Posts Tagged ‘Mohammed Khallouk’

Bravo, Beatrix!

16. Juni 2017

Polit-Kommissar Mohammed Khallouk hat den ZMD erneut als Jihad-Verein sichtbar werden lassen (1).

Niemand fiel das auf außer Beatrix von Storch von der AfD, der einzigen counterjihadischen Partei in Deutschland (2).

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Der stellv. Vorsitzende des Zentralrates der Muslime setzt Schmierereien an Moscheewänden mit Terrorangriffen gleich

Von Storch fordert: Die Bundesregierung muss sich
vom Zentralrat der Muslime distanzieren

Zum Beitrag von Mohammed Khallouk im Tagesspiegel vom 14. Juni 2017 erklärt Beatrix von Storch:

»Der stellv. Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland Mohammed Khallouk setzt in seinem Beitrag im Tagesspiegel Schmierereien an Moscheewänden mit Terrorangriffen und Selbstmordanschlägen gleich. Diese Gleichsetzung ist ein Skandal.

Der Vergleich zeigt die fundamentalistische Geisteshaltung, wonach eine Beleidigung des Islam ebenso schlimm sei wie die Ermordung von Menschen. Dass sich der Zentralrat der Muslime in keiner Weise von dieser fundamentalistischen Grundströmung abgrenzt, zeigt auch die Weigerung, die Scharia als Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu verurteilen.

Der Zentralrat der Muslime darf deshalb nicht länger Ansprechpartner der Bundesregierung sein. Ich fordere die Bundesregierung auf, sich klar vom Zentralrat der Muslime zu distanzieren.«

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Time am 16. Juni 2017

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1) https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/sollten-sich-muslime-vom-islamistischen-terror-distanzieren/muslime-und-nichtmuslime-sollten-zusammenhalt-demonstrierennbsp.html
2) http://www.freiewelt.net/nachricht/von-storch-fordert-die-bundesregierung-muss-sich-vom-zentralrat-der-muslime-distanzieren-10071210/

Gewohnheitsmäßig unfair

31. Mai 2015

Israels Judoka

Gegen die Juden kämpfen die Nazislahmisten auf allen Ebenen, auch auf der des Sports und dort natürlich mit unfairen Mitteln.

Ging es gestern um die FIFA (1), so lesen Sie heute über Vorfälle bei einem Judoturnier in Marokko, über die Alex Feuerherdt auf der „Achse des Guten“ berichtete (2).

Sie sind leider gewiss nicht geeignet, das Weltbild des Ork-Kommissars Mohammed Khallouk „einstürzen“ zu lassen (3).

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Der marokkanische Patient

Boykotte, Störungen und Repressalien gegen israelische Sportler und deren Mannschaften sind traurige Normalität, seit es den jüdischen Staat gibt. Schon dass Israel im Fußball nicht (mehr) dem asiatischen, sondern dem europäischen Kontinentalverband angehört, ist eine Folge der permanenten Boykotte durch arabische respektive islamische Länder. Und selbst dieser Wechsel lässt die Feinde jüdischer Souveränität nicht ruhen, wie aktuell beispielsweise der palästinensische Versuch zeigt, Israel aus dem Weltfußballverband FIFA ausschließen zu lassen.

Auch in anderen Sportarten sind israelische Athleten immer wieder mit allerlei Obstruktionen konfrontiert. Sei es, dass einer Tennisspielerin die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate verweigert wird (oder das Daviscup-Team in Schweden vor leeren Rängen antreten muss), sei es, dass sich iranische Sportler bei Olympischen Spielen nicht mit israelischen Konkurrenten messen wollen, sei es, dass es bei einem Basketballspiel eines israelischen Klubs in der Türkei zu Ausschreitungen kommt – um nur einige Beispiele von unzähligen zu nennen.

Ein weiteres Kapitel dieser unrühmlichen Geschichte wurde nun in Marokko geschrieben. Dort fand am Wochenende das World Judo Masters statt, ein hochkarätiges Turnier, zu dem die International Judo Federation (IJF) die jeweils 16 besten Judoka in jeder Gewichtsklasse, bei den Frauen wie bei den Männern, eingeladen hatte. Auch sieben israelische Judokämpferinnen und -kämpfer wollten an den Start gehen, obwohl es Sicherheitsbedenken gab, nachdem Marokko angekündigt hatte, die obligatorischen Bodyguards als Begleitungen nicht einreisen zu lassen.

Aber den Judoka war der Wettkampf wichtig, zumal es dort wertvolle Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr zu holen gab. Und so wandte sich Moshe Ponti, der Vorsitzende der israelischen Judovereinigung, an Marius Vizer, den Chef der IJF, der seinerseits von den Organisatoren des Turniers die Zusicherung erhielt, dass sich das Sicherheitspersonal des marokkanischen Königs um die israelische Delegation kümmern wird. Es schien, als seien nun alle Probleme aus dem Weg geräumt.

In der Zwischenzeit waren allerdings die israelische Fahne und die Namen der israelischen Judoka von der offiziellen Website des Wettbewerbs entfernt worden. Erneut musste der israelische Verband bei der IJF intervenieren. Und damit hatte der Albtraum erst begonnen. Denn als die Sportler in Marokko landeten, wurden sie geschlagene acht Stunden lang auf dem Flughafen festgehalten – in einem Raum ohne Stühle, Essen und Wasser. Die marokkanischen Behörden behaupteten zunächst, die Mitglieder der Delegation hätten keine Visa gehabt, dann hieß es, eines der Delegationsmitglieder habe eine Waffe mit sich geführt. Erst als der IJF-Vorsitzende Vizer damit drohte, das gesamte Masters abzusagen, wurde den Israelis die Weiterreise zu ihrem Hotel genehmigt.

Doch auch jetzt waren die Feindseligkeiten noch längst nicht beendet. Eine israelische Flagge war an der Wettkampfstätte nirgendwo zu sehen, was die IJF zum Anlass nahm, von den Organisatoren die Entfernung auch der Fahnen aller anderen teilnehmenden Länder zu fordern. Während der Wettkämpfe schlug den israelischen Judoka immer wieder der geballte Hass des Publikums entgegen. Manche Zuschauer schwenkten palästinensische Fahnen, andere buhten die Israelis permanent aus oder drohten ihnen gar damit, sie zu töten. Trotz dieser Schikanen erreichten die Judokämpfer zwei fünfte und drei siebte Plätze.

Über die Rahmenbedingungen und die Ereignisse waren sie gleichwohl schockiert. »Was in Marokko passiert ist, ist eine Schande«, sagte Yarden Gerbi, Weltmeisterin in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm. »Ich finde es beschämend, dass wir acht Stunden am Flughafen warten mussten und beim Wettkampf niedergebuht wurden, nur weil wir Israelis sind. Wir sind ausschließlich aus sportlichen Gründen hier gewesen, nicht aus politischen, und was wir erleben mussten, ist blamabel für Marokko und die Organisatoren des Turniers.«

Moshe Ponti, der Chef der israelischen Judoka, ergänzte: »Ich bin sehr enttäuscht – nicht von den Resultaten, sondern vom Verhalten des Publikums. Ich habe mich mehrmals gefragt, ob es richtig war, in dieses Land zu kommen, bin aber immer zum gleichen Ergebnis gekommen: Ich werde jedes arabische Land bereisen, das ich bereisen darf. Was den Sport betrifft, werden wir unsere Schlüsse ziehen.« Welche er meinte, ließ er offen.

Immerhin scheint sich nach allem, was man weiß, zumindest die International Judo Federation ausgesprochen korrekt verhalten zu haben. Klare Ansagen gegenüber den marokkanischen Organisatoren, kein Lavieren und Beschwichtigen wie beispielsweise bei ihrem Pendant im Fußball, der FIFA, wo man vergeblich auf eine klare Positionierung für das Mitglied Israel und gegen den ungeheuerlichen Ausschlussantrag durch den palästinensischen Verband wartet. Und man dürfte gespannt sein, wie sich Katar, der Ausrichter der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, im Falle einer Teilnahme des israelischen Nationalteams verhalten würde. Umso mehr ist der Nivcheret zu wünschen, dass sie die Qualifikation für die WM meistert.

