Posts Tagged ‘Uwe Mundlos’

Ihnen ist jedes Mittel recht

22. Juni 2019

Von Tatjana Festerling brachte „PI“ einen Artikel über die aktuellste Anti-AFD-Kampagne (1).

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Schon die Mär vom NSU war nur für Blöde

Und jetzt soll eine braune RAF konstruiert werden

Angesichts des offenkundigen Wunsches des Mainstreams, eine braune RAF zu konstruieren, habe ich mich nochmal kurz mit dem NSU befasst und in meinen Unterlagen dazu nachgesehen.

Mundlos soll innerhalb von 30 Sekunden (!!) einerseits auf Polizisten geschossen, einen Brand im Camper gelegt, sich selbst erschossen und danach (!!) noch mal das Repetiergewehr nachgeladen haben, denn es steckte ein Projektil im Gewehr, das nur durch Nachladen in den Lauf gerutscht sein konnte.

Nach dem Tod von Böhnhardt und Mundlos fotografierte die Feuerwehr den Einsatz. Der zuständige Polizeidirektor Michael Menzel beschlagnahmte die Speicherkarte. Sie ist bis heute unauffindbar.

Wegen angeblicher Explosionsgefahr durften weder Sanitäter oder der Notarzt noch Rechtsmediziner zu den Leichen in dem Camper. Der Camper wurde stattdessen samt Leichen und Löschsubstanzen in einem Winkel von circa 30 Grad auf das Abschleppfahrzeug gezogen und abgeschleppt (womit alle Spuren verschoben wurden).

Auf keiner der Waffen befanden sich die Fingerabdrücke von Mundlos und Böhnhardt. Beide trugen keine Handschuhe. Danach eine endlose Reihe von „Pannen“ und 5 tote Zeugen. Junge Zeugen, die an „Unfällen“ starben. Dazu Verfassungsschutzmitarbeiter, die sich zu den Tatzeiten des NSU in unmittelbarer Nähe der Tatorte befanden.

Meine persönliche Einschätzung: Der NSU ist genauso ein Fake des Verfassungsschutzes, um alles, was „rechts“ ist, zu desavouieren, wie der Tod von Lübcke. Der Tatort in Sachen Lübcke wurde manipuliert, das steht fest.

Man behauptet nun, Reker (OB Köln) und Hollstein (das ist der Altenaer Bürgermeister, der mit dem Messer fast von einem blitzradikalisierten „Neonazi“ erstochen wurde, indem der ihm eine kleine Kratzwunde am Hals zufügte, weil ihm von den Stadtwerken das Wasser abgestellt worden war (also klar ein rechtsextremes Motiv hatte; Sarkasmus off) würden ominöse „Morddrohungen“ bekommen und beschwört ein rechtes Netzwerk, das mit allen Mitteln (u.a. dem Art. 18 GG) zu bekämpfen sei.

Rechts=rechtsextrem=rechtsradikal. Klar. Das ist so offensichtlich konstruiert, das kann man wirklich nur den öffentlich-rechtlich-medial-gehirnerweichten Deutschen vorsetzen.

Beim NSU haben sie sich wenigstens noch ein bisschen Mühe gegeben, den Schein zu wahren, denn selbst die zynischsten Zyniker konnten sich nicht vorstellen, dass dieses Volk SO blöd ist. Inzwischen weiß man es besser. Es ist noch blöder…

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Time am 22. Juni 2019

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1) http://www.pi-news.net/2019/06/und-jetzt-soll-eine-braune-raf-konstruiert-werden/

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Lesen Sie auch:

http://www.pi-news.net/2013/04/die-ungereimtheiten-im-nsu-prozes-i/
http://www.pi-news.net/2013/04/die-ungereimtheiten-im-nsu-prozes-ii/
http://www.pi-news.net/2013/04/die-ungereimtheiten-im-nsu-prozes-iii/
http://www.pi-news.net/2013/04/die-ungereimtheiten-im-nsu-prozes-iv/
http://www.pi-news.net/2013/05/die-ungereimtheiten-im-nsu-prozes-v/

https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/02/cui-bono-nsu-1/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/02/cui-bono-nsu-2/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/03/cui-bono-nsu-3/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/10/cui-bono-nsu-4/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/12/cui-bono-nsu-5/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/25/cui-bono-nsu-6/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2018/07/16/cui-bono-nsu-7/
https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/30/dimmies-schwingen-die-nazikeule/

Cui bono „NSU“? (#7)

16. Juli 2018

Vieles spricht dafür, dass es sich bei dem sogenannten „NSU-Komplex“, der in ebenso durchsichtiger wie verlogener Weise für die Nazislahmisierung Deutschlands instrumentalisiert wird, um torkische Geheimdienstmorde im torkisch-kurdischen Umfeld handelt (1).

Lesen Sie einen Artikel von Alexander Wendt (2).

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Der offene Fall

Wem in Deutschland sagt der Name Ömer Güney etwas? Selbst Ermittler, Journalisten und Politiker, die sich über Jahre in viele Details des NSU-Komplexes eingearbeitet hatten, können mit dem Namen in der Regel nichts anfangen.

Juristisch gilt der Komplex des Nationalsozialistischen Untergrunds mit dem Urteil gegen Beate Zschäpe und eine Reihe weiterer Angeklagter seit dieser Woche als abgeschlossen. Die beiden, die als Köpfe des NSU galten, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, kamen bekanntlich schon am 4. November 2011 ums Leben. Das Urteil gegen ihre Komplizin Zschäpe – lebenslange Haft – geht als Novum in die Rechtsgeschichte ein: einer Frau, der die Staatsanwaltschaft nicht in einem Fall nachweisen konnte, an einem der 27 NSU-Tatorte dabei gewesen zu sein, wurde die Mittäterschaft zur Last gelegt aufgrund ihrer Verbindung mit zwei Männern, deren DNA sich an keinem der 27 Tatorte fand.

Aber zurück zu Ömer Güney. Er gehört nicht zu den neun Toten der so genannten Ceska-Serie – den Morden an türkisch-kurdischen Kleinunternehmern, die zwischen den Jahren 2000 und 2006 dem NSU-Urteil zufolge mit einer schallgedämpften 7,65-Millimeter-Ceska-Pistole in Deutschland erschossen wurden. Güney war ein Täter – ein mutmaßlicher Agent des türkischen Geheimdienstes MIT. Er erschoss am 19. Januar 2013 im Kurdistan Informations-Center in Paris die drei kurdische PKK-Aktivistinnen Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Söylmez.

Als Waffe benutzte er eine schallgedämpfte Browning des Kalibers 7,65 Millimeter. Nicht nur in Kaliber und Ausstattung der Tatwaffe glich der Dreifachmord den Morden der Ceska-Serie, sondern auch in den anderen Umständen: Es waren professionelle Hinrichtungsmorde am Arbeitsort der Opfer. Die französische Polizei überführte Güney; die Tat führte zu erheblichen diplomatischen Verwerfungen zwischen Paris und Ankara. Die türkische Regierung wies jede Verantwortung für die Exekutionen zurück. Für Januar 2017 war der Mordprozess angesetzt. Kurz vorher klagte Güney über unklare Kopfbeschwerden, er wurde aus der U-Haft in ein Pariser Krankenhaus verlegt. Dort verstarb er am 17. Dezember 2016 unter ungeklärten Umständen.

Sehr viele lose Fäden

Die französischen Ermittler fanden einiges über Güneys Lebensweg heraus. Unter anderem, dass er von 2003 bis 2011 in Deutschland gelebt hatte, genauer, in Bayern. Drei Opfer der Ceska-Serie starben bekanntlich in Nürnberg, zwei in München. In französischen und englischsprachigen Medien gab es eine Fülle von Berichten über Güney und die Morde, in Deutschland nur sehr wenige. Aber kein Artikel stellte einen Zusammenhang mit den Exekutionsmorden gleichen Stils in Deutschland her.

Auch der Autor verfügt nicht über einen bisher unbekannten Beleg. Dieser Artikel dient nur der Zusammenstellung von Fakten, die möglicherweise überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Natürlich dient diese Zusammenstellung auch weder der verbotenen PKK, noch stellt sie die Existenz des NSU in Frage. Dass Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe in Jena versucht hatten, eine Bombe zu bauen, dass sie für eine Serie von Banküberfällen und einen Sprengstoffanschlag verantwortlich waren – dafür gibt es Belege. Das Blut der 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin Michèle Kiesewetter fand sich auf einer Jogginghose, die Uwe Böhnhardt zugeordnet wurde.

Die Frage, die sich aus Sicht von etlichen Mitgliedern des Bundestags-Untersuchungsausschusses zum Komplex NSU nie befriedigend klären ließ, lautet: Wie passen die Hinrichtungen von acht türkischen Kleingewerbetreibern und einem Griechen in Ladenlokalen zwischen München und Rostock – jedes Mal ohne verwertbare Spuren – zu dem Täterprofil der beiden Uwes? Woher hatten reisende Täter derart gute Ortskenntnisse? Das Ladenschild des im August 2001 in München ermordeten Habil Kilic beispielsweise lautete „Lebensmittel Getränkehandel Gerd Simon“. Dass ein türkischstämmiger Unternehmer das Geschäft führte, konnte kein Durchreisender wissen.

Warum endet die Ceska-Serie 2006, obwohl die NSU-Täter bis November 2011 aktiv waren und über ein ganzes Arsenal an Waffen verfügten, inklusive der Ceska? Warum kam die Ceska nur bei den Hinrichtungen der Geschäftsleute zum Einsatz, aber weder bei einem der Banküberfälle noch bei der Ermordung Michèle Kiesewetters?

Auf Nachfrage wollte Zschäpes Anwalt Wolfgang Heer nicht kommentieren, ob der Fall Güney in Paris in seiner Verteidigung eine Rolle gespielt hatte. Der ehemalige Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses Clemens Binninger sagte, wenn der Name und die Morde in Paris vorgekommen sein sollten, dann jedenfalls nicht prominent. In dem Komplex NSU finden sich sehr viele lose Fäden, von denen viele ins Leere führen. Manche wurden möglicherweise nicht ausreichend verfolgt.

