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Zentrale Lüge aufgedeckt

6. Juni 2012

Meine mehrfach geäußerte Vermutung (1), dass Klo H. Metzel die Gruselstory von der angeblichen arabischen Sitte, erstgeborene Mädchen lebendig zu begraben, erfunden habe, um sich mit der angeblich durch ihn erfolgten Abschaffung dieses monströsen Treibens in ein moralisch vorteilhaftes Licht zu setzen, hat Unterstützung durch die Forschungen des saudi-arabischen Wissenschaftlers Dr. Marsouk bin Tinbak erhalten.

Bevor ich zur Meldung des „Instituts für Islamfragen“ komme (2), möchte ich noch feststellen, dass die mohammedanistische Gemeinschaft offenbar schon sehr früh gefordert war, zu moralischen Fragen Stellung zu nehmen und sich diesbezüglich als irgendwie fortschrittlich darzustellen.

Tatsächlich bedeutete die Machtergreifung von Klo H. Metzels Bewegung in fast jeder Hinsicht einen enormen Rückschritt in die Barbarei, so mit der Entrechtung der Frauen (3) oder auch mit dem Rückgriff auf einen Mondkalender (4). Gleichzeitig befand sich die Räuberideologie, für die Sklaverei selbstverständlich war, in Konkurrenz zu diversen anderen Ideologien bzw. Religionen, die allesamt sehr viel zukunftsweisender und humaner waren als dieser Verbrechercodex.

So wird man angebliche Missstände in vormohammedanistischer Zeit erfunden haben, um sich selbst als deren Beseitiger in Brust zu werfen, wobei festgestellt werden kann, dass auch „Satan sich als Mann des Friedens“ (Bob Dylan) darstellen muss, dass auch die Mohammedanisten ihr Verbrechertum verdecken müssen und sich offenbar genötigt sehen, eine Form von „Humanismus“ oder „Rationalismus“ (5) vorweisen zu müssen.

Betrachtet man es mal logisch, so ist es äußerst unwahrscheinlich, dass es eine Gesellschaft gibt, die es riskiert, dass es zu wenig Frauen und damit zu wenig Nachwuchs gibt.

Kann man sich auch vorstellen, dass eine Mutter nach der Geburt ihr Kind, welches sie neun Monate getragen und in sich gespürt hat, freiwillig der Ermordung anheimgibt? Dass sie dies vielleicht vier- oder fünfmal hintereinander geschehen lässt? Dass der Vater dies gutheißt?

Was für ein starkes exekutives System müsste es geben, was für eine ausgeprägte Ideologie, um so etwas Grauenhaftes massenhaft und als Regel durchzusetzen?

Wir wissen noch von den Spartanern, dass sie die offensichtlich behinderten Kinder töteten. Und ja, es gibt  perverse Mütter und Väter, die sich freuen, wenn ihr zehnter Sohn im Jihad verreckt ist, die Karthager sollen hin und wieder Kinder dem Gott Baal, einem möglichen Vorgänger Hubals (=Alla) geopfert haben, aber eine ganze Gesellschaft soll so etwas regelmäßig und massenhaft getan haben, ohne dass es eine andere Quelle dafür als den abartigen Kloran gäbe?

Außerdem sind neun Monate eine Investition – warum sollte man das „Produkt“ so einfach wegschmeißen, da man es in einer Sklavenhaltergesellschaft, die weite Teile des Mohammedanismus auch heute noch sind (6), doch einfach verkaufen könnte, so wie dies auch in unseren Städten geschieht und regelmäßig durch die Hupkonzerte orkischer Autokorsos vermeldet wird?

Dr. Tinbak hat reines Schriftquellenstudium betrieben und festgestellt, dass die angeblichen Quellen allesamt total unglaubwürdig sind. Mohammedanistische Wissenschaftler sind nun gefordert, andere Belege oder Beweise vorzulegen, wenn sie an ihrer unlogischen These festhalten wollen. Gibt es eine Zeichnung, ein Textfragment? Sogar der Helm des Miltiades, der die Perser 490 v. Chr. bei Marathon besiegte, ist auf uns gekommen (7). Wie sollte es da keine Spuren aus Arabien geben – wenn diese ungeheuerliche Geschichte denn wahr wäre!

