Posts Tagged ‘Papst Benedikt XVI.’

„Das Gebet und das Fasten“

1. Dezember 2015

Franziskus

Papst Benedikt war unter den Päpsten, die dem Nazislahm huldigen, eine schwächliche Ausnahme. Er zog sich jedoch winselnd zurück, nachdem seine Regensburger Rede (1) auf globalen Widerstand gestoßen war, und er ließ sich vom saudischen Naziführer ein Schwert schenken (2).

Sein Vorgänger Johannes Paul, der den Kloran küsste (3), und sein Nachfolger Franziskus hingegen sind kraftvolle Vertreter des Chrislahm, einer Dienstreligion des Mohammedanismus.

In Afrika hat sich der derzeitige Verräter an der Spitze der katholischen Kirche einmal mehr vor den Satanisten in den Staub geworfen (4).

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Papst warnt vor pauschaler Verurteilung des Islams

Papst Franziskus hat während seiner Afrikareise auch in einer Moschee gebetet. Auf dem Rückflug nach Rom wendet er sich strikt dagegen, Muslime angesichts des islamistischen Terrorismus unter Generalverdacht zu stellen.

Angesichts der jüngsten Terroranschläge warnt Papst Franziskus vor einer pauschalen Verurteilung des Islams. Die Terroristen seien einfach gottlos, sagte der 78-Jährige. „Man kann eine Religion nicht für ungültig erklären, weil es einige Gruppen – oder an einem Punkt der Geschichte viele Gruppen – gibt, die Fundamentalisten sind.“ Zudem gebe es auch unter den Katholiken viele Fundamentlisten.

Es habe in der Geschichte schon immer religiös motivierte Kriege und Konflikte gegeben, sagte Franziskus nach Abschluss seiner Afrika-Reise während des Rückflugs nach Rom. Auch Christen hätten Religionskriege geführt. „Auch wir müssen (Gott) um Vergebung bitten.“ Franziskus zitierte als unrühmliches Beispiele der Vergangenheit der Kirche etwa den Dreißigjährigen Krieg und die Bartholomäusnacht in Frankreich 1572. Es seien auch nicht Muslime gewesen, die 1527 Rom plünderten, sondern christliche Soldaten von Kaiser Karl V. „Religiöser Fundamentalismus ist nicht religiös, weil Gott darin fehlt“, sagte der Papst.

„Die Muslime haben viele Werte; diese Werte sind konstruktiv“, sagte Franziskus weiter, etwa das Gebet und das Fasten. Er selbst habe einen muslimischen Freund. Auch sei der Islam ein guter Dialogpartner.

Franziskus besuchte im Rahmen seiner ersten Afrika-Reise Kenia, Uganda und die Zentralafrikanische Republik. Dort besuchte er in der Hauptstadt Bangui auch eine Moschee und sprach mit dem Imam. Bei einem gemeinsamen Moment der Stille vor dem Mihrab, der Gebetsnische, habe er auch gebetet, sagte Franziskus.

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Time am 1. Dezember 2015

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1) https://de.wikipedia.org/wiki/Papstzitat_von_Regensburg
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/06/14/im-zeichen-des-schwertes/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/29/frivol/
4) http://www.faz.net/aktuell/franziskus-papst-warnt-vor-pauschaler-verurteilung-des-islams-13941630.html

Die Wahrheit in der Musik

5. Juli 2015

Benedikt XVI.

Anders als sein Vorgänger Papst Johannes Paul II., der den Kloran küsste, machte die Regensburger Vorlesung von Papst Benedikt XVI. (1), in der er die Gewalttätigkeit des Mohammedanismus ablehnte, auf einen Papst hoffen, der die christlichen Positionen entschlossen gegen die mohammedanistischen Barbaren und ihre schleimigen Chrislamhelfer verteidigen würde.

In einer Welt des satten Appeasements und der Feigheit musste Benedikt jedoch zurückrudern, und er ließ sich von einem saudischen Abgesandten Satans ein Schwert schenken (2).

Als emiritierter Papst ist er nun wieder da. Mit einer unmittelbar verständlichen These: Hört unsere Musik, und Ihr erkennt die Wahrheit des Christentums!

Unsere Musik trägt jeden noch so unbedarften Junkie in die höchsten Höhen, aber hört das orientalische Gewinsel und Gejaule, ihre widerwärtigen Krachmacher, die sie ihre „Instrumente“ nennen! Hört ihr Geplärre, Gekreische und Gejaule, das sie ihren „Gesang“ nennen. Den Lärm, der aus der Hölle zu kommen scheint! Und Ihr versteht, warum es zahllose Fatwas gibt, die Musik generell und westliche im Besonderen verbannen.

Lesen Sie einen Artikel von Thomas Jansen aus der „Welt“ (3).

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Wahrheitsbeweis des Christentums

Abgeschieden wie ein Mönch wollte Benedikt XVI. nach seinem Rückzug im Februar 2013 leben. Doch nun hatte er im italienischen Castel Gandolfo einen öffentlichen Auftritt – und der hatte es in sich.

Die Mitteilung Nummer 533 des vatikanischen Pressamtes enthält eine kleine Sensation: eine Rede von Benedikt XVI. Das erste Mal seit seinem Rücktritt im Februar 2013 meldete sich der emeritierte Papst damit am Samstag ausführlich öffentlich zu Wort.

Vereinzelt waren zwar auch schon früher halb öffentliche Äußerungen von ihm publik geworden – zuletzt etwa seine Rede an die bayerischen Gebirgsschützen, die ihm im April zum 88. Geburtstag gratulierten. Doch noch nie hatte der Vatikan selbst eine Rede des emeritierten Papstes offiziell im Wortlaut mitgeteilt.

Benedikt XVI. hat sein Schweigen aus einem Anlass gebrochen, dem er sich nur schwer entziehen konnte: der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau sowie der Krakauer Musikhochschule in der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo. Einrichtungen also, die eng mit seinem Vorgänger und Freund, dem heiligen Johannes Paul II. (1978–2005), verbunden sind. Dessen einstiger Privatsekretär, der heutige Krakauer Kardinal Stanislaw Dziwisz, überreichte Benedikt XVI. die akademischen Ehrungen.

