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Territorialverhalten

25. Februar 2011

Leider kein Gesprächspartner:
Islamkritikkritiker markiert das unerlaubte Gebiet

Für einen seiner letzten und sehr lesenswerten Artikel ist mein Bloggerfreund Tangsir auch von seinen Stammlesern heftig kritisiert worden. Zu Recht, wie ich meine, hatte er uns doch mit einem Paddel-Pahners-Superposter geschockt (1). Lieber Tangsir, das hat mit Information und Aufklärung nicht das Geringste mehr zu tun, das ist reinster Splatter-Journalismus!

Paddel Pahners (2) war auch das Thema mehrerer Leserbriefe in der gestrigen FAZ. Da gab es z.B. einen Herrn Thomas Berger, der sich als Panik-Paddel-Groupie outete und ihn indirekt als „Wind der Aufklärung“ bezeichnete.

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Der Wind der Aufklärung

Zur Replik von Thilo Sarrazin auf Patrick Bahners (3): Man steht fassungslos vor dem Versuch Thilo Sarrazins, seine unter dem Deckmäntelchen der Islamkritik verborgene antiaufklärerische Volksverhetzung weißwaschen zu wollen. Hat nicht der maßgeblich von bürgerrechtlichen, demokratischen Forderungen und nicht vom Islamismus getragene Volksaufstand Arabiens ihn und die anderen sogenannten Islamkritiker restlos verstummen lassen? Natürlich kann und darf man den Islam kritisieren, genau so wie das Christentum und jede andere Religion oder weltanschauliche Doktrin. Sarrazin, Kelek, Hirsi Ali, Broder, Giordano und viele andere aber müssen sich sagen lassen, dass auch da der Ton die Musik macht. Deren populistische, grob diffamierende Pauschalurteile, mit denen sie dem europäischen Pöbel alle Muslime bis hin zu den aufgeklärteren und säkularisierten Aleviten zur totalitären Ausgrenzung und zum Entzug elementarer Grundrechte freigegeben haben, ist durch nichts zu entschuldigen.

Sarrazin und den anderen sogenannten Islamkritikern weht derselbe Wind der Aufklärung, der Bürger- und Menschenrechte hart ins Gesicht, der in Arabien schon Ben Ali und Mubarak hinweggefegt hat. Sie haben die zentralen kulturellen Werte Europas verraten.

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Ob das wirklich der Wind der Aufklärung oder Scharia ist, wird die Zeit zeigen. Für Herrn Berger aber haben die arabischen Aufstände die betreffenden Gesellschaften bereits in wesentlichem Maße in westlich-freiheitliche transformiert, was zeigt, dass er den Charakter unser Zivilisation gar nicht begriffen hat. Von Angriffen auf koptische Klöster (4) und ermordeten Geistlichen (5), von antijüdischen Massenkundgebungen hat er natürlich nichts gehört (6), hier ist in bekannter Manier der Wunsch Allavater des Gedankens.

Berger: „Natürlich kann und darf man den Islam kritisieren… ABER…“: Achten Sie bitte auf die „Ja-aber-Methode“ (7)!

Tja, und dann die Gleichsetzung der „sogenannten“ Islamkritiker (d.s.u.a. Ayaan Hirsi Ali, Henryk Broder, Ralph Giordano, Necla Kelek, Thilo Sarrazin, Alice Schwarzer und Peter Sloterdijk, die laut Berger den Islam nicht wirklich kritisieren, sondern nur „sogenannte“ Islamkritiker sind, da Kritik nach seinem Verständnis wohl immer positiv sein muss – zumindest, wenn es um den Mohammedanismus geht) mit mohammedanistischen Diktatoren, das ist schon ein erschütterndes Beispiel des Krankheitsbildes der verheerenden „Aufklärungsphobie“ (Tangsir) im Endstadium. Die Islamkritiker haben „die zentralen kulturellen Werte Europas verraten“ tönt Erzengel Berger, und werden „hinweggefegt“ werden. Kleiner ging es nicht, sachlich-argumentativer Gehalt: 0,00%. Oben ist unten und Nazislam ist Frieden. Ergo: Wir haben es eindeutig mit einem „Pinkelparolen-Pinkler“ zu tun (8), der in der FAZ sein Revier bzw. das seines Ork-Herren markieren will.

Ein weiterer Leserbrief war ebenfalls bemerkenswert… bescheuert. Fasten seatbelts, Dirk Jakobi is coming in:

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Thilo Sarrazin entlarvt sich selbst

Mein großes Lob für die Auseinandersetzung Ihres Feuilletons mit einigen Islamkritikern. Der Abdruck aus dem Buch von Patrick Bahners ist sowohl wohltuend als auch intellektuell ansprechend. Endlich einmal eine fundierte liberale Kritik einiger prominenter Islamkritiker. Dabei wird nämlich deutlich: Es spricht nichts gegen eine fundierte Kritik des Islam aus einer liberalen Grundhaltung. Bahners zeigt jedoch, dass den in den deutschen Medien erfolgreichen Islamkritikern genau das fehlt: eine liberale Grundhaltung und eine profunde Kenntnis des Islam.