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Time am 31. Mai 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/05/30/blatter-fur-israel/
2) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_marokkanische_patient
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/05/27/dummer-als-stroh/

Dümmer als Stroh

27. Mai 2015

Khallouk

Eine besonders freche Lüge leistete sich in Aiman Mazyeks „islam.de“ unlängst der Korchide-Gegner Mohammed Khallouk (1). Er behauptete, dass mohammedanistische Gesellschaften keineswegs intolerant gegenüber religiösen Minderheiten seien, sondern dass diese Behauptung vielmehr ein falsches „Vorurteil“ sei.

Seine angesichts der derzeitigen dramatischen blutigen Christen-, Bahai-, Jesiden und Amadijaausrottung durch die Orks völlig unglaubwürdige Behauptung meinte er durch das Beispiel Marokko „beweisen“ zu können, wo er sich ganze sieben (!) Tage aufgehalten hat.

Völlig bescheuert ist folgende Passage:

„Der Besuch des ersten und bislang einzigen jüdischen Museums der Arabischen Welt in Casablanca vermittelte den Besuchern einen Eindruck davon, wie die Juden über Jahrhunderte hinweg in diesem Land mit größter Selbstverständlichkeit und ungehindert durch die vom Islam geprägte Umgebung ihre religiösen Rituale praktiziert haben und sich als Teil der marokkanisch maghrebinischen Gesellschaft verstanden.“

Was als Beweis für die Toleranz des Mohammedanismus insgesamt herhalten soll, entpuppt sich umgehend als Beweis der Gegenthese. Nur ein einziges jüdisches Museum gibt es in den endlosen Weiten der Orksphäre. Und das ruft bei Khallouk nicht einen Funken Schamgefühls hervor? Ungeheuerlich! Hunderttausende Juden sind aus der Orksphäre nach der Gründung Israels vertrieben worden, und in keinem einzigen Land unter der Fuchtel des Klorans gibt es eine nennenswerte jüdische Minderheit mehr, und dieses Lügenork prahlt mit dem einzigen jüdischen Museum…

Khallouk kommt zu einer staatlich gelenkten „christlichen“ Kaderschmiede und schreibt:

„So viel innerchristlicher Pluralismus und ökomenischer Geist stellt selbst im christlich dominierten und vom politischen Pluralismus bestimmten Europa und Amerika eher die Ausnahme dar.“

Klar, ein Staatschristentum unter mohammedanistischer Führung ist für den Ork-Kommissar natürlich kein Problem, da ist die Zusammenfassung verschiedener Agenten unter einem Dach zwecks Kontrolle der Minderheiten „Pluralismus“, wohingegen er der Ausbildung von Imamen an deutschen Universitäten und der Begründung eines „europäischen“ Mohammedanismus wenig abgewinnen kann.

Nach sieben Tagen und mit zwei absurden Beispielen kommt Khallouk zu dem Resümee, dass der Mohammedanismus eine sehr tolerante und religionsfreiheitliche Ideologie ist:

„Wenn Repräsentanten der westlichen Öffentlichkeit über die vermeintliche oder tatsächliche Intoleranz islamischer Gesellschaften gegenüber religiösen Minoritäten sich mokieren, haben sie den Alltag in Marokko offenbar noch nie so hautnah und lebendig erfahren. Der interreligiösen deutschen Dialoggruppe haben die sieben Tage jedenfalls ausgereicht, um ihr bislang vorwiegend medial geprägtes Bild vom ,verschlossenen islamischen Orient‘ einstürzen zu lassen und zu erkennen, dass interreligiöser Dialog nicht in erster Linie auf Konferenzen mit ausgewählten Vertretern, sondern im unmittelbaren Gegenübertritt von Menschen verschiedenster Hintergründe und Glaubensvorstellungen besteht. Marokko bot ihnen hierfür ein optimales Anschauungsbeispiel.“

Für wie blöd hält der seine Leserinnen und Leser?

Ich glaube, er ist selbst strohdumm!

Oder eher noch dümmer… 😦

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Intoleranz islamischer Gesellschaften gegenüber
religiösen Minderheiten entpuppt sich als Vorurteil

Interreligiöse Gruppe aus Deutschland, darunter prominente Vertreter des ZMD, lernt marokkanische Weltläufigkeit kennen

Sie sind schon lange im interreligiösen Dialog in Deutschland aktiv. Da galt es zu erfahren, wie das Miteinander verschiedener Religionen und Kulturen anderenorts funktioniert. Eine Reise nach Ägypten hatte man bereits hinter sich. Nun wartete Marokko darauf, als Land in seiner kulturellen und auch religiösen Vielfalt entdeckt zu werden.

Auf Organisation des hessischen ZMD-Vorsitzenden Abdessamad El Yazidi, selbst marokkanischer Abstammung, reiste eine Gruppe aus sechs Muslimen, sechs Christen und drei Juden im April 2015 für sieben Tage in das nordwestafrikanische Königreich. Ihr Ziel bestand darin, marokkanischen Vertretern aller drei Konfessionen, aber auch einfachen Menschen in ihrem Alltag zu begegnen und zu erleben, wie in einer muslimisch dominierten Gesellschaft die beiden anderen abrahamitischen Religionen und nicht zuletzt das jüdisch-christlich geprägte Europa und Deutschland wahrgenommen werden.

Die prominent besetzte Reisegruppe, der u.a. die ZMD-Generalsekretärin Nurhan Soykan, der Vorsitzende des Deutsch-Islamischen Vereinsverbandes Rhein-Main (DIV) Abdelkarim Ahroba und die langjährig im interreligiösen Dialog aktive evangelische Pastorin Ilona Klemens angehörten, besaß in den sieben Tagen die Gelegenheit, in den drei marokkanischen Metropolen Casablanca, Rabat und Fes die bedeutendsten Ausbildungs- und Kultstätten des Judentums, des Christentums und des Islam zu besuchen und zu erleben, welchen Stellenwert die Religion in Marokko besitzt.

Die meisten christlichen und jüdischen Teilnehmer zeigten sich überrascht, mit welcher Offenheit die Einheimischen ihnen gegenübertraten und bereit waren, auf ihre Fragen und Anliegen einzugehen. Beeindruckt war man nicht nur von der Gastfreundschaft und Traditionsverbundenheit, sondern auch von der tiefgründigen Religiosität der Menschen, die in keiner Weise mit Skrupel oder gar Argwohn gegenüber der Moderne und der „anderen“ Kultur und Religion einherging.

Der Besuch des ersten und bislang einzigen jüdischen Museums der Arabischen Welt in Casablanca vermittelte den Besuchern einen Eindruck davon, wie die Juden über Jahrhunderte hinweg in diesem Land mit größter Selbstverständlichkeit und ungehindert durch die vom Islam geprägte Umgebung ihre religiösen Rituale praktiziert haben und sich als Teil der marokkanisch maghrebinischen Gesellschaft verstanden.

Das Museum, aber auch die Besuche der jüdischen Kultstätten in Casablanca und Fes, demonstrierten den deutschen Gästen, dass trotz des Massenexodus in den 1950er Jahren, der quantitativ Muslime in gleichem Maße wie Juden betraf und im Wesentlichen ökonomisch motiviert war, die jüdische Religion immer noch ein fester Bestandteil des Königreichs darstellt. Eine jüdische Teilnehmerin der Reisegruppe drückte ihren größten Respekt für die Emotionalität aus, mit denen die Juden, ebenso wie Muslime und Christen in Marokko ihre religiösen Rituale praktizieren und dabei sogar bei den Besuchern der jeweils anderen Religion ein Gefühl der Besinnlichkeit zu vermitteln in der Lage sind.