Möglicherweise gibt es einfach nur viele offene Fragen

Zu den ungeklärten Punkten gehören auch die so genannten Bekenner-Kassetten – aufwendig geschnittene DVDs mit Bildern der Ermordeten aus der Ceska-Serie, unterlegt mit rechtsradikaler Musik und dem NSU-Logo. Obwohl die Mordserie 2006 endete, wurden einige DVDs erst nach dem Tod von Böhnhardt und Mundlos verschickt, die meisten fielen in die Hände der Polizei. In der von Explosion, Feuer und Löschwasser verwüsteten Wohnung Zschäpes in der Zwickauer Frühlingsstraße fanden die Beamten 2011 nach Angaben der Bundesanwaltschaft 35 versandfertige Briefumschläge mit Kassetten. Sechs weitere Exemplare fanden sich in einem Rucksack aus dem ausgebrannten Wohnmobil von Böhnhardt und Mundlos – allerdings erst bei einer nochmaligen Durchsuchung des Rucksacks nach dem 4. 11. 2011. Zu dem Rucksack fand sich sogar eine Kaufquittung – er wurde zwei Tage vor dem Tod der beiden Uwes erworben.

Fest steht, dass eine DVD zu einem Zeitpunkt in den Briefkasten einer Zeitung gesteckt wurde, als Zschäpe schon in U-Haft saß. Dokumentiert durch Aussagen von BKA-Beamten in dem Prozess ist außerdem, dass Strom- und Wasserverbrauch der Wohnung in der Zwickauer Frühlingsstraße – dem Quartier also, das bis zuletzt Quartier des NSU-Trios gewesen sein sollte – eher für eine Person passte als für drei. Der NSU-Untersuchungsausschuss hielt auch fest, dass die Ermittler den Rechner nie aufspürten, auf dem die Endversion des Bekennervideos hergestellt wurde.

Möglicherweise gibt es – wie gesagt – einfach nur viele offene Fragen zum NSU und gleichzeitig erstaunliche Ähnlichkeiten der Ceska-Morde mit der dreifachen Hinrichtung in Paris 2013. Vielleicht finden französische und/oder deutsche Fahnder irgendwann etwas zu den deutschen Jahren von Ömer Güney, und es stellt sich heraus, dass sich keine Fäden seines Falls mit dem des NSU berühren.

Die Familien der drei erschossenen PKK-Aktivistinnen setzten jedenfalls im Februar 2017 durch, dass der Komplex Güney und Paris noch einmal untersucht wird.

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Time am 16. Juli 2018

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1) https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/25/cui-bono-nsu-6/
2) https://www.publicomag.com/2018/07/der-offene-fall/

Der Kapo spricht

13. Februar 2014

Schulz

„Herr Schulz, ich weiß, dass es in Italien einen Produzenten gibt, der einen Film über Nazi-Konzentrationslager dreht. Ich werde Sie für die Rolle des Kapo empfehlen. Sie sind perfekt!“ meinte Silvio Berlusconi am 2. Juli 2003 zu dem zwanghaften Krakeeler Martin Schulz (1) und hatte, wie man nun wieder einmal gesehen hat, völlig Recht damit.

Hirnlos, hässlich, hasserfüllt: Von solchen  Typen lässt sich die EU repräsentieren. Das ist einfach nur peinlich. In der Knesset des demokratischen Israel nimmt Schulz Partei für die Diktaturen der Palaraber, in Birma fordert Bundespräsident Gauck volle Bürgerrechte für die mohammedanistischen Rohingya-Invasoren, in Syrien unterstützt die Obama-Administration Al-Kaida-Ableger. Schulz ist zwar besonders grob, eben ein Kapo, aber im Grunde liegt sein Verhalten auf der allgemeinen Linie.

Vielleicht nicht mehr lange, wie die Abstimmung in der Schweiz zeigt.

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Time am 13. Februar 2014

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1) http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Schulz

Doch kein Selbstmord?

5. November 2013

Explosives removed, suspects detained in Kandahar clearing operation

Die „Deutsch Türkischen Nachrichten“ gingen gestern auf die extrem wackelig gewordene Selbstmordthese, die offiziell in Bezug auf den Tod der angeblichen NSU-Terroristen Mundlos und Böhnhardt vertreten wird, ein (1).

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NSU-Terror: Selbstmord von Mundlos und Böhnhardt technisch „unmöglich“

Die Zweifel an der Selbstmord-These in Bezug auf die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vertiefen sich. Waffen-Analysten sagen, dass die Selbstmorde aus technischen Gründen schlichtweg unmöglich seien.

Die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos haben offenbar keinen Selbstmord begangen. Jedenfalls bestehen große Zweifel am technischen Ablauf der Selbstmord-These.

Im Gespräch mit den DTN, sagte der Jagdwaffen-Spezialist Sigmund Mittag, dass er den Fall auf Wunsch von deutschen und türkischen Reportern durchgespielt habe. Die Selbstmorde von Eisenach seien schlichtweg „unmöglich“. Dabei komme es Mittag auf die rein technischen Aspekte an.

„Bei der Tatwaffe handelt es sich um eine Winchester 1300. Die Patronen bei diesen sogenannten Vorderschafts-Repetierflinten können nur einzeln nachgeladen werden. Sie können die Patrone ins Patronenlager nur dann einführen, wenn sie die Patronenhülse von der benutzten Vorgänger-Patrone manuell entfernen. Das erfordert eine starke Handbewegung. Die Patronen-Hülse fällt raus und erst dann wird die Waffe nachgeladen. Beim Tatort wurden zwei Patronenhülsen auf dem Boden gefunden. In Verbindung mit den Selbstmorden ist das technisch unmöglich. A schießt auf B und bringt ihn um. Dann holt er die Hülse aus der Flinte und lädt wieder nach. Anschließend erschießt er sich selbst. Er kann also unmöglich die zweite Hülse im Nachhinein auswerfen, weil er schon tot ist.“

Ein weiterer Sprecher des Waffenfach-Geschäfts Waffen Schuster sagte den DTN, dass die Aussagen von Siegmund Mittag korrekt seien. Er schließe sich der technischen Analyse von Mittag an.

Am 4. November 2011 soll Mundlos seinen NSU-Komplizen Böhnhardt in einem Wohnmobil in Eisenach getötet haben. Anschließend soll er das Wohnmobil in Brand gesteckt und sich selbst erschossen haben.

Bei der nachfolgenden Untersuchung des Tatorts wurden zwei ausgeworfene Patronen-Hülsen der Marke Brenneke gefunden worden, berichtet Focus. Die Hülsen waren jeweils 70 Millimeter lang. Nach dem aktuellen Kenntnisstand wurde die zweite Patronenhülse bei der Spuren-Sicherung nicht von der Polizei aus der Winchester entfernt.

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Time am 5. November 2013

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1) http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/11/493271/nsu-terror-selbstmord-von-mundlos-und-boehnhardt-technisch-unmoeglich/
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Weitere Beiträge zum Thema:

– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/02/cui-bono-nsu-1/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/02/cui-bono-nsu-2/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/03/cui-bono-nsu-3/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/10/cui-bono-nsu-4/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/12/cui-bono-nsu-5/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/04/30/dimmies-schwingen-die-nazikeule/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/04/zwanghafte-instrumentalisierung/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/06/the-mechanic/
– https://madrasaoftime.wordpress.com/2013/10/25/cui-bono-nsu-6/

The Mechanic

6. Oktober 2013

FlorianH

Die NSU-Affaire nutzt am allermeisten den Orkverbänden, und die versuchen hemmungslos, sie für ihre Interessen zu instrumentalisieren. Dabei setzt sich die ohnehin schier endlos wirkende Liste der Ungereimtheiten fort.

Durch die „Deutsch Türkischen Nachrichten“ (1) bin ich auf einen diesbezüglichen Fall aufmerksam geworden, der sich Mitte September in Baden-Württemberg ereignet hat. Ein rechtsradikaler 21-Jähriger war von Organen des Staatsschutzes zur Vernehmung vorgeladen worden. Er stieg wenige Stunden vor dem Termin in sein Auto, dieses explodierte und brannte aus. Eine Szenerie wie in dem Film „The Mechanic“ mit Charles Bronson als Auftragskiller (2).

Für mich sieht das also aus wie ein klassischer Mafia- oder Geheimdienstmord aus. Nicht so für die deutschen Behörden: Sie vermuten einen Selbstmord aus Liebeskummer, wie Andreas Förster in der „Berliner Zeitung“ vom 29. September berichtete (3).

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Wichtiger Zeuge im Auto verbrannt

Ein junger Mann verbrennt Mitte September bei Stuttgart in seinem Auto. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Doch ein Abschiedsbrief ist nicht gefunden worden. Er starb, kurz bevor ihn der Staatsschutz zu möglichen Komplizen der rechten Terrorgruppe NSU befragen wollte.

Ein mysteriöser Todesfall in Baden-Württemberg heizt Spekulationen um mögliche noch unbekannte Komplizen der rechten Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) weiter an. Ein 21-jähriger Mann aus dem Landkreis Heilbronn war vor zwei Wochen in seinem Auto verbrannt – nur wenige Stunden bevor ihn offenbar der Staatsschutz über Neonazis in der Region befragen wollte.

Die Polizei geht von einem Selbstmord aus, angeblich aus Liebeskummer. Demnach habe sich das Opfer am 16. September in seinem eigenen Auto verbrannt. Einen Abschiedsbrief gibt es aber nicht. Auch hatten Zeugen eine Explosion beobachtet, kurz nachdem der Mann nahe dem Cannstatter Wasen in Stuttgart in sein Auto eingestiegen war. Erst danach habe das Fahrzeug Feuer gefangen und sei ausgebrannt, sagen diese Zeugen.

Bei dem Toten handelt es sich um Florian H., der bereits im Januar 2012 zum Polizistenmord in Heilbronn befragt worden war. Zuvor soll es einen anonymen Hinweis gegeben haben, wonach H. Kenntnisse über den Mord an der Beamtin Michele Kiesewetter haben könnte. Die Tat vom April 2007 wird dem NSU zugerechnet. In der Vernehmung bestritt H. allerdings, etwas von dem Mordanschlag zu wissen. Dafür soll er jedoch Hinweise auf eine weitere rechtsterroristische Gruppe gegeben haben. Dies wurde erst jetzt, kurz vor seinem Tod, bekannt – durch den Anfang September veröffentlichten Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag.

