Posts Tagged ‘Osama bin Laden’

Bravo, Donald! (#10)

25. Dezember 2017

Die „Madrasa of Time“, das Online-Magazin für Counterjihad und Donald Trump?

Why not!

Lesen Sie einen Aufsatz von Eugen Sorg von „Achgut“ (1).

_____

Trumps Sieg über das Kalifat

Anfang dieses Jahres herrschte das Kalifat des Islamischen Staates noch über ein Gebiet so groß wie Jordanien. Die Staatskasse war gefüllt mit Öleinkünften, Zuwendungen reicher arabischer Freunde, Kriegsbeute und Steuern der acht Millionen Untertanen. Das aus dem Nichts entstandene Gottesreich hatte den Nimbus der Unschlagbarkeit. Zehntausende junge Muslime aus allen fünf Kontinenten waren aufgebrochen, um in seinen Reihen zu kämpfen, und jeden Monat kamen über tausend neue todesbereite Rekruten hinzu.

Die irakische Armee war hinweggefegt worden, Millionenstädte wie Mossul im Handstreich erobert und die islamistische Konkurrenz im zerfallenden Syrien vernichtet. Das Kalifat gründete Ableger in Afrika und Asien und bildete Krieger aus, die, unter anderem getarnt als Asylsuchende, nach Europa einsickerten und verheerende Anschläge ausführten. Keine der übrigen modernen Terrorgruppen war so grausam, aber auch nur annähernd so erfolgreich wie der Islamische Staat. Und niemand hätte zu Beginn des Jahres gedacht, dass dieser zehn Monate später wieder verschwunden sein würde.

Eine von den Amerikanern geführte Koalition aus kurdischen Peschmerga, lokalen Milizen, irakischen Spezialeinheiten hatte nach Falludscha, Mossul und anderen Städten im Oktober schliesslich noch Raqqa, die Hauptstadt des Islamischen Staates, zurückerobert und damit dem Albtraum des Kopfabschneider-Kalifats ein Ende bereitet.

Ein wichtiger Sieg, der die Welt ein wenig sicherer macht

Die Infrastruktur der Terrorpolitik war zerschlagen worden, die Netzwerke zerrissen und die Geldquellen verstopft, aber vor allem hatte man den die Kalifatsjünglinge beflügelnden und ansteckenden Wahn der Unbesiegbarkeit zerstört. Es war ein wichtiger Sieg, der die Welt, zumindest für eine Weile, ein wenig sicherer macht.

Auffällig war die knappe Berichterstattung der Medien. Das Blutkalifat in der Levante hatte seit seiner Ausrufung im Juni 2014 die Menschen weltweit in Atem gehalten, und nun wurde seine überraschend schnelle militärische Beseitigung fast verschämt vermeldet, ohne größere Hintergrundberichte oder Analysen. Die spröde Zurückhaltung hat einen Grund.

Oberster politischer Verantwortlicher für den bedeutenden Erfolg der Kriegskoalition ist Donald Trump. Als amerikanischer Präsident ist er gleichzeitig militärischer Oberbefehlshaber. Und als solcher hatte er bald nach seiner Amtsübernahme die Einsatzregeln der Streitkräfte im Gefecht geändert. Er gewährte den Feldkommandanten mehr Autonomie bei den täglich zu fällenden Entscheiden.

Die Kommentare: trotzig und kindisch

Darauf kam Bewegung in die seit Längerem festgefahrenen Fronten. Die Effizienz der Schläge nahm schnell zu und das Kalifat begann sich einzugraben, obwohl von den Amerikanern nicht mehr Luftangriffe geflogen wurden als unter Vorgänger Obama. Dieser hatte seine Kommandanten an der kurzen Leine gehalten, vielleicht weil er als pazifistisch angehauchter ehemaliger Sozialarbeiter und Verfassungsrechtler dem Urteil von Generälen grundsätzlich misstraute und eher auf zivile Schreibtisch-Strategen als auf erfahrene militärische Praktiker hörte.

Die allermeisten medialen Kommentatoren würden sich eher die Zunge abbeißen, als anzuerkennen, dass Trump etwas richtig gemacht hat. Und wenn sie trotzdem darüber reden müssen, klingt es trotzig und kindisch. „Nicht Trump, sondern die Elitesoldaten dieses Generals waren es, die den Islamischen Staat besiegt haben“, ist der Artikel eines Sicherheitsexperten des Senders CNN überschrieben. Mit dem General war der Iraker Abdul-Wahab al Saadi gemeint, Kommandant der Eliteeinheit „Goldene Division“.

Das ist lächerlich. Niemand sagt, Trump persönlich habe das Kalifat besiegt. Aber der Sieg wurde errungen unter seiner Verantwortung und mithilfe seiner Entscheidungen. Genau wie bei Barack Obama. Nachdem Osama bin Laden in seinem pakistanischen Versteck von amerikanischen Elitesoldaten aufgespürt und liquidiert worden war, bestritt Obama den Wahlkampf für eine zweite Amtszeit zentral mit diesem Thema.

Er ließ keine Gelegenheit aus, die Tötung des Terrorscheichs als seinen Verdienst hervorzuheben, und niemanden wäre es in den Sinn gekommen, ihm diesen abzusprechen. Trumps Leistung würde dieselbe Anerkennung zustehen. Dass sie ihm von den meisten Medien verwehrt wird, wirft ein düsteres Licht auf den intellektuellen und moralischen Zustand des Journalismus.

_____

Time am 25. Dezember 2017

_____

1) http://www.achgut.com/artikel/trumps_sieg_ueber_das_kalifat

Totale Quarantäne

22. Juli 2017

Einmal mehr wendet Gunnar Heinsohn bei „Achgut“ seine Youth-Bulge-Theorie konkret und lapidar an, diesmal auf den Irak (1).

So lapidar sehe ich das aber nicht, weil schon jetzt die Orks in Massen zu uns hereinströmen.

Sie müssen gezwungen werden, in ihren Territorien, die außer der arabischen Halbinsel ohnehin allesamt von ihnen geraubt wurden, zu bleiben.

Die Welt muss die gesamte Orksphäre unter totale Quarantäne stellen.

Irak: Ein fünfzigjähriger Krieg wäre keine Überraschung

1980 attackiert Irak mit einer Armee von 200.000 Mann die arabisch besiedelten Ölgebiete im iranischen Chuzestan. Sein Kriegsindex erreicht stattliche 4,4, das heißt um die Positionen von 1.000 Männern zwischen 55-59 Jahren ringen 4.400 Jünglinge zwischen 15 und 19. Um sie nicht daheim als Gegner zu haben, entschließt sich Saddam Hussein (1937 – 2006; eins von neun Kindern) für die Reichsbildung durch Annexion von Stammverwandten. Da ähnelt er Friedrich dem Großen (1712-1786; eines von 13 Geschwistern), der 1756 mit 60.000 Mann die protestantischen Landsleute in Sachsen überfällt.

Über 100.000 Iraker sterben bis 1988 im persischen Abwehrfeuer. Doch die Araber um die Petroleumquellen bleiben Teheran treu, weil sie als Schiiten Bagdads sunnitischen Diktator hassen. Gleichwohl hat der beim Friedensschluss 1,5 Millionen Soldaten in Reserve. Seit seinem Machtantritt im Jahre 1979 springt das Land von 13 auf 17 Millionen Einwohner.

Die Welt rechnet auf Bagdads Kriegsmüdigkeit. Doch im August 1990 überfällt Saddam Kuweit und macht es zu 19ten irakischen Provinz. Die Überraschung ist groß. Dass Iraks Kriegsindex nunmehr bei 5,5 steht und Verluste lässig „abgewettert“ werden, gehört nicht zum analytischen Werkzeug der Strategen. Gleichwohl handelt Bush-Vater. Schon 1991 ist Kuweit befreit. Bis zu 35.000 Iraker fallen. 75.000 werden kampfunfähig geschossen. Saddams Luftwaffe darf seitdem nicht mehr fliegen. Das hindert ihn nicht, den rebellischen Schiiten-Süden um 200.000 Menschen zu dezimieren. Den ebenso kinderreichen und nicht minder aufständischen Kurden im Norden nimmt er – teilweise durch Giftgas – rund 150.000 Einwohner.

2003 startet Washington unter Bush-Sohn den nächsten Irak-Feldzug, weil Saddam nach dem 2011er Angriff auf New Yorks World Trade Center als Gegner gilt, der Osama Bin Laden (1957 – 2011) nicht nur Giftgas, sondern auch Atomwaffen liefern könnte. Die lassen sich allerdings nicht belegen, weshalb unter anderen Deutschlands Schröder-Fischer-Regierung die Hilfe verweigert. Gleichwohl erkämpft der Westen zwischen März und Mai 2003 einen schnellen Sieg.

Ein Pyrrhussieg

Doch umgehend und unerwartet beginnt der Widerstand islamistischer Milizen. 2006 steht Washington vor der Wahl zwischen schmählichem Abzug und dem Einsatz frischer Truppen. Weil die Rückschläge gegen die Freischärler unverständlich bleiben, geht unter James Baker, dem Außenminister im Krieg von 1991, die Iraq Study Group an die Arbeit. Vierundvierzig der besten Aufstandsexperten helfen bei der Abfassung des Berichts. Er endet dennoch in Ratlosigkeit: „Der Regierung der Vereinigten Staaten kann die Aufstände und die Rolle der Milizen immer noch nicht richtig verstehen“.

Auf Demografie hatte Baker verzichtet. Vor ihren Auswirkungen kann deshalb niemand warnen. Dabei steht der Irak – trotz weiterer 150.000 Kriegstoten – 2006 bei 28 Millionen Einwohnern – nach gut 5 Millionen im Jahre 1950. Zugleich erreicht sein Kriegsindex mit 6,0 einen nicht mehr übertroffenen Höchstwert. Auch Berlin ist ahnungslos. Als Ausgleich für das Wegducken im Irak marschiert man sogar in Afghanistan ein, obwohl man auch dort – seit 1979 – unter einem Kriegsindex nahe 6,0 blutet.

Mit fünf zusätzlichen Brigaden (20.000 Soldaten) und der Einsatzverlängerung für 150.000 Mann (The Surge von 2007) erringt Amerika den fast wieder verlorenen Sieg von 2003 vier Jahre später ein zweites Mal. Militärisch ist das imponierend. Verständlich bleibt auch, dass die Weltmacht keinen Krieg verlieren will. Weise ist es gleichwohl nicht; denn die Milizen werden lediglich zurückgedrängt, während ihr Rekrutierungspool stetig anwächst. Die von 1980 bis 1985 geborenen Iraker stehen als Zwanzigjährige jetzt im Kampf. Damals liegt die Kinderzahl bei 6,35 beziehungsweise bei drei bis vier Söhnen pro Frau. Das hatte man beim Militär nicht auf der Rechnung.

2008 wird Barack Obama Präsident. Er denkt weder militärisch noch demografisch, sondern in Kategorien nationaler Schuld und will schnellstmöglich raus aus Mesopotamien. Bis 2011 sind seine 170.000 Amerikaner abgezogen. Zur allgemeinen Überraschung aber findet Irak nicht zur Harmonie, sondern wird 2014 bis nahe an die Hauptstadt vom Kalifat überrannt. Obama steht plötzlich nicht als Wiedergutmacher, sondern als Wegbereiter für eine so noch nie kommunizierte Qualität des Mordens in der Kritik. Der Vorwurf ist nicht gänzlich falsch, denn der Präsident übersieht die ungebrochen wuchtige Populationsdynamik. Das tut er auch in Afghanistan, wo er für einen vermeintlich guten Krieg die Truppenzahl sogar erhöht. Doch an Iraks Bevölkerungsanstieg zwischen 2003 und 2014 von 26 auf 35 Millionen, den auch seine Gegner ausblenden, ist der Mann vollkommen unschuldig.