„Aufgeräumt, entspannt und hellwach“

Er freue sich, dass damit seine Verbindung mit Polen, mit Krakau, mit „der Heimat unseres großen heiligen Johannes Paul II.“ noch tiefer geworden sei, sagte Benedikt XVI. in seiner Dankesrede. „Denn ohne ihn ist mein geistlicher und theologischer Weg nicht denkbar“, so der emeritierte Papst, der 23 Jahre lang einer der engsten Mitarbeiter von Johannes Paul II. war.

So „aufgeräumt, entspannt und hellwach“ habe er Benedikt XVI. auch als Papst selten gesehen, berichtet ein Teilnehmer der Zeremonie am Samstag. Nur die Stimme sei etwas schwächer gewesen als früher.

Der emeritierte Papst hielt seine Rede im Stehen und begrüßte auch die rund 80 anwesenden Gäste, ohne sich zu setzen und ohne Stock. Gekommen war er mit einem Rollator in Begleitung seines Privatsekretärs Erzbischof Georg Gänswein.

In seiner Dankesrede verband Benedikt XVI. zwei Themen, die ihn ein Leben und ein Pontifikat lang begleitet haben: das Zweite Vatikanische Konzil und die Musik. Und er gab zudem noch persönlichen Einblick in sein jetziges Leben. In letzter Zeit beschäftige ihn immer mehr der Gedanke, so der emeritierte Papst, dass es „Musik von der Größenordnung, wie sie im Raum des christlichen Glaubens entstanden ist – von Palestrina, Bach, Händel, zu Mozart, zu Beethoven und zu Bruckner“ in keinem anderen Kulturraum gebe.

Abendländische Musik als „Wahrheitsbeweis des Christentums“

„Dies muss uns zu denken geben.“ Die abendländische Musik sei für ihn „etwas Einzigartiges“, ein „Wahrheitsbeweis des Christentums“. Vor der Kulisse des jetzigen Pontifikats, von dem es heißt, es mache die Kirche lateinamerikanischer, fiel dieses Plädoyer für die abendländische Musik besonders auf.

Eines der zentralen theologischen Anliegen Benedikt XVI. war es zu zeigen, dass das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) nicht als Bruch mit der Tradition verstanden werden dürfe. Das bezog er in seiner Rede nun auf die Kirchenmusik. Er verwies darauf, dass manche die Forderung des Konzils nach einer aktiven Teilnahme der Gläubigen am Gottesdienst so radikal interpretiert hätten, dass Chorwerke und Orchestermessen künftig in Konzertsäle verbannt werden müssten. Demgegenüber betonte er, die Kirchenmusik dürfe nicht aus der Liturgie verschwinden. Das habe das Konzil ausdrücklich abgelehnt.

Diese öffentliche Rede wird ebenso wie der Sommerurlaub in Castel Gandolfo von Beobachtern als weiteres Zeichen einer schrittweisen Normalisierung rund zweieinhalb Jahre nach dem Rücktritt von Benedikt XVI. gewertet. Im November sah sich Benedikt XVI. noch genötigt, Behauptungen, er agiere als eine Art Gegenpapst, persönlich zurückzuweisen.

Der Emeritus hat seine anfänglichen Skrupel offenbar überwunden und die Einladung von Franziskus nach Castel Gandolfo, die schon im vergangenen Jahr vorlag, diesmal angenommen. Und er hat die strikte Auslegung seiner Ankündigung, „verborgen vor den Augen der Welt“ zu leben, gelockert. Franziskus dürfte seinen Vorgänger, den er als „weisen Großvater“ bezeichnete, dazu ermuntert haben.

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Time am 5. Juli 2015

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1) https://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_XVI.#Vorlesung_in_Regensburg_.E2.80.93_Dialog_mit_dem_Islam
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/06/14/im-zeichen-des-schwertes/
3) http://www.welt.de/politik/ausland/article143539534/Benedikt-XVI-spricht-erstmals-wieder-oeffentlich.html

Der ist wohl keine Hilfe

1. Dezember 2014

Taube, Krähe und Möwe

Eine Möwe und eine Krähe
greifen die päpstliche Friedenstaube an

Papst Benedikt sprach seinerzeit das mörderische Wesen des Mohammedanismus an, aber er ruderte feige zurück und ließ sich von den Saudis einen Krummsäbel schenken.

Der jetzige Papst ist noch überflüssiger. Er betete in Istanbul in einer Moschee gen Mekka, forderte, dass Europa noch ein paar Millionen Orks aufnehmen soll und lobte Ratze Fuhrergan.

Zuvor war er in Straßburg über Europa hergefallen und hatte es auf von bolschewistischer Seite sattsam bekannte Art in Grund und Boden kritisiert. Aber den Boogie-Woogie spielt weiß Gott Luther (1) – und nicht dieser larmoyante, teiggesichtige Taubenwerfer (2).

Lesen Sie einen Artikel von Thomas Gutschker von „FAZ.NET“ (3).

Franz

Kritik an Europa

Papst Franziskus ist ungerecht

Papst Franziskus hat ein paar Fragen aufgeworfen: Ist Europa wirklich eine ausgezehrte Großmutter? Vereinsamen die Europäer, werden sie wie Konsumgut behandelt? Europa hat eine Gegenrede – und Franziskus auch.

Es waren harte Worte, die am vergangenen Dienstag durch das Europäische Parlament in Straßburg hallten. Gealtert sei Europa, sagte der Gast, ausgezehrt und müde wie eine Großmutter. Die Menschen seien vereinsamt, sie frönten einem rücksichtslosen Egoismus und einer unmenschlichen Wegwerfkultur. Von anderen werde Europa mit Kühle, Misstrauen und Argwohn betrachtet. Solche Töne sind nicht völlig neu im Parlament, seit dort Politiker sitzen, denen die Europäische Union als Irrweg der Geschichte erscheint. Aber diesmal sprach kein Abgeordneter von Ukip oder vom Front National, keiner, der gewählt worden war, um denen in der EU mal richtig einzuheizen. Diesmal sprach ein Erwählter: der Papst.

Man weiß inzwischen, dass Franziskus ein Freund der deutlichen Aussprache ist. Er nimmt wenig Rücksicht auf seine Zuhörer und spitzt zu, wo es nur geht. Es hat ja auch etwas Erfrischendes, zumal seine Sprache auch Leute erreicht, die nicht Theologie studiert haben. Und natürlich steht nirgendwo geschrieben, dass ein Papst Sonntagsreden zu halten hat, wenn er im Europäischen Parlament spricht. Wo, wenn nicht dort, wäre der Ort, um über die Verfassung Europas zu streiten?