Treffen in Öhringen

In diesem Bericht gibt der Ausschuss einen Ermittlungsbericht des Landeskriminalamtes (LKA) in Stuttgart vom 30. März 2012 wieder. Danach habe H. in seiner Vernehmung im Januar 2012 davon gesprochen, dass es in Baden-Württemberg eine Gruppe namens „Neoschutzstaffel“ (NSS) gebe. Diese NSS sei von H. als „zweite radikalste Gruppe“ neben dem NSU bezeichnet worden. Den Aussagen des Zeugen zufolge hätten sich auch Aktivisten beider Gruppierungen einmal in Öhringen, etwa 25 Kilometer östlich von Heilbronn gelegen, getroffen. Wann dieses Treffen stattgefunden haben soll, wusste H. jedoch nicht. Auch das LKA konnte offenbar nichts Näheres in Erfahrung bringen. Laut dem Ermittlungsbericht konnten die Angaben des Zeugen „nicht verifiziert“ werden.

Dass der baden-württembergische Staatsschutz H. jetzt ein weiteres Mal befragen wollte, hängt mit der Ermittlungsgruppe „Umfeld“ zusammen, die im Stuttgarter LKA vor einigen Monaten zu arbeiten begann. Die SoKo soll mit sogenannten Strukturermittlungen die rechtsextreme Szene im Land aufklären. Dazu sollte nun auch H., der von den Sicherheitsbehörden als Mitläufer der rechten Szene eingestuft wurde, erneut befragt werden.

Indizien im Brandmüll

Bislang gibt es aber nur Mutmaßungen darüber, ob H.s Tod mit seiner Vorladung beim Staatsschutz zu tun haben könnte. Eine mögliche Verbindung von baden-württembergischen Rechtsextremisten zum NSU ist hingegen nicht weit hergeholt. Während ihres Lebens im Untergrund unterhielten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe über Jahre hinweg persönliche Verbindungen in die Region um Heilbronn und Ludwigsburg. Auch weilten sie dort wiederholt zu Besuchen bei Gesinnungsfreunden.

Im Münchner NSU-Prozess waren zuletzt weitere Indizien bekannt geworden, die auf bislang unbekannte Komplizen des Terrortrios hinweisen. So fanden sich im Brandschutt der Zwickauer Wohnung Artikel aus bayerischen Regionalzeitungen über die NSU-Morde. Diese Zeitungen werden in Zwickau nicht vertrieben. Sie könnten dem Trio von Mitwissern zugeschickt worden sein. Die Bundesanwaltschaft beharrt in ihrer Anklage gegen Beate Zschäpe jedoch darauf, dass das Trio keine Komplizen bei ihren Mordtaten hatte.

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Die Informationen über den Vorfall sind spärlich gesät, aber es war im Internet doch zu erfahren, dass auch unter Linken Zweifel bestehen (4):

„’Das alles klingt doch sehr merkwürdig‘, sagt Silke Ortwein, die Heilbronner DGB-Kreisvorsitzende. Sie ergänzt: ‚Es ist an der Zeit, dass auch Baden-Württemberg als Bundesland, in dem der Polizistinnenmord geschehen ist, endlich einen ‚NSU-Untersuchungsausschuss‘ einrichtet.’“

Ortwein, die die Angelegenheit im Sinne der Orkverbände interpretieren und breittreten will, und die einen weiteren Untersuchungsausschuss ersehnt, schließlich hat der Erfurter Landtag ja auch einen (5), redet als Expertin (6):

„Ortwein war lange in der Psychiatrie tätig, auch vor diesem Hintergrund beurteilt sie Art und Umstände der Selbsttötung von Florian H. Sie verweisen ihrer Kenntnis nach auf einen politischen Hintergrund mit Signalwirkung. Öffentliche Selbstverbrennungen, noch dazu auf einem Platz, der ein bewusst ,beziehungsreicher’ sei, enthielten immer eine Botschaft. An der Stelle, unweit des Cannstatter Wasens, an dem sich Florian H. das Leben nahm, sollen sich auch die beiden NSU-Täter Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aufgehalten haben. Auch die Todesart selbst – erst eine Explosion und dann das Feuer – entsprächen dem Ablauf des Todes der beiden in ihrem Wohnwagen in Eisenach. Wer sich aus Liebeskummer töte, so wie es als ,Beziehungstat’ kolportiert wird, wähle andere Methoden und hinterlasse beispielsweise einen Abschiedsbrief, um Schuldgefühle zu erzeugen.“

Ortwein stellt zwar das Motiv in Frage, dass es sich um Selbstmord handelt, ist für sie indessen völlig klar. Schließlich haben die beiden Uwes das ja auch so gemacht. So wird deren äußerst dubioses Ableben zum „Beweis“ für das äußerst dubiose Ableben Florian Hs.

Wir wissen, wem die NSU-Affaire nützt, und wir sehen, wie sie mit aller Macht in Richtung Rechtsterrorismus gelenkt werden soll.

Wir werden sehen, was dabei herauskommen wird.

Montparnasse

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Time am 6. Oktober 2013

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1) http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/10/490846/nsu-morde-zeuge-florian-h-verbrennt-im-auto/
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Kalter_Hauch
3) http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/nsu-prozess-wichtiger-zeuge-im-auto-verbrannt,11151296,24474928.html
4) http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/130/ungeklaerter-todesfall-1744.html
5) http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/ex-neonazi-architekt-des-nsu-als-v-mann-enttarnt,11151296,24521234.html
6) http://www.rnz.de/suedwest/00_20130926060005_107349084_Nach_Selbsttoetung_wird_ein_Untersuchungsaussc.html

Dimmies schwingen die Nazikeule

30. April 2013

NSU-Video

Über die NSU-Affaire schreibe ich nicht deshalb regelmäßig, weil ich gewalttätige Nazis unterstützen will. Der deutsche Nationalsozialismus ist das entsetzlichste Kapitel unserer Geschichte, er hat 60 Millionen Menschen das Leben gekostet und unser Territorium halbiert. Er ist ein Bruder des abscheulichen Mohammedanismus. Beider Freunde sind meine Gegner.

Ich habe in Bezug auf die NSU-Affaire jedoch das dringende Gefühl, als ob wir mit ihrer Hilfe und von unseren Eliten einmal mehr über den Mohammedanismus, der der Einzige ist, dem diese Angelegenheit nützt, belogen werden. Es gibt zu viele Widersprüche, Ungereimtheiten und Setzungen, als dass man nicht das Konstruierte, den Willen, ein bestimmtes Ziel erreichen zu wollen, spüren würde.

Kewil von „PI“ stellte heute pointierte Betrachtungen zum ominösen NSU-Bekennerfilm an (1):

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Die Ungereimtheiten im NSU-Prozeß IV

„Sind Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe überhaupt Terroristen? Zum Terrorismus gehören per definitionem Bekennerschreiben und politische Forderungen. Man kann nicht in unregelmäßigen Abständen sinnlos irgendwelche Gemüsehändler oder Dönerwirte ermorden und nichts wollen. Das haben wohl auch die Ermittler gemerkt, und so tauchen aus der am 4.11.2011 ausgebrannten Wohnung in Zwickau wie durch ein Wunder unbeschädigte Computer-Festplatten und Bekenner-DVDs auf. Außerdem soll Zschäpe noch schnell sechs DVDs verschickt haben, bevor sie in Panik ihre Wohnung anzündete. Wer mit gesundem Menschenverstand soll das glauben?

Laut Bundesanwaltschaft stammt nämlich das erste Video in der ausgebrannten Wohnung sogar von 2001. Aber zehn Jahre wurde nichts vom Trio verschickt, kein Papierfetzen, geschweige denn eine CD bekannt, keiner hat was gesehen. Und dann, ausgerechnet erst, nachdem das Trio aufgeflogen war, kommt der Rosarote Panther in einen linksextremen Laden namens “apabiz” geflogen, und der verkauft ihn an den Spiegel, der das Video eine Woche für sich allein behält.

Warum hätte der NSU Videos produzieren und nie verschicken sollen, wenn es Terroristen waren? Warum lagen die in der Wohnung herum und wurden jahrelang auf der Festplatte gar nicht angeklickt, und justament, als man nach dem Tod von Böhnhardt und Mundlos Beweise brauchte, ist alles simsalabim wie durch ein Wunder unversehrt durch Wohnungsbrand und Löschwasser beim Spiegel? Und im Wohnwagen bei einem Banküberfall! Wer nimmt Mordbeweise zu einem Banküberfall mit?

Mit solch verdächtigen Beweisstücken würde ich mich als Anwalt gar nicht in die Verhandlung trauen. Die Videos weisen noch weitere Ungereimtheiten auf (siehe etwa Compact Magazin spezial), aber die obigen Fragen zum Paulchen-Panter-Video genügen vollauf!

Wolke

Ich möchte zum 15-minütigen NSU-Bekennervideo heute die Ansicht einer Bekannten beisteuern. Diese Bürgerin ist kein Counterjihadi, und ich halte mich in Bezug auf dieses Thema ihr gegenüber bedeckt. Sie ist aber seit Jahrzehnten Werbe-Grafikerin, und sie ist in ihrem Job erfolgreich.

Sie hat das NSU-Video gesehen, und sie hat mir ziemlich ausufernd erklärt, warum es professionell sei.

Sie meinte, dass die Videomacher die aktuellen NSU-Bilder perspektivisch richtig in den Zeichentrickfilm eingebaut haben (s.o.). Sie machen auch das mit der Lesbarkeit richtig, indem sie helle Schrift auf dunkle Untergründe stellen und umgekehrt. Sie fand den Wechsel der verschiedenen Schriftfarben toll, weil dadurch der Text geordnet würde. Sie meinte, die Übergänge von Zeichentrick zu real seien raffiniert montiert. Dann fand sie es komisch, dass ein paar in Bezug auf Grafik ungebildete Kriminelle so ein Gespür für einen speziellen Filmstil haben, dass sie ihre Botschaften in die speziellen Ideen von Paulchen Panther stellen wie bei den realen Szenen in den Wolken. Sie meinte auch, dass die Sprache und Bildsprache des Films viel zu nah an Paulchen Panther sind und zu wenig am Nationalsozialismus oder psychopathischen Killern. Das sei so, als ob ein Paulchen-Panther-Fan einen Film mit Nazis macht und nicht umgekehrt. Bei „Bild“ (einzige Quelle, die ich für den Film noch gefunden habe) heißt es:

„Der Film wurde mit hohem technischen Aufwand verändert.“ (2)

Meine Bekannnte sagte, dass das falsch sei. Technisch könne das jeder am PC mit den entsprechenden Programmen, aber das sei so gemacht, wie es nur Leute hinkriegen, die das beruflich machen, und sie meinte: „Dazu braucht man den Blick!“ 

In meinem Job habe ich auch „den Blick“.

