Posts Tagged ‘Oriana Fallaci’

Wer wird den Kontinent führen?

19. Oktober 2016

bin-kcken

Er nicht…

In Bezug auf Europa sieht Daniel Pipes mal wieder fast schwarz (1). Ich sehe gold!

_____

Islamistische Gewalt wird Europas Schicksal bestimmen

Beim Besuch in vorwiegend muslimischen Vororten, die fast überall in nordeuropäischen Städten entstehen, stellt sich immer wieder eine Frage: Warum haben einige der reichsten, gebildetsten, säkularsten, friedlichsten und homogensten Länder der Welt bereitwillig ihre Tore für praktisch alle Migranten aus den ärmsten, rückständigsten, religiösesten und am wenigsten stabilen Ländern geöffnet?

Weitere Fragen schließen sich an: Warum haben die meisten christlichen Länder sich entschieden, hauptsächlich muslimische Immigranten aufzunehmen? Warum ignorieren und verunglimpfen so viele Politiker des Establishments, am auffälligsten Deutschlands Angela Merkel, diejenigen, die sich zunehmend Sorgen machen, dass diese Immigration das Gesicht Europas dauerhaft verändert? Warum fällt den schwächeren Visegrád-Staaten Osteuropas die Rolle zu, eine patriotische Ablehnung dieses Phänomens zu artikulieren? Wohin wird die Immigration führen?

Es gibt keine einzelne Antwort, die auf zahlreiche Länder zutrifft; aber viele der Faktoren (so die Säkularisierung) hinter dieser historischen, nie dagewesenen Aufnahme von Fremden sticht als die entscheidendste heraus: ein westeuropäisches Schuldgefühl.

Für viele gebildete Westeuropäer geht es in ihrer Zivilisation weniger um wissenschaftlichen Fortschritt, ein nie dagewesenes Wohlstandsniveau und das Erreichen einzigartiger menschlicher Freiheiten, sondern nur um Kolonialismus, Rassismus und Faschismus. Die brutale Eroberung Algeriens, der einzigartig boshafte deutsche Völkermord an den Juden und das Erbe des extremen Nationalismus lässt viele Europäer, so die Analyse des französischen Intellektuellen Pascal Bruckner, sich als „den kranken Mann des Planeten“ sehen, der für jedes globale Problem von Armut bis Umwelt-Raublust verantwortlich ist – „der weiße Mann hat Leid und Ruin gesät, wo immer er hingegangen ist.“ Reichtum impliziert Raub, helle Haut beweist Sündhaftigkeit.

Bruckner nennt das den „Schuldkomplex“, und ich begegnete bei meinen Reisen einigen schillernden Bekundungen dieses Selbsthasses. Ein französischer katholischer Priester äußerte Reue wegen der Geschichte der Kirche. Ein konservativer deutscher Intellektueller zog Syrer und Iraker seinen deutschen Mitbürgern vor. Ein schwedischer Reiseführer machte seine schwedischen Landsleute schlecht und hoffte, er würde nicht als einer von ihnen wahrgenommen werden.

In der Tat haben viele Europäer das Gefühl, ihre Schuld mache sie überlegen; je mehr sie sich selbst nicht mögen, desto stolzer sind sie – was eine seltsame Mischung aus Ekel vor sich selbst und moralischer Überlegenheit anregt, die sie als Folge unter anderem unwillig macht, die Zeit und das Geld zu einzusetzen, die nötig sind, um Kinder zu gebären. „Europa verliert seinen Glauben an sich selbst und die Geburtsraten sind eingebrochen“, bemerkt der irische Wissenschaftler William Reville.

Der der im Gang befindliche katastrophale Geburtenmangel hat eine existenzielle demografische Krise geschaffen. Frauen der Europäischen Union gebären im Schnitt nur 1,58 Kinder (Stand 2014), wodurch dem Kontinent die Nachkommen fehlen, um sich zu erneuern. Im Verlauf der Zeit bedeutet diese für den Erhalt der Bevölkerung nicht ausreichende reichende Rate einen jähen Abfall in der Anzahl ethnischer Portugiesen, Griechen und weiterer. Um den Sozialstaat und die Rentenmaschinerie zu erhalten, müssen Ausländer hereingebracht werden.

Diese beiden Antriebe – Schuld sühnen zu wollen und fehlende Kinder zu ersetzen – vereinigen sich dazu, einen massiven Zustrom an nichtwestlichen Völkern zu ermöglichen, was der französische Autor Renaud Camus „die große Ersetzung“ nennt. Südasiaten in Großbritannien, Nordafrikaner in Frankreich und Türken in Deutschland, dazu Somalier, Palästinenser, Kurden und Afghanen überall können Unschuld an Europas historischen Sünden beanspruchen, während sie die Aussicht auf personelle Versorgung der Wirtschaft bieten. Der amerikanische Autor Mark Steyn formuliert es so: „Die Islam ist heute der Hauptzulieferer an neuen Europäern.“

Das Establishment oder das, was ich die sechs Ps nenne (Politiker, Polizei, Prosecutors [Staatsanwälte], die Presse, Professoren und Priester), besteht im Allgemeinen darauf, dass alles gut werden wird: Kurden werden produktive Arbeiter werden, Somalier feine Bürger und islamistische Probleme werden dahinschwinden.

So sieht die Theorie aus, und manchmal funktioniert sie. Allzu oft allerdings bleiben muslimische Immigranten der Kultur ihrer neuen europäischen Heimat gegenüber distanziert oder lehnen sie ab, wie sich am deutlichsten bei Beziehungen zwischen den Geschlechtern zeigt; mancher greift Nichtmuslime gewalttätig an. Ebenfalls viel zu oft fehlen ihnen die Fertigkeiten oder der Anreiz, hart zu arbeiten, und sie enden in wirtschaftlicher Passivität.

Ein Zustrom an sich nicht integrierenden Muslimen führt zu der Frage, ob Europas Zivilisation des vergangenen Jahrtausends überleben kann. Wird England Londonistan und wird Frankreich eine islamische Republik werden? Diejenigen, die diese Fragen ansprechen, werden vom Establishment gegeißelt, abgelehnt, beiseitegeschoben, geächtet, unterdrückt und sogar verhaftet; sie werden als Rechtsextremisten, Rassisten und Neofaschisten erniedrigt.

Trotzdem bringt die Aussicht der Islamisierung eine zunehmende Zahl Europäer dazu, für den Erhalt ihrer eigenen Lebensform zu kämpfen. Zu den Führern des Kampfes gehören Intellektuelle wie die verstorbene Oriana Fallaci und der Romanautor Michel Houllebecq, Politiker wie der ungarische Premierminister Viktor Orbán und Geert Wilders, der Parteichef der beliebtesten Partei der Niederlande.

Politische Parteien, die gegen Immigration sind, erlangen üblicherweise 20 Prozent der Stimmen. Aber während ein Konsens entstanden ist, dass ihre Anziehungskraft in etwa auf diesem Niveau bleiben wird, dass sie vielleicht 30 Prozent erreichen, könnten sie durchaus noch weiter zunehmen. Meinungsumfragen zeigen, dass sehr beträchtliche Mehrheiten den Islam fürchten und die Auswirkungen der Immigration, besonders der von Muslimen, stoppen und sogar umkehren wollen. In diesem Licht stellt die österreichische Präsidentenwahl, bei der Norbert Hofer vor kurzem fast 50 Prozent der Stimmen erhielt, einen potenziellen wichtigen Durchbruch dar.

Die größte Frage, der sich Europa gegenüber sieht, lautet: Wer (das Establishment oder die Bevölkerung?) den Kontinent in die Zukunft führen wird. Vermutlich wird das Ausmaß islamistischer politischer Gewalt dies entscheiden: Ein Trommelschlag viel beachteter Massenmorde (wie in Frankeich seit dem Januar 2015) lässt sie sich in Richtung Volk neigen; bleiben sie aus, wird dem Establishment erlaubt, weiter das Sagen zu haben. Ironischerweise wird damit weitgehend das Tun der Migranten Europas Schicksal gestalten.

