Posts Tagged ‘Osama bin Laden’

Eine kleine Hoffnung bleibt

4. Mai 2019

Thomas von der Osten-Sacken schrieb bei „mena-watch“ über das neueste Video von Al-Arschi (1).

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Neue Videobotschaft von IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi

Manchmal gibt es selbst in so verrückten Zeiten wie den unseren Meldungen, die dürfte es einfach nicht geben:

„Erstmals seit knapp fünf Jahren ist der IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi wieder in einem Propaganda-Video erschienen. Die Aufnahmen wurden über Kanäle der Dschihadisten-Miliz ‚Islamischer Staat‚‘ (IS) veröffentlicht. (…) Bei den nun erschienenen Aufnahmen muss es sich um ein aktuelles Video halten. Baghdadi spricht darin von Vergeltung für die Niederlage in der syrischen Stadt Baghus. (…) Baghdadi erwähnt in dem Video ebenfalls etwa die Wiederwahl von Israels Premier Benjamin Netanyahu Mitte April oder die jüngsten Anschläge in Sri Lanka. Die dortigen Angriffe vom Ostersonntag bezeichnete er als Rache für die Zerstörung des von den Extremisten ausgerufenen Kalifats. Das Video ist etwa 18 Minuten lang. Zunächst war unklar, wo es aufgezeichnet wurde. Die Aufnahmen zeigen den IS-Anführer mit gekreuzten Beinen auf einem Kissen. Er spricht zu drei Männern, deren Gesichter unkenntlich gemacht wurden.“

Die Anti-IS-Koalition, die 2014 ins Leben gerufen wurde, besteht offiziell aus 79 Staaten und darunter befinden sich die wohl effektivsten Nachrichtendienste, Spezialtruppen und das modernste Militär. Die Mitglieder dieser Koalition haben angeblich die Fähigkeit jedes Telefonat abzuhören und mit Drohnen und Satelliten jeden Quadratmeter des Planeten zu überwachen. Und in fast fünf Jahren gelingt es nicht, diesen Massenmörder auszuschalten? Selbst nach der Zerschlagung des Kalifates, bei der zehntausende von Menschen ums Leben kamen, kann er sich irgendwo im Kreise seiner Mitjihadisten über Weltpolitik und Rache auslassen und kein Haar scheint ihm gekrümmt?

Während noch immer fast eine halbe Million Jesidinnen und Jesiden in Lagern ihr Leben fristen müssen, fast täglich neue Massengräber entdeckt werden, Städte wie Mosul und Raqqa in Schutt und Asche liegen, kann dieser Kerl sich noch immer frei bewegen?

In all den Jahren konnten sie Abu Bakr al-Baghdadi nicht aufspüren? Am Ende lebt er gar irgendwo ganz ruhig wie es Osama bin Laden in Pakistan tat, bevor endlich die Navy Seals sein Anwesen stürmten? So also sieht das verkündete Ende des IS aus? Dass der Anführer der bislang brutalsten und barbarischsten Jihadistentruppe entkommen konnte und nun im Guerilla-Outfit zu neuen Morden aufruft?

Eine kleine Hoffnung bleibt: Dass ihm dieser Auftritt zum Verhängnis wird, dass irgend ein Mitarbeiter einer der unzähligen Nachrichtendienste der 79 Mitglieder der Anti-IS-Koalition dann doch einen Hinweis findet, wo der Kerl sich versteckt hält und eine weitere Einheit der Navy Seals sich auf den Weg macht.

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Time am 4. Mai 2019

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1) https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/neue-videobotschaft-von-is-anfuehrer-abu-bakr-al-baghdadi/

Und NOCHMAL Donni

19. November 2018

Endlich geht’s dem widerwärtigen und schleimigen Höllenpfuhl Pakistan mal etwas näher an’s Eingemachte (1).

Danke Donni, Jahwe sei mit dir!!

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Schwere Vorwürfe gegen Pakistan

Trump beginnt Streit wegen Bin Laden

Erst stichelt Donald Trump gegen das eigene Militär, dann macht er Pakistan für die späte Eliminierung von Al-Kaida-Chef Bin Laden verantwortlich. Dem südasiatischen Land streicht der US-Präsident daher sogar die Fördermittel in Milliardenhöhe.

Siebeneinhalb Jahre nach dem Tod von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden hat US-Präsident Donald Trump einen Streit mit der Atommacht Pakistan vom Zaun gebrochen. Trump kritisierte in einem Interview des Senders Fox News erst sein eigenes Militär dafür, Bin Laden nicht früher getötet zu haben, anschließend bemängelte er, dass der Al-Kaida-Chef jahrelang unbehelligt in Pakistan leben konnte. Die Pakistaner würden „nichts für uns tun“.

Der pakistanische Premierminister Imran Khan erwiderte, mit seiner „Tirade“ mache Trump das südasiatische Land zum „Sündenbock“. Trump sagte Fox mit Blick auf Bin Laden: „Er lebte in Pakistan, wir haben Pakistan unterstützt, wir haben ihnen 1,3 Milliarden Dollar im Jahr gegeben, was wir ihnen übrigens nicht mehr geben, ich habe das gestoppt, weil sie nichts für uns tun.“

Auf Twitter legte Trump nach und schrieb, die USA hätten Mittel für Pakistan gestoppt, „weil sie unser Geld nehmen und nichts für uns tun wollten, Bin Laden ist ein Paradebeispiel, Afghanistan ein weiteres“. Khan schrieb mit Blick auf Trump: „Er muss über historische Tatsachen informiert werden. Pakistan hat genug darunter gelitten, den Krieg der Vereinigten Staaten zu kämpfen. Jetzt werden wir das machen, was für unser Volk und unsere Interessen am besten ist.“

Pakistan will kein „Sündenbock“ sein

In einem weiteren Tweet Khans hieß es, statt Pakistan für ihre Versäumnisse verantwortlich zu machen, sollten die USA analysieren, warum die Taliban heute trotz aller militärischen und finanziellen Anstrengungen in Afghanistan stärker als zuvor seien. Die USA werfen Pakistan seit langem vor, die afghanischen Taliban nicht zu bekämpfen oder sogar zu unterstützen.

Bin Laden war im Mai 2011 von einem US-Sonderkommando in Abbottabad nördlich von Islamabad bei einem Einsatz ohne Kenntnis der Pakistaner getötet worden. Nach den Anschlägen in den USA vom 11. September 2001 war Bin Laden aus Afghanistan nach Pakistan geflohen und dort untergetaucht.

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Time am 19. November 2018

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1) https://www.n-tv.de/politik/Trump-beginnt-Streit-wegen-Bin-Laden-article20729929.html

Sklaven des Jihad

13. Juni 2018

Lesen Sie einen Artikel von Stefan Frank von „Achgut“ (1).

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UNRWA: Geld für Terror, Bundesregierung unbelehrbar

Die Bundestagsfraktion der AfD hat eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, um Auskunft über deren Sicht auf das umstrittene Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen zu erhalten: „Geldmittel an UNRWA – Kontrolle durch die Bundesregierung“, ist der Titel des Dokuments, das Achgut vorliegt und am Mittwoch veröffentlicht werden wird.

Bereits im März hatte die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch eine Anfrage zu der Agentur gestellt (Achgut berichtete), die von Deutschland mit jährlichen Beiträgen in Höhe von 20 bis 80 Millionen Euro finanziert wird. Die UNRWA steht in der Kritik, unter anderem wegen der Nutzung von UNRWA-Schulen zu Terrorzwecken, der Verbreitung von Falschinformationen zur Dämonisierung Israels, der Duldung von antisemitischen Schulbüchern in Schulen der UNRWA und nicht zuletzt auch deshalb, weil UNRWA-Mitarbeiter Hitler verehren, Terrorakte gegen Israelis verherrlichen und den Holocaust leugnen.

Die UNRWA gilt aber auch deshalb als eines der größten Hindernisse für einen Frieden zwischen Israel und den Arabern, weil sie dafür sorgt, dass das „Flüchtlingsproblem“ gar nicht gelöst werden kann, weil jedes arabische Kind, das Urahnen hat, die im britischen Mandatsgebiet Palästina gelebt haben, automatisch als „Flüchtling“ registriert wird und ihm in den UNRWA-Schulen beigebracht wird, dass dies seine „Heimat“ sei, in die es eines Tages – nämlich nach der erwarteten Zerstörung Israels – „zurückkehren“ werde.

Der Kommentator einer arabischen Nachrichtenseite bringt es auf den Punkt: „Das Mandat der UNRWA endet erst nach der Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge“. Gemeint ist nicht etwa eine „Rückkehr“ in einen zu schaffenden (oder nach Meinung einiger bereits bestehenden) arabischen Staat „Palästina“, sondern eine „Rückkehr“ von fünf bis acht Millionen Flüchtlingsenkeln in das Gebiet des Staates Israel. Das „Recht auf Rückkehr“ werde nur „durch Gewalt“ durchgesetzt werden können, sagt Amir al-Mishal, Chef der Gewerkschaft der UNRWA-Mitarbeiter in Gaza, ausdrücklich. Da es, solange der Staat Israel besteht, keine „Rückkehr“ der Pseudoflüchtlinge nach Maßgaben der UNRWA geben kann, kann man die Zerstörung des jüdischen Staates mit Fug als die eigentliche Mission der Agentur ansehen.

