Posts Tagged ‘Mohammed II.’

Ihre Verlogenheit ist ungeheuerlich

4. Juni 2014

HagiaSophia

Bewacht von vier beschnittenen, ebenso nichtigen
wie anmaßenden 
Ork-Piedeln: Die christliche Hagia Sophia

Die ungeheuerliche Verlogenheit der Mohammedanisten wird besonders deutlich durch einen entsetzlichen Artikel im mohammedanistischen und fuhrergantreuen „Deutsch-Türkischen Journal“ (1). Dort vertritt man schamloserweise die These, die grandiose Hagia Sophia sei nur deshalb kein Trümmerhaufen, weil ihre Umwidmung zur Moschee (nach der Eroberung Konstantinopels durch die Orks) sie vor dem, wie man scheinbar glauben machen will, in christlicher Hand unausweichlichem Verfall gerettet habe. Das ist Perversion in Reinform!

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Hagia Sophia

Umwandlung zur Moschee vor 561 Jahren
rettete Hagia-Sophia vor dem Zerfall

Mit Lasershows und farbenfrohen Events gedenkt die Türkei der Eroberung Konstantinopels durch Fatih Sultan Mehmet II. im Jahre 1453. Die Feierwoche wird allerdings von der politischen Debatte um eine Umwandlung der Hagia Sophia überschattet.

Am gestrigen 29. Mai wurde in Istanbul die Eroberung der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches durch Fatih Sultan Mehmet II. im Jahre 1453 („Fetih 1453“) mit Lasershows, Filmvorführungen und Schiffskonvois am Goldenen Horn gefeiert. Für den morgigen Samstag hat der Verein Anadolu Gençlik Derneği zu einem gemeinsamen Morgengebet aufgerufen. Das Gebet soll von dem saudischen Imam Abdullah Ibn Ali Basfar aus Mekka geleitet werden.

Das geschichtsträchtige Ereignis jährt sich in diesem Jahr zum 561. Mal. 1452 hatte die Belagerung Konstantinopels mit Land- und Seestreitkräften begonnen. Das 100.000 Mann starke Heer des Sultans setzte sich aus Vasallen- und Söldnertruppen sowie der Elitetruppe der Janitscharen und den türkischen Kavalieren zusammen, die einen Belagerungsring um die Stadt geschlossen hatten.

Der byzantinische Kaiser konnte nach dem Morgenländischen Schisma von 1054, das die Ostkirche von Rom getrennt hatte, kaum noch Unterstützung erwarten. Lediglich Genua und Venedig sendeten inoffizielle einige Hilfstruppen, die dem osmanischen Ansturm jedoch nicht gewachsen waren.

Nach der Eroberung Konstantinopels versprach Fatih Sultan Mehmet II. seinen neuen Untertanen, ihr Leben und ihre Freiheit zu garantieren. Einwohner, die die Stadt aus Furcht verlassen hatten, wurden zur Rückkehr eingeladen. Der christliche Kleriker Georgios Skelarios wurde zum Patriarchen ernannt und in die Regierung aufgenommen. Der Sultan verbot seinen Soldaten jedwede Plünderung der Hagia Sophia, deren Schönheit ihn sehr beeindruckte, und schützte diese durch eine Umwandlung zur Moschee vor Zerstörung und Zerfall.

Die Hagia Sophia fungierte nach ihrer Erbauung in den Jahren 527-67 n.Chr. insgesamt 916 Jahre lang als Kirche und war das wichtigste religiöse Bauwerk für die orthodoxe Christenheit. Nach der Eroberung von Konstantinopel wurde sie in eine Moschee umgewandelt und diente insgesamt 482 Jahre als islamisches Gebetshaus. Seit 1935 ist das historische Gebäude ein Museum und zählt heute zu den meist besuchten Attraktionen der Türkei.

Hagia Sophia als Zankapfel im Präsidentschaftswahlkampf

Auch heute ist das Schicksal der Hagia Sophia ein Zankapfel – in erster Linie allerdings auf innenpolitischer Ebene. Die Idee einer Nutzung des weltberühmten Bauwerks für Zwecke des Gebets durch Muslime war noch im letzten November offiziell von Vizepremier Bülent Arınç aufgebracht worden und auch Premierminister Erdoğan hatte zu mehreren Gelegenheiten diesen Gedanken in zustimmender Weise kommentiert. In den letzten Tagen hingegen war mehrfach aus regierungsnahen Kreisen behauptet worden, es wären Anhänger der Hizmet-Bewegung gewesen, die hinter dieser Idee stünden, um auf diese Weise im Wege eines „Komplotts“ antitürkische Stimmungen anzufachen, sollte ein solcher Plan umgesetzt werden.

Der erste Abgeordnete, der eine Umwandlung der derzeit als Museum genutzten Hagia Sophia in eine Moschee vorgeschlagen hatte, war Yusuf Halaçoğlu (Kayseri) von der Partei der Nationalen Bewegung (Milliyetçi Hareket Partisi; MHP). Die MHP betonte auch jüngst wieder, die Hagia Sophia sei das Symbol von „Fetih“ und die Türkei habe als souveräner Staat keine Befehle seitens des Westens zu befolgen oder Druck hinzunehmen. Jeder Staat könne Einrichtungen öffnen und schließen, wie es ihm beliebe. „Dann lasst sie eben uns nicht in der EU akzeptieren!“, hieß es auch kürzlich wieder aus den Reihen der Idealistenbewegung.

Die Bundesregierung hatte sich zuvor zurückhaltend zu den Plänen der türkischen Regierung geäußert, die Hagia Sophia, die heute als Museum dient, in eine Moschee umzuwandeln. Eine signifikante Statusänderung würden alle, für die die Hagia Sophia ein wichtiges Bauwerk sei, mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, so eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes.

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Die Dreistigkeit der Orks ist beispiellos. Eine blutrünstige Nation, die Aufnahme in die europäische Staatengemeinschaft begehrt, feiert mit allem Pomp die extrem grausame Eroberung einer christlichen Hauptstadt und die darauf folgende Eroberung und jahrhundertelange Versklavung zahlreicher südosteuropäischer Staaten.

Die Eliten des Westens reagieren auf diese offensichtliche Verhöhnung nicht empört sondern verhalten, und man wird sehen, welcher grüne oder rote Dimmi an den satanischen Festspielen teilgenommen hat, um die Orks für die Ermordung und Versklavung hunderttausender Christen zu lobpreisen.

Lesen Sie nun die Schilderung der Eroberung Konstantinopels durch die counterjihadische Heldin Oriana Fallaci (2):

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1453 belagerten sie erneut Konstantinopel, das am 29. Mai Mohammed II. in die Hände fiel. Einem blutrünstigen Unmenschen, der kraft des islamischen Brudermord-Gesetzes (dieses Gesetz ermächtigte einen Sultan, aus dynastischen Gründen seine nächsten Angehörigen zu ermorden) den Thron bestiegen hatte, indem er sein dreijähriges Brüderchen erdrosselte.

Und apropos: Kennst du die Schilderung des Falls von Konstantinopel, die uns der Schreiber Phrantzes hinterlassen hat? Vielleicht nicht. In einem Europa, das nur um Muslime weint, nie um Christen oder Juden oder Buddhisten oder Hinduisten, wäre es nicht politically correct, etwas über die Einzelheiten des Falls von Konstantinopel zu wissen.