_____

Time am 19. Oktober 2016

_____

1) http://de.danielpipes.org/17018/islamistische-gewalt-europa

IS-IS = Fortschritt

4. Dezember 2014

ISIS-RATTEN

Feige IS-IS-Ratten versuchen,
ihr kaputtes Ego durch Mord aufzuwerten

1571 belagerten die Mohammedanisten die Stadt Famagusta auf Zypern. Sie versprachen den Christen freien Abzug unter der Bedingung der Kapitulation. Nach der Öffnung der Tore wurden jedoch alle christlichen Offiziere und Generäle entweder sofort enthauptet oder zu Tode gefoltert. Dem Stadthalter Marcantonio Bragadino, der die Kapitulation unterschrieben hatte, wurde bei lebendigem Leibe und unter Beihilfe eines Arztes die Haut vom Leibe gezogen. Oriana Fallaci:

„Zuletzt warfen sie Bragadino aus dem Sattel, schnitten ihm stehenden Fußes die Nase und dann die Ohren ab und zwangen ihn, so verstümmelt, vor dem Sieger niederzuknien, der ihn dazu verurteilte, bei lebendigem Leib gehäutet zu werden. Die Vollstreckung fand dreizehn Tage später statt, im Beisein aller Zyprioten, die genötigt wurden zuzusehen. Während die Janitscharen ihn wegen seines Gesichts ohne Nase und ohne Ohren verhöhnten, musste Bragadino mehrmals durch die ganze Stadt laufen und dabei Abfallsäcke schleppen sowie jedes Mal, wenn er an Lala Mustafa vorbeikam, den Boden lecken. Er starb, während ihm die Haut abgezogen wurde. Und aus seiner Kopfhaut, die mit Stroh ausgestopft wurde, ließ Lala Mustafa eine Puppe anfertigen, die – auf einer Kuh reitend – noch einmal rund um die Stadt geführt und dann an der höchsten Fahnenstange des Admiralsschiffs hochgezogen wurde. Zum Ruhme des Islam.“ (1)

Heutzutage wird die westliche Zivilisation u.a. von Millionen eingesickerter Orks und einem monströsen Orkstaat namens IS-IS bedroht. Diese Perversen schlachten Massen ab, sie vergewaltigen versklaven und köpfen wie ihr Vorbild Klo H. Metzel, der den Kloran geoffenbart hat. Sie sind perverse Sadisten und vertierte Gewaltmenschen.

Aber sie häuten wohl keine Menschen bei lebendigem Leib.

Das zeigt bei allem Satanismus den allgemeinen Fortschritt der Menschheit.

Diesem kann auch die Ork-Avantgarde sich offenbar nicht entziehen.

_____


Time am 4. Dezember 2014

_____

1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/03/24/kalif-recep-i/

Ihre Verlogenheit ist ungeheuerlich

4. Juni 2014

HagiaSophia

Bewacht von vier beschnittenen, ebenso nichtigen
wie anmaßenden 
Ork-Piedeln: Die christliche Hagia Sophia

Die ungeheuerliche Verlogenheit der Mohammedanisten wird besonders deutlich durch einen entsetzlichen Artikel im mohammedanistischen und fuhrergantreuen „Deutsch-Türkischen Journal“ (1). Dort vertritt man schamloserweise die These, die grandiose Hagia Sophia sei nur deshalb kein Trümmerhaufen, weil ihre Umwidmung zur Moschee (nach der Eroberung Konstantinopels durch die Orks) sie vor dem, wie man scheinbar glauben machen will, in christlicher Hand unausweichlichem Verfall gerettet habe. Das ist Perversion in Reinform!

_____

Hagia Sophia

Umwandlung zur Moschee vor 561 Jahren
rettete Hagia-Sophia vor dem Zerfall

Mit Lasershows und farbenfrohen Events gedenkt die Türkei der Eroberung Konstantinopels durch Fatih Sultan Mehmet II. im Jahre 1453. Die Feierwoche wird allerdings von der politischen Debatte um eine Umwandlung der Hagia Sophia überschattet.

Am gestrigen 29. Mai wurde in Istanbul die Eroberung der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches durch Fatih Sultan Mehmet II. im Jahre 1453 („Fetih 1453“) mit Lasershows, Filmvorführungen und Schiffskonvois am Goldenen Horn gefeiert. Für den morgigen Samstag hat der Verein Anadolu Gençlik Derneği zu einem gemeinsamen Morgengebet aufgerufen. Das Gebet soll von dem saudischen Imam Abdullah Ibn Ali Basfar aus Mekka geleitet werden.

Das geschichtsträchtige Ereignis jährt sich in diesem Jahr zum 561. Mal. 1452 hatte die Belagerung Konstantinopels mit Land- und Seestreitkräften begonnen. Das 100.000 Mann starke Heer des Sultans setzte sich aus Vasallen- und Söldnertruppen sowie der Elitetruppe der Janitscharen und den türkischen Kavalieren zusammen, die einen Belagerungsring um die Stadt geschlossen hatten.

Der byzantinische Kaiser konnte nach dem Morgenländischen Schisma von 1054, das die Ostkirche von Rom getrennt hatte, kaum noch Unterstützung erwarten. Lediglich Genua und Venedig sendeten inoffizielle einige Hilfstruppen, die dem osmanischen Ansturm jedoch nicht gewachsen waren.

Nach der Eroberung Konstantinopels versprach Fatih Sultan Mehmet II. seinen neuen Untertanen, ihr Leben und ihre Freiheit zu garantieren. Einwohner, die die Stadt aus Furcht verlassen hatten, wurden zur Rückkehr eingeladen. Der christliche Kleriker Georgios Skelarios wurde zum Patriarchen ernannt und in die Regierung aufgenommen. Der Sultan verbot seinen Soldaten jedwede Plünderung der Hagia Sophia, deren Schönheit ihn sehr beeindruckte, und schützte diese durch eine Umwandlung zur Moschee vor Zerstörung und Zerfall.

Die Hagia Sophia fungierte nach ihrer Erbauung in den Jahren 527-67 n.Chr. insgesamt 916 Jahre lang als Kirche und war das wichtigste religiöse Bauwerk für die orthodoxe Christenheit. Nach der Eroberung von Konstantinopel wurde sie in eine Moschee umgewandelt und diente insgesamt 482 Jahre als islamisches Gebetshaus. Seit 1935 ist das historische Gebäude ein Museum und zählt heute zu den meist besuchten Attraktionen der Türkei.

Hagia Sophia als Zankapfel im Präsidentschaftswahlkampf

Auch heute ist das Schicksal der Hagia Sophia ein Zankapfel – in erster Linie allerdings auf innenpolitischer Ebene. Die Idee einer Nutzung des weltberühmten Bauwerks für Zwecke des Gebets durch Muslime war noch im letzten November offiziell von Vizepremier Bülent Arınç aufgebracht worden und auch Premierminister Erdoğan hatte zu mehreren Gelegenheiten diesen Gedanken in zustimmender Weise kommentiert. In den letzten Tagen hingegen war mehrfach aus regierungsnahen Kreisen behauptet worden, es wären Anhänger der Hizmet-Bewegung gewesen, die hinter dieser Idee stünden, um auf diese Weise im Wege eines „Komplotts“ antitürkische Stimmungen anzufachen, sollte ein solcher Plan umgesetzt werden.