Seit Jahren benutzte Rechtfertigungsstrategien

Eine besondere Absurdität – die aber die ideologische Natur der UNRWA gut illustriert – ist es, dass die UNRWA sich um „palästinensische Flüchtlinge“ kümmert, die in „Flüchtlingslagern“ im Gazastreifen und anderen Teilen der Palästinensischen Autonomiegebiete leben. Die Palästinensische Autonomiebehörde erkennt sie als ihre Bürger an. Wenn sie aus Palästina kommen, nach Palästina wollen und in Palästina leben, warum sind sie dann Flüchtlinge?

Man kann nicht die Position „Zwei Staaten für zwei Völker“ vertreten und gleichzeitig die UNRWA unterstützen, deren ganze Existenz auf der Prämisse beruht, dass das gesamte ehemalige Mandatsgebiet Palästina den Arabern gehöre. Die UNRWA ist von ihrer ideologischen Konzeption her darauf ausgerichtet, dass der Staat Israel eines Tages durch einen arabischen Staat ersetzt wird.

Was hat die Bundesregierung zu ihrer Rechtfertigung zu sagen? Die Antworten der Regierung auf die Fragen der AfD-Abgeordneten – das wird bei der Lektüre des Neun-Seiten-Berichts schnell klar – kopieren exakt die von der UNRWA und ihrem Sprecher Chris Gunness seit Jahren benutzten Rechtfertigungsstrategien. Auf die Frage nach den antisemitischen Inhalten in UNRWA-Schulbüchern etwa antwortet die Bundesregierung, die UNRWA verwende „den Lehrplan und die Schulbücher der jeweiligen Staaten oder Entitäten, in denen die Palästina-Flüchtlinge Aufenthalt gefunden haben.“

Es stimmt: Die Bücher, um die es geht, stammen von der Palästinensischen Autonomiebehörde und sind in Gaza dieselben wie in Ramallah. Das kann aber für Deutschland keine Entschuldigung sein, Schulbücher zu bezahlen, in denen Israel buchstäblich von der Landkarte gewischt und gelehrt wird, dass Juden dort keine Geschichte hätten, sondern nur „gierige Ambitionen“. Wie sehr die Bundesregierung die Ideologie der Dschihadkämpfer in sich aufgesogen hat, zeigt die Wortwahl von den „Palästina-Flüchtlingen“, die „Aufenthalt gefunden“ hätten. Die 6- bis 18-jährigen Schüler, um die es geht, sind von nirgendwo geflohen, können folglich auch keine „Aufnahme gefunden“ haben.

Noch schwerer wiegt die Frage, was die Bundesregierung zu tun gedenkt, um zu verhindern, dass deutsche Steuergelder in die Koffer der Hamas und des Islamischen Dschihad fließen. Konkret wollten die Fragesteller wissen:

„Liegen der Bundesregierung Zahlen darüber vor, wie viele Mitarbeiter von UNRWA zugleich Mitglieder oder Unterstützer der Hamas, des islamischen Dschihad oder ihr nahestehender oder anderer islamistischer Organisationen sind?“

Darauf antwortet die Bundesregierung:

„UNRWA gleicht die Namen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner regelmäßig nach strenger interner Überprüfung nach Richtlinien der VN mit der VN-Sanktionsliste 1267 ab.“

Versucht die Bundesregierung, uns für dumm zu verkaufen?

Jeder Bürger, der intelligenter ist, als es die Bundesregierung ihm zutraut, wird nun fragen: Gegen wen richtet sich denn die Sanktionsliste 1267? Gegen diejenigen, von denen in der Frage die Rede war – Hamas und Islamischer Dschihad? Keine Spur. Die Sanktionsliste 1267 enthält Sanktionen, die der UN-Sicherheitsrat 1999 gegen die afghanischen Taliban beschlossen hat. In der Resolution werden die Taliban unter anderem aufgefordert, Osama bin Laden an einen Staat auszuliefern, in dem er vor Gericht gestellt werden kann.

Für den Gazastreifen ist das irrelevant; von den Terrorgruppen, die dort aktiv sind, ist in der Sanktionsliste überhaupt keine Rede. Gefragt, ob deutsche Steuergelder an die Hamas oder den Islamischen Dschihad fließen, antwortet die Bundesregierung also: Es fließt kein Geld an die afghanischen Taliban – und das wird auch streng kontrolliert! Das ist so, als hätte eine amerikanische Organisation im Jahr 1940 Geld nach Nazideutschland geschickt und beteuert, man achte darauf, dass nicht die KPD davon profitiert. Mit ihrer ausweichenden Antwort, die im logischen Sinne gar keine Antwort ist, gibt die Bundesregierung indirekt zu, dass es ihr egal ist, ob das Geld an die Hamas fließt. Dem unkundigen Leser aber suggeriert sie, dass alles mit rechten Dingen zugehe, weil es ja irgendein UN-Dokument gibt, auf dessen Einhaltung strengstens geachtet wird.

Diese Rechtfertigungsstrategie ist mittlerweile neun Jahre alt. Im Januar 2009 sagte UNRWA-Sprecher Chris Gunness der Jerusalem Post, seine Organisation führe bei Einstellungen einen Abgleich mit der UN-Datenbank der gesuchten Al-Qaida- und Taliban-Terroristen durch. Auf die Frage, ob die UNRWA etwas gegen die Infiltration durch diese Terroristen unternehme, sagte Gunness: „Die palästinensischen Mitarbeiter unterschreiben ein Formular, in dem sie bestätigen, dass sie keine politischen Verbindungen haben und nicht an Aktivitäten teilnehmen werden, die die Neutralität der UN verletzen würden.“ Wird ein Zeuge, der solche Aktivitäten beobachtet, sie zur Anzeige bringen? James G. Lindsay, von 2002 bis 2007 Justiziar der UNRWA, glaubt das nicht: „Wie die jüngste palästinensische Geschichte gezeigt hat, haben bewaffnete Gruppen keine Hemmungen, ihre Waffen einzusetzen, um ihre Ansichten zu bekräftigen oder diejenigen zu bestrafen, die nicht mit ihnen übereinstimmen. Darum passiert es vor allem in Gaza, der Westbank und dem Libanon selten, dass ein Angestellter meldet, dass ein anderer diejenigen Regeln gebrochen hat, die politische Reden verbieten – oder gar Verbindungen zum Terrorismus hat.“

Jonathan Fighel, Terrorismusforscher am International Instiute for Counter-Terrorism in Herzliya sagt: „Solange die UNRWA-Angestellten Mitglieder der Fatah, der Hamas oder der PFLP [Volksfront zur Befreiung Palästinas] sind, werden sie die Interessen ihrer Partei innerhalb des Rahmens ihres Jobs verfolgen … Wer soll überprüfen, ob sie das nicht tun? Die UNRWA? Sie sind die UNRWA.“

Geld für die Terrorfinanzierung

Es ist klar: Wer Geld in ein Gebiet schickt, das von der Hamas kontrolliert wird, der schickt es an die Hamas – die damit eine unterirdische Terrorinfrastruktur und Raketenfabriken baut.

Wie gleichgültig die Bundesregierung nicht nur gegenüber der von ihr betriebenen Terrorfinanzierung, sondern letztlich auch dem Schicksal der arabischen Palästinenser gegenübersteht, zeigt die Antwort auf die Frage, „welche Schlussfolgerung“ die Bundesregierung „aus dem Umstand zieht, dass arabische Flüchtlinge in Deutschland innerhalb kurzer Zeit integriert werden sollen, arabische Flüchtlinge in arabischen Ländern aber selbst 70 Jahre nach ihrer Flucht nicht integriert wurden“. Die Bundesregierung antwortet lapidar: „Die Bundesregierung macht sich die Auffassung, dass Palästina-Flüchtlinge in arabischen Ländern selbst 70 Jahre nach ihrer Flucht nicht integriert seien, in dieser Pauschalität nicht zu eigen.“

So dumm kann sie eigentlich nicht sein. Wenn die „Flüchtlinge“ integriert wären, wären sie keine Flüchtlinge mehr, lebten nicht in sogenannten „Flüchtlingslagern“ und hätten ganz sicher kein eigenes Flüchtlingshilfswerk bei den Vereinten Nationen, das sich ausschließlich um sie dreht. In Syrien und im Libanon sind sie obendrein völlig rechtlos, dürfen weder arbeiten noch Besitz erwerben oder etwas vererben. Im Libanon werden um palästinensische Flüchtlingslager Mauern gebaut, in Syrien werden sie bombardiert. Ist das geglückte Integration?

