Posts Tagged ‘Recep Tayyip Erdogan’

Gezieltes Unterlaufen westlicher Werte

12. Mai 2015

Burka

Ihre Position zur mohammedanistischen minderwertigkeitsmarkierenden Frauenbekleidung stellte unlängst Uta Glaubitz auf der „Achse des Guten“ dar (1).

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Was das Kopftuch bedeutet

Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts dürfen Lehrerinnen in Deutschland Kopftuch tragen. Doch das ist kein Zeichen religiöser Toleranz. Das Kopftuch ist das Symbol der Unterwerfung der Frau unter den Mann und des Individuums unter die Gemeinschaft. Es ist ein Zeichen dafür, dass die deutsche Schule bis auf weiteres religiöse Intoleranz zu akzeptieren hat.

Der Islam ist intolerant: Selbst in seiner gemäßigten Version erlaubt er keinen Religionsaustritt und keinen Religionswechsel. Nicht zufällig werden Angehörige anderer Religionen auf der ganzen Welt im Namen des Islams diskriminiert, drangsaliert, gekreuzigt und enthauptet. Das ist kein „falsch verstandener Islam“, wie man es gern verniedlichend interpretiert. Das ist der Islam, wie er sich derzeit auf diesem Planeten zeigt.

Natürlich sind die Funktionäre der deutschen Islamverbände keine IS-Mörder. Und dennoch verbindet sie die Mission, islamische Vorstellungen gegen westliche Werte durchzusetzen. So bekannte sich Ayyub Axel Köhler, der ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, zum Kopftuch und dazu, muslimische Eltern zu unterstützen, ihre Töchter vom Sportunterricht abzumelden. In seiner Publikation über die Gesellschaftsordnung des Islams schreibt Köhler, die Staatsform Demokratie sei dem Islam fremd.

Damit hätte alles gesagt sein können. Köhler nutzt – wie unter muslimischen Hardlinern nicht ganz unüblich – Demokratie und Rechtsstaat dafür, Rechtsstaat und Demokratie zu untergraben. Mitsamt seinem Verband, der trotz des pompösen Namens nur einen kleinen Teil der Muslime in Deutschland repräsentiert. Unter normalen Umständen würde man ihn sicher nicht an einen großen Tisch mit deutschen Ministern bitten. So wie man es auch nicht mit anderen Demokratiefeinden tut.

Der neue Vorsitzende des Zentralrats heißt Aiman Mazyek. Wikipedia gibt seinen Beruf als „Medienberater“ an. In dieser Funktion hat Mazyek bereits die Verleihung eines Preises an den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard kritisiert. Folgerichtig demonstrierte er nach den Morden an den Charlie-Hebdo-Satirikern in Paris auch nicht gegen den weltweiten islamischen Wahn. Sondern rezitierte Koransuren an der französischen Botschaft in Berlin. Einige verschleierte Türkinnen schwangen rote Fahnen mit Mondsichel dazu. Nicht nur ich frage mich, warum dieser Islamfunktionär deutsche Medien berät.

Vermutlich hat es mit der Vorstellung zu tun, Frauen und Mädchen trügen das Kopftuch in Deutschland – zumindest eventuell – freiwillig. Doch das missversteht die Grundidee des Islams: Die islamisch geprägte Kultur kennt keine Freiwilligkeit. Sie kennt nur Unterwerfung. Was bereits der Name der Religion sagt. Islam heißt nicht Frieden. Islam heißt Unterwerfung: unter den Willen des Vaters, des Clans, der Gemeinde. Ein Islamvertreter, der sagt „Das Mädchen trägt das Kopftuch freiwillig“ meint „Das Mädchen hat eingesehen, dass es besser ist, sich dem Willen des Vaters zu unterwerfen.“

Wer das bezweifelt, kann fragen: „Ist die Freiheit des Mädchens wichtiger als der Wille des Vaters?“ Darauf erhält man langatmige und auch blumige Antworten. Die Essenz lautet, die Gemeinde habe versucht, zwischen Vater und Tochter zu vermitteln – und bei den Deutschen gäbe es schließlich auch Probleme. Oder so ähnlich. Außen vor bleibt, dass es ausschließlich muslimische Väter sind, die ihre Töchter im schlimmsten Fall umbringen, wenn sie sich nicht ihren Vorstellungen beugen.

Ein Werkzeug, westliche Werte zu unterlaufen, sind Klagen an deutschen Gerichten. Dabei sind Schulthemen besonders beliebt. Denn durch die Schule muss jedes Kind. Muslimische Jungen klagen, dass die Schule ihnen Gebetsräume zur Verfügung stellen muss. Damit legen sie die Grundlage dafür, türkische oder syrische Mitschüler anzupöbeln, wenn sie nicht fünfmal am Tag demonstrativ beten. Muslimische Mädchen klagen, dass sie in Vollverschleierung zur Schule kommen dürfen. So können sie irakische oder afghanische Mädchen mobben, wenn sie unverschleiert auf die Straße gehen. Man darf annehmen, dass islamische Gemeinden und Verbände hinter Klagen wie diesen stehen.

Was soll mit den Mädchen geschehen, die in Berlin und Duisburg morgens verschleiert aus dem Haus gehen und das Kopftuch an der nächsten Straßenecke ablegen, um normale Schülerinnen zu sein? Fortan wird das Kopftuch der Lehrerin ihnen jeden Tag sagen: „Ich bin auf Seiten deines Clans. Ich habe mich bereits unterworfen. Und auch du wirst dich unterwerfen.“

In 35 Jahren wird fast jeder zehnte Deutsche – zumindest auf dem Papier – ein Moslem, eine Muslima sein. Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts werden überdurchschnittlich viele davon in den Schuldienst gehen.

Eine besondere Rolle dabei spielen die Konvertitinnen. Diese neigen erfahrungsgemäß zur extremen Auslegung ihrer Botschaft. Auch sie werden häufiger Lehrerinnen werden. So können sie auch deutschen Mädchen die islamische Botschaft nahebringen: „Seht her, ich habe christliche Eltern, aber auch ich habe mich unterworfen.“

Um das Leben in Deutschland mit islamischem Geist zu durchdringen, wird es neben mehr Lehrerinnen mit Kopftuch auch mehr Mitarbeiterinnen mit Kopftuch in der Schulbehörde, im Bauamt und generell in der Verwaltung geben. Und natürlich mehr Anwältinnen mit Kopftuch. Sie werden klagen für islamische Zentren, Moscheen, Koranschulen und ausländische muslimische Institutionen, die ihren Einfluss in Deutschland absichern und ausbauen wollen.

Sie werden klagen für muslimische Eltern, die ihren Töchtern verbieten, mit auf Klassenfahrt zu gehen, und sie stattdessen in der „Heimat“ verheiraten wollen. Sie werden klagen gegen deutsche Theater und deutsche Verlage, falls diese nicht schon freiwillig auf ihre Freiheit verzichtet haben und nicht längst damit beschäftigt sind, jeden Anschein der Islamkritik zu vermeiden – genauso wie Comedians oder Latenight-Talker.

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ging die Frage um, ob auf Lehrerinnen mit Kopftuch etwa Richterinnen mit Kopftuch folgen. Man könnte weiter fragen, warum es beim Kopftuch bleiben sollte. Denn das Kopftuch ist im Grunde nichts anderes als Niqab, Tschador oder Burka. Nur der Grad der Frauen-Erniedrigung variiert.

Das Kopftuch-Urteil des Bundesverfassungsgerichts basiert auch auf einer „Studie“ der DITIB, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion. Das ist die Religionsbehörde der Türkei, die direkt dem Ministerpräsidenten untersteht. Sie vertrieb hierzulande bereits Islamfibeln, aus denen hervorging, dass Frauen nicht alleine reisen und Ehefrauen geschlagen werden dürfen.

Die Floskel „Der Islam gehört zu Deutschland“ bedeutet im Moment, dass der lange Arm Erdogans bis ins Bundesverfassungsgericht reicht. Er reicht auch in jedes deutsche Klassenzimmer. Sein Segen lautet: „Sei eine gute Muslima. Geh hin, und werde Kopftuchträgerin an einer deutsche Schule.“ Sehr viele Deutsche sind über diese Entwicklung empört. Auch muslimische.

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Time am 12. Mai 2015

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1) http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/was_das_kopftuch_bedeutet

Torkische Nazipropaganda

29. April 2015

Drahtzieher

Wie Burak Bekdil beim „Gatestone Institute“ berichtet, baut the Fuhrergan ein drastisches antijüdisches Feindbild auf (1).

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Angeblicher Erzfeind der Türkei: „Der Drahtzieher“

„Der Drahtzieher“ ist nicht das Produkt eines Haufens verrückter Fanatiker. Es ist ein kalkulierter Schritt von schlauen Politikern, die die Stimmen frommer, antisemitisch eingestellter Muslime gewinnen wollen.

Es ist ein hässlicher, aber cleverer Schritt, der an die Methoden der Nazi-Propagandamaschinerie der 1930er Jahre erinnert, mit denen die Nazis damals Millionen Menschen für sich vereinnahmten.

