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Revolutionär: Der Konservatismus

30. Dezember 2019

Vera Lengsfeld verfasste die Kritik eines Buches von Robert Scruton (1).

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Roger Scruton:
Von der Lust, ein Konservativer zu sein

Nach dem grandiosen Wahlsieg von Boris Johnson in Großbritannien, ist es eine besondere Freude, das Buch eines Briten vorzustellen: Roger Scrutons „Bekenntnisse eines Häretikers – Zwölf konservative Streifzüge“.

Wobei Häretiker oder Ketzer als der berühmte schwarze Humor der Engländer zu verstehen ist. Denn Scrutons Buch handelt von der Lust, ein Konservativer zu sein. Leider ist es heutzutage das Hauptproblem vieler, wenn nicht gar der meisten Konservativen im Herzen, sich zu ihrem Konservatismus zu bekennen. Das ist das Ergebnis der fortgesetzten Stigmatisierung aller, die auch nur einen Jota von der links-grünen Meinungsmache abweichen. Das Dilemma zeigt sich auch darin, dass viele Konservative die politisch-korrekten Sprachregelungen übernommen haben und sich wundern, dass es immer schwerer wird, ihre Anliegen zu Gehör zu bringen, geschweige denn, durchzusetzen.

Scruton zu lesen, kann da befreiend wirken, denn er zeigt die ganze Schönheit und Schlüssigkeit des konservativen Denkens.

Täuschungsmanöver

Sein erster Streifzug gilt dem „So tun als ob“. Es gibt zwei Arten von Unwahrheiten, Lügen und so tun, als ob. Wenn jemand lügt, behauptet er etwas, das er selbst nicht glaubt. Jemand, der so tut, als ob, glaubt zumindest eingeschränkt, was er sagt, um einen bestimmten Zweck zu verfolgen. Den Fall haben wir bei der Klimadiskussion. Man glaubt an die Klimaerwärmung, um die Gesellschaft beherrschen, verändern und den verhassten Kapitalismus abschaffen zu können. Scruton zeichnet die Historie solcher Täuschungsmanöver nach, die spätestens mit dem Niedergang der Religion beginnen. Das Gegenmittel ist, wie Vaclav Havel verlangte, in der Wahrheit zu leben. Da kann man einfach Alexander Solschenizyn folgen: „Wenn Lügen in die Welt gesetzt werden, dann jedenfalls nicht von mir.“

Was versteht man in diesem Zusammenhang unter „vernünftig Regieren“? Scruton verweist auf Ronald Reagan, der bei seiner Antrittsrede als amerikanischer Präsident gesagt hat, dass die Regierung nicht die Lösung, sondern das Problem sei. Das trifft vor allem auf Europa zu, das von einer Politikerklasse regiert wird, die sich hinter die geschlossenen Türen europäischer Institutionen flüchtet, um sich ihrer Rechenschaftspflicht zu entziehen. Europäische Meinungsmacher nehmen sich die Werte einer zweitausendjährigen Zivilisation vor, um sie auszuhebeln oder zu einer nicht mehr wiederzuerkennenden Karikatur zu machen. Die Europäer sollen sich ihrer Rechte und Freiheiten begeben, in Tausch für einen falsche Sicherheit verheißenden Staat.

Eine dieser falschen Sicherheiten bietet der Wohlfahrtsstaat, der den Leistungsempfängern die Verantwortung für ihr Leben abgenommen und eine sozial nicht funktionsfähige Unterschicht erzeugt hat. Befreit von Eigenverantwortung geht den Menschen die Bereitschaft verloren, andern gegenüber Rücksicht und Verantwortung zu üben. Man sieht das an der wachsenden Wohlstandsverwahrlosung der westlichen Städte.

Die Verpflichtung, der ein Staat nachkommen muss, wurzelt aber in der Verantwortlichkeit der Bürger. Wenn die Regierung eine Klasse schafft, die sich der Verantwortlichkeit nicht stellt, hat sie die Grenzen ihres Regierungsauftrags überschritten. Die Konservativen haben deshalb die Aufgabe, den eigentlichen Zuständigkeitsbereich der Regierung abzustecken und die Grenzen zu markieren, über die hinaus jede Aktivität des Staates zu einem Übergriff auf die Freiheit der Bürger wird.

Modernismus in Architektur und Stadtplanung

Einer der nachhaltigsten Übergriffe des Staates nach dem Zweiten Weltkrieg war die Nachkriegsarchitektur, die Ausdruck des totalitären Denkens des 20. Jahrhunderts ist. Nach Scruton gehört der Modernismus in Architektur und Stadtplanung zu den Irrtümern, aus denen – wie aus dem Kommunismus – wenig oder nichts zu lernen ist. Hätte man Le Corbusier freie Hand gelassen, wäre Paris abgerissen und durch Hochhaustürme in einer Parklandschaft ersetzt worden. In allen europäischen Ländern, ob westlich oder sozialistisch, traten die Architekten die Nachfolge der feindlichen Bomberverbände an. In Ost- und Westdeutschland ist nach dem Krieg mehr Bausubstanz zerstört worden, als im Krieg. Die meisten westdeutschen Großstädte haben sich bis heute nicht davon erholt. Modernistische Bauten stehen in keiner Beziehung zu ihrem Umfeld, sie schaffen keinen öffentlichen Raum, sondern verursachen die Auflösung des Zusammenhangs einer Stadtlandschaft. Der einzige Trost ist, dass die Hervorbringungen der Stararchitekten zwar teuer, aber nicht langlebig sind. Schon nach wenigen Jahrzehnten sind sie abbruchreif. Der Ruhm des Stararchitekten landet dann auf der Sondermülldeponie.

Konservative müssen hier dafür kämpfen, dass Schönheit und Lebbarkeit in die Stadtbrachen zurückkehren. Scruton führt zustimmend die Zehn-Minuten-Regel an, die vom Architekten Léon Krier, dem Schöpfer von Prince Charles Poudbury, stammt. Jedem Anwohner sollte es möglich sein, in zehn Minuten an den Ort zu gelangen, wegen dem er in der Stadt wohnt.

Poudbury, ein Hassobjekt aller Modernisten, entwickelt sich jedenfalls prächtig, weil es sich großen Zuspruchs erfreut. Es bietet den Menschen ein Zuhause, deshalb entspricht es ihren Erwartungen eines besiedelten Raumes, der nicht nur deiner oder meiner, sondern unser ist. Ein schönes Dorf, eine schöne Stadt, ein schönes Haus bieten jedem Menschen ein universelles Zuhause. Konservative haben also die Aufgabe, die traditionellen europäischen Städte gegen ihre Zerstörung zu verteidigen.

Was macht ein konservatives Leben erfolgreich? Ein Aspekt ist, richtig zu tanzen. Der klassische Tanz, das wusste schon unser Freiheitsdichter Friedrich Schiller, ist eine soziale Aktivität, bei der Freiheit und Disziplin vereint sind in einem Gestus, wie er den Ansprüchen einer geordneten Gesellschaft Genüge tut. Leider gehört diese Art von Tanz kaum noch zum Bewegungsrepertoire. Die heutigen Tänzer vermeiden einen direkten Kontakt miteinander, weil es keine verbindlichen Konventionen mehr gibt, wie dieser Kontakt sich gestalten könnte.

Scruton: „Ihre Angst vor einer Unterhaltung, die mangelnde Fähigkeit, freundlich – unverbindlich zu plaudern und überhaupt eine allgemeine Unbeholfenheit, sind natürliche Folgen jener Art von Erziehung, der sie ausgesetzt sind. Denn diese Erziehung lässt es sich angelegen sein, jedwede Anzeichen von Eleganz, Distinguiertheit oder Anmut aus ihrem Verhalten zu tilgen, Werte, die als unzeitgemäß gelten und im Übrigen als elitär und politisch unkorrekt.“

Hier machen es die Linken den Konservativen leicht, zu punkten. Mit einer eleganten Erscheinung, höflichem guten Benehmen und Anmut kann man sich vorbildlich von ihnen abheben. Wenn man dann noch geschliffen und faktenbasiert formulieren kann, ist die Schlacht schon halb gewonnen.

Konservative haben die Aufgabe, den Westen zu verteidigen. Seit dem Ende des Vietnamkrieges hat sich ein enormer kultureller Wandel in Europa und Amerika vollzogen. Ein Aspekt dieses Wandels ist das wachsende Bedürfnis der meinungsmachenden Klassen nach Beschwichtigung und öffentlicher Bußfertigkeit. Beides ist nicht geeignet, den wichtigsten Gegner des Westens, den Islamismus, zurückzudrängen. Es führt nur zu einer weiteren Verschärfung der offiziellen Nichtanerkennung unseres kulturellen und religiösen Erbes.

Das Christentum und der Konservatismus

Scruton zählt sieben Charakteristika dieses Erbes auf. Erstens das Bürgerrecht, was die Bereitschaft, Recht und Gesetz zu gehorchen beinhaltet. Westliche Gesellschaften bestehen (noch) aus Bürgern, religiöse Gemeinwesen, wie die des Islam, aus Untertanen, denn in islamischen Gesellschaften werden Recht und Gesetz nicht als freie Übereinkünfte, sondern als von Gott gegeben verstanden. Nach islamischen Recht fordert das Gesetz Gehorsam ein.

Weil dieser Gehorsam im Westen von den Migranten nicht eingefordert wird, respektieren sie ihn nicht.

Das zweite Charakteristikum ist Nationalität. Keine politische Ordnung ist stabil ohne verbindliche Loyalität. Im Westen besteht die Verpflichtung dem Gemeinwesen gegenüber, Familie, Stamm oder Glaubensbekenntnis sind zweitrangig. Nationale Identität, die Bürger des Westens befähigt, Seite an Seite zu leben und die Rechte des jeweils anderen zu respektieren, kennt man in islamischen Gemeinschaften nicht. In der islamischen Welt ist es nur den Türken und den Kurden gelungen, so etwas, wie eine nationale Identität zu entwickeln. Ohne diese Identität gibt es keine Loyalität zur Gesellschaft als Ganzem.