Der erste Abgeordnete, der eine Umwandlung der derzeit als Museum genutzten Hagia Sophia in eine Moschee vorgeschlagen hatte, war Yusuf Halaçoğlu (Kayseri) von der Partei der Nationalen Bewegung (Milliyetçi Hareket Partisi; MHP). Die MHP betonte auch jüngst wieder, die Hagia Sophia sei das Symbol von „Fetih“ und die Türkei habe als souveräner Staat keine Befehle seitens des Westens zu befolgen oder Druck hinzunehmen. Jeder Staat könne Einrichtungen öffnen und schließen, wie es ihm beliebe. „Dann lasst sie eben uns nicht in der EU akzeptieren!“, hieß es auch kürzlich wieder aus den Reihen der Idealistenbewegung.

Die Bundesregierung hatte sich zuvor zurückhaltend zu den Plänen der türkischen Regierung geäußert, die Hagia Sophia, die heute als Museum dient, in eine Moschee umzuwandeln. Eine signifikante Statusänderung würden alle, für die die Hagia Sophia ein wichtiges Bauwerk sei, mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, so eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes.

_____

Die Dreistigkeit der Orks ist beispiellos. Eine blutrünstige Nation, die Aufnahme in die europäische Staatengemeinschaft begehrt, feiert mit allem Pomp die extrem grausame Eroberung einer christlichen Hauptstadt und die darauf folgende Eroberung und jahrhundertelange Versklavung zahlreicher südosteuropäischer Staaten.

Die Eliten des Westens reagieren auf diese offensichtliche Verhöhnung nicht empört sondern verhalten, und man wird sehen, welcher grüne oder rote Dimmi an den satanischen Festspielen teilgenommen hat, um die Orks für die Ermordung und Versklavung hunderttausender Christen zu lobpreisen.

Lesen Sie nun die Schilderung der Eroberung Konstantinopels durch die counterjihadische Heldin Oriana Fallaci (2):

_____

1453 belagerten sie erneut Konstantinopel, das am 29. Mai Mohammed II. in die Hände fiel. Einem blutrünstigen Unmenschen, der kraft des islamischen Brudermord-Gesetzes (dieses Gesetz ermächtigte einen Sultan, aus dynastischen Gründen seine nächsten Angehörigen zu ermorden) den Thron bestiegen hatte, indem er sein dreijähriges Brüderchen erdrosselte.

Und apropos: Kennst du die Schilderung des Falls von Konstantinopel, die uns der Schreiber Phrantzes hinterlassen hat? Vielleicht nicht. In einem Europa, das nur um Muslime weint, nie um Christen oder Juden oder Buddhisten oder Hinduisten, wäre es nicht politically correct, etwas über die Einzelheiten des Falls von Konstantinopel zu wissen.

(…) Die Bewohner, die sich bei Einbruch der Nacht, während Mohammed II. die von Theodosius errichteten Mauern mit Kanonen beschießt, in die Kathedrale Hagia Sophia flüchten und dort anfangen, Psalmen zu singen, um Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. Der Patriarch, der im Kerzenschein die letzte Messe liest und den Ängstlichsten als Ermutigung zuruft: „Fürchtet euch nicht! Morgen werdet ihr im Himmelreich sein, und eure Namen werden bis ans Ende aller Zeiten überdauern!“ Die weinenden Kinder, die Mütter, die schluchzen: „Still, mein Kind, still! Wir sterben für unseren Glauben in Jesus Christus! Wir sterben für unseren Kaiser Konstantin XI., für unser Vaterland!“

Die osmanischen Truppen, die trommelschlagend durch die Breschen in den einstürzenden Mauern eindringen, die genuesischen, venezianischen und spanischen Verteidiger überrennen, sie samt und sonders mit Säbelhieben niedermetzeln, dann in die Kathedrale stürmen und sogar die Säuglinge köpfen. Die Köpfchen nehmen sie zum Kerzenlöschen. (…) Es dauerte vom Morgengrauen bis zum Nachmittag, das Blutbad. Es verebbte erst in dem Augenblick, in dem der Großwesir auf die Kanzel der Hagia Sophia stieg und zu den Schlächtern sagte: „Ruht euch aus. Dieser Tempel gehört jetzt Allah.“

Unterdessen brannte die Stadt. Die Soldateska kreuzigte und pfählte. Die Janitscharen vergewaltigten die Nonnen und schnitten ihnen dann die Kehle durch (viertausend in wenigen Stunden) oder ketteten die Überlebenden aneinander, um sie auf dem Markt in Ankara zu verkaufen. Und die Höflinge rüsteten zum Siegesbankett.

Zu jenem Bankett, bei dem sich Mohammed II. (dem Propheten zum Trotz) mit zypriotischem Wein betrank, und da er eine Schwäche für junge Knaben hatte, ließ er sich den Erstgeborenen des griechisch-orthodoxen Großherzogs Notaras bringen. Einen für seine Schönheit bekannten Vierzehnjährigen. Vor allen vergewaltigte er ihn, und nachdem er ihn vergewaltigt hatte, ließ er die anderen Notaras herbeiholen. Die Eltern, die Großeltern, die Onkel, die Cousins des Jungen. Vor seinen Augen enthauptete er sie. Einen nach dem anderen. Er ließ auch alle Altäre zerstören, alle Glocken einschmelzen, alle Kirchen in Moscheen oder Basare verwandeln. Oh ja. So wurde Konstantinopel zu Istanbul…

_____

Time am 4. Juni 2014

_____

1) http://dtj-online.de/umwandlung-zur-moschee-rettete-hagia-sophia-vor-dem-zerfall-28866
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/08/kennen-sie-die-hitlerkirche/

(Mal wieder) entlarvt!

6. März 2012

„Fetih 1453“: Die türkische Presse phantasiert den torkischen Holzschnitt-Film als gleichauf mit Hollywood. Jedoch sieht ein Blinder mit Krückstock hier nur erheblich weniger als „Arpad der Zigeuner“ minus „Bad Segeberg“ minus „Angriff der Killertomaten“ minus „Wim Wenders“. 

Immer wieder gibt es Momente, in denen sich die überwältigende Mehrheit der Orks und Torks als barbarisch, pervers, sadistisch, dressiert und strunzdumm offenbart. Wenn -zig Menschen abgeschlachtet werden, weil ein Bündel Texte gebrannt haben soll, die angeblich heilig sind, die persönlich aber niemand lesen kann. Weil von einem Mann, der angeblich ein Perverser, Räuber und Mörder war, der aber gleichwohl als der „beste Mensch aller Zeiten“ verehrt wird, eine witzige Karikatur gezeichnet wurde. Weil, weil, weil…

Aktuelles „Test- und Spürgerät“ ist ein torkischer Film, wie er widerwärtiger kaum sein könnte. Er ist verlogen, sadistisch, machistisch, platt, abgeschmackt und ein gigantischer Erfolg unter den Torks, die uns damit zeigen, wes Geistes Kind sie sind, und was wir von ihnen zu erwarten haben.

Lesen Sie einen exzellenten Aufsatz über das jihadistische Propaganda-Machwerk „Fetih 1453“, welches die Eroberung Konstantinopels durch den von den Torks hochverehrten Schlächter Sultan Fetih (= Mehmed/Mohammed II.) thematisiert.

Die Filmkritik stammt von der durch den Counterjihad erleuchteten Karen Krüger aus der FAZ vom 4. März.

Es folgt abschließend ein Bericht des zeitgenössischen Schreibers Phrantzes, referiert von Oriana Fallaci.

_____

Das große Gemetzel

Der Film „Fetih 1453“ zeigt nicht nur den Fall von Konstantinopel, sondern auch, wie Erdogans AKP sich die Welt wünscht. Er ist schon jetzt ein großer Kassenerfolg

Es war nur eine Frage der Zeit, wann sich wieder jemand dieses Stoffs annehmen würde: Die Eroberung von Konstantinopel, das hat das Zeug zum Action-Kino, zu großen Schlachtszenen nach „Herr der Ringe“-Manier, in denen garantiert auch eine Nische für eine Liebesgeschichte zu finden ist, es verspricht bildgewaltige Dekorationen, herrliche Kostüme. Die Kontrahenten müssen nicht erfunden werden: Da ist der christliche Kaiser Konstantin XI., Herrscher von By­zanz, und da ist Sultan Mehmed II., genannt der Eroberer. In einer Zeit, in der Muslime und Christen weltweit um Vormachtstellung ringen und sich dabei immer weiter radikalisieren, könnte es eigentlich keinen besseren Stoff geben, wenn man die Kasse so richtig klingeln lassen will.