(…) Die Bewohner, die sich bei Einbruch der Nacht, während Mohammed II. die von Theodosius errichteten Mauern mit Kanonen beschießt, in die Kathedrale Hagia Sophia flüchten und dort anfangen, Psalmen zu singen, um Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. Der Patriarch, der im Kerzenschein die letzte Messe liest und den Ängstlichsten als Ermutigung zuruft: „Fürchtet euch nicht! Morgen werdet ihr im Himmelreich sein, und eure Namen werden bis ans Ende aller Zeiten überdauern!“ Die weinenden Kinder, die Mütter, die schluchzen: „Still, mein Kind, still! Wir sterben für unseren Glauben in Jesus Christus! Wir sterben für unseren Kaiser Konstantin XI., für unser Vaterland!“

Die osmanischen Truppen, die trommelschlagend durch die Breschen in den einstürzenden Mauern eindringen, die genuesischen, venezianischen und spanischen Verteidiger überrennen, sie samt und sonders mit Säbelhieben niedermetzeln, dann in die Kathedrale stürmen und sogar die Säuglinge köpfen. Die Köpfchen nehmen sie zum Kerzenlöschen. (…) Es dauerte vom Morgengrauen bis zum Nachmittag, das Blutbad. Es verebbte erst in dem Augenblick, in dem der Großwesir auf die Kanzel der Hagia Sophia stieg und zu den Schlächtern sagte: „Ruht euch aus. Dieser Tempel gehört jetzt Allah.“

Unterdessen brannte die Stadt. Die Soldateska kreuzigte und pfählte. Die Janitscharen vergewaltigten die Nonnen und schnitten ihnen dann die Kehle durch (viertausend in wenigen Stunden) oder ketteten die Überlebenden aneinander, um sie auf dem Markt in Ankara zu verkaufen. Und die Höflinge rüsteten zum Siegesbankett.

Zu jenem Bankett, bei dem sich Mohammed II. (dem Propheten zum Trotz) mit zypriotischem Wein betrank, und da er eine Schwäche für junge Knaben hatte, ließ er sich den Erstgeborenen des griechisch-orthodoxen Großherzogs Notaras bringen. Einen für seine Schönheit bekannten Vierzehnjährigen. Vor allen vergewaltigte er ihn, und nachdem er ihn vergewaltigt hatte, ließ er die anderen Notaras herbeiholen. Die Eltern, die Großeltern, die Onkel, die Cousins des Jungen. Vor seinen Augen enthauptete er sie. Einen nach dem anderen. Er ließ auch alle Altäre zerstören, alle Glocken einschmelzen, alle Kirchen in Moscheen oder Basare verwandeln. Oh ja. So wurde Konstantinopel zu Istanbul…

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Time am 4. Juni 2014

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1) http://dtj-online.de/umwandlung-zur-moschee-rettete-hagia-sophia-vor-dem-zerfall-28866
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/08/kennen-sie-die-hitlerkirche/

Ab nach Japan

28. April 2012

Als für den widerwärtigen türkischen Film „Fetih 1453“ (1), der den Eroberer Konstantinopels und perversen Massenmörder Mohammed II. feiert, ein Komponist der Filmmusik gesucht wurde, verfiel man natürlich sogleich auf den weltbekannten Fazil Say (2). Dieser jedoch lehnte ab (3), weil er denken kann, anständig ist und eine menschenfreundliche Gesinnung hat.

Inzwischen beginnt man in der Türkei, dem Musiker die Hölle heiß zu machen, wie Wolfgang Günther Lerch in der heutigen FAZ berichtete.

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Schwarze Erde

Kara Toprak – Schwarze Erde – war das Lieblingsgedicht Kemal Atatürks, des Gründers der Türkischen Republik. Es stammt von Asik Veysel, einem 1973 verstorbenen blinden Volksdichter, dessen Verse enorm populär sind und in der Türkei zur türkischen Lang- und Kurzhalslaute vorgetragen werden. In diesen Zeilen findet der Dichter, völlig vereinsamt, Trost allein in der schwarzen Erde seiner anatolischen Heimat; das ist der Osten um die Stadt Sivas. „Hüzün“, die den Türken nachgesagte Nationaleigenschaft einer metaphysisch grundierten Melancholie und Trauer, ist die bevorzugte Stimmung der Gedichte Veysels, der schwere Schicksalsschläge zu meistern hatte.

Der türkische Pianist und Komponist Fazil Say hat sich von ihm zu einer Komposition „Schwarze Erde“ anregen lassen, die er auch selbst vorträgt. Seit Jahren ist Say in den Konzertsälen der ganzen Welt zu Hause, spielt er das Repertoire von Mozart bis Ravel. Auch beim Rheingau Musikfestival und in Frankfurt gastierte er schon. Mehr und mehr wird der 41 Jahre alte Musiker, in Ankara als Sohn Ahmet Says, eines Musikwissenschaftlers und Schriftstellers, geboren, jedoch auch als Komponist geschätzt. Zu seinem Œuvre gehört neben dem Klavierkonzert „Seidenstraße“ ein Oratorium über den Dichter Nazim Hikmet. Urbild dieser türkischen Oratorien ist das Oratorium um den Mystiker Yunus Emre von dem türkischen Komponisten Ahmet Adnan Saygun (1907–1991).

Seit einiger Zeit hat der Weltbürger Fazil Say, der – früh als Hochbegabung erkannt – unter anderem in Düsseldorf und Berlin musikalisch ausgebildet wurde, Schwierigkeiten in seiner Heimat. Seit den Wahlerfolgen der AKP von Ministerpräsident Erdogan 2002, die einen konservativ islamischen Hintergrund hat, klagt Say über wachsende Intoleranz, schon 2007 erwog er eine Auswanderung. Nun heißt es gar, er wolle sich in Japan niederlassen. Der Anlass: Es gibt offenbar Bestrebungen, ihn vor Gericht zu zerren, weil er die Religion verunglimpft habe. Zwar ist die Türkei theoretisch ein laizistischer Staat, doch in einer Gesellschaft, in der sich neunzig Prozent der Bevölkerung als gläubig bezeichnen, tut sich ein bekennender Atheist wie Say schwer. Und er erboste die Frommen, als er sich auf sarkastische Weise über die Paradiesesvisionen im Koran erregte. Breite Schichten verprellte er zudem, als er die Arabesk-Musik als „Schund“ kennzeichnete, dessen man sich zu schämen habe. Diese sentimentale Musik alla Turca, deren Star Orhan Gencebay ist, wird in der Türkei – im Unterschied zur osmanischen Kunstmusik – tagaus, tagein konsumiert wie anderswo die Schlager. Die Türkei hat eine Tradition der klassischen Musik, die bis zu Giuseppe Donizetti, dem Bruder Gaetanos, zurückreicht, der als Kapellmeister des Sultans Abdülmecit (1839–1861) fungierte. Und das Land hat bekannte Klaviervirtuosen hervorgebracht. Für die besonders Frommen freilich ist das gesungene Mevlid-i serif, ein Epos auf die Geburt Mohammeds von Süleyman Celebi, wichtiger als die europäische Klassik. Fazil Say wird indes Weltbürger bleiben, ob er die Türkei nun verlässt oder nicht.