Tatsächlich aber erhoben sich die Abgeordneten sämtlicher Fraktionen von ihren Sitzen und applaudierten dem Gast aus Rom, als hätten sie nie eine schönere Rede gehört. Martin Schulz, der als Parlamentspräsident den Papst eingeladen hatte, schloss aus dem Beifall, dass der Gast „vielen, wenn nicht allen aus dem Herzen gesprochen hat“. Es sei doch „eine große Ermutigung, auf dem Weg voranzuschreiten, den die EU beschritten hat“. Franziskus sah betreten zu Boden. Einmal lächelte er gequält.

Eine ungerechte Rede

Martin Schulz ist ein Politprofi. Er legt sich mit Silvio Berlusconi an, aber nicht mit dem Papst. Den Papst bringt man am besten zum Schweigen, indem man ihn umarmt und lobt. Guy Verhofstadt, der Fraktionschef der Liberalen im Parlament und frühere belgische Ministerpräsident, versteht sich auch auf diese Taktik. Er stimme ganz mit Franziskus überein, sagte Verhofstadt hinterher, Europa brauche wirklich mehr Dynamik und müsse überflüssige Hindernisse beseitigen, um sein Wachstum anzukurbeln. Der Papst hatte das Gegenteil im Sinn.

Wir könnten den Mann aus Rom jetzt also auch für seine Weitsicht loben, für seine Offenheit und seine moralische Klarheit. Doch er hat es besser verdient: Franziskus verdient Widerspruch. Seine Rede war nicht ermutigend, sondern ungerecht. Der Papst zeichnete ein Zerrbild von Europa, so dass man sich wundern muss, ob er überhaupt verstanden hat, was Europa für das Christentum bedeutet und das Christentum für Europa.

Die Norm sieht anders aus

Es stimmt natürlich, dass Europa nicht mehr das Zentrum der Welt ist. Es stimmt auch, dass die Europäer im Verhältnis zur Weltbevölkerung weniger werden und obendrein immer älter. Aber was ist eigentlich so schlimm daran? Die Menschheit oder auch nur das Christentum sterben deshalb ja nicht aus. Dass Europäer immer länger leben, ist vor allem eine kulturelle Leistung. Heute beträgt die Lebenserwartung eines Europäers mehr als achtzig Jahre, doppelt so viel wie Ende des 19. Jahrhunderts. Möglich wurde das wegen gewaltiger Sprünge bei der öffentlichen Gesundheitsvorsorge und beim Arbeitsschutz. Europa steht – gerade im Vergleich mit anderen Weltregionen – für ein Modell sozialer Befriedung, das die Würde des Menschen achtet und schützt. Man kann es auch so sagen: Zu Großeltern wurden die Europäer überhaupt nur, weil sie die christliche Botschaft in eine soziale, politische und rechtliche Ordnung übersetzt haben.

Und was fällt dem Papst dazu ein? Er prangert eine „Wegwerfkultur“ und „hemmungslosen Konsumismus“ an. Das gibt es sicher auch, aber es sind die Auswüchse, es ist nicht die Norm. Nirgendwo auf der Welt ist das ökologische Bewusstsein so ausgeprägt wie in Europa, nirgendwo wird heute so schonend mit Ressourcen umgegangen. Die Lebensstile haben sich verändert. Soziologen sprechen schon seit zwanzig Jahren vom Postmaterialismus und meinen damit eine Haltung, die sich gerade nicht im Konsum erschöpft.

Der Papst bemängelt auch den Individualismus; das ist seit Ewigkeiten ein beliebtes Motiv römischer Gegenwartskritik. Allerdings gerät stets in Vergessenheit, dass Individualität ein Produkt des Christentums ist. Der Mensch wird zum Subjekt in seiner Beziehung zu Gott – damit begann die Geschichte der Innerlichkeit, der Gewissenserforschung und Selbstfindung, kurz: des Individuums, das seine natürlichen Bezüge in Frage stellt. Ein mächtiger Gedanke. Er hat die sozialen Verhältnisse erschüttert, in der großen Gesellschaft und in der kleinen Familie.

Der Papst beklagt, dass es „nicht mehr die Wärme einer häuslichen Gemeinschaft gibt“ – aber diese Gemeinschaft bedeutete eben auch Enge, Beschränkung und Leid. Sie zu überwinden führt keineswegs in die Einsamkeit, die Franziskus als europäische Krankheit geißelt. Natürlich gibt es alte Menschen, die ihrem Schicksal überlassen sind, Jugendliche ohne Arbeit und Arme in den Städten. Die moderne Gesellschaft lässt aber niemanden mehr verhungern, sie hat soziale Netze gezogen und beruht auf einer Solidarität, die nicht mehr an Stamm und Familie gekoppelt ist. Dass der Mensch wie ein „Konsumgut“ behandelt und „ohne viel Bedenken ausgesondert wird, wie im Fall der Kranken“, so Franziskus, das lässt sich über viele Schwellen- und Entwicklungsländer sagen, aber nicht über Europa. Wo sonst gibt es Hospize, in denen Menschen auf ihrem letzten Weg liebevoll begleitet werden?

Wäre Europa wirklich so kalt, so müde und so ausgezehrt, wie der Papst es zeichnet, müsste man sich fragen, warum so viele Menschen ihr Leben einsetzen, um seine Küsten zu erreichen. Offenbar ist das alte Europa sehr anziehend, und das nicht bloß, weil es Wohlstand und ein Leben in Sicherheit verheißt. Europa steht für Freiheit, für Gerechtigkeit und auch für Zukunftschancen. Der Papst hat ja recht, wenn er einen würdigen Umgang mit Flüchtlingen einfordert. Nur leider taugt sein eigener Staat nicht als Vorbild dafür.

Mit Franziskus steht zum ersten Mal seit mehr als tausend Jahren ein Mann an der Spitze der katholischen Kirche, der nicht in Europa aufgewachsen ist. Er wurde geprägt von der argentinischen Militärdiktatur, den Auswüchsen eines ungezügelten Kapitalismus und dem lebendigen christlichen Glauben in den Armenvierteln von Buenos Aires. Mit diesen Erfahrungen bereichert er die Weltkirche, deren Zentrum heute außerhalb Europas liegt. Nach und nach zeigt sich aber auch, welche Beschränkung darin liegt: Dem Papst fehlt das Verständnis für Europa – für jenen Teil der Welt also, in dem das Christentum eine menschenwürdige Ordnung gestiftet hat.