Wenngleich das Christentum, anders als das Judentum, Jahrhunderte lang aus dem öffentlichen Erscheinungsbild Marokkos nahezu verschwunden war, hat die Einwanderung aus Europa, aber auch aus Schwarzafrika in den letzten Jahrzehnten auch den christlichen Glauben wieder zu einem sichtbaren Element der marokkanischen Großstadtkultur werden lassen. Nicht nur nimmt die muslimische Mehrheitsgesellschaft keinen spürbaren Anstoß an den religiösen Minderheiten, sondern deren Anliegen erfahren durch staatliche Verantwortungsträger einer islamischen Monarchie in einem Maße Entgegenkommen, wie es die Muslime in den meisten europäischen Staaten entweder gar nicht oder erst nach einem langwierigem öffentlichen Werbungsprozess zugestanden bekommen.

In der marokkanischen Hauptstadt Rabat konnte die Reisegruppe sogar ein staatlich unterstütztes ökomenisches Theologieinstitut, das al Mouwafaqa, erleben, an dem sowohl katholische als auch evangelische und reformierte Christen der unterschiedlichsten ethnisch-kulturellen Hintergründe zu Priestern und Pastoren ausgebildet werden. So viel innerchristlicher Pluralismus und ökomenischer Geist stellt selbst im christlich dominierten und vom politischen Pluralismus bestimmten Europa und Amerika eher die Ausnahme dar, wo gewöhnlich die jeweiligen Ethnien ihre eigenen Kirchen und Gottesdienste besitzen.

Aber auch die höchste islamische Geistlichkeit des Landes empfing die interreligiöse Reisegruppe in einer unerwarteten Offenheit. Im Mohammed VI. Institut für Imamausbildung in Rabat konnten sie über alle Themen – auch jene speziell religiöser Natur mit den Imamen und Ulemas diskutieren, ohne das Gefühl, missioniert oder vereinnahmt zu werden, vermittelt zu bekommen.

Wenn Repräsentanten der westlichen Öffentlichkeit über die vermeintliche oder tatsächliche Intoleranz islamischer Gesellschaften gegenüber religiösen Minoritäten sich mokieren, haben sie den Alltag in Marokko offenbar noch nie so hautnah und lebendig erfahren. Der interreligiösen deutschen Dialoggruppe haben die sieben Tage jedenfalls ausgereicht, um ihr bislang vorwiegend medial geprägtes Bild vom „verschlossenen islamischen Orient“ einstürzen zu lassen und zu erkennen, dass interreligiöser Dialog nicht in erster Linie auf Konferenzen mit ausgewählten Vertretern, sondern im unmittelbaren Gegenübertritt von Menschen verschiedenster Hintergründe und Glaubensvorstellungen besteht. Marokko bot ihnen hierfür ein optimales Anschauungsbeispiel.

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Time am 27. Mai 2015

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1) http://www.islam.de/26431

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PS: Khallouk ist gebürtiger Marokkaner

Ein Krebsgeschwür

4. Februar 2015

Krebs

Hat nicht mal einen ästhetischen Wert: Krebs

Ein und dieselben Bilder können auf verschiedene Menschen unterschiedlich wirken. Die sadistischen Anhänger des IS-IS berauschen sich durch den Anblick eines verbrennenden Kriegsgefangenen. Im Westen aber verstärken derlei Bilder Ekel und Wut gegenüber einer globalen Bewegung, die mutmaßlich bei der Hälfte der Mohammedanisten auf Sympathie stößt (1).

In Berlin hat die SA-lafistische Al-Nur-Moschee einen ägyptischen Hassprediger gefeuert, nachdem mehrere Anzeigen wegen „Beleidigung, Volksverhetzung und des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Gewalt“ gegen ihn aufgelaufen waren (2).

Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es muss jetzt unmissverständlich klar werden, dass wohl der Mohammedanismus Mouhanad Khorchides zu Deutschland gehören kann, dass aber der Mohammedanismus des IS-IS, aber auch der Mohammedanismus Khallouks und Mazyeks und letztlich auch der Mohammedanismus von Kermani und Kaddor Extremismen mit Sahnehäubchen sind, die, wie unsere Kanzlerin richtig bemerkte, „nicht unter den Schutz des Grundgesetzes fallen“ und „entschlossen bekämpft werden müssen“ (3).

Lesen Sie einen Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger von „FAZ.NET“ (4).

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Entsetzen über IS-Terror

Ein barbarisches Verbrechen

Der islamistische Terrorismus frisst sich wie ein Krebsgeschwür durch die arabisch-muslimischen Gesellschaften. War die Verbrennung des jordanischen Piloten Moaz Kasasbehs eine Provokation des IS, die in das Gegenteil umschlägt?

Das Kalifat, das der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) ausgerufen hat, ist ein Regime des Terrors, ungezügelter Mordlust und brutalster Unterdrückung. Wer dort den Unmut der Herrschenden erregt, muss mit dem Schlimmsten rechnen; Geiseln werden enthauptet. Der gefangene jordanische Pilot Moaz Kasasbeh, dessen Kampfflugzeug bei einem Einsatz gegen IS-Stellungen abgestürzt war, wurde bei lebendigem Leib verbrannt – wie man jetzt erfahren hat zu einem Zeitpunkt, zu dem die Terroristen über einen Gefangenenaustausch „verhandelten“. Sie führten die jordanische Regierung (und die japanische) an der Nase herum. Dieses barbarische Verbrechen lässt niemanden im Unklaren darüber, zu welchen Taten die islamistische Mörderbande fähig ist.

In Jordanien, das vom Bürgerkrieg in Syrien und frühen Geländegewinnen der Terroristen im Irak unmittelbar betroffen ist und dessen innere Balance sowieso prekär ist, wird jetzt wütend nach Vergeltung gerufen. Zwei verurteilte Terroristen wurden sofort hingerichtet. Sollten es die Mörder des Piloten darauf abgezielt haben, den Unmut der Bevölkerung gegen die Teilnahme des Königreichs am Kampf gegen IS anzuheizen, so haben sie sich getäuscht. Vielmehr scheinen die Entschlossenheit der Führung und die Geschlossenheit im Lande gestärkt worden zu sein. Jordanien wird sich aus der Allianz gegen IS nicht zurückziehen. Die Botschaft lautet: Wir lassen uns nicht einschüchtern.

War die Verbrennung Moaz Kasasbehs, eines Muslimen, eine Provokation, die in das Gegenteil umschlägt? In der Vergangenheit wurden von IS-Terroristen westliche Geiseln enthauptet – amerikanische, britische und zuletzt japanische Staatsbürger. Die arabischen Reaktionen hielten sich in Grenzen. Das könnte, das muss sich ändern.

Der islamistische Terrorismus frisst sich wie ein Krebsgeschwür durch die arabisch-muslimischen Gesellschaften. Wer ihm Zucker gibt – finanziell, logistisch, ideologisch –, wirkt bei der Verbreitung mit. Er muss bekämpft werden und zwar mit allen rechtsstaatlichen Mitteln. Dabei müssen sich auch die westlichen Länder engagieren, aus denen Tausende Dschihadisten zu den nahöstlichen Schlachtfeldern gereist sind, um ihre pseudoreligiösen Gewaltphantasien auszuleben. Aber vor allem ist es ein Kampf, den die arabischen und islamischen Ländern selbst führen müssen. Sie sind, auf furchtbare Weise, die Hauptbetroffenen.

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Time am 4. Februar 2015

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1) http://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/berliner-al-nur-moschee-setzt-frauenfeindlichen-imam-ab-13408938.html
3) http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136965127/Zu-Recht-korrigiert-Merkel-sich-in-der-Islamfrage.html
4) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kommentar-zum-is-terror-ein-barbarisches-verbrechen-13409646.html

Im Interview: Mouhanad Khorchide

1. Februar 2015

Khorchide

Mouhanad Khorchide war schon sehr häufig (unfreiwilliger) Gast in der MoT. Insbesondere seine Auseinandersetzung mit Mohammed Khallouk wurde eng begleitet.