Bleibt noch die wichtigste Frage: Wie hält es die Bundesregierung mit dem vererbten Flüchtlingsstatus, der aus den Nachkommen von Flüchtlingen eine Kaste macht, die ihr Leben – und das aller Kinder und Enkel, die sie jemals haben werden – bestimmt, ähnlich den Kasten (songbun) in Nordkorea? Daran will sie nicht rütteln, da dieses Kastensystem auf einer UN-Resolution beruhe: „Den besonderen Status der Palästina-Flüchtlinge regelt das UNRWA-Mandat auf Grundlage einer Resolution (302 (IV)) der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 8. Dezember 1949. Demnach ist der Flüchtlingsstatus ein flüchtlingsrechtliches Sonderregime, das den Betroffenen über die Genfer Flüchtlingskonvention hinaus die Vererbbarkeit des Flüchtlingsstatus gewährt.“

Millionen wird ein eigenständiges Leben vorenthalten

Denkt man daran, wie wenig ernst die Bundesregierung Dokumente wie den Maastrichtvertrag, das Dubliner Übereinkommen oder das Grundgesetz nimmt, dann muss die sklavische Vertragstreue überraschen. Vollends wertlos wird das Argument, wenn man weiß, dass die UNRWA-Mission ja keineswegs für die Ewigkeit geschaffen wurde, sondern nur für drei Jahre – und alle drei Jahre verlängert wird. Alle drei Jahre wäre Gelegenheit, dem Irrsinn ein Ende zu bereiten und die Weichen für Frieden zu stellen. Sogar der Autor einer Kolumne, die kürzlich in der „Zeit“ erschien, legt mehr Vernunft an den Tag. Er schrieb: „Es liegt kein Heil und keine Zukunft darin, den Flüchtlingsstatus von Millionen Palästinensern auf ewig zu perpetuieren. UNRWA ist zu einer Krake geworden. Gegründet, um ein drängendes Problem zu lösen, ist das Hilfswerk inzwischen selber ein Problem.“

Für die Bundesregierung aber ist der Satz, dass es moralisch sei, die UNRWA zu finanzieren, ebenso unumstößlich, wie der Satz, dass es für „Israel und Palästina“ eine „Zwei-Staaten-Lösung“ geben müsse. Beides passt nicht zusammen. Letzteres kann es, wenn überhaupt, erst dann geben, wenn es die UNRWA und die Ideologie der „Rückkehr“ nicht mehr gibt. US-Präsident Trump hat das ebenso verstanden wie einst der frühere kanadische Minister Stephen Harper (nicht aber dessen Nachfolger Trudeau): Geldzahlungen an die UNRWA dienen sowohl dem Terror als auch der Ideologie, die ihn hervorbringt.

Israel übrigens ist dabei nicht einmal das Hauptopfer, es wird weiter blühen und gedeihen und die Terroristen besiegen. Die Hauptleidtragenden sind die vielen Millionen Araber, die von der UNRWA zu „Flüchtlingen“ gemacht werden. Ihnen wird ein eigenständiges Leben in Würde vorenthalten. Während die wahre Zahl der heute noch lebenden arabischen Flüchtlinge von 1948 etwa 20.000 ausmacht, kümmert sich die UNRWA aktuell um 5,3 Millionen Fake-Flüchtlinge. Ähnlich wie bei einer heißen Aktie, bei der die Analysten ständig höhere Kursziele nennen, sind manche schon bei „acht Millionen Flüchtlingen“ angekommen.

1948 gab es etwa 600.000 arabische Flüchtlinge, die Zahl hat sich also in 70 Jahren verdreizehnfacht. Im Jahr 2088 wird es dann vielleicht hundert Millionen „Palästina-Flüchtlinge“ geben, die alle auf ihre „Rückkehr“ nach Israel warten und erklären werden, dass es ohne diese kein Abkommen mit Israel geben könne. Eine verrückte Vorstellung? Nicht verrückter als die Idee der Bundesregierung, es gebe 5,3 Millionen „Palästina-Flüchtlinge“, für deren „Flüchtlings“-Dasein und ideologische Schulung im Dschihad gegen Israel Deutschland bezahlen müsse.

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Time am 13. Juni 2018

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1) http://www.achgut.com/artikel/unrwa_geld_fuer_terror_bundesregierung_unbelehrbar

Bravo, Donald! (#10)

25. Dezember 2017

Die „Madrasa of Time“, das Online-Magazin für Counterjihad und Donald Trump?

Why not!

Lesen Sie einen Aufsatz von Eugen Sorg von „Achgut“ (1).

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Trumps Sieg über das Kalifat

Anfang dieses Jahres herrschte das Kalifat des Islamischen Staates noch über ein Gebiet so groß wie Jordanien. Die Staatskasse war gefüllt mit Öleinkünften, Zuwendungen reicher arabischer Freunde, Kriegsbeute und Steuern der acht Millionen Untertanen. Das aus dem Nichts entstandene Gottesreich hatte den Nimbus der Unschlagbarkeit. Zehntausende junge Muslime aus allen fünf Kontinenten waren aufgebrochen, um in seinen Reihen zu kämpfen, und jeden Monat kamen über tausend neue todesbereite Rekruten hinzu.

Die irakische Armee war hinweggefegt worden, Millionenstädte wie Mossul im Handstreich erobert und die islamistische Konkurrenz im zerfallenden Syrien vernichtet. Das Kalifat gründete Ableger in Afrika und Asien und bildete Krieger aus, die, unter anderem getarnt als Asylsuchende, nach Europa einsickerten und verheerende Anschläge ausführten. Keine der übrigen modernen Terrorgruppen war so grausam, aber auch nur annähernd so erfolgreich wie der Islamische Staat. Und niemand hätte zu Beginn des Jahres gedacht, dass dieser zehn Monate später wieder verschwunden sein würde.

Eine von den Amerikanern geführte Koalition aus kurdischen Peschmerga, lokalen Milizen, irakischen Spezialeinheiten hatte nach Falludscha, Mossul und anderen Städten im Oktober schliesslich noch Raqqa, die Hauptstadt des Islamischen Staates, zurückerobert und damit dem Albtraum des Kopfabschneider-Kalifats ein Ende bereitet.

Ein wichtiger Sieg, der die Welt ein wenig sicherer macht

Die Infrastruktur der Terrorpolitik war zerschlagen worden, die Netzwerke zerrissen und die Geldquellen verstopft, aber vor allem hatte man den die Kalifatsjünglinge beflügelnden und ansteckenden Wahn der Unbesiegbarkeit zerstört. Es war ein wichtiger Sieg, der die Welt, zumindest für eine Weile, ein wenig sicherer macht.

Auffällig war die knappe Berichterstattung der Medien. Das Blutkalifat in der Levante hatte seit seiner Ausrufung im Juni 2014 die Menschen weltweit in Atem gehalten, und nun wurde seine überraschend schnelle militärische Beseitigung fast verschämt vermeldet, ohne größere Hintergrundberichte oder Analysen. Die spröde Zurückhaltung hat einen Grund.

Oberster politischer Verantwortlicher für den bedeutenden Erfolg der Kriegskoalition ist Donald Trump. Als amerikanischer Präsident ist er gleichzeitig militärischer Oberbefehlshaber. Und als solcher hatte er bald nach seiner Amtsübernahme die Einsatzregeln der Streitkräfte im Gefecht geändert. Er gewährte den Feldkommandanten mehr Autonomie bei den täglich zu fällenden Entscheiden.

Die Kommentare: trotzig und kindisch

Darauf kam Bewegung in die seit Längerem festgefahrenen Fronten. Die Effizienz der Schläge nahm schnell zu und das Kalifat begann sich einzugraben, obwohl von den Amerikanern nicht mehr Luftangriffe geflogen wurden als unter Vorgänger Obama. Dieser hatte seine Kommandanten an der kurzen Leine gehalten, vielleicht weil er als pazifistisch angehauchter ehemaliger Sozialarbeiter und Verfassungsrechtler dem Urteil von Generälen grundsätzlich misstraute und eher auf zivile Schreibtisch-Strategen als auf erfahrene militärische Praktiker hörte.

Die allermeisten medialen Kommentatoren würden sich eher die Zunge abbeißen, als anzuerkennen, dass Trump etwas richtig gemacht hat. Und wenn sie trotzdem darüber reden müssen, klingt es trotzig und kindisch. „Nicht Trump, sondern die Elitesoldaten dieses Generals waren es, die den Islamischen Staat besiegt haben“, ist der Artikel eines Sicherheitsexperten des Senders CNN überschrieben. Mit dem General war der Iraker Abdul-Wahab al Saadi gemeint, Kommandant der Eliteeinheit „Goldene Division“.

Das ist lächerlich. Niemand sagt, Trump persönlich habe das Kalifat besiegt. Aber der Sieg wurde errungen unter seiner Verantwortung und mithilfe seiner Entscheidungen. Genau wie bei Barack Obama. Nachdem Osama bin Laden in seinem pakistanischen Versteck von amerikanischen Elitesoldaten aufgespürt und liquidiert worden war, bestritt Obama den Wahlkampf für eine zweite Amtszeit zentral mit diesem Thema.

Er ließ keine Gelegenheit aus, die Tötung des Terrorscheichs als seinen Verdienst hervorzuheben, und niemanden wäre es in den Sinn gekommen, ihm diesen abzusprechen. Trumps Leistung würde dieselbe Anerkennung zustehen. Dass sie ihm von den meisten Medien verwehrt wird, wirft ein düsteres Licht auf den intellektuellen und moralischen Zustand des Journalismus.

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Time am 25. Dezember 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/trumps_sieg_ueber_das_kalifat

Totale Quarantäne

22. Juli 2017

Einmal mehr wendet Gunnar Heinsohn bei „Achgut“ seine Youth-Bulge-Theorie konkret und lapidar an, diesmal auf den Irak (1).

So lapidar sehe ich das aber nicht, weil schon jetzt die Orks in Massen zu uns hereinströmen.

Sie müssen gezwungen werden, in ihren Territorien, die außer der arabischen Halbinsel ohnehin allesamt von ihnen geraubt wurden, zu bleiben.

Die Welt muss die gesamte Orksphäre unter totale Quarantäne stellen.