Die Demografie bleibt eine unentschärfte Bombe

Die Befreiung Mossuls gelingt zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 nur deshalb, weil wieder 5.000 Amerikaner am Boden dabei sind und die Air Force die entscheidenden Schneisen schlägt. Demografisch bleibt das irrelevant. Den 65.000 Toten seit 2014 stehen rund vier Millionen Neugeborene gegenüber. Aller Zerstörung zum Trotz hat das Land mit nunmehr 38 Millionen mehr Menschen als je zuvor – fast eine Versiebenfachung seit 1950. Auch im siebenunddreißigsten Kriegsjahr kann Irak nach jeder verlustreichen Runde noch mehr Verluste aushalten. Deutschland stände bei entsprechender Vermehrung nicht bei 82, sondern bei knapp 500 Millionen Einwohnern. Das rechtsradikale „Breslau, Danzig und Stettin…“ wäre wohl überall in der Republik zu hören.

Warum sollte es im Irak liebevoller zugehen? Jenseits der Erdölerträge rutscht seine Wirtschaftsleistung während des Kalifats um ein Viertel ab. Und bei einem 2015er Kriegsindex von 5,8 spricht wenig für Kampfesmüdigkeit. Er liegt fast neunmal beziehungsweise achtmal höher als Deutschlands 0,65 beziehungsweise Österreichs 0,75. Erst 2025 wird er – bei einer Gesamtbevölkerung von dann 47 Millionen – mit 3,8 unter Saddams 1980er Antrittswert von 4,4 liegen. Explosiv bleibt auch das.

Ein Aufstieg Iraks durch Einstieg in die Weltmärkte bleibt gegen Ostasiens Musterschüler aussichtslos. Die Konkurrenzfähigkeit seiner Bürger ist schwer zu ermitteln, aber die 230.000 Iraker in Deutschland mögen als Annäherung dienen. Sie bleiben auf den Arbeitsmärkten so unvermittelbar, dass sie sich zu 65 Prozent das Recht auf Versorgung durch die Steuerzahler erwerben.

Bis 2050, wenn Irak 82 Millionen Einwohner versorgen und der Kriegsindex endlich unter 2 liegen soll, könnte es – unter welchen gerechten oder frommen Vorwänden auch immer – Unruhen geben. Der Iran wird versuchen, seinen Schiitenkorridor bis ans Mittelmeer zu festigen, dabei aber mit den sunnitischen Jungscharen genau so heftig aneinandergeraten wie frühere Okkupanten. Dabei können die Opferzahlen absolut noch zunehmen. Der Anteil der Getöteten an der Gesamtbevölkerung jedoch sollte sinken. Am Ende wäre selbst ein fünfzigjähriger Krieg keine Überraschung.

Zwischen Rhein und Oder darf man auf Rufe nach Marshall-Plänen und dem Offenhalten der Grenzen rechnen. Doch schon 2016 fürchten 83 Prozent (nach 35 Prozent 2015) der Bundesbürger die Zuwanderung als größtes Problem der Republik. Und doch wird der Irak 2050 lediglich 0,8 Prozent der Weltbevölkerung beherbergen, bei den Hilfeforderungen an die dann durchschnittlich über 50 Jahre alten Deutschen also am unteren Rand liegen.

_____

Time am 22. Juli 2017

_____

1) http://www.achgut.com/artikel/irak_ein_fuenfzigjaehriger_krieg_waere_keine_berraschung

Wer wird den Kontinent führen?

19. Oktober 2016

bin-kcken

Er nicht…

In Bezug auf Europa sieht Daniel Pipes mal wieder fast schwarz (1). Ich sehe gold!

_____

Islamistische Gewalt wird Europas Schicksal bestimmen

Beim Besuch in vorwiegend muslimischen Vororten, die fast überall in nordeuropäischen Städten entstehen, stellt sich immer wieder eine Frage: Warum haben einige der reichsten, gebildetsten, säkularsten, friedlichsten und homogensten Länder der Welt bereitwillig ihre Tore für praktisch alle Migranten aus den ärmsten, rückständigsten, religiösesten und am wenigsten stabilen Ländern geöffnet?

Weitere Fragen schließen sich an: Warum haben die meisten christlichen Länder sich entschieden, hauptsächlich muslimische Immigranten aufzunehmen? Warum ignorieren und verunglimpfen so viele Politiker des Establishments, am auffälligsten Deutschlands Angela Merkel, diejenigen, die sich zunehmend Sorgen machen, dass diese Immigration das Gesicht Europas dauerhaft verändert? Warum fällt den schwächeren Visegrád-Staaten Osteuropas die Rolle zu, eine patriotische Ablehnung dieses Phänomens zu artikulieren? Wohin wird die Immigration führen?

Es gibt keine einzelne Antwort, die auf zahlreiche Länder zutrifft; aber viele der Faktoren (so die Säkularisierung) hinter dieser historischen, nie dagewesenen Aufnahme von Fremden sticht als die entscheidendste heraus: ein westeuropäisches Schuldgefühl.

Für viele gebildete Westeuropäer geht es in ihrer Zivilisation weniger um wissenschaftlichen Fortschritt, ein nie dagewesenes Wohlstandsniveau und das Erreichen einzigartiger menschlicher Freiheiten, sondern nur um Kolonialismus, Rassismus und Faschismus. Die brutale Eroberung Algeriens, der einzigartig boshafte deutsche Völkermord an den Juden und das Erbe des extremen Nationalismus lässt viele Europäer, so die Analyse des französischen Intellektuellen Pascal Bruckner, sich als „den kranken Mann des Planeten“ sehen, der für jedes globale Problem von Armut bis Umwelt-Raublust verantwortlich ist – „der weiße Mann hat Leid und Ruin gesät, wo immer er hingegangen ist.“ Reichtum impliziert Raub, helle Haut beweist Sündhaftigkeit.

Bruckner nennt das den „Schuldkomplex“, und ich begegnete bei meinen Reisen einigen schillernden Bekundungen dieses Selbsthasses. Ein französischer katholischer Priester äußerte Reue wegen der Geschichte der Kirche. Ein konservativer deutscher Intellektueller zog Syrer und Iraker seinen deutschen Mitbürgern vor. Ein schwedischer Reiseführer machte seine schwedischen Landsleute schlecht und hoffte, er würde nicht als einer von ihnen wahrgenommen werden.

In der Tat haben viele Europäer das Gefühl, ihre Schuld mache sie überlegen; je mehr sie sich selbst nicht mögen, desto stolzer sind sie – was eine seltsame Mischung aus Ekel vor sich selbst und moralischer Überlegenheit anregt, die sie als Folge unter anderem unwillig macht, die Zeit und das Geld zu einzusetzen, die nötig sind, um Kinder zu gebären. „Europa verliert seinen Glauben an sich selbst und die Geburtsraten sind eingebrochen“, bemerkt der irische Wissenschaftler William Reville.

Der der im Gang befindliche katastrophale Geburtenmangel hat eine existenzielle demografische Krise geschaffen. Frauen der Europäischen Union gebären im Schnitt nur 1,58 Kinder (Stand 2014), wodurch dem Kontinent die Nachkommen fehlen, um sich zu erneuern. Im Verlauf der Zeit bedeutet diese für den Erhalt der Bevölkerung nicht ausreichende reichende Rate einen jähen Abfall in der Anzahl ethnischer Portugiesen, Griechen und weiterer. Um den Sozialstaat und die Rentenmaschinerie zu erhalten, müssen Ausländer hereingebracht werden.

Diese beiden Antriebe – Schuld sühnen zu wollen und fehlende Kinder zu ersetzen – vereinigen sich dazu, einen massiven Zustrom an nichtwestlichen Völkern zu ermöglichen, was der französische Autor Renaud Camus „die große Ersetzung“ nennt. Südasiaten in Großbritannien, Nordafrikaner in Frankreich und Türken in Deutschland, dazu Somalier, Palästinenser, Kurden und Afghanen überall können Unschuld an Europas historischen Sünden beanspruchen, während sie die Aussicht auf personelle Versorgung der Wirtschaft bieten. Der amerikanische Autor Mark Steyn formuliert es so: „Die Islam ist heute der Hauptzulieferer an neuen Europäern.“

Das Establishment oder das, was ich die sechs Ps nenne (Politiker, Polizei, Prosecutors [Staatsanwälte], die Presse, Professoren und Priester), besteht im Allgemeinen darauf, dass alles gut werden wird: Kurden werden produktive Arbeiter werden, Somalier feine Bürger und islamistische Probleme werden dahinschwinden.

So sieht die Theorie aus, und manchmal funktioniert sie. Allzu oft allerdings bleiben muslimische Immigranten der Kultur ihrer neuen europäischen Heimat gegenüber distanziert oder lehnen sie ab, wie sich am deutlichsten bei Beziehungen zwischen den Geschlechtern zeigt; mancher greift Nichtmuslime gewalttätig an. Ebenfalls viel zu oft fehlen ihnen die Fertigkeiten oder der Anreiz, hart zu arbeiten, und sie enden in wirtschaftlicher Passivität.

Ein Zustrom an sich nicht integrierenden Muslimen führt zu der Frage, ob Europas Zivilisation des vergangenen Jahrtausends überleben kann. Wird England Londonistan und wird Frankreich eine islamische Republik werden? Diejenigen, die diese Fragen ansprechen, werden vom Establishment gegeißelt, abgelehnt, beiseitegeschoben, geächtet, unterdrückt und sogar verhaftet; sie werden als Rechtsextremisten, Rassisten und Neofaschisten erniedrigt.

Trotzdem bringt die Aussicht der Islamisierung eine zunehmende Zahl Europäer dazu, für den Erhalt ihrer eigenen Lebensform zu kämpfen. Zu den Führern des Kampfes gehören Intellektuelle wie die verstorbene Oriana Fallaci und der Romanautor Michel Houllebecq, Politiker wie der ungarische Premierminister Viktor Orbán und Geert Wilders, der Parteichef der beliebtesten Partei der Niederlande.

Politische Parteien, die gegen Immigration sind, erlangen üblicherweise 20 Prozent der Stimmen. Aber während ein Konsens entstanden ist, dass ihre Anziehungskraft in etwa auf diesem Niveau bleiben wird, dass sie vielleicht 30 Prozent erreichen, könnten sie durchaus noch weiter zunehmen. Meinungsumfragen zeigen, dass sehr beträchtliche Mehrheiten den Islam fürchten und die Auswirkungen der Immigration, besonders der von Muslimen, stoppen und sogar umkehren wollen. In diesem Licht stellt die österreichische Präsidentenwahl, bei der Norbert Hofer vor kurzem fast 50 Prozent der Stimmen erhielt, einen potenziellen wichtigen Durchbruch dar.

Die größte Frage, der sich Europa gegenüber sieht, lautet: Wer (das Establishment oder die Bevölkerung?) den Kontinent in die Zukunft führen wird. Vermutlich wird das Ausmaß islamistischer politischer Gewalt dies entscheiden: Ein Trommelschlag viel beachteter Massenmorde (wie in Frankeich seit dem Januar 2015) lässt sie sich in Richtung Volk neigen; bleiben sie aus, wird dem Establishment erlaubt, weiter das Sagen zu haben. Ironischerweise wird damit weitgehend das Tun der Migranten Europas Schicksal gestalten.

_____

Time am 19. Oktober 2016

_____

1) http://de.danielpipes.org/17018/islamistische-gewalt-europa

Kein Fatalismus bitte

30. Juli 2016

Flowerpower

Bei „Audiatur“ macht sich Michel Wyss Gedanken über die IS-IS-Strategie der einzeln operierenden Ork-Schlächter (1).

_____

„Lone Wolf”-Angriffe – die neue IS-Strategie?

Nach den Anschlägen von Nizza und Würzburg warnen europäische Politiker und Medien vor sogenannten “einsamen Wölfen” als neue Strategie des Islamischen Staates. Doch sowohl der Begriff als die ihn begleitende Debatte sind oftmals irreführend.