Schlussfolgerung: Das Video stammt nicht personally von „Beate and the Uwes“, sondern von einer professionellen Werbeagentur (ggf. im Dienste eines Dienstes).

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Time am 30. April 2013
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1) http://www.pi-news.net/2013/04/die-ungereimtheiten-im-nsu-prozes-iv/
2) http://www.bild.de/video/clip/mord/propaganda-video-der-killer-nazis-21035344.bild.html

Cui bono „NSU“? (#3)

3. April 2013

Heilbronner Polizistenmord - Explosion in Zwickau

Die „NSU-Zentrale“ in Zwickau nach dem 12-stündigen Brand. 1.400 Asservate konnten dennoch dort geborgen werden. (1)

Die angebliche Mordserie des angeblichen „NSU“ zeichnet sich u.a. durch zahlreiche Fragen und Widersprüche aus. Doch schon vor Prozessbeginn ist für die Mohammedanisten und ihre rotgrünen Handlanger klar, dass es sich um „antimohammedanistischen Terrorismus“ in einem staatsbedrohenden Maßstab handeln muss.

Die Orkverbände geifern gegen Deutschland, erklären jeden Nicht-Ork zum Nazi und potentiellen Terroristen und erhalten bei ihrem Treiben schamlose Unterstützung von der torkischen Regierung. Die Mohammedanisten und ihre Helfer sind die engagiertesten Akteure im ganzen Geschehen, so engagiert, als ob sie auf die Mordserie gradezu gewartet hätten. Unsere Medien assistieren ihnen willfährig, und unsere politischen Eliten kriechen um die Wette.

Unabhängig von den wahren Hintergründen für die Mordserie, die hoffentlich durch den Prozess aufgedeckt werden, und die m.E. durchaus auch in nationalsozialistischen Motivationen bestehen könnten, wird – ebenso wie es bei Breivik war – das Hauptziel der Mohammedanisten in der Angelegenheit deutlich: Die Kriminalisierung der Kritik am Mohammedanismus. Mazyeks „islam.de“ (2):

„Der Zentralrat der Muslime (ZMD) sieht in der Größe des NSU-Umfelds einen Beleg für die Verankerung der Terroristen in der Gesellschaft. Dass inzwischen 129 Personen identifiziert seien, zeige dass man es mit einer Bewegung zu tun habe, sagte der Vorsitzende des ZMD, Aiman Mazyek, dem Tagesspiegel. ‚Schon die Formulierung ’Trio’ ist ein sprachliches Delikt’.“

Delikte werden üblicherweise strafrechtlich verfolgt, also achten sie in Zukunft auf ihre Worte. Aber Mazyek wird noch deutlicher:

„Mazyek forderte als eine Maßnahme, Islamfeindlichkeit zum Straftatbestand zu machen.“

Selbstverständlich liegt Mohammedanismusfeindlichkeit z.B. dann vor, wenn man von „Mohammedanismus“ spricht anstelle von „Islam“, oder wenn man Befremden darüber äußert, dass ein Mörder, Kindervergewaltiger, Sklavenhändler, Tierquäler, Sexoman und Plünderer zum „besten Menschen aller Zeiten“ erklärt wird, so wie es die Mohammedanisten mit ihrem Religionsbegründer halten.

Im Folgenden lege ich Ihnen eine Liste von Zitaten aus den MSM vor, die zeigen soll, wie widersprüchlich, konstruiert und dubios die ganze „NSU“-Affäre ist. Ich habe mich dabei im Wesentlichen auf die Sammlung von Andreas Hauß gestützt (3), der als Ursache einen Kampf verschiedener Dienste unseres Staates gegeneinander vermutet. Ich selbst habe keine Vermutung, aber ich weiß ganz sicher, wem die Morde am meisten nützen: Den Orkkommissaren und ihren Lakaien.

NSU-Mobil

Das NSU-Mobil

Gab es bei der versuchten Festnahme ein Feuergefecht oder nicht?

„4. November, nach 11.30 Uhr: Als sich die Beamten nähern, eröffnen die Täter sofort das Feuer. ‚Wir wussten, dass sie scharfe Waffen hatten. Sie haben mit einer MPi auf uns geschossen’, erinnert sich Polizeidirektor Michael Menzel.“ (4) Eine Anwohnerin, die in ca. zehn Metern zum Wohnmobil wohnte: „Schüsse sind keine gefallen, das hätte ich gehört“. (5)

„So sollen Anwohner eine dritte Person gesehen haben, die das Wohnmobil kurz vor dem Eintreffen der Polizei verlassen hat.“ (6)

Selbstmord? Warum? Warum so?

Die beiden Uwes waren schwer bewaffnet: „Warum kapitulierten die schwer bewaffneten Serienmörder, als sich zwei Streifenpolizisten dem Wohnmobil näherten? (…) Mundlos nahm eine Winchester-Flinte, Modell 1300 Defender, zur Hand und jagte seinem Kumpel eine Kugel in den Kopf. Mit derselben Waffe schoss er sich kurz darauf in den Mund.“ (7) „Die Männer im ausgebrannten Wohnmobil in Eisenach sollen an einem Kopfschuss bzw. einem Schuss in die Brust gestorben sein.“ (8)

„In dem ausgebrannten Wohnmobil finden sich unter anderem 110.000 Euro in bar, die zum Teil noch mit Banderolen versehen sind und dadurch früheren Banküberfällen aus der Zeit vor 2008 zugeordnet werden können. Auch Skizzen einiger dieser seinerzeit überfallenen Banken liegen im Fahrzeuginneren, was beides auf eine Beteiligung Mundlos’ und Böhnhardts an diesen Raubüberfällen hindeutet. Außerdem finden sich in dem Wohnmobil neben weiteren Waffen auch die beiden Dienstpistolen der 2007 ermordeten Heilbronner Polizistin Michèle Kiesewetter und ihres bei dem Überfall schwer verletzten Kollegen.“ (9)

„Das Feuer wird so heiß, dass nach wenigen Minuten die Fenster und die Decke des Fahrzeugs herausfliegen und einige der Waffen sich verformen.“ (10)

„Hamburgs ehemaliger Innensenator und Ex-Polizeipräsident Udo Nagel hat nach dem Tod zweier Rechtsterroristen aus Thüringen ‚erhebliche Zweifel’ an der Selbstmordtheorie der Ermittlungsbehörden geäußert. Gegenüber der ‚Bild’-Zeitung erklärte Nagel: ‚Solche Tätertypen bringen sich in der Regel nicht selbst um.’“ (11)

NSU-Zentrale brennt

A really hot place: NSU-Headquarter in Zwickau

Was in einer Wohnung, die zwölf Stunden lang gebrannt hat, gefunden werden kann

Spiegel-online (12): „Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen fanden die Ermittler in der ausgebrannten Wohnung, in der Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gelebt haben sollen, zudem zahlreiche Zeitungsausschnitte.“

„Bei der Auswertung von Asservaten aus der Wohnung wurden zwei Zeitungsausschnitte mit ihren Fingerabdrücken  gefunden… So seien durch die Kriminaltechnik des BKA Ende Juli Blutanhaftungen der von den Terroristen 2007 in Heilbronn ermordeten Polizistin Michele Kiesewetter an einer im Brandschutt in Zwickau gefundenen Jogginghose entdeckt worden. Zwei Taschentüchter in dieser Hose hätten durch eine molekulargenetische Untersuchung Mundlos zugeordnet werden können.“ (13)

„75.000 Euro Bargeld ließ sie im Haus zurück.“ (14)

„Dass trotz der schweren Verbrennungen überhaupt noch Beweise geborgen werden konnten, zum Beispiel die Tatwaffe, ein USB-Stick und mehrere Bekenner-DVDs, wundert einen Feuerwehrmann, der damals bei dem Löscheinsatz dabei war. ‚Nach dem, was ich während dieses Einsatzes gesehen habe, muss ich mich sehr wundern, was dort zwei Tage danach noch alles in der Brandruine gefunden wurde’, sagte der Feuerwehr gegenüber ‚Bild am Sonntag’.“ (15)

72 Anrufe

„Telefonanrufe bei der Terror-Frau – Erneut Erklärungsbedarf: Als das Nazi-Mörder-Netzwerk aufflog, riefen Sachsens Sicherheitsbehörden pausenlos bei Beate Zschäpe an(16)

24 Aktenordner

„Es sei verwunderlich, wie schnell sich die Bundesanwaltschaft ‚nach der Explosion des Hauses in Zwickau und dem Auffinden der Leichen der beiden Täter zur Gruppierung der Täter festgelegt hat und wie schnell über zwei Dutzend Aktenordner mit Erkenntnissen über die Täter präsentiert werden konnten’, so André Schulz (Bund Deutscher Kriminalbeamter).“ (17)

10 DVDs

„Die Bekenner-DVDs, die der ‚Nationalsozialistische Untergrund’ selbst oder über Mittelsmänner vergangene Woche an einige Medien und an die Partei Die Linke verschickt hat, geben der Polizei weiter Rätsel auf. Unbestätigten Angaben zufolge gingen an bis zu zehn Stellen in der Republik entsprechende Video-Kopien. Auch den Nürnberger Nachrichten wurde ein Exemplar zugespielt – und zwar nicht per Post, sondern auf direktem Weg … noch bevor die Polizei das Zwickauer Terror-Trio mit der bisher ungeklärten Mord-Serie in Verbindung brachte.“ (18) „Dass Beate Z. die DVD selbst nach Nürnberg brachte, gilt als ausgeschlossen. Sie stellte sich mindestens zwei Tage, bevor der Brief das Verlagshaus erreichte.“ (19) „Als Zschäpe auf die Straße eilt, hat sie nur die beiden Katzenkörbe in der Hand, um die Tiere bei einer Nachbarin abzugeben. Keiner der Zeugen erinnert sich an eine größere Tasche. Hat sie aber nur eine normale Handtasche dabei: Wie passen dort die zwölf DIN A4-Umschläge mit den Bekennervideos hinein, die Zschäpe angeblich aus der Wohnung mitgenommen haben soll, um sie loszuschicken?“ (20)