Irak: Ein fünfzigjähriger Krieg wäre keine Überraschung

1980 attackiert Irak mit einer Armee von 200.000 Mann die arabisch besiedelten Ölgebiete im iranischen Chuzestan. Sein Kriegsindex erreicht stattliche 4,4, das heißt um die Positionen von 1.000 Männern zwischen 55-59 Jahren ringen 4.400 Jünglinge zwischen 15 und 19. Um sie nicht daheim als Gegner zu haben, entschließt sich Saddam Hussein (1937 – 2006; eins von neun Kindern) für die Reichsbildung durch Annexion von Stammverwandten. Da ähnelt er Friedrich dem Großen (1712-1786; eines von 13 Geschwistern), der 1756 mit 60.000 Mann die protestantischen Landsleute in Sachsen überfällt.

Über 100.000 Iraker sterben bis 1988 im persischen Abwehrfeuer. Doch die Araber um die Petroleumquellen bleiben Teheran treu, weil sie als Schiiten Bagdads sunnitischen Diktator hassen. Gleichwohl hat der beim Friedensschluss 1,5 Millionen Soldaten in Reserve. Seit seinem Machtantritt im Jahre 1979 springt das Land von 13 auf 17 Millionen Einwohner.

Die Welt rechnet auf Bagdads Kriegsmüdigkeit. Doch im August 1990 überfällt Saddam Kuweit und macht es zu 19ten irakischen Provinz. Die Überraschung ist groß. Dass Iraks Kriegsindex nunmehr bei 5,5 steht und Verluste lässig „abgewettert“ werden, gehört nicht zum analytischen Werkzeug der Strategen. Gleichwohl handelt Bush-Vater. Schon 1991 ist Kuweit befreit. Bis zu 35.000 Iraker fallen. 75.000 werden kampfunfähig geschossen. Saddams Luftwaffe darf seitdem nicht mehr fliegen. Das hindert ihn nicht, den rebellischen Schiiten-Süden um 200.000 Menschen zu dezimieren. Den ebenso kinderreichen und nicht minder aufständischen Kurden im Norden nimmt er – teilweise durch Giftgas – rund 150.000 Einwohner.

2003 startet Washington unter Bush-Sohn den nächsten Irak-Feldzug, weil Saddam nach dem 2011er Angriff auf New Yorks World Trade Center als Gegner gilt, der Osama Bin Laden (1957 – 2011) nicht nur Giftgas, sondern auch Atomwaffen liefern könnte. Die lassen sich allerdings nicht belegen, weshalb unter anderen Deutschlands Schröder-Fischer-Regierung die Hilfe verweigert. Gleichwohl erkämpft der Westen zwischen März und Mai 2003 einen schnellen Sieg.

Ein Pyrrhussieg

Doch umgehend und unerwartet beginnt der Widerstand islamistischer Milizen. 2006 steht Washington vor der Wahl zwischen schmählichem Abzug und dem Einsatz frischer Truppen. Weil die Rückschläge gegen die Freischärler unverständlich bleiben, geht unter James Baker, dem Außenminister im Krieg von 1991, die Iraq Study Group an die Arbeit. Vierundvierzig der besten Aufstandsexperten helfen bei der Abfassung des Berichts. Er endet dennoch in Ratlosigkeit: „Der Regierung der Vereinigten Staaten kann die Aufstände und die Rolle der Milizen immer noch nicht richtig verstehen“.

Auf Demografie hatte Baker verzichtet. Vor ihren Auswirkungen kann deshalb niemand warnen. Dabei steht der Irak – trotz weiterer 150.000 Kriegstoten – 2006 bei 28 Millionen Einwohnern – nach gut 5 Millionen im Jahre 1950. Zugleich erreicht sein Kriegsindex mit 6,0 einen nicht mehr übertroffenen Höchstwert. Auch Berlin ist ahnungslos. Als Ausgleich für das Wegducken im Irak marschiert man sogar in Afghanistan ein, obwohl man auch dort – seit 1979 – unter einem Kriegsindex nahe 6,0 blutet.

Mit fünf zusätzlichen Brigaden (20.000 Soldaten) und der Einsatzverlängerung für 150.000 Mann (The Surge von 2007) erringt Amerika den fast wieder verlorenen Sieg von 2003 vier Jahre später ein zweites Mal. Militärisch ist das imponierend. Verständlich bleibt auch, dass die Weltmacht keinen Krieg verlieren will. Weise ist es gleichwohl nicht; denn die Milizen werden lediglich zurückgedrängt, während ihr Rekrutierungspool stetig anwächst. Die von 1980 bis 1985 geborenen Iraker stehen als Zwanzigjährige jetzt im Kampf. Damals liegt die Kinderzahl bei 6,35 beziehungsweise bei drei bis vier Söhnen pro Frau. Das hatte man beim Militär nicht auf der Rechnung.

2008 wird Barack Obama Präsident. Er denkt weder militärisch noch demografisch, sondern in Kategorien nationaler Schuld und will schnellstmöglich raus aus Mesopotamien. Bis 2011 sind seine 170.000 Amerikaner abgezogen. Zur allgemeinen Überraschung aber findet Irak nicht zur Harmonie, sondern wird 2014 bis nahe an die Hauptstadt vom Kalifat überrannt. Obama steht plötzlich nicht als Wiedergutmacher, sondern als Wegbereiter für eine so noch nie kommunizierte Qualität des Mordens in der Kritik. Der Vorwurf ist nicht gänzlich falsch, denn der Präsident übersieht die ungebrochen wuchtige Populationsdynamik. Das tut er auch in Afghanistan, wo er für einen vermeintlich guten Krieg die Truppenzahl sogar erhöht. Doch an Iraks Bevölkerungsanstieg zwischen 2003 und 2014 von 26 auf 35 Millionen, den auch seine Gegner ausblenden, ist der Mann vollkommen unschuldig.

Die Demografie bleibt eine unentschärfte Bombe

Die Befreiung Mossuls gelingt zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 nur deshalb, weil wieder 5.000 Amerikaner am Boden dabei sind und die Air Force die entscheidenden Schneisen schlägt. Demografisch bleibt das irrelevant. Den 65.000 Toten seit 2014 stehen rund vier Millionen Neugeborene gegenüber. Aller Zerstörung zum Trotz hat das Land mit nunmehr 38 Millionen mehr Menschen als je zuvor – fast eine Versiebenfachung seit 1950. Auch im siebenunddreißigsten Kriegsjahr kann Irak nach jeder verlustreichen Runde noch mehr Verluste aushalten. Deutschland stände bei entsprechender Vermehrung nicht bei 82, sondern bei knapp 500 Millionen Einwohnern. Das rechtsradikale „Breslau, Danzig und Stettin…“ wäre wohl überall in der Republik zu hören.

Warum sollte es im Irak liebevoller zugehen? Jenseits der Erdölerträge rutscht seine Wirtschaftsleistung während des Kalifats um ein Viertel ab. Und bei einem 2015er Kriegsindex von 5,8 spricht wenig für Kampfesmüdigkeit. Er liegt fast neunmal beziehungsweise achtmal höher als Deutschlands 0,65 beziehungsweise Österreichs 0,75. Erst 2025 wird er – bei einer Gesamtbevölkerung von dann 47 Millionen – mit 3,8 unter Saddams 1980er Antrittswert von 4,4 liegen. Explosiv bleibt auch das.

Ein Aufstieg Iraks durch Einstieg in die Weltmärkte bleibt gegen Ostasiens Musterschüler aussichtslos. Die Konkurrenzfähigkeit seiner Bürger ist schwer zu ermitteln, aber die 230.000 Iraker in Deutschland mögen als Annäherung dienen. Sie bleiben auf den Arbeitsmärkten so unvermittelbar, dass sie sich zu 65 Prozent das Recht auf Versorgung durch die Steuerzahler erwerben.

Bis 2050, wenn Irak 82 Millionen Einwohner versorgen und der Kriegsindex endlich unter 2 liegen soll, könnte es – unter welchen gerechten oder frommen Vorwänden auch immer – Unruhen geben. Der Iran wird versuchen, seinen Schiitenkorridor bis ans Mittelmeer zu festigen, dabei aber mit den sunnitischen Jungscharen genau so heftig aneinandergeraten wie frühere Okkupanten. Dabei können die Opferzahlen absolut noch zunehmen. Der Anteil der Getöteten an der Gesamtbevölkerung jedoch sollte sinken. Am Ende wäre selbst ein fünfzigjähriger Krieg keine Überraschung.

Zwischen Rhein und Oder darf man auf Rufe nach Marshall-Plänen und dem Offenhalten der Grenzen rechnen. Doch schon 2016 fürchten 83 Prozent (nach 35 Prozent 2015) der Bundesbürger die Zuwanderung als größtes Problem der Republik. Und doch wird der Irak 2050 lediglich 0,8 Prozent der Weltbevölkerung beherbergen, bei den Hilfeforderungen an die dann durchschnittlich über 50 Jahre alten Deutschen also am unteren Rand liegen.

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Time am 22. Juli 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/irak_ein_fuenfzigjaehriger_krieg_waere_keine_berraschung

Wer wird den Kontinent führen?

19. Oktober 2016

bin-kcken

Er nicht…

In Bezug auf Europa sieht Daniel Pipes mal wieder fast schwarz (1). Ich sehe gold!