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Das lebendige Begraben von weiblichen Neugeborenen
in vorislamischer Zeit hat es nie gegeben

Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscher nach langjähriger
Forschungsarbeit und sorgt damit für Unruhe in islamischen Kreisen

Der saudi-arabische Gelehrte Dr. Marsouk bin Tinbak löste mit der Veröffentlichung der Ergebnisse seiner langjährigen Forschungen Unruhe unter Muslimen aus. Sein Forschungsgegenstand ist das aus vorislamischer Zeit bekannte Begraben von lebendigen weiblichen Neugeborenen auf der Arabischen Halbinsel. Dr. Marsouk erklärte, dass er nach siebenjähriger Forschungsarbeit zu dem Ergebnis gekommen sei, dass es diesen Brauch auf der Arabischen Halbinsel in vorislamischer Zeit gar nicht gegeben habe. Dies sei ein Märchen, das einige Historiker, die über die vorislamische Zeit geschrieben hätten, aus der Volksdichtung übernommen hätten, um die Überlegenheit des Islam herauszustellen.

Dr. Tinbak erklärte, er habe lange Jahre, wie jeder in seiner Gesellschaft, an die Authentizität dieser Berichte über diesen Brauch geglaubt. Als er jedoch die Quellen nachverfolgt habe, hätte er festgestellt, dass es sich hier nicht um eine authentische Erzählung handle, die aus wissenschaftlicher Sicht auf glaubwürdigen Quellen beruhe. Er forderte jeden Forscher auf, die Authentizität dieses Brauchs wissenschaftlich zu beweisen.

Da die Forschungsergebnisse von Dr. Tinbak dem anerkannten Forschungsstand in arabischen Veröffentlichungen widersprechen, wurde Dr. Tinbak von vielen muslimischen Gelehrten und Forschern kritisiert oder sogar lächerlich gemacht.

Kommentar: Diese Reaktion ist vor allem dadurch zu erklären, dass die Forschungsergebnisse den üblichen Auslegungen des folgenden Koranverses widersprechen:

„Und wenn einem von ihnen die Nachricht von [der Geburt] einer Tochter überbracht wird, so verfinstert sich sein Gesicht, und er unterdrückt den inneren Schmerz. Er verbirgt sich vor den Leuten aufgrund der schlimmen Nachricht, die er erhalten hat: Soll er sie behalten trotz der Schande oder in der Erde verscharren? Wahrlich, übel ist, wie sie urteilen!“ (Sure 16, 58-59)

Es ist Konsens unter muslimischen Gelehrten, dass es in diesem Koranvers um das lebendige Begraben von neugeborenen Mädchen auf der Arabischen Halbinsel in vorislamischer Zeit geht. Muslimische Apologeten verwenden oft diesen Vers als Argument für den Islam, indem sie betonen, dass der Islam diesen menschenverachtenden Brauch abgeschafft und damit den Frauen ihre Würde verliehen habe.

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Time am 6. Juni 2012

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/16/panik-paddel/
2) http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M531edf9e779.0.html
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/11/08/alla-hasst-frauen/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/03/05/der-alla-hubal/
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/03/was-sie-sagen-was-sie-wollen/
6) http://www.sueddeutsche.de/politik/leibeigenschaft-in-nordafrika-wieso-der-westen-den-sklavenstaat-mauretanien-verschont-1.1375135
7) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/02/24/europas-sieg-von-marathon/

arabische Quelle:
www.alarabiya.net/articles/2012/01/09/187339.html

Europas Sieg von Marathon

24. Februar 2010

Dieses Jahr können die Europäer das 2.500-jährige Jubiläum ihres Sieges über das persische Invasionsheer bei Marathon feiern. Harald Schulze erinnert in der heutigen FAZ daran und an die archäologische Sensation, dass deutsche Forscher 1940 den Helm des griechischen Feldherrn Miltiades fanden (während f*ckin Klo H. Metzel nach wie vor wenig mehr als ein Gerücht geblieben ist).

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Der Helm des Miltiades: Was vom Siege übrig blieb

Ein auratisches Objekt im Blick der Archäologie: Am 11. September 490 v. Chr. siegten die Griechen bei Marathon über die Perser. Sofort begannen Mythos und Kult der Schlacht.

1940 kam bei den deutschen Ausgrabungen in Olympia ein griechischer Helm aus der Zeit des frühen fünften Jahrhunderts vor Christus zutage. Die einst hoch aufragende Helmkalotte war verloren, die Oberfläche stark verwittert und völlig mit Sinter überzogen. Da in dieser Grabungskampagne zahlreiche bedeutende Funde gemacht wurden, legten die Archäologen den Helm zunächst beiseite. Hätte man ihn gereinigt, wäre er vermutlich zu einem Kultobjekt des „Dritten Reiches“ avanciert. So aber blieb er dreizehn Jahre in einer Fundkiste, bis deutsche Archäologen unter Leitung von Emil Kunze wieder in Olympia arbeiten durften und Hans-Volkmar Herrmann den Helm schließlich reinigte. Über dem Rand erschien eine in attischen Lettern eingravierte Inschrift: „MILTIADES ANETHEKEN TOI DI“: Miltiades hat (diesen Helm) dem Zeus geweiht.