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Es gibt jedoch nicht nur „offenbar Bestrebungen, ihn vor Gericht zu zerren“, sondern es sind ganz konkret staatsanwaltliche Ermittlungen „wegen des Verdachts auf Volksverhetzung durch beleidigende Äußerungen über den Islam“ aufgenommen worden, die ihm drei Jahre Haft einbringen könnten, wie die „Rheinische Post“ berichtete (4). Zudem hat er ganz direkt die türkischen Theokraten beleidigt, indem er nach einem besonders eilig vorgetragenen Gebetsruf in einer Moschee fragte, „ob der Muezzin wohl schnell zur Freundin oder zum Schnaps habe zurückkehren wollen“. (5)

In der Türkei und unter den Türken in Deutschland wird denn auch nach Kräften gegen Say gehetzt. „Fazil Say twittert sich zum Gespött der Türkei“ titelt „Turkish Press“ (6), die insbesondere durch ein absolut grottenmäßig schlechtes Deutsch auffällt. Weil er sich über das Kopftuch der Journalistin Esra Elönü lustig gemacht hat, wird ihm von der Zeitung „Radikal“ vorgeworfen: „Fazil Say reduziert die Frau zum Objekt der Begierde“.

Die ganze Entwicklung zeigt nach Meinung von Verheugen & Co natürlich eindeutig, dass die Türkei zu Europa gehört (7), und Wolfgang Günther Lerch übt auch schon mal ein bisschen, indem er das türkische Alphabet in der FAZ einführt (Ich habe aber alles rausoperiert, hihihi).

Ich hoffe, Say wartet mit seiner Auswanderung nicht solange, bis es zu spät ist.

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Time am 28. April 2012

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/03/06/mal-wieder-entlarvt/
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Fazil_Say
3) http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/02/408744/fazil-say-ich-wollte-nicht-die-musik-zu-„fetih-1453-komponieren/
4) http://www.rp-online.de/panorama/ausland/justiz-ermittelt-gegen-bekannten-pianisten-1.2789421
5) http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/leporello/fazil-say-japan-auswanderung100.html
6) http://www.turkishpress.de/2012/04/27/fazil-say-twittert-sich-zum-gespoett-der-tuerkei/id4973
7) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/18/wir-brauchen-die-turkei/

(Mal wieder) entlarvt!

6. März 2012

„Fetih 1453“: Die türkische Presse phantasiert den torkischen Holzschnitt-Film als gleichauf mit Hollywood. Jedoch sieht ein Blinder mit Krückstock hier nur erheblich weniger als „Arpad der Zigeuner“ minus „Bad Segeberg“ minus „Angriff der Killertomaten“ minus „Wim Wenders“. 

Immer wieder gibt es Momente, in denen sich die überwältigende Mehrheit der Orks und Torks als barbarisch, pervers, sadistisch, dressiert und strunzdumm offenbart. Wenn -zig Menschen abgeschlachtet werden, weil ein Bündel Texte gebrannt haben soll, die angeblich heilig sind, die persönlich aber niemand lesen kann. Weil von einem Mann, der angeblich ein Perverser, Räuber und Mörder war, der aber gleichwohl als der „beste Mensch aller Zeiten“ verehrt wird, eine witzige Karikatur gezeichnet wurde. Weil, weil, weil…

Aktuelles „Test- und Spürgerät“ ist ein torkischer Film, wie er widerwärtiger kaum sein könnte. Er ist verlogen, sadistisch, machistisch, platt, abgeschmackt und ein gigantischer Erfolg unter den Torks, die uns damit zeigen, wes Geistes Kind sie sind, und was wir von ihnen zu erwarten haben.

Lesen Sie einen exzellenten Aufsatz über das jihadistische Propaganda-Machwerk „Fetih 1453“, welches die Eroberung Konstantinopels durch den von den Torks hochverehrten Schlächter Sultan Fetih (= Mehmed/Mohammed II.) thematisiert.

Die Filmkritik stammt von der durch den Counterjihad erleuchteten Karen Krüger aus der FAZ vom 4. März.

Es folgt abschließend ein Bericht des zeitgenössischen Schreibers Phrantzes, referiert von Oriana Fallaci.

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Das große Gemetzel

Der Film „Fetih 1453“ zeigt nicht nur den Fall von Konstantinopel, sondern auch, wie Erdogans AKP sich die Welt wünscht. Er ist schon jetzt ein großer Kassenerfolg

Es war nur eine Frage der Zeit, wann sich wieder jemand dieses Stoffs annehmen würde: Die Eroberung von Konstantinopel, das hat das Zeug zum Action-Kino, zu großen Schlachtszenen nach „Herr der Ringe“-Manier, in denen garantiert auch eine Nische für eine Liebesgeschichte zu finden ist, es verspricht bildgewaltige Dekorationen, herrliche Kostüme. Die Kontrahenten müssen nicht erfunden werden: Da ist der christliche Kaiser Konstantin XI., Herrscher von By­zanz, und da ist Sultan Mehmed II., genannt der Eroberer. In einer Zeit, in der Muslime und Christen weltweit um Vormachtstellung ringen und sich dabei immer weiter radikalisieren, könnte es eigentlich keinen besseren Stoff geben, wenn man die Kasse so richtig klingeln lassen will.

Die filmische Interpretation von Gesclhichte zeigt immer, wes Geistes Kind jemand ist. Würde ein Radikalchrist wie Mel Gibson einen Film über den Fall von Byzanz drehen, dann wären am Ende wohl trotz historisch belegter Niederlage die Christen die Sieger – wenn vielleicht auch nur moralisch. Nun aber hat sich der türkische Regisseur Faruk Aksoy des Stoffes angenommen. Schon der Trailer von „Fetih 1453“ sorgte vor dem offiziellen Filmstart für enorme Aufregung: Die griechische Zeitung „To Proto Thema“ nannte ihn „Eroberungspropaganda der Türken“, eine Kölner Evangelikalen-Truppe namens „Via Dolorosa“ rief zum Boykott des Films auf und verteilte Flugblätter – bessere Werbung kann sich ein Produzent nicht wünschen. Als dann auch noch Hacker (türkische Facebook-Nutzer vermuten Griechen als Attentäter) die Internetseite des Verleihers lahmlegten, war der Start perfekt.

Vor zwei Wochen ist „Fetih 1453“ in der Türkei und in Deutschland angelaufen. 17 Millionen Euro hat die Produktion verschlungen, sie ist der teuerste, aber auch schon jetzt der erfolgreichste türkische Film überhaupt. Allein am ersten Wochenende sahen ihn in der Türkei eineinhalb Millionen Menschen. Auch in Deutschland waren die Vorstellungen ausverkauf – und es ist anzunehmen, dass der Film in der arabischen Welt auf eine ähnliche Begeisterung stoßen wird. Das lässt einen schaudern: „Fetih 1453“, ist ein Film, der an Verherrlichung des Dschihad kaum zu überbieten ist. Und er hat einen Subtext, spiegelt er doch die Großmachtphantasien und das gesellschaftliche Idealbild der neuen muslimisch-konservativen türkischen Elite wider, deren Gallionsfigur der türkische Ministerpräsident ist. Die Vermischung von türkischer Politik und Film ist dabei kein Zufall: Die von der Regierungspartei AKP geführte Istanbuler Stadtverwaltung hat „Fetih 1453“ mitfinanziert. Türkische Zeitungen haben berichtet, dass Aksoy dem gerade von einer Operation genesenden Ministerpräsidenten eine Kopie des Films nach Hause lieferte. Erdogan soll begeistert gewesen sein.

