Posts Tagged ‘Ryan Jones’

Unsere Eltern

19. Mai 2019

Ryan Jones schrieb bei „Israel heute“ über die Frage, wann wer wie Jude sein kann (1).

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Kann ein Jude Alijah machen,
nachdem er sich zum Glauben an Jesus bekannt hat?

Diese Frage wird oft gestellt. Eine wachsende Anzahl von Gläubigen, die nach der Halacha (jüdisches Religionsgesetz, das besagt, dass man eine jüdische Mutter haben muss) Juden sind, sowie diejenigen, die irgendwo in der Familie ein jüdische Vorfahren haben, versuchen, Alijah zu machen, um physisch mit Israel zu stehen.

Aber können sie das legal tun?

Ein gelegentlicher Blick auf das israelische Rückkehrgesetz lässt darauf schließen, dass das möglich ist. Schließlich soll dieses Gesetz jedem jüdischen Menschen auf der Welt einen einfachen Weg „nach Hause“ ermöglichen.

Aber vor Jahren, nach Kontroversen über die Einwanderung von Juden nach Israel, die offen den Glauben an Jesus als Messias bekundeten, wurde das Rückkehrgesetz dahingehend geändert, dass die Antragsteller sowohl Kind einer jüdischen Mutter sein müssen als auch nicht „Angehörige einer anderen Religion geworden“ sein dürfen.

Der Oberste Gerichtshof Israels hat seitdem mehrfach entschieden, dass der bekennende Glaube an Jesus einen zum Christen und damit zum „Mitglied einer anderen Religion“ macht. Als solche sind diese Antragsteller nach israelischem Recht nicht zur Alijah berechtigt.

Aber ist das fair?

Schließlich ist es Juden, die dem Buddhismus, oder diversen New-Age-Religionen folgen, oder bekennende Atheisten sind (was dem Judentum am widersprüchlichsten ist), gestattet, nach dem Gesetz der Rückkehr offensichtlich ohne jede Überprüfung einzuwandern.

Messianische Juden scheinen ein Sonderfall zu sein.

Wie Rechtsanwalt Joshua Pex von der in Jerusalem ansässigen Anwaltskanzlei COHEN, DECKER, PEX, BROSH – welche sich häufig mit Fragen der Alijah und Visa befasst – kürzlich in einem Artikel erklärte:

„Die diesbezüglichen Urteile des Obersten Gerichtshofs stellten zwei Sichtweisen vor, die sich mit unterschiedlichen Ansätzen zum Verständnis des israelischen Rechtssystems befassten. Der Ansatz von Richter Alon, der sich auf die Welt des Judentums und des jüdischen Rechts beruft, steht im Gegensatz zu der liberalen, säkularen und nationalen Sichtweise des Richters Barak: Trotz der unterschiedlichen theoretischen Ansätze kamen beide Richter zu dem gleichen Schluss: Ein messianischer Jude (d.h. das Kind einer jüdischen Mutter, das glaubt, dass Jesus der Messias Israels ist) ist eher einer „anderen Religion“ als dem Judentum zuzuordnen.“

„Richter Alon stützte seine Behauptungen auf Quellen in der jüdischen Tradition, die behaupten, dass ein ‚Konvertit‘ nicht Teil des jüdischen Volkes sei und daher nicht berechtigt sei, sich dem jüdischen Staat anzuschließen. Es herrscht allgemeine Übereinstimmung darüber, dass „ein Jude, der an Jesus glaubt“ nach der nationalen Bedeutung des Begriffs kein Jude mehr ist.“

In der kommenden Juni-Ausgabe des Israel Heute Magazins werden wir darüber nachdenken, ob einem sehr bekannten amerikanischen Juden, der vor Kurzem zum Glauben an Jesus gelangt ist, nach dem Rückkehrgesetz die Einreise nach Israel gewährt werden würde oder nicht.

