfen können. Daher habe ich mein Thesenpapier als gedankliche Grundlage für mögliche Gegenmaßnahmen geschrieben.

Ich bin bei der Formulierung der Forderungen nach verbindlicher Distanzierung von den gefährlichen Bestandteilen des Islams inklusive einem Scharia-Verzicht von einer Verhärtung der Fronten ausgegangen. Daher habe ich die letzten Punkte in der Kausalkette meines Papiers unter dem Eindruck einer eskalierenden Situation formuliert. Dies ist aber aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbar und nach heutigem Stand aus verfassungsrechtlicher Sicht auch problematisch. Mögliche Grundgesetzänderungen und Neubewertungen des Islams sind aber fiktional und sollten keine Grundlage einer realitätsbezogenen Betrachtung sein.

Daher nehme ich die letzten Punkte “Volksentscheid zum Verbot des Islams” und das in einem Slogan zugespitzt formulierte “Abschwören oder Abreisen”, das als Empfehlung gedacht war, zurück.

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Ich stimme Herrn Stürzenberger darin zu, dass die entfallenen Punkte seines Papiers irrelevant sind, aber ich stimme ihm nicht darin zu, dass Thesenpapiere keine Betrachtungen enthalten dürfen, die auf eine fiktive Zukunft gerichtet sind. Gesetzesänderungen, auch Verfassungsänderungen, sind in Demokratien natürlich möglich – die entsprechenden Mehrheiten vorausgesetzt. Es muss möglich sein, über alles nachzudenken und auch, über alles friedlich zu debattieren.

Lesen Sie im Anschluss die verbliebenen Thesen Stürzenbergers zum Thema „Was tun?“.

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Thesenpapier gegen die Islamisierung

Seit der Prophet Mohammed damit gescheitert war, Kraft seines Wortes die Mitbürger in Mekka von seiner neuen Religion zu überzeugen, setzte er auf eine erfolgreichere Strategie: Einschüchterungen, Drohungen, Gewalt, Überfall, Raub, Mord, Angriffskriege und Eroberungen. Das System Islam funktionierte mit einem Rachegott als geistigen Mentor im Himmel perfekt. Die furchtlosen Krieger Allahs pflügten sich von Medina aus durch die arabische Halbinsel und setzten von dort zum erfolgreichsten Kriegszug der Weltgeschichte an. In weniger als hundert Jahren fiel ein christlich-jüdisch-heidnisches Land nach dem anderen der islamischen Eroberungsmaschinerie zum Opfer.

Die Geschichte ist bekannt. Bis tief nach Europa fraß sich die islamische Invasion vor. Mit Karl Martell begann das Zurückschlagen, und wenn einige Völker Europas in den folgenden Jahrhunderten nicht zusammengehalten hätten, wären die osmanisch-muslimischen Horden unter ihren “Allahu-Akbar”-Rufen ins Herz des Kontinentes vorgedrungen und hätten überall islamische Gottesstaaten errichtet.

Die Zeit der militärischen Erfolge des Islams ist längst vorbei. Heutzutage geschieht der Djihad auf zwei Stufen: Offener Terror und schleichende Unterwanderung. Wenn in Europa der von der CIA prognostizierte Bürgerkrieg noch verhindert werden soll, ist jetzt höchste Zeit für Gegenmaßnahmen:

1. Medien und Politik müssen unverzüglich eine offene tabulose Diskussion über das wahre Wesen des Islams zulassen. Hierbei sind das Leben des Propheten Mohammed (der “vollkommene Mensch” im Islam und das “perfekte Vorbild” für alle Moslems), seine dokumentierten Handlungen in der Sunna und seine zeitlos gültigen Befehle im Koran in allen Details darzustellen.

2. Nach abgeschlossener Faktenanalyse, auch unter Einbeziehung des Urteils von Staatsrechtler Prof. Karl Albrecht Schachtschneider (“Der Islam ist verfassungswidrig“) wird das Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit lauten: Der Islam ist eine Machtideologie im Deckmantel einer Religion, die die Welt in höhergestellte Rechtgläubige und minderwertige Ungläubige aufteilt. Mit totalitärem weltlichen Herrschaftsanspruch, Intoleranz, Gewaltbereitschaft und Tötungslegitimation.

3. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland muss in der Konsequenz dieser Erkenntnis alle islamischen Verbände unmissverständlich und unverzüglich dazu auffordern, sich sofort und für alle Zeiten gültig vom weltlichen Machtanspruch, von der Intoleranz, von der Gewalt und der Tötungsbereitschaft zu verabschieden. Außerdem unbefristet auf die Scharia, das islamische Rechtssystem, zu verzichten. Und verbindlich zu erklären, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, die gleichen Rechte haben. Ebenso vorbehaltlos zu akzeptieren, dass Frauen und Männer vor dem Gesetz und im Alltag gleichgestellt sind.

4. Alle Muslime in Deutschland werden, nachdem sie über die Inhalte ihrer “Religion” umfassend aufgeklärt wurden, dazu aufgefordert, Druck auf ihre Verbände zu machen, dass die aufgelisteten Forderungen unverzüglich unterschrieben werden.

5. Wenn diese Forderungen nicht von den islamischen Verbänden verbindlich unterzeichnet werden, werden sie als verfassungsfeindlich erklärt und letztlich verboten, es erfolgt ein sofortiger Baustopp von Moscheen, die Schließung von Koranschulen und die Unterbindung von Gebetsversammlungen in vorhandenen Moscheen.

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Time am 8. Januar 2013

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Potsdamer_Konferenz
2) http://www.pi-news.net/2011/10/thesenpapier-gegen-die-islamisierung/
3) http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/12/17/deutschlands-salafistische-terror-dilettanten/#comment-28801

Mindanao: Sieg des Counterjihad

18. Oktober 2012

Nicht das archaischste Wesen auf Mindanao:
der Mindanao-Bindenwaran

„FAZ.net“ am 7. Oktober (1):

„Die philippinische Regierung hat sich mit einer muslimischen Rebellengruppe auf einen Friedensvertrag geeinigt. Die ‚Rahmenvereinbarung’ mit der ‚Islamischen Befreiungsfront Moro’ (Milf) auf der südphilippinischen Mindanao soll einen jahrzehntealten blutigen Kampf beenden. Die Milf forderte einen unabhängigen muslimischen Staat. (…) Die Vereinbarung sieht vor, auf Mindanao für die Muslime ein neues regionales Verwaltungsgebiet mit dem Namen Bangsamoro zu schaffen, das offenbar über gewisse autonome Rechte verfügen soll.“

„Na toll, die Mohammedanisten haben die Abspaltung eines Teils der überwiegend katholischen Philippinen erreicht, und Time spielt mal wieder den Berufsoptimisten und redet die Niederlage schön“, mag manch eine/r meiner Leserinnen und Leser denken.

Zwar stehe ich in der aktuellen Debatte (2) Islamkritik (Stürzenberger) vs. Nationalrevolutionäre (Sezession), wie Sie sich denken können, fast vollständig hinter den Ansichten Stürzenbergers, der letztlich die totale Dekonstruktion des Mohammedanismus betreiben möchte, und zwar auch in den Ländern der Orksphäre. Ich sehe jedoch gewisse praktische Schwierigkeiten bei diesem Projekt, das ich daher für ein mittelfristiges halte. Es kommt selten vor, aber manchmal schreibt selbst mein verlorener Sohn Mannie (der Kleine-Hartlage) mal etwas Vernünftiges (3):

„Er (Stürzenberger, T.) hätte die Möglichkeit ins Auge fassen müssen, daß eine solche Massenkonversion objektiv unmöglich ist, weil sie für jeden Einzelnen eine so grundlegende und bis ins innerste Selbst gehende Umkehr und Besinnung erfordern würde, daß sie zwar Einzelnen möglich ist, aber nicht großen Massen von Muslimen. Sich neu zu erfinden, ist schmerzhaft.“

Die Trennungen Osttimors und Südsudans von ihren mohammedanistischen Mutterländern waren nicht deshalb ein Sieg des Counterjihad, weil wir Territorium dazu gewonnen hätten. Territorialer Gewinn ist – anders als für den Mohammedanismus, für den er wesentlich ist – für die westlichen und fernöstlichen Zivilisationen unbedeutend. Hier gibt es vielmehr eine Verdichtung, eine Expansion nach innen. Es geht um Vermehrung des Wissens, um die Verfeinerung der Struktur, um fortschreitende Durchmusterung, um Selbstvervollkommnung. Die Bürger dieser Kulturen brauchen nicht endlose Weiten, sie leben in den dichtbesiedelsten Gegenden der Erde. Worin besteht also die Gemeinsamkeit zwischen Osttimor, Südsudan und Mindanao?