Der Plot ist schnell zusammengefasst, und worum es in dem Film ansonsten geht, macht der Vorspann klar, der aus einer der Hadithen des Propheten Mohammed zitiert: „Wahrhaftig, ihr werdet Konstantinopel erobern! Welch wunderbarer Führer wird euch führen, und welch wunderbare Armee wird das sein!“ Im Zeitraffer wird uns erst die Jugend Mehmed II. vorgeführt, der mit zwölf Jahren erstmals den Thron bestieg, wieder abgesetzt wurde und erst sechs Jahre später, nach dem Tod seines Vaters, Sultan Murad II., zurückkehrte. Nach dieser Schmach will er nun erst recht beweisen, dass er das Zeug zum Herrscher hat, und zu Ende führen, woran der Vater scheiterte: Die Eroberung von Konstantinopel, nur sie kann aus dem Osmanischen Reich wieder ein geographisch zusammenhängendes Imperium machen. Bis das nach 160 Minuten endlich gelungen ist, gibt es einen Vater-Sohn-Konflikt, es wird geliebt, gezweifelt, intrigiert, gebrüllt, sehr, sehr viel gebetet und mit so viel Kunstblut herumgespritzt, dass einem übel wird. Es ist ein großes Gemetzel mit Abmurksen in den Variationen, mit Schwert, Säbel oder Speer, durch Abhacken oder Durchbohren dieser oder jener Körperteile – Hauptsache, es geschieht in Zeitlupe. Hier haben sich deutsch-türkische Zuschauer allen Ernstes darüber beschwert, dass ihre Kinder nicht mit ins Kino dürfen. In der Türkei läuft der Film ohne Altersbegrenzung. Erdogan hat kürzlich gesagt, die Türkei müsse „devote Generationen heranziehen, die unsere historischen Werte verinnerlicht haben“. Doch welche Werte sind dies, wenn man den Film zum Maßstab nimmt?

Muslime sind gutherzig, mutig und ehrenwert, die Christen hingegen untereinander zerstritten und in jeder Hinsicht verkommen. An manchen Stellen ist das so plump gemacht, dass man laut auflachen muss, ein wenn der Berater Konstantins noch gierig seinen Wein herunterldppt, bevor ihn die Leute von Mehmed II. abführen oder wenn byzandnische Christinnen beim Einkaufen auf dem Markt flittchenhaft mit dem Hintern wackeln und Blusen tragen, deren tiefe Dekolletés man eher auf dem Münchner Oktoberfest vermuten würde als in Konstantinopel. Sultan Mehmed II., gespielt von Devrim Evin, ist ein gebildeter, tiefgläubiger Denker, der seiner Gattin vor dem Abschied noch Liebesschwüre schreibt. Das Wohl seines Volkes und der Sieg des Islam gehen ihm über alles. Mit den Worten „Konstantinopel wird entweder die Hauptstadt der muslimischen oder der christlichen Welt“ zieht er in die Schlacht. Ganz anders kommt Kaiser Konstantin daher – ein diabolischer Typ, ein Fürst der Dunkelheit, der die Zeichen der Zeit nicht erkennen will. Seine Gottesfürchtigkeit beschränkt sich darauf, aus goldenen Becherlein zu trinken, auf denen ein Kreuz abgebildet ist. Von ihm und seinen comicartig dargesteflten Beratern ist über die Türken nur Abfälliges wie „Teufel“, „Ungläubige“ zu hören (das ist der Augenblick, in dem in deutschen Kinos ein entrüstetes Raunen unter den türkischen Zuschauern einsetzt). Während der Sultan sich mit seinen Wesiren berät, planscht Kaiser Konstantin mit drei halbnackten Schönheiten in Rosenblütenwasser. Während Mehmed über Angriffsplänen brütet, fressen und saufen Konstantin und dessen Gefolge, und vor der reichgedecken Tafel tanzen leichtbekleidete Mädchen herum.

Die Frauen am Kaiserhof sind nur willige, namenlos bleibende Gespielinnen und als solche Sinnbilder einer orientalischen Männerphantasie, die in westlichen Frauen Katalysatoren zum Ausleben unterdrückter Triebe sieht. Auf Seiten der Osmanen gibt es zwei Hauptdarstellerinnen, Dilek Serbest als Era, die mutige und kämpferische Ziehtochter des Kanonenbaumeisters Urban, und Sahika Koldemir als Sultansgattin. Ihrem Mann treu ergeben, trägt sie auch noch in dessen Abwesenheit sein Liebfingsparfum. Era verliebt sich. Die auf Rache sinnende Tochter einer Familie, die von Kreuzrittern grausam niedergemetzelt wurde, besteht darauf, gegen die Christen mit ins Feld zu ziehen. In Hasan, einer Art Schwerttrainer von Mehmed II., findet sie den Seelenpartner: Sein Vater starb auf dem Amselfeld (ausgerechnet dort!).

Wie es in türkischen Fernsehserien seit Beginn der Erdogan-Ära üblich ist, tauschen die beiden nur keusche Küsschen aus (Zungenküsse sieht man im Fernsehen nur bei Schlampen). Anfangs trägt Era, die in Byzanz aufgewachsen ist, noch die aufreizende Kleidung der Christinnen und wird von niemandem richtig ernst genommen. Erst als sie ihre Brust abbindet, einen hochgeschlossenen Mantel trägt und das Haar unter einem Tuch verbirgt, wie es heute konservative Musliminnen tun, gewinnt sie für die große Sache an Bedeutung: Sie feuert die Kanone ab, durch welche die Mauern der „Hure Byzanz“ einstürzen werden. Und natürlich ist sie, wie es sich für eine gute Türkin gehört, zu diesem Zeitpunkt schwanger (Erdogan hat gesagt, er erwarte von jeder Türkin mindestens drei Kinder). Sie wird ein Kind bekommen von Hasan, der beim Hissen der Sultansflagge getötet wird. Minutenlang, es ist eine unglaublich pathetische Szene, widersteht er dem Pfeilhagel der Griechen. Am Ende sieht er aus wie der Heilige Sebastian, aber mit christlicher Ikonographie kennt sich der Regisseur offenbar nicht aus. Ihm kommt es auf Bilder an, die das Märtyrertum und den Kampf im Namen Allahs verherrlichen. Es gibt sie zuhauf. Sie rufen Erinnerungen an Bilder wach, die man aus ganz anderen Zusammenhängen kennt: von Propagandavideos muslimischer Fundamentalisten, von Bekennervideos von Terroristen und von Filmen, in denen Selbstmordattentäter sich von der Welt verabschieden, bevor es zur Tat geht.

Da ist jene Szene, in der sich die Arbeiter beim Bau der Kanone versammeln und „Allahu Akbar“ rufen, als das flüssige Eisen in die Form gegossen wird (im Osmanischen Reich waren Waffenschmiede in Wirklichkeit vor allem Christen). Gleiches rufen die Männer, die sich und einen Trupp christlicher Soldaten in die Luft sprengen, weil es vor ihnen kein Entkommen gibt: „Wir werden nicht umsonst sterben“, sagt einer noch und ein anderer: „Wir vergessen unsere Märtyrer niemals.“ Und da ist der Tunnelbauer, der zwischen Tonnen mit Dynamit steht und diese als Selbstrnordattentäter unter dem Palast des Kaisers zünden wird. Zuvor spricht er ein Gebet.