Heuer kann das zweitausendfünfhundertjährige Jubiläum der Schlacht von Marathon gefeiert werden: Anfang September des Jahres 490 vor Christus standen sich in der Ebene von Marathon bei Athen ein vom persischen Großkönig entsandtes Heer unter dem Kommando der Feldherren Datis und Artaphernes und ein zahlenmäßig deutlich unterlegenes griechisches Aufgebot gegenüber. Dieses bestand aus etwa 10.000 schwerbewaffneten Athener Bürgern sowie Sklaven, denen die Freilassung versprochen war, als leichter Infanterie. Ihnen zur Seite standen 1.000 Krieger aus dem verbündeten Platäa. Die Kommandostruktur der Athener war an den demokratischen Staatsregeln ausgerichtet: Zehn Strategen (Feldherren) teilten sich den Befehl, wobei der Oberbefehl täglich wechselte. Im Kriegsrat hatte sich Miltiades durchgesetzt, der für einen überraschenden Sturmangriff auf die persische Streitmacht plädierte. Unter seinem Oberbefehl gelang es am Morgen des 11. September 490 mit taktischem Geschick und durch die Schlagkraft der schwerbewaffneten griechischen Infanteristen, die persische Streitmacht vernichtend zurückzuschlagen.

Der sechzigjährige Miltiades war erst nach dem ionischen Aufstand in seine Heimatstadt Athen zurückgekehrt, nachdem er zuvor als Tyrann ein kleines Fürstentum im persischen Einflussbereich beherrscht hatte. Offenbar war er schon vor der Schlacht von Marathon derjenige gewesen, der den Persern in einer offenen Feldschlacht entgegentreten wollte. Seine Kenntnis der persischen Taktik befähigte ihn, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um die überlegene persische Reiterei auszuschalten. Das Ende des Miltiades war dagegen tragisch, dabei nicht untypisch für das wechselhafte Glück in der Welt der attischen Demokratie: Ein Jahr nach Marathon führte Miltiades einen Feldzug gegen die Insel Paros an. Dieser scheiterte, der Feldherr erlitt eine schwere Verwundung. In Athen wurde er auf Betreiben seiner Gegner und Neider wegen Hochverrats verurteilt und starb im Gefängnis an seiner Verletzung. Sein Sohn Kimon allerdings spielte in den kommenden Jahrzehnten eine wichtige Rolle und sorgte für den Nachruhm des Vaters.

Schon die griechische Geschichtsschreibung hat, einsetzend mit der Schilderung bei Herodot, die Perserkriege glorifiziert. Zunächst ist festzuhalten, dass zu den Problemen der Lokalisierung und des Ablaufs der Schlacht auch von archäologischer Seite bisher keine vollständige Klarheit erbracht werden konnte, was mit den Schwierigkeiten der Schlachtenarchäologie im Allgemeinen und der Geländesituation sowie der heute dichten Besiedelung in der Ebene von Marathon im Besonderen zusammenhängt. Sehr viel aber kann die Archäologie beitragen zum Verständnis der Inszenierung des Sieges, der auch den Zeitgenossen schon historisch erschien. Durch die spezifischen Formen dieser Inszenierungen und den archäologischen Zufall sind dabei Gegenstände erhalten geblieben, die durch ihre unmittelbare Verbindung mit dem Geschehen eine fast sakrale Aura umgibt.