So erklärte etwa der österreichische Aussenminister Sebastian Kurz, der Islamische Staat würde derzeit vermehrt auf die Strategie „einsame Wölfe“ setzen, und solche hätten zuletzt in Nizza und in Würzburg furchtbare Anschläge verübt. Und die deutsche Zeitung Die Welt warnte vor einsamen Wölfen als dem “Albtraum der Terrorjäger.”

Der Begriff “einsame Wölfe” wurde geprägt von zwei amerikanischen Neonazis, welche rassistische Gesinnungsgenossen dazu aufforderten, aus taktischen Sicherheitsgründen alleine zu handeln. Zwar gibt es nicht die eine allgemeingültige Definition für das Phänomen, doch die meisten Definitionsversuche legen wie Fred Burton und Scott Stewart in einem Essay für Stratfor nahe, dass es sich dabei um eine Person handelt, die “alleine und ohne Befehle – oder sogar ohne Verbindungen – zu einer Organisation handelt.” Der Artikel in der Welt definiert das Phänomen derweil folgendermassen:

“Der Begriff ‘lone wolf’, also ‘einsamer Wolf’, wurde von Sicherheitsbehörden geprägt. Er bezeichnet Terroristen, die – oft in ihren Heimatländern – schwere Gewalttaten verüben, ohne zuvor im Ausland in einem Terrorcamp geschult worden zu sein.”

Die Anwendung dieser Definitionen macht die Klassifizierung vieler vermeintlicher “Lone Wolf-Angriffe” problematisch. So hatte etwa der im Welt-Artikel erwähnte Toulouse-Attentäter Mohammed Merah nachweislich ein dschihadistisches Trainingscamp in Pakistan besucht und wurde dort mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit instruiert, einen Anschlag in Europa durchzuführen – von niemand anderem als Moez Garsalloui, welcher jahrelang von der Schweiz aus dschihadistische Online-Propaganda verbreitet hatte.

Auch in anderen Fällen, wie jüngst in Nizza, ist es fraglich, ob die Attentäter tatsächlich als einsame Wölfe wie Unabomber Ted Kaczynski oder Anders Behring Breivik zu klassifizieren wären. Tatsächlich scheint der Verweis auf einen vermeintlichen “Lone Wolf” mittlerweile opportun zu sein, um damit Kritik, man hätten den Täter früher identifizieren müssen, abzuwehren. In der Tat hinterlassen Terroristen, die ohne jegliche Verbindungen zu anderen Gruppen oder Personen operieren, weniger Spuren und sind deshalb schwerer auszumachen.

Doch während die Behörden im Falle Nizzas innert Tagen erklärten, es habe sich um das Werk eines Einzeltäters gehandelt, der sich innerhalb Wochen radikalisiert habe, stellte sich wenig später heraus, dass Mohammed Lahouaiej Bouhlel den Anschlag seit Monaten gemeinsam mit Komplizen geplant hatte.

Und auch beim Selbstmordanschlag von letzter Woche in Ansbach hat sich nun nach Informationen der Bild-Zeitung herausgestellt, dass der Attentäter offenbar bereits dem IS-Vorgänger Islamischer Staat in Irak (ISI) angehört und den Anschlag mit Unterstützung eines Komplizen seit Monaten geplant hatte.

In solchen Fällen von “einsamen Wölfen” zu sprechen scheint zumindest fragwürdig. Vielmehr handelt es sich dabei um terroristische Zellen, die sich durchaus selbst-radikalisieren und ohne effektive Instruktionen oder Unterstützung durch eine grössere Terrororganisation operieren können.

Dabei handelt es sich aber keineswegs um eine “neue Strategie”. Bereits Abu Musab Al-Suri, eine bekannte Al-Qaeda Figur, präsentierte in seinem 1600-seitigen “The Call to Global Islamic Resistance” eine Dschihad-Strategie, die auf zwei grundsätzlichen Facetten beruht: 1. Individueller Dschihad von Einzelpersonen und Zellen, die Anschläge ohne Verbindungen zu oder Unterstützung durch etablierte Terrororganisation organisieren und durchführen. 2. Reisen in und Etablierung von etablierten Dschihad-Fronten, d.h. in Gegenden der Welt, welche sich für nachhaltigen Stadt- und Guerillakrieg eignen.

Al-Suri, der einst ein Al-Qaida-Trainingslager in Afghanistan leitete, argumentierte in dem 2004 erschienen Werk, dass eine solche Vorgehensweise angesichts der weltweiten Anti-Terrormassnahmen mehr Erfolg versprächen als grosse Anschlage à la 9/11.

Al-Suris Überlegungen fanden unter Al-Qaida-Unterstützern bereits seit seiner Veröffentlichung rege Verbreitung und der “Ruf zum Globalen Islamischen Widerstand” wurde von vielen als Schlüsseldokument betrachtet. Eine noch grössere Verbreitung unter Dschihahdisten in aller Welt erlangte das Werk aber nach 2008, nachdem es niemand geringeres als Ayman Al-Zawahiri, der Stellvertreter von Osama bin Laden und heutige Anführer von Kern-Al Qaida, als Lektüre empfohlen hatte, um Al Qaedas Strategie zu verstehen.

Gemäss Michael W.S. Ryan von der Jamestown Foundation spielen die Überlegungen Al-Suris auch für den Islamischen Staat eine bedeutende Rolle, allerdings ohne ihn explizit als Inspiration zu benennen (IS ist nicht gut auf Al-Suri zu sprechen).

Die vermeintlich “neue Strategie” des IS ist also so neu nicht. Anstatt in billige Effekthascherei oder gar Fatalismus angesichts der “Lone Wolf-Gefahr” zu verfallen, ist es an der Zeit, sich intensiv mit Strategie und Taktiken dschihadistischer Organisationen zu beschäftigen.

Europa wird sich wie Israel auf einen mühseligen und langwierigen Kampf gegen den Terror einstellen müssen. Solange die europäischen Behörden nicht intim mit der Vorgehensweise ihrer Gegner vertraut sind, wird es ihnen nicht gelingen, Gruppierungen wie den IS oder Al Qaida sowie deren Anhänger effektiver zu bekämpfen.

_____

Time am 30. Juli 2016

_____

1) http://www.audiatur-online.ch/2016/07/29/lone-wolf-angriffe-die-neue-is-strategie/

Alle unter einer Decke

15. Juli 2016

NBS

In einigen MSM wird über die Dar-as-Salam-Moschee in Berlin-Neukölln kritisch berichtet, dass dort Extremisten das große Wort führen – Lesen Sie einen Beitrag von FAZ.NET“ von Frank Jansen (1).

Das gefällt den Orks, die alle unter einer Decke stecken, überhaupt nicht – Lesen Sie einen Hetzartikel von der „Islamischen Zeitung“ von Tarek Baé, der SA-lafisten und Muslimbrüder als „Denkschulen“ bezeichnet (2).

_____

Extremisten predigten in Dar-as-Salam-Moschee

Im Fall der Dar-as-Salam-Moschee in Berlin-Neukölln verdichten sich die Hinweise auf extremistische Aktivitäten. Franziska Giffey verteidigt ihren Besuch weiterhin.

Im Fall der umstrittenen Dar-as-Salam-Moschee in Neukölln, deren Imam mit dem Verdienstorden des Landes Berlin geehrt wurde, nehmen die Hinweise auf extremistische Aktivitäten zu. Wie der Tagesspiegel aus Sicherheitskreisen erfuhr, traten in den vergangenen Jahren mehrmals islamistische Prediger in der Moschee auf, die sich selbst als „Neuköllner Begegnungsstätte“ darstellt.

So hielt im November 2014 an zwei Tagen der aus Israel stammende Araber Raed Fathi Vorträge. Der Religionsgelehrte stehe der palästinensischen Terrorvereinigung Hamas nahe, sagen Sicherheitsexperten. Außerdem habe Fathi in einem Video bei YouTube einen der Ideologen des Heiligen Krieges und einstigen Mentor von Osama bin Laden, Abdullah Azzam, als „Helden“ gelobt. In Israel habe Fathi einen Skandal ausgelöst, als er die schiitische Sekte der Drusen zu Ungläubigen erklärte. Die Drusen verhalten sich gegenüber Israel loyal.

Frauen mit Schlägen züchtigen

2013 habe in der Dar-as-Salam-Moschee auch der saudische Islamist Muhammad al Arifi gepredigt, hieß es in Sicherheitskreisen. Er war trotz eines Einreiseverbots der Schengen-Staaten nach Deutschland gekommen und trat in Neukölln auch in der salafistischen Al-Nur-Moschee auf. Al Arifi hetzt gegen Juden, Homosexuelle und Schiiten. Außerdem empfiehlt er Ehemännern, ihre Frauen mit Schlägen zu züchtigen.

Wegen der Predigt von Al Arifi musste sich der Imam der Dar-as-Salam-Moschee, Mohamed Taha Sabri, im Neuköllner Rathaus rechtfertigen. Doch offenbar wurden weder dieser Vorfall noch die Nennung der Moschee im Jahresbericht des Berliner Verfassungsschutzes dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) bekannt, bevor er Sabri im Oktober 2015 mit dem Verdienstorden auszeichnete.

Ehrung sei nicht sinnvoll

Die Ehrung sei „nicht sinnvoll“, sagte jetzt der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Robbin Juhnke. „Eine Auszeichnung soll eine Vorbildfunktion haben. Die hat sie nicht, wenn eine Moschee im Verfassungsschutzbericht steht.“

Juhnke hält auch den Besuch der Neuköllner Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) in der Moschee am vergangenen Freitag für falsch. Giffey sieht sich, wie berichtet, viel Kritik ausgesetzt. Aber auch bei radikalen Tendenzen dürfe der Gesprächsfaden nicht reißen, sagte sie dem Tagesspiegel. Giffey will nun jedoch mit dem Verfassungsschutz reden. Imam Sabri äußerte sich nicht.

_____

Giffey

Angriff auf Neuköllner Begegnung

Kommentar: Warum der B.Z. Artikel über den Besuch Giffeys in der NBS zurückzuweisen ist

Am 11. Juli veröffentlichte die Berliner Zeitung „B.Z.” einen Bericht mit dem Titel „Warum besuchte Franziska Giffey eine Radikalen-Moschee?” Die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin wird dafür kritisiert, die „Neuköllner Begegnungsstätte” (NBS) in der Flughafenstraße besucht zu haben. Demnach stünde Giffey nach einem Posting auf ihrer Facebook-Seite „unter Kritik”. Diese vermeintliche Kritik nimmt Olaf Wedekind in dem Artikel offensichtlich unhinterfragt auf.

„Eine demokratische Politikerin bei Salafisten”, lautet einer jener Kommentare, der die Kritik am Besuch darlegen solle. Gleichzeitig wird der Moschee vorgeworfen Verbindungen zur Muslimbruderschaft zu unterhalten. Einem Laien ist das vielleicht nicht bewusst, aber das sind zwei verschiedene Denkschulen. Ähnlich amateurhaft wirken auch die anderen Beiträge zum Artikel.

Die NBS ist nicht salafitisch. Und sie ist auch nicht, wie die selbsternannte „Islam-Expertin” Sigrid Herrmann-Marschall im B.Z. Artikel versucht zu markieren, ein Treffpunkt von „Ultra-Hardlinern” oder „radikalen Islamisten”. Zwei, das sei erwähnt, allgemein schon höchst fragwürdige Begriffe.

Im NBS waren hingegen bereits unter anderem die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth, der Vorsitzende des Zentralrast der Muslime, Aiman Mazyek, der Rabbiner Walter Rothschild, Prof. Werner Schiffauer oder die Pfarrerin Elisabeth Kruse. Weil der Name Begegnungsstätte laut der Gemeinde Programm sein soll.

Auch die jahrelangen Bemühungen der Moschee, gegen Extremismus anzukämpfen, werden durch den Artikel und den tendenziösen Kommentaren sabotiert. Der deutschlandweit bekannte Referent Ferid Heider hält regelmäßig Unterrichte dort ab, die junge Muslime im Umgang mit extremistischen Ideologien schulen sollen, was ihn zu einer Zielscheibe eben jener Leute machte.