In der Türkei wird der Film gefeiert. Die nationalreligiösen Historiker loben ihn in den höchsten Tönen, obwohl sie wissen, dass er erhebliche faktische Mängel hat. Die türkische Presse sieht das türkische Kino wegen der Spezialeffekte nun auf einer Höhe mit Hollywood. Selbst die liberale Zeitung „Radikal“ bescheinigte ihm „relativ erfolgreiche optische Effekte“, ätzte aber, dass alle Helden dauernd sprechen, „als würden sie eine Rede halten“. Der einzige vernichtende Kommentar kam von der regierungstreuen (!, T.) „Today’s Zaman“. Neben Jubelarien druckte di’e Zeitung einen Artikel der renonimmierten Kritikerin Emine Yildirim. Sie empörte sich über den im Guss einer Riesenkanone gipfelnden Machismo von „Fetih 1453“. „Wie das Portrait der Perser als barbarische Monster in „300“ viele Menschen aufbrachte, so wird auch die Darstellung des Papsttums und der griechisch-byzantinischen Orthodoxie in „Fetih 1453“ viele Menschen ärgern. Wenn wir uns aufregen über erniedrigende und orientalische Darstellungen in westlichen Blockbustern, sollten wir wenigstens so anständig sein, nicht die gleichen Fehler zu begehen“, schreibt sie.

„Fetih 1453“ zeichnet eine Welt, in der das Wahre und Gute nur dann bestehen können, wenn der Islam regiert. Um das zu erreichen, ist jedes Mittel erlaubt. Andere Religionen müssen sich dem unterordnen, ansonsten werden sie vernichtet. Am Ende des Films tritt Mehmed II. in die Hagia Sophia, in die sich orthodoxe Christen geflüchtet haben: „Habt keine Angst. Ihr habt euer Recht, euren Glauben frei zu leben“, sagt er. Die dreitägige Plünderung der Stadt durch sein Heer verschweigt der Film. Und Glaubensfreiheit gibt es bis heute nicht in der Türkei.

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Lesen Sie nun, was die unvergessene Oriana Fallaci über die Eroberung Konstantinopels schrieb:

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1453 belagerten sie erneut Konstantinopel, das am 29. Mai Mohammed II. in die Hände fiel. Einem blutrünstigen Unmenschen, der kraft des islamischen Brudermord-Gesetzes (dieses Gesetz ermächtigte einen Sultan, aus dynastischen Gründen seine nächsten Angehörigen zu ermorden) den Thron bestiegen hatte, indem er sein dreijähriges Brüderchen erdrosselte.

Und apropos: Kennst du die Schilderung des Falls von Konstantinopel, die uns der Schreiber Phrantzes hinterlassen hat? Vielleicht nicht. In einem Europa, das nur um Muslime weint, nie um Christen oder Juden oder Buddhisten oder Hinduisten, wäre es nicht politically correct, etwas über die Einzelheiten des Falls von Konstantinopel zu wissen.

(…) Die Bewohner, die sich bei Einbruch der Nacht, während Mohammed II. die von Theodosius errichteten Mauern mit Kanonen beschießt, in die Kathedrale Hagia Sophia flüchten und dort anfangen, Psalmen zu singen, um Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. Der Patriarch, der im Kerzenschein die letzte Messe liest und den Ängstlichsten als Ermutigung zuruft: „Fürchtet euch nicht! Morgen werdet ihr im Himmelreich sein, und eure Namen werden bis ans Ende aller Zeiten überdauern!“ Die weinenden Kinder, die Mütter, die schluchzen: „Still, mein Kind, still! Wir sterben für unseren Glauben in Jesus Christus! Wir sterben für unseren Kaiser Konstantin XI., für unser Vaterland!“

Die osmanischen Truppen, die trommelschlagend durch die Breschen in den einstürzenden Mauern eindringen, die genuesischen, venezianischen und spanischen Verteidiger überrennen, sie samt und sonders mit Säbelhieben niedermetzeln, dann in die Kathedrale stürmen und sogar die Säuglinge köpfen. Die Köpfchen nehmen sie zum Kerzenlöschen. (…) Es dauerte vom Morgengrauen bis zum Nachmittag, das Blutbad. Es verebbte erst in dem Augenblick, in dem der Großwesir auf die Kanzel der Hagia Sophia stieg und zu den Schlächtern sagte: „Ruht euch aus. Dieser Tempel gehört jetzt Allah.“

Unterdessen brannte die Stadt. Die Soldateska kreuzigte und pfählte. Die Janitscharen vergewaltigten die Nonnen und schnitten ihnen dann die Kehle durch (viertausend in wenigen Stunden) oder ketteten die Überlebenden aneinander, um sie auf dem Markt in Ankara zu verkaufen. Und die Höflinge rüsteten zum Siegesbankett.

Zu jenem Bankett, bei dem sich Mohammed II. (dem Propheten zum Trotz) mit zypriotischem Wein betrank, und da er eine Schwäche für junge Knaben hatte, ließ er sich den Erstgeborenen des griechisch-orthodoxen Großherzogs Notaras bringen. Einen für seine Schönheit bekannten Vierzehnjährigen. Vor allen vergewaltigte er ihn, und nachdem er ihn vergewaltigt hatte, ließ er die anderen Notaras herbeiholen. Die Eltern, die Großeltern, die Onkel, die Cousins des Jungen. Vor seinen Augen enthauptete er sie. Einen nach dem anderen. Er ließ auch alle Altäre zerstören, alle Glocken einschmelzen, alle Kirchen in Moscheen oder Basare verwandeln. Oh ja. So wurde Konstantinopel zu Istanbul…

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Time am 6. März 2012

Kennen Sie die Hitlerkirche?

8. Dezember 2009

Am 31. August hatte ich meiner Freude Ausdruck verliehen, dass FAZ-Türkei-Korrespondent Michael Martens nun, da er die großen Ungereimtheiten im Ergenekon-Prozess ansprach, von seiner bedingungslosen Türkei-Verehrung abgerückt sei (1). Am vergangenen Sonntag (6.12.09) jedoch brachte die FAZ einen widerwärtigen, gradezu ungeheuerlichen Artikel, der seinesgleichen sucht, und den ich also im allgemeinen Erkenntnisinteresse folgen lasse.