Der größte Feind der Türkei: das sind in den Augen ihrer islamistischen Herrscher nicht etwa die fanatischen Dschihadisten, die derzeit weite Landstriche in den Nachbarländern Syrien und Irak besetzt halten; noch sind es die Tausenden “Schläfer” im eigenen Land – dieselben Dschihadisten, die zwar noch keinen spektakulären Terroranschlag verübt haben, dies aber jederzeit tun können. Der Feind sind nicht die radikalen Schiiten in der Region, die politisch und militärisch auf dem Vormarsch sind, und auch nicht ein atomar bewaffneter Iran. Es sind nicht die linksextremistischen Terroristen, die kürzlich einen Staatsanwalt ermordet haben. Es ist nicht Russland, China oder die westliche Zivilisation. Als den größten Feind hat Präsident Recep Tayyip Erdogan etwas ausgemacht, das er den “Drahtzieher” nennt – und dieser, so glaubt er, schmiede unermüdlich Pläne gegen die Türkei.

In einer im Dezember 2014 gehaltenen Rede sagte Erdogan:

„Ich betone das: Glaubt nicht, dass es sich hier um Operationen handeln würde, die auf mich persönlich zielen. Glaubt nicht, dass sich diese Operationen gegen unsere Regierung oder irgendeine [politische] Partei richten würden. Ich sage euch, meine Freunde, das Ziel dieser Operationen ist die Türkei, die Existenz der Türkei, ihre Einheit, der Frieden und die Stabilität. Sie richten sich insbesondere gegen die türkische Wirtschaft und die Unabhängigkeit der Türkei. Ich habe es schon früher gesagt: Hinter all dem steckt ein Drahtzieher, inzwischen ist er in unserem Land zu einem allgegenwärtigen Gesprächsthema geworden. Manche fragen mich: ,Wer ist dieser Drahtzieher?’ Und ich sage: ,Es liegt an dir, das herauszufinden. Und du weißt, was es ist, du weißt, wer es ist.’“

Der Fernsehsender A Haber, ein eifriger Unterstützer Erdogans, nahm den Befehl an und machte sich daran, Recherchen über „das“ anzustellen. Das Ergebnis war der Dokumentarfilm „Der Drahtzieher“, der am 15. März 2015 erstmals ausgestrahlt und seither wiederholt gesendet wurde; viele Pro-Regierungs-Medien haben ihn auf ihre Websites gestellt.

Das Hauptthema des Films ist die seit 3.500 Jahren andauernde „jüdische Herrschaft über die Welt“. Drei „jüdische“ Figuren der Geschichte (von denen einer gar kein Jude war) werden in den Fokus gerückt: Der mittelalterliche spanische Philosoph und Torahgelehrte Moses Maimonides, Charles Darwin (kein Jude), und der deutsch-amerikanische Philosoph Leo Strauss.

Hier sind einige Zitate aus dem Film, der mit einem Bild des Davidsterns und einem Modell des Tempels in Jerusalem beginnt:

„Der Drahtzieher, dessen Wurzeln Tausende Jahre zurückreichen, der herrscht, brandschatzt, zerstört, die Welt aushungert, Kriege, Revolutionen und Staatsstreiche anzettelt, einen Staat im Staat erschafft – dieser ‘Intellekt’ ist nicht nur der Fluch der Türkei, sondern der ganzen Welt. Wer ist dieser Drahtzieher? Die Antwort ist verborgen in Wahrheiten und Fakten, die niemand als Verschwörungstheorien abtun kann. (…) Die Geschichte beginnt in grauer Vorzeit, vor 3.500 Jahren, als Moses sein Volk aus Ägypten nach Jerusalem führte. Der einzige Führer, den er hatte, waren die Zehn Gebote. (…) Wir müssen den Drahtzieher in Jerusalem suchen, wo die Söhne Israels leben. (…) Maimonides… der im Mittelalter lebte, glaubte, dass die ,Juden die Herren sind, und alle anderen Völker ihre Sklaven zu sein haben.’“

Anschließend präsentiert der Film zahlreiche Pro-Erdogan-Koryphäen, Akademiker und Journalisten, die ihre Kommentare über den Drahtzieher abgeben:

„Auf der Suche nach der [verschollenen] Bundeslade zerstören die Juden die ganze Welt“, sagt einer.

„Die Juden benutzen Darwins [Evolutions-] Theorie, damit sie behaupten können, dass Gott sie geschaffen habe, dass aber alle anderen vom Affen abstammen“, sagt ein anderer.

Einer behauptet, die Juden glaubten, sie seien die Nachfahren Isaaks und betrachteten sich selbst als Herren, während „wir alle“ die Nachfahren Ismaels seien und erschaffen, um den Juden zu dienen.

Ein anderer wiederum macht „den Drahtzieher“ – den er gleichzeitig als die Juden und als die USA identifiziert (von denen der Film vorher behauptet hatte, dass sie von den Juden beherrscht würden) – sowohl für die Zerstörung des Osmanischen Reichs als auch für die Putsche in der modernen Türkei verantwortlich, die darauf zielten, islamistische Führer und Parteien zu stürzen.

Am Ende behauptet ein Berater von Ministerpräsident Ahmet Davutoglu, alle Anti-Regierungs-Aktivitäten in der Türkei seien in Wahrheit Versuche „eines Drahtziehers“, die Türkei zu destabilisieren und die Regierung zu stürzen.

Das klingt surreal? Nicht in der Türkei des Jahres 2015. „Der Drahtzieher“ ist nicht das Produkt eines Haufens verrückter Fanatiker. Es ist ein kalkulierter Schritt von einigen schlauen Politikern, die die Stimmen frommer, antisemitisch eingestellter Muslime gewinnen wollen (was ihnen oft auch gelingt).

Laut den Ergebnissen einer vom Schweizer Meinungsforschungsunternehmen WIN/Gallup International durchgeführten Umfrage bezeichnen sich 79 Prozent der Türken als streng-religiös, verglichen mit 75 Prozent der Befragten in den Palästinensergebieten und nur 30 Prozent in Israel.

Vielen sunnitischen Türken gilt eine antisemitische Geisteshaltung als Voraussetzung für Frömmigkeit. Der Film „Der Drahtzieher“ zielt (zumindest theoretisch, höchstwahrscheinlich aber auch in der Praxis) auf ein Publikum, das 79 Prozent der Türkei ausmacht – mehr als 60 Millionen Menschen –, kurz vor den wichtigen Parlamentswahlen am 7.Juni.

Es ist ein hässlicher aber cleverer Schritt, der an die Methoden der Nazi-Propagandamaschinerie der 1930er Jahre erinnert, mit denen die Nazis damals Millionen Menschen für sich vereinnahmten.

Für einen solch bösartigen Plan braucht man bloß eine Theorie, die jedes Übel mit den Juden in Verbindung bringt, und ein genügend großes Publikum, das bereit ist, einem die lügnerische Verschwörungstheorie abzukaufen.

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Time am 29. April 2015

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1) http://de.gatestoneinstitute.org/5649/tuerkei-antisemitismus-drahtzieher

Faces of nazislam (#16)

14. Februar 2015

Mohammed Abu Salha

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Die Orks sind außer sich: In in Chapel Hill/USA wurden die drei Ork-Studenten Deah Barakat, Yusor Abu-Salha und Razan Abu-Salha von dem 46-Jährigen Psycho Craig Stephen Hicks erschossen. Das ist schrecklich, aus counterjihadischer Sicht kontraproduktiv und natürlich ungewöhnlich, denn normalerweise sind es Orks, die ihre Mitbürger töten.

Sofort fängt die Propagandamaschine der Mohammedanisten wie im Fall Sherbini & Co. an zu rattern. Für die Orks ist von Anfang an klar, dass es sich um ein antimohammedanistisches Hassverbrechen handelt.

Die „Islamische Zeitung“, die es mittlerweile auf stolze vier Artikel zu diesem Thema gebracht hat, was in Anbetracht der Faulheit der Redaktion beachtlich ist, titelt: „Hassverbrechen versetzt Studentenstadt in Schock“ (2), „Vater spricht von Hassverbrechen“ (3), „… Mord an drei Muslimen in den USA als Hassverbrechen kritisiert- Kritik an mangelhafter Berichterstattung“ (4) und „,Brutale und verabscheuenswürdige Morde’“ (5). Man ist sich nicht zu schade, den Muslimbrüder- und ISIS-nahen amerikanischen Orkverband CAIR zu zitieren:

„Der Rat für amerikanisch-muslimische Beziehungen (CAIR) rief die Polizei auf, den Spekulationen über einen anti-islamischen Hintergrund nachzugehen. Die Brutalität der Tat und die Tatsache, dass die Frauen in der Öffentlichkeit ein Kopftuch getragen hätten, mache Ermittlungen in diese Richtung notwendig. Der Täter sei zudem zuvor wegen anti-religiöser Äußerungen aufgefallen.“

An anderer Stelle wird der Täter als radikaler Atheist bezeichnet. Das ZMD-Organ „islam.de“ springt natürlich auch auf den Zug auf. Man übernimmt fast wortwörtlich die Formulierungen von CAIR (6), und Mazyek fordert eine breite und tiefe Behandlung der Morde in den deutschen Medien:

„Und mit Blick auf die Medienberichterstattung in Deutschland über diesen Fall zeigt sich der ZMD-Vorsitzende irritiert: ,Wir fragen uns alle, nicht nur Muslime, welche Reaktionen es wohl hervorgerufen hätte, wenn der Täter kein Atheist, sondern ein mutmaßlicher Muslim gewesen wäre?’ Jeder könne sich ausmalen, dass tagelang ein ,Terroranschlag’ die Schlagzeilen bestimmt hätte, so Mazyek. Er appelliert an die die Medien, jeden Verdacht entgegen zu treten, dass Muslime nur als Täter mediales Interesse finden. ,Dies heize die ohnehin schon vorhandene, antimuslimische Stimmung in unserem Land nur noch unnötig weiter an’, sagte der ZMD-Vorsitzende abschließend.“

Orks leben in Deutschland angeblich in einem Klima der Angst, nur merken die Deutsch-Deutschen nichts davon.