Zur Ermordung der Polizistin Kiesewetter

„Der Fall der im April 2007 ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter könnte sich zu einem Geheimdienstskandal entwickeln. Das Magazin ‚Stern’ veröffentlicht ein Protokoll des US-Militärgeheimdienstes ‚Defense Intelligence Agency’ (DIA), das möglicherweise ernst zunehmende Hinweise auf eine Verwicklung der DIA und des Verfassungsschutzes in den Mord enthält. (…) … hätten am 25.April 2007 in Heilbronn zwei Personen (‚Contacts’) observiert: den Deutsch-Türken Mevlüt K. und einen nicht identifizierten Verdächtigen. Letzterer soll zum Zeitpunkt der Beschattung einer Bank in Heilbronn 2,3 Millionen Euro eingezahlt und sich dann in Richtung Theresienwiese bewegt haben… Schlüsselfigur ist der aus Ludwigshafen stammende Mevlüt K., der die Zünder für die Sprengsätze besorgt hatte. Nach Informationen von ‚Welt Online’ war Mevlüt K., gegen den in Deutschland wegen Unterstützung terroristischer Aktivitäten weiterhin ein Haftbefehl aussteht, allerdings ein Informant der CIA und des türkischen Geheimdienstes MIT.“ (21)

„Michèle Kiesewetter († 22, starb 2007 durch Kopfschuss) passt nicht ins mörderische Schema der Killer. Die Neonazis gingen ein enormes Risiko ein, als sie Kiesewetter hinrichteten. Denn: Nach Polizistenmördern wird besonders intensiv gefahndet, weil jeder Polizist in Deutschland will, dass die Mörder eines Kollegen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Mörder nahmen Kiesewetter u.a. die Handschellen ab, behielten sie jahrelang wie eine Trophäe.“ (22)

Über die neun anderen Opfer

„Fahnder der BKA-Ermittlungsgruppe ‚Ceska’ gehen nun dem Verdacht nach, die Ermordung von neun Männern quer durch die Bundesrepublik könnte im Zusammenhang stehen mit Wettbetrügereien und verschobenen Fußballspielen, gegen die derzeit die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt… Dass Profis am Werk waren, daran hat die Polizei schon lange keinen Zweifel mehr. Der oder die Täter gingen stets mit einer Kaltblütigkeit vor, die selbst erfahrene Beamte staunen lässt. Sie traten am helllichten Tag an ihre Opfer heran, selbst wenn Passanten in der Nähe waren, schossen ihnen in den Kopf und gingen davon… Abdurrahim Ö., 48, Opfer Nummer zwei aus der Nürnberger Innenstadt, arbeitet bei Siemens am Band. Seine Frau hatte ihn verlassen, Nachbarn berichten von einer teuren Scheidung. Abends reparierte Ö. Reißverschlüsse und Hosenaufschläge in seinem kleinen Schneideratelier. Dort wurde er im Juni 2001 auch erschossen, doch zuvor wollen Nachbarn einen Streit gehört haben. Zwei Männer mit osteuropäischem Akzent hätten eine Zahl gebrüllt… Auch dem freundlichen Dönerbudenbesitzer Ismail Y. aus Nürnberg soll es nicht leicht gefallen sein, seine monatlichen Kosten zu decken. Ihn traf die tödliche Kugel im Juni 2005… Der Grieche Theodorous B. verkehrte fast täglich im Zockermilieu… Kurz nach der Eröffnung wurde B. – nur sechs Tage nach Ismail Y. – hingerichtet. Ebenso wie der 21-jährige Halit Y., der in Kassel ein Internetcafé betrieb und sich dafür von seinem Vater Geld geliehen hatte… Wollten sie alle ihre Geldnöte durch illegale Wetten oder Würfelspiele beheben?… Die Verwandten des ersten Opfers, des Blumenhändlers Enver S. aus Nürnberg, bekannten nach der Tat, sie hätten große Angst. Vor wem, sagten sie nicht. Die anderen Befragten schwiegen eisern… ‚Eure Polizei wird diesen Fall nicht lösen’, orakelte ein türkischer Nachbar von Halit Y.“ (23)

„Geldwäsche sei auch das Motiv für die ‚Döner-Morde’. Die Grauen Wölfe hätten ein Syndikat in Deutschland aufgebaut, und wer sich geweigert habe, sein Geschäft für die Geldwäsche zur Verfügung zu stellen, sei ermordet worden.“ (24)

„Dem Papier der BKA-Ermittlungsgruppe ‚Ceska’ vom April 2006 zufolge deuteten ‚nahezu alle Indizien’ darauf hin, dass die Opfer ‚in unterschiedlicher Funktion im Drogenhandel eingebunden waren’. ‚Politisch oder religiös motivierte Morde’ seien ‚eher unwahrscheinlich’. Laut dem Vermerk… dürfte es sich um sogenannte Bestrafungsmorde im Auftrag einer ‚vermutlich international organisierten’ Drogenhändlergruppe handeln, die ‚professionell ausgeführt wurden’.“ (25)

„Opfer Nummer Fünf: Yunus Turgut (Anmerkung: tatsächlich Mehmet Turgut), illegal in der Bundesrepublik sich aufhaltend, am Vormittag des 25. Februar 2004 in einem Dönerimbiss in Rostock mit drei Schüssen in den Kopf getötet. Felix Schwarz (Polizist): „Also von dem Opfer wissen wir, dass er hier in Hamburg mit Rauschgift zu tun hatte. Also Yunus Turgut ist in dem Milieu hier in Hamburg auch bekannt gewesen. Allerdings nicht selbst an vorderster Front, sondern eher als kleines Licht. Quelle: ARD Radiofeature ‚Auf der Suche nach dem Dönerkiller’.“ (26)

Dilettant im Meldeamt

„Nach BILD-Informationen manipulierten Uwe Mundlos († 38), Uwe Böhnhardt († 34) und Beate Zschäpe (36, in Haft) einen Reisepass, der auf einen anderen Namen lautete: Sie fügten Lichtbild und Unterschrift von Mundlos ein. Mit dieser Fälschung täuschte das Trio einen Sachbearbeiter auf einem Meldeamt und erschlich sich so einen echten Reisepass.“ (27)

Der Verfassungsschutz

„Bei sechs der neun Morde soll ein Verfassungsschützer in der Nähe des Tatortes gewesen sein.“ (28)

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Time am 3. April 2013

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1) http://m.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/schiessuebungen-in-ungarn-bulgarien-und-suedafrika-zwickauer-terrorzelle-spur-ins-ausland-11542132.html
2) http://www.islam.de/22102
3) http://www.medienanalyse-international.de/doenerfragen-2012.html
4) http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Gothaer-Polizei-Chef-offenbart-Details-zu-Eisenacher-Bankraub-1229938459
5) http://www.stern.de/politik/deutschland/zwickauer-terrorzelle-das-raetsel-von-eisenach-1753339.html
6) http://www.welt.de/politik/deutschland/article13727823/Zweifel-an-Selbstmord-von-Boehnhardt-und-Mundlos.html
7) http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-aufgedrehte-gashaehne_aid_714940.html
8) http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Viele-Raetsel-ums-Zwickauer-Terror-Trio-artikel7814423.php
9) http://www.cicero.de//berliner-republik/fakten-spekulationen-und-erfindungen/47969/seite/2
10) http://www.fr-online.de/neonazi-terror/zwickauer-terrorzelle-suche-nach-dem-vierten-mann-in-der-nsu,1477338,14700928.html
11) http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-11/21977385-hamburgs-ex-innensenator-nagel-hegt-erhebliche-zweifel-an-selbstmord-der-nazi-terroristen-003.htm
12) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ceska-morde-des-nsu-fbi-ging-von-auslaenderhass-als-motiv-aus-a-829270.html
13) http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-ermittlungen-zschaepe-soll-wegen-beteiligung-an-morden-angeklagt-werden-1.1444341-2
14) http://www.zeit.de/2012/23/DOS-Zschaepe
15) http://www.welt.de/politik/deutschland/article13727823/Zweifel-an-Selbstmord-von-Boehnhardt-und-Mundlos.html
16) http://www.neues-deutschland.de/artikel/228143.telefonanrufe-bei-der-terror-frau.html
17) http://www.bild.de/news/inland/nsu/die-5-groessten-raetsel-der-todes-serie-21009902.bild.html
18) http://www.fr-online.de/neonazi-terror/zwickauer-terrorzelle-suche-nach-dem-vierten-mann-in-der-nsu,1477338,14700928.html
19) http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/politik/brachte-ein-kontaktmann-die-bekenner-dvd-nach-nurnberg-1.1665023
20) http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-news/hatte-die-nazi-bande-unterstutzer-in-nurnberg-1.1668102
21) http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html
22) http://www.bild.de/news/inland/nsu/die-5-groessten-raetsel-der-todes-serie-21009902.bild.html
23) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mysterioese-erschiessungen-spur-der-doener-moerder-fuehrt-zur-wettmafia-a-666670.html
24) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108510.html
25) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/zwickauer-zelle-vater-mundlos-will-angehoerige-der-neonazi-opfer-um-vergebung-bitten-a-804035.html
26) http://www.medienanalyse-international.de/doenerfragen-2012.html
27) http://www.bild.de/politik/inland/nsu/behoerdenpanne-killer-trio-erschlich-sich-neue-papiere-21139324.bild.html
28) http://www.bild.de/news/inland/bundesamt-verfassungsschutz/sass-beim-mordim-cafe-des-opfers-21008790.bild.html

Virus at Work

6. Dezember 2012

Yasin Bas

Gestern hatte ich einen Text über die Seite „TROP“ (1) gebracht (2). Deren Betreiber Glen Roberts meint:

„Islam verbreitet sich wie ein Virus. Er strömt von muslimischen Ländern aus, die zu krank sind, ihn zu unterstützen, in gesunde Systeme, die es deshalb sind, weil sie die Bevorzugung genossen, sich abseits des Islams entwickeln zu können. Erstmal in den Wirt eingedrungen nutzt der Islam das bestehende System, um Nachbildungen von sich selbst zu schaffen. Nach einer Weile macht der Wirt einseitige Zugeständnisse zur Religion, nährt und beschwichtigt sie in der vergeblichen Hoffnung, diese sich überlegen dünkende Ideologie könne gezähmt werden. Schließlich ächzt das ganze System in einen qualvollen Tod und nimmt die Verfassung der kranken Nationen an, aus denen die Muslime ursprünglich geflohen waren.“

Schauen wir doch mal, wie so ein Ork-Virus arbeitet. Schauen wir mal auf einen Text von Yasin Baş. Diesen Text habe ich von der staatlich geförderten mohammedanistischen Propagandawebseite „Migazin“ (3). Den Namen des Autoren werde ich jedoch im Folgenden nicht mit torkisch-diakritischem „Ş“ schreiben, sondern so, wie man ihn auf Deutsch ausspricht, nämlich „SCH“ also Basch. Basch ist Politologe, Historiker, Autor und freier Journalist, so das „Orkazin“.