Zwar stehe ich auf dem Standpunkt, dass der Kloran ein geistloses und bösartiges Buch ist, das vollständig dekonstruiert werden muss, andererseits haben die Anti-PEGIDA-Demonstrationen m.E. gezeigt, dass der Nazislahm von den Mitbürgern noch nicht in einem Maße begriffen worden ist, das ein robustes Vorgehen ermöglichen würde.

Daher kann die Strategie des Counterjihad u.a. auch darin bestehen, die weniger militanten und verbohrten Kräfte des Mohammedanismus zu stärken und zu vermehren. Ziel muss es sein, diese als „DEN“ Islam zu etablieren und die Kräfte, die gegen sie wirken (das sind durchaus Typen wie Kolat, Mazyek oder Khallouk), mit dem „Islamismus“, „SA-lafismus“ usw. zu identifizieren, welche, so unsere Bundeskanzlerin, „nicht unter den Schutz des Grundgesetzes“ fallen und daher „entschlossen bekämpft werden“ müssen (1).

Zu den Vertretern des „maßvollen“ Mohammedanismus gehört zweifelsohne Herr Khorchide.

Lesen sie ein Interview mit ihm von „FAZ.NET“, das Julian Staib mit ihm geführt hat (2).

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„Mit Mahnwachen bekämpft man den Islamismus nicht“

Er ist liberal, er ist Islamwissenschaftler und er steht unter Polizeischutz. Mouhanad Khorchide kritisiert die Haltung vieler Muslime nach den Anschlägen von Paris. Wer sage, Salafismus habe nichts mit dem Islam zu tun, der verdränge das Problem. Ein Gespräch.

FAZ: Die muslimischen Verbände in Deutschland haben die Attentate von Paris scharf verurteilt. Zugleich heißt es: Das hat mit dem Islam nichts zu tun. Doch berufen sich die Salafisten auf den Islam.

Khorchide: Natürlich müssen die Verbände sich distanzieren, was sie auch getan haben. Aber nun einfach zu sagen, Salafismus hat nichts mit dem Islam zu tun, ist ein Verdrängungsmechanismus, der uns allen nicht hilft. Damit wird das Problem ignoriert. Jetzt müsste man sich im Detail die Argumente der Salafisten anschauen und diese mit starken Gegenargumenten entschärfen.

Helfen keine Mahnwachen?

So etwas wie die Mahnwache am Dienstagabend ist eine schöne, wichtige Geste. Es ist gut, der Mehrheitsgesellschaft zu sagen: Bitte pauschalisiert nicht. Nicht alle Muslime sind Salafisten oder Extremisten. Aber dadurch bekämpft man nicht den Islamismus. Es wird gar nicht thematisiert, was das für Argumente sind, die es erlauben, einfach unschuldige Menschen zu töten. Wir müssen endlich einen innerislamischen theologischen Diskurs führen. Im Kern müssen wir vor allem darüber sprechen, wie mit Nicht-Muslimen umgegangen werden soll, das heißt auch über die These, dass Gott auch im Jenseits noch ewige Gewalt gegen Nicht-Muslime ausüben wird. Aber es gibt diesen Diskurs noch nicht.

Aus manchen muslimischen Verbänden heißt es: Wir sind dazu da, den Islam zu praktizieren. Theologische Debatten sollen an den Universitäten geführt werden.

Ich sehe ein, dass manche sagen, sie hätten nicht die Expertise. Aber dann müssten die Verbände den Diskurs an den Universitäten stärker unterstützen – oder ihn nicht behindern – und sie müssten offen für theologische Positionen sein, die vielleicht nicht von der Mehrheit der traditionellen Gelehrten vertreten wurde, aber dennoch für heute fruchtbar sind.

Inwiefern wird dieser Diskurs eingeschränkt?

Positionen wie die meine, die eher offen sind, werden schnell als unislamisch abgetan. Im vorigen Jahr wurde gegen mein Buch „Islam ist Barmherzigkeit“ vehement vorgegangen. Dabei ist es ein Angebot, die gute, barmherzige Seite des Islams in den Vordergrund zu stellen.

Der Koordinationsrat der Muslime forderte in dem Gutachten Ihre Absetzung, von der größten muslimischen Organisation Ditib hieß es, sie seien „nicht tragbar“.

Das ist ein Lernprozess für uns alle, auch für die Verbände. Zumindest Ditib öffnet sich nun sukzessive und unterstützt unsere Arbeit.

Aber müssten sich die Moscheeverbände nicht auch von innen her wandeln?

Die Moscheegemeinden machen gute praktische Arbeit, besitzen aber nicht immer die theologische Expertise. Zudem erreichen sie nicht die breite Basis der Muslime. Aber wenn wir Hand in Hand arbeiten, die Moscheegemeinden und die Universitäten zusammen, können wir uns ergänzen und den Wandel schaffen. Bei uns in Münster haben sich im vergangenen Jahr 1400 Muslime beworben. Wir begannen 2012 mit dem Studiengang der islamischen Theologie, inzwischen haben wir 650 Studierende. Der Großteil soll später Religionslehrer oder Imame werden. Das ist ein Wandel von unten.

Welche Rolle spielt die Sprache? Nur in wenigen Moscheen wird auf Deutsch gepredigt.

In sehr wenigen. In einem Großteil der Moscheegemeinden werden andere Sprachen als Deutsch gesprochen. Gerade die aus der Türkei angeworbenen Imame kommen für ein paar Jahre nach Deutschland und gehen dann zurück. Das motiviert nicht gerade, Deutsch zu lernen.

Verlieren die Gemeinden so den Nachwuchs?

Dadurch erreichen die Gemeinden die erste Generation der Einwanderer, aber junge Menschen fühlen sich in den Moscheen nicht immer angesprochen, auch wenn sie ein wenig Türkisch oder Arabisch sprechen. Wir hinterlassen hier eine Lücke, die die Salafisten nutzen. Die sprechen die jungen Menschen auf Deutsch an. Noch wichtiger aber ist die kulturelle Sprache. Um auf die Lebenswirklichkeit der jungen Menschen einzugehen, brauchen wir Imame, die nicht nur Deutsch sprechen, sondern auch die jungen Menschen verstehen. Dadurch, dass wir nun an den Universitäten Imame ausbilden, wird sich hier einiges ändern. Auch die Moscheegemeinden sind immer mehr um konstruktive Jugendarbeit bemüht.

Wie erreichen die Salafisten die jungen Menschen?

Zunächst bieten die Salafisten einen Islam auf Deutsch an. Vor allem aber bieten sie einen Islam, der in Opposition zu unserer Gesellschaft steht, der also nicht offen ist, sondern polarisiert und den jungen Menschen suggeriert, ihr seid die Besseren. Die anderen werden in die Hölle verdammt. Salafismus ist bei Jugendlichen attraktiv, die das Gefühl haben, ohnmächtig und marginalisiert zu sein, und von der Gesellschaft nicht anerkannt. Dann kommt jemand, der Dir sagt: Du bist kein Verlierer, sondern der wahre Gewinner – und Gott ist auf Deiner Seite. Die anderen sind die wahren Verlierer, sie wird Gott verdammen, Du aber kommst ins Paradies.

Wenn man Vertreter von Religionsgemeinschaften fragt, warum sie nicht noch mehr auf die jungen Leute zugehen, heißt es oft: Dafür fehlen die Mittel.

Wenn man nicht die Mittel hat, sollte man noch mehr die Zusammenarbeit mit den Universitäten suchen. Die 650 Theologen, die bei uns studieren, sind eine enorme Ressource. In Münster geben die Studenten an Wochenenden ehrenamtlich Religionsunterricht in der Ditib-Moschee. Das funktioniert wunderbar. Es wäre schön wenn die Moscheegemeinden die Notwendigkeit unserer Arbeit anerkennen würden und diese noch stärker unterstützen würden. Doch bis die ersten Absolventen aus den theologischen Zentren in Deutschland kommen und sich entsprechend beweisen, dass sie das Vertrauen der Gemeinden gewonnen haben, wird es wohl noch etwas dauern.