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EINLADUNG zum Gebet

Ein Besuch bei Bekir Büyükbas, dem bekanntesten Muezzin der Türkei

Die Liebe, sagt er, sei auf dem Heimweg über ihn gekommen, damals in Konya, als er von der Schule nach Hause ging und zur Zeit des Nachmittagsgebets an der Moschee vorbeikam. Wenn es wirklich so war, wie er sagt, dann war es ungefähr so: Ein Wochentag in einer zentralanatolischen Provinzstadt, Ende der sechziger Jahre. Unter den Schülern, die nach Hause gehen, ist auch der Viertklässler Bekir Büyükbas. Gleich wird es Zeit für das Nachmittagsgebet sein, und von den vielen hundert Minaretten der Stadt wird man die Gläubigen zu den Moscheen rufen. Tausende werden dem Ruf folgen, denn Konya ist eine fromme Stadt, von den Reformen Atatürks und seiner Nachfolger hält man hier wenig. Der Junge ist gerade in der Nähe einer Moschee, als der Ezan erschallt, der Gebetsruf. Er hat ihn schon oft gehört, viele tausend Mal, doch an diesem Tag hört er ihn wie nie zuvor. Denn heute folgt er ihm, geht mit den Männern auf den Hof der Moschee, nimmt die rituelle Waschung an sich vor und stapft auf den Gebetsraum zu. Und als er vor dem Tor steht, beginnt er, den Ezan zu singen. Der Imam wird auf den Jungen aufmerksam und ruft ihn nach dem Gebet zu sich. Schön habe er gesungen, sagt der Imam, er solle wiederkommen. Der Junge kam wieder, und der Imam überredete die Eltern, ihren Sohn auf eine Imam-Hatip-Schule zu schicken, in der besonders auf die religiöse Erziehung der Schüler geachtet wird.

Ein halbes Menschenleben ist das nun her, und kein einziges Mal habe er den Tag bereut, sagt Herr Büyükbas. „Ich liebe meinen Beruf. Ich habe auch nach 35 Jahren noch nicht genug davon.“ Es ist kurz vor drei Uhr am Nachmittag, bis zum Abendgebet, dem Aksam, wird es noch einige Stunden dauern. Herr Büyükbas empfängt seine Gäste in einem dem Muezzin vorbehaltenen Seitenraum der Moschee. Er bietet sehr süße Süßigkeiten aus seiner Geburtsstadt an und bittet dann um etwas Geduld, er muss noch eine SMS beantworten. Unter der Kuppel der berühmten FATIH-MOSCHEE von Istanbul ist es zu dieser Stunde fast leer, nur wenige Betende knien auf den Teppichen. Natürlich ist auch die kleinwüchsige Alte da und geht geschäftig zwischen den Säulen hin und her, aber das darf sie, denn sie ist verrückt. Außerdem noch einige Handwerker, denn die Moschee, deren Bau von Mehmed dem Eroberer (Fatih) nach der Bezwingung Konstantinopels befohlen wurde, wird renoviert und hat sich hinter Gerüsten versteckt wie unter einem Kopftuch aus Stahl. Einst stand an dieser Stelle eine byzantinische Kirche, aber sie musste WEICHEN, um Platz für die Vorfahren von Herrn Büyükbas zu machen. BERÜHMT ist die Fatih-Moschee auch deshalb, weil Sultan MEHMED, der den Türken Istanbul eroberte, hier begraben liegt. Für Bekir Büyükbas war es schon in Konya ein Traum, eines Tages von einem der Minarette dieser Moschee zum Gebet zu rufen. Denn er wollte nicht nur Muezzin sein, er wollte Muezzin in Istanbul sein, in dieser großen Stadt DES ISLAM, in der seit dem 29. Mai 1453 kein Tag verging, an dem nicht der Ezan in ihren Gassen zu hören gewesen wäre. Deshalb fuhr er als junger Mann nach Istanbul, um den Mufti des Stadtteils zu bitten, ihm eine Stellung an der Fatih-Moschee zu verschaffen. Nach einigen vergeblichen Versuchen gelang ihm das auch, und seit 1987 ist es seine Stimme, die vom Minarett der Moschee des Eroberers von Konstantinopel die Gläubigen zum Gebet ruft.

Es hat etwas gedauert mit der SMS, aber nun ist Herr Büyükbas ganz bei der Sache und erzählt von der Schönheit des Ezan, vom vielstimmigen Mosaik der Gebetsrufe von Istanbul. „Der Ezan ist Auferstehung, Geburt, Leben. Er ist eine Annäherung an Allah. Er handelt von der Einheit der Gläubigen und bestätigt die Bedeutung des Propheten. Wenn ich zum Gebet rufe, muss ich den Ezan fühlen. Nur dann zeigt er Wirkung. Wenn man den Ezan nicht fühlt und ihn nur vorträgt, weil man ihn vortragen muss, wird er die Menschen nicht berühren.“ Davon, wie der Ezan die Menschen berühren kann, erzählt Herr Büyükbas eine Geschichte, die er vor vielen Jahren erlebt hat. Er hatte gerade zum Morgengebet gerufen, das Goldene Horn lag noch in Dunst gehüllt, als ein Passant auf den Hof der Fatih-Moschee kam. Der Mann war angetrunken. Niemals habe er einen schöneren Ezan gehört, sagte der Mann, und es war offenbar nicht oder zumindest nicht allein der Rausch, der ihm diese Worte eingab, denn die Trunkenheit verflog, aber der Mann kam wieder. Heute ist Bekir Büyükbas mit ihm befreundet.

Natürlich sei das eine Ausnahme, und gewiss gebe es viele Menschen in Istanbul, die sich zwar an der Pracht des Gebetsrufs erfreuten, ihm aber nie folgten, rückt der Muezzin seine romantische Anekdote zurecht. Aber doch geschehe es immer wieder, dass ein Mensch die Einladung des Ezan erkenne und annehme. Damit so etwas geschehen kann, muss der Muezzin hart an sich arbeiten, denn eine schöne Stimme ist nicht genug. Zunächst müsse man ein Hafiz sein, also jemand, der den Koran auswendig kennt, sagt Herr Büyükbas. Dann erst stelle sich die Aufgabe, immer wieder an sich und seiner Stimme zu arbeiten, Tag für Tag. Von seiner Stimme spricht Herr Büyükbas, als sei sie ein lebendiges Wesen, auf das er Rücksicht nehmen muss, damit es ihn nicht verlässt. Herr Büyükbas wurde noch nie verlassen von seiner Stimme, aber einmal hat er, wie er verschämt zugibt, den Ezan verschlafen, und zwar den Ruf zum Morgengebet. Dabei liebt er seinen Beruf so sehr, dass er ihn am liebsten auch im Urlaub ausüben würde. Herr Büyükbas, der wie alle Muezzins in der Türkei Beamter der mächtigen Religionsbehörde Diyanet ist (und daher auch in Anzug und Krawatte zum Dienst erscheint), hat zwar Urlaub wie andere Beamte auch, aber es sieht nicht so aus, als könne er seinen Beruf wirklich hinter sich lassen. Denn wenn Herr Büyükbas in seinem Urlaubsort einen schlecht gesungenen Ezan hört, geht er in die Moschee und sucht den Muezzin auf. Da er manchmal auch im Fernsehen den Ezan singt und auf Youtube zu sehen ist, kennen ihn die jüngeren Kollegen und fürchten sich, wenn sie ihn kommen sehen. Dabei müsse sich niemand vor ihm fürchten, sagt Herr Büyükbas. Er spreche stets freundlich zu den Kollegen, bis sie selbst einsähen, dass sie an sich arbeiten müssen. Es gehe schließlich nicht um eine Kleinigkeit. „Der Ezan ist die wirksamste Methode der Verkündung des Islam. Im Ausland verstehe ich das noch besser als in Istanbul. Es ist sehr schwer für mich, in einer Stadt zu sein, wo der Ezan nicht zu hören ist. Dann ist es, als sei ich TOT.“