Sie besteht m.E. darin, dass eine orkisch dominierte Sphäre von einer nichtorkischen getrennt wurde.

Kurzfristiges und pragmatisches Projekt muss es m.E. sein, die „Sphären“ oder „Kulturen“ oder „Ideologien“ zu trennen, und zwar territorial und global aber natürlich zunächst einmal theoretisch. Das Gesülze von den „drei abrahamitischen“ Religionen darf z.B. nicht mehr in der Debatte fallen, ohne dass der, der es äußert, schallendes Gelächter erntet. WIR sind nicht wie DIE, und wir haben mit ihnen nur zwangsweise zu tun.

Es muss sich trennen, was nicht zusammengehört.

Aber gleichzeitig muss nun im großen Rest der Philippinen unmissverständlich klar gemacht werden, dass der Mohammedanismus dort nichts mehr verloren hat. Der gehört jetzt nach Mindanao. Auf den Philipinnen sollte er sanktioniert werden, z.B. durch Berufsverbote. „Geht doch nach drüben“, sagten wir damals zu den Lakaien Honeckers. Und dann sagten die nichts mehr.

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Time am 18. Oktober 2012

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/philippinen-friede-mit-muslimischen-rebellen-11917039.html
2) http://www.pi-news.net/2012/10/was-hat-es-gebracht/#more-286295
3) http://www.sezession.de/34285/islamkritik-und-liberalismuskritik.html

Smear Campaign

5. Oktober 2011

Michael Stürzenberger machte heute bei PI auf einen amerikanischen Artikel aufmerksam, der sich mit der derzeitig besonders heftigen Kampagne gegen PI beschäftigt. Er schreibt (1):

„Die Nachrichten über die Kampagne der linksgesteuerten deutschen Presselandschaft gegen PI haben New York erreicht. ‚Hudson New York’ veröffentlichte am 3. Oktober einen bemerkenswerten Artikel mit der vielsagenden Überschrift ‚Deutsche Multikulturalisten erklären Islamkritikern den Krieg’. So empfindet US-Journalist Soeren Kern die Flut der Veröffentlichungen, die keinesfalls sachlich gegen PI argumentieren, sondern nur eines zum Ziel haben: Das aus ihrer Sicht ‚schwarze Schaf’ der Presseherde mundtot zu machen.“

Nun ja, „Krieg“ geht noch etwas anders, aber der Druck, der von den MSM gegen PI aufgebaut wird, ist derzeit schon massiv.

Im Jugendmagazin „fluter“ (2), das von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wird, beschreibt Andreas Förster z.B., wie alles „ganz harmlos“ mit Demos gegen „Gebetshäuser“ begann. Jedoch: „Die Gotteshäuser wurden trotzdem gebaut, und die Anwohner haben längst ihren Frieden damit geschlossen.“ Eigentlich wäre doch nun eigentlich alles in Ordnung, und alle könnten gemütlich für Alla im Allahaus beten (welches hier fälschlicherweise als Gotteshaus bezeichnet wird), aber da kamen sie, die… ausländischen Rechtspopulisten – und vorneweg Geert Wilders. Andreas Förster:

„Der Erfolg dieser Bewegungen im Ausland hat wohl auch dazu geführt, dass die auf die Zurückdrängung von Immigranten muslimischer Herkunft gerichteten Botschaften zunehmend in Deutschland Gehör finden. Dabei kommen die Argumente der Islamhasser gut getarnt als Bürgerprotest aus der Mitte der Gesellschaft daher.“

Was wollen die „Islamhasser“ außer zu hassen? Förster:

„Man selbst verteidigt bürgerliche und christliche Werte und den Wohlstand, während auf der anderen Seite jene Blauäugigen stehen, die den Multikulturalismus verteidigen, in dem auch der Islam seinen Platz hat. Verbreitet wird diese Ideologie vor allem im Internet. Hier hat sich in den letzten zehn Jahren eine globale Einheitsfront der Islamfeinde gebildet. Bestens vernetzt sind etwa einschlägige Blogs aus Europa wie Gates of Vienna, Document.no, Islam Versus Europe, Brussels Journal und das deutsche Portal PI – Politically Incorrect mit ihren Gesinnungsfreunden in den USA, die Atlas Shrugs, Jihad Watch und andere Blogs betreiben. Sie sehen sich als geistige Vorhut eines sogenannten Counter-Jihad, mit dem man eine Gesellschaft verhindern wolle, ‚in der Burkas und Ehrenmorde sowie Genitalverstümmelung als kulturelle Bereicherung gelten’, wie es in einem PI-Blogeintrag hieß. Diese Szene liefert die ideologische Blaupause für den ‚heiligen Krieg’ gegen Islam und linke Gutmenschen, die die freie Welt durch Multikulturalismus dem Feind opfern.“

Dass Gates of Vienna als europäisches Blog verbucht wird, spricht nicht für die journalistische Kompetenz Herrn Försters, und den Kampf gegen Burkas, Ehrenmorde und FGM möchte er ganz offensichtlich unterbinden, indem er ihn zum „unheiligen Krieg“ umwidmet, so als ob es der Counterjihad wäre, der gewalttätig sei, und zu dem das geisteskranke Monster Anders Breivik ganz sicher nicht auch nur zum kleinsten Teil gehört. Das weiß auch der Demagoge Förster sehr genau, unsere Gewaltlosigkeit ärgert ihn, und so hängt er uns einfach trotzdem den norwegischen Satan an:

„Zur Gewalt rufen die Autoren der islamfeindlichen Blogs dabei nie ausdrücklich auf, auch um möglichen Repressionen durch die Sicherheitsbehörden zu entgehen. Dafür aber nehmen die Kommentatoren auf diesen Seiten kein Blatt vor den Mund. Vom ungebremsten Hass und der verbalen Aggressivität in den Kommentatorenspalten dieser Seiten hat sich offenbar auch der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik leiten lassen…“

Alle Betreiber ernsthafter, counterjihadischer Blog rufen nicht nur nie ausdrücklich zur Gewalt auf, sie rufen vielmehr sogar stets ausdrücklich zur Gewaltlosigkeit auf, sie wollen Mehrheiten erringen und demokratische Regeln durchsetzen. Das nützt ihnen nichts, Förster hat ihre Tarnung durchschaut und legt ihr Flaggschiff schonungslos offen:

„Der 46-Jährige betreibt das deutsche Blog PI – Politically Incorrect, die wohl einflussreichste in Deutschland betriebene islamfeindliche Internetseite. Will man Herre glauben, zählt PI mehr als 30.000 Besucher täglich (aha, PI ist einflussreich, wie gruselig, aber die 30.000 Klicks sind eine Erfindung von Herre? T.). Die Seite verspricht ‚News gegen den Mainstream‘ – als Mainstream begreift Herre die Islamisierung Europas (Nein, der Mainstream ist die lügenhafte und denkfaule Political Correctness, T.). Man sei proamerikanisch und proisraelisch. Trotz Letzterem finden sich auch schon mal antisemitische Blogeinträge bei PI, zuletzt bei der Diskussion um die Holocaust- Leugnung von Bischof Williamson von der Pius-Bruderschaft (Was soll das beweisen, wenn in den Kommentarspalten abweichende Meinungen auftauchen? Dazu sind die doch da! T.). Schwerpunkt des Blogs aber sind die Warnungen vor einer bevorstehenden Islamisierung Deutschlands und Europas. So kann man auf der betont sachlich und nüchtern gehaltenen Nachrichtenseite (Aha: Sachlich und nüchtern! Eben! T.) etwa von der baden-württembergischen ‚Türkenministerin‘ Bilkay Öney (SPD) lesen, die das ‚islamische Multikulti‘ fördere, oder von Subventionen für ‚Ekelkunst von Zuwanderern‘. Es wird aber auch offen gegen Homosexuelle gehetzt (leider, remember Manni, T.) und Stimmung gegen die ‚rote Gefahr‘ von Links gemacht (Die Linke IST eine Gefahr. Das war bis 1989 Konsens in unserem Land. T.).