Das dritte wesentliche Charakteristikum ist das Christentum. Die vielen Jahrhunderte christlicher Vorherrschaft in Europa haben die Basis für nationale Loyalität geschaffen. Schon Christus befand sich im Zwiespalt zwischen dem Legalismus seiner jüdischen Glaubensgenossen und einer weitgehenden Sympathie für das Konzept der säkularen Regierung. (Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist …). Paulus hat dann den Glauben für den Gebrauch im Römischen Reich ausgelegt, ohne die weltliche Macht herauszufordern.

„Die weitgehende Billigung weltlicher Regierungsmacht durch die frühchristliche Kirche war verantwortlich für die nachfolgende Entwicklung Europas… bis hin zu der territorialen Rechtsordnung, die heutzutage im Westen vorherrscht.“

Ironie und Selbstkritik als große Tugenden

Das vierte Charakteristikum, das man in der Auseinandersetzung mit dem Islam hervorheben sollte, ist die Ironie. Schon die hebräische Bibel entwickelt die Neigung zur Ironie, wir finden sie auch in den christlichen Parabeln. Jesus: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“.

Ironie sollte als Tugend begriffen werden, als praktizierte Form der Anerkennung des Andersseins aller, einschließlich der eigenen Person. Im Islam gibt es keine Ironie, nur heiligen Ernst, der nicht mit den westlichen ironischen Gepflogenheiten umgehen kann.

Als fünftes Kriterium nennt Scruton die Fähigkeit zur Selbstkritik. Es ist zur zweiten Natur geworden, immer auch die Gegenstimmen zu Wort kommen zu lassen und damit wirkliche Meinungsfreiheit zu praktizieren. Der Brauch, Kritiker zu Wort kommen zu lassen und zu ehren, stellt eine Besonderheit der westlichen Kultur dar und ist ein Zeichen von Freiheit.

Ein weiteres entscheidendes Merkmal ist die Interessenvertretung. Der Westen hat eine lange Tradition der Zusammenschlüsse in Vereinen, Verbänden, Klubs, Unternehmen, ohne Erlaubnis übergeordneter Stellen. Diese Zusammenschlüsse stellen Interessenvertreter, die öffentlich in Erscheinung treten und deren Verhandlungsergebnisse akzeptiert werden. Etwas Vergleichbares gibt es im Islam nicht. Dem islamischen Gemeinwesen fehlt die Instanz des Sprechers. Das macht Verhandlungen schwierig. Die westliche Gesellschaft ist unendlich erfinderisch in der Schaffung neuer Zusammenschlüsse, die es den Bürgern ermöglichen, friedlich zusammenzuleben, während sich islamische Gesellschaften in ununterbrochener Auseinandersetzung befinden.

Was lässt die westliche Lebensweise funktionieren? Scrutons überraschende Antwort: Das Trinken.

Auf jeder Party schmilzt das Eis zwischen vollkommen Unbekannten sofort, wenn man sich gegenseitig ein Glas einschenkt und anstößt. Das gemeinsame Trinken hat zu der enormen Flexibilität westlicher Gesellschaften geführt und hilft immer wieder, große Veränderungen zu bewältigen. Die daraus resultierende Leichtgängigkeit der westlichen Gesellschaften, bestärken den Groll ihrer Gegner, die sich nicht mit dieser Leichtigkeit bewegen können.

Wie können wir uns vor dem islamischen Terrorismus schützen?

Zum Schluss beantwortet Scruton die Frage, wie wir uns vor dem islamischen Terrorismus schützen können.

Erstens müssen wir und klar werden, was wir verteidigen wollen, weil es sich lohnt. Das sind im Wesentlichen die sieben Charakteristika, die westliche Gesellschaften auszeichnen und sie, wenn auch nicht zur perfekten, aber der besten und erfolgreichsten aller bekannten menschlichen Gemeinschaften gemacht haben.

Zweitens müssen wir uns darüber klar werden, dass man Feindseligkeit und Vorurteile nicht durch Schuldgefühle und Fehlerbeichte überwindet. Schwäche wirkt provozierend.

Wir haben zwei Möglichkeiten, die zu unserer Verteidigung zur Verfügung stehen. Auf gesellschaftlicher Ebene die entschlossene Verteidigung unseres Erbes.

„Das bedeutet, keine Zugeständnisse an diejenigen zu machen, die wollen, dass wir Bürgerrechte gegen Untertanengeist, Nationalität gegen Konformität, weltliches Recht gegen die Scharia, die jüdisch-christliche Tradition gegen den Islam, Ironie gegen heiligen Ernst, Selbstkritik gegen Dogmatismus, Interessenvertretung gegen Unterwerfung und fröhliches Trinken gegen Abstinenz eintauschen.“

„Im privaten Raum … sollten wir dem Weg folgen, den Christus uns gewiesen hat und das bedeutet, die Schläge, die uns zugefügt werden, nüchtern und im Geist der Vergebung betrachten und durch unser Beispiel zeigen, dass diese Schläge nicht mehr ausrichten, als denjenigen, der sie zufügt, zu diskreditieren.“

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Time am 30. Dezember 2019

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1) https://vera-lengsfeld.de/2019/12/17/von-der-lust-ein-konservativer-zu-sein/

Nicht „Migranten“ – MOHAMMEDANISTEN!

14. Dezember 2019

Lesen Sie einen Aufsatz von Vera Lengsfeld von „Freie Welt“ (1).

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Die unerträgliche Weichzeichnung der Täter

Die offenbar grassierende journalistische Sucht, die Gewalttaten von jungen Männern mit Migrationshintergrund zu verharmlosen, treibt immer neue, unerträgliche Stilblüten.

So schreibt ein gewisser Ronen Steinke unter der bezeichnenden Überschrift „Augsburg lässt sich nicht verhetzen“ in der Süddeutschen: „Dass Menschen zusammengeschlagen werden, geschieht in diesem Land an jedem Abend; was den Vorfall auf dem Augsburger Königsplatz am Freitagabend so tragisch heraushebt, ist die unerwartete, vom Täter allem Anschein nach auch nicht intendierte Todesfolge schon nach dem ersten Faustschlag.“

Liest sich, als wollte der Täter nur spielen, wie es in Deutschland eben üblich ist, und der Feuerwehrmann war der Spielverderber, weil er entgegen den behaupteten Intentionen des Täters dummerweise „schon nach dem ersten Faustschlag“ gestorben ist. Überhaupt findet der Schreiberling dann schnell zum eigentlichen Anliegen: Nicht die Tatsache, dass Jugendliche, die grölend und Blechbüchsen kickend durch die Straßen ziehen und dafür zurechtgewiesen werden mit äußerster Aggression reagieren, ist „schockierend und ekelerregend“, sondern dass die Gewalttätigkeit von jungen Männern mit Migrationshintergrund, die Steinke & Co so gern unter den Teppich gekehrt hätten, thematisiert wird. Zwar muss Steinke einräumen, dass „junge Männer mit ausländischer Herkunft beim Thema Kriminalität” auffallen, man dürfe auch darüber reden, aber offensichtlich nicht, wenn man Alice Weidel heißt. Sowieso entscheide „ob Jugendliche kriminell werden oder nicht, …nicht der genetische, sondern der soziale Hintergrund“, wie die „Augsburger Allgemeine“ zustimmend zitiert wird.

Damit liegt der Ball wieder bei der deutschen Mehrheitsgesellschaft, die zulässt, dass Migranten in schwierigen sozialen Verhältnissen leben. Dabei übersteigen die Leistungen für Migrantenfamilien mittlerweile die Einkommen vieler deutscher Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben und an, oder unter, der Armutsgrenze zu leben gezwungen sind.

Der Focus lieferte am 10. Dezember den vorläufigen Tiefpunkt der offenbar nach unten offenen Täter-Verharmlosungsskala. Schon in der Überschrift des Artikels wird mitgeteilt, der Haupttäter von Augsburg sei „konfliktscheu“. Das jedenfalls hatte ein Freund des Täters in einem Interview mit RTL geäußert. Dieser Freund beschreibt den Totmacher Halid S. als hilfsbereite Person, er sei stets für andere da gewesen. “Halid ist ein netter, ein herzlicher Mensch”, sagte der Freund dem Kölner Sender.

Ein Mensch, für den Halid S. da war, ist von der Herzlichkeit leider zu Tode befördert worden. Offenbar wegen seiner Konfliktscheue hat der nette Halid etwas zu fest zugeschlagen. Das Ganze sei ein Unfall gewesen, ist sich der Freund sicher. Unfälle kommen in Deutschland schließlich jeden Abend vor. Man kann nur hoffen, dass die Familie und die Freunde des Getöteten diese herz- und geschmacklosen Hervorbringungen nicht lesen. Wie fanatisiert muss man sein, um auf die Idee zu kommen, derartige Täter-Huldigungen zu publizieren?

Es ist erstaunlich, sagt ein mir bekannter junger Mann, wie sich Menschen lieber die Wahrheit zurechtbiegen, als sich ihre ideologischen Überzeugungen ankratzen zu lassen. Medien, die sich so verhalten, sollten sich über rapide sinkende Quoten oder Abozahlen nicht wundern. Die Frage ist, wie lange sie glauben, uns für dumm verkaufen zu müssen. Es geht aber nicht nur um die Verdummung der Öffentlichkeit. Von Journalisten und Politikern direkt oder indirekt ermutigt, schreitet die Antifa immer öfter zur „Handarbeit“.