Der Imam der Gemeinde, Taha Sabri wurde 2015 für seinen Einsatz gegen den Extremismus mit dem Verdientsorden des Landes Berlin vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller ausgezeichnet. Selbst über die Bezirksgrenzen hinaus sei die Moschee für „außergewöhnliche Arbeit im Feld des interreligiösen und interkulturellen Dialogs” bekannt, wie der angehende Rabbiner Armin Langer von der Salaam-Shalom Initiative feststellt.

_____

Time am 15. Juli 2016

_____

1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-neukoelln-extremisten-predigten-in-dar-as-salam-moschee/13867278.html
2) http://www.islamische-zeitung.de/angriff-auf-neukoellner-begegnung/

Verräter des Nazislahm

7. November 2014

Robert O'Neill

Faces of Freedom (#1): Robert O’Neill

Der Ex-Navy-Seal Robert O’Neill behauptet, den mohammedanistischen Top-Terroristen A*schl*ch bin K*cken durch einen Schuß in die Stirn getötet zu haben. Das war zweifellos eine extrem schwierige und auch sehr, sehr gute Tat, auf die man zurecht MEGA-stolz sein kann (1). Danke, Robert!

Ich erinnerte mich in diesem Zusammenhang daran, wie wichtig es den MSM seinerzeit gewesen war, darauf hinzuweisen, dass das Orkvieh auf korrekte mohammedanische Weise bestattet wurde. Der „Spiegel“ (2):

„,Ein Offizier verlas vorbereitete religiöse Texte, die von einem arabischen Muttersprachler übersetzt wurden. Danach wurde der Körper auf eine Bahre gelegt, die gekippt wurde, woraufhin der Körper des Verstorbenen ins Meer glitt’, schreibt Gaouette weiter.“

T-Online wusste noch mehr (3):

„Demnach sei der Leichnam entgegen anderslautender Gerüchte strikt nach islamischen Traditionen im Meer versenkt worden.“

Moooment mal!!!

Wissen die Entscheidungsträger in der amerikanischen Politik und in der amerikanischen Armee denn gar nicht, dass Terrorismus und also auch der Terrorfürst A*schl*ch bin K*cken mit dem Mohammedanismus nichts, aber auch nicht das Geringste, zu tun haben? Wissen sie nicht, dass er ein Verräter am Mohammedanismus ist? Wissen sie es nicht, obwohl sie es ständig herumposaunen?

Da haben sie uns aber einen schlechten Dienst erwiesen, indem sie den Mohammedanismus dadurch befleckten, dass sie Monster mohammedanistisch bestatteten. Das werden uns weder die echten noch die wahren Mohammedanisten je verzeihen.

Vielmehr hätte man bin K*cken in einer Schweinehaut bestatten müssen, um klar zu machen, dass der edle Mohammedanismus mit ihm nichts, aber auch gar nichts zu tun haben will. Und Gleiches sollte man deshalb auch mit toten Hamas-Terroristen machen und dereinst mit dem „moderaten“ Pallie-Führer Abbas, der Terroristen beglückwünscht (4) – von den IS-IS-Schlächtern ganz zu schweigen. Übrigens hat auch der Verharmloser und Lügner Mazyek mit dem Mohammedanismus ja gar nichts zu tun, ebenso wie der Begründer des Satanskultes Klo H. Metzel.

Kitchener war seinerzeit mit dem Mahdi wie folgt verfahren (5):

„Kitchener veranlaßte, daß man die sterbliche Hülle des Mahdi aus seinem Mausoleum zerrte; und auf seinen Befehl hin warf man die Leiche in den Fluß (…) Kitchener hatte die Leiche des Mahdi unter anderem zur Vermeidung einer künftigen Mystifizierung schänden lassen (m.W. wurde er u.a. enthauptet, T.). Dieser Vorgang schockierte die britische Öffentlichkeit und besonders Königin Viktoria, die sich stets hinter Kitchener gestellt hatte.“

Wie man sieht, geht Hochadeligkeit nicht unbedingt mit einem scharfen Verstand einher, und unsere Zivilisation wird ganz sicher nicht durch die Pracht von Königshäusern zusammengehalten, wohl aber durch die Entschlossenheit und den Durchblick von Pragmatikern, die an der richtigen Stelle stehen.

_____

Time am 7. November 2014

_____

1) http://www.tagesschau.de/ausland/osamaschuetze-103.html
2) http://www.spiegel.de/politik/ausland/bin-laden-usa-enthuellen-details-ueber-seebestattung-a-868639.html
3) http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_61023122/osama-bin-laden-so-lief-die-bestattung-des-al-kaida-anfuehrers.html
4) http://medforth.wordpress.com/2014/11/03/brandstifter/
5) http://de.wikipedia.org/wiki/Mahdi-Aufstand#Schlacht_von_Omdurman

_____

PS: Wir sollten daran arbeiten, dass die T-Shirts mit dem elenden Che Guevarra von denen mit Robbie drauf verdrängt werden!

_____

PS 2, ein Gedicht (unbekannter Verfasser):

Zahltag

Ihr glaubt, dass Ihr Euch verstecken könnt!

Ihr könnt Euch nicht verstecken!

Nirgendwo!

Wir finden Euch!

Dann ist Zahltag!

Am Zahltag zahlt IHR!

Jetzt! Sofort! Global!

13. Juni 2014

LinkeIdioten

Wenn sich 1,5 Millionen bewaffneter Soldaten nicht gegen 8.000 Rebellen durchsetzen können, zeigt dies, dass der Wille dazu nicht vorhanden ist. Mit anderen Worten: Keine nennenswerte Kraft im Irak bzw. in der Orksphäre WILL den Vormarsch der ISIS-Jihadisten im Irak aufhalten, und letztendlich ist man, wenn diese mordlustigen Verbrecher alle Kirchen abgefackelt und allen Christen die Hälse durchgeschnitten haben, ja auch unter sich – eben unter Mohammedanisten.

Da der Mohammedanismus nach den Aussagen seiner Anhänger und ihrer Speichellecker nicht das Geringste mit Mohammed zu tun hat, ja nicht einmal mit dem Mohammedanismus, kommen die deutschen Nachfolger Lenins, Stalins und Maos von der bolschewistischen Dummkopfpartei „die Linke“ denn auch auf den Titel des Webauftritts von Deutschlands angesehenster Zeitung mit einem Vorwurf, den man nur als hirnverbrannt bezeichnen kann. Die FAZ schrieb (1): „Bundesregierung trägt Mitschuld“. Wir erfahren zudem, dass CDU-Vordenker Missfelder den Amerikanern die Schuld gibt.

Da kriegt man doch die Motten: Alle sind angeblich schuld, alle, alle, alle – mit Ausnahme der Mohammedanisten, mit Ausnahme Mohammeds. Und der Kloran, in dem das alles steht, was die Mohammedanisten machen sollen, der hat mit den Greueltaten natürlich auch nichts zu tun.

Auf „FAZ.net“ referiert Markus Bickel die aktuelle Situation (2).

Wo wird das enden?

Ich glaube nicht, dass diese Perversen zufrieden sind, bevor sie nicht die gesamte Erde mohammedanistisch gemacht haben. Wenn man das aber nicht will, sollte man sie schon JETZT stoppen.

Jetzt! Sofort! Global!

_____

Dschihadisten auf dem Vormarsch

Bin Ladins Traum ist wahr geworden

Abu Bakr al Baghdadi ist es gelungen, in Syrien und im Irak ein riesiges islamistisches Kalifat unter seiner Kontrolle zu errichten. Der Isis-Führer ist skrupellos – und steht jetzt mächtiger da, als es Al-Qaida-Chef Usama Bin Ladin je war.

Der Hilferuf kam von oberster Stelle. Verzweifelt bat der Hohe Militärrat der Freien Syrischen Armee (FSA) in der Nacht auf Donnerstag um Unterstützung aller „freundlichen und brüderlichen arabischen Nationen“. Nur mit vereinten Kräften ließe sich der Fall Deir al Zours im Osten Syriens verhindern, argumentierten die syrischen Aufständischen. Insbesondere Saudi-Arabien, Qatar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien und die Türkei seien aufgefordert, der belagerten Bevölkerung der Stadt am Euphrat beizuspringen. Ansonsten wäre Deir al Zour, das nur 150 Kilometer von der irakischen Grenze entfernt liegt, die dritte Provinzhauptstadt in drei Tagen, die der Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und (Groß-)Syrien (Isis) in die Hände fiele – und das in zwei Ländern.

Seit der Eroberung der zweitgrößten Stadt des Irak, Mossul, durch die Dschihadisten am Dienstag und der Einnahme der Geburtsstadt Saddam Husseins, Takrit, am Mittwoch, sorgt die 2012 gegründete Terrorgruppe international für blankes Entsetzen. Hunderttausende sind auf der Flucht vor den Extremisten, die mit ihrer Hit-and-Run-Taktik die Armee des irakischen schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al Maliki mit einer Leichtigkeit überrannt haben, die selbst Militärfachleute überrascht. Anders als andere aus den Golf-Staaten unterstützte islamistische Milizen im Syrien-Krieg sei die von Abu Bakr al Baghdadi geführte Gruppe straff organisiert. Zudem zehre sie von der Erfahrung Hunderter ausländischer Kämpfer.

Mächtiger als Bin Ladin es je war

Im Irak sind nicht mehr als 8000 Mann dem Befehl Baghdadis unterstellt. Trotzdem gelang es ihnen, die Millionenstadt Mossul einzunehmen, in der Tausende Polizisten und Soldaten am Dienstag panisch ihre Uniformen wegwarfen und kampflos die Flucht ergriffen. Auch in der Provinz Anbar ist Malikis Heer mit seinen 1,5 Millionen Mann machtlos gegen die auf ihren wendigen Pritschenwagen schnell von Ziel zu Ziel eilenden Gotteskrieger. Hunderte Soldaten sind in der Grenzprovinz zu Syrien seit Jahresbeginn desertiert, viele haben sich dem 1971 in der Provinz Dyala geborenen Bagdhadi angeschlossen.

Drei Jahre nach der Tötung Usama Bin Ladins steht der Isis-Führer mächtiger da, als es der Al-Qaida-Chef je war. Seit Januar stehen seine Kämpfer vor den Toren Bagdads, der internationale Flughafen der irakischen Hauptstadt liegt in ihrer direkten Reichweite. Das berüchtigte Gefängnis von Abu Ghraib musste Malikis Regierung im April räumen lassen, weil es mitten im Kampfgebiet steht. Weder Falludscha noch die Provinzhauptstadt Ramadi sind noch in der Hand der staatlichen Einheiten. Und die Erfolge der vergangenen Tage stärken Baghdadi weiter: In Mossul plünderten seine Männer das Hauptquartier des dritten Armeeregiments, von den erbeuteten Waffen kann die Truppe noch lange zehren.

Aus aller Welt haben sich sunnitische Extremisten dem mächtigen Milizenführer angeschlossen – sie bringen Jahre an Kampferfahrung mit, aus Afghanistan, Bosnien, Libyen und Syrien. Der neuen mächtigen Internationale des Dschihadismus ist es gelungen, wovon Bin Ladin in seinen Verstecken im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet nur träumen konnte: ein alle Grenzen sprengendes Kalifat zu errichten. „Die Dutzende Al-Qaida-Filialen weltweit haben heute nur noch die schwarze Fahne gemein“, sagt ein amerikanischer Offizier dieser Zeitung. „Isis hingegen folgt einem Kommando.“ Und ein klares ideologisches Ziel verfolgt die Terrorgruppe auch: Nicht nur mit Anschlägen, sondern mit gezielten Operationen, die die Möglichkeit zum taktischen Rückzug lassen, strebt die Isis-Führung die Herrschaft über die historische Levante an, das Gebiet, das von Palästina über Libanon bis Syrien reichte, und in den Irak hinein. Ganz bewusst weckt Al Baghdadi mit seinem Kampfnamen Erinnerungen an die Blütezeit des Islam: Abu Bakr war ein Kampfgefährte des Propheten Mohammed und nach dessen Tod der erste Kalif. Ihm eifert er nach.

