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Ein hochmütiger Angriff

25. Juni 2017

Aus der Sicht des Counterjihad dient der Nachtfresszwang im Ramadan der sozialen Kontrolle und Abgrenzung der Ork-Comunity und ist Teil des Jihad-Systems.

Deshalb ist ein Artikel von Tarek Baé in der „Islamischen Zeitung“ zu begrüßen, der sich gegen Verpflichtung und Kontrolle richtet (1).

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Kein Ramadanfest ohne gefastet zu haben?

Kommentar: Auch zum Fest sparen sich manche keine dummen Sprüche

Durch die Wirren der, sich selbst so nennenden, “islamische Facebookseiten” und Facebook-Profilen Aufmerksamkeitssuchender schwirrt ein zutiefst unschöner Spruch.

„Jemand der Eid feiert ohne gefastet zu haben, ist wie jemand der auf den Abiball geht ohne sein Abitur geschafft zu haben”.

Wohl eher ist jemand, der solche Sätze verbreitet, wie jemand, der das Fest des Fastenbrechens feiert ohne die Lehren des Fastens erfahren zu haben. Wem gelten solche Sprüche? Welchen Sinn haben sie? Ist es nicht einzig und allein ein Feiern der eigenen Person, dass man ein vermeintlich besserer Muslim gewesen sei?

Seltsam, dass man im Ramadan überhaupt Zeit und Kopf dafür gehabt hat, zu untersuchen, ob jemand nicht fastet. Da bleibt wohl wenig Platz für die Gottesdienste des Ramadan bei einem solchen Fulltime-Job. Denn man muss denjenigen, dem man das vorwirft, über vier Wochen jeden Tag beobachten.

Mit solchen Sätzen will man Leuten den Spaß nehmen, die man für weniger gut erachtet als sich selbst. Den Spaß an Tagen, in denen viel Weisheit steckt. Wie “feiert” man denn eigentlich das Fest des Fastenbrechens? Schlicht und ergreifend unter anderem, indem man in die Moschee geht, Verwandte und Freunde besucht, Kinder beschenkt, sich schön kleidet. Das sollen die Menschen also nicht tun? Diese wunderbaren Dinge will man von ihnen nicht sehen? Davon abgesehen, dass die Festlichkeit selbst ein Gottesdienst ist.

Dieser Satz ist nicht etwa motivierend, es im nächsten Ramadan besser zu machen. Er ist ein hochmütiger Angriff auf Menschen, über die man sich damit stellt. Im Ramadan sollte man Selbstkenntnis üben und in der segensreichen Zeit durch aktive Handlung als Mensch wachsen. Und auch die Festtage birgen Aufgaben und Möglichkeiten in sich. Selbst für Nichtmuslime. Dass diese einen solchen Satz nochmal anders missverstehen und sich dadurch ausgeladen vom muslimischen Leben und Feierlichkeiten fühlen, ist zusätzlich traurig. Für viele Nichtmuslime ist das Teilnehmen an den Festen ein schöner gesellschaftlicher Anlass und wichtiger Bezugspunkt zum Islam.

Jeder soll und darf das Fest des Fastenbrechens genießen und feiern. Gerade weil es eine tiefe innewohnende Bedeutung hat, die untrennbar von den Feierlichkeiten ist.

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Time am 25. Juni 2017

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1) https://www.islamische-zeitung.de/kein-id-ohne-gefastet-zu-haben/

Alle unter einer Decke

15. Juli 2016

NBS

In einigen MSM wird über die Dar-as-Salam-Moschee in Berlin-Neukölln kritisch berichtet, dass dort Extremisten das große Wort führen – Lesen Sie einen Beitrag von FAZ.NET“ von Frank Jansen (1).

Das gefällt den Orks, die alle unter einer Decke stecken, überhaupt nicht – Lesen Sie einen Hetzartikel von der „Islamischen Zeitung“ von Tarek Baé, der SA-lafisten und Muslimbrüder als „Denkschulen“ bezeichnet (2).

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Extremisten predigten in Dar-as-Salam-Moschee

Im Fall der Dar-as-Salam-Moschee in Berlin-Neukölln verdichten sich die Hinweise auf extremistische Aktivitäten. Franziska Giffey verteidigt ihren Besuch weiterhin.

Im Fall der umstrittenen Dar-as-Salam-Moschee in Neukölln, deren Imam mit dem Verdienstorden des Landes Berlin geehrt wurde, nehmen die Hinweise auf extremistische Aktivitäten zu. Wie der Tagesspiegel aus Sicherheitskreisen erfuhr, traten in den vergangenen Jahren mehrmals islamistische Prediger in der Moschee auf, die sich selbst als „Neuköllner Begegnungsstätte“ darstellt.

So hielt im November 2014 an zwei Tagen der aus Israel stammende Araber Raed Fathi Vorträge. Der Religionsgelehrte stehe der palästinensischen Terrorvereinigung Hamas nahe, sagen Sicherheitsexperten. Außerdem habe Fathi in einem Video bei YouTube einen der Ideologen des Heiligen Krieges und einstigen Mentor von Osama bin Laden, Abdullah Azzam, als „Helden“ gelobt. In Israel habe Fathi einen Skandal ausgelöst, als er die schiitische Sekte der Drusen zu Ungläubigen erklärte. Die Drusen verhalten sich gegenüber Israel loyal.