Bei einer Gedenkveranstaltung für den totgeschlagenen Feuerwehrmann, maßte sich die Antifa in gewohnter Manier an, zu bestimmen, wer trauern darf und wer nicht. Es gab allen Ernstes eine „Gegendemonstration“ zur Trauerfeier. Mit von der Partie waren auch Landtagsabgeordnete von SPD, Grünen und Freien Wählern, wie die Augsburger Allgemeine berichtete. Unter den Augen dieser Politiker wurde der AfD-Bundestagsabgeordnete Bystron angegriffen und sein Kranz demoliert.

Das sind die Nazimethoden, die der Chef vom Zentrum für politische Schandtaten Philipp Ruch für hilfreich im Kampf gegen „Nazis“ erklärt hat. Das ist ein neuer Beweis dafür, dass schlimmer, als die Gewaltakte der jungen Männer mit Migrationshintergrund, die selbsternannten politischen und journalistischen Eliten sind, die der Gesellschaft ihre ideologische Verblendung mit allen Mitteln aufoktroyieren wollen.

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Time am 14. Dezember 2019

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1) https://www.freiewelt.net/blog/die-unertraegliche-weichzeichnung-der-taeter-10079814/

Suche Gewalt und jage ihr nach

4. November 2019

Sie sehen superfriedlich aus und sind vermutlich auch
superfriedlich. Aber sie dienen Jihadisten!

Der Pfarrer Achijah Zorn hat einen Aufsatz für Vera Lengsfeld geschrieben (1).

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Kirche als spiritueller Bettvorleger der Antifa

Die Evangelische Kirche hat sich für das Jahr 2019 eine wunderbare Jahreslosung gegeben: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15).

Jetzt hatte meine Kirche eine wunderbare Gelegenheit, für dieses Motto Farbe zu bekennen. Ende Oktober. Aufgeheizte Situation in ganz Mülheim an der Ruhr. Auf der einen Seite: Bürgerdialog der AfD in der Stadthalle mit Alice Weidel. Auf der anderen Seite der „Kampf gegen Rechts“.

Was macht meine Kirche in dieser kniffligen Situation?

Knifflige Situation, weil es auf beiden Seiten Licht und Schatten gibt. Doch die Kirche scheint diesen Konflikt gar nicht erst wahrzunehmen. Sie biedert sich einfach der großen Mehrheit an und verleugnet dabei mindestens dreifach ihren Herrn und ihre Jahreslosung.

Erste Verleugnung:

Bei ihrem Aufruf, sich der Antifa anzuschließen, verketzert die Kirche pauschal und umfassend die AfD. „Die Politik der AfD ist mit unserem christlichen Menschenbild nicht vereinbar“ (Homepage Ev. Kirchenkreis an der Ruhr). Hier wird doch tatsächlich behauptet, dass die gesamte Politik der AfD unchristlich sei.

Schauen wir in das Grundsatzprogramm der AfD. Da wird auf den ersten Seiten mehr Demokratie gefordert: Mehr Volksabstimmungen in wichtigen politischen Fragen; auch soll der Bundespräsident vom Volk gewählt werden. Und das soll mit dem christlichen Menschenbild nicht vereinbar sein?

Ich brauche gar nicht mehr weiter im Grundsatzprogramm der AfD zu lesen, denn allein schon mit diesem einzigen Gegenbeispiel wird deutlich: Die Kirche hat mit ihrer umfassenden populistischen Verketzerung der AFD nach dem Motto gehandelt: „Suche die Unfairness und jage ihr nach.“

Zweite Verleugnung:

Am Abend des Bürgerdialogs stehe ich mit einem Pfarrkollegen vor der Stadthalle, dem Ort des Geschehens. Da kommt auch schon der große „antifaschistische“ und kirchenoffiziell unterstützte Zug der Gegendemonstration (2.500 Personen) und darf in Berührungsweite an die Besucher der AfD-Veranstaltung heranrücken.

Ich muss mit Entsetzen feststellen: Ich habe in meinem Leben noch nie so viel offenen und massenhaften Hass erlebt, wie in dieser Situation. Jetzt verstehe ich, warum 100 Polizisten uns 200 Besucher des Bürgerdialogs beschützen müssen. Und die Kirche als spiritueller Bettvorleger mittendrin im Hass, im Schreien, im Trillerpfeifengetöse; mittendrin in der fünfstündigen „Nazi-raus-Trance“.

Die Kirche hat nach dem Motto gehandelt: „Suche den Hass und jage ihm nach.“

Dritte Verleugnung:

Die Bewegung „Mülheim stellt sich quer“ übt an diesem Abend Gewalt aus.

Da wird mit Gewalt der Zugang zum Parkplatz der Stadthalle blockiert, damit die Bürger erst gar nicht den „bösen Dialog“ erreichen können.

Und leider war auch der eigentliche Bürgerdialog in der Stadthalle voller Gewalt. Alle 5-10 Minuten hat die Antifa kleine Alarmsirenen unter die Besucher geworfen. Das hat mit gut über 100 dB einen Höllenlärm gemacht. Und diese ohrenverletzenden Teile sind gar nicht so leicht auszuschalten.

Der „Kampf gegen Rechts“ heiligt alle Mittel und seien sie noch so unmenschlich und grundgesetzwidrig.

Wie groß muss die politische Unzufriedenheit in unserem Land sein, dass die Besucher im Raum sich von all diesen Schikanen der Gegenbewegung nicht abschrecken lassen?!

Und wie blind muss eine Ev. Kirche sein, sich mit diesen gewalttätigen Gruppen zu solidarisieren. Als ob ihre Jahreslosung lauten würde: „Suche Gewalt und jage ihr nach!“

Happy End?

Bei der Verleugnung des Petrus geht es in der Bibel folgendermaßen weiter: „Und alsbald krähte der Hahn, da gedachte Petrus der Worte Jesu …. Und er fing an zu weinen.“ Und über den Weg der Buße und der Versöhnung wird Petrus zu einem Fels der Kirche.

Wie geht es in Mülheim mit der Kirche weiter nach dem Abend des Bürgerdialogs?

„Und alsbald krähte der Hahn. Und die Kirche klopfte sich stolz auf die Schulter, wie tapfer (!) sie am Vorabend ein positives (!) Zeichen gesetzt hat, als die Rechten aufmarschiert (!) sind.“

Auch in der Öffentlichkeit wird die Kirche gelobt: „Die evangelische und katholische Kirche in Mülheim haben bei der Anti-AfD-Kundgebung viele Menschen mobilisiert – das ist auch der Eindruck der Organisatoren“ (WAZ, 31.10.2019).

Ja, ich muss zugeben. Die ev. Kirche hat ihre Aufgabe als spiritueller Bettvorleger für die ach-so-gute Mehrheit prima erfüllt.

Doch wann erinnert sie sich an die Worte ihres Herrn: „Suche Frieden und jage ihm nach“? (Psalm 34,15)

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Time am 4. November 2019

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1) https://vera-lengsfeld.de/2019/11/03/kirche-als-spiritueller-bettvorleger-der-antifa/

Veras Petition

9. Juni 2018

Die von Vera Lengsfeld initiierte Petition 2018 hat die Marke von 50.000 überschritten! Das ist angesichts des verheerenden Verhaltens unser polit-medialen Eliten viel zu wenig Widerspruch.

Aber immerhin ein 50.000-facher.

Lesen Sie einen Beitrag von Vera Lengsfeld von der „Achse“ (1).

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Die Petition 2018 hat die 50 000-Schallmauer durchbrochen!

Am heutigen 08.06.2018 hat die aus der „Gemeinsamen Erklärung 2018“ entstandene Petition das Quorum von 50 000 Unterschriften online erreicht. Nicht mitgezählt sind diejenigen, die per Fax oder per Brief unterschrieben haben.

Ich bedanke mich bei allen, die trotz erheblicher Schwierigkeiten erfolgreich unsere Petition auf der Bundestagsmaske gezeichnet haben.

Der steile Anstieg, den wir seit gestern zu verzeichnen haben, hat wahrscheinlich auch mit dem Tod der 14-jährigen Susanna Feldmann zu tun, der die Öffentlichkeit aufgerüttelt hat.

Im Fall Susanna sind alle Probleme der desaströsen „Flüchtlingspolitik“ von Kanzlerin Merkel und ihren willigen Helfern vereint: Susanna wurde ermordet von einem Mann, der 2015 in der Großen Einwanderungswelle zu uns kam. Er war weder Kriegsflüchtling noch politisch Verfolgter. Er wurde sehr schnell polizeiauffällig und trotzdem nicht abgeschoben. Susanna könnte noch leben, wenn in Deutschland nicht Recht und Gesetz zugunsten einer moralisierenden „Willkommenskultur“ außer Kraft gesetzt worden wären.

Die Tatsache, dass der mutmaßliche Mörder mit seiner ganzen Familie sich in den Irak absetzen konnte, obwohl die Namen auf den Ausreisepapieren und auf den Flugtickets nicht übereinstimmten, zeigt das ganze Ausmaß des staatlichen Kontrollverlusts.

Verantwortlich dafür ist eine Politik, die eine „humanitäre Ausnahmesituation“ (Merkel) im Herbst 2015 in einen andauernden Ausnahmezustand überführt hat, der alle rechtsstaatlichen Institutionen gefährdet.

Um die immensen Probleme zu lösen, die durch die „Flüchtlingspolitik“ entstanden sind, ist der sofortige Stopp der unkontrollierten Einwanderung, die bis zum heutigen Tag anhält, unumgänglich.

Wir brauchen dringend eine Diskussion, welche und wie viele Einwanderer unser Land will und verkraften kann. Wir brauchen eine Diskussion, unter welchen Bedingungen die bereits Eingereisten hierbleiben können oder nach Hause zurückkehren müssen.