Wie üblich gab the Fuhrergan den oberpeinlichen Oberausraster, und er beleidigte Präsident Obama (7):

„,Ein Terrorist, ein Mörder’ habe das Ehepaar und die Schwester der Frau im US-Bundesstaat North Carolina getötet, sagte er bei einem Besuch in Mexiko-Stadt. ,Herr Obama, warum schweigen Sie?’ Erdogan fügte hinzu: ,Wenn Antisemitismus ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist, warum ist dann Islamophobie kein Verbrechen gegen die Menschlichkeit?’“

Orks aus aller Welt melden sich nun zu Wort und beschuldigen von dem Leichberg der 400 bis 600 Millionen herab, die im Namen AllaHundseingesandter bereits aufgetürmt worden sind, die nichtmohammedanistische Welt der Unterdrückung und Misshandlung. Sie fordern insbesondere eine Kriminalisierung der Kritik am Mohammedanismus.

Auf BNI gibt es ein paar interessante Informationen zu dem Fall.

Auslöser für den Mord war demnach ein lange schwelender Nachbarschaftsstreit um Lärmbelästigung und Parkplätze (8). Der Täter wird als „liberaler Atheist“ mit Sympathien gegenüber dem Mohammedanismus beschrieben. Das Magazin macht darauf aufmerksam, dass in den USA recht häufig bzw. weitaus mehr Menschen im Streit um einen Parkplatz erschossen werden als aus antimohammedanistischer Gesinnung (9).

Und dann gibt es interessante Neuigkeiten über den Vater der beiden ermordeten Frauen (10). Mohammed Abu Salha (s. Titelbild) ist Führer einer Moschee, die den bedeutenden IS-IS-Kleriker Ahmad Musa Jibril anstellte, und die wegen der Vorbereitung zum Mord an US-Marines ausgehoben wurde.

DreiKiller

Hysen Sherifi, sein Bruder Shkumbin und Nevine Aly Elshiekh (v.l.n.r.) wollten die Morde ausführen, und sie erhielten dafür Freiheitsstrafen von zwischen 15 und 45 Jahren. Das Brüderpaar stammt übrigens aus dem Kosovo (11).

Mohammed Abu Salha ist vielleicht ein trauernder Vater, aber er ist wohl auch ein Jihadist, der die schlimmsten Formen des Nazislahm Wirklichkeit bei uns werden lassen will.

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Time am 14. Februar 2015

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3
2) http://www.islamische-zeitung.de/?id=18801
3) http://www.islamische-zeitung.de/?id=18803
4) http://www.islamische-zeitung.de/?id=18804
5) http://www.islamische-zeitung.de/?id=18809
6) http://www.islam.de/26104
7) http://www.n-tv.de/panorama/Erdogan-fordert-Reaktion-von-Obama-article14511511.html
8) http://www.barenakedislam.com/2015/02/13/followng-the-murders-of-three-muslims-in-chapel-hill-the-muslim-handwringing-and-demands-to-restrict-freedom-of-speech-have-begun/
9) http://www.barenakedislam.com/2015/02/14/chapel-hill-shootings-a-hate-crime-killings-over-parking-spaces-far-outnumber-anti-muslim-violence/
10) http://www.barenakedislam.com/2015/02/14/what-the-media-wont-tell-you-about-the-father-whose-two-daughters-were-slain-in-chapel-hill/
11) https://madrasaoftime.wordpress.com/2015/02/13/invasion-aus-dem-kosovo/

Höchste Zeit für einen Putsch, Ratze!

7. März 2014

TURKEY-EGYPT-POLITICS-UNREST

Falls Ratze Fuhrergan nicht freiwillig abtreten sondern putschen will, wird es höchste Zeit dafür, und es wäre auch in hohem Maße mohammedanistisch. Lesen Sie einen Artikel von Michael Martens, der heute auf „FAZ.net“ veröffentlicht wurde (1).

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Internet-Enthüllungen

Erdogan – ganz ungeschminkt

Immer mehr Tondokumente finden ihren Weg ins Netz, auf denen der türkische Ministerpräsident zu hören sein soll. Die Mitschnitte decken auf, wie wenig sich Erdogan um Gewaltenteilung und andere Grundregeln schert.

Das Gespräch, das Barack Obama und Tayyip Erdogan am 19. Februar dieses Jahres miteinander geführt haben, gehört zu jenen Telefonaten des türkischen Ministerpräsidenten, die noch nicht im Internet nachzuhören sind. Dafür hat Erdogan nun selbst darüber berichtet. Demnach hat er Obama vor Fethullah Gülen gewarnt. Ankara bezichtigt den in den Vereinigten Staaten lebenden türkischen Religionsfürsten, Großunternehmer und einstigen Verbündeten, der Drahtzieher hinter den systematischen Lauschangriffen zu sein, denen sich die Regierung Erdogan ausgesetzt sieht. „Ich habe Obama gesagt, dass die für die Unruhe in der Türkei verantwortliche Person in seinem Land lebt, in Pennsylvania. Ich sagte: „Ich erwarte, was nötig ist“. Sie müssen die nötige Position einnehmen, wenn jemand die Sicherheit meines Landes bedroht.“ Obama habe positiv reagiert und gesagt, er habe die Nachricht verstanden, behauptet Erdogan.

Ob sich Erdogans Darstellung dieser Konversation in den kommenden Tagen im Internet mit ihrem Originalwortlaut vergleichen lassen wird, ist ungewiss, aber überrascht wäre niemand mehr. Fast täglich stellen einstweilen und vielleicht für immer Unbekannte neue Tondokumente ins Netz, auf denen angeblich Erdogan zu hören ist – und wie. Zu hören ist eine Regierung, die korrupt und undemokratisch bis ins Mark ist. In einer entwickelten Demokratie hätte das Material zehnmal einen Rücktritt des gesamten Kabinetts gerechtfertigt. Erdogan hat die Authentizität von drei (vergleichsweise) harmlosen Mitschnitten bereits zugegeben, bezeichnet die verfänglicheren indes als Fälschungen.

Doch selbst die offenbar authentischen Mitschnitte legen bloß, was sich bisher zwar aus guten Gründen vermuten, aber nicht immer stichfest beweisen ließ: Erdogan schert sich weder um Gewaltenteilung noch um andere demokratische Grundregeln. Da seine anonymen Mithörer offenbar reichlich Material haben, ist es gut möglich, dass die skandalösesten Enthüllungen noch zurückgehalten und erst kurz vor der Kommunalwahl am 30. März veröffentlicht werden.

Erdogan in Umfragen weiter stark

Unterdessen haben Erdogan und sein Justizminister Bekir Bozdag angedeutet, die Türkei werde womöglich versuchen, die Auslieferung Gülens aus den Vereinigten Staaten zu erwirken. Noch habe die Regierung einen solchen Schritt „seines Wissens“ nicht unternommen, doch gebe es „einige Einschätzungen“ die dafür sprächen – nämlich „Gesetzeswidrigkeiten, Unsittlichkeiten und einige Handlungen, die laut unseren Gesetzen Verbrechen sind“, sagte Bozdag dazu, ohne die Vergehen und ihre Urheber genauer zu benennen. Das unternimmt sein Regierungschef dafür um so deutlicher. Während sich Erdogan zu Beginn seines offenen Bruchs mit Gülen noch hütete, seinen in bestimmten muslimischen Kreisen der Türkei hoch angesehenen Gegenspieler beim Namen zu nennen, tut er sich inzwischen keinen Zwang mehr an. Zwar halten sich einzelne Politiker, so der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu oder Ankaras Bürgermeister Melih Gökcek, auffällig zurück, doch Erdogan schießt rhetorisch inzwischen aus allen Rohren gegen Gülen. „Die Gülen-Bewegung ist keine religiöse Gruppe, sondern eine politisch motivierte illegale Organisation. Ihre Mission ist es, die Regierung zu übernehmen“, sagte er auf einer Wahlveranstaltung in der Provinz vor Zehntrausenden seiner jubelnden Anhänger. Erdogan versucht, einen Keil zwischen Gülen und islamische Konservative zu treiben. „Die Gülen-Bewegung nutzt eure reinen und aufrichtigen Gefühle aus“, warnt er sie und macht es ganz deutlich: „Diese Leute (die Gülen-Bewegung) sind nicht länger eine religiöse Gemeinschaft, sie sind eine politische Organisation“. Nach der Wahl werde man „alle schmutzigen Beziehungen und alle schmutzigen Taten“ untersuchen und die Täter vor Gericht bringen. Dass an der Optimierung des türkische Justizsystems gearbeitet werde, hatte Justizminister Bozdag seinem Regierungschef in einem Telefonat, dessen Echtheit Erdogan bestätigte, bereits zugesagt. In dem Telefonat versicherte Bozdag, die Regierungspartei AKP habe fast 2000 „Freunde“, die zuvor Anwälte im Privatsektor waren, „in das System versetzt“. Soll heißen: Die Regierung installiert ihre Anhänger im Justizsystem, um die dort postierten Gülen-Adepten zu verdrängen.