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Time am 19. Mai 2019

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1) http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/35509/Default.aspx

Faces of nazislam (#4)

22. Oktober 2014

Athman Abed Al-Kayan

Dr. Ali Sina (1):

„Es gibt viele Wege zur Spiritualität. Mohammedanismus bietet keinen einzigen. Alles, was Sie zu einem besseren Menschen macht, ist ein spiritueller Pfad. Je tiefer Sie jedoch in den Mohammedanismus eintauchen, desto schwärzer wird Ihre Seele. Geboren, das Licht Gottes zu tragen, werden Sie dann böse, wenn Sie beginnen, Muhammad zu folgen. Ihre Gedanken werden dämonisch. Der Abscheu auf Ihre Mitmenschen erfüllt Ihr Herz und lässt keinen Platz mehr für Liebe. Sie werden zu einer Manifestation des Teufels. Sogar die Augen besonders frommer Mohammedanisten zeigen diese Bosheit. Erstaunlicherweise werden Menschen hässlich, wenn sie fromme Mohammedanisten werden. Ich weiß nicht, wie man das rational erklären kann, aber es ist eine beobachtbare Tatsache. Schauen Sie sich mal die Gesichter der Terroristen an. Das sind die allerfrömmsten Mohammedanisten. Oder schauen Sie sich die Gesichter von Führern mohammedanistischer Parteien an. Es gibt etwas zutiefst Böses in ihren Augen. Mohammedanismus ist ein antispirituelles Bekenntnis. Es macht Sie nicht zu einer besseren Person. Je weiter Sie ihm folgen, desto schlechter werden Sie. Es ist ein Bekenntnis, das aus Engeln Scheusale macht. Wenn ich an Satan glauben würde, würde ich sagen, dass der Mohammedanismus seine Verschwörung ist, um diese Welt zu zerstören und jeden in die Hölle zu bringen.“

Ryan Jones berichtete für „israel heute“ über ein israelisches Ork (s.o.), das sich den sadistischen Schlächtern der mohammedanistischen Avantgarde IS-IS angeschlossen hatte und eliminiert wurde (2).

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Israelischer Arzt stirbt im Kampf für IS

Das medizinische Zentrum Barzilai in Aschkelon hat bekanntgegeben, einer ihrer Ärzte sei vor kurzem der IS beigetreten und bei einem Zusammenstoß in Syrien gestorben.

Athman Abed Al-Kayan, 23, hatte gerade sein Studium in Jordanien abgeschlossen und war nach Israel zurückgekehrt, um dort ein Praktikum im Barzilai-Zentrum zu absolvieren. Im Mai dieses Jahres sollte er ein weiteres Praktikum in Beer Scheva beginnen, aber er war dort nicht erschienen.

Vor etwa sechs Wochen beschloss Al-Kayan plötzlich, mit einem Freund in die Türkei zu reisen, was für Israelis nichts Ungewöhnliches ist. Als er jedoch nicht zurückkam, begann seine Familie, nach ihm zu suchen.

„Wir haben das Hotel der beiden Jugendlichen ausfindig gemacht und ihr Gepäck dort gefunden. Im Hotel hat man uns gesagt, die Beiden haben ein Auto gemietet haben und seien einfach weggefahren. Wir haben auf sie gewartet, aber als sie nach zwei Tagen nicht wieder ins Hotel kamen, sind wir zurück nach Israel geflogen,“ sagte Al-Kayans Bruder zum Nachrichtendienst Ynet. „Ein Polizist sagte uns, dass sie die Türkei wahrscheinlich in Richtung Syrien verlassen haben.“

Der Bruder erzählte weiterhin, seine Familie habe später einen anonymen Anruf erhalten. Darin wurde ihnen mitgeteilt, Athman habe auf Seiten der IS gekämpft und sei bei einem Gefecht getötet worden.

In den letzten 6 bis 9 Monaten haben sich etwa 30 Israelis islamistischen Verbänden wie der IS angeschlossen, die in Syrien und dem Irak kämpfen. Fast alle von ihnen sind über die Türkei gereist. Unbestätigten Berichten zufolge soll es dort an der türkisch-syrischen Grenze ein Hotel geben, dass als Rekrutierungszentrum genutzt und von der Regierung in Ankara nicht behelligt wird.

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Time am 22. Oktober 2014

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/11/28/ali-sina-uber-spiritualitat-3/
2) http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27784/Default.aspx