Bald wird er in einer SOLCHEN Stadt sein, in Wien, wo ein islamischer Abend gegeben wird. Als Muezzin einer der berühmtesten Moscheen der Welt nimmt er häufiger an solchen Aufführungen teil. Es gibt klassische türkische Musik, religiöse Oden, Gedichte, Passagen aus dem Koran, tanzende Derwische und eben einen echten Muezzin, nämlich Herrn Büyükbas, der den Abend mit einem Ezan einleitet. Wenn 1683 in der Schlacht am Kahlenberg ein paar KLEINIGKEITEN anders verlaufen oder Jan Sobieski und seine Polen zu spät gekommen wären, könnten die Wiener den Ezan vielleicht noch heute UMSONST hören, aber weil es damals eben so kam, wie es kam, müssen sie nun TEURE Eintrittskarten kaufen, um Herrn Büyükbas zu erleben, PECH GEHABT. Bekir Büyükbas freut sich auf Wien, auch wenn er schon ahnt, dass es nach der Vorstellung wieder dunkel werden wird in seiner Seele, wie immer, wenn er in einer Stadt der Christen ist – und seine Lebensmelodie fehlt. Das sei schrecklich, sagt Herr Büyükbas. „Ohne Ezan habe ich kein LEBEN, und ich MÖCHTE auch keines haben. Ins Ausland gehe ich NUR, um den Ezan vorzutragen.“ Aber was ist mit dem Klang der Kirchenglocken, die doch auch zum Gebet rufen, zur Einkehr, zur Sammlung der Gläubigen? Empfindet nicht auch ein Muezzin die Poesie des Glockengeläuts, so wie viele Christen in Istanbul die Schönheit des Ezan erkennen und spüren? „Ich fühle ÜBERHAUPT NICHTS, wenn ich Kirchenglocken höre. Das gibt mir gar NICHTS. Es lässt sich mit dem Ezan NICHT vergleichen. Der Ezan richtet sich an das HERZ, er bedeutet die Auferstehung toter SEELEN, nicht nur muslimischer Seelen.“ Er hält inne und schweigt. Vielleicht erscheint ihm sein Urteil über die Glocken zu harsch für ein Gespräch mit einem Gast aus einem als christlich GELTENDEN Land, oder er hat andere Zweifel, jedenfalls schränkt er seine Worte wieder ein: „Es hängt wahrscheinlich davon ab, was man aus seiner Kindheit kennt.“

Und wie steht es mit der FURCHT vieler Europäer, nicht nur der Schweizer, vor Moscheen und Minaretten? Kann er verstehen, warum sie den Ezan in Istanbul oder Kairo hören MÖGEN, aber nicht daheim in Zwickau oder Aarhus? „Vielleicht haben sie einfach ANGST, MUSLIME zu werden“, antwortet der Muezzin und lächelt. Dann scheint es ihm offenbar wieder so, als habe er sich missverständlich oder UNGÜNSTIG ausgedrückt, denn rasch erläutert er seine Worte: „Es gibt keinen ZWANG, den Islam anzunehmen. Deshalb wünsche ich mir, dass der Gebetsruf der Muslime auch in EUROPA zu hören sein wird. Schließlich sind auch in der Türkei KIRCHENGLOCKEN zu hören, und niemand hat etwas dagegen.“ Kurz liegt die Möglichkeit einer unerquicklichen Wendung des Gespräches in der stillen Luft der Fatih-Moschee. Man KÖNNTE den Muezzin an die schlechte Lage der Christen in seinem Land erinnern und daran, dass es bis heute in vielen Städten nicht möglich ist, Kirchen zu bauen, von Kirchtürmen ganz zu schweigen.

Doch die Zeit für das Abendgebet ist nah, und Herr Büyükbas muss sich vorbereiten. Es sei Zeit, bedeutet der Muezzin, gestattet aber, ihn zu seinem Arbeitsplatz zu begleiten. Er betritt einen kleinen Raum neben dem Minarett, in dem ein Mikrofon aufgebaut ist, und schaut noch einmal auf die Uhr. Er räuspert sich, schließt die Augen, schluckt. Die Konzentration in seinem Gesicht erinnert an die Nahaufnahmen von Sprintern kurz vor dem Start zu einem Hundertmeterlauf. Er atmet tief durch, einmal, zweimal, dreimal. Dann tritt Bekir Büyükbas dicht an das Mikrofon und singt. Er singt, dass Gott groß sei und dass es keinen Gott gebe außer Gott, dass Mohammed sein Gesandter sei, dass nun alle rasch zum Gebet eilen sollen und zum Heil, denn Gott sei größer als alles und man könne ihn mit nichts vergleichen. Nur dass ein Gebet besser sei als der Schlaf, singt Herr Büyükbas nicht, denn diese Strophe wird nur am Morgen vorgetragen, wenn der Moloch sich aus überdrehten Großstadtträumen wälzt. Bis auf den letzten wird jeder Satz doppelt, die Strophe von der Größe Allahs sogar viermal gesungen, und schon lange bevor das letzte Wort erklungen ist, sind viele Hunderte Männer aus der Umgebung zur Moschee geströmt. Sie sind dem Lied von Herrn Büyükbas gefolgt, dem Lied, mit dem Milliarden Muslime auf allen Kontinenten zum Gebet gerufen werden. Nur seine beiden Söhne sind ihm nie gefolgt. Einer ist Buchhalter bei einer Baufirma, der andere verkauft Gebrauchtwagen. „Es ist in Ordnung so. Ich habe bei ihnen nie das nötige Talent gesehen“, sagt ihr Vater zum Abschied, während draußen die laut rufenden Brotverkäufer und die Altmetallhändler ihre Karren durch das buntscheckige Straßengewirr schieben und ihren eigenen Ezan vortragen, den profanen Ezan der Millionenstadt, der von Sesamkringeln handelt und von Blech und von Eisen zu zweieinhalb Piaster das Kilo.

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„Einladung zum Gebet“, „ Wenn 1683 in der Schlacht am Kahlenberg ein paar KLEINIGKEITEN anders verlaufen… wären“, „Pech gehabt…“, „ … in Istanbul sein, in dieser GROSSEN Stadt des ISLAM, in der seit dem 29. Mai 1453 kein Tag verging, an dem nicht der Ezan in ihren Gassen zu hören gewesen wäre,“ so flötet Martens, dabei ist die Eroberung Konstantinopels eine der ganz großen Tragödien seiner eigenen, der europäischen Geschichte, ein furchtbarer Sieg der mohammedanistischen Barbaren. Ihr Wüten steht dem der Deutschen im 2. WK z.B. in Russland kaum nach. Kann man sich vorstellen, dass ein deutscher Journalist der besten Zeitung Deutschlands derartig launig und verharmlosend darüber plaudern würde nach dem Motto „Wenn die Panzerschlacht um Kursk (2) anders verlaufen wäre, hätten wir heute alle Lampen aus Menschenhaut“? Wohl kaum.

Nicht einmal hundert Jahre ist es her, dass die mohammedanistischen Türken 1,5 Millionen armenische Christen ermordeten (3). 1922 folgten 120.000 bis 300.000 Griechen und Armenier in Smyrna (4). Damit nicht genug, Robert Spencer (5): „…the Turkish genocide of Assyrians in World War One, in which 750,000 (75%) Assyrians were killed between 1915 and 1918, as well as Armenians and Greeks, and the massacre of 3000 Assyrians in Simmele, Iraq in August, 1933.“ Die Assyrer sind Christen. Niemals ist je ein Wort des Bedauerns gefallen, kein einziger Cent Entschädigung ist für diese Genozide gezahlt worden. Es gibt keine Denkmäler in den Gebieten, wo sie einst lebten, keine „Stolpersteine“ (6), wer darüber redet wird vielmehr eingesperrt. Und wenn in christlichen Ländern an die ermordeten Glaubensfreunde erinnert wird, ruft das die Verärgerung der Mohammedanisten auf hoher diplomatischer Ebene hervor.