Die filmische Interpretation von Gesclhichte zeigt immer, wes Geistes Kind jemand ist. Würde ein Radikalchrist wie Mel Gibson einen Film über den Fall von Byzanz drehen, dann wären am Ende wohl trotz historisch belegter Niederlage die Christen die Sieger – wenn vielleicht auch nur moralisch. Nun aber hat sich der türkische Regisseur Faruk Aksoy des Stoffes angenommen. Schon der Trailer von „Fetih 1453“ sorgte vor dem offiziellen Filmstart für enorme Aufregung: Die griechische Zeitung „To Proto Thema“ nannte ihn „Eroberungspropaganda der Türken“, eine Kölner Evangelikalen-Truppe namens „Via Dolorosa“ rief zum Boykott des Films auf und verteilte Flugblätter – bessere Werbung kann sich ein Produzent nicht wünschen. Als dann auch noch Hacker (türkische Facebook-Nutzer vermuten Griechen als Attentäter) die Internetseite des Verleihers lahmlegten, war der Start perfekt.

Vor zwei Wochen ist „Fetih 1453“ in der Türkei und in Deutschland angelaufen. 17 Millionen Euro hat die Produktion verschlungen, sie ist der teuerste, aber auch schon jetzt der erfolgreichste türkische Film überhaupt. Allein am ersten Wochenende sahen ihn in der Türkei eineinhalb Millionen Menschen. Auch in Deutschland waren die Vorstellungen ausverkauf – und es ist anzunehmen, dass der Film in der arabischen Welt auf eine ähnliche Begeisterung stoßen wird. Das lässt einen schaudern: „Fetih 1453“, ist ein Film, der an Verherrlichung des Dschihad kaum zu überbieten ist. Und er hat einen Subtext, spiegelt er doch die Großmachtphantasien und das gesellschaftliche Idealbild der neuen muslimisch-konservativen türkischen Elite wider, deren Gallionsfigur der türkische Ministerpräsident ist. Die Vermischung von türkischer Politik und Film ist dabei kein Zufall: Die von der Regierungspartei AKP geführte Istanbuler Stadtverwaltung hat „Fetih 1453“ mitfinanziert. Türkische Zeitungen haben berichtet, dass Aksoy dem gerade von einer Operation genesenden Ministerpräsidenten eine Kopie des Films nach Hause lieferte. Erdogan soll begeistert gewesen sein.

Der Plot ist schnell zusammengefasst, und worum es in dem Film ansonsten geht, macht der Vorspann klar, der aus einer der Hadithen des Propheten Mohammed zitiert: „Wahrhaftig, ihr werdet Konstantinopel erobern! Welch wunderbarer Führer wird euch führen, und welch wunderbare Armee wird das sein!“ Im Zeitraffer wird uns erst die Jugend Mehmed II. vorgeführt, der mit zwölf Jahren erstmals den Thron bestieg, wieder abgesetzt wurde und erst sechs Jahre später, nach dem Tod seines Vaters, Sultan Murad II., zurückkehrte. Nach dieser Schmach will er nun erst recht beweisen, dass er das Zeug zum Herrscher hat, und zu Ende führen, woran der Vater scheiterte: Die Eroberung von Konstantinopel, nur sie kann aus dem Osmanischen Reich wieder ein geographisch zusammenhängendes Imperium machen. Bis das nach 160 Minuten endlich gelungen ist, gibt es einen Vater-Sohn-Konflikt, es wird geliebt, gezweifelt, intrigiert, gebrüllt, sehr, sehr viel gebetet und mit so viel Kunstblut herumgespritzt, dass einem übel wird. Es ist ein großes Gemetzel mit Abmurksen in den Variationen, mit Schwert, Säbel oder Speer, durch Abhacken oder Durchbohren dieser oder jener Körperteile – Hauptsache, es geschieht in Zeitlupe. Hier haben sich deutsch-türkische Zuschauer allen Ernstes darüber beschwert, dass ihre Kinder nicht mit ins Kino dürfen. In der Türkei läuft der Film ohne Altersbegrenzung. Erdogan hat kürzlich gesagt, die Türkei müsse „devote Generationen heranziehen, die unsere historischen Werte verinnerlicht haben“. Doch welche Werte sind dies, wenn man den Film zum Maßstab nimmt?

Muslime sind gutherzig, mutig und ehrenwert, die Christen hingegen untereinander zerstritten und in jeder Hinsicht verkommen. An manchen Stellen ist das so plump gemacht, dass man laut auflachen muss, ein wenn der Berater Konstantins noch gierig seinen Wein herunterldppt, bevor ihn die Leute von Mehmed II. abführen oder wenn byzandnische Christinnen beim Einkaufen auf dem Markt flittchenhaft mit dem Hintern wackeln und Blusen tragen, deren tiefe Dekolletés man eher auf dem Münchner Oktoberfest vermuten würde als in Konstantinopel. Sultan Mehmed II., gespielt von Devrim Evin, ist ein gebildeter, tiefgläubiger Denker, der seiner Gattin vor dem Abschied noch Liebesschwüre schreibt. Das Wohl seines Volkes und der Sieg des Islam gehen ihm über alles. Mit den Worten „Konstantinopel wird entweder die Hauptstadt der muslimischen oder der christlichen Welt“ zieht er in die Schlacht. Ganz anders kommt Kaiser Konstantin daher – ein diabolischer Typ, ein Fürst der Dunkelheit, der die Zeichen der Zeit nicht erkennen will. Seine Gottesfürchtigkeit beschränkt sich darauf, aus goldenen Becherlein zu trinken, auf denen ein Kreuz abgebildet ist. Von ihm und seinen comicartig dargesteflten Beratern ist über die Türken nur Abfälliges wie „Teufel“, „Ungläubige“ zu hören (das ist der Augenblick, in dem in deutschen Kinos ein entrüstetes Raunen unter den türkischen Zuschauern einsetzt). Während der Sultan sich mit seinen Wesiren berät, planscht Kaiser Konstantin mit drei halbnackten Schönheiten in Rosenblütenwasser. Während Mehmed über Angriffsplänen brütet, fressen und saufen Konstantin und dessen Gefolge, und vor der reichgedecken Tafel tanzen leichtbekleidete Mädchen herum.

Die Frauen am Kaiserhof sind nur willige, namenlos bleibende Gespielinnen und als solche Sinnbilder einer orientalischen Männerphantasie, die in westlichen Frauen Katalysatoren zum Ausleben unterdrückter Triebe sieht. Auf Seiten der Osmanen gibt es zwei Hauptdarstellerinnen, Dilek Serbest als Era, die mutige und kämpferische Ziehtochter des Kanonenbaumeisters Urban, und Sahika Koldemir als Sultansgattin. Ihrem Mann treu ergeben, trägt sie auch noch in dessen Abwesenheit sein Liebfingsparfum. Era verliebt sich. Die auf Rache sinnende Tochter einer Familie, die von Kreuzrittern grausam niedergemetzelt wurde, besteht darauf, gegen die Christen mit ins Feld zu ziehen. In Hasan, einer Art Schwerttrainer von Mehmed II., findet sie den Seelenpartner: Sein Vater starb auf dem Amselfeld (ausgerechnet dort!).