Es stimmt, dass sich diese Ordnung im Lauf der Zeit vom Glauben abgelöst hat; der Papst mag das beklagen. Nur war ja gerade das die christliche Verheißung: dass es zwei Reiche gebe, ein irdisches und ein himmlisches und jedes seinen eigenen Regeln folge. Darauf gründen Europas Modernität und Vitalität, seine Erfolge und seine Zumutungen.

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Time am 1. Dezember 2014

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1) http://www.youtube.com/watch?v=POyzAQuyvns
2) http://www.welt.de/vermischtes/article124251962/Angriff-auf-die-Friedenstauben-des-Papstes.html
3) http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/kritik-an-europa-papst-franziskus-ist-ungerecht-13293731.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Mohammedanistische Solidarität? Inexistent!

2. Februar 2014

Mamastirbt

Die Grausamkeit und Frauenverachtung der Mohammedanisten macht sprachlos – Der oben stehende Cartoon ist kein sarkastischer Kommentar aus einer counterjihadischen Quelle, sondern er stammt von einer mohammedanistischen Seite (1).

Papst Benedikt XVI. sagte am 12. September 2006 in Regensburg (2):

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er (der Kaiser) sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.“

Der Mohammedanismus hat nicht nur in Bezug auf die Frage der Gewalt nichts Neues für die Menschheit gebracht, sondern auch nichts in den Fragen der Barmherzigkeit und Solidarität, wie täglich überall in der mohammedanistischen Sphäre beobachtet werden kann. Lesen Sie einen Beitrag über afghanische Flüchtlinge in Naziran von Carole Helbling von der „Neuen Zürcher Zeitung“ (3) von heute.

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Afghanische Flüchtlinge in Iran

Keine Spur von islamischer Solidarität

In der Hoffnung auf Frieden zog es Millionen von Afghanen nach Iran. Doch die anfängliche Gastfreundschaft ist verflogen, Diskriminierung und Ausbeutung prägen ihren Alltag. Nun will die iranische Regierung, dass sie das Land definitiv verlassen.

Im Bus ist es totenstill. Ab und zu wagt ein Insasse einen Blick durch die zugezogenen Vorhänge und versucht anhand der Umgebung abzuschätzen, wie lange die Fahrt noch dauern wird. Das Ziel ist die iranisch-afghanische Grenze, wo die iranische Sicherheitspolizei die Passagiere der afghanischen Grenzwache übergeben wird. Es ist einer der unzähligen Busse, die afghanische Migranten ausser Landes bringen. Die Ausschaffungen sind mittlerweile so normal, dass die Chauffeure der Busse bei freien Plätzen sogar ausländische Touristen zusteigen lassen, um sich einen kleinen Zustupf zu verdienen.

Schiitisches Bruderland

Afghanen in Iran stellen die zweitgrösste Flüchtlingsgruppe weltweit. Das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) hat im Oktober 2011 rund 840 000 Personen registriert, laut einem im November erschienenen Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Right Watch (HRW) halten sich zudem weitere 1,4 bis 2 Millionen Afghanen illegal im Land auf.

Im Vergleich zu den offiziell registrierten Flüchtlingen besitzen sie weder eine gültige Aufenthaltsgenehmigung noch eine Arbeitserlaubnis. Dennoch prägen sie das Bild auf den iranischen Baustellen. Als Taglöhner verrichten sie in den Grossstädten Schwerstarbeit, oftmals mehr als zehn Stunden pro Tag, unter härtesten, zum Teil lebensgefährlichen Bedingungen. Viele von ihnen sind Jugendliche, die von ihren Familien weggezogen sind ins Nachbarland in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Da die Mehrheit der Migranten der Volksgruppe der Hazara angehört, verbindet sie mit den Iranern nicht nur die gemeinsame Sprache Farsi, sondern auch ihr schiitischer Glaube.

Als die ersten Flüchtlinge während der sowjetischen Besetzung Afghanistans 1979 die Grenzen überquerten, empfing die Islamische Republik noch alle, die dem gottlosen kommunistischen Regime zu entfliehen versuchten, mit offenen Armen. Bis Anfang der neunziger Jahre strömten über drei Millionen Flüchtlinge ins Land. Eine neue Migrationswelle lösten schliesslich Mullah Omar und seine Taliban aus, die 1996 Kabul eroberten. Trotz dem repressiven Charakter des theokratischen Regimes stellte Iran für viele Afghanen einen Ort des Friedens dar, wo ein selbständiges Leben möglich war.

Doch obwohl die billigen afghanischen Arbeitskräfte bald schon zu einem wichtigen und unentbehrlichen Pfeiler der iranischen Wirtschaft wurden, verschlechterte sich die Situation der illegal Anwesenden. Auch die Beziehungen zur iranischen Bevölkerung wurden zunehmend gespannt und erreichten schliesslich unter Ahmadinejads Präsidentschaft den bisherigen Tiefpunkt. Weil die Regierung offiziell um die Sicherheit im eigenen Land fürchtete, wurde es Migranten verboten, Mietverträge zu unterschreiben oder ihre Stadt zu verlassen.

Menschen zweiter Klasse

Für jene, die keine Personalpapiere besassen oder denen iranische Sicherheitskräfte sie abgenommen hatten, sei auch der Kauf eines Mobiltelefons oder eines Autos zu einem Ding der Unmöglichkeit geworden, berichten Betroffene. Zudem wurde allen Ausländern – dies betrifft in erster Linie Afghanen – der Zugang zu 28 von insgesamt 31 Provinzen Irans teilweise oder vollständig untersagt, und auch für Pärke in grossen Städten wie Isfahan wurden offizielle Zutrittsverbote eingeführt.

Während das UNHCR stolz verkündete, wie es den offiziell registrierten afghanischen Flüchtlingen in Iran Bildung und eine Gesundheitsversorgung ermöglichte, schienen nur wenige ausserhalb Irans zu bemerken, wie die Regierung die restlichen Migranten von ebendiesen Dienstleistungen auszuschliessen versuchte. Mitte 2012 veröffentlichte die halbstaatliche Nachrichtenagentur Mehr eine Liste von Studiengängen, die per sofort für Personen afghanischer Abstammung unzugänglich waren. Grund dafür war, dass mit einem Abschluss in Bereichen wie Atomphysik oder Nuklear- und Chemietechnik eine Verpflichtung zur Anstellung in Iran einhergeht, die Irans Regierung den Afghanen keinesfalls gewähren wollte.