Wir fordern deshalb die unverzügliche öffentliche Anhörung der Petenten im Deutschen Bundestag. Die nötige parlamentarische Befassung kann nicht auf die Zeit nach der Sommerpause verschoben werden. Wir können nicht warten, bis die nächsten Marias, Mias oder Susannas am Wegesrand verscharrt werden. Die Dringlichkeit rechtfertigt eine Sondersitzung des Petitionsausschusses. Die Arbeit muss noch in den letzten beiden Sitzungswochen vor der Sommerpause begonnen und während der Sommerpause fortgesetzt werden.

Zur Petition geht es unter:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2018/_05/_17/Petition_79822.html

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Time am 9. Juni 2018

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1) http://www.achgut.com/artikel/die_petition_2018_hat_die_50_000-schallmauer_durchbrochen

Jeder wird strafbar

29. Mai 2018

Lesen Sie einen Artikel von Vera Lengsfeld von der „Achse“, der sich mit dem DSAnpUG-EU beschäftigt (1).

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Ein Notstandsgesetz gegen die freie Kommunikation freier Bürger

Nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat uns die Regierung, eifrig bejaht von der Mehrheit des Bundestages, ein neues Monstergesetz gegen die freien Medien und gegen die freie Kommunikation der Bürger im Internet beschert. Gestern ist das „Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU (DSAnpUG-EU)“, das der Bundestag am 27. April 2017, also vor knapp einem Jahr, verabschiedet hat, in Kraft getreten.

Viel spricht dafür, dass die Parlamentarier, die nach wie vor ihrer Aufgabe, der Regierung auf die Finger zu sehen und kritisch zu prüfen, was an Vorlagen aus dem Kanzleramt und den Ministerien kommt, nicht nachkommen, das unausgegorene Gesetz einfach durchgewinkt haben. Auch die Medien sind erst wenige Tage vor Inkrafttreten des Gesetzes wach geworden und haben angefangen zu berichten.

Dabei kam sehr schnell heraus, das dieses Bürokratiemonster, das den Namen Gesetz keineswegs verdient, nicht nur widersprüchlich und uneindeutig, sondern vor allem gegen die freie Kommunikation der Bürger untereinander gerichtet ist. Es kriminalisiert praktisch jeden Menschen, der über die sozialen Netzwerke mit Anderen kommuniziert, einen Blog betreibt, Informationen verschickt. Praktisch alle sind betroffen: Vereine, Verbände, Unternehmer, Blogger.

Der Friseurladen, der seine Kunden per Newsletter über neue Öffnungszeiten informiert oder nicht rechtzeitig alle Fotos mit seinen Kreationen aus dem Fotoarchiv löscht, setzt sich hohen Geldstrafen aus, falls er versäumt haben sollte, seine Modelle um Erlaubnis zu bitten, diese Fotos weiter veröffentlichen zu dürfen.

Hauptstoß des Gesetzes gegen die Grassroot-Medien

Der Hauptstoß des Gesetzes geht aber gegen die Grassroot-Medien, die im Internet immer mehr Verbreitung finden. Ihnen soll die Möglichkeit genommen werden, Fake News, die verbreitet werden, zu widerlegen. Auch die Kommunikation der Bürger untereinander wird unter höchste Geldstrafen gestellt. Es soll am besten nur noch die von den staatstreuen Medien verbreitete Wahrheit gelten.

Eine konzertierte Aktion von Bürgern, wie die „Gemeinsame Erklärung 2018“, die Massenpetition gegen die unkontrollierte Einwanderung, ist künftig kaum noch möglich, weil per Gesetz von vornherein kriminalisiert. Dass Bürger sich in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen, soll verhindert werden.

Angeblich soll es bei dem Gesetz ja darum gehen, die Daten der Bürger vor der „Datenkrake“, den großen Playern wie Google, Facebook, Twitter und so weiter zu schützen. Die bleiben von den Folgen des Gesetzes aber nahezu unberührt. Was den Befehl, „Hasskommentare“ zu löschen angeht, wird einfach vorbeugend alles gelöscht, was von den vielen Netzdenunzianten, die als NGO oder Einzelkämpfer wie Pilze nach dem warmen Regen aus dem Boden geschossen sind, angezeigt wird.

Ich bin bisher zweimal wegen Tweets auf Twitter denunziert worden. Ich habe es erfahren, weil Twitter mir mitteilte, dass ich nicht gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen hätte. Es ging in beiden Fällen um islamistischen Terrorismus. Es werden also keineswegs nur so genannte „Hasskommentare“ angezeigt, sondern unliebsame Statements von Andersdenkenden unterdrückt.

Wo war eigentlich die FDP?

Für das DSAnpUG-EU, schon die Abkürzung zeigt die Absurdität des Ganzen, ist jeder Cookie und jede Datenspeicherung, die ganz normalen alltäglichen Gepflogenheiten entspricht, offensichtlich ein „Überwachungsvorgang“, inklusive Datendiebstahl. Damit ist jede zwischenmenschliche Kommunikation, die ohne Austausch von Daten einfach nicht funktionieren kann, kriminalisiert.

Das Gesetz ist maßgeblich von einem Grünen initiiert worden, dessen Partei sich immer mehr als Überwachungs- Gängelungs- und Verbotspartei profiliert. Aber das Gesetz konnte nur passieren, weil die andern Altparteien im Bundestag hauptsächlich damit beschäftigt sind, die AfD als einzige wirkliche Oppositionspartei zu bekämpfen, statt die Regierung zu kontrollieren, was eigentlich ihre Aufgabe wäre. Wo war eigentlich die FDP, als das Gesetz verabschiedet wurde?

Jetzt, fünf Minuten nach zwölf, fordert der Chef der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU (MIT) Carsten Linnemann von der Bundesregierung Schritte gegen das drohende Abmahnunwesen, das gegen Unternehmen, Handwerker, Blogs und Vereine klagen und abkassieren kann. „Die Regierung muss jetzt schnell dafür sorgen, dass mit Abmahnungen kein Unwesen getrieben wird und dass die Betroffenen sicher wissen, dass versehentliche Versäumnisse nicht zu Bußgeldern führen.“ Warum hat die Regierung das nicht schon längst getan? Die Österreicher konnten das doch auch?

Roland Tichy hat es auf den Punkt gebracht:

„… es bleibt das Versagen der Regierung Merkel. Denn die deutsche Regelung ist geradezu eine Perversion. Erst durch die Kombination von EU-Recht und Datenschutzrecht kommt es in Deutschland und nur hier zu dieser totalen flächendeckenden Vernichtung von Kommunikation und diesem überbordenden Aufbau von Erlaubnissen, Genehmigungen und Protokollierungspflichten – und wer dagegen verstößt, macht sich strafbar. Eigentlich jeder.“

Gegen diesen Gesinnungstotalitarismus, der vom vierten Kabinett Merkel jetzt vervollkommnet wird, hilft nur entschiedener Widerstand. Nur massive, deutlich artikulierte Ablehnung dieses Angriffs auf unsere freie, demokratische Gesellschaft kann uns vor dem endgültigen Abgleiten in die Gesinnungsdiktatur bewahren.

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Time am 29. Mai 2018

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1) http://www.achgut.com/artikel/ein_notstandsgesetz_gegen_die_freie_kommunikation_freier_buerger

Wenigstens nicht verlieren

27. Mai 2018

Vera Lengsfeld schrieb auf der „Achse“ (1) über das Buch „Siegen – oder vom Verlust der Selbstbehauptung“ von Parviz Amoghli und Alexander Meschnig (2).

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Vom Verlust der Selbstbehauptung

Unser großer Freiheitsdichter Friedrich Schiller bemerkte richtig: „Die ganze Weltgeschichte ist ein ewig wiederholter Kampf der Herrschsucht und der Freiheit“. Die jüngste Geschichte zeigt, dass dieser Kampf nicht einseitig aufgekündigt werden kann. Davon handelt das Buch von Parviz Amoghli und Alexander Meschnig.

Sieg und Niederlage prägen den Verlauf aller Geschichte. Vor allem formen sie das Selbstbild einer Gesellschaft, aber nie eindeutig. Siegern gelingt es nicht immer, die Besiegten auch mental zu unterwerfen. Es entstehen seltsame Melangen, wie man an der Gefühlslage des Westens studieren kann.

Die Autoren beginnen mit der Untersuchung von vier großen Siegen in der Weltgeschichte: von Cäsar gegen die Gallier in der Schlacht von Alesia 52 vor Christus, der Normannen über die Angelsachsen in Hastings 1066, von Mehmet II gegen Konstantinopel 1453 und der Roten Armee über die Nazis in Berlin 1945.

In allen vier Fällen kommt es, nachdem sich die Besiegten von ihrer Niederlage erholt haben, zu einem erstaunlichen Wiederaufschwung. Die Gallier profitieren von den Errungenschaften der römischen Zivilisation, die Angelsachsen von der modernen kontinentalen Lebensweise, die von den Normannen mitgebracht wird. Es dauert nicht lange, bis viele Konstantinopler in ihre Stadt zurückkehren und ihr zusammen mit den Neubürgern einen neuen Aufschwung verschaffen. Als Mehmet II stirbt, hat sich die Einwohnerzahl des aufstrebenden Konstantinopel vervierfacht. Im Westteil des geteilten Deutschland kommt es nach einer grundlegenden Umgestaltung der Gesellschaft zum Wirtschaftswunder. Der sozialistische Osten hat bald das höchste Lebensniveau aller Länder des „sozialistischen Lagers“.

