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Aus meinem Giftschrank (#5)

3. November 2009

Das heutige Fundstück ist ca. fünf Jahre alt und stammt aus dem roten Bremen, Titel: „Ökobüro und ÖkoStadt“. Der Artikel, der mir leider nur fragmentarisch vorliegt, aber aus einem Anzeigenblatt zu stammen scheint, handelt vom „FÖJ“, dem „freiwilligen ökologischen Jahr“ (?, T.) in einer obskuren Organisation „Ökobüro/ÖkoStadt“, deren Aufgaben und Ziele im Dunklen bleiben. Es scheint um „Ökotourismus“ zu gehen, ein „Umweltkalender“ wird handlaubgesägt, man sitzt im warmen Büro und surft im Internet. Mit dabei die Indonesierin Aziza. Na ja, es gibt ja eine Menge Sesselpuper, so what, aber Aziza ist doch eine mE. ungewöhnliche Erscheinung, auch wenn der Artikel so tut, als ob alles VÖLLIG normal sei. Hier ist er:

Ökoburka
„Nach einer Zeit merkte sie, was hinter den Persönlichkeiten (ihrer Kolleginnen und Kollegen, T.) steckte“, weiß das Blatt, aber ich bin sicher, der Mitarbeiterstab rätselt noch heute, ob es wirklich Aziza war, die in der Burka steckte. Bei den Umweltfilmtagen geschah es dann: „Da habe ich auch meine Grenzen kennen gelernt. Ich kann einfach nicht vor vielen Leuten auf einem Podium stehen“.

Aber wieso denn nicht? Aus Angst, da könnte ein freches Stückchen Haut aus dem Stoffkäfig herauslugen? Die deutschen Bäuerinnen haben früher AUCH immer KOPFTÜCHER getragen, DESHALB ist die GANZKÖRPERVERHÜLLUNG doch VÖLLIG normal. Die Ökos vom Steuergeldabzockerbüro und ihre Freunde vom Anzeigenblatt haben das längst kapiert, und machen GAR kein Aufhebens davon. Für die ist das alles GAAANZ normal. Meine Burka, Deine Burka, Burka ist für ALLE da, Burka ist voll „stylisch“…

Time am 3. November 2009

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PS.: Das war vor fünf Jahren, heute sind wir ja schon vielviel weiter…

Frauensport

23. April 2009

In der heutigen FAZ wird erwähnt, dass erst 41 Jahre vergangen sind, seitdem die erste Frau an einem Marathon teilnahm. Kathrine V. Switzer hatte sich nur mit den Initialen ihres Vornamens in Boston angemeldet und sollte nach Bekanntwerden von zwei ranghohen Sportfunktionären aus dem Rennen herausgefischt werden, was ihr Freund, der Hammerwerfer Tommy Miller, verhinderte, indem er die Funktionäre aus dem Rennen warf. Bis dahin war von ärztlicher Seite immer behauptet worden, es sei eine körperliche Unmöglichkeit, dass Frauen den Marathon bewältigen. 1984 wurde der Marathon olympische Frauendisziplin. Beste ist zZ. übrigens die Engländerin Paula Radcliffe mit 2:15:25 h.

Ich denke, die Ideologie, die der Idee zugrunde lag, den Lauf von Switzer zu verhindern, war um einiges entschlossener, härter und “totalitärer” als die heutige PC. Ich freue mich, in einer derartig wahrheitsdurstigen und gerechtigkeitshungrigen Zivilisation wie der unseren zu leben, ich freue mich über ihre große Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit. Ich wundere mich über die damalige Ärzteschaft, die streng “wissenschaftlichen” Unsinn zum Besten gab. Ich bin dankbar dafür, dass die Frauen in unserer Gesellschaft mit Tempo 20 durch die Städte sausen können, im Gegensatz zu den Frauen der Mohammedanisten, die mit 30 schon rachitische Fettklöße sind, deren Geschlecht nurmehr an der Verschleierung erkannt werden kann. Frauensport ist Counterjihad!

Time am 10. Januar 2008

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http://www.tagesspiegel.de/sport/Frauenlaeufe-Marathon%3Bart272,2021879

http://de.wikipedia.org/wiki/Boston-Marathon

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~e72A3DA1F2B8E4D3DB1ACDD755A26CFDF~aTpl~ecommon~scontent.html

http://www.buchliebling.com/leseproben/sortimenter-brief/SB-LP-Gesundheit-Frau.pdf