Auch im zivilrechtlichen Bereich sind Afghanen von enormen Diskriminierungen betroffen. Ehen zwischen Iranern und Afghanen werden nicht anerkannt, und ihre Kinder erhalten entsprechend dem iranischen Gesetz keine iranische Staatsbürgerschaft. Deshalb bleibt auch der zweiten Generation der Zugang zur staatlichen Schule verwehrt. Laut Vertretern der afghanischen Flüchtlinge in Iran werden so schätzungsweise jährlich über 400 000 Kinder vom Unterricht ausgeschlossen.

Die Diskriminierung der Afghanen beschränkt sich jedoch nicht auf staatliche Institutionen, sondern wurde mittlerweile von vielen Iranern übernommen. Hazara-Frauen, die aufgrund ihrer Gesichtszüge gut erkennbar sind, berichten von Belästigungen auf der Strasse. Männliche Afghanen werden gerne für die Zunahme der Kriminalität und die Verbreitung von Drogen verantwortlich gemacht. Im iranischen Vokabular hat sich mittlerweile «Afghani» als gängiges Schimpfwort für etwas Wildes und Primitives durchgesetzt.

Laut Bernhard Doyle vom UNHCR wirkt sich auch die schlechte Wirtschaftslage in Iran nachteilig auf die Situation der afghanischen Migranten aus. Einerseits leiden sie wie die Einheimischen unter den steigenden Lebensmittelpreisen und der Medikamentenknappheit, andererseits nehmen laut Betroffenen die Vorwürfe von Iranern mit niedriger Berufsbildung zu, die Afghanen würden ihnen in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit wichtige Arbeitsplätze wegnehmen. Die Afghanen als Sündenböcke für die missliche Lage zu präsentieren, war das Ziel einer Kampagne, die vom früheren Präsidenten Ahmadinejad bereits 2007 lanciert und ab 2012 intensiviert wurde. Diese sah zudem vor, Afghanen, die sich illegal in Iran aufhielten, in grosser Zahl auszuweisen.

Im Laufe der Realisierung dieses Vorhabens zählte das Uno-Koordinationsbüro für humanitäre Hilfe im Frühling 2012 an einem Tag über 44 Busse, die Migranten an einem iranisch-afghanischen Grenzübergang den dortigen Behörden übergaben. Laut Schätzungen von HRW entspricht die Ausweisung dieser rund 700 afghanischen Migranten pro Tag einer Zunahme von über 30 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011. Betroffene berichteten der Menschenrechtsorganisation, der Ausschaffung gingen wochenlange Gefängnisaufenthalte unter unmenschlichen Umständen voraus, geprägt von Gewalt und Erniedrigung. Zudem sei ihr gesamtes Eigentum von den iranischen Behörden konfisziert worden, so dass sie Afghanistan mit leeren Händen erreichten.

Als Folge der schwierigen Lebensumstände und aus Angst vor einer Verhaftung sind bereits Tausende von Afghanen freiwillig in ihre instabile Heimat zurückgekehrt. Im Gegensatz zu den offiziellen Flüchtlingen, deren Repatriierung und Wiedereingliederung in Afghanistan vom UNHCR gefördert und auch vom Schweizer Departement für auswärtige Angelegenheiten unterstützt wird, sind die ausgewiesenen Afghanen meistens sich selbst überlassen.

Doch hinter der Ausweisung von afghanischen Migranten stehen nicht nur Überlegungen zu Arbeitsplätzen. Vor allem bestimmt aussenpolitisches Kalkül die Flüchtlingspolitik Irans. So drohte beispielsweise im Mai 2012 die iranische Regierung, alle Afghanen des Landes zu verweisen, sollte Afghanistan das Abkommen über strategische Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten unterzeichnen. Sie tat dies wohl im Wissen, dass die Massenausweisung die afghanische Regierung nicht nur vor eine innenpolitische Herausforderung stellen, sondern auch zu einem enormen Einkommensverlust des Landes führen würde. Laut Schätzungen überweisen Afghanen in Iran jährlich umgerechnet über 500 Millionen Dollar an ihre zurückgebliebenen Familien.

Keine Wende unter Rohani

Wie die internationale Gemeinschaft erhofften sich auch die afghanischen Migranten in Iran durch den Abgang des Hardliners Ahmadinejad und den Sieg des moderaten Rohani einen Politikwechsel, hatte der pragmatische Geistliche doch bereits kurz nach seiner Wahl eine Normalisierung der Beziehungen zu Irans Nachbarstaaten versprochen. Doch bereits kurz nach Rohanis Amtsantritt vermeldete die Nachrichtenagentur Mehr, dass alle nichtregistrierten Afghanen bis zum 6. September 2013 das Land verlassen müssten. In Anbetracht der Sicherheitslage in Afghanistan und des Fehlens eines fairen Asylprozesses verstiessen diese Massenausweisungen gegen internationales Recht, erklärten Menschenrechtsorganisationen.

Auch die afghanische Regierung war wenig erfreut über die Nachricht und entsandte eine Delegation nach Teheran, die einen Aufschub verlangen sollte. Obwohl sie der iranischen Führung keine Zusicherung entlocken konnte, verstrich die Frist ohne weitere Konsequenzen. Die Hintergründe dafür sind unklar, es zeichnet sich jedoch ab, dass Iran auch unter Präsident Rohani die afghanischen Flüchtlinge zum Spielball seiner Nachbarschaftspolitik macht.

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Time am 2. Februar 2014

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1) http://al-bayyinah.blogspot.de/2011/12/hilfe.html 
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Papstzitat_von_Regensburg
3) http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/keine-spur-von-islamischer-solidaritaet-1.18233532

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PS: Können Mohammedanisten so schön zeichnen? Für mich sieht das Bild ein wenig nach Greser und Lenz von der FAZ aus, vielleicht verändert oder missverstanden von Orks oder Ork-Provokateuren? Jedenfalls von einer Ork-Seite. T. 

Die Antwort muss verständlich sein

27. Dezember 2010

Nigeria braucht eine sichere Grenze mitten durch das Land

In den meisten Orkstaaten gibt es ausschließlich Orks. In einigen leben auch noch Christen, oftmals gab es diese dort schon Jahrhunderte bevor die Mohammedanisten raubend und mordend in der Gegend erschienen. Immer wieder unternehmen die Orks je nach Lust und Laune mörderische Pogrome oder Beutezüge (arab.: „Gazia“ = „Razzia“) gegen die Christen und auch Juden.