(…) So tarnt sich die Islamphobie als ganz nachvollziehbarer Protest gegen eine Überfremdung. Dass in den vergangenen Jahren mehr Moslems aus Deutschland weggezogen als gekommen sind, wird dabei geflissentlich ignoriert. Das Konzept scheint aufzugehen. Nutzer und Leser von Poltically Incorrect haben sich inzwischen in Dutzenden Aktionsgruppen zusammengeschlossen und sind politisch in der Öffentlichkeit aktiv. Personelle Verflechtungen gibt es insbesondere zur Bürgerbewegung Pax Europa, die ebenfalls eine populistische Melange aus Antiislamismus und christlich-fundamentalen Grundsätzen pflegt. Sie ist eng vernetzt nicht nur mit dem PI-Blog, sondern auch mit der English Defense League, einer 2009 gegründeten islamfeindlichen Sammelbewegung in Großbritannien, die von Geheimdiensten der extremen Rechten zugeordnet wird und Verbindungen in militante Kreise unterhalten soll (So wird der Counterjihad auf Teufel komm raus mit Gewalt in  Verbindung gebracht, obwohl er gewaltlos gegen die mohammedanistische Gewalt argumentiert, die alltäglich und allgegenwärtig ist. T.)

„Die neue Bewegung gibt sich gesetzestreu und harmlos (in Wirklichkeit ist sie kriminell und brandgefährlich, im Gegensatz zum Jihad, meint Förster). ‚Religionskritik ist kein Rassismus‘, steht auf der Internetseite von ‚Die Freiheit‘, laut Eigenwerbung eine ‚Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie‘. Gegründet wurde sie von René Stadtkewitz, der zuvor aus der Berliner CDU-Fraktion ausgeschlossen worden war, weil er den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen hatte. Wilders wurde durch seinen Kampf gegen eine vermeintliche Überfremdung bekannt – als er einst nach London reisen wollte, verweigerte man ihm die Einreise. Ein Prozess wegen Volksverhetzung endete mit einem Freispruch für ihn. Seine Meinungsäußerungen bewegten sich im Rahmen des Erlaubten, urteilte das Gericht. Auch das ist ein Zeichen der neuen Bewegung. Im Gegensatz zu rechtsextremen Organisationen gibt man sich gesetzestreu, beteuert seine Sympathie mit Israel und tarnt (tarnt! T.) sich als Bürgerprotest hinter unverfänglichen („unverfänglichen“! T.) Namen wie ‚Pro Deutschland‘. Diese Partei trat im Herbst bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus mit Plakaten an, die eine durchgestrichene Moschee zeigten. Es ist das Symbol, mit dem die Menschen vor fünf Jahren gegen den Moscheenbau in Köln auf die Straße gingen. Mittlerweile ist es das Logo einer ganzen landesweiten Bewegung.“

„Wehret den Anfängen“ meint dieser Text, der im Auftrag der Bundesregierung verbreitet wird (3).

In der FAZ stieß Lorenz Jäger ins gleiche Horn. Er erklärte seinen Abschied vom Konservatismus, was ich mit Schmunzeln zur Kenntnis nahm, und den er übrigens offenbar rechts von der CDU verortet, doch die Hauptstoßrichtung seines Aufsatzes ging ebenfalls gegen den Counterjihad und PI.

„(…) Mir leuchtet die ganze Richtung nicht mehr ein. Ich verstehe nicht, warum der Konservative, zum Beispiel, den menschengemachten Klimawandel für Panikmache von Gutmenschen und die Umweltauflagen gegenüber der Industrie für eine sozialistische Erfindung halten muss. Warum das Bekenntnis zu Atomkraftwerken den rechten Rechten ausmachen soll. Ich verstehe auch nicht, was an Barack Obamas Reform der Krankenversicherung so übel sein sollte – wenn man den einen wirklich problematischen Punkt der staatlichen Abtreibungsfinanzierung einmal ausnimmt.“