Da ist der hoch aufragende Grabhügel in der Ebene von Marathon, den man als das Gemeinschaftsgrab gefallener Athener Bürger identifizieren konnte, der der Überlieferung nach zu ihren Ehren am Ort der Schlacht errichtet wurde. Ihre Namen waren in marmorne Tafeln gehauen, die auf dem Hügel standen. An diesem Staatsgrabmal wurden sie durch jährliche Opfer geehrt. In dem Hügel ließ im späten achtzehnten Jahrhundert der französische Konsul und Antiquar Louis Fauvel Ausgrabungen durchführen, wobei er Pfeilspitzen fand, die er aufgrund ihrer unterschiedlichen Form Griechen und Persern zuwies. Später setzte Heinrich Schliemann mit wenig Erfolg hier den Spaten an. Es blieb umstritten, ob es sich wirklich um den Grabhügel für die gefallenen Marathonkämpfer handelte, bis 1890 eine Grabung der griechischen Antikenbehörde im großen Grabhügel in 13 Metern Tiefe eine ausgedehnte Schicht aus Asche, Holzkohle und menschlichen Knochenresten aufdeckte, dazu 30 Tongefäße aus dem Grabkult sowie ein großes, mit Knochenasche gefülltes Gefäß. Der Befund ist eindeutig: Es handelt sich um die Überreste der eingeäscherten und gemeinsam bestatteten 192 athenischen Marathonkämpfer und ihres Polemarchen. Bei der Bergung zerfielen die Skelettreste zu Staub. Auch der kleinere Grabhügel für die gefallenen Platäer ist in der Ebene von Marathon lokalisiert worden, nur die Gräber der gefallenen Sklaven kennen wir nicht. Die zahlreichen gefallenen Perser wurden in einem einfachen Massengrab auf dem Schlachtfeld beigesetzt, ihre Überreste kamen in der Neuzeit in großer Zahl beim Pflügen zutage.

Außerdem haben sich Waffen erhalten, die Bestandteil von sogenannten Waffenmalen waren, die nach der Schlacht von Marathon in Heiligtümern errichtet wurden. Seit dem späten achten Jahrhundert ist in Griechenland die Sitte der Waffenweihung verbreitet: Man stiftete den zehnten Teil der erbeuteten Waffen jenen Göttern, die den Sieg gesichert hatten. Die erhaltenen Inschriften zeigen, dass es sich nicht um die Gaben einzelner Kämpfer, sondern um eine Stiftung der Gemeinschaft handelt. Dies entspricht sowohl dem Gemeinschaftsgefühl der griechischen Polis-Gesellschaft als auch der ganz auf gemeinschaftliches Agieren abzielenden Taktik der Hopliten-Phalanx, wie sie seit früharchaischer Zeit in Griechenland üblich war.

Unmittelbar nach der Schlacht von Marathon sammelten die Griechen Waffen und Rüstungsteile auf. Sie errichteten an dem Punkt, an dem das persische Heer die Flucht ergriffen hatte, ein hölzernes Gerüst, auf dem sie die Beutestücke so anbrachten, dass sie an einen überdimensionalen Krieger erinnerten. Triumph und Abschreckung manifestierten sich in diesem Waffenhaufen, den die Griechen Tropaion (Wendepunkt; auch das Fremdwort „Trophäe“ leitet sich davon ab) nannten und der eine Tradition des Kriegsdenkmals begründete, die bis in die Neuzeit andauerte. Nach einiger Zeit ersetzten die Athener den Waffenhaufen in der Ebene von Marathon durch ein Staatsdenkmal in Form einer hohen marmornen Siegessäule, deren Fragmente heute im Archäologischen Museum von Marathon zu sehen sind. Auch im Heiligtum des Zeus von Olympia und auf der Akropolis waren aus den Beutestücken der Schlacht Waffenmale errichtet worden.

Dagegen kam der Helm des Miltiades als private Weihung nach Olympia: Der siegreiche Feldherr dankte dem Göttervater Zeus, indem er seinen Helm nach Olympia stiftete! Nachdem er jahrhundertelang bewundert werden konnte, wurde er mit anderen Weihgeschenken in den Wällen des Stadions deponiert. Durch diesen Glücksfall ist dieses einzigartige Stück der Nachwelt erhalten geblieben.

Es handelt sich beim Helm des Miltiades um das Fragment eines spätarchaischen Helmtyps, der die Bezeichnung „korinthischer Helm“ trägt. Der Typus des korinthischen Helms wurde nach den Perserkriegen zum Symbol dieser ruhmreichen Zeit – so zeigten ihn die Ehrenstatuen der griechischen Feldherren, der Strategen, ebenso wie die zahlreichen Denkmäler der Stadtgöttin Athene, obwohl er aus waffentechnischen Gründen bald nach Marathon und Salamis aus der Mode gekommen war. Die Formschönheit dieser Helme mit ihrer maskenhaften Ausstrahlung macht sie bis heute zu einem Symbol des antiken Griechentums. Wer Sinn für die großen Gestalten der Weltgeschichte hat, den vermag die Begegnung mit dem Helm des Marathonsiegers mit einem Schauer zu erfüllen, den man früher als „heilig“ bezeichnet hätte.

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Time am 24. Februar 2010