Es ist auch zu begrüßen, gleich darauf Thilo Sarrazin die Möglichkeit zur Gegenattacke zu gewähren. Sowohl weil diese Form der Islamkritik in den Medien so erfolgreich ist, als auch, weil sie, wie ich finde, sich selbst entlarvt. So fabriziert Sarrazin genau das, was er Bahners zuschreibt: haltlose Unterstellungen. Sarrazin macht Bahners flugs zum fundamentalistischen Gegner der gleichen Rechte von Frauen. Und das nur, weil Bahners für das liberale Recht der Religionsfreiheit von Schulkindern eintritt, die sich auch im Tragen normaler Kopftücher äußern kann. Das ist offenbarend und erwächst offensichtlich einem Furor, den Sarrazin selbstverständlich nicht sich, sondern Bahners unterstellt.

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Wieder zunächst die „Ja-aber-Methode“, hier getarnt als „Ja-jedoch-Methode“. Und dann eine absurde Unterstellung, eine ungeheure Denkfaulheit und eine bezeichnende Konditionierung. Jakobi: „Sarrazin macht Bahners flugs zum fundamentalistischen Gegner der gleichen Rechte von Frauen.“

Was hatte Thilo geschrieben (s. 3)?

„Im Kampf gegen die Islamkritiker im Allgemeinen und die genannten Personen im Besonderen geraten Bahners die Probleme, welche die Islamkritik anspricht, weitgehend aus den Augen. Es geht ihm nicht um Frauenrechte, nicht um Transferbezug, nicht um Mängel in der Bildungsbeteiligung, nicht um das Heiratsverhalten, nicht um Erscheinungen der Gewalt, nicht um Parallelgesellschaften. Patrick Bahners geht es nur um ein Thema: nämlich darum, dass es aus seiner Sicht falsch und moralisch verwerflich ist, Muslime zur Assimilation an die europäische Kultur anzuhalten. (…)“

Exakt dies ist m.E. der Fall. Paddel interessiert sich nicht für die Lebenswirklichkeit der Orkfrauen. Denn er interessiert sich erstens mal gar nicht nicht für jene unter ihnen, die frei wie die Westlerinnen sein wollen, aber z.B. durch den Druck der Community daran gehindert werden. Er gibt zweitens zwar vor, sich für jene zu interessieren, die ihre Rolle, wie sie durch den Nazislam festgelegt wird, als gegeben hinnehmen. Aber er ist eben nur bei diesen, sofern sie diese (untergeordnete) Rolle akzeptieren. Dies erzwingt m.E. den Schluss, dass ihn im Grunde die Frauen als weibliche Individuen nicht interessieren bzw. dass sie ihn nur interessieren, solange sie (ihre Unterwerfung unter) die Ideologie repräsentieren und diese befördern. Bezeichnend ist es zudem, dass sich Pahners die Positionen zu eigen macht, die von besonders fanatischen Orks stammen, dabei gäbe es durchaus den einen oder anderen Reform-Ork. Thilo:

„Exemplarisch ist seine Behandlung der Kopftuchfrage: Wenn zwölfjährige Mädchen in der Schule kein Kopftuch tragen dürfen, so ist das für ihn vor allem und zunächst eine Verletzung der Religionsfreiheit. Es kommt ihm nicht in den Sinn zu fragen, inwieweit die Freiheitschancen der jungen Mädchen beeinträchtigt werden, wenn sie nicht einmal in der Schule aus den rigorosen islamischen Auffassungen zur Rolle und zum Verhältnis der Geschlechter entlassen werden und dies noch – an der weltlichen Schule geduldet – durch ihre Kleidung zum Ausdruck bringen müssen.

Unterschwellig wird bei Bahners sichtbar, dass ihm die schamhaft und rollengerecht verhüllte islamische Weiblichkeit viel sympathischer ist als das unverhüllte sexuell aufgeladene Chaos abendländischer säkularer Frauenemanzipation. Hier kommt eine heimliche Sehnsucht nach einer verbindlichen Weltordnung jenseits menschlicher Maßstäbe zur Geltung, die das Abendland einfach nicht mehr bieten kann.“

Klar, dass das für die Dimmis, die es gewohnt sind, in Pinkelparolen zu denken, zuviel Text ist, als dass sie es freiwillig lesen würden – geschweige denn zweimal. Aber es ist easy und evident, sofern man bereit ist, die Erkenntnis zuzulassen.