Am Freitag verbreitete Umfrageergebnisse der als seriös geltenden Meinungsforschungsagenturen Konda und Metropoll haben unterdessen bestätigt, dass die Korruptionsbezichtigungen Erdogan bisher offenbar kaum geschadet haben. Demnach kann seine AKP bei den Kommunalwahlen mit 46 bis 49 Prozent (Konda) beziehungsweise 36 bis 42 Prozent (Metropoll) der Stimmen rechnen. Damit bliebe die AKP selbst in der für sie schlechtesten Prognose die stärkste Partei. Allerdings könnte sich das Ergebnis eintrüben, wenn es ihr nicht gelingt, die Bürgermeisterämter in Istanbul und Ankara zu halten.

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Time am 7. März 2014

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/internet-enthuellungen-erdogan-ganz-ungeschminkt-12836516.html

Für eine antinazislahmische Regierung

5. März 2014

Krimtataren

Die etwa zehnprozentige Minderheit der Krimtataren verleiht ihrer Ansicht Ausdruck, dass sie allein entscheidende Schritte der Krim – auch gegen den Willen einer 90%igen Mehrheit – bestimmen darf.

Gestern hatte ich Ihnen den Hetzartikel eines „taz“-Dimmies zum Thema „Krim“ vorgelegt (1). Heute brachte die Druckausgabe der FAZ einen Artikel von Michael Martens, der offenbar schon gestern online stand, und der das Verhältnis der Torkei zu ihren tatarischen „Blutsbrüdern“ beleuchtet (2). Gewisse Ungereimtheiten kommen dem Autoren seltsam vor, aber er hat sich offenbar auch noch nicht mit dem Konzept des globalen Jihad auseinandergesetzt.

Ich meine, bei zehn Prozent Orkbevölkerung besteht noch die Hoffnung, die Krim vor dem Bürgerkrieg, Jihad und der Einverleibung in die Orksphäre zu bewahren. Ich wünsche mir dort eine strenge antinazislahmistische, demokratische Regierung, die den Anteil der Mohammedanisten an der Bevölkerung auf Null drückt.

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Die Türkei und die Krimtataren

Hilflose Blutsbrüder

Rund 280.000 Tataren leben auf der nun russisch besetzten Halbinsel Krim. Die Türkei sieht sich als Schutzmacht der Krimtataren. Doch die Krise in der Ukraine zeigt, dass sie nicht in derselben Gewichtsklasse boxt wie Russland.

Aus Syrien hat die Türkei, nach Russland der zweitgrößte Schwarzmeeranrainer, schon mehrere hunderttausend Flüchtlinge aufgenommen. Sollte sich nach dem Blutvergießen dort nun auch die Krise in der Ukraine verschärfen, wäre ein weiterer Staat in der türkischen Nachbarschaft vom Zerfall bedroht. Schon wird gewarnt, bald sei womöglich die Errichtung neuer Flüchtlingslager nötig, diesmal für Krimtataren und andere Fliehende aus dem Norden.

Das erste Gebot Ankaras in dieser Lage lautet: sich nicht provozieren, sich nicht hineinziehen lassen. Fremde Mächte könnten bestrebt sein, „das Krim-Thema erst in eine tatarisch-russische und dann in eine türkisch-russische Krise zu verwandeln. Das werden wir nicht zulassen“, sagte Außenminister Ahmet Davutoglu nach einem Blitzbesuch bei der Kiewer Interimsregierung. Die Krimtataren in der Ukraine – nach Angaben des türkischen Außenministeriums sind es 280.000, von denen die meisten auf der Halbinsel selbst leben – dürften sich nicht in die „Falle“ eines Konflikts (mit Russland) ziehen lassen, sagte Davutoglu. Durch die Präsenz der Tataren und das kulturelle Erbe der Türkei auf der Halbinsel sei die Krim aber von großer Bedeutung für sein Land. „Die Türkei ruft alle Führer von ethnischen und religiösen Gruppen auf der Krim auf, zusammen für die Stabilität und den Frieden zu arbeiten“, sagte Davutoglu weiter.

Gute Beziehungen zu Kiew und Moskau

Das sind Aussagen, die ebenso unangreifbar wie hilflos wirken. Gewiss: Ankara sieht sich den Krimtataren gegenüber in der Pflicht. Es hat einst ihre Rückkehr in die angestammte Heimat unterstützt und setzt die Unterstützung heute fort, etwa durch Wohnungsbauprojekte. Als Brüder, gar „Blutsbrüder“ werden die Krimtataren in türkischen Medien, aber auch in offiziellen Stellungnahmen bezeichnet. Doch die Türkei muss auch ihre Interessen zwischen Kiew und Moskau zum Ausgleich bringen. Zwar ist man mit dem Kreml in syrischen Angelegenheiten über Kreuz, abgesehen davon aber sind die Beziehungen gut, vor allem wirtschaftlich. Weil Kiew kein Vetorecht im UN-Sicherheitsrat hat und auch sonst türkische Ambitionen nicht stört, gilt das für die Beziehungen zur Ukraine allemal.

Selbst die türkische Beteiligung an russischen Gasleitungsprojekten zur Umgehung der Ukraine („South Stream“) konnte den Beziehungen bisher nichts anhaben. Seit Anfang 2011 existiert zwischen der Ukraine und der Türkei ein „strategischer Kooperationsrat“, der eine immer engere Verzahnung der Interessen vorsieht. Als der damalige Präsident Viktor Janukowitsch, mit dem man gut auskam, im Dezember desselben Jahres von Ministerpräsident Tayyip Erdogan in der Türkei empfangen wurde, unterzeichnete man überdies ein Abkommen zur Aufhebung der Visumpflicht. Seit August 2012 ist es in Kraft. Über ein türkisch-ukrainisches Freihandelsabkommen wird verhandelt. Unstimmigkeiten über den Agrarexport verhinderten bisher einen Abschluss, aber zuletzt gaben sich die Delegationen zuversichtlich, dass eine Lösung möglich sei.

Lieber im Brüsseler Orbit

Kiew und Ankara haben sich schon vor Jahren gegenseitig zu „strategischen Partnern“ erklärt – aber wer täte das heutzutage nicht? Es wimmelt vor „strategischen Partnerschaften“, und im Vergleich zur Ukraine ist Russland fraglos der wichtigere strategische Partner für die Türkei, vor allem energie- und handelspolitisch. In der Ukraine hat Ankara daher zum Ausgleich gegen russischen Einfluss stets auf die westorientierten Kräfte gesetzt. Das behaupten türkische Diplomaten zumindest in Hintergrundgesprächen. Die Türkei hatte sich zuletzt zwar durch die von Erdogan und dessen Machtelite betriebene partielle Entdemokratisierung des Landes wieder von der EU entfernt, aber die Ukraine sähe Ankara eindeutig lieber im Brüsseler als im Moskauer Orbit.

Viel tun kann sie dafür allerdings nicht. Wie schon der Krieg in Syrien dokumentiert auch die Krise in der Ukraine, dass Russland und die Türkei nicht in derselben Gewichtsklasse boxen. Ankara kann warnen und mahnen, es könnte im Fall des Falles auch eine humanitäre Katastrophe abfedern, aber mehr nicht. Natürlich habe Russland „gewisse strategische Interessen auf der Krim und in der Ukraine, genau wie in Syrien, aber es ist nicht akzeptabel, dass die interne Balance eines Landes von den strategischen Interessen eines anderen Landes abhängt“, kommentiert Ahmet Davutoglu eine Entwicklung, die er nun schon seit Jahren nicht taten-, aber oft wirkungslos mit ansehen muss.

Ukrainischer Botschafter bat um militärische Hilfe

Die ukrainische Botschaft in Ankara veröffentlichte dieser Tage eine Stellungnahme, in der die Türkei aufgefordert wurde, eine aktive Rolle in dem Konflikt einzunehmen. Schließlich gehörten die Krimtataren, als deren Schutzmacht die Türkei auftritt, zu den „loyalsten Bürgern der Ukraine“. Der ukrainische Botschafter wurde in türkischen Medien gar mit der Aufforderung zitiert, angesichts der „großen Gefahr“ für die Krimtataren müsse die Türkei der Ukraine „politische, wirtschaftliche und wenn nötig militärische Hilfe“ zukommen lassen.