Das heißt, Sie sind weiter optimistisch?

Es muss sich einfach etwas verändern, wir müssen die aufgeklärten Positionen stärker unterstützen. Hoffentlich erkennen das auch die, die sich bisher verweigert haben. Vielleicht rütteln nun diese schrecklichen Ereignisse in Paris hierzulande einen humanistischen Islam wach. Selbst im schlimmsten Unglück findet sich ein Glück. Natürlich kommt der Wandel nicht immer freiwillig, aber das war für die Katholische Kirche auch nicht anders zu Zeiten der Aufklärung.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Morddrohungen gegen Sie. Stehen Sie noch unter Polizeischutz?

Die Morddrohungen haben zwar abgenommen, aber ich stehe weiterhin unter strengem Polizeischutz.

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Time am 1. Februar 2015

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1) http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136965127/Zu-Recht-korrigiert-Merkel-sich-in-der-Islamfrage.html
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/interview-mit-islamwissenschaftler-khorchide-13369952.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Im Interview: Rachid Boutayeb

23. Januar 2015

Rachid Boutayeb

Mohammed Khallouk ist in der MoT ja schon häufiger unangenehm aufgefallen. Nun präsentiert er in der bolschewistisch-bürgerlichen Wochenzeitung „Freitag“ ein Interview mit dem marrokanisch-stämmigen Philosophen Rachid Boutayeb (1).

Dieser verwendet Formulierungen und vertritt neben einem Haufen Schrott Positionen, die bis dahin eigentlich exklusiv in der MoT geäußert wurden.

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„Dekonstruktion ist ja nicht Destruktion“

Interview Der Philosoph Rachid Boutayeb über Islam, Sexualität und Sprache – und seine Idee der solidarischen Kritik 

Der Freitag: Herr Boutayeb, „Orgasmus und Gewalt“ ist Ihr zweites Buch über den Islam. Warum interessieren Sie sich für solche Fragen?

Rachid Boutayeb: Es gibt verschiedene Gründe. Sie haben mit meiner eigenen Biografie zu tun und sich aus meinen Lebenserfahrungen in einer pluralistischen Gesellschaft hier in Deutschland ergeben. Ich sah mich gezwungen, mich tiefgründig und zugleich kritisch mit dem Islam auseinanderzusetzen. Das Büchlein ist ein Stein in einem größeren Projekt mit dem Ziel der „Dekonstruktion des Islam“. Dekonstruktion ist ja nicht Destruktion. Und ich möchte mich auch nicht mit der Wiederaufbereitung der Klischees in den westlichen Medien begnügen. Meine Herangehensweise ist unvoreingenommen, gleichzeitig entlarvt sie die Momente der Gewalt im religiösen Text und im religiösen Erbe, ohne die Religiosität als solche in Frage zu stellen. Die Religiosität bleibt eine wichtige Dimension des menschlichen Lebens. Sie zu leugnen ist eine der großen Schwächen der Moderne. Mit anderen Worten: Ich strebe eine solidarische Kritik an, eine Kritik, die den Horizont der Pluralität erweitert und nicht begrenzt. Die Toten rächen sich, nicht zuletzt deshalb brauchen wir die Dekonstruktion.

Sie kritisieren den Monotheismus und gleichzeitig verteidigen Sie die Religiosität. Besteht darin nicht ein Widerspruch?

Natürlich, wenn Sie meine Worte als moderner Geist oder als ein traditioneller Muslim oder Christ lesen, finden Sie darin nichts als Widersprüche. Meine Widersprüche sind aber Ausdruck einer geistigen Unruhe, die sich mit der herrschenden Wahrheit nicht versöhnen will. Gewiss ist die Religiosität nicht auf den Monotheismus zu reduzieren. Deshalb ist eine der Aufgaben der Dekonstruktion des Islam, nicht den Islam als solchen zu verteufeln, sondern eher einen bestimmten Islam oder besser gesagt eine engstirnige Lesart, die die Frau, den Sohn und den Fremden und dadurch die Dimension der Zeit marginalisiert und unterdrückt, bloßzustellen. Der eigentliche Islam ist, was wir leben, und nicht, woran wir glauben. Der Glaube in sich ist lediglich ein winziger Teil des Lebens.

Sie beschreiben die Frau innerhalb der islamischen Gesellschaften als ein orgasmusloses Wesen. Starker Tobak. Gilt das auch für die Frau in der kapitalistischen Gesellschaft?

Ich beschreibe nur, was ich sehe und erlebe. Deshalb kann ich nicht behaupten, dass die Frau innerhalb des Kapitalismus dasselbe Schicksal erleidet wie in einer religiös geprägten Gesellschaft. Der Kapitalismus hat viele emanzipatorische Seiten, aber auch sie sind mit Vorsicht zu genießen. Er hat nicht die Frau als Person, sondern ihre Arbeitskraft befreit. In dieser Hinsicht ist der Kapitalismus auch eine orgasmuslose Gesellschaft. Damit man mich nicht falsch versteht: Eine orgasmuslose Gesellschaft ist nicht eine Gesellschaft ohne Sex, sondern eine Gesellschaft ohne Lebensfreude, wo die Sexualität nicht mehr als eines von den vielen Konsumgütern darstellt und keinen Teil der menschlichen Identität. Der Sex hat in der kapitalistischen Gesellschaft seine emanzipatorische Natur verloren. Wir brauchen eine zweite sexuelle Revolution, die das Perverse gegen das Reine und Käufliche fordert.

Wie definieren Sie das islamische Subjekt?

Wenn man unbedingt das islamische Subjekt zu definieren sucht, dann ist es unabdingbar, seine Beziehung zu den religiösen Autoritäten zu analysieren. Es handelt sich, kurz und bündig, um ein Subjekt, das nicht spricht. Hierin liegt der Grund der Krankheit der islamischen Gesellschaften unserer Zeit. Die Sprachfähigkeit ist mit der Freiheit tief verbunden. Die Bedingung der Sprache ist Freiheit. Wer ein Sklavenleben führt, unterscheidet sich nicht vom Tier. Auch Tiere rebellieren gegen Willkür. Das islamische Subjekt ist von der Angst besessen. Es handelt sich um eine tief verankerte Angst, die mit einem dogmatischen Verständnis der Religion, aber auch mit dem orientalischen Despotismus zusammenhängt. Diese Angst zu dekonstruieren, hat das islamische Denken bislang versäumt. Weil es nicht in der Lage war und ist, über sich hinauszuwachsen.

Was heißt das, „über sich hinauswachsen“?

Es geht wieder um Sprache. Das islamische Denken verschweigt die tatsächlichen Probleme der Gesellschaft. Wenige muslimische Denker haben sich bislang Gedanken über den muslimischen Menschen, seinen Alltag, seinen Körper, seine Sexualität, kurz gesagt: über sein Leben gemacht. Das sollte sich ändern.

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Time am 23. Januar 2015

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1) https://www.freitag.de/autoren/dr-phil-mohammed-khallouk/dekonstruktion-ist-ja-nicht-destruktion

Civil Society

3. September 2013

Orka

Mohammed Khallouk hatte behauptet, dass die ägyptischen Muschlimmbrüder „in der Civil Society verankert“ seien, und damit den Spott von Tangsir und Sophist X hervorgerufen (1). Oben sehen wir, wie die Zivilgesellschaft auf orkisch geht.