Denn die exklusive Präferenz Paddels für jene Orkfrauen, die den Nazislam in seiner autoritärsten oder ggf. sogar sklavistischen Form bereitwillig leben und nach außen repräsentieren, lässt nur den Schluss zu, dass ihm die Alternative, der Gegensatz, das „Chaos abendländischer säkularer Frauenemanzipation“, zutiefst zuwider ist. Für die Freiheiten dieser Frauen setzt er sich nicht ein, sie sind ihm kein Sterbenswörtchen wert. Pahners offenbart also in der Tat sein Verständnis von Frauen als Dingen, die nur dann gut sind, wenn sie „Religiösität“ (Unterwerfung unter den Nazislam) zeigen, die aber dann irrelevant sind, wenn sie Bürgerinnen sein wollen.

Dass Paddel ein spürbares Problem mit den freiheitsdurstigen und selbstbewussten westlichen Frauen hat, war übrigens auch schon Lesern dieses Blogs aufgefallen, hier Auryce: „Ein schmächtiger, unattraktiver Mann, der in seinem Leben nicht viel geleistet hat, sammelt seine Gedanken in einem Buch… Und was kommt heraus? Beschimpfungen und Diffamierungen, gerichtet gegen starke (Alice Schwarzer), mutige (Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek) und erfolgreiche (Kristina Schröder) Frauen… Mit der Hilfe eines Psychologen ließe sich da sicher einiges aufarbeiten, Herr Bahners!“ (9)

„Sarrazin macht Bahners flugs zum fundamentalistischen Gegner der gleichen Rechte von Frauen“, meint Jakobi. UNSINN, Paddel IST ein fundamentalistischer Gegner der Gleichberechtigung, WEIL sie ein Grundwiderspruch zum Nazislam ist, der wiederum für Paddel höher steht als sonst irgendwas. Dies geht aus seinem Text m.E. zweifellos hervor, und grade jemand, der sich so sicher fühlt wie der FAZ-Feuilletonchef, agiert vorzugsweise unverstellt aus seinem Innersten, welches im Fall Pahners nach Mekka ausgerichtet ist.

Jakobi: „Und das NUR, weil Bahners für das liberale Recht der Religionsfreiheit von Schulkindern eintritt, die sich auch im Tragen normaler Kopftücher äußern kann.“ Dieser Satz ist falsch. Richtig ist vielmehr, dass Paddel NUR für die Religionsfreiheit der Orks im Westen eintritt, nicht etwa für die der Christen in Orkländern. Falsch ist auch, dass Paddel für die Religionsfreiheit DER Orks im Westen eintritt. Er tritt vielmehr nur für diejenigen Orks ein, die ihrer Hassreligion besonders demonstrativ und offensiv Macht und Geltung verschaffen wollen. Diese Hassreligion KANN sich nicht nur im Tragen von Kopftüchern äußern, sie MUSS sich in der Verhüllung und Markierung der Frau äußern, wobei im Westen das Gesicht sichtbar bleiben darf, in einem Großteil der Orkstaaten aber nicht einmal das. Das Kopftuch ist, wie jeder Counterjihadi weiß und wie natürlich auch Jakobi und Panik-Paddel wissen, ein religiös-politisches Symbol und also alles andere als ein „normales“ Kopftuch, wie Jakobi dümmlich vom Stapel lässt.

Denken wir mal über „das Recht der Religionsfreiheit von Schulkindern“ nach. Wie alt mögen diese „sweet little schoolgirls“ sein, die laut Jakobi von dem bösen Wolf Thilo gehetzt werden? Nun, er nennt sie Kinder, und da sehen wir keine jungen Frauen im Abitur vor uns, sondern vielleicht 10-12-Jährige. Deren Recht auf Religionsfreiheit wollen Pahners und sein Kumpel Jakobi verteidigen. Aber wenn Kinder in diesem Alter eine Religion oder Ideologie derartig kompromisslos und demonstrativ leben, würde man doch normalerweise an Gehirnwäsche und Sekte denken, das Jugendamt verständigen und das Kind ggf. aus der Familie nehmen lassen. Ist eine Religion im Allgemeinen und diese im Besonderen etwas so Einfaches, Bedeutungsloses und Kleines, dass sich ein Kind ohne massive Indoktrination oder Zwang dazu entscheiden oder es überhaupt auch nur ansatzweise begreifen könnte?

Natürlich nicht, aber hier wird einmal mehr eine Grundthese der Orks und ihrer Speichellecker deutlich, und die lautet, dass man als Mohammedanist geboren wird, was keinesfalls hinterfragt werden darf und für das ganze Leben gilt. Bei unserem Haus-Dimmie Rai liest sich das so (10): „… nur weil sie die ‚falsche’ Religionszugehörigkeit haben!“ Als ob die Religionszugehörigkeit ein unabänderliches Schicksal wäre und die Inhalte der Religion völlig egal.