So heiß wird in Ankara jedoch nicht gegessen. Man strebe einen „Dialogprozess“ in der Ukraine an, teilte die türkische Regierung stattdessen mit. Als das türkische Außenministerium alle Beteiligten davor warnte, auf der Krim ein Fait accompli zu schaffen, und gleichzeitig verlangte, „Schritte zu vermeiden, die den Weg dazu bereiten werden, internationale Grenzen in Frage zu stellen“, zeichnete es damit nur das Geschehen nach. Davon, es mitzugestalten, ist die Türkei weit entfernt.

Abstimmung mit absehbarem Ergebnis

Immerhin fiel (bisher) nicht ein Schuss auf der Krim. Damit das so bleibe, dürften sich die Minderheiten auf der Krim nicht in den Konflikt hineinziehen lassen, sagt der krimtatarische Politiker Zafer Karatay: „Wir glauben, dass Russland versuchen wird, ethnische Gruppen in einen Konflikt zu ziehen, um auf der Krim intervenieren zu können. Aber wir Krimtataren werden nicht in diese Falle gehen und uns zurückhalten.“ Als Davutoglu am Montag mehrere Dutzend Abgesandte krimtatarischer Organisationen empfing, mahnte er sie ebenfalls, nicht den Anlass zu (weiteren) Konflikten zu geben. „Unsere krimtatarischen Brüder haben viel gelitten und diese Leiden stets ertragen“, sagte Erdogans Chefdiplomat. Nun gelte es, nicht durch unbesonnenes Handeln neue Leiden heraufzubeschwören, lautete die Schlussfolgerung.

Am 30. März, wenn Krimtataren und die anderen Bewohner des Gebietes in einem von den neuen regionalen Machthabern angesetzten Referendum über die Autonomie der Halbinsel abstimmen sollen, stimmen übrigens auf der anderen Seite des Schwarzen Meeres auch die Türken ab: in Lokalwahlen, wenn auch mit weniger absehbarem Ergebnis als auf der Krim.

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Time am 5. März 2013

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2014/03/04/taz-geschmeis/
2) http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/die-tuerkei-und-die-krimtataren-hilflose-blutsbrueder-12831574.html

Des Schlächters Freunde

23. Dezember 2013

Jubel

Feierten das Ende des Schlächters:
schariafeindliche Bengalen

Immer wieder behaupten die Ork-Lakaien, man dürfe den Mohammedanismus nicht als homogenen Monolithen sehen, da gäbe es verschiedene Richtungen, die Sufis und die europäischen Mohammedanisten, die bis auf die SA-lafisten total moderat seien, und von den SA-lafisten gebe es auch wiederum solche sowie die meisten, die total friedlich seien.

Zum Glück sind die Ork-Kommissare, die so etwas vorgeben, nicht besonders schlau, und sie verraten häufig ihre wahre Gesinnung. Die ist natürlich 110%ig für den gewaltsamen Jihad.

Hier Aiman „eigentlich verfassungstreu“ Mazyek auf „islam.de“ (1):

„Die Weihnachtgeschichte ist auch eine Geschichte von Not, Entbehrung und Abweisung, aber auch von Hoffnung. Die unterdrückten Menschen in Syrien, Muslime und Christen gleichermaßen, leben und praktizieren eine beeindruckende Anteilnahme und Nothilfe für ihre Mitmenschen in ihrer gemeinsamen syrischen Heimat, gerade in diesen Tagen vor Weihnachten. Angesichts des entsetzlichen Krieges, den ein brutales, diktatorisches Regime gegen die Bevölkerung von Syrien führt…“

Inzwischen weiß jeder im Westen, dass die nicht-sunnitischen Minderheiten in Syrien vor allem unter den sunnitischen Mörderbanden leiden (2), die ihnen in Massen die Köpfe abschneiden (3). Die kommen aber bei Mazyek überhaupt gar nicht vor, sondern er macht allein das Assad-Regime verantwortlich. Er möchte, dass es mit deutscher Militärhilfe gestürzt wird, und da das nicht geschieht, spricht er von einem „Scheitern der internationalen Politik“. Während in Syrien seine Freunde die Christen ausrotten, sülzt er uns die Ohren mit der Weihnachtsgeschichte voll und schämt sich nicht, uns als „abrahamitische Geschwister“ anzusprechen, um die sofortige Einbürgerung von viel mehr als 10.000 mohammedanistischen Syrern zu fordern.

Ich hatte Ihnen von der Hinrichtung des Terrorbandenführers Abdul Quader Mollah berichtet (4). Er war u.a. des Mordes an 12 Menschen vor 42 Jahren beschuldigt worden. Seine Gruppe „Jamaat-e-Islami“ hatte angekündigt, das Land im Falle seines Todes mit Mord und Brandstiftung zu überziehen, und 29 Menschen sind inzwischen abgeschlachtet worden (5). Ratze Fuhrergan hatte im Vorfeld heftig gegen das Todesurteil protestiert (6):

„Erdogan kritisierte die Hinrichtung mit scharfen Worten. Erdogan betonte, seine Regierung habe sich um eine Verschiebung bemüht. Aber jene Kreise, die bei sensiblen Angelegenheiten schweigen würden, hätten auch dieses Mal geschwiegen. Kreise, die im eigenen Interesse die Todesstrafe als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnen, hätten, weil es sich um einen Molla handelt, schweigt (bitte streichen „schweigt“, bitte schreiben „schweigend“, T.) die Todesstrafe befürwortet. Die Türkei hingegen habe nicht geschwiegen. Auf die Kritiken gegen seine Außenpolitik betonte Ministerpräsident Erdogan, er werde weiterhin auf der Seite der Unterdrückten stehen.“

Armer, verfolgter Massenmörder. Ratze ist genau die Sorte Freund, die solche Killer brauchen. Kemal Ergün ist auch so einer. Er ist Vorsitzender der nazislahmistischen Organisation Milli Görüsch (IGMG), die in ihrer Eigenschaft als Mitglied des „Islamrats“ wie Mazyeks ZMD Mitglied im „Koordinationsrat der Muslime“ und als solches Ansprechpartner der Bundesregierung ist. Aus Ergüns Presseerklärung (7):

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Wir verurteilen die Hinrichtung Abdulkadir Mollas und sprechen der Bevölkerung Bangladeschs unser Beileid aus

Der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Kemal Ergün, bewertet die Hinrichtung des stellvertretenden Generalsekretärs der Dschamat Islami Partei in Bangladesch am 12. Dezember als politisch motiviert und juristisch nicht akzeptabel: „Wir verurteilen die Hinrichtung Mollas, welche nur das letzte Glied einer Kette von Menschenrechtsverletzungen des Regimes in Bangladesch darstellt. Der Prozess hat gezeigt, dass es sich nicht um ein rechtstaatliches, sondern um ein politisches Urteil handelt. (…)

Die gänzlich für Propagandazwecke inszenierte Gerichtsverhandlung basierte auf 40 Jahre zurückreichende (bitte „n“ anfügen, T.) Anschuldigungen. Die Beweislage erschöpfte sich in der Aussage eines einzigen Zeugen. (…)

Die Hinrichtung Abdulkadir Mollas ist im Wesentlichen gleichbedeutend mit der Exekution rechtstaatlicher Grundsätze. Es ist eine menschliche Pflicht, gegen die Hinrichtung Abdulkadir Mollas, die jeglicher Rechts- und Beweisgrundlage entbehrt, zu protestieren und dazu aufzurufen, das Regime in Bangladesch zu verurteilen.

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Die bengalische Bevölkerung Bangladeschs soll untröstlich sein ob der Liquidierung eines Terrorbandenchefs, der mit eigenen Händen mindestens 12 Menschen ermordet hat? Die Anklage beruhte auf der Aussage eines einzigen Zeugen und entbehrt „jeglicher Rechts- und Beweisgrundlage“? Hier ein Ausschnitt aus der „taz“ vom 15. Dezember (8):

„Molla war Mitte September wegen Kriegsverbrechen während des Unabhängigkeitskriegs gegen Pakistan 1971 zum Tode verurteilt worden. Er ist der erste Beschuldigte überhaupt, der für seine Rolle im Krieg die Höchststrafe bekam. Der als ,Schlächter von Mirpur’ bekannte Molla wird für mehrere Morde, Massenmorde und Vergewaltigungen in einem Vorort der Hauptstadt Dhaka verantwortlich gemacht.“

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man durch die Aussage eines einzigen Zeugen zu dem Spitznamen „Schlächter von Mirpur“ kommen kann, aber ich kann mir gut vorstellen, dass Mazyek und Ergün auch gerne so einen Titel tragen würden.