Tausende Menschen fliehen aus Mossul

Dass der Milizenführer nun mächtiger dasteht als einst Bin Ladin, hat er seinem skrupellosen Vorgehen im Syrien-Krieg zu verdanken. Dort gelang es der derzeit schlagkräftigsten islamistischen Miliz der Welt schon vor einem Jahr, ganze Territorien zu beherrschen. Nicht Falludscha und Ramadi in der irakischen Provinz al Anbar waren die ersten Großstädte unter Kontrolle von Isis, sondern Raqqa. Dass Assad seine Truppen aus jenen Gegenden nahe der irakischen Grenze abzog, in denen Isis nun stark ist, ist kein Zufall: Der Feind meines Feindes ist mein Freund, lautet die Devise des Diktators in Damaskus. Seine bewaffneten Gegner reiben sich unterdessen in Kleinkriegen auf: extremistische Islamisten gegen gemäßigte FSA-Regimente, Kurden gegen Araber, Isis-Einheiten gegen die Nusra-Front, den syrischen Ableger Al Qaidas.

Noch im ersten Kriegsjahr kämpften Isis und die von Abu Muhammad al Dschulani geführten Nusra-Kämpfer in Syrien Seite an Seite. Doch weil al Baghdadi sich 2013 weigerte, dem Befehl des Al-Qaida-Chefs Ayman al Zawahiri zum Rückzug seiner Einheiten aus Syrien Folge zu leisten, kam es zum Bruch. Aus dem Bruderkrieg ist Isis in Syrien inzwischen als stärkste Kraft hervorgegangen – nicht nur in Raqqa. Seit der Einnahme der Stadt im März 2013 führt der dortige Isis-Emir ein blutiges Terrorregime. Das von ihm kontrollierte Gebiet erstreckt sich über 300 Kilometer den Euphrat entlang Richtung irakischer Grenze. Oppositionelle, Journalisten, Rechtsanwälte und Ärzte sind in Raqqa im vergangenen Jahr hingerichtet worden. Dutzende Geiseln in den Gefängnissen der Terrorgruppe inhaftiert. Selbst der Emir der Nusra-Front in Raqqa fiel den selbst ernannten Gotteskriegern des Islamischen Staats zum Opfer: „Der Staat hat die Herrschaft Gottes auf den Emir angewandt“, teilte Isis im Januar in einer Twitter-Botschaft nach dessen Hinrichtung mit.

Die Grenzen der Kolonialzeit gesprengt

Was die Bewohner Raqqas seit mehr als einem Jahr durchmachen, könnte auch den Einwohnern Takrits und Mossuls bald blühen: die rücksichtslose Herrschaft islamischer Gerichte und die unbarmherzige Verfolgung allen Dissenses. Denn an Ressourcen, ihren Machtbereich auszudehnen, mangelt es al Baghdadi und den ihm unterstellten Kämpfern nicht: In der ölreichen syrischen Provinz Deir al Zour nahmen sie im vergangenen Jahr Raffinerien in ihren Besitz; im irakischen Ninive haben sie es durch Schutzgelderpressungen geschafft, ihre Kriegskassen für lange Zeit aufzufüllen.

Die atemberaubende Geschwindigkeit, mit der die Dschihadisten am Donnerstag weiter Richtung Bagdad vorstießen, schickt Schockwellen durch eine Region, die noch immer unter den Folgen des Aufstandsjahres 2011 ächzt. Territorialordnungen kippen, die seit hundert Jahren in Stein gemeißelt schienen: „Die Sykes-Pycot-Grenze zerschlagen!“, schrieben Isis-Kämpfer am Dienstag auf ein Schild nahe des syrisch-irakischen Grenzübergangs Abu Kamal und rodeten mit Bulldozern eine Böschung entlang der Straße Richtung Deir al Zour. Deutlicher lässt sich nicht ausdrücken, dass für sie die Kolonialära, in der die damaligen Großmächte Großbritannien und Frankreich Irak und Syrien unter sich aufteilten, erst jetzt zu Ende geht. Und dass sie sich selbst für die neuen Herren halten – über alle Grenzen hinweg. Mehr als 600 Menschen sind bei Kämpfen rund um Deir al Zour in den vergangenen vier Wochen ums Leben gekommen. Nicht nur der Machtanspruch, auch der Terror von Isis kennt keine Grenzen. Mehr als zehn Prozent des irakischen Territoriums kontrolliert die Terrorgruppe nun. Sollte Deir al Zour in den nächsten Tagen fallen, könnte das der Auftakt für eine neue Offensive gegen die islamistischen Rivalen auch in Syrien sein.

_____

Time am 13. Juni 2014

_____

1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/linke-bundesregierung-traegt-mitschuld-an-gewalt-im-irak-12987719.html
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/isis-fuehrer-ist-maechtiger-als-es-osama-bin-laden-je-war-12986999.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Staatlich anerkannte Kriegshetzer

31. März 2014

Mazyek..uups

Klo H. Metzel, A*schl*ch bin K*cken, Aiman Maz*ek:
drei Seiten derselben Medaille

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, und lesen Sie ein paar Zeilen über Juden und Christen aus dem Kloran (Reclam Stuttgart, aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960, Aufl. 1981).

_____

„O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden; sie sind untereinander Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe, der ist von ihnen.“ (5. Sure, Vers 56; Recl. S. 119).

„Frage die Kinder Israel, wie viele deutliche Zeichen wir ihnen gaben. Wer aber die Gnade Allahs vertauscht, nachdem sie zu ihm gekommen – dann, siehe, ist Allah streng im Strafen.“ (23. Sure, Vers 207; Recl. S. 51)

„O Volk der Schrift, warum streitet ihr über Abraham, wo doch die Tora und das Evangelium erst nach ihm herabgesandt ward?… Abraham war weder Jude noch Christ; vielmehr war er lauteren Glaubens, ein Muslim…“ (3. Sure, Vers 58+60; Recl. S. 72)

„…die Mehrzahl von ihnen sind Frevler.“ (3. Sure, Vers 106; Recl. S. 77)

„Mit Schmach werden sie geschlagen, wo immer sie getroffen werden… Und sie ziehen sich den Zorn Allahs zu und werden mit Armut geschlagen.“ (3. Sure, Vers 108; Recl. S. 77)

„Siehe die, welche nicht an Allah glauben und an seine Gesandten und einen Unterschied machen wollen zwischen Allah und seinen Gesandten und sprechen: „Wir glauben an einige und glauben an andere nicht“, und einen Weg dazwischen einschlagen wollen: Jene sind die wahren Ungläubigen, und den Ungläubigen haben wir schändende Strafe bereitet.“ (4. Sure, Vers 149+150; Recl. S. 108)

„Und wegen der Sünde der Juden haben wir ihnen gute Dinge verwehrt, die ihnen erlaubt waren,… Und weil sie Wucher nahmen, wiewohl er ihnen verboten war, und das Gut der Leute in unnützer Weise fraßen. Und für die Ungläubigen unter ihnen haben wir schmerzliche Strafe bereitet.“ (4. Sure, Vers 158 bis 160; Recl. S. 109)

„O Volk der Schrift, überschreitet nicht euern Glauben und sprechet von Allah nur die Wahrheit. Der Messias Jesus, der Sohn der Maria, ist der Gesandte Allahs und sein Wort, das er in Maria legte, und Geist von ihm. So glaubet an Allah und seinen Gesandten und sprechet nicht ‘Drei’“. (4. Sure, Vers 169; Recl. S. 110)

„… darum erregten wir Haß und Feindschaft unter ihnen (den Christen) bis zum Tag der Auferstehung… O Volk der Schrift, nunmehr ist unser Gesandter zu euch gekommen, euch vieles von der Schrift kundzutun, was ihr verbargt, und um vieles zu übergehen. Gekommen ist nunmehr zu euch von Allah ein Licht und ein klares Buch, mit dem Allah leitet, wer seinem Wohlgefallen nachgeht, zu Wegen des Heils… Wahrlich, ungläubig sind, die da sprechen: ‘Siehe, Allah, das ist der Messias, der Sohn der Maria.’“ (5. Sure, Vers 17 bis 19; Recl. S. 114/115)

„O Volk der Schrift, gekommen ist nunmehr zu euch unser Gesandter, euch aufzuklären über die Zwischenzeit zwischen dem Erscheinen der Propheten, damit ihr nicht sagt: „Zu uns kommt weder ein Freudenbote noch ein Warner.“ Und gekommen ist nun zu euch ein Freudenbote und ein Warner…“ (5. Sure, Vers 22; Recl. S. 115)

„… und von den Juden – Horchern auf Lüge… Sie empfangen hienieden Schande und im Jenseits gewaltige Strafe. Horcher auf Lüge, Fresser von Unerlaubtem…“ (5. Sure, Vers 45+46; Recl. S. 117/118)

„Siehe, hinabgesandt haben wir die Tora,… mit der die Propheten, welche Muslime waren, die Juden richteten…“ (5. Sure, Vers 48; Recl. S. 118)

„Sprich: „O Volk der Schrift, verwerfet ihr uns etwa nur deshalb, weil wir an Allah glauben und an das, was er zu uns hinabsandte und zuvor hinabsandte, und weil die Mehrzahl von euch Frevler sind?“ Sprich: ‘Kann ich euch Schlimmeres verkünden als das, was euer Lohn bei Allah ist?’“ (5. Sure, Vers 64/65; Recl. S. 120)

„… und werfen werden wir zwischen sie Feindschaft und Haß bis zum Tag der Auferstehung.“ (5. Sure, Vers 69; Recl. S. 121)

„Und wenn das Volk der Schrift glaubte und gottesfürchtig wäre…“ (5. Sure, Vers 70; Recl. S. 121)

„Wahrlich, du wirst finden, daß unter allen Menschen die Juden und die, welche Allah Götter zur Seite stellen, den Gläubigen am meisten feind sind…“ (5. Sure, Vers 85; Recl. S. 123)

„Diese sind’s, denen gaben wir die Schrift… Wenn aber diese… nicht daran glauben, so haben wir diese Gaben einem Volke anvertraut, das diese nicht verleugnet.“ (6. Sure, Vers 89; Recl. S. 139)

„Und nicht bewerten sie Allah mit richtigem Wert, wenn sie sprechen: ‘Nicht hat Allah auf einen Menschen etwas herabgesandt.’ Sprich: ‘Wer hat hinabgesandt das Buch, das Moses brachte als ein Licht…’“ (6. Sure, Vers 91; Recl. S. 139)

„Den Juden haben wir alles Vieh mit Klauen verwehrt… Hiermit lohnen wir sie wegen ihrer Abtrünnigkeit…“ (6. Sure, Vers 147; Recl. S. 146)

„Siehe, diejenigen, die unsere Zeichen der Lüge zeihen… nicht gehen sie ein ins Paradies, ehe ein Kamel durch ein Nadelör geht; und also belohnen wir die Missetäter.“ (7. Sure, Vers 38; Recl. S. 153)

„Und es sprechen die Juden: „Esra ist Allahs Sohn.“ Und es sprechen die Nazarener: „Der Messias ist Allahs Sohn.“… Allah schlag sie tot!“ (9. Sure, Vers 30; Recl. S. 184)

„… viele der Rabbinen und Mönche fressen das Gut der Leute unnütz und machen abwendig von Allahs Weg. Aber wer da Gold und Silber aufspeichert und es nicht spendet in Allahs Weg, ihnen verheiße schmerzliche Strafe. An einem Tage soll es an Dschehennams Feuer glühend gemacht werden, und gebrandmarkt werden sollen damit ihre Stirnen, Seiten und Rücken: „Das ist’s, was ihr aufspeichertet für eure Seelen; so schmecket, was ihr aufspeichertet.“ (9. Sure, Vers 34+35; Recl. S. 185)

„… ich (Jesus) bin Allahs Gesandter an euch, bestätigend die Tora, die vor mir war, und einen Gesandten verkündigend, der nach mir kommen soll, des Name Ahmed (Mohammed) ist.“ (61. Sure, Vers 6; Recl. S. 529/530)

„Sprich: ‘O ihr Juden, wenn ihr behauptet, daß ihr vor den anderen Menschen Allahs Freunde seid, dann wünschet euch den Tod, so ihr wahrhaft seid.’“ (62. Sure, Vers 6; Recl. S. 531)

_____

Ich meine, die negative, ja bösartige und feindschaftliche Haltung Christen und Juden gegenüber wird hier als Wille des Wesens, welches angeblich das gesamte Universum geschaffen hat, unmissverständlich als Pflicht jedes Mohammedanisten festgeschrieben.