Die These der Autoren, die eindrucksvoll bestätigt wird, ist, dass der Sieg der Alliierten über Nazideutschland der letzte seiner Art war. Die asymmetrischen „Neuen Kriege“ (Herfried Münkler) haben mit den herkömmlichen bewaffneten Konflikten nichts mehr gemein. Der Wille und die Fähigkeit des Feindes werden nicht mehr auf dem Schlachtfeld gebrochen. Die Nicht-Anerkennung von Niederlagen verhindert, dass der militärische Sieger zum Gewinner wird. Davon zeugen die Kriege, die vom Westen nach 1945 geführt wurden, von Korea, Vietnam, Irak bis Afghanistan.

Die westliche Feindesliebe geht ins Leere

Seit den 1960er Jahren wächst das Unbehagen am westlichen Zivilisationsmodell, das inzwischen nicht mehr auf Linke beschränkt ist, sondern weite Teile der Gesellschaft erfasst hat. Die Utopie der „Einen Welt“, in der alle Religionen, Ethnien und Kulturen im Zeichen der Liebe friedlich und harmonisch zusammenleben, hat sich im Westen so verstärkt, dass sie mit der Realität verwechselt wird. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wurde das „Ende der Geschichte“ ausgerufen und damit die Illusion, dass die weltweite Durchsetzung der westlichen Demokratie nur noch eine Frage der Zeit sei. Lehrte nicht die Geschichte, dass Hochkulturen in der Regel genügend zivilisatorische Verführungs- und Integrationskraft haben, um selbst Eroberer zu absorbieren?

Die gescheiterten Versuche, „Regime-Change“ in Staaten wie Irak oder Afghanistan zu etablieren, beweisen, dass der Westen völlig unvorbereitet ist auf einen Feind, der sich nicht an die vom Westen etablierten zivilisatorischen Standards hält, weil er sie ablehnt und an seinen eigenen Prinzipien festhält.

Der Westen ist weder in der Lage noch willens zu begreifen, dass der militante Islam auf eine gewaltsame Missionierung seiner Feinde aus ist. Mehr noch. Der Westen glaubt, dass jeder Konflikt durch Verhandlungen und Zugeständnisse gelöst werden könnte, weil es keinen Feind mehr gäbe, sondern nur noch Gegner, Rivalen und Kontrahenten. Damit ist er für eine Auseinandersetzung mit dem militanten Islam denkbar schlecht gerüstet. Die westliche Feindesliebe geht ins Leere und trägt den Keim der Selbstzerstörung in sich.

Diese westliche Mentalität hat in Deutschland noch eine besondere Ausprägung gefunden. In der Berliner Republik, die sich immer mehr als Gegenentwurf zum NS-Regime geriert, wurde die frühere rassistische Überhöhung des Deutschen von der Behauptung der Nichtexistenz des Deutschen abgelöst.

„Was vorher das ‚Volk ohne Raum‘ war, ist heute der ‚Raum ohne Volk‘, … in dem Menschen in einer ‚multikulturellen Gesellschaft‘ leben, die sich zunehmend in ethnische und religiöse Segmente aufspaltet, in denen wiederum jeweils eigene Imperative das Handeln des Einzelnen bestimmen“ (S.106).

Emanzipatorischen Errungenschaften werden aufgelöst

Kanzlerin Merkel und ihre ehemalige Integrationsbeauftragte Özoguz, die prominentesten Vertreterinnen dieser Ansicht, geben damit nur einem Zeitgeist Ausdruck, der für sich in Anspruch nimmt, Volk, Nation und nationale Identität hinter sich gelassen und überwunden zu haben. Das gilt jedoch nur in Bezug auf das deutsche Volk. Anderen Ethnien in gleicher Weise ihre Existenz abzusprechen, würden sie dagegen niemals wagen. Dabei wird übersehen, dass mit dem Nationalstaat auch der Rechtsstaat und die emanzipatorischen Errungenschaften aufgelöst werden.

Mit den Regierungen Merkel „ist ein verhängnisvoller ‚moralischer und humanitärer Imperativ‘ zum Leitmotiv deutscher Politik avanciert, der keine deutschen Interessen mehr kennt, sondern nur noch ‚gleiche Menschen‘ und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit“ (S.107).

Was den Verfechtern dieser Politik entweder nicht bewusst oder egal ist, ist das Totalitäre dieser Denkweise. Sie sind auch blind dafür, dass ihre Haltung „den Angriff anderer, heroischer Kulturen geradezu herausfordern“ (S.108).

Das Paradoxe ist, dass der postheroische moralische Imperativ der Berliner Republik zwei völlig entgegengesetzte Auswirkungen hat: Nach außen führt er zur Militarisierung. Aus der Bundeswehr ist eine Einsatzarmee geworden, die moralisch motivierte „Friedensmissionen“, „humanitäre Aktionen“ oder „Polizeiaktionen“ weltweit durchführen muss.

Im Inneren führt eine radikale Abwendung von allem Militärischen zu einer „Entmilitarisierung“ der Bundeswehr, die sich unter der Verteidigungsministerin von der Leyen in ein Unternehmen wie andere auch verwandeln soll. Mittlerweile ist die Bundeswehr ein Fremdkörper in einem Land geworden, dessen meinungsmachende Elite den Gedanken, es könnte etwas Verteidigenswertes in der eigenen Gesellschaft geben, so sehr ablehnt, dass der Wille zur Selbstbehauptung, den der israelische Staat und seine Bürger an den Tag legen, als permanente Zumutung empfunden wird, was zu einer speziellen Spielart des neuen Antisemitismus geführt hat.

Keinerlei Strategie, keinen Plan

Folglich besitzt die Bundesrepublik auch nach anderthalb Jahrzehnten des „Krieges gegen den Terror“ keinerlei Strategie, keinen Plan, wie man mit der neuen Bedrohung umgehen will. „Stattdessen ist man in einer Art kolossaler Egozentrik bestrebt, politische, soziale und wirtschaftliche Kriegs- und Fluchtursachen zu bekämpfen, indem man von Berlin aus in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten für Arbeitsplätze und Schulen sorgen will“ (S.115).

„Deutschlands sicherheitspolitischer Horizont ist global.“ tönt es aus dem Ministerium für Verteidigung. Wer die ganze Welt im Blick hat, kann schon mal das Naheliegende übersehen. Im „Weißbuch der Bundeswehr 2016“ verzichten die Autoren komplett auf eine Bestandsaufnahme der deutschen Streitkräfte. Im gesamten Dokument tauchen „nicht ein einziges Mal die Begriffe ‚Heer‘, ‚Marine‘ oder ‚Luftwaffe‘ beziehungsweise ‚Panzer‘, ‚Infanterie‘, ‚Kampfflugzeug‘ oder ‚Drohne‘“ auf. „Dafür achtmal ‚Weltraum‘, den die Bundesregierung ebenfalls und ausdrücklich zu Deutschlands sicherheitspolitischem Horizont zählt.“

Dafür fehlen alle neudeutschen Phrasen über „Vielfalt“ und „Chancengleichheit“, „Geschlechteridentität“ nicht. Demnächst werden wir zwar keinen einsatzfähigen Panzer mehr haben, aber dafür wird die Luke für hochschwangere Frauen ausgelegt und per Quote dafür gesorgt sein, dass alle Geschlechter am Steuerknüppel vertreten sind.

Von „Wehrfähigkeit“ ist im „Weißbuch“ keine Rede mehr. Sie ist durch „Resilienz“ ersetzt worden. Bei Resilienz handelt es sich um das „gesamtgesellschaftliche Vermögen, trotz spürbarer Erfolge des Feindes öffentlich Ruhe, Ordnung und Sicherheit zu bewahren“. Das Ideal des „Weißbuchs“ ist also eine Gesellschaft, die Attacken des Angreifers erduldet, aber keine, die sich gegen solche zur Wehr setzt.

„Vor dem Hintergrund neuer Bedrohungslagen und der Logik der Neuen Kriege wäre es die Aufgabe der Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt… ein Verteidigungskonzept… vorzulegen“ (S.135). Aber Fehlanzeige. Wir sollen uns offensichtlich wie Schafe zur Schlachtbank führen lassen. Dafür soll die Bundeswehr zur weltweiten Durchführung regierungsamtlicher Erlasse eingesetzt werden. Wenn das nicht die Rückkehr des deutschen Größenwahns ist.

Blind für die Realität

Der moralische Totalitarismus hat sich zu einer Ideologie entwickelt, die blind für die Realität macht. Alle Illusionen über Integration scheitern daran, dass es keinen Wunsch nach Integration, sondern nach Differenz gibt, da nur Differenzen Identität versprechen.

Die Moralisten sind ebenso wenig in der Lage zu begreifen, dass der längst vergessene Feind zurückgekehrt ist. Feindschaft existiert deshalb, weil uns ein Anderer zum Feind erklärt hat (Hannah Arendt).

„Der radikale Islam braucht keinen Grund, um zuzuschlagen … . Der Westen kann sich verdrehen und verbiegen, wie er will, nichts wird den Hass der Radikalen beeinflussen … Es scheint für zivile Gesellschaften unmöglich, … dieses Faktum zu akzeptieren. Man steht der islamistischen Gewalt, genauso wie der Migrantengewalt in den eigenen Straßen und Städten, vollkommen ratlos gegenüber“ (S.144).

In Deutschland kommt erschwerend der abgrundtiefe Hass auf das eigene Land hinzu. Erhebliche Bevölkerungsgruppen stehen der Bundesrepublik äußerst ablehnend gegenüber. Was vor 25 Jahren noch Markenzeichen der extremen Linken war („Deutschland verrecke“) wird heute vom Durchschnittsgymnasiasten und -studenten verkündet: „No border, no nation“. Aber wer hat Respekt vor einem „miesen Stück Scheiße“ das von einer Bundestagsvizepräsidentin solchermaßen herabgewürdigt wird, oder will sich gar darin integrieren?