Diese Religion wird also vorwiegend nicht in einem geistigen Prozess erarbeitet und angenommen, sie ist angeboren – eine Art Religionsrassismus. Konversion zu ihr ist möglich, das Recht sie zu verlassen ist Paddel and  Friends jedoch ebenfalls keine Zeile wert.

Sie nennen sich „liberal“, „aufklärerisch“ und „profunde Kenner“ des Mohammedanismus, aber ihre Parolen sind reines Territorialverhalten. Dies hatte auch Dr. Rainer Schimpf in der gestrigen FAZ festgestellt.
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Warum so plakativ, so aggressiv?

Die unglaubliche Hybris, mit der Patrick Bahners im Vorabdruck aus seinem Buch „Die Panikmacher“ die Islamkritiker angeht, ist erschreckend. Ein Artikel mit solcher Wucht ist mir als langjährigem Abonnenten Ihrer Zeitung (fünfzehn Jahre) noch nie aufgestoßen. Warum muss dieser Artikel auch noch mit solch einer plakativen und aggressiven Überschrift mit riesigen schwarzen Buchstaben, die fast eine halbe Seite in „Bild“-Größe einnehmen, veröffentlicht werden? Ich kann mich nicht erinnern, jemals in Ihrem Feuilleton einen Artikel mit einem so martialischen Auftritt gesehen und gelesen zu haben. Ganz offensichtlich will der Autor (und die Redaktion?) unmissverständlich und hart klarmachen, was der Leser von diesen Menschen inmitten unserer Gesellschaft zu halten hat und dass deren Meinungen nicht erwünscht sind. Die Tatsache, dass Sie Ihren Kritikern wie Thilo Sarrazin in Ihrer Zeitung Raum geben, rechtfertigt und entschärft die Präsentation meines Erachtens nicht.

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Die Islamkritiker, die ein wesentlicher Teil des Counterjihad sind, kritisieren den Mohammedanismus. Sie lesen die mohammedanistischen Texte und kritisieren sie, weil sie sie als gegen unsere Gesellschaft gerichtet deuten. Die Kritiker der Islamkritiker lesen weder die mohammedanistischen Texte noch die der Islamkritiker. Sie kritisieren (was eine freundliche Umschreibung für geifernden Rufmord ist) die Islamkritiker, weil diese den Mohammedanismus kritisieren.

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Time am 25. Januar 2011

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1) http://tangsir2569.wordpress.com/2011/02/23/neue-epidemie-breitet-sich-aus-aufklarungsphobie/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/16/panik-paddel/
3) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/19/thilo-vs-panik-paddel/
4) http://www.pi-news.net/2011/02/angriffe-auf-koptische-kloster/
5) http://www.pi-news.net/2011/02/koptischer-priester-erstochen-aufgefunden/
6) http://aro1.com/forderungen-nach-vernichtung-israels-auf-dem-tachrir-platz/
7) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/12/sie-haben-keine-chance/
8- https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/18/pinkelparolen/
9) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/19/thilo-vs-panik-paddel/#comment-1129
10) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/19/thilo-vs-panik-paddel/#comment-1116

Thilo vs. Panik-Paddel

19. Februar 2011

Paddel Pahners exzessive Selbstbeweihräucherung und Buchreklame (1), zu der er Deutschlands beste Zeitung missbraucht, ist einigen Lesern unangenehm aufgefallen, so Peter Christian Hall, wie in der heutigen Ausgabe zu lesen ist:

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Eine stillose Selbstverliebtheit

Eine bildlose Aufmacherseite des Feuilletons mit 18 Zentimeter hoher Überschrift („Die Panikmacher“) und 9 Zentimeter hohen Einzelbuchstaben hat es in Ihrer Zeitung in den rund fünfzig Jahren, die ich sie lese, noch niemals gegeben – Gott sei Dank, überschreitet das doch sogar noch die „Bild“-Zeitung. Und was hatte das geschätzte Blatt am 16. Februar mit dieser sensationellen Aufmachung im Feuilleton, aus der einem das Wort Panik entgegenspringt, denn so Sensationelles mitzuteilen? Man mag es kaum glauben: den Vorabdruck aus einem Buch ihres eigenen Feuilletonchefs. Das ist eine stillose Selbstverliebtheit, die nicht nur in Ihrer Zeitung beispiellos ist.

Aber da dieser Leserbrief die F.A.Z. selbst kritisiert und nicht die Meinung irgendeines anderen Leserbriefschreibers, werden Sie ihn wohl wieder einmal nicht abdrucken, und das wäre nach meiner Erfahrung wahrlich nicht beispiellos.