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Time am 23. Dezember 2013

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1) http://www.islam.de/23143
2) http://www.barenakedislam.com/2013/12/20/syria-obama-backed-fsa-jihadist-rebels-slaughtering-people-like-sheep/
3) http://www.barenakedislam.com/2013/12/16/syria-obama-backed-fsa-jihadists-are-making-sure-families-of-syrian-army-soldiers-get-a-head-for-christmas-warning-graphic-images/
4) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/12/15/suhne-nach-42-jahren/
5) http://www.thefrontierpost.com/article/62742/Judicial-murder-of-Mullah-Abdul-Qadir/
6) http://www.trtde.com/trtworld/de/newsdetail.aspx?haberkodu=c0dcc2e6-eb7e-4cda-bb72-9757a43b3593&title=erdogan%20kritisiert%20hinrichtung
7) http://www.igmg.org/nachrichten/artikel/2013/12/13/wir-verurteilen-die-hinrichtung-abdulkadir-mollas-und-sprechen-der-bevoelkerung-bangladeschs-unser-beileid-aus.html
8) http://www.taz.de/!129413/

Wann kommt Kurdistan?

7. Dezember 2013

Kurdistan

Während der Westen die Sezession der jugoslawischen Teilstaaten vorbehaltlos beförderte, sieht er das Recht auf Selbstbestimmung im Fall der Kurden, deren Zahl auf bis zu 30 Millionen geschätzt wird, anders. Thomas von der Osten-Sacken beleuchtet in der „Jungle World“, einer linken aber tendenziell counterjihadischen Zeitung, den aktuellen Status Quo (1).

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Umkämpfte Oasen

Die Partei PYD hat ein autonomes Syrisch-Kurdistan ausgerufen.
Doch nicht alle kurdischen Gruppen begrüßen diesen Schritt.

Eine Szene, die vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen wäre: Der türkische Ministerpräsident trifft sich mit dem Präsidenten Irakisch-Kurdistans, und das auch noch symbolisch in Diyarba­kır, der wichtigsten Stadt im kurdischen Teil der Türkei. Genau das geschah Mitte November. Recep Tayyip Erdogan und Massoud Barzani besprachen nicht nur Fragen der politischen und ökonomischen Kooperation, sondern nahmen auch noch medienwirksam an einer Massenhochzeit teil und lauschten danach der Musik des kurdischen Sängers Schivan Perwer, der bis vor kurzem noch eine persona non grata in der Türkei war.

Vieles hat sich verändert im Verhältnis der Türkei zu ihrem irakisch-kurdischen Nachbarn, der inzwischen nicht nur ein wichtiges Absatzgebiet für türkische Waren ist. Bald soll, geht es nach dem Willen Erdoğans und Barzanis, irakisches Öl direkt aus den kurdischen Autonomiegebieten durch eine neue Pipeline in die Türkei fließen.

Das Autonomiegebiet Irakisch-Kurdistan symbolisiert seit Jahren eine der wenigen Erfolgsgeschichten des Nahen Ostens. Als eine „Oase des Friedens und der Prosperität“ und als „anderen Irak“ bewirbt die kurdische Regierung ihre Region. In den Straßen von Arbil und Suleymaniah fällt es schwer sich vorzustellen, dass im West- und Zentralirak fast täglich Menschen Opfer terroris­tischer Anschläge werden und im benachbarten Syrien Bürgerkrieg herrscht. In neuen, teuren Autos fährt im Nordirak eine in den vergangenen Jahren reich gewordene Mittelschicht zur nächsten Shopping Mall oder trinkt überteuerten Cappuccino in Franchise-Coffeeshops.

Haben die Kurdinnen und Kurden also ihre historische Chance genutzt? Sind sie, wie in den vergangenen zwei Jahren gerne kolportiert wurde, die eigentlichen Gewinner des sogenannten arabischen Frühlings? Nur Tage bevor sich Erdoğan mir Barzani traf, rief Salih Muslim, der Vorsitzende der Demokratischen Unionspartei (PYD) in Syrien, das autonome Gebiet Rojava aus. Von nun an, erklärte die der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) nahe stehende PYD, sei Syrisch-Kurdistan nach dem Vorbild des benachbarten kurdischen Nordirak eine autonome Region und in Kürze werde man auch Parlamentswahlen abhalten.

Statt diesen Schritt zu begrüßen und Hilfe für die Verwirklichung kurdischer Selbstverwaltung in Syrien anzubieten, verurteilte Barzani ihn ausgerechnet während seines Türkei-Aufenthaltes und warf der PYD zudem vor, sie unterstütze das syrische Regime. Umgekehrt stieß Barzanis Besuch in der Türkei keineswegs nur auf Zustimmung, im südlich von Diyarbakır gelegen Quami­sh­li, der größten Stadt in Syrisch-Kurdistan, demonstrierten aufgebrachte Anhänger der PYD gegen Barzanis Besuch und warfen ihm vor, die kurdische Sache zu verraten. Auch von Seiten der PKK hagelte es Kritik. Zwar betonte Barzani, wie wichtig der Friedensprozess zwischen Türken und Kurden ihm sei. Dieser allerdings stockt seit Monaten, und immer öfter drohen Vertreter der PKK, den Waffenstillstand aufzukündigen.

Einiges hat sich also geändert in Kurdistan, vieles aber nicht. Wie eh und je untereinander tief zerstritten, konkurrieren die kurdischen Parteien um die Führungsrolle bei der „kurdischen Sache“ und verbünden sich dabei nur zu gerne mit Regierungen der umliegenden Staaten, die alle nicht gerade als Förderer kurdischer Autonomie im eigenen Land gelten. Seit Jahren schwelt vor allem zwischen der Demokratischen Partei Kurdistans (DPK) und der PKK ein Machtkampf, der in der Vergangenheit häufig blutig ausgetragen wurde. Versuche, eine einigermaßen einheitliche kurdische Position zu entwickeln, sind bislang gescheitert. Zuletzt sollte in Arbil, der Hauptstadt Irakisch-Kurdistans, eine pankurdische Konferenz stattfinden, auf der Repräsentanten aller Teile Kurdistans eine Vertretung wählen. Aufgrund der Konflikte wurde die Konferenz mehrmals verschoben und schließlich vorläufig abgesagt.

Während die DPK enge Beziehungen zur Türkei und den Golfstaaten pflegt und, wenn auch eher halbherzig, die Opposition gegen das Regime Bashar al-Assads in Syrien unterstützt, unterhält die PKK weiter beste Kontakte zum Iran. Wenig verwundert es deshalb, dass die iranische Regierung der PYD zur Ausrufung der Selbstverwaltung gratulierte. Auch aus Syrien hörte man keinerlei Kritik an diesem Schritt. Ob dagegen, wie türkische Medien behaupten, das Verhältnis zwischen der PYD und dem Regime Assads so eng ist, dass die Kurden Waffen aus den Beständen der syrischen Armee erhalten, sei dahingestellt.

Da die PYD, anders als andere kurdische Gruppen in Syrien, sich nicht als Teil der „Revolution“ versteht, das heißt sich in der Regel nicht aktiv an Kämpfen gegen Regimetruppen beteiligt, sondern höchstens deren Gegner, islamistische Milizen im Norden des Landes, bekämpft, stellt sie für das Regime Assads derzeit keine Bedrohung dar. Deshalb hat es im Sommer de facto die Verwaltung des Nordostens übergeben. Seitdem befinden sich große Teile Syrisch-Kurdistans unter einer Art Doppelregierung: Neben kurdischen, von der PYD dominierten Komitees sind weiterhin Vertreter des Regimes präsent. Andere kurdische Parteien in Syrien klagen seitdem vermehrt über Repression durch den Sicherheitsdienst der PYD. Entsprechend wenig begeistert zeigten sich die meisten der in der gesamtsyrischen Opposition organisierten kurdischen Parteien über die Autonomieerklärung der PYD.

Die Türkei wiederum verfolgt mit Grauen, wie ein Alliierter beziehungsweise Ableger der PKK nun einen großen Teil der syrisch-türkischen Grenze kontrolliert und dort seine Macht sukzessive ausbaut. Die Türkei hat lange Zeit islamistische Rebellen in Syrien unterstützt und lässt noch immer Jihadisten über ihre Grenzen ins Nachbarland einreisen. Für al-Qaida und Konsorten gelten allerdings nicht nur die PYD, sondern auch die irakischen Kurden als Verräter und Abtrünnige. Vor kurzem hatte die Gruppe Islamischer Staat im Irak und Syrien (ISIS) eine Erklärung veröffentlicht, in der es hieß, erst werde man die PYD vernichten und danach die irakisch-kurdischen Parteien. Daran, dass sich in den Wirren des Bürgerkriegs ein islamistisches Kalifat in Nordsyrien herausbildet, kann allerdings keine kurdische Gruppe ein Interesse haben.