Frauen mit Schlägen züchtigen

2013 habe in der Dar-as-Salam-Moschee auch der saudische Islamist Muhammad al Arifi gepredigt, hieß es in Sicherheitskreisen. Er war trotz eines Einreiseverbots der Schengen-Staaten nach Deutschland gekommen und trat in Neukölln auch in der salafistischen Al-Nur-Moschee auf. Al Arifi hetzt gegen Juden, Homosexuelle und Schiiten. Außerdem empfiehlt er Ehemännern, ihre Frauen mit Schlägen zu züchtigen.

Wegen der Predigt von Al Arifi musste sich der Imam der Dar-as-Salam-Moschee, Mohamed Taha Sabri, im Neuköllner Rathaus rechtfertigen. Doch offenbar wurden weder dieser Vorfall noch die Nennung der Moschee im Jahresbericht des Berliner Verfassungsschutzes dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) bekannt, bevor er Sabri im Oktober 2015 mit dem Verdienstorden auszeichnete.

Ehrung sei nicht sinnvoll

Die Ehrung sei „nicht sinnvoll“, sagte jetzt der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Robbin Juhnke. „Eine Auszeichnung soll eine Vorbildfunktion haben. Die hat sie nicht, wenn eine Moschee im Verfassungsschutzbericht steht.“

Juhnke hält auch den Besuch der Neuköllner Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) in der Moschee am vergangenen Freitag für falsch. Giffey sieht sich, wie berichtet, viel Kritik ausgesetzt. Aber auch bei radikalen Tendenzen dürfe der Gesprächsfaden nicht reißen, sagte sie dem Tagesspiegel. Giffey will nun jedoch mit dem Verfassungsschutz reden. Imam Sabri äußerte sich nicht.

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Giffey

Angriff auf Neuköllner Begegnung

Kommentar: Warum der B.Z. Artikel über den Besuch Giffeys in der NBS zurückzuweisen ist

Am 11. Juli veröffentlichte die Berliner Zeitung „B.Z.” einen Bericht mit dem Titel „Warum besuchte Franziska Giffey eine Radikalen-Moschee?” Die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin wird dafür kritisiert, die „Neuköllner Begegnungsstätte” (NBS) in der Flughafenstraße besucht zu haben. Demnach stünde Giffey nach einem Posting auf ihrer Facebook-Seite „unter Kritik”. Diese vermeintliche Kritik nimmt Olaf Wedekind in dem Artikel offensichtlich unhinterfragt auf.

„Eine demokratische Politikerin bei Salafisten”, lautet einer jener Kommentare, der die Kritik am Besuch darlegen solle. Gleichzeitig wird der Moschee vorgeworfen Verbindungen zur Muslimbruderschaft zu unterhalten. Einem Laien ist das vielleicht nicht bewusst, aber das sind zwei verschiedene Denkschulen. Ähnlich amateurhaft wirken auch die anderen Beiträge zum Artikel.

Die NBS ist nicht salafitisch. Und sie ist auch nicht, wie die selbsternannte „Islam-Expertin” Sigrid Herrmann-Marschall im B.Z. Artikel versucht zu markieren, ein Treffpunkt von „Ultra-Hardlinern” oder „radikalen Islamisten”. Zwei, das sei erwähnt, allgemein schon höchst fragwürdige Begriffe.

Im NBS waren hingegen bereits unter anderem die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth, der Vorsitzende des Zentralrast der Muslime, Aiman Mazyek, der Rabbiner Walter Rothschild, Prof. Werner Schiffauer oder die Pfarrerin Elisabeth Kruse. Weil der Name Begegnungsstätte laut der Gemeinde Programm sein soll.

Auch die jahrelangen Bemühungen der Moschee, gegen Extremismus anzukämpfen, werden durch den Artikel und den tendenziösen Kommentaren sabotiert. Der deutschlandweit bekannte Referent Ferid Heider hält regelmäßig Unterrichte dort ab, die junge Muslime im Umgang mit extremistischen Ideologien schulen sollen, was ihn zu einer Zielscheibe eben jener Leute machte.

Der Imam der Gemeinde, Taha Sabri wurde 2015 für seinen Einsatz gegen den Extremismus mit dem Verdientsorden des Landes Berlin vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller ausgezeichnet. Selbst über die Bezirksgrenzen hinaus sei die Moschee für „außergewöhnliche Arbeit im Feld des interreligiösen und interkulturellen Dialogs” bekannt, wie der angehende Rabbiner Armin Langer von der Salaam-Shalom Initiative feststellt.

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Time am 15. Juli 2016

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1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-neukoelln-extremisten-predigten-in-dar-as-salam-moschee/13867278.html
2) http://www.islamische-zeitung.de/angriff-auf-neukoellner-begegnung/