Während manche Orks schleimig Christen und Juden umgarnen wollen, und sie als „Völker der Schrift“, als an den selben Gott Glaubende bezeichnen, die sie gegen eine Steuer vor den bösen „Ungläubigen“ schützen wollen (Jizia), benennen sie doch je nach Laune auch Christen und Juden als „Ungläubige“. Mit denen aber kennen Alla und der Mohammedanismus kein Erbarmen.

_____

„… wer ungläubig wird nach seinem Glauben und dann zunimmt an Unglauben – nimmer wird ihre Umkehr angenommen.“ (3. Sure, Vers 84; Recl. S. 75)

„Wurdet ihr ungläubig nach euerm Glauben? So schmecke die Strafe…“ (3. Sure, Vers 102; Recl. S. 76+77)

„Siehe, wir haben zu dir das Buch in Wahrheit hinabgesandt, damit du zwischen den Menschen richtest, wie dir Allah Einsicht gegeben. Aber mit den Verrätern disputiere nicht.“ (4. Sure, Vers 106; Recl. S. 103)

„Wer sich aber von dem Gesandten trennt, nachdem ihm die Leitung offenkund getan und einen andern Weg als den der Gläubigen befolgt, dem wollen wir den Rücken kehren, wie er den Rücken gekehrt hat, und wollen ihn in Dschehennam brennen lassen.“ (4. Sure, Vers 115; Recl. S. 104)

„Siehe, diejenigen, welche glauben und hernach ungläubig werden, dann wieder glauben und dann noch zunehmen an Unglauben, denen verzeiht Allah nicht und nicht leitet er sie des Weges. Verkünde den Heuchlern, daß ihnen schmerzliche Strafe bestimmt ist.“ (4. Sure, Vers 136+137; Recl. S. 106)

„… daß er ihn dann errettete. Keineswegs, siehe, die Glut am Skalp, ruft jeden, der den Rücken gekehrt und sich gewendet und zusammengescharrt und aufgespeichert.“ (70. Sure, Vers 14 bis 18; Recl. S. 548)

„… so fürchtet das Feuer, dessen Speise Menschen und Steine sind, und das bereitet ward für die Ungläubigen“. (2. Sure, Vers 22; Recl. S. 27)

„Wer aber nicht glaubt…, die sollen des Feuers Gefährten werden; in ihm sollen sie ewig verweilen.“ (2. Sure, Vers 37; Recl. S. 29 u.v.m.)

„Drum Allahs Fluch auf die Ungläubigen!“ (2. Sure, Vers 83; Recl. S. 35 u.v.m.)

„Und die Ungläubigen trifft schändende Strafe.“ (2. Sure, Vers 84; Recl. S. 35+36)

„… denn den Ungläubigen wird schmerzliche Strafe zuteil.“ (2. Sure, Vers 98; Recl. S. 36)

„Fürchtet sie nicht, sondern fürchtet mich…“ (2. Sure, Vers 145; Recl. S. 43/44)

„… nicht wird ihnen erleichtert die Strafe…“ (2. Sure, Vers 157; Recl. S. 45)

„Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt… denn Verführung ist schlimmer als Totschlag.“ (2. Sure, Vers 187; Recl. S. 49)

„Und bekämpft sie, bis… der Glauben an Allah da ist.“ (2. Sure, Vers 189; Recl. S. 49)

„… sind des Feuers Gefährten und verweilen ewig in ihm.“ (2. Sure, Vers 259; Recl. S. 60)

„… sie sind die Speise des Feuers.“ (3. Sure, Vers 8; Recl. S. 66)

„Was aber die Ungläubigen anlangt, so werde ich sie peinigen mit schwerer Pein hienieden und im Jenseits; und nicht werden sie Helfer finden.“ (3. Sure, Vers 49; Recl. S. 71)

„Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt, nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er verloren sein.“ (3. Sure, Vers 79; Recl. S. 74)

„…schließet keine Freundschaft außer mit euch (unter euch Mohammedanisten, T.).“ (3. Sure , Vers 114; Recl. S. 78)

„Und damit Allah… die Ungläubigen vertilgt.“ (3. Sure, Vers 135; Recl. S. 80)

„… ihre Wohnstätte wird sein das Feuer, und schlimm ist die Herberge der Ungerechten.“ (3. Sure, Vers 144; Recl. S. 81)

„… dessen Asyl Dschehennam ist.“ (3. Sure, Vers 156; Recl. S. 83)

„… nehmt nicht die Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr etwa Allah offenkundige Gewalt über euch geben?“ (4. Sure, Vers 143; Recl. S. 107)

„Du wirst viele von ihnen sich mit den Ungläubigen befreunden sehen. Wahrlich, schlimm ist, was ihre Seelen ihnen vorausschickten! Allah zürnt ihnen drob, und in der Strafe werden sie ewig verweilen.“ (5. Sure, Vers 83; Recl. S. 123)

„Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“ (8. Sure, Vers 12; Recl. S. 173)

„Und kämpft wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt.“ (8. Sure, Vers 40; Recl. S. 176)

„… wisset… daß Allah die Ungläubigen zuschanden macht.“ (9. Sure, Vers 2; Recl. S. 180/181)

„… erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf.“ (9. Sure, Vers 5; Recl. S. 181)

„O du Prophet, streite wider die Ungläubigen und Heuchler und verfahre hart mit ihnen.“ (9. Sure, Vers 74; Recl. S. 190)

„… ihnen wird sein ein siedender Trunk…“ (10. Sure, Vers 4; Recl. S. 198 u.v.m.)

„… auf deren Nacken die Joche sein werden.“ (13. Sure, Vers 6; Recl. S. 234 u.v.m.)

„Aber für die Ungläubigen sind Kleider aus Feuer geschnitten; gegossen wird siedendes Wasser über ihre Häupter, das ihre Eingeweide und ihre Haut schmilzt; und eiserne Keulen sind für sie bestimmt. Sooft sie aus ihr vor Angst zu entrinnen suchen, sollen sie in sie zurückgetrieben werden…“ (22. Sure, Vers 20 bis 22; Recl. S. 314/315)

„Verbrennen wird das Feuer ihre Angesichter, und die Zähne werden sie in ihm fletschen.“ (23. Sure, Vers 106; Recl. S. 327)

„Verflucht, wo immer sie gefunden werden, sollen sie ergriffen und niedergemetzelt werden. Das war Allahs Brauch mit denen, die zuvor hingingen, und nimmer findest du in Allahs Brauch einen Wandel.“ (33. Sure, Vers 61+62; Recl. S. 400)

„Am Tage, da sie mit ihren Angesichtern ins Feuer gestürzt werden, werden sie sprechen: „O daß wir doch Allah gehorcht hätten und seinem Gesandten!“ (33. Sure, Vers 66; Recl. S. 401)

„Die Ungläubigen aber, für sie ist Dschehennams Feuer. Nicht wird das Sterben über sie verhängt und ihre Strafe ihnen nicht erleichtert. Also lohnen wir jedem Ungläubigen. Und schreien werden sie darinnen: „Unser Herr, nimm uns hinaus. Wir wollen rechtschaffen handeln, nicht wie wir zuvor handelten“. Aber gewährten wir euch nicht langes Leben, daß jeder, der sich ermahnen läßt, Ermahnung annähme? Und der Warner kam zu euch. So schmeckt die Strafe, denn die Ungerechten haben keinen Helfer.“ (35. Sure, Vers 33 bis 35; Recl. S. 411)

„So ist’s; so mögen sie SCHMECKEN! Siedend Wasser und Jauche, und anderes der Art dazu.“ (38. Sure, Vers 57+58; Recl. S. 431+432)

„Sprich: „Genieße ein kleines deinen Unglauben, siehe, du gehörst zu den Gesellen des Feuers.“ (39. Sure, Vers 11; Recl. S. 434/435)

„… erniedrigt in Schmach…“ (43. Sure, Vers 44; Recl. S. 460)

„… in beständiger Pein…“ (43. Sure, Vers 44; Recl. S. 460)

„Siehe, der Baum Sakkum ist die Speise des Sünders; wie geschmolzenes Erz wird er kochen in den Bäuchen, wie siedenden Wassers Kochen. „Fasset ihn und schleift ihn mitten in den Höllenpfuhl. Alsdann gießet über sein Haupt die Strafe des siedenden Wassers. Schmecke! Siehe, du bist der Mächtige, der Edle! Siehe, das ist’s worüber ihr im Zweifel waret.“ (44. Sure, Vers 43 bis 50; Recl. S. 471)

„Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt…“ (47. Sure, Vers 4; Recl. S. 480)

„Und um die Heuchler und Heuchlerinnen und die Götzenanbeter und Götzenanbeterinnen zu strafen, die von Allah üble Gedanken denken. Über ihnen wird Übel kreisen, und Allah zürnt ihnen und verflucht sie und hat Dschehennam für sie bereitet, und übel ist die Fahrt dorthin.“ (48. Sure, Vers 6; Recl. S. 484)

„Eines Tages werden sie ins Feuer auf ihren Angesichtern geschleift: „Schmecket die Berührung des Höllenfeuers.“ (54. Sure, Vers 48; Recl. S. 507)

„Dies ist Dschehennam, welche die Sünder leugneten. Sie sollten zwischen ihr die Runde machen und zwischen siedendheißem Wasser.“ (55. Sure („Der Erbarmer“, T. 🙂 )-, Vers 44; Recl. S. 510)

„Wahrlich, essen sollt ihr vom Baume Sakkum und füllen von ihm die Bäuche und darauf trinken von siedendem Wasser, und sollet trinken wie dursttolle Kamele. Das ist eure Bewirtung am Tag des Gerichts.“ (56. Sure, Vers 52 bis 56; Recl. S. 513+514)

„O Prophet, eifere im Streit wider die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart wider sie, denn ihre Wohnung ist Dschehennam…“ (66. Sure, Vers 9; Recl. S. 539)

„… der Ungläubige sprechen wird: „O daß ich doch Staub wäre!“ (78. Sure, Vers 41; Recl. S. 566)

„Der wird nach Vernichtung rufen, doch in der Flamme wird er brennen.“ (84. Sure, Vers 11; Recl. S. 575)

„… sich abarbeitend und plagend, im glühenden Feuer, getränkt aus einer siedenden Quelle. Keine Speise sollen sie erhalten außer vom Dariastrauch.“ (88. Sure, Vers 3 bis 6; Recl. S. 579)

_____

Unglauben wird hier nicht als amoralisches Verhalten definiert sondern allein als Nichtzugehörigkeit zur Umma. Ein Gleichnis wie jenes vom „barmherzigen Samariter“ (Luk. 10/29-37), in welchem ein Angehöriger eines fremden Volkes und Glaubens aufgrund seines moralisch richtigen Verhaltens von Jesus als Vorbild hingestellt wird, ist undenkbar.

Auffällig sind die sadistischen Bestrafungsfantasien. Auffällig ist auch, dass die Bestrafung nicht Alla überlassen wird, sondern religiöse Verpflichtung der Lebenden ist.