In Nigeria spielt sich dies seit vielen Jahren ab, obwohl die Christen mit 40% fast die Hälfte der Bevölkerung stellen. Inzwischen geht es aber offenbar um mehr als darum, die Christen in Schrecken zu versetzen und gefügig zu machen. Thomas Scheen berichtet in der heutigen FAZ.

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Angriffe auf Kirchen in Nigeria

Mehr als 30 Tote / Armee in Alarmbereitschaft

Bei einer Serie von Bombenattentaten und Angriffen mit Schusswaffen auf Kirchen sind an Heiligabend in Nigeria mindestens 38 Menschen getötet worden. Die Zahl der Verletzten wird mit 74 angegeben. In der Stadt Jos in Zentralnigeria wurden 32 Menschen bei sieben Bombenattentaten getötet. Die Sprengsätze explodierten auf zwei Märkten, die kurz vor dem Weihnachtsfest stark besucht waren. Die Stadt Jos befindet sich an der Grenze zwischen dem christlichen Süden und dem muslimischen Norden Nigerias. Ob die Bombenanschläge einen religiösen Hintergrund haben, war am Sonntag noch nicht bekannt. Nach Angaben der nigerianischen Polizei wurden die angegriffenen Märkte sowohl von Christen als auch von Muslimen aufgesucht.

In der nordnigerianischen Stadt Maiduguri wurden ebenfalls an Heiligabend drei Kirchen angegriffen. Bei diesen Attacken wurden sechs Menschen getötet. In einem Fall wurde die Kirche niedergebrannt. Hinter diesen Angriffen vermutet die Polizei Mitglieder der radikalen islamischen Sekte Boko Haram, die im vergangenen Jahr in drei Städten im Norden Nigerias ein Blutbad mit mehreren hundert Toten angerichtet hatte. Ob zwischen den Anschlägen in Jos und den Angriffen in Maiduguri ein Zusammenhang besteht, konnten die Behörden am Sonntag noch nicht sagen.

Der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan verurteilte den „sinnlosen Tod unschuldiger Menschen, Christen wie Muslime“. Er versprach eine rasche Aufklärung der Attentate. Die nigerianische Armee wurde in Alarmbereitschaft versetzt, um eventuellen Racheakten vorzubeugen. Bei Zusammenstößen zwischen Christen und Muslimen in Nigeria waren in den vergangenen Jahren immer wieder zahlreiche Menschen getötet worden. Allein in diesem Jahr wurden schon mehr als 500 Tote gezählt.

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Der Papst „kritisiert“ die Mordbrennerei. Die heutige FAZ:

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Papst kritisiert Anschläge auf Christen scharf

Papst Benedikt XVI. hat die Anschläge auf Christen in Nigeria und in den Philippinen scharf VERURTEILT (aha, T.). Er rief am Sonntag dazu auf, den „Weg des Hasses zu verlassen“ und Konflikte friedlich zu lösen. Bei den Anschlägen an Heiligabend wurden insgesamt mindestens 38 Christen getötet. Der Papst gedachte auch der mehr als 40 Menschen, die bei einem Anschlag der Taliban vor einem Versorgungszentrum für Flüchtlinge im Nordwesten Pakistans getötet wurden.

Schon in seiner Weihnachtsansprache am Samstag hatte Benedikt die Christenverfolgung in vielen Ländern angeprangert. Er sprach den verfolgten Glaubensbrüdern und -schwestern in aller Welt Mut zu. Die frohe Botschaft solle nicht nur den Christen im Irak Kraft schenken, sie solle auch „die Gläubigen der Kirche in Kontinental-China stärken“.

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Ich bin mit diesen teilweise guten Worten nicht völlig einverstanden.

Der Papst spricht zu Christen, denn die Orks hassen ihn und hören seine Worte nicht, was er weiß. Natürlich sollten Christen möglichst gewaltlos und konstruktiv sein, aber Jesus ist für uns gestorben, wir sollen es nicht für ihn tun. Wir sollten uns nicht seine Stelle anmaßen.

Ich finde es auch ein bisschen von oben herab und kontraproduktiv, Menschen, die um ihr Überleben kämpfen und die in ihren Kirchen verbrannt werden, Friedlichkeit anzuempfehlen, während man selbst in Rom im warmen Stübchen sitzt.

Die Reihung verschiedener Orkländer mit China ist m.E. ebenfalls nicht korrekt. Denn den chinesischen Machthabern geht es eher darum, die Etablierung großer Organisationen wie der katholischen Kirche in dem von ihnen beherrschten Land zu unterbinden, weil sie keine Konkurrenzorganisationen zur KP dulden wollen, als dass jemand persönlich und privat nicht einer Religion folgen dürfte. Von Pogromen und blutiger Verfolgung jedenfalls habe ich aus China nichts gehört.

Ganz anders ist die Lage in den mohammedanistischen Staaten. Man muss davon ausgehen, dass in ihnen Jahr für Jahr 100.000 Christen ermordet werden (1). Die Nennung Chinas in diesem Zusammenhang ist also eine Verharmlosung der mohammedanistischen Verbrechen und lenkt den Blick von ihnen als dem eigentlichen Problem der Menschheit ab.

Im selben FAZ-Artikel werden einige Politiker mit treffenden Statements referiert.

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In Deutschland riefen Politiker und Kirchenvertreter zu mehr Solidarität mit verfolgten Christen auf. Die Christen seien die Religionsgruppe, die derzeit weltweit mit am stärksten bedrängt oder verfolgt werde, sagte Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) der Zeitung „Welt am Sonntag“.

Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck beklagte mangelndes Interesse am Problem der Christenverfolgung. „Wenn es antichristliche Aktivitäten in der Welt gibt, ist das für viele leider eine Quantité négligeable“, sagte er.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, verwies in einem Beitrag für die Zeitung „Bild am Sonntag“ auf Untersuchungen, die zeigten, dass 100 Millionen Christen von Diskriminierung, Schikanen oder Gewalt betroffen seien.

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Wer jedoch am lautesten „Diskriminierung“ schreit, wenn die Blondine von nebenan nicht mit ihm ins Bett steigen will, und der sich dafür gewaltsam rächen muss, ist das Orkmännchen.