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Islamistische Gewalt wird Europas Schicksal bestimmen

Beim Besuch in vorwiegend muslimischen Vororten, die fast überall in nordeuropäischen Städten entstehen, stellt sich immer wieder eine Frage: Warum haben einige der reichsten, gebildetsten, säkularsten, friedlichsten und homogensten Länder der Welt bereitwillig ihre Tore für praktisch alle Migranten aus den ärmsten, rückständigsten, religiösesten und am wenigsten stabilen Ländern geöffnet?

Weitere Fragen schließen sich an: Warum haben die meisten christlichen Länder sich entschieden, hauptsächlich muslimische Immigranten aufzunehmen? Warum ignorieren und verunglimpfen so viele Politiker des Establishments, am auffälligsten Deutschlands Angela Merkel, diejenigen, die sich zunehmend Sorgen machen, dass diese Immigration das Gesicht Europas dauerhaft verändert? Warum fällt den schwächeren Visegrád-Staaten Osteuropas die Rolle zu, eine patriotische Ablehnung dieses Phänomens zu artikulieren? Wohin wird die Immigration führen?

Es gibt keine einzelne Antwort, die auf zahlreiche Länder zutrifft; aber viele der Faktoren (so die Säkularisierung) hinter dieser historischen, nie dagewesenen Aufnahme von Fremden sticht als die entscheidendste heraus: ein westeuropäisches Schuldgefühl.

Für viele gebildete Westeuropäer geht es in ihrer Zivilisation weniger um wissenschaftlichen Fortschritt, ein nie dagewesenes Wohlstandsniveau und das Erreichen einzigartiger menschlicher Freiheiten, sondern nur um Kolonialismus, Rassismus und Faschismus. Die brutale Eroberung Algeriens, der einzigartig boshafte deutsche Völkermord an den Juden und das Erbe des extremen Nationalismus lässt viele Europäer, so die Analyse des französischen Intellektuellen Pascal Bruckner, sich als „den kranken Mann des Planeten“ sehen, der für jedes globale Problem von Armut bis Umwelt-Raublust verantwortlich ist – „der weiße Mann hat Leid und Ruin gesät, wo immer er hingegangen ist.“ Reichtum impliziert Raub, helle Haut beweist Sündhaftigkeit.

Bruckner nennt das den „Schuldkomplex“, und ich begegnete bei meinen Reisen einigen schillernden Bekundungen dieses Selbsthasses. Ein französischer katholischer Priester äußerte Reue wegen der Geschichte der Kirche. Ein konservativer deutscher Intellektueller zog Syrer und Iraker seinen deutschen Mitbürgern vor. Ein schwedischer Reiseführer machte seine schwedischen Landsleute schlecht und hoffte, er würde nicht als einer von ihnen wahrgenommen werden.

In der Tat haben viele Europäer das Gefühl, ihre Schuld mache sie überlegen; je mehr sie sich selbst nicht mögen, desto stolzer sind sie – was eine seltsame Mischung aus Ekel vor sich selbst und moralischer Überlegenheit anregt, die sie als Folge unter anderem unwillig macht, die Zeit und das Geld zu einzusetzen, die nötig sind, um Kinder zu gebären. „Europa verliert seinen Glauben an sich selbst und die Geburtsraten sind eingebrochen“, bemerkt der irische Wissenschaftler William Reville.

Der der im Gang befindliche katastrophale Geburtenmangel hat eine existenzielle demografische Krise geschaffen. Frauen der Europäischen Union gebären im Schnitt nur 1,58 Kinder (Stand 2014), wodurch dem Kontinent die Nachkommen fehlen, um sich zu erneuern. Im Verlauf der Zeit bedeutet diese für den Erhalt der Bevölkerung nicht ausreichende reichende Rate einen jähen Abfall in der Anzahl ethnischer Portugiesen, Griechen und weiterer. Um den Sozialstaat und die Rentenmaschinerie zu erhalten, müssen Ausländer hereingebracht werden.

Diese beiden Antriebe – Schuld sühnen zu wollen und fehlende Kinder zu ersetzen – vereinigen sich dazu, einen massiven Zustrom an nichtwestlichen Völkern zu ermöglichen, was der französische Autor Renaud Camus „die große Ersetzung“ nennt. Südasiaten in Großbritannien, Nordafrikaner in Frankreich und Türken in Deutschland, dazu Somalier, Palästinenser, Kurden und Afghanen überall können Unschuld an Europas historischen Sünden beanspruchen, während sie die Aussicht auf personelle Versorgung der Wirtschaft bieten. Der amerikanische Autor Mark Steyn formuliert es so: „Die Islam ist heute der Hauptzulieferer an neuen Europäern.“

Das Establishment oder das, was ich die sechs Ps nenne (Politiker, Polizei, Prosecutors [Staatsanwälte], die Presse, Professoren und Priester), besteht im Allgemeinen darauf, dass alles gut werden wird: Kurden werden produktive Arbeiter werden, Somalier feine Bürger und islamistische Probleme werden dahinschwinden.

So sieht die Theorie aus, und manchmal funktioniert sie. Allzu oft allerdings bleiben muslimische Immigranten der Kultur ihrer neuen europäischen Heimat gegenüber distanziert oder lehnen sie ab, wie sich am deutlichsten bei Beziehungen zwischen den Geschlechtern zeigt; mancher greift Nichtmuslime gewalttätig an. Ebenfalls viel zu oft fehlen ihnen die Fertigkeiten oder der Anreiz, hart zu arbeiten, und sie enden in wirtschaftlicher Passivität.

Ein Zustrom an sich nicht integrierenden Muslimen führt zu der Frage, ob Europas Zivilisation des vergangenen Jahrtausends überleben kann. Wird England Londonistan und wird Frankreich eine islamische Republik werden? Diejenigen, die diese Fragen ansprechen, werden vom Establishment gegeißelt, abgelehnt, beiseitegeschoben, geächtet, unterdrückt und sogar verhaftet; sie werden als Rechtsextremisten, Rassisten und Neofaschisten erniedrigt.

Trotzdem bringt die Aussicht der Islamisierung eine zunehmende Zahl Europäer dazu, für den Erhalt ihrer eigenen Lebensform zu kämpfen. Zu den Führern des Kampfes gehören Intellektuelle wie die verstorbene Oriana Fallaci und der Romanautor Michel Houllebecq, Politiker wie der ungarische Premierminister Viktor Orbán und Geert Wilders, der Parteichef der beliebtesten Partei der Niederlande.

Politische Parteien, die gegen Immigration sind, erlangen üblicherweise 20 Prozent der Stimmen. Aber während ein Konsens entstanden ist, dass ihre Anziehungskraft in etwa auf diesem Niveau bleiben wird, dass sie vielleicht 30 Prozent erreichen, könnten sie durchaus noch weiter zunehmen. Meinungsumfragen zeigen, dass sehr beträchtliche Mehrheiten den Islam fürchten und die Auswirkungen der Immigration, besonders der von Muslimen, stoppen und sogar umkehren wollen. In diesem Licht stellt die österreichische Präsidentenwahl, bei der Norbert Hofer vor kurzem fast 50 Prozent der Stimmen erhielt, einen potenziellen wichtigen Durchbruch dar.

Die größte Frage, der sich Europa gegenüber sieht, lautet: Wer (das Establishment oder die Bevölkerung?) den Kontinent in die Zukunft führen wird. Vermutlich wird das Ausmaß islamistischer politischer Gewalt dies entscheiden: Ein Trommelschlag viel beachteter Massenmorde (wie in Frankeich seit dem Januar 2015) lässt sie sich in Richtung Volk neigen; bleiben sie aus, wird dem Establishment erlaubt, weiter das Sagen zu haben. Ironischerweise wird damit weitgehend das Tun der Migranten Europas Schicksal gestalten.

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Time am 19. Oktober 2016

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1) http://de.danielpipes.org/17018/islamistische-gewalt-europa

Kein Fatalismus bitte

30. Juli 2016

Flowerpower

Bei „Audiatur“ macht sich Michel Wyss Gedanken über die IS-IS-Strategie der einzeln operierenden Ork-Schlächter (1).

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„Lone Wolf”-Angriffe – die neue IS-Strategie?

Nach den Anschlägen von Nizza und Würzburg warnen europäische Politiker und Medien vor sogenannten “einsamen Wölfen” als neue Strategie des Islamischen Staates. Doch sowohl der Begriff als die ihn begleitende Debatte sind oftmals irreführend.

So erklärte etwa der österreichische Aussenminister Sebastian Kurz, der Islamische Staat würde derzeit vermehrt auf die Strategie „einsame Wölfe“ setzen, und solche hätten zuletzt in Nizza und in Würzburg furchtbare Anschläge verübt. Und die deutsche Zeitung Die Welt warnte vor einsamen Wölfen als dem “Albtraum der Terrorjäger.”

Der Begriff “einsame Wölfe” wurde geprägt von zwei amerikanischen Neonazis, welche rassistische Gesinnungsgenossen dazu aufforderten, aus taktischen Sicherheitsgründen alleine zu handeln. Zwar gibt es nicht die eine allgemeingültige Definition für das Phänomen, doch die meisten Definitionsversuche legen wie Fred Burton und Scott Stewart in einem Essay für Stratfor nahe, dass es sich dabei um eine Person handelt, die “alleine und ohne Befehle – oder sogar ohne Verbindungen – zu einer Organisation handelt.” Der Artikel in der Welt definiert das Phänomen derweil folgendermassen:

“Der Begriff ‘lone wolf’, also ‘einsamer Wolf’, wurde von Sicherheitsbehörden geprägt. Er bezeichnet Terroristen, die – oft in ihren Heimatländern – schwere Gewalttaten verüben, ohne zuvor im Ausland in einem Terrorcamp geschult worden zu sein.”