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Time am 3. September

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/09/01/diagnose-khalloukismus/

Diagnose: Khalloukismus

1. September 2013

Titel

Mazyeks „islam.de“ lässt Mohammed Khallouk, Gegner des Reformorks und Kloranfälschers Mouhanad Khorchide (1), für die Muschlimmbrüder in die Tasten hauen. Unter der Überschrift „Mubarakismus ist auch ohne Mubarak ein Stabilitätsrisiko“ führt er folgendermaßen in sein Thema ein (2):

„Wenn der sogenannte ,Arabische Frühling’ überhaupt etwas bewirkt hat, so ist dies zweifellos das Bewusstsein westlicher Eliten, dass diktatorische Unterdrückung weder in der Civil Society verankerten ,islamistischen’ Bewegungen noch in restaurative Dikataturen Stabilität im arabischen Raum schafft.“

Was will uns der Doktorand einer deutschen Universität mit diesem grammatikalisch falschen Gefasel sagen? Dass Orks heutzutage den Doktortitel nachgeschmissen kriegen, um recht bald in der Nazislahmisierungsindustrie auftrumpfen zu können? Dass „islamistische“ Bewegungen einerseits in der Zivilgesellschaft verankert sind, dass sie andererseits nur angeblich „islamistische“ Bewegungen und eigentlich „islamische“ Bewegungen, also etwas angeblich viel Moderateres sind, weshalb man sie in Anführungszeichen setzt, was die Bedeutung „angeblich“ hat? Auch „Dikataturen“ (was immer das sein mag) können, so scheint Khallouk jedenfalls zu meinen, nicht durch „Unterdrückung“ stabilisiert werden.

„Die militärische Absetzung des hernach erstmals demokratisch gewählten, allerdings des ,islamistischen’ (…) Lagers entstammenden Präsidenten Muhammad Mursi nach nur einjähriger Amtsführung und mehr noch das aktuell unter demonstrierenden Sympathisanten des gestürzten Staatschefs angerichtete Blutbad belehren jedoch eines Besseren.“

Fuhrergan03

In nur einem Jahr hatte Murksi die ägyptische Wirtschaft ruiniert und jeden zweiten Bürger an den Rand des Hungertodes gebracht, Christen wurden zum Freiwild, und Terroristen hatten auf dem Sinai freie Bahn, in der Tat eine grandiose Bilanz in „nur“ einem Jahr.

„Da ,Islamisten’ generell mit demokratischen Idealen nichts gemein hätten, so die Lesart der Militärführung und ihrer zivilen Unterstützer, seien auch Gewalt und autoritäre Methoden zu ihrer Entfernung von politischer Verantwortung legitim. Mit der Argumentation, ,Islamisten’ behinderten eine politökonomische Fortschrittsentwicklung, rechtfertigte bereits Mubarak seine Inkriminierung und Repression von Mursis Muslimbrüdern (…).“

Sie hatten ein Jahr Zeit und haben alle gegen sie bestehenden Vorurteile mehr als bestätigt. Wie sich Khallouk hier zu ihrer Verteidigung exponiert, macht seine undemokratische Gesinnung sichtbar.

„In der ägyptischen Militärführung und großen Teilen der Ministerialbürokratie bestand jedoch an Demokratisierung von Anfang an geringes Interesse.“

Das ist angesichts der repressiven Regierungsführung durch Murksi eine dreiste Unterstellung und Ablenkung.

Fuhrergan01

Dann wird das Gespenst des Kommunismus aus der Trickkiste gezaubert:

„Griff man bereits mit der gewaltsamen Absetzung eines gewählten Staatschefs erkennbar auf stalinistische Methoden zurück, vermochte man bei der prowestlich gesinnten Elite des Landes in der Tat auf Beifall zu treffen. Auch im euroamerikanischen Ausland wurde eine öffentliche Verurteilung des Vorgehens seiner Zeit vermieden, erachtete man das ägyptische Militär doch bereits während der Ära Mubaraks als ,Garanten von Stabilität’ im Nahen Osten. (…) Das Blutbad der vergangenen Tage, das mit der erneuten Gewalt gegen friedliche Demonstranten nach den Freitagsgebeten einen weiteren Höhepunkt erreicht hat… “

In der Tat: Ohne (Militär-) Diktaturen werden die Orkstaaten instabil, weil jeder Clanchef auf Klo H. Metzel macht und Chef anstelle des Chefs werden will. Wenn Khallouk von „friedlichen Demonstranten nach den Freitagsgebeten“ schreibt, obwohl er weiß, dass es allgemein zu Gewalttätigkeiten kam, zeigt dies seinen unbedingten Willen, für die Muschlimmbrüder Stellung zu beziehen und Propaganda für sie zu betreiben.

Fuhrergan02

„Wenn der sogenannte ,Arabische Frühling’ überhaupt etwas bewirkt hat, so ist dies zweifellos das Bewusstsein westlicher Eliten, dass diktatorische Unterdrückung der in der Civil Society verankerten ,islamistischen’ Bewegungen weder Stabilität im arabischen Raum schafft noch den ,Islamismus’ dort verringert oder gar beseitigt. Dieser radikalisiert sich lediglich und richtet sich nun erst recht auch gegen den Westen (…).“

Diese altbekannte Drohung der Ork-Demagogie setzt er noch über viele Sätze hinweg fort. Wie immer wird uns die Feindschaft der Orks angedroht, wenn wir sie nicht mit Geld zuschmeißen. Denn das hat der „arabische Frühling“, für den die FAZ den besser passenden Terminus „Arabellion“ erfunden hat, in Wirklichkeit im Bewusstsein westlicher Eliten bewirkt, dass diese nach Afghanistan, Irak und all den anderen mohammedanistischen Dreckslöchern die Hoffnung aufgegeben haben, in der Orksphäre irgendwie helfend tätig werden zu können. Deshalb fällt eine Intervention in Syrien auch erstmal flach. Und die elitäreren der Eliten, die sich unter dem Banner des Counterjihad versammelt haben, die wissen auch, dass es keine irgendwie „gemäßigten“ Mohammedanisten gibt, wohl aber verschiedene Zustände des Jihad. Doch ein Ork ist ein Ork und bleibt ein Ork, wie das provokante Verhalten z.B. von Fuhrergan oder eben Khallouks Text zeigen.

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Demokratie und eine offene Gesellschaft sind mit dem Mohammedanismus völlig inkompatibel, weil dessen Grundlagentexte ganz wesentlich eine diktatorische und sklavistische Gesellschaft als Willen des höchsten Wesens, welches angeblich das gesamte Universum geschaffen habe, fordern. Das kann Khallouk in seiner Eigenschaft als Ork-Kommissar, der den Jihad in Deutschland befördern will, jedoch nicht erkennen. Wohl erkennt er, dass Ägypten (wie wohl jeder Orkstaat) derzeit noch nicht in der „gesellschaftspolitischen Moderne“ angekommen ist, hierfür macht er jedoch das ägyptische Militär verantwortlich:

„Eine kollektive Verurteilung mit der umgehenden Durchsetzung wirkungsvoller Sanktionen gegen die Verantwortlichen für die jüngsten Massaker, die bereits Gegengewalt nach sich ziehen, vermag jedoch auch die tendenziell säkularistisch gesinnten Ägypter davon zu überzeugen, dass weniger die ,Islamisten’ als mehr die permanenten und zuletzt extrem brutalen Interventionen des Militärs in den zivilen staatlichen Alltag für den Eintritt der Arabischen Welt in die gesellschaftspolitische Moderne als Hindernis im Weg stehen.“

Um die „säkularistisch gesinnten Ägypter davon zu überzeugen“, dass das Militär und nicht die Nazislahmisten an der Misere des Landes schuld sind, soll ein Embargo gegen das Land verhängt werden? Aber die „säkularistisch gesinnten Ägypter“ begrüßen doch grade die Entmachtung der Muschlimmbrüder. Warum sollten sie durch die totale Vernichtung der Wirtschaft von der Notwendigkeit überzeugt werden, diese fiesen Typen wieder an die Macht zu bringen?