Klaus-Dieter Frankenberger präzisiert in der heutigen FAZ pointiert wie gewohnt:

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Verfolgt

Nicht überall in der Welt ist die Lage der Christen so prekär wie im Irak, den viele verlassen haben, weil Islamisten ihnen nach dem Leben trachten und die Behörden Sicherheit nicht garantieren können. Aber auch in anderen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens und nicht nur dort werden Christen bedrängt und verfolgt.

Selbst in Nigeria, in dem sie die Hälfte der Bevölkerung stellen, werden Christen Opfer von Mordlust und Terror: Dutzende bezahlten an Heiligabend den Gang zur Kirche mit dem Leben. Viele regen sich über eine ISLAMOPHOBIE auf, die sich angeblich oder tatsächlich in westlichen Gesellschaften ausbreite. Das Schicksal, das viele Christen erleiden, lässt diese Zeitgenossen kalt. Warum ist das so? Warum wird Christen ein Opferstatus verweigert?

Weil für sie das Recht auf Religionsfreiheit allenfalls eingeschränkt gilt und nur soweit, wie es zum Beispiel der islamischen Mehrheit oder kommunistischen Machthabern gefällt. Weil wir Scheu haben, als Christen Mitgefühl mit Glaubenbrüdern zu zeigen. Andere Religionsgemeinschaften haben diese Scheu nicht. Auch POLITISCH nicht.

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Die Situation ist derjenigen, die zur Ausrufung der Kreuzzüge führte, ähnlich, und sie erfordert eine politische Reaktion. Seit damals hat sich der rasende und gierige Mohammedanismus nochmals gewaltige Gebiete mehr einverleibt, und er ist nun wieder nicht mehr nur interessiert, diese zu beherrschen und die Menschen, Orks und Nichtorks, zu unterdrücken.

Jetzt beginnt in seiner Machtsphäre vielmehr Phase zwei: Die totale Mohammedanisierung durch Vernichtung oder Vertreibung der nichtorkischen Minderheiten. Dies ist in der Türkei z.B. in den letzten Jahrzehnten bereits vollzogen worden.

Diese grauenhafte Politik wird Christen (und anderen) von den Mohammedanisten gewaltsam aufgezwungen, und es ist absurd, von den Opfern Friedlichkeit zu fordern. Der Papst darf jetzt nicht als Orkagent wirken.

Wir müssen eine Antwort auf ihren Wahnsinn finden, die sie verstehen können, so wie sie seinerzeit die Antwort des englischen Empires bzw. H.H. Kitcheners (2) auf den sudanischen Mahdi-Irrsinn verstehen konnten (3).

Richtig ist es z.B. also m.E. vielmehr, die Christen zur Flucht zu ermuntern, sie bei uns aufzunehmen, Regionen mit hohem Christenanteil, die von Orkterror geplagt sind, von der Rumpfnation abzuspalten und zum Zufluchtsort für alle bedrohten Christen der weiteren Umgebung zu machen. So geschah es mit Osttimor (4). So wird dies in ein paar Tagen auch mit dem Südsudan geschehen (5), der unsere Aufmerksamkeit und Hilfe, vor allem militärischer Art, erhalten sollte. So sollte dies auch in Nigeria geschehen.

Wir müssen trennen, was nicht zusammen gehört.

Wir müssen das Monster Stück für Stück zerlegen.

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Time am 27. Dezember 2010

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1) http://www.hagalil.com/archiv/2007/08/christenverfolgung.htm
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Kitchener,_1._Earl_Kitchener_of_Khartoum
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/04/27/churchill-1-the-river-war/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/05/24/osttimor-sieg-des-counterjihad/
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/12/22/sudsudan-sieg-des-counterjihad/

Im Zeichen des Schwertes

14. Juni 2010

Zärtlich streichelt der Papst das Mordinstrument,
welches ihm ein Oberork geschenkt hat

Vor vier Jahren hielt Papst Benedikt XVI. in Regensburg eine Rede (1), in der er einen byzantinischen Kaiser mit dessen vernichtendem Urteil über den Mohammedanismus zitierte. Die Rede fand großen Beifall beim Counterjihad, wurde aber von der Allgemeinheit vor allem auf der Basis vorgeschobener, nebensächlicher Aspekte verurteilt.

Der Originaltext war der folgende gewesen:

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.“

Diese Passage wurde geändert:

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, für uns unannehmbar schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner.“

Seitdem ist der Papst offenbar vollständig auf den Dialüg eingeschwenkt. In der Rede hatte er zwar die Vorstellung herausgearbeitet, dass Gott Gewalt zuwider sein muss – und das Zeichen des Christentums ist ja in der Tat das Foltergerät, an dem unser Gott Gewaltlosigkeit predigend ermordet wurde.

Von einem hohen Vertreter des Mohammedanismus – dessen Zweit-Gott (2) Klo H. Metzel ein perverser Meuchelmörder, Kinderschänder, Räuber und Kriegsherr war, weshalb das mohammedanistische Zeichen (neben dem Zeichen des Mondgottes Hubal, s. 3) das Schwert ist (welches gerne, besonders von Schiiten, auch als Anhänger getragen wird, s. 4) – ließ er sich jedoch als Gastgeschenk eines jener Instrumente, deren ausschließlicher Sinn Mord ist, als Gastgeschenk überreichen.

Diese ungeheure Provokation des Oberorks, der dadurch die elementare Verschiedenheit der Auffassungen und die Unmöglichkeit eines echten Gespräches demonstrierte, ging ohne Proteste, ja ohne das geringste Befremden über die Bühne.

Wann immer nun ein Christ unter mohammedanistischen Schlachtrufen geköpft wird (5), und sich der Papst zu Wort meldet, verdreht und beschwichtigt er (6). „Kath.net“ am 4. Juni:

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Papst: Sicher kein politischer oder religiöser Mord

Benedikt XVI. bekundet bei Flug nach Zypern Schmerz über Ermordung von Bischof Padovese: „Aber dieser Schatten hat nichts mit den Themen und der Realität der Reise zu tun“

Papst Benedikt XVI. hat seinen tiefen Schmerz über die Ermordung von Bischof Luigi Padovese in der Türkei geäußert. Padovese habe viel zur Vorbereitung der Bischofssynode für den Nahen Osten beigetragen, zu deren Auftakt er jetzt nach Zypern reise, sagte Benedikt XVI. am Freitag auf dem Flug von Rom nach Paphos vor Journalisten. „Aber dieser Schatten hat nichts mit den Themen und der Realität der Reise zu tun“, sagte Benedikt XVI. Es handele sich „sicher nicht um einen politischen oder einen religiösen Mord“. Die genauen Ursachen müssten noch geklärt werden. 