Als wichtige Hegemonialmacht, gestärkt durch das Genfer Atomabkommen und den Rückzug der USA aus der Region, versucht auch der Iran seinen Einfluss auf die kurdische Politik zu verstärken. Kein Wunder, dass die Ausrufung von Rojava deshalb von den irakisch-kurdischen Parteien Patriotische Union Kurdistans (PUK) und Goran begrüßt wurde. Lange war die PUK der größte Konkurrent der DPK, in den vergangenen Jahren regierten beide den Nordirak gemeinsam. Bei den Wahlen am 21. September allerdings wurde sie nur noch drittstärkste Partei hinter der oppositionellen Bewegung Goran, die 2009 von Dissidenten der PUK in Suleymaniah gegründet worden war. Ein harter Schlag für die PUK, deren Vorsitzender und zugleich amtierender irakischer Präsident, Jalal Talabani, sich seit Monaten von einem Herzschlag in einem deutschen Krankenhaus erholt. Fraglich ist, ob er je wieder zurückkehrt. Schon ist die angeschlagene Partei von Nachfolgekämpfen erschüttert, während der Iran seinen Einfluss auf die PUK, die, obwohl alles andere als religiös orientiert, schon immer ein enges strategisches Verhältnis zum Iran hatte, weiter zu vergrößern sucht.

Es scheint, als ob sich die Kurdinnen und Kurden einmal mehr von konkurrierenden Regionalmächten instrumentalisieren lassen und sich damit die Polarisierung in einen protürkischen Block, bestehend aus der DPK und ihren Schwesterorganisationen im Iran und Syrien, und einen proiranischen aus PUK, PKK und PYD verstärken wird.

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Time am 7. Dezember 2013

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1) http://jungle-world.com/artikel/2013/49/48945.html

Die Torkei ist eine feindliche Macht

17. Oktober 2013

Fuhrergan+Kamnie

Friends

Aus einem einzigen Grund – nämlich dem der blinden Hoffnung – glauben einige westliche Politiker immer noch, die Regierung der Torkei sei im Sinne konstruktiver Beziehungen zu nicht-orkischen Staaten irgendwie kalkulierbar. Manche sind so irrsinnig (oder eben schlicht gekaufte Verräter), dass sie für einen Beitritt dieses kryptofaschistischen Staates zur EU plädieren. Innerhalb der Matrix des Jihad jedoch ist das Verhalten von Fuhrergan und seinen Spießgesellen absolut folgerichtig. Grade haben sie z.B. zehn Mossad-Agenten des demokratischen Israel an die Folterknechte und Henker des Naziran ausgeliefert. Hans-Christian Rößler berichtete heute bei „FAZ.net“ (1).

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Geheimdienstverrat

Ein türkischer Schlag gegen den Mossad?

Dass die türkische Regierung israelische Spione an Iran verraten haben soll, wird in Israel nicht offiziell kommentiert. Aber der frühere Mossad-Chef hält solch einen „bösartigen“ Schritt für möglich. Die Beziehung zur Türkei ist schon lange gestört.

Trifft zu, was David Ignatius berichtet, herrscht wieder Eiszeit zwischen der Türkei und Israel. Die türkische Regierung habe Iran die Namen von zehn Iranern genannt, die für den israelischen Geheimdienst arbeiteten, schrieb der gewöhnlich gut unterrichtete Kolumnist, dem auch gute Kontakte in die Türkei nachgesagt werden. Laut seinem Artikel in der „Washington Post“ vom Donnerstag hatten sich die Kontaktmänner des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad mit den Iranern regelmäßig in der Türkei getroffen; die Grenze zwischen den beiden Staaten ist relativ einfach und unauffällig zu überqueren. Nach den ungenannten Quellen, die Ignatius zitiert, haben die Israelis durch den Verrat einen „bedeutenden“ Verlust geheimdienstlicher Quellen erlitten. Die türkische Regierung habe Israel damit einen „Schlag“ versetzen wollen.

Damit spielt Ignatius auf die ausbleibende Versöhnung zwischen der türkischen und der israelischen Regierung an, um die sich im März sogar der amerikanische Präsident Barack Obama bemüht hatte. Noch vom Tel Aviver Flughafen aus hatte Obama kurz vor dem Ende seines ersten Israel-Besuchs Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan angerufen und den Hörer an Benjamin Netanjahu weitergereicht: Der israelische Ministerpräsident bat um Entschuldigung für die neun Toten bei der Erstürmung des türkischen Gaza-Hilfsschiffs „Mavi Marmara“; der Vorfall im Mai 2010 hatte zur schwersten Krise in den Beziehungen beider Staaten geführt, die bis dahin eng zusammenarbeiteten. Erdogan nahm damals die Entschuldigung an.

„Wir waren häufig dort aktiv“

Doch die Entspannung war nur von kurzer Dauer. Schon wenig später kündigte der türkische Regierungschef an, er werde bald den von der Hamas regierten Gazastreifen besuchen. Zudem kommen die Verhandlungen über die Entschädigung der Opfer und ihrer Angehörigen sowie die Einstellung türkischer Gerichtsverfahren gegen israelische Verantwortliche für die Militäraktion nicht voran. Ankara gehe es nicht wirklich um ein Ende des Streits, die Türkei wolle Israel weiter erniedrigen und auf die Knie zwingen, heißt es in Jerusalem.

Offiziell nimmt die israelische Regierung nie Stellung zu Berichten über Aktivitäten ihrer Geheimdienste. Aber in Israel war am Donnerstag immer wieder die Einschätzung zu hören, dass der von der „Washington Post“ berichtete Verrat zu den angespannten Beziehungen passen würde.

So schloss der frühere Mossad-Chef Dani Jatom im Rundfunk nicht aus, dass sich die Türkei mit der jüngsten Aktion ein weiteres Mal an Israel rächen wolle. Wenn stimme, was Ignatius schreibe, seien die iranischen Agenten wohl schon nicht mehr am Leben, und die Türkei sei für ihren Tod verantwortlich. Ein solches Verhalten wäre „bösartig“, denn früher hätten beide Seiten „exzellente“ Kontakte unterhalten. Dazu habe gehört, die türkischen Dienste über israelische Aktivitäten in der Türkei ins Bild zu setzen. „Sie haben mit uns kooperiert, und wir waren häufig dort aktiv, weil die Türkei ein günstiger Ort ist, um Leute aus feindlichen Ländern zu treffen“, sagte Jatom, der dabei auch Iran nannte.

Ein Freund der Iraner?

Die enge Zusammenarbeit mit den türkischen Sicherheitsdiensten habe aber schon vor mehr als einem Jahr abgenommen, weil es Beschwerden darüber gegeben habe, der Chef des türkischen Geheimdienstes MIT sei ein enger Freund der Iraner. David Ignatius schreibt, Geheimdienstchef Hakan Fidan habe die Namen der iranischen Agenten weitergegeben. Das „Wall Street Journal“  berichtete, Fidan, der seit 2010 im Amt ist und als Vertrauter Erdogans gilt, habe auch unter anderen westlichen Verbündeten der Türkei Beunruhigung hervorgerufen, weil er angeblich geheime Informationen an Iran weitergeleitet habe.

Das iranische Interesse an solchen Angaben ist groß: In der Vergangenheit hatte es immer wieder glaubwürdige Hinweise darauf gegeben, dass Israel in Iran im Verborgenen einen Krieg gegen das Atomprogramm führt. Iranische Atomwissenschaftler wurden ermordet, und es gab immer wieder mysteriöse Sabotageakte.

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Time am 17. Oktober 2013

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1) http://www.faz.net/aktuell/politik/geheimdienstverrat-ein-tuerkischer-schlag-gegen-den-mossad-12621934.html

Diagnose: Khalloukismus

1. September 2013

Titel

Mazyeks „islam.de“ lässt Mohammed Khallouk, Gegner des Reformorks und Kloranfälschers Mouhanad Khorchide (1), für die Muschlimmbrüder in die Tasten hauen. Unter der Überschrift „Mubarakismus ist auch ohne Mubarak ein Stabilitätsrisiko“ führt er folgendermaßen in sein Thema ein (2):

„Wenn der sogenannte ,Arabische Frühling’ überhaupt etwas bewirkt hat, so ist dies zweifellos das Bewusstsein westlicher Eliten, dass diktatorische Unterdrückung weder in der Civil Society verankerten ,islamistischen’ Bewegungen noch in restaurative Dikataturen Stabilität im arabischen Raum schafft.“

Was will uns der Doktorand einer deutschen Universität mit diesem grammatikalisch falschen Gefasel sagen? Dass Orks heutzutage den Doktortitel nachgeschmissen kriegen, um recht bald in der Nazislahmisierungsindustrie auftrumpfen zu können? Dass „islamistische“ Bewegungen einerseits in der Zivilgesellschaft verankert sind, dass sie andererseits nur angeblich „islamistische“ Bewegungen und eigentlich „islamische“ Bewegungen, also etwas angeblich viel Moderateres sind, weshalb man sie in Anführungszeichen setzt, was die Bedeutung „angeblich“ hat? Auch „Dikataturen“ (was immer das sein mag) können, so scheint Khallouk jedenfalls zu meinen, nicht durch „Unterdrückung“ stabilisiert werden.