Khallouk ist nicht nur ein überzeugter Antidemokrat, Jihadist und Ork-Kommissar. Er hat den Wahnsinn des Mohammedanismus bereits so weit in seinen Geist hereingelassen, dass er davon zerfressen wird und nicht mehr logisch denken kann. Der Mann ist krank. Und zweifellos ein „Stabilitätsrisiko“!

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Time am 1. September 2013

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/22/auch-aufgepumpt-geistlos/
2) http://islam.de/22762

Ist „islam.de“ lernfähig?

4. Juni 2012

Im „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ (ZMD), dessen Gründungsvorsitzender von 1994 bis 2006 der saudische Wahhabit Nadeem Elyas war, sind 15.000 bis 20.000 überwiegend nicht-türkische Mohammedanisten organisiert (1). Die seltsame Unschärfe bei der Mitgliederanzahl, die über 30% liegt, macht der Verband durch ein übersteigertes Selbstbewusstsein wett. Wenn man von vier Millionen Orks in Deutschland ausgeht, repräsentiert der Verband maximal 0,5% von ihnen. Sich bei diesem Verhältnis „ZENTRALrat DER Muslime…“ zu nennen, ist m.E. unverschämt und an der Grenze zum Betrug.

Die Kaderschmiede, deren derzeitiger Chef Aiman „eigentlich verfassungstreu“ Mazyek ist (2), unterhält die Webseite „islam.de“. Auf dieser erschien vor einigen Tagen ein unverschämtes Pamphlet zweier Mohammedanisten, das sich gegen den CDU-Vorsitzenden Volker Kauder und dessen Ansicht richtete, dass der Mohammedanismus nicht zu Deutschland gehöre. Der Text von Rachid Boutayeb und seinem Kumpel Mohammed Khallouk, welcher an der Universität der Bundeswehr München leert, soll als „geistesgeschichtliche Abhandlung“ verstanden werden und trug folgenden Titel: „Herr Kauder, Sie sind doch noch ein Teil Deutschlands?!“ (s.o.).

Auf seiner eigenen Webseite hatte Khallouk seinem Text die Überschrift „Brief an einen greisen Politiker“ gegeben (3). Dies ist einerseits eine gezielte Herabsetzung des Politikers, der Jahrgang 49 und also 63 Jahre alt ist, es lässt aber auch wahrscheinlich werden, dass die Überschrift auf „islam.de“, die Herrn Kauder relativ direkt zur Unperson in Deutschland erklärt, auf das Konto der Redaktion von „islam.de“ geht. Ich hatte gestern den Titel moniert und versucht, detailliert darzulegen, wie Nichtmohammedanisten das Geschwafel des Hetzerduos verstehen könnten (4).

Inzwischen hat man bei „islam.de“ offenbar kalte Füße bekommen, und es würde mich sehr freuen, wenn ich dazu beigetragen hätte. Die Überschrift wurde entfernt, durch ein Zitat aus dem Text ersetzt und lautet jetzt (5):

„Wer Muslime an einer aufgeklärten Gesellschaft teilhaben zu lassen beansprucht, sollte ihre Religion dafür nicht als Hindernis, sondern vielmehr als eine Grundlage anerkennen“

Die schiitischen Kumpane wurden allerdings noch nicht verständigt, und sie zeigen noch den Originaltitel (6).

Der neue ist zwar nicht ganz so griffig wie der alte, und Herr Kauder darf jetzt also wohl doch hierbleiben, aber nun wird wiederum klar gesagt, dass der Mohammedanismus als „Grundlage anerkannt werden sollte“.

Als Grundlage von was? Mhm, als Grundlage der „Teilhabe“ der Mohammedanisten an einer „aufgeklärten Gesellschaft“. Äh, wie bitte? Na, Mensch, ist doch klar: Ein bösartiger Irrationalismus soll als Grundlage eines humanistischen Rationalismus anerkannt werden, die Erde ist eine Scheibe und Mohammedanismus ist Frieden – sonst machen die nicht mit sondern werden SA-lafisten.

Aber auch wenn es Takija ist: „islam.de“ ist lernfähig – und zwar mutmaßlich um so mehr, je höher der ausgeübte Druck ist.

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Time am 4. Juni 2012

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralrat_der_Muslime_in_Deutschland
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/05/21/alles-ist-ihnen-nicht-genug/
3) http://mohammedkhallouk.wordpress.com/2012/06/01/brief-an-einen-greisen-politiker/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/06/03/was-sie-sagen-was-sie-wollen/
5) http://www.islam.de/20448
6) http://german.irib.ir/radioislam/beitraege/beitraege/item/149680-herr-kauder-sie-sind-doch-noch-ein-teil-deutschlands

Was sie sagen – Was sie wollen

3. Juni 2012

Sind sie in der Minderheit, so lügen sie und
heucheln Zugehörigkeit –
der Mehrheit zu ihnen.

Sind sie in der Mehrheit, so bekunden sie ihre wahren
Absichten 
und verbrennen die Zeichen der Minderheiten, weil
sie die Minderheiten selbst schon längst vernichtet haben.

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, vertritt die Ansicht, dass der Mohammedanismus nicht zu Deutschland gehört (1). Grund für die Orks Mohammed Khallouk und Rachid Boutayeb, bei Mazyeks „islam.de“ (2) Herrn Kauder in einem langen (1900 Wörter), schwafeligen, unverschämten und naseweisen Artikel zur Persona non grata in Deutschland zu erklären.

„Herr Kauder, Sie sind doch noch ein Teil Deutschlands?!“ fragen die beiden frech und scheinheilig in der Überschrift, und sie fügen an:

„Sehr geehrter Herr Kauder, schade, dass Sie es bis heute noch nicht vermocht haben, die deutsche Tradition in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Dabei dachten wir doch, Sie wären in der deutschen Geistesgeschichte bewandert und wüssten um den zivilisatorischen Beitrag der muslimischen Kultur.“

Sodann führen die beiden Spitzbuben die Juden Spinoza und Mendelssohn-Bartholdy an (wie sie auch von Friedrich II. über Hans Mayer (Jude) und Hermann Cohen (Jude) bis zu Habermas eine wahrhaft beeindruckende Phalanx für sich in Stellung zu bringen suchen), um die angebliche Borniertheit der Europäer zu markieren, die sich weigern, „den arabischen Hochglanz des nördlich der Alpen so ‚dunkel’ anmutenden Mittelalters“ anzuerkennen. Schlimmer, die negieren sogar die mohammedanistischen Wurzel der Aufklärung und des Humanismus:

„… die zuvor in Europa entstandenen Ideale zum großen Teil ihre Wurzeln im islamischen Orient besitzen, scheint Ihren konservativen Wählern trotz nunmehr fünf Millionen Muslimen innerhalb der deutschen Grenzen noch immer schwer zu vermitteln zu sein.“

Tja, Lügen sind dem gebildeten, westlichen Bürger in der Tat schwer zu vermitteln. Diese „Fremdverachter“ fordern vielmehr „Vernunftautonomie“ und „das Infrage stellen islamischer Glaubensgrundsätze durch die Muslime“  als „notwendige Konsequenz (nicht eher Bedingung? T.) für deren Teilhabe am beanspruchten geistigen Fortschritt. Diese fremdverachtende Rationalität kennzeichnet jedoch nicht die gesamte deutsche Aufklärung.“

Puuuh, dann müssen wir ja vielleicht doch nicht gleich alle sterben, denn auch Mohammedanisten möchten ja irgendwie „rational“ sein, aber eben anders. Anders rational als rational waren sie nämlich schon immer:

„Nicht umsonst kam der mit der Antike nördlich des Mittelmeers verloren gegangene Rationalismus im späten Mittelalter aus der islamischen Welt nach Europa zurück.“

Da haben wir aber Glück gehabt, dass die Orks unseren verlorenen Rationalismus gefunden und uns wieder gegeben haben, nur dass er bei uns eben immer irgendwie anders ist. Wahrhaft aufklärerisch seien wir nämlich, wenn wir die mohammedanistisch-faschistische Ideologie

.„… nicht als Hindernis, sondern vielmehr als eine Grundlage anerkennen. Statt permanenten Aufforderungen an die Muslime in Deutschland, sich von diesen oder jenen für inhuman empfundenen Vorkommnissen in bestimmten muslimischen Kreisen auf dem Globus zu distanzieren, muss die aufklärungsverpflichtete deutsche Politik sie dabei unterstützen, in ihrer Religion zum humanen Fortschritt unserer Gesellschaft beizutragen.“

„Inhuman EMPFUNDEN“? Das heißt doch nichts anderes, als dass Steinigungen, massenhafte Hinrichtungen, blutige Christen- und Schwulenverfolgung, Sklaverei uswusw. nach Ansicht von Khallouk und Boutayeb gar nicht inhuman sind, sondern von uns Weicheiern fälschlicherweise nur so empfunden werden. „In bestimmten muslimischen Kreisen“, lügen die beiden, obwohl sie genau wissen, dass es kein einziges Land in der Orksphäre gibt, in dem Christen nicht bedroht und verfolgt werden.