Das sind eigentlich nicht meine Themen, mein Thema ist der Counterjihad, aber ich finde es doch bezeichnend, dass ein ungeheure Hysterie unser Land angesichts Fukushimas ergriff, dass wir eine Spitzentechnologie freiwillig preisgeben, und dass wir nun im Interesse, politisch korrekt zu sein, erhöhte Strompreise für Strom aus französischen Atomkraftwerken zahlen. Aber Herr Jäger kommt auch gleich zur Sache:

„Vor allem will ich nicht verstehen dass ‘lslamkritik‘ in allen Spielarten, bis hinunter zur offenen Demagogie, fast das einzige Prunk- und Ehrenzeichen konservativer Politik geworden ist. Natürlich verstehe ich es doch. Denn es scheint die einzige Chance neuer rechter, populistischer Parteien und Bewegungen in Europa zu sein, mit diesem Thema einen Wahlerfolg zu landen. Das hat nicht funktioniert – die Partei ‚Die Freiheit’ von René Stadtkewitz kam bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus gerade einmal auf ein Prozent. Die ähnlich ausgerichtete Konkurrenz ‚Pro Deutschland’ erreichte 1,2 Prozent. Aber nicht der Nüsserfolg auf FDP-Niveau ist das Entscheidende, sondern die Sache selbst. Diese Sache ist der Pseudokonservativismus, den man auch Neokonservativismus nennen kann. Einerseits ist man superpatriotisch, andererseits weltpolitisch-missionarisch.“

Diese Position der „klassischen“ amerikanischen Neocons ist in der deutschen Counterjihad-Szene m.E. tatsächlich eher selten anzutreffen (Ich stimme hier übrigens mit den Neocons überein).

„Sozialpolitik sei von Übel, der Großindustrie gehört alle Sympathie. Und dass diese Tendenz das Wort ‚konservativ’ erfolgreich für sich monopolisieren konnte, ist eine Schande für die einstmals achtenswerte Gedankenweit eines Edmund Burke. Damit kommt man auf das Ursprungsland dieser Gedanken, die Vereinigten Staaten. Von dort beziehen die europäischen Populisten einen Großteil ihrer Ideologie, etwa aus dem Blog ‚Frontpage’ von David Horowitz (Es heißt „Frontpage Magazine“, T.) , den man mit der deutschen ‚Achse des Guten’ von Henryk M. Broder vergleichen kann.“

Broder, Broder, Broder. Und dann wird natürlich Geert aus der Puppenkiste gezaubert, wie immer blondiert:

„Aus den Niederlanden kommen die praktischen Rezepte des Populismus. Geert Wilders, der Mann mit dem echt blondierten Haar, ist das Idol von Stadtkewitz; so wie dieser glaubte der Berliner triumphieren zu können… Wilders war es, der den Islam – nicht den Islamismus! – mit Faschismus und Kommunismus gleichsetzte, der ein Verbot des Korans forderte, analog zum Verbot von Hitlers ‚Mein Kampf’.“

Ungeheuerlich, Geert setzt den Islam und nicht den Islamismus (der tatsächlich eine pure Propagandaerfindung der Orks und ihrer Dimmie-Agenten ist) mit anderen totalitären Ideologien gleich. Aber der ist doch eine Re-li-gi-on, der ist doch sa-kro-sankt! Und jetzt wird PI aber so was von abgewatscht:

„Am unteren Ende des Niveaus (Beurteilt wird das von dem Herren rechts, T.) stehen die Blogger von ‚Politically Incorrect’, einer hauptsächlich islamkritischen Internetseite. Wenn sie sich schon im Titel ‚proisraelisch’ und ‚proamerikanisch’ nennen, dann bedeutet das nur: Sie klinken sich in Strategien ein, an deren Planung und Formulierung sie keinen Anteil haben. Sie sind so etwas wie eingeborene Hilfstruppen, Askaris, Fremdenlegionäre. Sie beziehen ihre Ideologie aus zweiter Hand – und setzen ihren ganzen Stolz darein. Insofern sind sie wirklich so dumpf und stumpf, wie man es von der Rechten immer behauptet hat. Der eigentliche Witz dabei ist, dass ‚PI’ vorgibt, eine Haltung jenseits des ‚Mainstreams’ einzunehmen (Was das Blog in Wirklichkeit, so Jäger, gar nicht tut, weshalb er es aber trotzdem doof findet. T.) – just in dem Augenblick, da ein ehemaliger Verteidigungsminister der Bundesrepublik beim ‚Center for Strategic and International Studies’ in Washingten anheuert.