Wie es in türkischen Fernsehserien seit Beginn der Erdogan-Ära üblich ist, tauschen die beiden nur keusche Küsschen aus (Zungenküsse sieht man im Fernsehen nur bei Schlampen). Anfangs trägt Era, die in Byzanz aufgewachsen ist, noch die aufreizende Kleidung der Christinnen und wird von niemandem richtig ernst genommen. Erst als sie ihre Brust abbindet, einen hochgeschlossenen Mantel trägt und das Haar unter einem Tuch verbirgt, wie es heute konservative Musliminnen tun, gewinnt sie für die große Sache an Bedeutung: Sie feuert die Kanone ab, durch welche die Mauern der „Hure Byzanz“ einstürzen werden. Und natürlich ist sie, wie es sich für eine gute Türkin gehört, zu diesem Zeitpunkt schwanger (Erdogan hat gesagt, er erwarte von jeder Türkin mindestens drei Kinder). Sie wird ein Kind bekommen von Hasan, der beim Hissen der Sultansflagge getötet wird. Minutenlang, es ist eine unglaublich pathetische Szene, widersteht er dem Pfeilhagel der Griechen. Am Ende sieht er aus wie der Heilige Sebastian, aber mit christlicher Ikonographie kennt sich der Regisseur offenbar nicht aus. Ihm kommt es auf Bilder an, die das Märtyrertum und den Kampf im Namen Allahs verherrlichen. Es gibt sie zuhauf. Sie rufen Erinnerungen an Bilder wach, die man aus ganz anderen Zusammenhängen kennt: von Propagandavideos muslimischer Fundamentalisten, von Bekennervideos von Terroristen und von Filmen, in denen Selbstmordattentäter sich von der Welt verabschieden, bevor es zur Tat geht.

Da ist jene Szene, in der sich die Arbeiter beim Bau der Kanone versammeln und „Allahu Akbar“ rufen, als das flüssige Eisen in die Form gegossen wird (im Osmanischen Reich waren Waffenschmiede in Wirklichkeit vor allem Christen). Gleiches rufen die Männer, die sich und einen Trupp christlicher Soldaten in die Luft sprengen, weil es vor ihnen kein Entkommen gibt: „Wir werden nicht umsonst sterben“, sagt einer noch und ein anderer: „Wir vergessen unsere Märtyrer niemals.“ Und da ist der Tunnelbauer, der zwischen Tonnen mit Dynamit steht und diese als Selbstrnordattentäter unter dem Palast des Kaisers zünden wird. Zuvor spricht er ein Gebet.

In der Türkei wird der Film gefeiert. Die nationalreligiösen Historiker loben ihn in den höchsten Tönen, obwohl sie wissen, dass er erhebliche faktische Mängel hat. Die türkische Presse sieht das türkische Kino wegen der Spezialeffekte nun auf einer Höhe mit Hollywood. Selbst die liberale Zeitung „Radikal“ bescheinigte ihm „relativ erfolgreiche optische Effekte“, ätzte aber, dass alle Helden dauernd sprechen, „als würden sie eine Rede halten“. Der einzige vernichtende Kommentar kam von der regierungstreuen (!, T.) „Today’s Zaman“. Neben Jubelarien druckte di’e Zeitung einen Artikel der renonimmierten Kritikerin Emine Yildirim. Sie empörte sich über den im Guss einer Riesenkanone gipfelnden Machismo von „Fetih 1453“. „Wie das Portrait der Perser als barbarische Monster in „300“ viele Menschen aufbrachte, so wird auch die Darstellung des Papsttums und der griechisch-byzantinischen Orthodoxie in „Fetih 1453“ viele Menschen ärgern. Wenn wir uns aufregen über erniedrigende und orientalische Darstellungen in westlichen Blockbustern, sollten wir wenigstens so anständig sein, nicht die gleichen Fehler zu begehen“, schreibt sie.

„Fetih 1453“ zeichnet eine Welt, in der das Wahre und Gute nur dann bestehen können, wenn der Islam regiert. Um das zu erreichen, ist jedes Mittel erlaubt. Andere Religionen müssen sich dem unterordnen, ansonsten werden sie vernichtet. Am Ende des Films tritt Mehmed II. in die Hagia Sophia, in die sich orthodoxe Christen geflüchtet haben: „Habt keine Angst. Ihr habt euer Recht, euren Glauben frei zu leben“, sagt er. Die dreitägige Plünderung der Stadt durch sein Heer verschweigt der Film. Und Glaubensfreiheit gibt es bis heute nicht in der Türkei.

_____

Lesen Sie nun, was die unvergessene Oriana Fallaci über die Eroberung Konstantinopels schrieb:

_____

1453 belagerten sie erneut Konstantinopel, das am 29. Mai Mohammed II. in die Hände fiel. Einem blutrünstigen Unmenschen, der kraft des islamischen Brudermord-Gesetzes (dieses Gesetz ermächtigte einen Sultan, aus dynastischen Gründen seine nächsten Angehörigen zu ermorden) den Thron bestiegen hatte, indem er sein dreijähriges Brüderchen erdrosselte.

Und apropos: Kennst du die Schilderung des Falls von Konstantinopel, die uns der Schreiber Phrantzes hinterlassen hat? Vielleicht nicht. In einem Europa, das nur um Muslime weint, nie um Christen oder Juden oder Buddhisten oder Hinduisten, wäre es nicht politically correct, etwas über die Einzelheiten des Falls von Konstantinopel zu wissen.

(…) Die Bewohner, die sich bei Einbruch der Nacht, während Mohammed II. die von Theodosius errichteten Mauern mit Kanonen beschießt, in die Kathedrale Hagia Sophia flüchten und dort anfangen, Psalmen zu singen, um Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. Der Patriarch, der im Kerzenschein die letzte Messe liest und den Ängstlichsten als Ermutigung zuruft: „Fürchtet euch nicht! Morgen werdet ihr im Himmelreich sein, und eure Namen werden bis ans Ende aller Zeiten überdauern!“ Die weinenden Kinder, die Mütter, die schluchzen: „Still, mein Kind, still! Wir sterben für unseren Glauben in Jesus Christus! Wir sterben für unseren Kaiser Konstantin XI., für unser Vaterland!“

Die osmanischen Truppen, die trommelschlagend durch die Breschen in den einstürzenden Mauern eindringen, die genuesischen, venezianischen und spanischen Verteidiger überrennen, sie samt und sonders mit Säbelhieben niedermetzeln, dann in die Kathedrale stürmen und sogar die Säuglinge köpfen. Die Köpfchen nehmen sie zum Kerzenlöschen. (…) Es dauerte vom Morgengrauen bis zum Nachmittag, das Blutbad. Es verebbte erst in dem Augenblick, in dem der Großwesir auf die Kanzel der Hagia Sophia stieg und zu den Schlächtern sagte: „Ruht euch aus. Dieser Tempel gehört jetzt Allah.“

Unterdessen brannte die Stadt. Die Soldateska kreuzigte und pfählte. Die Janitscharen vergewaltigten die Nonnen und schnitten ihnen dann die Kehle durch (viertausend in wenigen Stunden) oder ketteten die Überlebenden aneinander, um sie auf dem Markt in Ankara zu verkaufen. Und die Höflinge rüsteten zum Siegesbankett.

Zu jenem Bankett, bei dem sich Mohammed II. (dem Propheten zum Trotz) mit zypriotischem Wein betrank, und da er eine Schwäche für junge Knaben hatte, ließ er sich den Erstgeborenen des griechisch-orthodoxen Großherzogs Notaras bringen. Einen für seine Schönheit bekannten Vierzehnjährigen. Vor allen vergewaltigte er ihn, und nachdem er ihn vergewaltigt hatte, ließ er die anderen Notaras herbeiholen. Die Eltern, die Großeltern, die Onkel, die Cousins des Jungen. Vor seinen Augen enthauptete er sie. Einen nach dem anderen. Er ließ auch alle Altäre zerstören, alle Glocken einschmelzen, alle Kirchen in Moscheen oder Basare verwandeln. Oh ja. So wurde Konstantinopel zu Istanbul…

_____

Time am 6. März 2012

Kalif Recep I.