Die Anwendung dieser Definitionen macht die Klassifizierung vieler vermeintlicher “Lone Wolf-Angriffe” problematisch. So hatte etwa der im Welt-Artikel erwähnte Toulouse-Attentäter Mohammed Merah nachweislich ein dschihadistisches Trainingscamp in Pakistan besucht und wurde dort mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit instruiert, einen Anschlag in Europa durchzuführen – von niemand anderem als Moez Garsalloui, welcher jahrelang von der Schweiz aus dschihadistische Online-Propaganda verbreitet hatte.

Auch in anderen Fällen, wie jüngst in Nizza, ist es fraglich, ob die Attentäter tatsächlich als einsame Wölfe wie Unabomber Ted Kaczynski oder Anders Behring Breivik zu klassifizieren wären. Tatsächlich scheint der Verweis auf einen vermeintlichen “Lone Wolf” mittlerweile opportun zu sein, um damit Kritik, man hätten den Täter früher identifizieren müssen, abzuwehren. In der Tat hinterlassen Terroristen, die ohne jegliche Verbindungen zu anderen Gruppen oder Personen operieren, weniger Spuren und sind deshalb schwerer auszumachen.

Doch während die Behörden im Falle Nizzas innert Tagen erklärten, es habe sich um das Werk eines Einzeltäters gehandelt, der sich innerhalb Wochen radikalisiert habe, stellte sich wenig später heraus, dass Mohammed Lahouaiej Bouhlel den Anschlag seit Monaten gemeinsam mit Komplizen geplant hatte.

Und auch beim Selbstmordanschlag von letzter Woche in Ansbach hat sich nun nach Informationen der Bild-Zeitung herausgestellt, dass der Attentäter offenbar bereits dem IS-Vorgänger Islamischer Staat in Irak (ISI) angehört und den Anschlag mit Unterstützung eines Komplizen seit Monaten geplant hatte.

In solchen Fällen von “einsamen Wölfen” zu sprechen scheint zumindest fragwürdig. Vielmehr handelt es sich dabei um terroristische Zellen, die sich durchaus selbst-radikalisieren und ohne effektive Instruktionen oder Unterstützung durch eine grössere Terrororganisation operieren können.

Dabei handelt es sich aber keineswegs um eine “neue Strategie”. Bereits Abu Musab Al-Suri, eine bekannte Al-Qaeda Figur, präsentierte in seinem 1600-seitigen “The Call to Global Islamic Resistance” eine Dschihad-Strategie, die auf zwei grundsätzlichen Facetten beruht: 1. Individueller Dschihad von Einzelpersonen und Zellen, die Anschläge ohne Verbindungen zu oder Unterstützung durch etablierte Terrororganisation organisieren und durchführen. 2. Reisen in und Etablierung von etablierten Dschihad-Fronten, d.h. in Gegenden der Welt, welche sich für nachhaltigen Stadt- und Guerillakrieg eignen.

Al-Suri, der einst ein Al-Qaida-Trainingslager in Afghanistan leitete, argumentierte in dem 2004 erschienen Werk, dass eine solche Vorgehensweise angesichts der weltweiten Anti-Terrormassnahmen mehr Erfolg versprächen als grosse Anschlage à la 9/11.

Al-Suris Überlegungen fanden unter Al-Qaida-Unterstützern bereits seit seiner Veröffentlichung rege Verbreitung und der “Ruf zum Globalen Islamischen Widerstand” wurde von vielen als Schlüsseldokument betrachtet. Eine noch grössere Verbreitung unter Dschihahdisten in aller Welt erlangte das Werk aber nach 2008, nachdem es niemand geringeres als Ayman Al-Zawahiri, der Stellvertreter von Osama bin Laden und heutige Anführer von Kern-Al Qaida, als Lektüre empfohlen hatte, um Al Qaedas Strategie zu verstehen.

Gemäss Michael W.S. Ryan von der Jamestown Foundation spielen die Überlegungen Al-Suris auch für den Islamischen Staat eine bedeutende Rolle, allerdings ohne ihn explizit als Inspiration zu benennen (IS ist nicht gut auf Al-Suri zu sprechen).

Die vermeintlich “neue Strategie” des IS ist also so neu nicht. Anstatt in billige Effekthascherei oder gar Fatalismus angesichts der “Lone Wolf-Gefahr” zu verfallen, ist es an der Zeit, sich intensiv mit Strategie und Taktiken dschihadistischer Organisationen zu beschäftigen.

Europa wird sich wie Israel auf einen mühseligen und langwierigen Kampf gegen den Terror einstellen müssen. Solange die europäischen Behörden nicht intim mit der Vorgehensweise ihrer Gegner vertraut sind, wird es ihnen nicht gelingen, Gruppierungen wie den IS oder Al Qaida sowie deren Anhänger effektiver zu bekämpfen.

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Time am 30. Juli 2016

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1) http://www.audiatur-online.ch/2016/07/29/lone-wolf-angriffe-die-neue-is-strategie/

Alle unter einer Decke

15. Juli 2016

NBS

In einigen MSM wird über die Dar-as-Salam-Moschee in Berlin-Neukölln kritisch berichtet, dass dort Extremisten das große Wort führen – Lesen Sie einen Beitrag von FAZ.NET“ von Frank Jansen (1).

Das gefällt den Orks, die alle unter einer Decke stecken, überhaupt nicht – Lesen Sie einen Hetzartikel von der „Islamischen Zeitung“ von Tarek Baé, der SA-lafisten und Muslimbrüder als „Denkschulen“ bezeichnet (2).

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Extremisten predigten in Dar-as-Salam-Moschee

Im Fall der Dar-as-Salam-Moschee in Berlin-Neukölln verdichten sich die Hinweise auf extremistische Aktivitäten. Franziska Giffey verteidigt ihren Besuch weiterhin.

Im Fall der umstrittenen Dar-as-Salam-Moschee in Neukölln, deren Imam mit dem Verdienstorden des Landes Berlin geehrt wurde, nehmen die Hinweise auf extremistische Aktivitäten zu. Wie der Tagesspiegel aus Sicherheitskreisen erfuhr, traten in den vergangenen Jahren mehrmals islamistische Prediger in der Moschee auf, die sich selbst als „Neuköllner Begegnungsstätte“ darstellt.

So hielt im November 2014 an zwei Tagen der aus Israel stammende Araber Raed Fathi Vorträge. Der Religionsgelehrte stehe der palästinensischen Terrorvereinigung Hamas nahe, sagen Sicherheitsexperten. Außerdem habe Fathi in einem Video bei YouTube einen der Ideologen des Heiligen Krieges und einstigen Mentor von Osama bin Laden, Abdullah Azzam, als „Helden“ gelobt. In Israel habe Fathi einen Skandal ausgelöst, als er die schiitische Sekte der Drusen zu Ungläubigen erklärte. Die Drusen verhalten sich gegenüber Israel loyal.

Frauen mit Schlägen züchtigen

2013 habe in der Dar-as-Salam-Moschee auch der saudische Islamist Muhammad al Arifi gepredigt, hieß es in Sicherheitskreisen. Er war trotz eines Einreiseverbots der Schengen-Staaten nach Deutschland gekommen und trat in Neukölln auch in der salafistischen Al-Nur-Moschee auf. Al Arifi hetzt gegen Juden, Homosexuelle und Schiiten. Außerdem empfiehlt er Ehemännern, ihre Frauen mit Schlägen zu züchtigen.

Wegen der Predigt von Al Arifi musste sich der Imam der Dar-as-Salam-Moschee, Mohamed Taha Sabri, im Neuköllner Rathaus rechtfertigen. Doch offenbar wurden weder dieser Vorfall noch die Nennung der Moschee im Jahresbericht des Berliner Verfassungsschutzes dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) bekannt, bevor er Sabri im Oktober 2015 mit dem Verdienstorden auszeichnete.

Ehrung sei nicht sinnvoll

Die Ehrung sei „nicht sinnvoll“, sagte jetzt der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Robbin Juhnke. „Eine Auszeichnung soll eine Vorbildfunktion haben. Die hat sie nicht, wenn eine Moschee im Verfassungsschutzbericht steht.“

Juhnke hält auch den Besuch der Neuköllner Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) in der Moschee am vergangenen Freitag für falsch. Giffey sieht sich, wie berichtet, viel Kritik ausgesetzt. Aber auch bei radikalen Tendenzen dürfe der Gesprächsfaden nicht reißen, sagte sie dem Tagesspiegel. Giffey will nun jedoch mit dem Verfassungsschutz reden. Imam Sabri äußerte sich nicht.

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Giffey

Angriff auf Neuköllner Begegnung

Kommentar: Warum der B.Z. Artikel über den Besuch Giffeys in der NBS zurückzuweisen ist

Am 11. Juli veröffentlichte die Berliner Zeitung „B.Z.” einen Bericht mit dem Titel „Warum besuchte Franziska Giffey eine Radikalen-Moschee?” Die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin wird dafür kritisiert, die „Neuköllner Begegnungsstätte” (NBS) in der Flughafenstraße besucht zu haben. Demnach stünde Giffey nach einem Posting auf ihrer Facebook-Seite „unter Kritik”. Diese vermeintliche Kritik nimmt Olaf Wedekind in dem Artikel offensichtlich unhinterfragt auf.