Der moralische Imperialismus der linken Mitte der Gesellschaft, zu der seit Merkel auch die Union gehört, trägt den Kern der Selbstzerstörung in sich. „Warum sollte jemand bereit sein, eine Gesellschaft zu verteidigen, in der Soldaten als ‚Mörder‘, Polizisten als ‚Bullenschweine‘ und kritische Vertreter der Intelligenzija als ‚zornige alte weiße Männer‘ denunziert werden?“ (S.158).

„Anders als die Granden der EU oder Angela Merkel verkünden, geht es für den Westen und Deutschland nicht um einen Sieg über den Terror … Vielmehr geht es darum, den Erhalt und die Bewahrung einer freien, pluralistischen und offenen Gesellschaft mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu verteidigen“ (S.174).

Wir müssen dabei von Israel lernen. „Die einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten steht exemplarisch für eine Gesellschaft, die trotz der permanenten Bedrohungslage demokratische Standards aufrechterhält“ (S. 176). Die Autoren schließen frei nach Raymond Aron: „Auch wenn man nicht mehr siegen kann, sollte man wenigstens nicht verlieren.“

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Time am 27. Mai 2018

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1) http://www.achgut.com/artikel/vom_verlust_der_selbstbehauptung
2) https://madrasaoftime.wordpress.com/2018/05/24/heilung-durch-trennung/

Petition 79822

25. Mai 2018

Die von Vera Lengsfeld initiierte „Gemeinsame Erklärung 2018“ (1) kann online bis zum 20. Juni 2018 mitgezeichnet werden (2).

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Gemeinsame Erklärung 2018 als Petition freigeschaltet!

Seit heute Morgen, genau eine Woche nach der Übergabe, ist die „Gemeinsame Erklärung 2018“ als Petition vom Bundestag freigeschaltet worden. Damit können nun alle Unterzeichner ihre Unterschrift bestätigen. Aber auch alle, die bisher noch nicht unterzeichnet haben, können sich noch anschließen. Wenn wir innerhalb eines Monats 50.000 Bestätigungen haben, gibt es eine öffentliche Anhörung unserer Forderung nach sofortigem Stopp der unkontrollierten Einwanderung. Die jüngsten Skandale im BAMF, die halb aufgedeckten und die noch verborgenen, zeigen die Wichtigkeit und Richtigkeit unseres Anliegens.

Die völlig verfehlte und bereits gescheiterte „Flüchtlingspolitik“ der Bundesregierung muss dringend korrigiert werden!

Insbesondere muss Innenminister Seehofer die mündlich erteilte Anweisung seines Amtsvorgängers de Maizière widerrufen, Einwanderer ohne oder mit gefälschten Papieren oder mit bereits in anderen EU-Staaten gestellten Asylanträgen ins Land zu lassen und ihnen hier ein Asylverfahren zu gewähren.

Wenn Einwanderer nicht mehr nachweisen müssen, wer sie sind, aus welchem Land sie kommen und dass sie politisch verfolgt werden, sondern das BAMF ihnen nachweisen muss, dass sie das alles nicht sind, ist die Rechtslage auf den Kopf gestellt. Zum Missbrauch wird so regelrecht eingeladen.

Damit ist das BAMF überfordert, die Klagen gegen Ablehnungsbescheide, die eingereicht werden, auch wenn sie aussichtslos sind, überfordern unsere Verwaltungsgerichte und die Steuerzahler, die für alles aufkommen müssen. Die Rechtsstaatlichkeit wird unterhöhlt.

Deshalb brauchen wir dringend eine grundlegende Korrektur der gegenwärtigen „Flüchtlingspolitik“. Eine öffentliche Anhörung im Bundestag verschafft unseren Argumenten eine bundesweite Aufmerksamkeit. Das wäre ein entscheidender Schritt hin zur politischen Debatte, die wir benötigen. Es geht um die wichtigste Zukunftsfrage unseres Landes. Da sollten alle Bürger ihre Stimme erheben. Die Unterschrift unter unsere Petition wäre ein guter Anfang!

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Zur Petition geht es unter:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2018/_05/_17/Petition_79822.html

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Time am 25. Mai 2018

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1) http://vera-lengsfeld.de/2018/05/23/gemeinsame-erklaerung-2018-als-petition-freigeschaltet/
2) https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2018/_05/_17/Petition_79822.html

Vom Chaos in die Katastrophe

6. Januar 2018

Lesen Sie einen Aufsatz von Vera Lengsfeld von „Achgut“ (1).

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Wieviele Alarmsigale übersehen wir noch?

Am Neujahrsmorgen überschlugen sich die Meldungen, wie friedlich angeblich die diesjährigen Silvesterfeiern verlaufen seien. Die Realität wurde in den Wörtchen „weitgehend“ oder „überwiegend“ versteckt, denn irgendwann kommen störende Fakten doch zum Vorschein. Wie 2015 und 2016 zeichnete sich das wahre Bild der Ereignisse erst durch die Berichte im Netz ab.

Inzwischen kann man nachlesen, dass unter der „friedlichen“ Oberfläche durchaus Orgien der Gewalt gefeiert wurden. In Leipzig beispielsweise war der linksradikale Angriff auf die Polizei so schlimm, dass der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, ihn „lebensbedrohend“ nannte.

Aber auch an vielen anderen Orten war es lebensgefährlich. In Bonn beschossen Unbekannte Feiernde aus einem fahrenden Auto mit Silvesterraketen. In Salzgitter wurde ein zwölfjähriges Mädchen von einem Mann mit Migrationshintergrund mit einer illegalen Handfeuerwaffe angeschossen. In Berlin-Schöneberg ging ein Syrer mit einem Messer auf zufällige Passanten los. In München versuchte ein anderer Syrer, einem Mann die Augen mit den Daumen auszudrücken. In Düsseldorf raste ein Auto in eine Menschenmenge. Im Saarland wurden fünf Polizisten bei einer Schlägerei zwischen zwei Großfamilien, „einer mobilen ethnischen Volksgruppe“, wie es in der Pressemitteilung heißt, verletzt. In Speyer kam es zu einer Vergewaltigung einer Spaziergängerin durch einen Sudanesen im Domgarten.

Wenn weniger Frauen kommen,
gibt es weniger Gewalt gegen Frauen

Auch sonst kam es trotz der massivsten Polizeipräsenz, die es je bei Silvesterfeiern gab, zu sexuellen Übergriffen. Sie seien aber viel seltener gewesen als 2015 und 2016, versichern uns die Medien. Der Grund dafür wird nicht erwähnt. Es waren deutlich weniger Frauen in Köln oder in Hamburg unterwegs, als in den Jahren zuvor. Auf Fotos von der Kölner Domplatte und der Hamburger Feiermeile sind fast nur Männer zu sehen. Wo keine Frauen sind, kann es keine Übergriffe auf Frauen geben. Der Frust mancher in Gruppen angereister junger Männer, deren Aussehen gern als „südländisch“ beschrieben wird, in Düsseldorf waren es 1000, entlud sich nicht selten gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte.

Beunruhigender als diese Fakten, denen sich noch etliche andere Beispiele hinzufügen ließen, sind die Reaktionen mancher Vertreter des Staates. Bleiben wir in Köln. Hier hielt es der Polizeipräsident für eine gute Idee, den Domplattenbesuchern auf arabisch ein schönes Silvester zu wünschen. Ob das zu den Aufgaben der Polizei gehört, darüber kann man streiten. Ganz gewiss gehört es nicht zu den Aufgaben der Polizei, eine Straftat vorzutäuschen. Genau das geschah unter der Verantwortung des Polizeipräsidenten, als die Polizei Anzeige gegen die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch wegen „Volksverhetzung“ erstattete.

Man kann den umstrittenen Tweet der Abgeordneten ganz sicher geschmacklos finden. Volksverhetzend ist er nicht, wie nicht nur die Zögerlichkeit der Staatsanwaltschaft beweist, sondern wie inzwischen sogar in der Süddeutschen Zeitung nachzulesen ist. Was Volksverhetzung ist und was nicht, das muss ein Polizeipräsident unterscheiden können. Die Anzeige der Kölner Polizei hat allem Anschein nach hunderte Unbedarfte verleitet, ebenfalls Strafanzeigen zu stellen, also eine Straftat vorzutäuschen. Die Vortäuschung einer Straftat ist strafbar. Wenn unser Rechtsstaat noch funktionieren würde, müsste es Ermittlungen gegen den Polizeipräsidenten geben.

Experten, die von der Kölner Polizei beauftragt wurden, haben in einer im vergangenen September vorgestellten Studie festgestellt, dass auch künftig mit ähnlichen „Phänomenen“ wie der massenhaften Anreise von jungen Männern mit Migrationshintergrund zu rechnen sei. Das klingt, als handele es sich um ein Naturphänomen.

Keine Sorge um die Rettungskräfte

Der Polizeipräsident sollte sich dem Wohl seiner Untergebenen verpflichtet fühlen, die Tag für Tag die Folgen einer chaotischen Einwanderung, die bis heute nicht gestoppt wurde, am eigenen Leibe erdulden müssen. Da ist es, um mit unserer Kanzlerin zu reden, mindestens „nicht hilfreich“, aggressive Jungmänner mit netten Grüßen zu ermuntern.

Keine Sorge um die medizinischen Rettungskräfte zeigt auch der Bundesärztekammer-Präsident, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery. Im Gegenteil. Er hat sich kürzlich zu Wort gemeldet zugunsten derer, die an Silvester massiv Rettungskräfte attackiert haben. Nach der Bluttat eines angeblich minderjährigen Afghanen, der auf Fotos aber deutlich älter aussieht, hat sich Montgomery gegen eine Altersüberprüfung der „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge“ (UMF) ausgesprochen. Der Radiologe hält das Röntgen von Jungmännerhänden für einen „Eingriff in das Menschenwohl“. Um das Wohl der Opfer gewalttätiger UMF sorgt er sich weniger. Dass diese jungen Männer im Kreise der Gewalttäter deutlich überrepräsentiert sind, ist ein Faktum, das immer noch ungern erwähnt wird. Dabei nimmt das in manchen Städten Formen an, wie in Mannheim, wo sich der Bürgermeister nicht mehr anders zu helfen wusste, als einen deutlichen Hilferuf zu veröffentlichen.