24. März 2010

Die Bezeichnung Kalifat leitet sich ab aus dem arabischen „chilafa“ („Nachfolger, Stellvertreter, Kalif“) bzw. „chalifat Allah“ oder „chalifat rasul Allah“, was wörtlich „Stellvertreter Allas“ oder „Nachfolger des Gesandten Allas“ bedeutet (1).

Nun ist der Fieslahm eigentlich eine exklusive Angelegenheit der Araber, die sich als überlegene Rasse verstehen (2). Die Geschichte brachte es jedoch mit sich, dass sie zwar unterworfenen ebenso wie einigen sie selbst unterwerfenden Völkern ihren Glauben aufzwingen konnten, dass sie selbst – wenn auch innerhalb der Ideologie des Mohammedanismus – so jedoch in anderer Hinsicht (territorialer, wirtschaftlicher, militärischer, demografischer usw.) ihre Dominanz innerhalb des mohammedanistischen Blocks nicht aufrechterhalten konnten. Das wohl größte mohammedanistische Imperium überhaupt wurde z.B. von den türkischen Seldschuken errichtet (3), einem Volk, welches laut vieler Hadithe eigentlich zur Ausrottung bestimmt worden war (4): “Die Stunde des Gerichts wird nicht eintreten, bevor ihr die Türken bekämpft habt. Das sind Menschen mit kleinen Augen, bräunlichen Gesichtern und platten Nasen. Ihre Gesichter sehen aus wie ein Schild, das mit Leder überzogen ist (Buhari, Reclam 1991, XXVIII/19, S.311).“

Der Schmerz über die Verachtung, die die Araber den Türken gegenüber in bedeutenden mohammedanistischen Grundlagentexten zum Ausdruck brachten, mag eine der Ursachen sein, warum die Türkei sich nach ein paar säkularen Jahrzehnten in unseren Tagen erneut mit Macht islamisiert, die Führung des mohammedanistischen Blocks anstrebt um an dessen Spitze wiederum ein mohammedanistisches Kalifat zu errichten, welches nunmehr jedoch zum ersten Mal auch das gesamte Europa umfassen soll. Das mag sich ein bißchen weit hergeholt und verschwörungstheoretisch anhören, das Handeln der türkischen AKP-Regierung und ihres als „Führer“ verehrten Chefs Erdogan sind jedoch ebenso eindeutig wie die Darlegungen des Nihilisten Hitler seinerzeit in „Mein Kampf“ und ihre nachfolgende Verwirklichung Schritt für Schritt – bis Deutschland in Trümmern lag.

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“, sagte the Fuhrergan vor 12 Jahren (5), und er ist weit gekommen in seinem Bemühen (Jihad). Werfen wir einen Blick auf seine Aktivitäten der vergangenen zwei Monate.

„Focus“ am 4. Februar (6): „Türkei dringt auf visafreie Einreise – Die Türkei hat die Forderung nach einer visafreien Einreise ihrer Bürger in die Europäische Union bekräftigt. Es gebe keinen Grund mehr, türkische Reisende zu benachteiligen. (…) Ankara hatte kritisiert, dass Serben, Mazedonier und Montenegriner bereits ohne Visum einreisen dürfen, der Türkei dies ungeachtet der bereits laufenden Beitrittsverhandlungen mit der EU aber verweigert wird.“

Die „Welt“ am 11. Februar (7): „Ankara hebt die Visumpflicht für mehrere Länder des Nahen Ostens auf, darunter Syrien und Libyen. Für die Harmonisierung mit der EU ist das ein Rückschlag. Denn über die Türkei reisen schon jetzt zahlreiche illegale Migranten in EU-Länder ein. Die Entscheidung ist nur ein Beispiel für einen neuen Konfrontationskurs.“

„quadraturacirculi“ bzw. „Jerusalem Post“ am 23. Februar (8): „In Ankara wurde bei einem Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan ein Plakat von einem Kran entrollt, auf dem sich der israelische Präsident Shimon Peres vor Erdogan verneigt. Der Slogan des Plakats lautete: ‚Erdogan, ein Führer vor dem sich die Welt verneigt.'“

Am selben Tag wurde es Ernst für eine Reihe Kemalisten, wie der „Spiegel“ berichtete (9): „In der Türkei sind fast 50 Offiziere festgenommen worden, weil sie vor einigen Jahren Putschpläne entwickelt haben sollen. Das Vorhaben mit dem Codenamen ‚Vorschlaghammer‘ sah vor, das Land mit Anschlägen ins Chaos zu stürzen – um dann die islamisch-konservative Erdogan-Regierung zu stürzen.“

Am nächsten Tag meldete er das willfährige Funktionieren der Gerichte (10): „Istanbul – Auf die Festnahme Dutzender Offiziere durch die Polizei folgte eine schnelle Entscheidung eines türkischen Gerichts: Die Richter in Istanbul haben zwölf Militärvertreter in Untersuchungshaft nehmen lassen.“

Der 25. Februar war ein großer Tag für Iran und Syrien, wie die NZZ feststellte (11): „Syrien und Iran rücken enger zusammen: Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad und Syriens Präsident Bachar al-Asad unterzeichneten am Donnerstag in Damaskus ein Abkommen über die Abschaffung der Visumspflicht für die Bürger beider Staaten.“ Somit wurde ein einheitlicher visafreier Raum von Iran bzw. Nordafrika bis zur Türkei geschaffen (s.o.).

Am 26. Februar gingen die Verhaftungen weiter, wie die „Deutsche Welle“ meldete (12): „Mit einem Großeinsatz hat die türkische Polizei am Freitag ihre Ermittlungen gegen mutmaßliche Putschisten innerhalb der Streitkräfte fortgesetzt. In mehreren Städten nahmen die Ermittler insgesamt 18 Offiziere fest. In einer ersten Verhaftungswelle am Montag waren bereits 49 Militärs festgenommen worden. Der Großteil von ihnen sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.“

Am 27. Februar fand ein großes Festbankett in Istanbul statt, zu der türkischstämmige Politiker, Unternehmer u.ä. aus Europa geladen waren, die auf Erdogans imperialistische „Invasions“-Politik eingeschworen werden sollten, was sich auf der türkischen Seite „TRT“ verschleiernd so liest (13): „Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist gestern in Istanbul mit Vertretern der Gemeinschaften türkischer Volksverwandten zusammen gekommen.“

Am 17. März berichtete der „Spiegel“ darüber (14): „Welches Verständnis die türkische Regierung von deutschen Abgeordneten hat, wurde schon in der Einladung zu der Veranstaltung deutlich, die im Auftrag des türkischen Staatsministers Çelik geschrieben wurde. Deutsche Parlamentarier wurden dort als ‚meine verehrten Abgeordneten‘ angesprochen, Erdogan als ‚unser Premierminister‘ bezeichnet.“

„Zettel“ stellte diesbezüglich folgende Aspekte heraus (15): „Auf der Veranstaltung riet Erdogan den Einwanderern (also den Auswanderern aus türkischer Perspektive, oder wohl eher den Auslandstürken), sie ’sollten die Staatsbürgerschaft ihrer neuen Heimat annehmen, aber nicht in erster Linie um sich dort zu integrieren, sondern um politisch aktiv zu werden‘. Eine Ablehnung der doppelten Staatsbürgerschaft durch die aufnehmenden Ländern verstößt nach Erdogan gegen die Grundrechte. Nach Aussagen von Teilnehmern wiederholte Erdogan den Satz, den er schon bei seinem Besuch in Köln 2008 gesprochen hatte: ‚Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit’… Nach Aussage von Toprak wurde auf der Veranstaltung offen gesagt, daß ‚Deutsch-Türken die Interessen des türkischen Staates vertreten sollten‘.“