Dies soll mir nun Anlaß genug sein, hier noch mal die Eroberung Konstantinopels von der großen Oriana Fallaci (7) schildern zu lassen, die Eroberung der Stadt durch den perversen und blutrünstigen Mohammedanisten Mohammed (Mehmet/Fatih) II. (8):

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1453 belagerten sie erneut Konstantinopel, das am 29. Mai Mohammed II. in die Hände fiel. Einem blutrünstigen Unmenschen, der kraft des islamischen Brudermord-Gesetzes (dieses Gesetz ermächtigte einen Sultan, aus dynastischen Gründen seine nächsten Angehörigen zu ermorden) den Thron bestiegen hatte, indem er sein dreijähriges Brüderchen erdrosselte.

Und apropos: Kennst du die Schilderung des Falls von Konstantinopel, die uns der Schreiber Phrantzes hinterlassen hat? Vielleicht nicht. In einem Europa, das nur um Muslime weint, nie um Christen oder Juden oder Buddhisten oder Hinduisten, wäre es nicht politically correct, etwas über die Einzelheiten des Falls von Konstantinopel zu wissen.

(…) Die Bewohner, die sich bei Einbruch der Nacht, während Mohammed II. die von Theodosius errichteten Mauern mit Kanonen beschießt, in die Kathedrale Hagia Sophia flüchten und dort anfangen, Psalmen zu singen, um Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. Der Patriarch, der im Kerzenschein die letzte Messe liest und den Ängstlichsten als Ermutigung zuruft: »Fürchtet euch nicht! Morgen werdet ihr im Himmelreich sein, und eure Namen werden bis ans Ende aller Zeiten überdauern!« Die weinenden Kinder, die Mütter, die schluchzen: »Still, mein Kind, still! Wir sterben für unseren Glauben in Jesus Christus! Wir sterben für unseren Kaiser Konstantin XI., für unser Vaterland!«

Die osmanischen Truppen, die trommelschlagend durch die Breschen in den einstürzenden Mauern eindringen, die genuesischen, venezianischen und spanischen Verteidiger überrennen, sie samt und sonders mit Säbelhieben niedermetzeln, dann in die Kathedrale stürmen und sogar die Säuglinge köpfen. Die Köpfchen nehmen sie zum Kerzenlöschen. (…) Es dauerte vom Morgengrauen bis zum Nachmittag, das Blutbad. Es verebbte erst in dem Augenblick, in dem der Großwesir auf die Kanzel der Hagia Sophia stieg und zu den Schlächtern sagte: »Ruht euch aus. Dieser Tempel gehört jetzt Allah.«

Unterdessen brannte die Stadt. Die Soldateska kreuzigte und pfählte. Die Janitscharen vergewaltigten die Nonnen und schnitten ihnen dann die Kehle durch (viertausend in wenigen Stunden) oder ketteten die Überlebenden aneinander, um sie auf dem Markt in Ankara zu verkaufen. Und die Höflinge rüsteten zum Siegesbankett.

Zu jenem Bankett, bei dem sich Mohammed II. (dem Propheten zum Trotz) mit zypriotischem Wein betrank, und da er eine Schwäche für junge Knaben hatte, ließ er sich den Erstgeborenen des griechisch-orthodoxen Großherzogs Notaras bringen. Einen für seine Schönheit bekannten Vierzehnjährigen. Vor allen vergewaltigte er ihn, und nachdem er ihn vergewaltigt hatte, ließ er die anderen Notaras herbeiholen. Die Eltern, die Großeltern, die Onkel, die Cousins des Jungen. Vor seinen Augen enthauptete er sie. Einen nach dem anderen. Er ließ auch alle Altäre zerstören, alle Glocken einschmelzen, alle Kirchen in Moscheen oder Basare verwandeln. Oh ja. So wurde Konstantinopel zu Istanbul…

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Kennen Sie die Hitlerkirche? Ich auch nicht. Hitler war ein scheußliches Monster, ein Ausrutscher, der uns peinlich ist. Keine noch so winzige Straße ist nach ihm benannt, geschweige denn eine Kirche. Aber in nahezu jeder deutschen Stadt gibt es ein „religiöses“ Zentrum der Mohammedanisten, das auf den Namen des perversen Killers Mehmet II. getauft ist (9). Das ist kein Zufall und auch keine Unwissenheit, denn je perverser die Killer sind, um so authentischer verwirklichen sie vielmehr ihre Anti-Religion.

Wenn Sie die Nerven haben, können Sie in Kewils Archiv weiterlesen (10), aber vermutlich kennen Sie das alles schon. Auch Herrn Martens ist es mit Sicherheit bekannt. Seine jovialen Verharmlosungen sind daher ekelhaft und Verrat. So wie Hakenkreuze bei uns verboten sind, sollten wir umgehend alle Fatih-Moscheen schließen. Herrn Martens aber sollten wir in seine geliebte Türkei ausweisen. Wenn er sich von seinem Freund Bekir Büyükbas kastrieren ließe, wer weiß, vielleicht würde ja noch ein berühmter Turmkreischer aus ihm werden.

Time am 8. Dezember 2009

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(1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/08/31/carla-del-paulus-friends/

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Kursk

(3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/14/phonix-armenien-flieg/

https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/15/der-teilirian-prozess/

https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/16/die-turkei-orientiert-sich/

https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/18/wir-brauchen-die-turkei/

(4) http://www.pi-news.net/2009/12/tabu-der-tuerkische-voelkermord-an-den-griechen/

(5) http://www.jihadwatch.org/2009/12/turks-irks-by-oz-genocide-monument.html

(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine

(7) http://de.wikipedia.org/wiki/Oriana_Fallaci

(8) http://de.wikipedia.org/wiki/Mehmet_II.

(9) http://kewil.myblog.de/kewil/art/2720836

(10) http://kewil.myblog.de/kewil/art/2600619

http://kewil.myblog.de/kewil/art/31005116/

http://kewil.myblog.de/kewil/art/2576231

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Ergänzung 14. 12. 09, in der gestrigen FAZ gab es einen erfrischend pointierten Leserbrief von Berthold Fritz aus Duisburg mit gewagtem Selbstversuch:

„Ich habe versucht, die zehn Minuten Video auf Youtube durchzuhalten, um dem Ezan des besten Muezzins Istanbuls zu lauschen. Ich konnte es nicht. So gesehen, haben die Schweizer im Dezember 2009 eine kluge Entscheidung getroffen. Wenn man nicht schon mit der Muttermilch dieses in unseren Ohren unerträgliche Gejammer eingesogen hat und auch die Absicht des Rufers zum Nachmittagsgebet nicht versteht, zieht man das Glockengeläut unserer Kirchen als wesentlich harmonischeren Klang vor, obwohl die meisten von uns Aufgeklärten auch diesem Ruf nicht folgen.“