Aber die Situation des medizinischen Personals sollte den Chef der Bundesärztekammer schon interessieren. Von einer Verurteilung der Angriffe auf Rettungskräfte durch die Klientel, deren „Menschenwohl“ Herrn Montgomery am Herzen liegt, ist nichts bekannt.

Kurs auf die Katastrophe?

Last but not least wurden die Bürger von Kandel, die sich zu einem stillen Trauerzug zum Gedenken an die ermordete Mia zusammengefunden hatten, von linken Gegendemonstranten mit bunten Schirmen gestört. Die Störung des Gedenkens hielten sie für legitim, denn es seien – so raunte die Lokalpresse – auch Rechte unter den Schweigemarschierern gewesen. Dabei ist diese Aktion der Bunt-Linken so besonders widerwärtig, weil Mia eine der ihren war, die auf Fotos mit Schildchen wie „Muslime sind keine Terroristen“ posierte. Wenn sie wirklich um Mia trauern würden, müssten sie sich allerdings nun fragen, ob ihre Ideologie nicht gefährlich ist.

Ja, die Atmosphäre im Land ist vergiftet. Das liegt aber nicht an den „rechten Hetzern“, wie behauptet wird, sondern an jenen, die eine verantwortungslose Politik nach wie vor unterstützen und mit aller Macht verhindern, dass die Fehlentscheidungen, die seit September 2015 Deutschland zunehmend destabilisieren, korrigiert werden.

Wenn aber keine Kurskorrektur erfolgt, wird früher oder später aus dem alltäglichen Chaos eine Katastrophe. Das ist nicht nur Deutschlands Problem. Die Silvester-Angriffe, die in Frankreich und England zu bürgerkriegsähnlichen Szenen geführt haben, sind ein deutliches Zeichen, wohin die Entwicklung geht. Diese Zeichen nicht wahrzunehmen, ist inzwischen lebensbedrohlich.

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Time am 6. Januar 2018

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1) http://www.achgut.com/artikel/friedlich_heisst_in_wirklichkeit_lebensbedrohlich

Die Älteren sind in Gefahr

21. August 2017

Lesen Sie einen Aufsatz von Vera Lengsfeld von „Achgut“ (1).

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Die neue Psychologie des Alterns

Deutschland ist nicht nur eine rapide alternde Gesellschaft, das Alter ist mittlerweile die längste Lebensphase des Menschen geworden. Während zu Bismarcks Zeiten, in der die Rente erfunden wurde, diese etwa fünf Jahre lang bezogen wurde, haben Zeitgenossen, die das 65. Lebensjahr erreicht haben, noch mindestens 20 Jahre vor sich. Ein weites Feld für die noch junge Altersforschung. Hans-Werner Wahl, ein führender Forscher dieses Fachs, hat nun ein Buch vorgelegt, in dem er in gut lesbarer, verständlicher Form seine wichtigsten Erkenntnisse dem interessierten Publikum nahebringt.

Die gute Botschaft zuerst: Das Alter ist nicht nur unsere längste Lebensphase geworden, wir erleben sie auch gesünder und leistungsfähiger als je zuvor. Ärzte bestätigen, dass die „jungen Alten“ von 65 Jahren heute eine körperliche Verfassung besitzen, die vor zwanzig Jahren für Fünfzigjährige typisch war. Im jungen Alter, das bis zum 80. Lebensjahr reicht, ist man kaum eingeschränkt und kann die meisten gewünschten Aktivitäten problemlos meistern. Die jungen Alten sind aktiv, wie nie zuvor.

Eine Minderheit beschränkt sich darauf, Dauerreisen zu unternehmen. Die Mehrheit der jungen Alten engagiert sich ehrenamtlich, im In- und Ausland. Ohne die vielen Helfer in dieser Alterskohorte wäre die jüngste Flüchtlingskrise nicht zu bewältigen gewesen. Auch im Pflegebereich würde es eng werden ohne sie. Die meisten alten Alten werden von jungen Alten gepflegt. „Ältere übernehmen also zunehmend Verantwortung für unsere Gesellschaft“.

Sie sind aber auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, als die „großen Genießer“, „wenn es um Wellness, gutes Essen, Konzerte, Museen und qualitätsvolles Reisen geht.“ Sie können das gut, denn „Ältere verstehen am besten, was es bedeutet, Zeit sinnvoll zu nutzen“. Wahrscheinlich hat das etwas mit der reduzierten Zukunftsperspektive zu tun. Man weiß, dass man nicht mehr unendlich viel Zeit hat und wird aufmerksamer.

„Weltmeister, wenn es um Kompensation geht“

Die Lebenserfahrung bringt Lebenskünstler hervor. Ältere lassen sich nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen, sie verfügen über eine „regelrechte Toolbox“, wie sie ihr Wohlbefinden aufrechterhalten und sich gegen Widrigkeiten des Älterwerdens wappnen können“. Ältere sind gut in der Um- und Neubewertung von nicht mehr erreichbaren Zielen, sie wählen genau aus, welche Aktivitäten und Menschen ihnen gut tun und lassen alles andere links liegen. Außerdem akzeptieren sie leichter, was nicht mehr zu ändern ist, zum Beispiel Seh- und Hörverluste. Ältere sind „Weltmeister“, wenn es um Kompensation geht. Wenn etwas nicht mehr so geht, wie man es immer gemacht hat, macht man es halt anders.

Altsein ist keine Krankheit und der Spruch „Alter ist nichts für Feiglinge“, ist nicht mehr als ein Bonmot, das wenig mit der Realität zu tun hat. Die meisten Alten genießen ihr Leben und wagen sogar Neues: einen neuen Partner, ein eigenes Unternehmen, eine neue Sprache. Als „Keepers of the meaning“ haben die Älteren wertvolle Erfahrungen an die Jungen zu übermitteln. Das klappt zwischen Großeltern und Enkeln oft besser, als zwischen Eltern und Kindern.

Ein wichtiger, wenn auch wenig überraschender Sachverhalt ist, dass wer sich sein Leben lang ausreichend bewegt hat, also körperlich aktiv war, im Alter davon profitiert. Für den kommt die Phase der Pflegebedürftigkeit spät oder nie. Aber auch für jene, die in jungen Jahren wenig auf ihr körperliches Befinden geachtet haben, ist nicht alles zu spät. Auch im Alter kann man durch regelmäßiges Üben körperliche Fitness wieder erlangen. Studien haben gezeigt, dass durch Training Laufen ohne Rollator wieder möglich wurde.

Die Wissenschaft unterscheidet inzwischen drei Alter: Das „Dritte“, also junge Alter hat wenig, mit „alten Menschen“ zu tun. Erst mit dem „Vierten Alter“, jenseits der 80, beginnt das eigentliche Altern. Die ein Leben lang vorhandenen biologischen und psychologischen Ressourcen stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Man macht intensive Erfahrungen mit Mehrfacherkrankungen. „Die erworbene Kompensationen und Selbstregulationsmechanismen greifen weniger gut, sind aber immer noch hilfreich. Neueste Befunde auf der Grundlage von Forschungen zum Verlauf der kognitiven Leistungsfähigkeit und zum Wohlbefinden legen nun sogar eine Abgrenzung eines Fünften Alters nahe… die terminale Phase des Fünften Alters könnte in gewisser Weise sogar mit der frühkindlichen Periode verglichen werden“, weil es in beiden Phasen spezifische Veränderungsprozesse gibt: am Anfang Wachstum und Reifung, am Ende die Atrophie unserer biologischen und psychologischen Systeme.

Der „Krieg der Generationen“ ist nicht vom Tisch

Übrigens hat die Alterseinteilung wenig mit dem kalendarischen Alter zu tun, wie die Wissenschaft herausgefunden hat. Man ist tatsächlich so alt, wie man sich fühlt. „Älterwerden ist ohne jeden Zweifel etwas sehr Persönliches – ein Prozess, der maßgeblich subjektiven Einstellungen, Erwartungen, Interpretationen und Deutungen unterliegt“. Natürlich hat die Erfolgsgeschichte des Alterns auch ihre Kehrseiten. Die eine ist, dass falsch verstandene Betreuung die Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen untergräbt.

Eine andre ist die sich rasch entwickelnde Gero-Technologie. Pflege kann heute schon in gewissem Umfang von Robotern übernommen werden, es werden anziehbare Roboter entwickelt, die Bewegungsfähigkeit zurückgeben können. Es gibt noch kein ethisches Konzept, wie mit diesen Technologien umgegangen werden soll. „Der Aufwand, den es kostet, eine bestimmte Technologie zu nutzen, darf nicht größer sein als der Nutzen, der sich für ältere Menschen aus der Technologieanwendung ergibt“. Es fehlt auch hier eine notwendige gesellschaftliche Debatte. Es birgt Gefahren in sich, wenn die Technologie sich schneller entwickelt, als die erforderlichen ethischen Standards.

Die wichtigste Gefahr deutet Wahl nur an: „Die schiere Sichtbarkeit des Alters könnte die Ablehnung des Alters fördern“. Laut sogenannter Terror-Management-Theorie, erinnern alte Menschen die Jüngeren an Tod und körperlichen Verfall, den sie ablehnen. Das erzeugt Aversionen gegen die Alten. Laut Wahl ist er „Krieg der Generationen“ keineswegs vom Tisch.