„Anstatt den Blick auf eine für extrem EMPFUNDENE salafistische Minderheit zu richten, die in Deutschland zudem bislang im Wesentlichen mit dem Verteilen von Koranen, nicht aber mit verurteilungswürdiger Unmenschlichkeit aufgefallen ist, sollte die Politik eine Botschaft an die Mehrheit der Muslime richten, dass sie in Deutschland mit ihrer erkennbaren Differenz zu Christen und anderen Nichtmuslimen gesellschaftlich akzeptiert ist.“

Jeder hat die Bilder aus Bonn noch vor Augen, als Polizisten von SA-lafisten massenhaft angegriffen und zwei sogar abgestochen wurden, und dennoch lügen die beiden, dass die SA-lafisten „nicht… mit verurteilungswürdiger Unmenschlichkeit aufgefallen“ seien: Das ist „evidentes Lügen“ (3). Auch die SA-lafisten werden nur als „extrem empfunden“, sind es aber angeblich nicht wirklich.

Dabei ist klar, für den Mohammedanismus gibt es keine Kompromisse. Über Gewalt (in Anführungsstrichen) und Zwangsehen (ebenfalls in Anführungsstrichen: also nur angeblich, nicht wirklich) wie auch über minderwertigkeitsmarkierende Bekleidung wird nicht verhandelt:

„Diese Hürden bestehen weniger in vereinzelt vorkommender ‚häuslicher Gewalt’ und ‚Zwangsehen’ als mehr in deutschen Arbeitgebern, die qualifizierten Bewerbern mit muslimischen Namen ohne Vorstellungsgespräch Absagen erteilen. Dazu gehören beispielsweise auch deutsche Sportlehrer, die von muslimischen Mädchen im Schwimmunterricht den gerichtlich zugelassenen Burkini auszuziehen verlangen.“

Burkini mussmussmuss sein. Ist eigentlich überhaupt ein einziger Fall der Zwangsausziehung eines Burkinis bekannt? Oh neee, immer diese Arbeitgeber und Sportlehrer:

Sie veranlassen die Muslime geradezu zur Suche nach einer ‚nichtdeutschen Ersatzidentität’. Das Ergebnis sind die allseits beklagten ‚Parallelgesellschaften’ und die Popularität sich gegen die Mehrheitsgesellschaft wendender Extremisten.“

Also Jihad! Wenn ihr den Jihad nicht erlaubt, gibt es Jihad. Wenn ihr Parallelgesellschaften nicht erlaubt, gibt es Parallelgesellschaften. Da seid ihr dann Schuld daran: Das ist mohammedanistischer Rationalismus. Interessant: Im Mohammedanismus kann eine „Minderheit“, die sich gegen die „Mehrheitsgesellschaft“ wendet, gleichzeitig eine große „Popularität“ genießen. Mit „Mehrheitsgesellschaft“ ist in diesem Fall natürlich die Gruppe der Nicht-Orks gemeint, während die „Extremisten“ die SA-lafisten sind, die als mohammedanistische Avantgarde eine große „Popularität“ bei der Mehrheit der Mohammedanisten genießen. Nichts anderes kommuniziert der Counterjihad.

Munter hetzen die beiden gegen DIE deutschen Eliten und machen diese für Breivik & Co. verantwortlich:

„Rechtsterroristen wie Herr Breivik in Norwegen und die NSU-Mitglieder in Deutschland wähnen sich berechtigterweise als ‚Verteidiger der europäischen Kultur’, die in Notwehr handeln. Sie können sich einbilden, die von den Eliten allseits beschworene Gefahr aktiv zu beseitigen.“

Wie weit entfernt die Mehrheit der Mohammedanisten nach Ansicht des Hetzer-Duos von einer Selbstverpflichtung zum Grundgesetz ist, zeigt es mit folgender Passage:

„Es besteht jedoch die Tendenz, dass sogar diejenigen Muslime, die sich von einem traditionalistisch verstandenen Islam, der eine orientalische Tradition mit dem Islam als Religion gleichsetzt, zu lösen beginnen und ihre Religionsauffassung mit dem deutschen Grundgesetz in Einklang zu bringen suchen, immer noch nicht als gleichberechtigte deutsche Bürger verstanden werden.“

Schließlich werden Herr Kauder und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich als Gefährder der „inneren Sicherheit“ Deutschlands herausgestellt:

„Wenn Sie diese Minderheit auszuschließen suchen und der Bundesinnenminister darüber hinaus deren Religion mit Gefahren und einem Sicherheitsrisiko zu assoziieren sucht, gefährden Sie gerade die innere Sicherheit und die erfolgreiche Integration der Muslime in Deutschland.“

Mit „Minderheit“ sind in diesem Fall nicht die SA-lafisten gemeint, sondern jene Mohammedanisten in Deutschland, die ihre Religionszugehörigkeit immer und überall demonstrieren müssen. Gegen Ende trägt das Hetzer-Duo noch mal besonders dicke auf:

„Gefragt ist deshalb ein säkularer Identitätsbegriff, der von jeglicher Form der geschlossenen Zugehörigkeit befreit ist, eine Identität, die sich als Begegnung verwirklicht. Eine spezifisch ‚deutsche Identität’ gäbe es in diesem Sinne gar nicht mehr, wohl aber eine ‚Identität als Demokrat und Verfassungspatriot’, die das bewusste sich Einlassen auf den Anderen erfordert.“

Muahaha… jetzt machen sie auch noch auf Säkularismus, dabei war der Text der beiden bis hierhin ein einziges Pamphlet für die 100%ige Anerkennung jeder noch so bescheuerten Orksitte als religiöse Äußerung von höchstem Wert für die Allgemeinheit – obgleich sie allesamt nur die Ablehnung der Mehrheitsregeln demonstrieren sollen, obgleich sie genau das Gegenteil eines „säkularen Identitätsbegriffes“ bewirken und dokumentieren sollen.

Eine „deutsche Identität“ soll es „gar nicht mehr“ geben – wohl aber doch eine mohammedanistische… das ist Fairnis auf mohammedanistisch. 

Und wie weit werden sich die Mohammedanisten auf die anderen einlassen? Zu 0,0001% oder gar zu 0,00011%?

Wenn sie außer orkischer Minderwertigkeitsmarkierungskleidung auch eine deutsche Flagge tragen, ist das kein Zugeständnis an die deutsche Demokratie – es drückt nur ihre Ansicht aus, dass dem Islam auch Deutschland gehört.

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Time am 3. Juni 2012

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1) http://www.pnp.de/nachrichten/heute_in_ihrer_tageszeitung/politik/396468_Kauder-Islam-ist-nicht-Teil-unserer-Identitaet.html
2) http://www.islam.de/20448
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/01/08/evidentes-lugen/