„Eine demokratische Politikerin bei Salafisten”, lautet einer jener Kommentare, der die Kritik am Besuch darlegen solle. Gleichzeitig wird der Moschee vorgeworfen Verbindungen zur Muslimbruderschaft zu unterhalten. Einem Laien ist das vielleicht nicht bewusst, aber das sind zwei verschiedene Denkschulen. Ähnlich amateurhaft wirken auch die anderen Beiträge zum Artikel.

Die NBS ist nicht salafitisch. Und sie ist auch nicht, wie die selbsternannte „Islam-Expertin” Sigrid Herrmann-Marschall im B.Z. Artikel versucht zu markieren, ein Treffpunkt von „Ultra-Hardlinern” oder „radikalen Islamisten”. Zwei, das sei erwähnt, allgemein schon höchst fragwürdige Begriffe.

Im NBS waren hingegen bereits unter anderem die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth, der Vorsitzende des Zentralrast der Muslime, Aiman Mazyek, der Rabbiner Walter Rothschild, Prof. Werner Schiffauer oder die Pfarrerin Elisabeth Kruse. Weil der Name Begegnungsstätte laut der Gemeinde Programm sein soll.

Auch die jahrelangen Bemühungen der Moschee, gegen Extremismus anzukämpfen, werden durch den Artikel und den tendenziösen Kommentaren sabotiert. Der deutschlandweit bekannte Referent Ferid Heider hält regelmäßig Unterrichte dort ab, die junge Muslime im Umgang mit extremistischen Ideologien schulen sollen, was ihn zu einer Zielscheibe eben jener Leute machte.

Der Imam der Gemeinde, Taha Sabri wurde 2015 für seinen Einsatz gegen den Extremismus mit dem Verdientsorden des Landes Berlin vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller ausgezeichnet. Selbst über die Bezirksgrenzen hinaus sei die Moschee für „außergewöhnliche Arbeit im Feld des interreligiösen und interkulturellen Dialogs” bekannt, wie der angehende Rabbiner Armin Langer von der Salaam-Shalom Initiative feststellt.

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Time am 15. Juli 2016

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1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-neukoelln-extremisten-predigten-in-dar-as-salam-moschee/13867278.html
2) http://www.islamische-zeitung.de/angriff-auf-neukoellner-begegnung/

Verräter des Nazislahm

7. November 2014

Robert O'Neill

Faces of Freedom (#1): Robert O’Neill

Der Ex-Navy-Seal Robert O’Neill behauptet, den mohammedanistischen Top-Terroristen A*schl*ch bin K*cken durch einen Schuß in die Stirn getötet zu haben. Das war zweifellos eine extrem schwierige und auch sehr, sehr gute Tat, auf die man zurecht MEGA-stolz sein kann (1). Danke, Robert!

Ich erinnerte mich in diesem Zusammenhang daran, wie wichtig es den MSM seinerzeit gewesen war, darauf hinzuweisen, dass das Orkvieh auf korrekte mohammedanische Weise bestattet wurde. Der „Spiegel“ (2):

„,Ein Offizier verlas vorbereitete religiöse Texte, die von einem arabischen Muttersprachler übersetzt wurden. Danach wurde der Körper auf eine Bahre gelegt, die gekippt wurde, woraufhin der Körper des Verstorbenen ins Meer glitt’, schreibt Gaouette weiter.“

T-Online wusste noch mehr (3):

„Demnach sei der Leichnam entgegen anderslautender Gerüchte strikt nach islamischen Traditionen im Meer versenkt worden.“

Moooment mal!!!

Wissen die Entscheidungsträger in der amerikanischen Politik und in der amerikanischen Armee denn gar nicht, dass Terrorismus und also auch der Terrorfürst A*schl*ch bin K*cken mit dem Mohammedanismus nichts, aber auch nicht das Geringste, zu tun haben? Wissen sie nicht, dass er ein Verräter am Mohammedanismus ist? Wissen sie es nicht, obwohl sie es ständig herumposaunen?

Da haben sie uns aber einen schlechten Dienst erwiesen, indem sie den Mohammedanismus dadurch befleckten, dass sie Monster mohammedanistisch bestatteten. Das werden uns weder die echten noch die wahren Mohammedanisten je verzeihen.

Vielmehr hätte man bin K*cken in einer Schweinehaut bestatten müssen, um klar zu machen, dass der edle Mohammedanismus mit ihm nichts, aber auch gar nichts zu tun haben will. Und Gleiches sollte man deshalb auch mit toten Hamas-Terroristen machen und dereinst mit dem „moderaten“ Pallie-Führer Abbas, der Terroristen beglückwünscht (4) – von den IS-IS-Schlächtern ganz zu schweigen. Übrigens hat auch der Verharmloser und Lügner Mazyek mit dem Mohammedanismus ja gar nichts zu tun, ebenso wie der Begründer des Satanskultes Klo H. Metzel.

Kitchener war seinerzeit mit dem Mahdi wie folgt verfahren (5):

„Kitchener veranlaßte, daß man die sterbliche Hülle des Mahdi aus seinem Mausoleum zerrte; und auf seinen Befehl hin warf man die Leiche in den Fluß (…) Kitchener hatte die Leiche des Mahdi unter anderem zur Vermeidung einer künftigen Mystifizierung schänden lassen (m.W. wurde er u.a. enthauptet, T.). Dieser Vorgang schockierte die britische Öffentlichkeit und besonders Königin Viktoria, die sich stets hinter Kitchener gestellt hatte.“

Wie man sieht, geht Hochadeligkeit nicht unbedingt mit einem scharfen Verstand einher, und unsere Zivilisation wird ganz sicher nicht durch die Pracht von Königshäusern zusammengehalten, wohl aber durch die Entschlossenheit und den Durchblick von Pragmatikern, die an der richtigen Stelle stehen.

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Time am 7. November 2014

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1) http://www.tagesschau.de/ausland/osamaschuetze-103.html
2) http://www.spiegel.de/politik/ausland/bin-laden-usa-enthuellen-details-ueber-seebestattung-a-868639.html
3) http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_61023122/osama-bin-laden-so-lief-die-bestattung-des-al-kaida-anfuehrers.html
4) http://medforth.wordpress.com/2014/11/03/brandstifter/
5) http://de.wikipedia.org/wiki/Mahdi-Aufstand#Schlacht_von_Omdurman

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PS: Wir sollten daran arbeiten, dass die T-Shirts mit dem elenden Che Guevarra von denen mit Robbie drauf verdrängt werden!

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PS 2, ein Gedicht (unbekannter Verfasser):

Zahltag

Ihr glaubt, dass Ihr Euch verstecken könnt!

Ihr könnt Euch nicht verstecken!

Nirgendwo!

Wir finden Euch!

Dann ist Zahltag!

Am Zahltag zahlt IHR!

Jetzt! Sofort! Global!

13. Juni 2014

LinkeIdioten

Wenn sich 1,5 Millionen bewaffneter Soldaten nicht gegen 8.000 Rebellen durchsetzen können, zeigt dies, dass der Wille dazu nicht vorhanden ist. Mit anderen Worten: Keine nennenswerte Kraft im Irak bzw. in der Orksphäre WILL den Vormarsch der ISIS-Jihadisten im Irak aufhalten, und letztendlich ist man, wenn diese mordlustigen Verbrecher alle Kirchen abgefackelt und allen Christen die Hälse durchgeschnitten haben, ja auch unter sich – eben unter Mohammedanisten.

Da der Mohammedanismus nach den Aussagen seiner Anhänger und ihrer Speichellecker nicht das Geringste mit Mohammed zu tun hat, ja nicht einmal mit dem Mohammedanismus, kommen die deutschen Nachfolger Lenins, Stalins und Maos von der bolschewistischen Dummkopfpartei „die Linke“ denn auch auf den Titel des Webauftritts von Deutschlands angesehenster Zeitung mit einem Vorwurf, den man nur als hirnverbrannt bezeichnen kann. Die FAZ schrieb (1): „Bundesregierung trägt Mitschuld“. Wir erfahren zudem, dass CDU-Vordenker Missfelder den Amerikanern die Schuld gibt.

Da kriegt man doch die Motten: Alle sind angeblich schuld, alle, alle, alle – mit Ausnahme der Mohammedanisten, mit Ausnahme Mohammeds. Und der Kloran, in dem das alles steht, was die Mohammedanisten machen sollen, der hat mit den Greueltaten natürlich auch nichts zu tun.

Auf „FAZ.net“ referiert Markus Bickel die aktuelle Situation (2).

Wo wird das enden?

Ich glaube nicht, dass diese Perversen zufrieden sind, bevor sie nicht die gesamte Erde mohammedanistisch gemacht haben. Wenn man das aber nicht will, sollte man sie schon JETZT stoppen.

Jetzt! Sofort! Global!

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Dschihadisten auf dem Vormarsch

Bin Ladins Traum ist wahr geworden

Abu Bakr al Baghdadi ist es gelungen, in Syrien und im Irak ein riesiges islamistisches Kalifat unter seiner Kontrolle zu errichten. Der Isis-Führer ist skrupellos – und steht jetzt mächtiger da, als es Al-Qaida-Chef Usama Bin Ladin je war.