In Deutschland ist die Migration von mehr als einer Million junger Männer, viele davon mit Gewalterfahrung ein Faktor, der die von Wahl beschriebene Gefahr vielfach verstärkt. Die Träumereien von Politikern, dass ein Teil dieser jungen Männer, die ihre Unterkünfte nicht selbst reinigen, weil es nicht ihrer Kultur entspricht, dass Männer solche Arbeiten erledigen, zu Altenpflegern auszubilden, haben so wenig mit der Realität zu tun, wie die Behauptung, die „Flüchtlinge“ wären mehrheitlich in der Wirtschaft dringend benötigte Fachkräfte. Sollten die unterschwellig bereits spürbaren Spannungen, ausgelöst durch unerfüllbare Erwartungen an die aufnehmende Gesellschaft, einmal ausbrechen, sind die Älteren in besonderer Gefahr. Gerade diese Alterskohorte sollte sich bei der Bundestagswahl genau überlegen, ob sie eine weitere unkontrollierte Masseneinwanderung unterstützt. Wie keine andere Altersgruppe können die Alten mit ihrer Stimme die weitere Entwicklung beeinflussen.

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Time am 21. August 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/die_neue_psychologie_des_alterns

Jizia = Orkrecht

1. Mai 2017

In allen Ländern, die sie heute beherrschen, waren die Mohammedanisten zunächst eine Minderheit. Durch Razzien und maßlosen Terror machten sie sich die Mehrheit gefügig, lebten auf deren Kosten und vermehrten sich durch zahlreichen Nachwuchs und erzwungene Konversion, bis sie selbst die Mehrheit waren.

Wir erleben derzeit eine derartige Invasion in unsere Länder und unsere Sozialsysteme. Das Recht, Nicht-Orks auszuplündern, bezeichnen die Mohammedanisten als Jizia, und sie sehen es als von Alla gegeben an.

Lesen Sie einen Artikel von Vera Lengsfeld von „Achgut“ (1) und sodann einen Bericht über Norwegen von Chevrolet von „PI“ (2).

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Merkels Phantom-Arbeitsplätze für Flüchtlinge

Gebetsmühlenartig wird auf allen politisch-korrekten Kanälen wiederholt, die alternde deutsche Gesellschaft brauche dringend Zuwanderung, um den Arbeitsmarkt vor dem drohenden Kollaps zu retten. Tatsächlich hätten die Flüchtlinge schon einen Wirtschaftsaufschwung bewirkt. Es handelt sich zwar lediglich um ein steuerfinanziertes Anwachsen der Flüchtlingsindustrie und keine produktive Wertschöpfung, aber mit solchen Feinheiten geben sich unsere Propagandisten der schönen neuen Flüchtlingswelt nicht ab.

Vor wenigen Tagen überraschte uns Kanzlerin Merkel mit der frohen Botschaft, dass die Flüchtlinge, die sie eingeladen hat, einen Beitrag zur Beseitigung des Fachkräftemangels leisten könnten. In der IT-Branche werde jede Fachkraft gebraucht. Wir erinnern uns, dass Merkel nach dem Terrorakt in Nizza, wo ein LKW in eine Menschenmenge fuhr, die merkwürdige Idee hatte, Flüchtlinge massenhaft zu LKW-Fahrern ausbilden zu lassen. Vielleicht hat ihr jemand auf der Hannover-Messe, die sie kürzlich besuchte, gesagt, dass dies keine sichere Jobperspektive ist, denn bald werden sich die Transporter ferngesteuert und autonom durch die Lande bewegen. Heute schon müssen LKW-Fahrer immer ausgeklügeltere Fahr-Programme beherschen und halbe Logistiker sein.

Nun sind die IT-Unternehemen Retter in der Job-Not. Schließlich müssen „Bleibeperspektiven“ her – koste es, was es wolle. In der „ReDI School of Digital Integration“, bei der die Kanzlerin vorbeigeschaut hat, bilden ehrenamtlich tätige Fachleute seit Februar 2016 Zuwanderer im Programmieren von Computern aus. Gleichzeitig bringen sie die Studenten in Kontakt mit Unternehmen und Start-up-Firmen, um ihnen einen Berufseinstieg zu ermöglichen. Die gemeinnützige Schule wird von diversen Unternehmen finanziert. 135 Studenten, zumeist aus Syrien, aber auch aus Afghanistan, Irak und Eritrea werden hier ausgebildet. Einige von ihnen sollen bereits in Unternehmen arbeiten oder haben eigene Firmen gegründet.

Es gibt keine verlässlichen Zahlen
über dauerhaft geschaffene Arbeitsplätze

Das ist leider nicht mehr als eine Stecknadel im Heuhaufen und entspricht etwa einer Fachkraft auf 10.000 Flüchtlinge. Man muss schon Kanzlerin von Deutschland sein, um das als Rettung für den Fachkräftemangel verkaufen zu können. Das ist reines Wunschdenken. Ein Viertel der Neuankömmlinge sind Analphabeten, die, ohne in ihrer Muttersprache lesen und schreiben zu können, durch die Deutschkurse geschleust werden, die sie so sprachunkundig verlassen, wie sie hineingegangen sind – sofern sie nicht bereits vorzeitig ihre Teilnahme abgebrochen haben. Das Ganze ist ein Beschäftigungsprogramm für Flüchtlingshelfer, kostspielig, aber leider nutzlos.

Die Realität spielt im Kabinett Merkel offenbar keine Rolle. Kurz bevor die Kanzlerin von der IT-Zukunft für Flüchtlinge schwärmte, hat ihre Arbeitsministerin Nahles ihr ambitioniertes Job-Programm für Flüchtlinge einstampfen müssen. Statt der geplanten 100.000, sind nur 25.000 neue Jobs für Flüchtlinge im zweiten Halbjahr 2016 geschaffen und aus dem Förderprogramm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“ finanziert worden.

Darüber, wie viele Arbeitsplätze dauerhaft in Anspruch genommen wurden, gibt es keine Auskunft. Ab und zu erscheinen Artikel, meist in Lokalblättern, über abgebrochene Ausbildungen von Flüchtlingen oder von ihnen verlassene Jobs. Das Jobwunder bleibt aus. Wie lange werden unsere Sozialsysteme dem politisch organisierten Ansturm standhalten?

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Norwegen: “Flüchtlings”-Integration gescheitert

Man sollte „Flüchtlinge“ so schnell wie möglich in Arbeit bringen, verkünden Politiker gebetsmühlenartig. Das wäre die beste Integration. Das ist aber nicht so einfach, statt der angekündigten hochqualifizierten und genauso motivierten „Fachkräfte“, die der deutschen Wirtschaft eine goldene Zukunft bescheren würden, kamen Analphabeten, Ungebildete und unmotivierte Personen nach Deutschland und Europa. Integration durch Arbeit – diese dümmlich-naive These wird nun durch eine Studie aus Norwegen widerlegt.

Das „Ragnar Frisch Centre for Economic Research“ der Universität Oslo stellte fest, dass die Integration in den Arbeitsmarkt zunächst ganz positive Ansätze zeige. Doch dann kommt’s: Nach einer Periode von fünf bis zehn Jahren kehre sich der Integrationsprozess komplett um. Das heißt, die Kluft zwischen der Beschäftigungsquote der einheimischen Bevölkerung und der der Zugewanderten werde immer größer. Die Migranten stiegen zunehmend von Arbeit auf die soziale Hängematte um, die ja auch in Norwegen ausgeprägt ist. Sie bestritten ihren Lebensunterhalt überwiegend von Sozialleistungen.

Warum das so ist, lässt die Studie der Norweger wohl politisch korrekt bewusst offen. Vermutlich aber haben die Zuwanderer in den Jahren die notwendigen Tricks gelernt sich ohne Arbeit durchs Leben zu schlagen und auf Kosten der arbeitenden norwegischen Bevölkerung zu leben.

„Es hat uns schon überrascht, diese Ergebnisse zu sehen. Eigentlich hätte man doch erwarten sollen, dass die Schere zwischen Beschäftigungsquote der einheimischen norwegischen Bevölkerung und Migranten im Laufe der Jahre immer kleiner wird, doch das Gegenteil ist der Fall”, sagt Knut Røed, einer der Forscher beim Frisch Center.

Der norwegische Integrations- und Einwanderungsminister, Per Sandberg, erklärte, dass sich die Regierung sehr wohl der Probleme bewusst sei, aber alles ließe sich nun einmal nicht über die Politik regeln.

Geradezu resignierend klingt diese Aussage: „Selbst wenn wir den Migranten immer mehr Jobs anbieten, können wir niemand zwingen sich zu integrieren. Es kommt auch auf den Willen zur Integration an, wenn man in Norwegen etwas werden will.“

Die veröffentlichte Meinung im Land gab sich entsetzt. So schrieb die Zeitung „Verdens Gang“ von „schlechten Nachrichten für den norwegischen Wohlfahrtsstaat.“

Schon im vergangenen Jahr hatte der Norwegian Police Security Service (PST) gewarnt: Moslemische Einwanderer seien integrationsresistent und könnten für das Gastland erhebliche Probleme verursachen. Marie Benedicte Bjørnland, die Leiterin des PST, sagte damals in einem Fernsehinterview, dass eine große Zahl von Asylbewerbern in einer Gemeinde zu ganz erheblichen unerfreulichen Konsequenzen dort führen könnte. Was natürlich wieder eine politisch korrekte Umschreibung für die katastrophalen Zustände ist, die wir heute allüberall in Westeuropa erleben.

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Time am 1. Mai 2017

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1) http://www.achgut.com/artikel/merkels_phantom-arbeitsplaetze_fuer_fluechtlinge
2) https://www.pi-news.net/2017/04/norwegen-fluechtlings-integration-gescheitert/