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Da hat Herr Hall aber die FAZ unterschätzt, denn sie wäre nicht die beste Zeitung Deutschlands, wenn sie nicht die Debatte pflegen würde, zu der gehört, dass unterschiedliche oder gar gegensätzliche Positionen geäußert werden. Und daher habe ich jetzt – nach den Dimmie-Texten der letzten Tage – das große Vergnügen, Ihnen einen exzellenten Aufsatz aus der heutigen FAZ zu präsentieren, in welchem Thilo Sarrazin das Buch von Panik-Paddel Pahners einer gründlichen Betrachtung unterzieht.

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Erdogans Ghostwriter

Warum verfolgt Patrick Bahners all jene mit solchem Ingrimm, die es wagen, bei der Integration von Muslimen auf Probleme hinzuweisen? Wir Islamkritiker sind weder blind für die Wirklichkeit noch Panikmacher. Eine Kritik an einem zornigen Buch

Patrick Bahners hat ein sehr zorniges Buch geschrieben. In „Die Panikmacher“ kommt ein klares Feindbild zum Vorschein, nämlich „die Islamkritik“. Bahners differenziert nur unwillig beziehungsweise gar nicht zwischen unterschiedlichen Strömungen der Islamkritik, das sind für ihn alles Zweige vom selben illegitimen Stamm, allesamt Vertreter einer „Kultur des Ressentiments“ und damit alle moralisch zutiefst fragwürdig. Die Argumentation der Islamkritiker läuft für ihn auf den Aufruf zu einem „Weltbürgerkrieg“, zur Vernichtung der Muslime und des muslimischen Glaubens hinaus. Einzelnen Islamkritikern gesteht er zu, dass sie das vielleicht nicht so meinen oder die Folgen ihres Tuns nicht überschauen. Insgesamt aber hält er das Treiben der Islamkritiker für religionsfeindlich und auch feindlich gegenüber jeder wahren Liberalität, letztlich einem jakobinischen Staatsverständnis entstammend, einem Tugendterror in neuer und schrecklicher Form das Wort redend.

Die historische Parallele zur Islamkritik sieht Bahners im bürgerlichen Antisemitismus des neunzehnten Jahrhunderts. Immer wieder versieht er seine Kritik der Islamkritik mit entsprechenden Konnotationen, und folgerichtig beendet er sein Buch mit einem langen Zitat des Historikers Heinrich Treitschke aus dem Jahre 1879, das mit dem fatalen Satz endete „Die Juden sind unser Unglück“. Bahners führt Treitschke an, um zu unterstellen, dass dessen Forderung an die „israelitischen Mitbürger“, sie sollten „Deutsche werden, sich schlicht und recht als Deutsche fühlen“, letztlich den Weg nach Auschwitz bereitete. Zustimmend zitiert er Micha Brumlik, der mich „einen Treitschke des frühen einundzwanzigsten Jahrhunderts“ nannte. Bahners bringt nicht zufällig Treitschkes Forderung nach Assimilation und den Weg nach Auschwitz in einen Zusammenhang. Fast könnte man vermuten, er hätte für den türkischen Präsidenten Erdogan die Rede in der Köln-Arena geschrieben, in der dieser sagte: „Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

Durch den Bezug auf den Antisemitismus und auf Auschwitz als dessen Folgen greift Bahners zum maximalen Vergeltungsmittel, quasi zur Kernwaffe des deutschen politischen Diskurses. Wer so argumentiert, möchte seine Gegner ein für alle Mal erledigen. Wer Kernwaffen einsetzt, der ist entweder bedenkenlos, oder es mangelt ihm an Mitteln konventioneller Kriegsführung. Bahners äußert auch einige kluge Gedanken, und es hätte seinem Buch besser getan, wenn er argumentativ etwas abgerüstet hätte. So erweckt er den Eindruck, dass ihn Emotionen treiben, die mehr ihn beherrschen, als dass er sie beherrscht.

Im Zentrum seines Buches steht ein objektives Problem. Viele Kritiker des Islam sehen dieses Problem genauso, nur geben sie eine andere Antwort: Der säkulare, freiheitliche Rechtsstaat hat zur Voraussetzung, dass alle Bürger, Rechtssubjekte und gesellschaftlichen Organisationen sich an seine Regeln halten, sie in gewissem Umfang auch verinnerlichen und den Regeln des staatlichen Rechts im Zweifel den Vorrang geben vor abweichenden religiösen Geboten. Für jene, die Bahners „Säkularisten“ oder „Islamkritiker“ nennt, ist klar, dass den Regeln des freiheitlichen Rechtsstaats unter allen Umständen Vorrang gebührt vor abweichenden Glaubensregeln oder den Gewohnheiten von Einwanderern mit einer anderen kulturellen Tradition. Für Bahners ist das gar nicht klar. Er argumentiert, dass für jeden Gläubigen das göttliche Recht über dem von Menschen gemachten Recht stehe und dass es unzumutbar und unmoralisch sei, einen Menschen zum Glaubensverrat zu zwingen, indem man ihm abfordere, den Vorrang des menschlichen Rechts vor den göttlichen Geboten zu beachten und auch zu bekennen.