Der Hilferuf kam von oberster Stelle. Verzweifelt bat der Hohe Militärrat der Freien Syrischen Armee (FSA) in der Nacht auf Donnerstag um Unterstützung aller „freundlichen und brüderlichen arabischen Nationen“. Nur mit vereinten Kräften ließe sich der Fall Deir al Zours im Osten Syriens verhindern, argumentierten die syrischen Aufständischen. Insbesondere Saudi-Arabien, Qatar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien und die Türkei seien aufgefordert, der belagerten Bevölkerung der Stadt am Euphrat beizuspringen. Ansonsten wäre Deir al Zour, das nur 150 Kilometer von der irakischen Grenze entfernt liegt, die dritte Provinzhauptstadt in drei Tagen, die der Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und (Groß-)Syrien (Isis) in die Hände fiele – und das in zwei Ländern.

Seit der Eroberung der zweitgrößten Stadt des Irak, Mossul, durch die Dschihadisten am Dienstag und der Einnahme der Geburtsstadt Saddam Husseins, Takrit, am Mittwoch, sorgt die 2012 gegründete Terrorgruppe international für blankes Entsetzen. Hunderttausende sind auf der Flucht vor den Extremisten, die mit ihrer Hit-and-Run-Taktik die Armee des irakischen schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al Maliki mit einer Leichtigkeit überrannt haben, die selbst Militärfachleute überrascht. Anders als andere aus den Golf-Staaten unterstützte islamistische Milizen im Syrien-Krieg sei die von Abu Bakr al Baghdadi geführte Gruppe straff organisiert. Zudem zehre sie von der Erfahrung Hunderter ausländischer Kämpfer.

Mächtiger als Bin Ladin es je war

Im Irak sind nicht mehr als 8000 Mann dem Befehl Baghdadis unterstellt. Trotzdem gelang es ihnen, die Millionenstadt Mossul einzunehmen, in der Tausende Polizisten und Soldaten am Dienstag panisch ihre Uniformen wegwarfen und kampflos die Flucht ergriffen. Auch in der Provinz Anbar ist Malikis Heer mit seinen 1,5 Millionen Mann machtlos gegen die auf ihren wendigen Pritschenwagen schnell von Ziel zu Ziel eilenden Gotteskrieger. Hunderte Soldaten sind in der Grenzprovinz zu Syrien seit Jahresbeginn desertiert, viele haben sich dem 1971 in der Provinz Dyala geborenen Bagdhadi angeschlossen.

Drei Jahre nach der Tötung Usama Bin Ladins steht der Isis-Führer mächtiger da, als es der Al-Qaida-Chef je war. Seit Januar stehen seine Kämpfer vor den Toren Bagdads, der internationale Flughafen der irakischen Hauptstadt liegt in ihrer direkten Reichweite. Das berüchtigte Gefängnis von Abu Ghraib musste Malikis Regierung im April räumen lassen, weil es mitten im Kampfgebiet steht. Weder Falludscha noch die Provinzhauptstadt Ramadi sind noch in der Hand der staatlichen Einheiten. Und die Erfolge der vergangenen Tage stärken Baghdadi weiter: In Mossul plünderten seine Männer das Hauptquartier des dritten Armeeregiments, von den erbeuteten Waffen kann die Truppe noch lange zehren.

Aus aller Welt haben sich sunnitische Extremisten dem mächtigen Milizenführer angeschlossen – sie bringen Jahre an Kampferfahrung mit, aus Afghanistan, Bosnien, Libyen und Syrien. Der neuen mächtigen Internationale des Dschihadismus ist es gelungen, wovon Bin Ladin in seinen Verstecken im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet nur träumen konnte: ein alle Grenzen sprengendes Kalifat zu errichten. „Die Dutzende Al-Qaida-Filialen weltweit haben heute nur noch die schwarze Fahne gemein“, sagt ein amerikanischer Offizier dieser Zeitung. „Isis hingegen folgt einem Kommando.“ Und ein klares ideologisches Ziel verfolgt die Terrorgruppe auch: Nicht nur mit Anschlägen, sondern mit gezielten Operationen, die die Möglichkeit zum taktischen Rückzug lassen, strebt die Isis-Führung die Herrschaft über die historische Levante an, das Gebiet, das von Palästina über Libanon bis Syrien reichte, und in den Irak hinein. Ganz bewusst weckt Al Baghdadi mit seinem Kampfnamen Erinnerungen an die Blütezeit des Islam: Abu Bakr war ein Kampfgefährte des Propheten Mohammed und nach dessen Tod der erste Kalif. Ihm eifert er nach.

Tausende Menschen fliehen aus Mossul

Dass der Milizenführer nun mächtiger dasteht als einst Bin Ladin, hat er seinem skrupellosen Vorgehen im Syrien-Krieg zu verdanken. Dort gelang es der derzeit schlagkräftigsten islamistischen Miliz der Welt schon vor einem Jahr, ganze Territorien zu beherrschen. Nicht Falludscha und Ramadi in der irakischen Provinz al Anbar waren die ersten Großstädte unter Kontrolle von Isis, sondern Raqqa. Dass Assad seine Truppen aus jenen Gegenden nahe der irakischen Grenze abzog, in denen Isis nun stark ist, ist kein Zufall: Der Feind meines Feindes ist mein Freund, lautet die Devise des Diktators in Damaskus. Seine bewaffneten Gegner reiben sich unterdessen in Kleinkriegen auf: extremistische Islamisten gegen gemäßigte FSA-Regimente, Kurden gegen Araber, Isis-Einheiten gegen die Nusra-Front, den syrischen Ableger Al Qaidas.

Noch im ersten Kriegsjahr kämpften Isis und die von Abu Muhammad al Dschulani geführten Nusra-Kämpfer in Syrien Seite an Seite. Doch weil al Baghdadi sich 2013 weigerte, dem Befehl des Al-Qaida-Chefs Ayman al Zawahiri zum Rückzug seiner Einheiten aus Syrien Folge zu leisten, kam es zum Bruch. Aus dem Bruderkrieg ist Isis in Syrien inzwischen als stärkste Kraft hervorgegangen – nicht nur in Raqqa. Seit der Einnahme der Stadt im März 2013 führt der dortige Isis-Emir ein blutiges Terrorregime. Das von ihm kontrollierte Gebiet erstreckt sich über 300 Kilometer den Euphrat entlang Richtung irakischer Grenze. Oppositionelle, Journalisten, Rechtsanwälte und Ärzte sind in Raqqa im vergangenen Jahr hingerichtet worden. Dutzende Geiseln in den Gefängnissen der Terrorgruppe inhaftiert. Selbst der Emir der Nusra-Front in Raqqa fiel den selbst ernannten Gotteskriegern des Islamischen Staats zum Opfer: „Der Staat hat die Herrschaft Gottes auf den Emir angewandt“, teilte Isis im Januar in einer Twitter-Botschaft nach dessen Hinrichtung mit.

Die Grenzen der Kolonialzeit gesprengt

Was die Bewohner Raqqas seit mehr als einem Jahr durchmachen, könnte auch den Einwohnern Takrits und Mossuls bald blühen: die rücksichtslose Herrschaft islamischer Gerichte und die unbarmherzige Verfolgung allen Dissenses. Denn an Ressourcen, ihren Machtbereich auszudehnen, mangelt es al Baghdadi und den ihm unterstellten Kämpfern nicht: In der ölreichen syrischen Provinz Deir al Zour nahmen sie im vergangenen Jahr Raffinerien in ihren Besitz; im irakischen Ninive haben sie es durch Schutzgelderpressungen geschafft, ihre Kriegskassen für lange Zeit aufzufüllen.

Die atemberaubende Geschwindigkeit, mit der die Dschihadisten am Donnerstag weiter Richtung Bagdad vorstießen, schickt Schockwellen durch eine Region, die noch immer unter den Folgen des Aufstandsjahres 2011 ächzt. Territorialordnungen kippen, die seit hundert Jahren in Stein gemeißelt schienen: „Die Sykes-Pycot-Grenze zerschlagen!“, schrieben Isis-Kämpfer am Dienstag auf ein Schild nahe des syrisch-irakischen Grenzübergangs Abu Kamal und rodeten mit Bulldozern eine Böschung entlang der Straße Richtung Deir al Zour. Deutlicher lässt sich nicht ausdrücken, dass für sie die Kolonialära, in der die damaligen Großmächte Großbritannien und Frankreich Irak und Syrien unter sich aufteilten, erst jetzt zu Ende geht. Und dass sie sich selbst für die neuen Herren halten – über alle Grenzen hinweg. Mehr als 600 Menschen sind bei Kämpfen rund um Deir al Zour in den vergangenen vier Wochen ums Leben gekommen. Nicht nur der Machtanspruch, auch der Terror von Isis kennt keine Grenzen. Mehr als zehn Prozent des irakischen Territoriums kontrolliert die Terrorgruppe nun. Sollte Deir al Zour in den nächsten Tagen fallen, könnte das der Auftakt für eine neue Offensive gegen die islamistischen Rivalen auch in Syrien sein.

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Time am 13. Juni 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/linke-bundesregierung-traegt-mitschuld-an-gewalt-im-irak-12987719.html
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/isis-fuehrer-ist-maechtiger-als-es-osama-bin-laden-je-war-12986999.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2