All dies ist eindeutig und in wenigen Minuten ganz zweifelsfrei erfassbar. Nur wenn man bewusst täuschen will, sei es sich selbst oder seine Mitmenschen, kann eine Analyse zu einem andern Ergebnis führen – wie jenem, Jesus wäre Diktator geworden, wenn er nur ein paar Jahre älter geworden wäre (Abdel-Samad), oder jenem, dass es irgendeine Gemeinsamkeit zwischen Juden- und Christentum einerseits und dem Mohammedanismus andererseits gäbe (Mazyek). Tatsächlich ist letzterer offensichtlich die Negation der beiden erstgenannten.

Wenn der staatlich anerkannte „Islamexperte“ (als welchen ihn der „Focus“ lachhafterweise bezeichnet) Aiman Mazyek nun in einem aktuellen Aufsatz die „Wertegemeinschaft“ zwischen dem Westen und der mohammedanistischen Sphäre behauptet und sie infamerweise gegen China in Stellung bringen will, ist das ebenso lächerlich wie bösartig wie pervers (1).

Zu meinen Werten gehört weder die ewige Folter von Andersgläubigen im Jenseits noch ihre Liquidation im Diesseits. Der im Kloran geschilderte Alla ist für mich ein blutrünstiger, verabscheuenswürdiger Barbaren-Dämon, sein Verkünder Klo H. Metzel war Hadithen und Sira zufolge ganz offensichtlich ein perverser Sexoman und Sadist.

Lügen werden nicht durch endlose Wiederholung wahr:

„Schmidt schob dann einen kleinen, aber nicht unbedeutenden theologischen Ausflug ein, wonach der Koran Jesus und Maria ebenso Ehrerbietung und größte Wertschätzung entgegenbringt und er selber dies erst lernen musste.“

Jesus und Maria aber sind inhaltlich im Kloran völlig irrelevant, sie werden eigenschaftslos erwähnt bzw. vereinnahmt, mehr nicht (2). Doch tatsächlich sind sie im Evangelium keine Zaubersprüche, die man vereinnahmen kann und nur auswendig lernen muss, um alle Mitbürger in die Sklaverei zwingen zu können. Sie stehen dort vielmehr für ein Programm: Das Programm der Freiheit und Gleichberechtigung!

Ich habe aber keine gemeinsamen Werte mit irgendeinem mohammedanistischen Land. Von dort kommt außer Öl und Gas absolut nichts, was eine positive Bedeutung für mich hat. Ihr Essen ist teilweise nicht schlecht, aber ich brauche es nicht. Ihre marginale Literatur interessiert mich nicht, ihre Musik ist nervtötend, ihre Philosophie barbarisch, ihre Sitten sind destruktiv und bösartig, Sklaverei und Frauensklaverei finde ich widerwärtig… da ist nichts, nichts, nichts… außer den Kindern natürlich, die ich gerne vor dem Moloch Alla retten würde.

In diesen widerlichen Abgrund möchte ich nicht hinabgezogen werden.

Ich verspüre demgegenüber tiefen Respekt vor der viele Jahrtausende alten chinesischen Zivilisation. Ich bin dankbar für die Geschenke, die sie der Menschheit gemacht hat, und die sie der Menschheit mit Sicherheit noch machen wird. Ich wünsche, dass die Chinesen möglichst bald den bösen Drachen des Bolschewismus zu Grabe tragen und den Drachen der Weisheit in sein Recht setzen. Mazyeks Versuch aber, mir Angst vor dem Reich der Mitte einzureden, ist durchsichtig und in der Konsequenz Aufwiegelei, Rassenhass und Kriegshetze. Dimmi Leo Brux hat mehrfach dieselbe Geige gespielt.

Tatsächlich ist durch wenige Minuten Kloranlektüre evident, dass der Mohammedanismus gegen den Rest der Menschheit steht.

Er will spalten und aufhetzen.

Aber es ist eindeutig: Er steht allein gegen alle anderen.

Der Mohammedanismus muss dekonstruiert werden – weltweit!!!

Von allen anderen – von allen Nicht-Orks!

_____

Zentralrat der Muslime appelliert

Westen und Islamische Welt sind eine Wertegemeinschaft

Während sich der Westen und die Islamische Welt misstrauisch beäugen oder gar bekämpfen, wird China im Fernen Osten immer mächtiger. Christen und Muslime müssen sich endlich auf ihre gemeinsamen Werte besinnen und als ein Kulturkreis verstehen, findet Ayman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime.

„Viele hierzulande sind erzogen worden, auf den Islam herabzuschauen“, sagte Altkanzler Helmut Schmidt kürzlich in der ARD. Ich habe ich mir ausgemalt, wie dieser folgenschwere Satz wohl von etlichen Feuilletonisten, Zynikern und Islamkritikern durch die Mangel genommen wird, bis am Ende faktisch das Gegenteil herauskommt, garniert mit der fadenscheinigen These: Im Grunde sind die Muslime doch selber schuld! Müssen die denn immer so fanatisch sein, ihre Frauen unterdrücken und unsere Demokratie hassen? Dass die allermeisten Muslime dies nicht tun oder so denken, interessiert nicht, fruchtet doch dieser Entlastungangriff allemal.

Schmidt schob dann einen kleinen, aber nicht unbedeutenden theologischen Ausflug ein, wonach der Koran Jesus und Maria ebenso Ehrerbietung und größte Wertschätzung entgegenbringt und er selber dies erst lernen musste. Und Schmidt war schlau genug, noch einen wesentlicheren Satz nachzuschieben. Er sagte nämlich, dass die Initiative zur Überwindung der Kluft zwischen dem Westen und der Islamischen Welt vom Westen selber kommen müsse, „da er politisch und ökonomisch immer noch hoch überlegen ist“.

Wirtschaftliche Überlegenheit bringt Verantwortung mit sich

Wirtschaftliche und militärische Überlegenheit kann für ihn also nur im Kontext von Verantwortung und Gestaltungswille stehen. Als Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland kann ich mich mit dieser Interpretation der Überlegenheit des Westens durchaus anfreunden. Bloß wünsche ich mir, dass dieser Ansatz in der Realpolitik endlich umgesetzt wird. Nicht umsonst spricht man bei den Errungenschaften der Demokratie eher von den daraus resultierenden Pflichten – und nicht nur von den Rechten.

Bedeutet nun diese Erkenntnis, dass wir Muslime unserer Hände in den Schoss legen können und warten sollen, bis eines Tages diese Änderung vorbeigeflogen kommt? Ganz sicher nicht.

Gegenseitiges Zuhören muss wieder gelingen

Die jüngste Krise, die sich immer mehr als ein längst überwunden geglaubter Ost-West-Konflikt zwischen Russland und der westlichen Welt darstellt, sollten wir auch nutzen, um zu zeigen: Die Schnittmenge zwischen Islam und der hierzulande vielzitierten Wertegemeinschaft ist viel größer, als es uns im ersten Augenblick gewahr ist. Hierfür müssen aber beide Seiten bereit sein, auf ihre liebgewonnenen Vorurteile und Stereotype zu verzichten, damit das gegenseitige Zuhören und gegenseitige Fragenstellen wieder gelingt.

Beispielsweise heißt es zu Recht, dass das Christentum Europa entscheidend geprägt hat. Es darf aber gleichzeitig nicht unterschlagen werden, dass eben dieses Christentum aus dem Morgenland und nicht aus Brandenburg kommt – und ebenso der Islam und das Judentum, die wiederum deutliche Spuren in unserer abendländischen Kultur hinterlassen haben. Christentum, Islam und Judentum sind also seit jeher miteinander verknüpft.

Uns muss auch klar sein, dass das, was momentan jenseits des Mittelmeers passiert (Arabische Aufstände und Niederschlagungen) gar nicht so weit weg ist, wie wir glauben. Und dass das Land, welches derzeit das größte Leid durch Vertreibung und Ermordung und Flucht zu beklagen hat, nämlich Syrien, ebenso ein Land ist, in dem einst Paulus und Jesus wandelten und wo die Ursprünge und Insignien unserer aller Zivilisation durch den schrecklichen Krieg unwiederbringlich zerstört werden. Muslime hierzulande sollten daran mitwirken, dies ins Bewusstsein zu rücken.

Der Westen kann dabei helfen, in globalen Maßstäben zu denken und nicht ins Klein-Klein zu verfallen. Die islamische Welt ist derzeit und in absehbarer Zeit dazu nicht in der Lage. In globalen Maßstäben denken heißt: Europa, Amerika und die Islamische Welt, die bis nach Afrika und Asien hineinreicht, als eine Wertegemeinschaft zu denken, die ihre Wurzeln in der hellenistischen Tradition der Griechen und den monotheistischen Religionen hat.

China sieht sich als Profiteur

Jenseits dieser Welt liegt noch ein ganz anderer Kulturkreis, nämlich China. Dieses wirtschaftlich wie militärisch aufstrebende, schon jetzt sehr mächtige Land beobachtet genau, wie wir uns – global gesehen – in Regionalkriegen und Konflikten verausgaben. Sei es nun im Nahen Osten, in der Ukraine oder in Zentralafrika verausgaben. Sein Staatspräsident Xi Jinping ist heute zu Besuch in Deutschland.

Als vor einigen Tagen die Sanktionen gegen Russland verschärft wurden, drohte Außenminister Sergej Lawrow mit dem Ende der gegenzeitigen Atomwaffen-Inspektionen. Das könnte in der Konsequenz ein neues Wettrüsten bedeuten. Noch irritierender als dieses Verbalscharmützel war die Reaktion Chinas darauf. Dessen Außenminister Wang Yi beschrieb die Beziehungen zwischen den beiden Ländern als „in der besten Phase ihrer Geschichte“.

_____

Time am 31. März 2014

_____

1) http://www.focus.de/politik/gastkolumnen/mazyek/staatspraesident-in-deutschland-europa-amerika-und-islamische-welt-sind-eine-gemeinschaft_id_3727175.html
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/01/12/wir-sind-nicht-wie-sie-2/

Es lebe die Konterrevolution!

9. Oktober 2011

Um die Unruhen in der rabiatischen Sphäre war es in der letzten Zeit ein wenig ruhiger geworden. Auch außerhalb des Counterjihad nahm die Zahl der skeptischen Stimmen zur „Arabellion“ zu. Bisherige Unterstützer und Propagandisten der Bewegung wie der kluge und freundliche Hamed Abdel-Samad revidierten ihre vormaligen Positionen und ihren anfänglichen Enthusiasmus, der verständlich ist, weil der Durst nach Freiheit groß ist, und sie machten ihre Zweifel und ihre Verzweiflung deutlich (1).