Damit spricht Bahners ein grundlegendes Problem an, welches weit über den Islam hinausweist: Im Kern jeder religiösen Überzeugung steckt nämlich eine gefühlte Offenbarung, deren Quelle nicht von dieser Welt ist und die sich folglich auch nicht den eher zufälligen, jedenfalls von Menschen gemachten sozialen Lebensregeln beugen kann. Wenn schon, dann muss das menschliche Regelwerk der offenbarten göttlichen Ordnung folgen.

Was heißt das in Deutschland und Europa für die Integration einer Religion wie des Islam, dessen Glaubenssätze und Lebensregeln zu vielen Aspekten der säkularen Moderne eher im Widerspruch stehen? Welche Konflikte ergeben sich daraus, und wie kann man diese produktiv und zukunftsweisend bewältigen?

Das hätte der Gegenstand des Buches sein können. Dafür interessiert sein Autor sich aber nicht. Er verfolgt über dreihundert Seiten alle jene mit seinem Ingrimm, die in der Integration von Muslimen in Europa und weiter steigenden Einwanderungszahlen aus muslimischen Ländern Probleme sehen. Seine Lieblingsfeinde sind dabei, in alphabetischer Reihenfolge: Ayaan Hirsi Ali, Henryk Broder, Ralph Giordano, Necla Kelek, Thilo Sarrazin, Alice Schwarzer, Peter Sloterdijk.

Im Kampf gegen die Islamkritiker im Allgemeinen und die genannten Personen im Besonderen geraten Bahners die Probleme, welche die Islamkritik anspricht, weitgehend aus den Augen. Es geht ihm nicht um Frauenrechte, nicht um Transferbezug, nicht um Mängel in der Bildungsbeteiligung, nicht um das Heiratsverhalten, nicht um Erscheinungen der Gewalt, nicht um Parallelgesellschaften. Patrick Bahners geht es nur um ein Thema: nämlich darum, dass es aus seiner Sicht falsch und moralisch verwerflich ist, Muslime zur Assimilation an die europäische Kultur anzuhalten. Wenn der türkische Präsident Erdogan je einen Ghostwriter brauchte, Patrick Bahners wäre die ideale Besetzung.

Exemplarisch ist seine Behandlung der Kopftuchfrage: Wenn zwölfjährige Mädchen in der Schule kein Kopftuch tragen dürfen, so ist das für ihn vor allem und zunächst eine Verletzung der Religionsfreiheit. Es kommt ihm nicht in den Sinn zu fragen, inwieweit die Freiheitschancen der jungen Mädchen beeinträchtigt werden, wenn sie nicht einmal in der Schule aus den rigorosen islamischen Auffassungen zur Rolle und zum Verhältnis der Geschlechter entlassen werden und dies noch – an der weltlichen Schule geduldet – durch ihre Kleidung zum Ausdruck bringen müssen.

Unterschwellig wird bei Bahners sichtbar, dass ihm die schamhaft und rollengerecht verhüllte islamische Weiblichkeit viel sympathischer ist als das unverhüllte sexuell aufgeladene Chaos abendländischer säkularer Frauenemanzipation. Hier kommt eine heimliche Sehnsucht nach einer verbindlichen Weltordnung jenseits menschlicher Maßstäbe zur Geltung, die das Abendland einfach nicht mehr bieten kann.

Wenn man ein Buch liest oder eine Meinung hört, bei der man den Grundansatz nicht teilt, sollte man gleichwohl für die Argumentationsrichtung des anderen offen bleiben, sonst gibt es keinen Dialog. Das vermisse ich bei Bahners. Exemplarisch dafür ist, wie herabsetzend, ja, entstellend und verfälschend er die Personen und die Argumente der von ihm kritisierten Islamkritiker behandelt. Der Umstand, dass er solche Mittel nötig hat, desavouiert sein Anliegen und stellt seine Motive in Frage.

Ziemlich zu Anfang seines Buches setzt er sich mit meinem Interview in „Lettre International“ vom September 2009 auseinander, und dabei wird seine Methode deutlich. Er zitiert mich zu den Stufen der Integration: „Die erste Vorstufe ist, dass man Deutsch lernt, die zweite, dass man vernünftig durch die Grundschule kommt, die dritte, dass man auf das Gymnasium geht, dort Examen macht und studiert.“ Das ist eigentlich banal. Im Interview ging es um die Erhöhung des Anteils der Migranten im öffentlichen Dienst, und für den Dienst in der Justiz, in der Finanzverwaltung, als Lehrer oder in der Polizei ist heute in der gehobenen oder höhere Laufbahn stets ein Studium erforderlich. Mehr türkische und arabische Migranten in diese Positionen zu bringen bedeutet deshalb zunächst, dass mehr von ihnen Abitur machen und studieren. Bahners dagegen kommentiert zu meinem Zitat „Vollständig integriert ist der Akademiker, der ganze Mensch hat Abitur“ und unterstellt mir damit einen albernen Bildungsdünkel, den ich gar nicht habe.