Zum chronologischen Ablauf zurückkehrend hier eine Meldung von „N-TV“ vom 12. März (16): „Wegen der ‚von Fehlern BESCHMUTZTEN Entscheidung‘ des schwedischen Parlaments, den Massenmord an Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord einzustufen, sagt der türkische Regierungschef seinen Schweden-Besuch kurzfristig ab.“

Am 16. März berichtete „AK-News“ (17): „Der Chef der israelischen Armee, Gabi Ashkenazi, reiste gestern in die Türkei, um eine NATO-Konferenz zu besuchen, in der auch die wachsenden Spannungen zwischen Tel Aviv und Ankara besprochen werden sollen. Während seines eintägigen Besuches in Ankara wird Ashkenazy mit seinem türkischen Gegenpart General Ilker Basbug (ein Gegenspieler Erdogans, T.) und dem türkischen Verteidigungsminister Vecdi Gonul zusammentreffen, wie Ynet berichtete… Der Besuch wurde bis Montag morgen geheimgehalten.“

Der nächste Tag brachte einen erneuten Paukenschlag, ohne dass ein deutscher Politiker davon aufgewacht wäre, wie man dem „Focus“ entnehmen konnte (18): „Nach dem Streit um neue Völkermord-Resolutionen hat der türkische Ministerpräsident Erdogan 100.000 illegal im Land lebenden Armeniern mit Ausweisung gedroht. Er sagte: ‚Ich muss sie nicht in MEINEM Land dulden.'“

Der „Spiegel“ vom selben Tag (19): „Das Verhältnis der beiden Verbündeten Türkei und USA hat sich wegen der Resolution enorm abgekühlt, dabei hat die Beziehung zu Ankara für Washington einen hohen Stellenwert.“

Am 20. Februar brachte die Zeitschrift eine Reihe von Bemerkungen from the Fuhrergan, die sie dimmihaft als „Aussetzer“ bezeichnete und andererseits mit welchen von Geert Wilders gleichsetzen ließ (20): „Wenn der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan das Wort ergreift, kann es anschließend ordentlich Ärger geben. Rhetorische Aussetzer und Querschläger sind seine Spezialität. Es würde sich fast lohnen, daraus ein ein Buch zu machen – eine Worst-of-Sammlung sozusagen. Als der Premier den Frauen in der Türkei vor zwei Jahren dringend nahelegte, mindestens drei Kinder zu gebären, damit die Nation nicht ‚ausgelöscht‘ werde, konnten es die Frauenrechtlerinnen und Familienplaner am Bosporus nicht fassen. Als Erdogan im selben Jahr einen Mann in Schutz nahm, der mit einer Flinte auf demonstrierende Kurden geschossen hatte (‚Wenn die Bürger die Mittel haben, sich zu schützen, dann werden sie es tun‘), trauten Kurden und Türken ihren Ohren nicht. Und als Erdogan den wegen Kriegsverbrechen in Darfur gesuchten sudanesischen Staatspräsidenten Umar al-Baschir mit den Worten in Schutz nahm, ein Muslim könne ja gar keinen Völkermord begehen, schüttelten viele nur noch ungläubig den Kopf.“ Nein, so viele sind es nicht, die ungläubig den Kopf schütteln, denn die AKP wird ja von einer Mehrheit gewählt. Und bei den Worten des großen Führers handelt es sich nicht um Entgleisungen, wie der „Spiegel“ glauben machen will („Seine Berater, so heißt es in Ankara, fürchteten den Moment, in dem Erdogan vom Redemanuskript abweicht und dem eigenen Temperament freien Lauf lässt.“), denn das Jihad-Programm von Fuhrergan läuft seit 12 Jahren zielstrebig in genau eine Richtung.

Am 21. März konnte das „Islam-Radio“ stolz verkünden (21): „Der türkische Ministerpräsident hat die Normalisierung der Beziehungen Ankaras zum zionistischen Regime vom Stopp der Belagerung des Gazastreifens abhängig gemacht. Indem er die Fortdauer des jüdischen Siedlungsbaus im Ostteil der Stadt Beitolmoghaddas verurteilte, sagte Recep Tayyip Erdogan: ‚Eine Normalsierung der Beziehungen der Türkei zum ZIONISTISCHEN REGIME wird erst nach Aufhebung der Blockade des Gazastreifens möglich sein.'“ Somit hat er sich jetzt verbal vollständig den iranischen Faschisten angeglichen.

Der nächste Tag brachte eine ungeheuerliche Enthüllung: Nicht die Armenier seien von den Türken abgeschlachtet worden, sondern das Gegenteil sei der Fall gewesen, so Erdogan. Die armenische Seite „Asbarez“ berichtete (22): „Der türkische Premierminister… hat am Freitag behauptet, dass die Armenier im Osmanischen Reich nie einem Völkermord ausgesetzt worden seien, sondern ihn im Gegenteil selbst angezettelt hätten, um Türken zu vernichten… ‚Unsere Soldaten haben immer die überlieferten Gesetze respektiert und unschuldige Leute nicht mal auf dem Schlachtfeld getötet… Ich sollte unterstreichen, dass der Soldat dieses Landes größer als die Geschichte ist und dass die Geschichte dieses Landes so sauber und klar ist wie die Sonne (Wenn Sie es ertragen, können Sie ganz unten die Ausführungen Oriana Fallacis zum Schicksal des Zyprioten Bragadino lesen, die die angebliche Sauberkeit und Klarheit der türkischen Geschichte sehr gut darstellen, T.). Keines Landes Parlament kann sie beschmutzen… Es gibt keinen Völkermord in unserer Zivilisation. Unsere Zivilisation ist die Zivilisation der Liebe, der Toleranz und der Brüderlichkeit…“ „Asbarez“ weist darauf hin, dass Erdogan den Terminus „Genozid“ inflationär gebraucht, sobald ein paar Orks Schaden nehmen: „Die Emordungen uigurischer Türken durch die chinesische Polizei während der Demonstrationen begründen einen Genozid.“ Aha!

Fuhrergan landete selbigen Tages einen weiteren, innenpolitischen Coup, „Yahoo“ (23): „Die AKP, die vor zwei Jahren nur knapp einem Verbot durch das Verfassungsgericht entging, will Parteiverbote durch die Einführung eines Parlamentsvorbehalts erschweren. Das Verfassungsgericht selbst soll von derzeit elf auf 19 Richter erweitert werden. Zugleich sollen türkische Bürger erstmals die Möglichkeit zu Einzelklagen vor dem Verfassungsgericht erhalten. Auch die Zusammensetzung des Hohen Rats der Richter und Staatsanwälte, eines kürzlich von der Regierung scharf kritisierten Aufsichtsgremiums über die Justiz, soll verändert werden. Regierungsgegner sehen darin einen Versuch, die Unabhängigkeit der Justiz zu untergraben.“

Der Tagesspiegel vom 23. März (24): „Einige Justizvertreter redeten daher wie Politiker, beschwerte sich Erdogan am Dienstag, nachdem der Präsident des Berufungsgerichtshofes, Hasan Gerceker, neu vorgelegte AKP-Pläne für weitreichende Verfassungsänderungen scharf attackiert hatte. Kritiker wie Gerceker werfen Erdogan vor, er wolle die Justiz unterjochen. (…) Erdogan lehnt es ab, konsensfähige Einzelpunkte aus dem Paket herauszulösen. Der Premier will mit dem Maßnahmenbündel mehr als nur alte Putschisten vor Gericht bringen: Er will die Justiz reformieren. Und das weckt bei den Gegnern der AKP den alten Verdacht, die Regierungspartei bereite eine islamistische Machtergreifung vor.“