Da wollten die Dimmies vom Nobelpreiskomitee der Angelegenheit mit dem vermeintlichen Glanz ihres Haus aufhelfen. Sie verliehen den aktuellen Friedensnobelpreis daher an die Orka Tawakkul Karman (2). Diese jedoch ist „Aktivistin im jemenitischen Zweig der Muslimbrüder“ (3), meinte Malte Leming im „Tagesspiegel“:

„Ihr Chef im Jemen heißt Abdul Majeed al-Zindani. Der wird seit 2004 von den USA als ‚Specially Designated Global Terrorist’ gesucht. Er soll eng mit Osama bin Laden zusammengearbeitet haben, unter anderem als dessen geistlicher Führer. Und er gilt als Schlüsselfigur von Al Qaida im Jemen. Zindani steht auch auf einer UN-Liste mit Individuen, die engen Kontakt zu Al Qaida haben.“

Tja, warum eigentlich nicht mal ein Friedenspreis an Al Kaida, ist er ja bereits 1994 an den Waffennarren und Terroristenführer Arafat verliehen worden…

Mir gehen Unruhen und Revolutionen, diese Lieblingsbeschäftigung der Linken, ohnehin mächtig auf den Zeiger. Immer noch laufen junge Männer mit dem Konterfei des Massenmörders Che Guevarra auf ihren T-Shirts herum (4), weil er so verdammt gut aussah und… „Revolutionär“ war. Rechte oder linke Revolutionen, ich bin gegen beide und natürlich mehr noch gegen die der Orks. Ich bin gegen Unruhen, Zerstörungen und Blutvergießen, und ich habe noch nie verstanden, warum in deutschen Schulen die französische Revolution exzessiv gelehrt wird, die amerikanische, die 13 Jahre zuvor stattgefunden hatte, und die im Gegensatz zur französischen erfolgreich verlief, bestenfalls am Rand erwähnt wird. Ach so, ja klar, nach dem „klassischen“ Revolutionsbegriff war die amerikanische gar keine. Wiki (5):

„Am auffallendsten sind die Abweichungen von einer marxistisch-dialektischen Revolutionsbetrachtung, die versucht, die Ereignisse in Amerika mit dem Historischen Materialismus zu beschreiben. In dieser Sichtweise werden hauptsächlich die Gründe einer Revolution betrachtet, die laut Karl Marx in den wirtschaftlichen und sozialen Krisen einer Gesellschaftsstufe und dem daraus resultierenden verstärkten Klassenkampf liegen. Jedoch gab es in den Kolonien (mit Ausnahme der Sklaven) keine verhältnismäßig starke Unterdrückung der Bevölkerung und somit keinen Klassenkampf. Eigentlich war die Bevölkerung realökonomisch sogar sehr frei. Es gab keinen dritten Stand wie in Europa (Vergleiche: Französische Revolution) oder eine zahlenmäßig große Bauernklasse. Die Bevölkerung war keiner existenziellen Krise ausgesetzt. Auch die Kolonialsteuern und Repressionen hatten keine finanzielle oder soziale Krise zur Folge. Auch hatte die Gründung der USA und die Verfassung kein unmittelbares ‚Einstampfen der sozialen Gesellschaftspyramide‘ zur Folge. Da keine unmittelbaren fundamentalen Veränderungen und Umwälzungen in der Gesellschaftsstruktur geschehen sind, stimmt die Amerikanische Unabhängigkeitsbewegung nicht mit der Entwicklungsstufentheorie überein. In der Betrachtungsweise des Historischen Materialismus ist die Amerikanische Unabhängigkeitsbewegung also keine sozialpolitische Gesellschaftsrevolution.“

Mir ist es völlig schnuppe, ob die „werten“ Politikwissenschaftler, wie sie sich z.B. bei Mannie tummeln (6), die Ereignisse in Amerika als Revolution oder sonst was beurteilen, denn sie brachten die Freiheit, und um diese geht es.

Auch Prof. Dr. iur. Menno Aden hat den linken Gemeinplatz von der unverzichtbaren und an sich positiv zu wertenden Revolution, von der unlängst der SPD-Grande Steinbrück daherschwafelte, ziemlich satt, wie er in der FAZ vom 8. Oktober kundtat.

_____

Die zu Ende gebrachten Revolutionen in Europa

Zu „Woher wissen Sie denn, wer gewinnt?“ (F-A.Z.-Feuilleton vom 22. September): Der präsumtive Kanzlerkandidat der SPD Steinbrück bekundet: Deutschland leidet daran, nie eine Revolution zu Ende geführt zu haben. Die größte Revolution, welche Europa je erlebt hat, war die deutsche Revolution von 1517, also Luthers Reformation, mit der die Aufklärung beginnt. Diese Revolution war erfolgreich und segensreich wie wohl sonst keine der Weltgeschichte. Was meint Steinbrück also mit Revolution? Und was heißt: sie zu Ende zu führen? Unruhen mit vielen Leichen?

Es gibt in Europa zwei Länder, die das leisten. Frankreich ist vorbildlich. Die herrliche Bartholomäusnacht sei nur kurz erwähnt. Berühmt ist aber das Aufklärungswerk von Robbespierre & Co. mit der Guillotine, welches in den fast dreißigjährigen Krieg Frankreichs gegen Europa mündete, mit bezogen auf die europäische Gesamtbevölkerung mehr Toten als im Zweiten Weltkrieg in Europa. Das wurde von der Pariser Kommune (1871) „zu Ende gebracht“, indem man sogar einen massakrierten Erzbischof von Paris als Trophäe aufweisen konnte. Russland ist das zweite Beispiel. Die Revolution von 1905 war noch nichts. Die der Bolschewisten von 1917 brachte es aber. Leichenberge, von denen der echte Revolutionär nur träumen kann! Wir Deutschen sollten uns beim Wort Revolution wahrlich schämen.

Dänemark, Schweden, die Schweiz, Italien, Polen können alle keine ernsthafte, geschweige eine zu Ende gebrachte Revolution vorweisen. Denen fehlt, so muss Steinbrück wohl verstanden werden, daher überhaupt die demokratische Peilung. Hätten wir also nicht so topdemokratische und topkorruptionsfreie Staaten wie Frankreich und Russland mit zu Ende geführten Revolutionen, stünde es wahrlich schlecht um Europa.

_____

Ihihihihihi,

Time am 9. Oktober 2011

_____

1) http://www.pi-news.net/2011/10/abdel-samad-zutaten-fur-einen-weltkrieg/
2) http://www.pi-news.net/2011/10/nobelpreistragerin-bei-den-muslimbrudern/
3) http://www.tagesspiegel.de/meinung/ehrung-fuer-eine-islamistin/4733646.html
4) http://www.links-netz.de/K_texte/K_bruns_che75.html
5) http://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanische_Revolution
6) http://korrektheiten.com/2011/09/27/liberale-und-konservative-islamkritik/

_____

PS, Soundtrack: „Revolution #9“ von den Beatles (ohne Paul) unter
http://www.youtube.com/watch?v=HQal-lJrSLI&feature=related

Danke, Jungs!

7. Mai 2011

Während in Deutschland ein Richter unsere Kanzlerin anzeigen kann, weil sie Freude über den Tod von Bin Ka*ken geäußert hat, und 52% der Deutschen meinen, man habe den Kriegsverbrecher nicht im Kampf töten sondern in in ein Sanatorium schicken sollen (1), zeichnen sich Stimmen aus dem Ausland durch ihre realistische Einschätzung aus. Lesen Sie „Stimmen der Anderen“ aus der heutigen FAZ.

_____

Es gibt auch eine Schuld durch Nichtstun

Die „Neue Zürcher Zeitung“ schreibt in der Diskussion über die Rechtmäßigkeit der Tötung des früheren Terroristenführers Usama Bin Ladin:

„Ist der Kampf gegen den Terrorismus ein Krieg oder die Verfolgung politischer Straftäter durch Polizei und Justiz? Strafverfolgung orientiert sich am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, und sie muss individuelle Schuld in einem Gerichtsverfahren klären. In Kriegshandlungen hingegen ist sogar die Tötung unbeteiligter Zivilisten völkerrechtlich zulässig, sofern dies nicht exzessiv oder mit Absicht geschieht. Die Terrorismusbekämpfung hat unvermeidlich eine Doppelnatur als Krieg (im Ausland) und Strafverfolgung (in Prozessen gegen Attentäter in Europa). Die Europäer tun sich damit jedoch schwer, und besonders die deutsche Politik hat die Heuchelei zu wahrer Kunst erhoben. Der Kampf gegen den Terrorismus kennt viele moralische Dilemmata. Schuld durch Nichtstun ist eines davon.“

Bin Ladins asymmetrischer Krieg

Die Wiener Tageszeitung „Die Presse“ sieht es so:

„Völkerrechtler streiten nun trefflich über die Zulässigkeit der Tötung Bin Ladins. Einer der Knackpunkte ist, ob man ihn als Kriegspartei sieht – oder als gewöhnlichen Kriminellen. Bin Ladin war leider so dreist, mit Al Qaida etwas Neues zu schaffen, das sich gängigen Kategorien widersetzt: eine neue Art von asymmetrischem Krieg. Man wird sich nicht zuletzt an Bin Ladins Selbstbild halten müssen, und an diesem gibt es seit seiner expliziten Kriegserklärung an die Vereinigten Staaten 1996 keinen Zweifel.“

Barack Obamas Verdienst

Auch die Tageszeitung „The Times“ (London) beschäftigt sich mit der Debatte um die Tötung Bin Ladins:

„Welche Möglichkeiten hatte die amerikanische Regierung, als sie Bin Ladin lokalisierte? Ihre Beute befand sich nicht auf ihrem Hoheitsgebiet und würde sich wohl auch nie dort befunden haben. Hätten die Vereinigten Staaten ihrem tödlichen Feind die andere Wange hinhalten sollen? Damit hätten sie nicht nur ihre eigene Sicherheit vernachlässigt, sondern auch auf eine Gelegenheit verzichtet, einen Massenmörder zur Verantwortung zu ziehen… Vielleicht hätten die Amerikaner Bin Ladin einfach weiter überwachen sollen. Diese Option ist sicherlich sorgfältig geprüft und zu Recht dann verworfen worden. Bin Ladin hätte ihnen wieder einmal entwischen können. Es ist das Verdienst Obamas, sich für eine Kommando-Aktion entschieden zu haben.“

_____

Hierzu der aktuelle Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger:

Pläne

Bin Ladin habe nicht getötet werden dürfen, weil er keine operative Rolle mehr gespielt habe und nur noch Al Qaidas „spiritueller Führer“ gewesen sei, behaupten mehr oder weniger bekannte Rechtswissenschaftler, die offenbar intime Kenntnisse über die Kommandostrukturen dieses Terrornetzes und seine Hierarchien zu besitzen glauben.

Nun stellt sich heraus, dass diese „Kenntnisse“ allenfalls die Qualität von (falschen) Vermutungen haben. Nach einer ersten Durchsicht der in Abbottabad gefundenen Dokumente wird ersichtlich, dass Bin Ladin in den vergangenen Jahren sehr wohl noch Pläne für Anschläge geschmiedet hatte, dass er Ziele ausgesucht hatte und hierüber mit anderen führenden Al-Qaida-Leuten in Kontakt stand. Er war mitnichten nur die Symbolfigur ohne operative Bedeutung.

Terrorismus-Fachleute geben zu, dass ihre Annahmen über die Aufenthaltsorte, die Rolle und Position Bin Ladins – und die Schlussfolgerungen daraus – falsch gewesen sind. Es wäre gut, wenn die Urteile über die Rechtmäßigkeit der amerikanischen Kommandoaktion weniger von Vermutungen und realitätsfremdem Völkerrechts-Dogmatismus gespeist würden.

_____

Seinen letzten Satz hätte Herr Frankenberger meiner Ansicht nach durchaus noch pointierter ausführen können. Ich meine, dass hinter den Fehlurteilen der „Fachleute“ nicht schlampige Recherche oder Wichtigtuerei stehen. Sie offenbaren m.E. vielmehr ein (ggf. unterbewußtes) tiefes Unverständnis bzw. tiefe Abneigung gegenüber der Demokratie im Allgemeinen und der amerikanischen im Besonderen. Natürlich traut sich keiner dieser Feiglinge, seine Ablehnung unserer freiheitlichen Gesellschaft offen auszusprechen, zumal die Ablehnung vielen möglicherweise gar nicht wirklich bewusst ist, ebenso wie ihre unterschwellige Romantisierung des (äußerst schlichten und leicht fassbaren) Mohammedanismus und seines Mega-Popstars Osama (samt Harem) nicht.

Und so haben sie zunächst die Meldung an sich in Zweifel gezogen, dann an eine Inszenierung gedacht, dann wurde die Methode kritisiert, Justitia wurde an den Haaren herein geschleift, sich freuen darf man auch nicht usw. usf. Dies spielte sich leider auch in counterjhadischen Kreisen ab. Begreift es, Freunde: Ohne die USA ist der Counterjihad undenkbar, und diese großartige Nation wird von ihrem frei gewählten Präsidenten geführt.

All das Drehen und Winden um die Realität herum aber wird das geheime Idol nicht wieder lebendig machen: Das Aas haben schon die Haie gefressen – und die sind immer hungrig!

_____

Time am 7. Mai 2011

_____

1) http://www.pi-news.net/2011/05/guter-richter-zeigt-merkel-an/