Er unterstellt mir ferner „das Phantasma einer durch administrative Maßnahmen herbeigeführten ethnischen Sauberkeit“ und „die Ordnungsidee einer durch Umsiedlungsmaßnahmen verbesserten Bildungsstatistik“. Tatsächlich fordere ich eine stärkere Orientierung des Bildungswesens und der Hochschulen am Leistungsgedanken und führe unter anderem aus: „Wenn die Türken sich so integrieren würden, dass sie im Schulsystem einen anderen Gruppen vergleichbaren Erfolg hätten, würde sich das Problem auswachsen. Türkische Anwälte, türkische Ärzte, türkische Ingenieure werden auch deutsch sprechen, und dann wird sich der Rest relativieren.“ So sagte ich im „Lettre“-Interview. Bahners dagegen verdreht meine Aussagen in ihr Gegenteil, um mir das „Phantasma ethnischer Sauberkeit“ durch „administrative Umsiedlungsmaßnahmen“ zu unterstellen. Die Konnotation zum Holocaust ist offenbar gewollt, seine Insinuation ist ungeheuerlich und zudem unanständig.

Für Bahners ist diese Methode, seine Gegner zu zitieren und ihre Aussagen zu verfälschen, leider exemplarisch. Das ganze Buch ist voll davon. Damit bin ich bei der Frage des „Anstandes“. Bahners findet nicht, dass es in Deutschland ein Problem im Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und „politicial correctness“ gibt. Er lehnt diesen Begriff ab und führt stattdessen den „Anstand“ als Maßstab menschlicher und damit auch politischer Kommunikation ein. Damit wird aber lediglich der eine Begriff für „Das sagt man nicht“ durch einen anderen ersetzt, zudem durch einen Begriff, der aufgrund seiner Subjektivität Konventionen immer nur reflektieren, nicht aber hinterfragen kann. Unter dem Begriff des Anstandes können unerwünschte Fragen und Meinungen perfekt ausgegrenzt werden, und davon macht Bahners reichlich Gebrauch. Es fehlt nur noch die Volte, auch den jeweiligen Inhalt des Anstandsbegriffes aus einer religiösen Offenbarung abzuleiten, und die erwünschte Abschirmung jedweder Diskussion von den Gefahren politischer Inkorrektheit wäre gelungen. Wohlgemerkt, diese Argumentation ist keine Lizenz, den Anstand aufzugeben; aber man muss sich über die Wirkung von Begriffen klar sein. Durch die Verwendung des Anstandsbegriffs wird das Problem der „political correctness“ nicht gelöst, es wird noch verschärft. Folgerichtig findet denn auch Bahners nicht, dass mein „Lettre“-Interview die Grenzen politischer Korrektheit überschritt, er findet ganz einfach, dass es unanständig war und damit seriöser Auseinandersetzung eigentlich nicht wert.

Typisch für seine verquere Weltsicht ist die Verharmlosung der Vorgänge um die Mohammed-Karikaturen. Nicht der Skandal, dass Menschen starben wegen der Karikaturen, dass Attentate verübt wurden und dass der Karikaturist seit Jahren mit dem Tode bedroht ist, wird von ihm thematisiert, sondern uns wird die ironische Belehrung zuteil, dass sich „die republikanische Weltöffentlichkeit … den Einsatz der ehrwürdigen Mittel der Blasphemie zum Zwecke der Geistesschärfung und Geisterscheidung vorbehalten müsse“. Das heißt, Bahners teilt offenbar die Empörung der islamischen Welt über die Karikaturen, und ebenso teilt er ihre Nicht-Empörung über die Gewalttätigkeiten als Reaktion auf diese Karikaturen.