Jeder Angehörige einer Minderheit in Deutschland, egal ob es sich dabei um die Mohammedanisten, die Zigeuner oder die Kaninchenzüchter handelt, weiß, wie man bei uns am ehesten Machtansprüche gegenüber der Mehrheit durchsetzen kann. Man beschuldigt die Mehrheit einfach einer… rrrichtig… nationalsozialistischen Gesinnung. 70 Jahre nach der Zerschlagung des deutschen Faschismus konstatiert Herr Basch in Deutschland nach wie vor eine nazistische Grundeinstellung der Mehrheit der Deutschen, die nun endlich entnazifiziert werden müssten, was hoffnungsvollerweise neuerdings grundsätzlich möglich sei. 

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HOFFNUNGSVOLLER MENTALITÄTSWANDEL

Die Entnazifizierung ist möglich

Für die einen sind sie Märtyrer. Für die anderen nur die Spitze eines Eisbergs und nur das, was von den rechtsextremistischen Umtrieben sowie der braunen Unterwanderung einiger Behörden offen zu Tage trat. Die Entnazifizierung ist aber möglich, ist Yasin Baş überzeugt.

(Dass in vormohammedanistischer Zeit Mädchen lebendig begraben worden seien, ist eine unbewiesene Behauptung aus dem Kloran. Dass jemand die NSU-Loser als Märtyer bezeichne, ist eine unbewiesene Behauptung aus dem „Lügazin“. T.)

Vor etwa einem Jahr ist die rechtsterroristische Neonaziorganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) aufgedeckt geworden. Von ihren Protagonisten Uwe Bönhard, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe ist nur noch Zschäpe am Leben. Diese drei Personen sollen zwischen 2001 und 2009 aufgrund ihrer rassistischen Ideologie zehn Menschen kaltblütig ermordet haben. Angeblich ohne jegliche professionelle Unterstützung. Und angeblich ohne das Wissen jener, die es hätten wissen müssen.

(Dass die ganze NSU-Saga außerordentlich unglaubwürdig ist, mit den im Brandhaus unversehrt gebliebenen CDs, Festplatten etc., ist für Basch nicht Gegenstand einer Verschwörungstheorie, das frisst er völlig unkritisch. Er konstruiert lieber eine Verschwörung zwischen irren Killern und den Diensten unseres demokratischen Staates. T.)

Die NSU-Mitglieder erhielten gefälschte Ausweispapiere, die man nicht einfach so nachbilden kann. Sie bekamen Geld, Waffen, Sprengstoff, technisches Material und besonders gravierend: nützliche Tipps und als geheim eingestufte Informationen. Von wem diese gefährliche Terrororganisation ihre logistische, finanzielle und nachrichtendienstliche Hilfe erhielt, wird zur Zeit von mehreren Landtags- und Bundestagsuntersuchungsausschüssen erforscht. Dass die „hilfreiche“ Terrorunterstützung aber nicht von Dilettanten stammen, ist gewiss. Ein wenig scheinheilig verstecken sich Tausende von Rassisten, Demoktratie- (Es heißt Demokratie, T.) und Islamfeinde, Ethnonationalisten und Neonazis hinter diesen drei „armen“ Persönlichkeiten, von denen zwei, kurz vor ihrer Festnahme, den „Freitod“ gewählt und sich selbst getötet haben sollen.

(Die drei Killer sind nicht das eigentliche Problem, sondern sie sind gewissermaßen Strohmänner oder Prügelknaben für „Rassisten, Demoktratie- und Islamfeinde, Ethnonationalisten und Neonazis.“ Ist es nicht interessant, wie Basch hier Demokratie- und Islamfeinde gleichsetzt, und wie er die Islamfeinde in eine Reihe mit Rassisten und Neonazies stellt? Warum stellt er Freitod in Anführungszeichen? Will er ausdrücken, dass es Morde waren, begangen wohl von den Islamkritikern? T.)

Entnazifizierung fehlgeschlagen?

(Seine Antwort wissen wir bereits: Ja. Deutschland ist immer noch eine Nazidiktatur. T.)

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland in Besatzungszonen aufgeteilt. Zum Aufbau eines neuen Systems, mussten die Reste des Alten beseitigt werden. Dafür wurden die Menschen im Land in folgende fünf Kategorien eingeordnet: 1. Hauptschuldige, 2. Belastete, 3. Minderbelastete, 4. Mitläufer und 5. Entlastete, von denen die letzten beiden Gruppen die besten Chancen auf eine Anstellung im öffentlichen Dienst hatten.

Im Westen haben die Alliierten das Experiment gewagt, ein Sicherheitssystem aufzubauen, welches einem neuen demokratischen Staat dienlich sein sollte. Im Osten änderte sich durch die Sowjets, die das braune Schreckenssystem lediglich durch eine rote, totalitäre Herrschaft ablösten, nicht wirklich viel. Die neue Sicherheitsbehörde Stasi war im Einparteienstaat allgegenwärtig und spitzelte bis in die Schlafzimmer hinein.

Innerhalb von zwei Jahren wurden eine halbe Millionen Stellen im öffentlichen Dienst durch Kommunisten besetzt. Das System der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) der NS-Herrschaft wurde neu lackiert und mit dem Know-how aus Moskau ausgestattet, quasi weiterpraktiziert. Im Westen dagegen sollte ein Balancesystem etabliert werden, in der die zentralistische Herrschaft durch föderalistische Strukturen entkräftet werden sollten. Um die neuen Behörden aufzubauen benötigten die westlichen Alliierten (England, Frankreich und USA) staatstreue Mitarbeiter.

Da im totalitären NS-Staat ein Großteil der Menschen aber in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) eintreten mussten und auch zu überzeugten Nazis geworden waren, gestaltete sich die Suche nach geeigneten Personen, besonders für den Aufbau von Sicherheitsbehörden, etwas kompliziert. Experten, die sich im Bereich Militär, Nachrichtendienst, Polizei und der Sicherheitsthematik auskannten, waren in der Regel Gehilfen von Hitler und seiner extrem biologistisch-rassistischen Eliteeinheit Schutzstaffel (SS) sowie weiterer Dienste. Bekanntestes Beispiel für die Besetzung mancher Staats- und Sicherheitsdienste mit alten Kadern ist ein Herr mit dem Namen Reinhard Gehlen. General Gehlen war Leiter der Abteilung Fremde Heere Ost (FHO) des deutschen Generalstabs und erster Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Auch der Ex-SS-Hauptsturmführer Klaus Barbie war Jahrelang Informant des BND. Handelte es sich hierbei lediglich um Einzelfälle oder kann man, wie es einige Beobachter tun, von einem reaktivierten System sprechen?

Viele Eliten und Behördenmitarbeiter, vor allem im Auswärtigen Amt (AA), den Sicherheitsdiensten, Ministerien, Gerichten, Universitäten und Verwaltungen waren „neue alte Nazis“. Kurz: In Wirtschaft, Politik, Staat, Presse, Polizei, Verwaltung, Wissenschaft, Armee und Justiz konnten sich nicht nur alte Demokraten der Weimarer Republik, sondern auch viele Nazis einnisten. Diese konnten sich – oft unter falschem Namen – frei bewegen, nicht nur aufgrund guter Beziehungen und weil sie gewiss über das nötige Wissen und die Erfahrung für ihre Arbeit verfügten, sondern auch wegen ihren antimarxistischen Einstellungen. Bei der Personalauswahl wurde in der Regel also ein Auge, in den meisten Fällen das Rechte, zugedrückt. Somit standen Exekutive, Legislative, Judikative sowie die Medien als „vierte Gewalt“ von Beginn der Bundesrepublik auf wackeligen Füßen.

(Und sie stehen immer noch auf wackeligen Füßen, soll man aus Baschs Ausführungen schließen. T.)

Den Westmächten kam es am Vorabend des Kalten Krieges durchaus gelegen, Menschen in bestimmte Schaltstellen zu installieren, die überzeugte Antikommunisten waren. Eine nicht geringe Anzahl von gesuchten Nazis – vor allem ehemalige Angehörige der SS, SD, Gestapo und Wehrmachtsoffiziere bekam oftmals die Möglichkeit, durch eine neue Identität, der jungen Bundesrepublik zu dienen. Laut Schätzungen der CIA waren noch bis in die 1970er Jahre ein Drittel der Mitarbeiter des BND ehemalige Mitglieder elitärer Naziorganisationen. Die Journalistin Katja Tichomirowa berichtet, dass die Leitungsebene des Bundeskriminalamts (BKA) 1959 noch zu 56 Prozent aus ehemaligen SS-Mitgliedern und zu 75 Prozent aus früheren Mitgliedern der NSDAP zusammengesetzt war. Dies alles konnte trotz der viel beachteten Entnazifizierung der Befreiungsmächte geschehen. Also obwohl jede Anwärterin und jeder Anwärter auf einen Staatsdienst beweisen musste, dass sie und er keine nationalsozialistische Vergangenheit gehabt hatte und der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht feindlich gesinnt war. In diesem Kontext riefen vor allem in den letzten Jahren diverse Großunternehmen aber auch Behörden wie das Auswärtige Amt oder das BKA Forschungsgruppen, insbesondere zur Untersuchung ihrer eigenen Vergangenheit, ins Leben.