„Die militärische Absetzung des hernach erstmals demokratisch gewählten, allerdings des ,islamistischen’ (…) Lagers entstammenden Präsidenten Muhammad Mursi nach nur einjähriger Amtsführung und mehr noch das aktuell unter demonstrierenden Sympathisanten des gestürzten Staatschefs angerichtete Blutbad belehren jedoch eines Besseren.“

Fuhrergan03

In nur einem Jahr hatte Murksi die ägyptische Wirtschaft ruiniert und jeden zweiten Bürger an den Rand des Hungertodes gebracht, Christen wurden zum Freiwild, und Terroristen hatten auf dem Sinai freie Bahn, in der Tat eine grandiose Bilanz in „nur“ einem Jahr.

„Da ,Islamisten’ generell mit demokratischen Idealen nichts gemein hätten, so die Lesart der Militärführung und ihrer zivilen Unterstützer, seien auch Gewalt und autoritäre Methoden zu ihrer Entfernung von politischer Verantwortung legitim. Mit der Argumentation, ,Islamisten’ behinderten eine politökonomische Fortschrittsentwicklung, rechtfertigte bereits Mubarak seine Inkriminierung und Repression von Mursis Muslimbrüdern (…).“

Sie hatten ein Jahr Zeit und haben alle gegen sie bestehenden Vorurteile mehr als bestätigt. Wie sich Khallouk hier zu ihrer Verteidigung exponiert, macht seine undemokratische Gesinnung sichtbar.

„In der ägyptischen Militärführung und großen Teilen der Ministerialbürokratie bestand jedoch an Demokratisierung von Anfang an geringes Interesse.“

Das ist angesichts der repressiven Regierungsführung durch Murksi eine dreiste Unterstellung und Ablenkung.

Fuhrergan01

Dann wird das Gespenst des Kommunismus aus der Trickkiste gezaubert:

„Griff man bereits mit der gewaltsamen Absetzung eines gewählten Staatschefs erkennbar auf stalinistische Methoden zurück, vermochte man bei der prowestlich gesinnten Elite des Landes in der Tat auf Beifall zu treffen. Auch im euroamerikanischen Ausland wurde eine öffentliche Verurteilung des Vorgehens seiner Zeit vermieden, erachtete man das ägyptische Militär doch bereits während der Ära Mubaraks als ,Garanten von Stabilität’ im Nahen Osten. (…) Das Blutbad der vergangenen Tage, das mit der erneuten Gewalt gegen friedliche Demonstranten nach den Freitagsgebeten einen weiteren Höhepunkt erreicht hat… “

In der Tat: Ohne (Militär-) Diktaturen werden die Orkstaaten instabil, weil jeder Clanchef auf Klo H. Metzel macht und Chef anstelle des Chefs werden will. Wenn Khallouk von „friedlichen Demonstranten nach den Freitagsgebeten“ schreibt, obwohl er weiß, dass es allgemein zu Gewalttätigkeiten kam, zeigt dies seinen unbedingten Willen, für die Muschlimmbrüder Stellung zu beziehen und Propaganda für sie zu betreiben.

Fuhrergan02

„Wenn der sogenannte ,Arabische Frühling’ überhaupt etwas bewirkt hat, so ist dies zweifellos das Bewusstsein westlicher Eliten, dass diktatorische Unterdrückung der in der Civil Society verankerten ,islamistischen’ Bewegungen weder Stabilität im arabischen Raum schafft noch den ,Islamismus’ dort verringert oder gar beseitigt. Dieser radikalisiert sich lediglich und richtet sich nun erst recht auch gegen den Westen (…).“

Diese altbekannte Drohung der Ork-Demagogie setzt er noch über viele Sätze hinweg fort. Wie immer wird uns die Feindschaft der Orks angedroht, wenn wir sie nicht mit Geld zuschmeißen. Denn das hat der „arabische Frühling“, für den die FAZ den besser passenden Terminus „Arabellion“ erfunden hat, in Wirklichkeit im Bewusstsein westlicher Eliten bewirkt, dass diese nach Afghanistan, Irak und all den anderen mohammedanistischen Dreckslöchern die Hoffnung aufgegeben haben, in der Orksphäre irgendwie helfend tätig werden zu können. Deshalb fällt eine Intervention in Syrien auch erstmal flach. Und die elitäreren der Eliten, die sich unter dem Banner des Counterjihad versammelt haben, die wissen auch, dass es keine irgendwie „gemäßigten“ Mohammedanisten gibt, wohl aber verschiedene Zustände des Jihad. Doch ein Ork ist ein Ork und bleibt ein Ork, wie das provokante Verhalten z.B. von Fuhrergan oder eben Khallouks Text zeigen.

Fuhrergan04

Demokratie und eine offene Gesellschaft sind mit dem Mohammedanismus völlig inkompatibel, weil dessen Grundlagentexte ganz wesentlich eine diktatorische und sklavistische Gesellschaft als Willen des höchsten Wesens, welches angeblich das gesamte Universum geschaffen habe, fordern. Das kann Khallouk in seiner Eigenschaft als Ork-Kommissar, der den Jihad in Deutschland befördern will, jedoch nicht erkennen. Wohl erkennt er, dass Ägypten (wie wohl jeder Orkstaat) derzeit noch nicht in der „gesellschaftspolitischen Moderne“ angekommen ist, hierfür macht er jedoch das ägyptische Militär verantwortlich:

„Eine kollektive Verurteilung mit der umgehenden Durchsetzung wirkungsvoller Sanktionen gegen die Verantwortlichen für die jüngsten Massaker, die bereits Gegengewalt nach sich ziehen, vermag jedoch auch die tendenziell säkularistisch gesinnten Ägypter davon zu überzeugen, dass weniger die ,Islamisten’ als mehr die permanenten und zuletzt extrem brutalen Interventionen des Militärs in den zivilen staatlichen Alltag für den Eintritt der Arabischen Welt in die gesellschaftspolitische Moderne als Hindernis im Weg stehen.“

Um die „säkularistisch gesinnten Ägypter davon zu überzeugen“, dass das Militär und nicht die Nazislahmisten an der Misere des Landes schuld sind, soll ein Embargo gegen das Land verhängt werden? Aber die „säkularistisch gesinnten Ägypter“ begrüßen doch grade die Entmachtung der Muschlimmbrüder. Warum sollten sie durch die totale Vernichtung der Wirtschaft von der Notwendigkeit überzeugt werden, diese fiesen Typen wieder an die Macht zu bringen?

Khallouk ist nicht nur ein überzeugter Antidemokrat, Jihadist und Ork-Kommissar. Er hat den Wahnsinn des Mohammedanismus bereits so weit in seinen Geist hereingelassen, dass er davon zerfressen wird und nicht mehr logisch denken kann. Der Mann ist krank. Und zweifellos ein „Stabilitätsrisiko“!

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Time am 1. September 2013

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/01/22/auch-aufgepumpt-geistlos/
2) http://islam.de/22762

Ork bleibt Ork (#4)

5. August 2013

AK PARTI GRUP TOPLANTISI

Der „Spiegel“ berichtet heute über die im Ergenekon-Schauprozess verhängten Haftstrafen, bei dem 275 Gegner Fuhrergans vor Gericht standen (1). Nur 21 Angeklagte wurden freigesprochen. Immerhin gab es anders als unter Stalin keine Todesurteile.

MazyeksHetztruppeInteressant ist ein Hinweis bei Mazyeks „islam.de“ auf den „Spiegel“-Artikel. Im Unterschied zum „Spiegel“-Artikel haben Mazyeks Schreiber die Sprache der anklagenden Handlanger übernommen und texten: „Verschwörung des Militärs gegen die Muslime im Land“.

„DES Militärs“ – „gegen DIE MUSLIME im Land“: so ein Schwachsinn!

Die Mohammedanisten machen in der Torkei 99,8% der Bevölkerung aus, und nicht einmal die Fuhrergan-Kamarilla wirft den angeblichen Verschwörern eine Verschwörung gegen alle Torks und den Mohammedanismus in der Torkei vor sondern vielmehr Putschabsichten. Für Aiman „eigentlich verfassungstreu“ Mazyek ist die Dissidenz zu Ratze aber offenbar gleichbedeutend mit dem Ablehnen dieser Wahnsinnsideologie insgesamt und so, wie sich diese angeblichen Freunde von Demokratie und offener Gesellschaft bedenkenlos und reflexhaft gegen das ägyptische Militär stellten (2), so stehen die deutschen Orkverbände auf der Seite des Torkchefs, der wiederum seine enge Verbundenheit mit Hanija von der terroristisch-faschistischen Hamas wie auch dem Muschlimmbruder Murksi versicherte, weshalb die montane ägyptische Führung ihn jetzt daran hindern will, Gasa zu besuchen (3).

Bleibt noch festzustellen, dass the Fuhrergan natürlich ein „moderater Mohammedanist“ ist.

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Time am 5. August 2013

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1) http://www.spiegel.de/politik/ausland/langjaehrige-haftstrafen-im-ergenekon-prozess-in-der-tuerkei-a-914858.html
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/07/28/ihre-sympathien-sind-eindeutig/
3) http://www.barenakedislam.com/2013/08/05/egypt-bars-turkish-prime-minister-from-entering-gaza-because-of-his-support-for-egypts-ousted-president-morsi-and-the-muslim-brotherhood/


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