Über die Verfassungsänderungen und die Ermittlungen gegen nunmehr 70 Militärs schreibt die „Frankfurter Rundschau“ heute (25): „Aber auch vor dem Hintergrund des Machtkampfes zwischen der Regierung und den Militärs ist die Verfassungsänderung brisant – gegen rund 70 aktive und ehemalige Offiziere wird derzeit wegen angeblicher Putschpläne gegen Erdogan ermittelt. Neben der Armee gilt die Justiz als wichtigste Säule der weltlichen Staatsordnung. „

Vor dem Besuch unserer Kanzlerin in Ankara stellt Erdogan noch ein paar Forderungen, wie die „Welt“ heute berichtet (26): „Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan verlangt von der Bundesregierung eine andere Integrationspolitik. Unter anderem fordert er türkisch geprägte Ausbildungen und die doppelte Staatsbürgerschaft. Denn auch wenn ein Türke seine Staatsbürgerschaft ablege, ändere das nichts an seiner ethnischen Herkunft.“ Die Devise lautet: „Frechheit siegt!“

Gleichzeitig beruft er an der Spitze der neuen Troika Türkei, Syrien und Iran eine OIC-Dringlichkeitssitzung ein, wie das „Islam-Radio“ heute mitteilte (27): „Syrien, Iran und Türkei berufen OIC-Dringlichkeitssitzung ein. Auf Grund der jüngsten Ereignisse in den besetzten palästinensischen Gebieten wird von den drei Staaten Iran, Syrien und der Türkei eine Dringlichkeitssitzung der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) einberufen. Darauf einigte man sich am 23. März nach einer Telefonkonferenz zwischen den Vorsitzenden der drei Parlamente. Diese Sitzung, die entweder in Damaskus oder in Istanbul stattfinden wird, soll die neuesten Entwicklungen in den besetzten palästinensischen Gebieten und Israels Versuche, die religiösen Heiligtümer der Palästinenser in diesen Regionen zu judaisieren, diskutieren, berichtete die Nachrichtenagentur Trend unter Berufung auf Xinhua und SANA. Ziel sei es, die AGGRESSIONEN des ZIONISTISCHEN REGIMES gegen das palästinensische VOLK zu beenden.“

Und als ob das alles nicht ausreicht für nicht einmal zwei volle Monate, wird heute bei „D-News“ von einem angeblichen Attentat auf den Führer (nach der bekannten faschistischen Taktik der Erzeugung permanenter Unruhe) berichtet (28). Wieder im Spiel: Die geheime Geheimorganisation „Ergenekon“ (29): „Mutmaßliche rechtsgerichtete Verschwörer in der Geheimorganisation Ergenekon sollen mehrere Attentate auf Erdogan geplant haben.“

Manche halten A*schl*ch bin K*cken für den gefährlichsten Jihadisten, manche das räudige Zwergmammut Gardinenstange aus Teheran. Ich bin anderer Ansicht, ich halte Recep Tayyip Erdogan für das gefährlichste Ork unserer Zeit, für das ultimative mohammedanistische Mastermind.

_____

Time am 24.März 2010

_____

1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kalifat
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/29/uber-den-arabischen-ubermenschen/
3) http://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/28/alla-fordert-turkenvernichtung/
5) http://www.welt.de/wams_print/article853878/Der_Islamist_als_Modernisierer.html
6) http://www.focus.de/politik/ausland/eu-tuerkei-dringt-auf-visafreie-einreise_aid_476988.html
7) http://www.welt.de/politik/ausland/article6353908/Tuerkei-aergert-EU-mit-Grenzoeffnung-nach-Nahost.html
8) http://quadraturacirculi.de/2010/02/23/ein-fuehrer-vor-dem-sich-die-welt-verneigt/
http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?ID=169410
9) http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,679668,00.html
siehe auch: https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/03/04/die-zeichen-der-zeit-erkennen/
10) http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,680130,00.html
11) http://www.nzz.ch/nachrichten/international/syrien_iran_1.5080326.html
12) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5294722,00.html
13) http://www.trtgerman.com/trtinternational/de/newsDetail.aspx?HaberKodu=acea28ae-e880-4c92-bad9-978449b7ede6&title=Erdogan%20über%20Rassismus%20und%20Islamphobie
14) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,681414,00.html
15) http://zettelsraum.blogspot.com/2010/03/zitat-des-tages-erdogan-die-eu-und-das.html
16) http://www.n-tv.de/politik/Erdogan-zeigt-kalte-Schulter-article772337.html
17) http://www.aknews.com/de/aknews/4/125890/?AKmobile=true
18) http://www.focus.de/politik/ausland/tuerkei-erdogan-droht-armeniern-mit-massen-abschiebung_aid_490537.html
19) http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,684184,00.html
20) http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,684760,00.html
21) http://german.irib.ir/index.php/weitere-kurzmeldungen/35893-erdogan-keine-beziehungen-zu-israel-ohne-stopp-der-gazabelagerung
22) http://www.asbarez.com/78534/erdogan-accuses-armenians-of-‘exterminating’-turks/
23) http://de.news.yahoo.com/2/20100322/twl-erdogans-regierungspartei-will-parte-4bdc673.html
24) http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Tuerkei;art123,3065115
25) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2443430_Erdogan-will-Macht-der-Richter-beschneiden.html
26) http://www.welt.de/politik/deutschland/article6908359/Erdogan-will-das-Tuerkische-in-Deutschland-staerken.html
27) http://www.dnews.de/nachrichten/panorama/198468/hinweise-geplantes-attentat-erdogan-.html
28) http://german.irib.ir/index.php/politik/36035-syrien-iran-und-tuerkei-berufen-oic-dringlichkeitssitzung-ein
29)
https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/05/02/ergenekon/

_____

Oriana Fallaci: „Wie der Historiker Paul Fregosi uns in seinem außergewöhnlichen Buch „Dschihad“ berichtet, begab sich Bragadino, nachdem er die Kapitulation unterzeichnet hatte, zu Lala Mustafa, um über die Bedingungen des künftigen Friedens zu verhandeln. Und da er ein Mann der Etikette war, kam er mit großem Gepränge. Das heißt auf einem prächtig aufgezäumten Schlachtross, gekleidet in die violette Toga des Senats, sowie eskortiert von vierzig Arkebusieren in Galauniform und dem bildschönen Pagen Antonio Quirini (dem Sohn des Admirals Quirini), der ihm einen kostbaren Sonnenschirm übers Haupt hielt.

Doch von Frieden konnte wahrhaftig keine Rede sein. Denn entsprechend dem schon vorgefassten Plan ergriffen die Janitscharen sofort den Pagen Antonio, um ihn in Lala Mustafas Serail zu sperren, da dieser noch lieber als Mohammed II. junge Knaben deflorierte, dann kreisten sie die vierzig Arkebusiere ein und hackten sie mit Säbelhieben in Stücke. Buchstäblich in Stücke. Zuletzt warfen sie Bragadino aus dem Sattel, schnitten ihm stehenden Fußes die Nase und dann die Ohren ab und zwangen ihn, so verstümmelt, vor dem Sieger niederzuknien, der ihn dazu verurteilte, bei lebendigem Leib gehäutet zu werden.

Die Vollstreckung fand dreizehn Tage später statt, im Beisein aller Zyprioten, die genötigt wurden zuzusehen. Während die Janitscharen ihn wegen seines Gesichts ohne Nase und ohne Ohren verhöhnten, musste Bragadino mehrmals durch die ganze Stadt laufen und dabei Abfallsäcke schleppen sowie jedes Mal, wenn er an Lala Mustafa vorbeikam, den Boden lecken. Er starb, während ihm die Haut abgezogen wurde. Und aus seiner Kopfhaut, die mit Stroh ausgestopft wurde, ließ Lala Mustafa eine Puppe anfertigen, die – auf einer Kuh reitend – noch einmal rund um die Stadt geführt und dann an der höchsten Fahnenstange des Admiralsschiffs hochgezogen wurde. Zum Ruhme des Islam.“

http://kewil.myblog.de/kewil/art/2600619