Benedikt XVI. warnte davor, die tragische Situation mit dem Dialog mit dem Islam oder mit dem Verlauf, den Anliegen und den Sorgen der Reise zu vermischen. Die Tat sei traurig, dürfe aber nicht den Dialog und die Intentionen der Reise verdunkeln. (…)

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Im Zeichen des Kreuzes zu leben ist angesichts der irdischen Realität eine Herausforderung für jeden Christen, und man erfährt mehrmals täglich, wer der Meister ist und warum. Im Zeichen des Kreuzes zu leben heißt aber nicht im Zeichen des Fleischwolfes oder Ochsengeschirrs zu leben, und Christentum kann nicht bedeuten, kollektiven Selbstmord zu begehen. Das Zeichen des Kreuzes symbolisiert eher Streben als Sein.

Insofern ist es m.E. sehr zu begrüßen, dass sich in der katholischen Kirche leiser Widerspruch gegen Benedikts Dimmi-Kurs regt, wie Jörg Bremer in der heutigen FAZ berichtet.

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Erzbischof: Papst war falsch beraten

Ruggero Franceschini, der italienische Erzbischof von Izmir an der türkischen Ägäisküste, wirft Papst Benedikt XVI. ein Fehlurteil vor: Sein Ordensbruder Luigi Padovese sei „eindeutig aus religiösen Gründen“ von seinem Fahrer erstochen und geköpft worden. Der Papst sei darum falsch beraten gewesen, als er Stunden nach der Tat vom 3. Juni bei seiner Ankunft zu einer Pilgerreise auf Zypern gesagt habe, der Mord habe weder politische noch religiöse Gründe, sondern sei auf „persönliche Motive“, eine psychische Erkrankung des Täters zurückzuführen. An diesem Montag wird der bisherige Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz, der 1947 geborene Kapuziner Padovese, in seiner Heimatstadt Mailand als „Märtyrer“ beigesetzt. Franceschini wurde vom Heiligen Stuhl beauftragt, Padoveses Amt bis zur Wahl eines neuen päpstlichen Vikars von Anatolien als Administrator zu betreuen.

Der aus dem norditalienischen Saltino stammende 70 Jahre alte Franceschini kennt den Amtssitz Padoveses und die Stadt Iskenderun am Mittelmeer gut, denn er war von 1993 bis 2004 der Amtsvorgänger des Ermordeten. Im Gespräch mit der italienischen Zeitung „Il Foglio“ sagte Franceschini jetzt, er kenne auch die Familie des Mörders und den Attentäter Murat Altun, denn er habe ihn vor vier Jahren in den bischöflichen Haushalt eingeführt. „Diese Tat hat wenig mit der türkischen Regierung oder mit Ankara zu tun, nichts mit persönlichen Motiven, sondern allein mit dem Islam“, sagte Franceschini. Er kenne die Schwierigkeiten der Christen in dieser Region, wo die türkische Regierung nichts tue, um den religiösen Minderheiten wie den Katholiken oder Armeniern zu helfen. „Da agieren islamistische Gruppen, die alles unter ihrer Kontrolle haben.“

Drei Tage nach dem Mord hatte erstmals der Chefredakteur des Pressedienstes „Asianews“ der römischen Missionsgesellschaft Pime berichtet, es gebe Zeugen, denen zufolge der Täter nach dem Mord gerufen habe: „Ich habe den großen Satan getötet – Allahu akbar!“ Später wurde bekannt, dass der Bischof zunächst im Flur mit Messerstichen schwer verletzt und dann vor seinem Haus getötet und fast vollständig geköpft wurde. Mit der Beisetzung als „Märtyrer“ wird die Kirche dem Umstand gerecht, dass Padovese sein Leben für seinen Glauben gab.

Offiziell hieß es nach der ersten polizeilichen Vernehmung des Täters, er sei „einer göttlichen Eingebung gefolgt“. Von einer psychischen Erkrankung ist nicht mehr die Rede. Padoveses Amtsverweser Franceschini sagte nun „Il Foglio“, Murat habe die Tat gut vorbereitet. Er stamme aus einer muslimischen Familie und habe auch nie den Gedanken gehabt, zum Christentum überzutreten. „Es ist immer ein Risiko, einem Muslim so einen Posten (im bischöflichen Haushalt) zu geben. Aber wir wissen um unsere Risiken.“ Franceschini hatte seinerzeit Probleme mit dem Onkel des Täters, einst Bürgermeister von Iskenderun. Denn der Onkel habe Franceschini eine Öffnung der katholischen Gemeinde für das gesellschaftliche Leben der Stadt untersagt.

Papst Benedikt XVI. war auf Zypern dafür eingetreten, dass der Mord den „Dialog mit den Brüdern Muslimen“ nicht „verdunkeln“ dürfe. Die Kirche hatte bisher kein Interesse daran, Anschläge auf Christen in den Vordergrund zu spielen. So ist es ein Fanal, dass Erzbischof Franceschini jetzt an die Öffentlichkeit trat. Er meint offenbar, dass Vertuschung nicht helfen kann. Für Oktober hat der Papst zu einer Sondersynode über die Lage der Christen im Nahen Osten eingeladen. Dabei wird auch die Christenverfolgung in der muslimischen Welt ein Thema sein.

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Von einer erneuten Ausrufung der Kreuzzüge sind wir ja leider noch Jahre entfernt.

Time am 14. Juni 2010

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Regensburger_Rede
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/12/03/mohammedanismus-ist-vielgotterei/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/03/05/der-alla-hubal/
4) http://www.islamic-shop.de/neuershop/index.php?cPath=3&osCsid=2183jokipo0gjv4nfb6i0nd481
5) https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/06/08/die-was-passiert-dann-maschine/
6) http://www.kath.net/detail.php?id=26941

PS.: Einen sehr lesenswerten Aufsatz von Necla Kelek über die Studie von Christian Pfeiffer in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Mohammedanismus und erhöhter Gewaltbereitschaft finden Sie unter
http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E130529FC08664FB18812BD5ACB586EB2~ATpl~Ecommon~Scontent.html