Es ist teilweise verständlich, dass der neu strukturierte Staatsapparat alte Kader rehabilitierte und wieder eingesetzt hat. Dies gehörte auch mit zur Entnazifizierungspolitik. Ein Staat, der aus den Trümmern aufgebaut wird, muss zweifellos auf sein altes Personal zurückgreifen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil diese Menschen in der freiheitlichen Demokratie eine neue Chance sowie Perspektive verdienen. Problematisch wird es nur, wenn alte, braune Gedanken und Gewohnheiten wiederkehren. Dies muss durch eine nachhaltige Demokratieerziehung und Demokratieförderung bewerkstelligt werden. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang außerdem die sogenannte 68er-Bewegung, die sich ausdrücklich gegen die alten Nazikader in Verwaltung, Politik und Justiz auflehnte. Obwohl diese eher linksorientierten Gruppierungen viel zur Demokratisierung geleistet haben, werden sie noch heute von bestimmten konservativ-reaktionären und rechtsextremistischen Gemeinschaften attackiert.

(Hier bricht er eine Lanze für die 68er in Wirklichkeit nicht, weil sie demokratische Werte befördert haben, sondern weil sie heute die wichtigste Hilfstruppe der Mohammedanisten sind. T.)

Nachholende, begleitende und präventive Entnazifizierung

Die Entnazifizierung scheint in Deutschland in der Vergangenheit nicht ausreichend durchgeführt worden zu sein. Das belegen diverse Studien. Die Auswirkungen dieser Misere bekommen wir heute alle in den Medien oder dem NSU-Untersuchungsausschuss mit.

(Weil drei Irre angeblich ein paar Mitbürger ermordet haben, und zwar, so die Verschwörungstheorie von Herrn Basch, mit Hilfe deutscher Sicherheits- und Nachrichtendienste, soll dies die nicht ausreichende Entnazifizierung der Deutschen in der Vergangenheit belegen? Soll dies also Grund für eine erneute republikweite Entnazifizierungskampagne sein? T.)

Eine nachholende Entnazifizierung ist daher nötiger denn je, damit zukünftig weder ein Bedarf an einer begleitenden noch einer präventiven Entnazifizierung besteht. Selbst wenn die Glorifizierung des Faschismus und der Nazizeit nicht auslöschbar ist, kann sie gleichwohl reduziert oder zumindest effektiv verhindert werden.

(Oh ja, das meint Basch völlig ernst. Zwar wird ein großer Teil der Deutschen auf ewig den Faschismus „glorifizieren“, diese „Glorifizierung“ kann jedoch durch eine „nachholende Entnazifizierung“ „reduziert“ werden. Wenn es sie denn gäbe. T.)

Wurde Mundlos angeworben?

(Na klar, will Basch insinuieren. T.)

Man möchte fragen, ob solche Tendenzen auch Heute (wird klein geschrieben, T.) noch im öffentlichen Dienst und vor allem in den Sicherheitsbehörden vorherrschen. Eine klare Antwort gibt es dazu nicht. Es existieren jedoch Hinweise, dass es in manchen unserer Behörden, die eigentlich eines der Fundamente unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sind (mehrere Behörden können nicht „eines“ der Fundamente sein, T.)  und diese mit allen Mitteln schützen müssten, ernst zu nehmende „Abweichungen“ gibt. Beispielsweise schreibt Mariam Lau von der Wochenzeitung „Die Zeit“, dass die Bundeswehr trotz Hinweisen des Militärischen Abschrim(Abschirm,T.)dienstes (MAD), dem Geheimdienst (des Geheimdienstes, T.) der Bundeswehr, bis Ende der neunziger Jahre rechtsextremistische Umtriebe in ihren Reihen nicht beachtet habe. Der MAD ist beispielsweise dafür zuständig, Soldaten auf radikale Haltungen zu durchleuchten oder Sabotageakte zu verhindern. „Im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages erhärtete sich der Verdacht, dass die Bundeswehr eine Art Ausbildungsstätte für bekennende Rechtsextreme war. Das Militär warb die Extremisten dann auch oft noch als V-Leute für den Verfassungsschutz an, statt sie aus dem Dienst auszuschließen“, schreibt die Journalistin. Auch Uwe Mundlos, der NSU-Terrorist, soll vom deutschen Militärgeheimdienst Mitte der neunziger Jahre umworben worden sein.

(Die Räuberpistolenerzählerin als ernstzunehmende Quelle: „soll“, „Verdacht erhärtete sich“ usw. In Wirklichkeit weiß da niemand irgendwas und alles ist bloß ideologiegesteuert. Das Ergebnis steht schon fest. Nur, dass Nazis böse sind, bestreitet doch eigentlich niemand. Was Basch interessiert, ist auch vielmehr, JEDEN Deutschen in den Verdacht zu setzen, ein Nazi zu sein oder eine Terrorgruppe unterstützt zu haben. In unsere Versuche, uns zu verteidigen, wird er sodann seine Forderungen platzieren, denen wir ergeben und glücklich, doch keine Nazis zu sein, falls wir sie erfüllen, stattgeben werden, so sein Plan. T.)

In einer Befragung des MAD-Präsidenten habe dieser stets die Praktiken seiner Behörde dementiert. Doch wurde aus Aktenvermerken, die der Tageszeitung „Die Welt“ vorliegen und bereits vor Wochen auf dem investigativjournalistischen Blog der Zeitung veröffentlicht wurden, bekannt, dass der MAD Mundlos doch anwerben wollte (Die Zeitung wählte den Begriff „Anwerbungsversuch“). Der Neonazi verweigerte sich demnach einer Kooperation mit dem Nachrichtendienst. In einer Anmerkung aus einem Protokoll einer MAD-Befragung aus Mundlos’ Bundeswehrakte kann man dies detailliert nachverfolgen:

„Zu diesem Zeitpunkt wurde MUNDLOS, Uwe gefragt, ob er sich vorstellen könne, ihm bekanntgewordene Termine für Anschläge auf Asylantenheime der Polizei oder den Verfassungsschutzbehörden zu melden. Diese Frage wurde durch MUNDLOS, Uwe verneint. Er selbst würde zwar an solchen Aktionen nicht teilnehmen, könne sich jedoch nicht vorstellen, mit den zuständigen Behörden zu kooperieren.“ (Zitiert aus: Manuel Bewarder, Uwe Müller: Geheime Mundlos-Akte. Nur für den Dienstgebrauch, in: Welt-Online, 12.09.2012)

(Die notwendige Maßnahme unseres VS, Agenten und V-Mann anzuwerden, deutet Basch in eine konzertierte oder vom VS gar gesteuerte Aktion um, und er macht solchermaßen gar den VS zum wahren Täter der Morde. T.)

Einzelfälle häufen sich

(Verfassungsschutzgesteuerte Nazimorde werden zum Alltag in Deutschland, so Basch. T.)

Der Grünen-Abgeordnete Wolfgang Wieland habe dem damaligen MAD-Abteilungsleiter für den Bereich Extremismusbekämpfung im Bundestagsuntersuchungsausschuss die Frage gestellt, ob die Bundeswehr „eine Ausbildungsstätte für Rechtsextremisten gewesen“ sei. Ferner berichtet Lau in ihrem Artikel über einen nicht minder gravierenden Fall in der Truppe: „Auch die SPD-Abgeordnete Eva Högl folgte dieser Spur. Sie konfrontierte Huth mit der Befragung eines Soldaten, der gesagt hatte, Adolf Hitler sei ein großartiger Mann gewesen. Es seien keineswegs sechs Millionen Juden ermordet worden, sondern höchstens zwei. Auch dieser Mann – klagte Högl – wurde nicht etwa vom Dienst suspendiert.“ Man habe in dem Rekruten den „freundlichen, jungen Mann“ gesehen und ihn daraufhin auch noch dem Verfassungsschutz für eine Mitarbeit empfohlen. Nur ein Einzelfall? Nur ein Versehen?

(Das muss man sich mal vorstellen: Hochdotierte Volksvertreter „folgen Spuren“ von irgendwelchen Honks, die mit strunzdummen Aussagen über Adolf provozieren wollen. Sie gründen Ausschüsse und verlangen Berufsverbote. Sie gründen Theorien darauf, die unser ganzes Volk diskreditieren. Sie werden nicht ausgelacht, sie werden dafür belohnt und bezahlt und man hört ihnen aufmerksam zu. Und niemandem ist das peinlich, außer ein paar marginalen Bloggern. T.)

Darüber hinaus berichtet Andreas Speit von der „Tageszeitung“ (TAZ) über ein „Naziproblem“ beim Reservistenverband der Bundeswehr: Ein 42-jähriger Rechtsextremist aus Wolfenbüttel, der beim Braunschweiger Reservisten Kreisverband aktiv sei, habe auf „Facebook“ für die Unterstützung des ehemaligen NPD-Mitglieds und mutmaßlichen Unterstützers der NSU-Terrorzelle, Ralf Wohlleben, geworben. Ist das auch nur eines dieser berühmten Einzelfälle, wie die des Kasseler CDU-Funktionärs, der auf „Facebook“ für Nazis geworben hatte oder des 42-jährigen Rosenheimer Polizeihauptmeisters, der in dem rechtsextremistisch-völkischen Verein „Die Artgemeinschaft – Germanische Glaubensgemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung“ aktiv war?

Er musste von der Eliteeinheit GSG 9 verhaftet werden, weil er im Besitz einer großkalibrigen Waffe war. Nicht nur die etwa 110 von den Behörden mit Haftbefehl gesuchten Rechtsextremisten sind im Besitz von Sprengstoff und Waffen oder haben wenigstens Zugang zu diesen.

(Jetzt zeigt Basch auf, was für eine brandgefährliche Masse sich da unten im braunen Sumpf zusammenrottet. Bis an die Zähne bewaffnet und zu allem entschlossen. T.)