Seine Emotionen spart Bahners sich für jene auf, die er als Islamkritiker sieht. Bei Henryk Broder zum Beispiel stellt er die moralische Integrität in Frage, indem er dessen Diskussion des Toleranz-Begriffes mit den Worten kommentiert: „Aber soll dadurch die Moral über sich selbst aufgeklärt werden, oder soll sie weichen?“ Necla Kelek gesteht er zwar zu, dass sie eine „intellektuell anregende“ Doktorarbeit geschrieben habe, aber er sät Zweifel an der Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit ihrer in „Die fremde Braut“ erzählten persönlichen Familiengeschichte. Ihn stört ganz offenbar, dass Necla Kelek die allmähliche Islamisierung des typischen türkischen Gastarbeiters in Deutschland, wie sie sie beobachtet hat, nicht mag. Er spricht ihr die wissenschaftliche Seriosität ab: „Die Autorin ist im Hauptberuf heute Akteurin der Medienwelt“, und dann kommt der Blattschuss: „Legt man an die Entwicklung der Autorin einen intellektuellen Maßstab an, muss man von Regression sprechen.“

Das ist Diffamierung, sie stammt aus dem Munde eines Mannes, der in der ausländer- und gewerbefreien Bonner Südstadt im Einfamilienhaus aufwuchs, im fußläufig entfernten Bonner Beethovengymnasium zur Schule ging, sodann in Bonn und Oxford studierte und anschließend, im Alter von 22 Jahren, der Redaktion der F.A.Z. beitrat. Von den Stürmen des Lebens ist Patrick Bahners wahrlich verschont geblieben. Das ist ihm nicht vorzuwerfen, aber es berechtigt ihn nicht (zur zudem inhaltlich völlig unbegründeten) Arroganz gegenüber jenen, die ihr persönlicher Lebenslauf ganz anders gefordert und geprägt hat; vielleicht haben diese auch deshalb mehr mitzuteilen.

Die Diffamierung Keleks geht aber weiter: „Indem sie aussprach, dass sie in der islamischen Welt nicht einmal auf Verbündete im Geiste zu hoffen wagte, hatte sie die Frontlinie eines Weltbürgerkrieges gezogen.“ Dank Patrick Bahners wissen wir endlich: Nicht Al Qaida ist eine Gefahr für den Weltfrieden, Necla Kelek ist es – und mit ihr alle, die ihre Befürchtungen teilen! Der Furor des Patrick Bahners (so wird man wohl seine Einstellung bezeichnen dürfen) wendet sich mit besonderer Schärfe gegen die Grundsätze der französischen laizistischen Politik.

Seine Abneigung zieht auch Familienministerin Kristina Schröder auf sich, weil sie den Zusammenhang von Religion und Gewaltbereitschaft bei muslimischen Jugendlichen thematisiert. Und auch hier kann er es nicht lassen, mit dem Mittel der persönlichen Herabsetzung zu arbeiten. Er kennzeichnet sie als „die Politologin, die der aus dem Fernsehen bekannte Wahlforscher Jürgen Falter mit einer Untersuchung über die Gerechtigkeitsideale der CDU-Bundestagsabgeordneten promoviert“. Mit diesem völlig sachfremden Hinweis will er wohl seine Meinung zum Ausdruck bringen, dass die amtierende Familienministerin eine Dünnbrett-Dissertation geschrieben habe. Was soll das, und was hat dies mit den Argumenten von Kristina Schröder zu tun, außer man will eine Person diffamieren, um das Gewicht ihrer Meinung zu vermindern?

Schließlich zitiert Patrick Bahners die rhetorische Frage von Necla Kelek: „Sind wir keine Deutschen, Türken, sondern zuerst Christen, Juden oder Muslime, keine Bürger, sondern Gläubige oder Ungläubige?“ Er unterschiebt Necla Kelek eine Auffassung, die sie gar nicht hat: „Die Auffassung, dass der Staat das Höchste ist und es für den Frommen nie eine Gewissenspflicht zum Widerstand geben kann, haben in Deutschland zuletzt die Deutschen Christen vertreten.“ Nicht der Staat ist das Höchste, sondern eine rechtsstaatliche Verfassung der Freiheit – diesen Unterschied verwischt Bahners, um Necla Kelek in die Nähe der Deutschen Christen zu rücken, die die NS-Diktatur stützten.

Mit dieser letzten großen Diffamierung unterstellt Bahners Necla Kelek und mit ihr allen Islamkritikern, sie wären der Meinung, es gebe keine Gewissensinstanz und kein sittliches Gebot jenseits des Staates. Diese Unterstellung ist so ungeheuerlich, dass sich die Feder dagegen sträubt, sie niederzuschreiben. Hier hat sich ein Autor – und wohl auch ein Mensch – wirklich verrannt.

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Bleibt mir zu fragen, wie lange Chefredaktion und Herausgeber PPP noch gestatten wollen, das Niveau des Feuilletons von Ausgabe zu Ausgabe weiter abzusenken (2). Hat der Verlag nicht eventuell eine andere Aufgabe für ihn? Er ist doch noch jung (3), könnte man ihm nicht einen neuen Anfang z.B. in Teheran oder Damaskus ermöglichen?

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Time am 19. Februar 2011

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/16/panik-paddel/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2011/02/17/studi-postille-faz/
3) http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~EFA5EF28DC4474AC883819BB9B623CED3~ATpl~Ecommon~Scontent.html