(…) Neokonservativ, das ist, diesseits und jenseits des Atlantiks, die eigentliche Kriegspartei. Und es sind die schärfsten Islamkritiker, die meistens auch einer Nebenbeschäftigung als Kriegsverkäufer nachgehen. Wenn es gute konservative Tradition ist, auf Wehrfähigkeit zu halten, so ist es doch vermessen, nach Art solcher Abenteurer die ganze Welt beglücken zu wollen. Abenteurer wie Daniel Pipes etwa, eine Größe der Islamkritik, der im vergangenen Jahr mal eben einen Krieg gegen Iran beginnen wollte. Oder ist es umgekehrt, und die Islamkritik ist nur der intellektuelle Arm solcher Strategen?“

Ja vielleicht, oder auch nicht? Zurück beim Konservatismus, der nach Jägers Ansicht also keinesfalls counterjihadisch orientiert sein darf, erklärt er uns, was wahrer Konservatismus ist:

„Genuin konservativ wäre es, die Vorschläge Barack Obamas zum Friedensprozess im Nahen Osten – Israel in den Grenzen von 1967 – ernster zu nehmen als die expansiven Anliegen der israelischen Siedler.“

Mit diesen Vorstellungen, die die Sicherheit der israelischen Demokratie sehr gefährden, eckt der kleine Pallie-Freund übrigens auch bei counterjihadischen Linken an:

 „… treffen sich die Rechten in diesen außenpolitischen Vorstellungen ganz mit den Linksextremen von ‚Konkret’, der ‚Jungle World’ oder den ‚Bahamas’. Antideutsch und überdeutsch spielen uns einen Streit vor, aber wir sehen sie Arm in Arm. Und plötzlich findet sich der genuine Konservative, der vermeintliche Militarist, in der ungewohnten Rolle des Pazifisten wieder.“

Nein, nicht in der des Pazifisten, in der bekannten Rolle des Judenhassers.

„Genuin konservativ zu sein würde vor allem zweierlei bedeuten: ein Gefühl für das Gewicht der Wirklichkeit zu haben; daraus folgt von selbst eine Mäßigung.“

Etwas mehr Mäßigung bitte bei der Abschaffung der FGM, bei der Propaganda gegen Ehrenmorde und Steinigungen, etwas mehr Mäßigung bei der Verteidigung der israelischen Demokratie, bitte mehr Mäßigung bei der Kritik an Sklavenjägern, Räubern und Kindesmissbrauchern, meint Lorenz al‘ Jäger.

„Und – nicht weniger wichtig – jedenfalls die Sehnsucht nach Maßstäben, die von oben kommen, vielleicht von Gott. Aber das ist die Sache von Einzelnen, keine Partei und kein Volkstribun wird’s richten. Das war’s, Kameraden.“

Nein nicht von Gott, Lorenz, den meinen sie doch nicht. Über den wird in „Kirchen“ nachgedacht, nicht in „Gotteshäusern“. In „Gotteshäusern“ wird Alla um den Sieg angefleht, von den „Gotteskriegern“, die einen „heiligen Krieg“ kämpfen. Das ist Ihr neuer Bezugsrahmen, nicht ein „Konservatismus“ oder „Liberalismus“ welcher Art auch immer, und sicher auch nicht Christen- und Judentum. Ihr neuer Bezugsrahmen ist der „Mohammedanismus“, der wie Nationalsozialismus und Bolschewismus grundsätzlich eine totalitäre Gesellschaftsform begründet und daher vollständig DEKONSTRUIERT werden muss.

Rühren!

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Time am 5. Oktober 2011

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1) http://www.pi-news.net/2011/10/multikulturalisten-erklaren-islamkritikern-krieg/
2) http://www.fluter.de/de/protestieren/heft/9755/
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeszentrale_für_politische_Bildung