Was ist mit den Tausenden von Rechtsradikalen oder Menschen mit rechtem Gedankengut in einzelnen Schützenvereinen und freiwilligen Feuerwehren, in bestimmten Heimatschutzvereinen und Wehrsportgruppen, manchen Bundeswehr- und Polizeieinheiten oder einigen anderen Sicherheitsdiensten, die Zugang oder im Besitz von Waffen und Sprengmaterial sind? Nachvollziehbar also, dass in diesem Bezug, Sebastian Edathy (SPD), der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsauschusses, von „tickenden Zeitbomben“ spricht.

(Das deutsche Volk, „eine tickende Zeitbombe“ bis hinein in Schützenvereine und freiwilligen Feuerwehren. T.)

Überdies wurden neue Vorwürfe gegen die deutschen Verfassungsschutzbehörden öffentlich. Sie sollen nach einer – zunächst unter Verschluss gehaltenen BKA-Expertise – in den neunziger Jahren rechtsextremistische V-Leute methodisch geschützt haben, sogar dann, wenn diese Strafen begangen. So schrieben vor einigen Tagen mehrere Zeitungen und Nachrichtenportale, dass V-Leute vor Durchsuchungsaktionen gewarnt und wichtige Informationen erst sehr spät an die Behörden überliefert wurden. Dadurch konnten rechtsextremistische Straftaten nicht mehr verhindert werden.

Der Rücktritt der Berliner Verfassungsschutzpräsidentin Claudia Schmid wird wohl nicht der letzte Abschied einer verantwortlichen Person in den Reihen der Sicherheitsbehörden sein. Der NSU-Skandal weitet sich folglich immer weiter aus. Die Politiker, allen voran die Innen- und Justizminister/innen scheinen bisher – noch – gut davon gekommen zu sein. Aber wird dies auch weiter so bleiben können? Nicht nur in Hessen und Bayern scheint noch vieles im Unklaren zu sein. Die unermüdliche Aufklärungsarbeit des NSU-Untersuchungsausschusses wird daher noch viel Zeit in Anspruch nehmen.

(Der braune Sumpf ist unendlich tief. Schon viele sind in ihm versunken. Aber der heldenhafte NSU-Untersuchungsausschuss, für die Orks so eine Art V2, ist ja unermüdlich bei der Arbeit. T.)

Parallelen mit „Gladio“?

(Immer diese rethorischen Fragen. Natürlich gibt es da Parallelen, meint Basch. Aber allmählich fragt man sich doch, mit was die angeblichen NSU-Morde denn nun nichts zu tun haben. Für Basch scheinen sie das zentrale Ereignis der letzten hundert Jahre zu sein. T.)

Die Vernichtung von Akten, unerklärliche Ungereimtheiten, die wöchentlich vor dem NSU-Untersuchungsausschuss zu Tage treten oder die Mitgliedschaft von einzelnen Beamten beim rassistischen Geheimbund „Ku-Klux-Klan“ und weitere Mitgliedschaften von vereinzelten Sicherheitsleuten in rechtsextremistischen Organisationen verleiten Kenner und Experten dazu, Parallelen mit den Aktionen der NATO-Geheimarmee “Gladio” zu ziehen. Es wird zwar in der Öffentlichkeit immer noch geheim gehalten, ist aber wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich im Kalten Krieg rechtsextremistische und antikommunistische Netzwerke innerhalb oder zumindest mit dem Wissen einiger Sicherheitsbehörden aufsehenerregende “Aktionen” durchführten.

Am Bahnhof im italienischen Bologna mit 85 Toten 1980 war die Gladio genauso beteiligt wie auf dem Münchner Oktoberfest 1980, wo 13 Menschen starben und über 200 schwer verletzt wurden. In Griechenland, Belgien, Türkei, Schweiz und Österreich gab es ähnliche Gladiostrukturen. Diese Aktionen wurden damals reihenweise “linken” oder kommunistischen Gruppierungen zugeordnet. Der Urheber hat sich bewusst verschleiert.

(Das ist nicht korrekt: Bologna wurde nie kommunistischen Gruppen sondern ausschließlich Neofaschisten zugeordnet (4). Bezeichnend ist Baschs Sympathie für linke Gruppen, die deutlich wird. Heutzutage sind die Linken die besten Dimmies der Orks. T.)

Und bei den NSU-Morden? Welche Menschen wurden nach den Taten der NSU anfangs verdächtigt? Meist wurde von “rivalisierenden türkischen Gruppen” geredet. Desinformation stand also bei beiden Fällen im Vordergrund. Sowohl damals als auch heute wurden diese verbrecherischen Taten aber nachweislich von rechtsextremistischen Zellen ausgeführt. Es wurde nachgewiesen, dass die Täter damals in Verbindung mit den verschiedenen antikommunistischen, westlichen Nachrichtendiensten und der NATO-Geheimarmee Gladio standen. Daniel Ganser hat dies in seiner Doktorarbeit an verschiedenen europäischen Ländern exemplarisch aufgezeigt. Beachtlich, dass dieser Wissenschaftler noch am Leben ist.

(Was für ein bösartiger, mieser letzter Satz. Für Basch scheint unsere Demokratie ein Staat zu sein, in dem es normal ist, kritische Wissenschaftler zu ermorden. Solchermaßen unterstellt er uns seine mohammedanistischen Maßstäbe. T.)

Besorgniserregende Studien

Es ist erschreckend, dass in dem Antisemitismusbericht der Bundesregierung bekannt wird, dass 20 Prozent der deutschen Bevölkerung antisemitische Einstellungen aufweisen. Noch erschreckender sind die Ergebnisse der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) „Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012“. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Befragten stimmten explizit „islamfeindlichen Aussagen“ zu. Fast 61 Prozent, also mehr als die Hälfte der Befragten bejahten „islamkritische Aussagen“. Islamkritik ist zwar nicht mit Rassismus und Islamfeindlichkeit gleichzusetzen. In der FES-Studie wird aber deutlich, dass 70 Prozent aller Befragten mit islamkritischer Sichtweise zusätzlich auch Ressentiments gegenüber dem Islam pflegen. Die Grenzen zwischen Islamkritik, Islamfeindlichkeit und Rassismus sind folglich fließend.

(Vom Antisemitismus, hinter dem sich die Orks wie hinter ihren Frauen und Kindern verstecken, kommt Basch recht schnell auf die Islamkritik. Er eiert so ein bisschen herum, aber letztlich wird deutlich, dass er im Grunde mit mindestens 70% der Deutschen, die nämlich islamkritisch sind, ein ernsthaftes Problem hat. T.)

Hier wird deutlich, dass Rechtsextremismus und Islamfeindlichkeit nicht ein Problem von Menschen in bestimmten geographischen Landesteilen (z.B. im Osten) oder von politisch-ideologisch festgelegten Personen ist, sondern dass diese menschenverachtenden Denkstrukturen in die Mitte der deutschen Bevölkerung eindringen. Wir haben es schließlich mit einem gesamtgesellschaftlichen Problem zu tun, das in allen Schichten vorherrscht und weder politische, noch geographische, noch bildungsabhängige Grenzen kennt.

(Das Mitglied einer Gruppe von ca. sechs Prozent diagnostiziert der Mehrheit von 70% quer durch alle Schichten, ein geistiges Problem, quasi eine Geisteskrankheit zu haben. Was für ein blasierter, überheblicher Schwätzer. Ein typisches Ork eben. T.)

Hoffnungsvoller Mentalitätswandel

(Aber es gibt Rettung, ein Wandel ist möglich. Wie? T.)

Daneben gibt es aber auch, besonders in den letzten Jahren, einige positive Entwicklungen in einigen Behörden. Sie haben zwar etwas verspätet, aber dennoch erkannt und endlich auch verinnerlicht, dass Verschiedenheit in ihren Amtsstuben der Gesellschaft und Demokratie mehr nützt als schadet.

(Alles klar? T.)

So versucht beispielsweise die Polizei in verschiedenen Bundesländern eine Diversitätsoffensive bzw. eine interkulturelle Öffnung zu verwirklichen. In einer Pressemitteilung der nordrheinwestfälischen Polizei heißt es über das Personal mit Einwanderungsgeschichte exemplarisch: „Diese Kolleginnen und Kollegen sind eine Bereicherung für die Polizei NRW. Die Kenntnisse, Kompetenzen und Fähigkeiten dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen mit, die Einsatzbewältigung zu optimieren. […] Ziel dieser Veranstaltung ist die Steigerung der interkulturellen Kompetenz in der Polizei NRW in einer immer interkultureller werdenden Gesellschaft.“

Migrantenquote als Chance

(Jetzt alles klar? Er kommt auf den Punkt. T.)

Ergänzt werden könnten diese hoffnungsvollen Schritte in den Behörden durch eine Migrantenquote. Was für Frauen angedacht wird und nun auch durch die Europäische Union verpflichtend werden soll, könnte auch für Einwanderer und deren Nachfahren gelten. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Einstellungspraxis von Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus der ehemaligen Sowjetunion im öffentlichen Dienst. Es bedarf daher mehr Anstrengung durch die Verantwortlichen, Menschen im öffentlichen Dienst zu beschäftigen, die keine deutschen Vorfahren oder „deutsches Blut“ haben. Auch wenn die Kritiker solch einer Quotenregelung meinen, dieses System könne eine stigmatisierende Funktion haben und Menschen auf ihre Herkunft reduzieren, sie ist – zumindest vorübergehend – eine bessere Lösung als überhaupt keine.

(Na, alles klar? Die Orks wollen Macht! Sie wollen angestammte Plätze in unseren legislativen, judikativen und exekutiven Institutionen. Sie wollen Macht, ohne friedlich darum zu konkurrieren. Sie wollen sich nicht zur Wahl stellen. Sie wollen sich nicht qualitativ messen lassen. Sie wollen das grundsätzliche Recht auf die Macht haben, weil sie eben Orks sind. Weil sie ihnen eben deshalb zusteht. Weil sie sich eben deshalb keiner Wahl stellen brauchen.)

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Und jetzt sind wir am Ende von Virus Baschs Operation angelangt, und Sie sehen, was von unserem Staat und unserer Gesellschaft übrigbleiben würde, wenn wir ihm und seinesgleichen freie Bahn lassen würden.

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Time am 6. Dezember 2012

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1) http://www.thereligionofpeace.com/
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2012/12/05/trop/
3) http://www.migazin.de/2012/12/03/55023/
4) http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_von_Bologna_1980